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Deutschland - Soziales

Die zweite Enteignung der Vermieter

Als die Wohnungszwangsbewirtschaftung nach dem Zweiten Weltkrieg zu Ende ging, weil mit enormer Bautätigkeit die Lücken in der Wohnraumversorgung geschlossen werden konnten, hatten die Vermieter gehofft, wieder aufatmen zu können. Doch einen wirklich freien Wohnungsmarkt hat es in der Bundesrepublik seit ihrem Bestehen nicht gegeben. Kein anderes Marktsegment ist in Deutschland stärker reglementiert und einer derart negativen Beurteilung unterworfen wie gerade der Mietmarkt. Dies hat im Laufe der Entwicklung, wenn auch schleichend, bereits zu einer ||| … weiterlesen

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Deutschland - Soziales

Berliner Enteignungspläne

In Berlin läuft ein Volksbegehren zur Enteignung von Wohnungen im Besitz großer Wohnungs-Vermietungs-Gesellschaften. Die Linke ist dafür. Die Grünen lassen ebenfalls Zustimmung erkennen. Die grüne Spitzenfachkraft in Berlin,  Bettina Jarasch, hat verkündet, selbst mit „ja“ zu stimmen und wirbt damit um Unterschriften. Ich habe mich gefragt, welche Folgen das für den Berliner Mietmarkt haben wird und angefangen, zu rechnen. Mein Ergebnis: Selbst bei entschädigungsloser Enteignung, also ohne dass irgendwelche Kapitalkosten anfallen, müsste der Senat die ||| … weiterlesen

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Energiewende

Die wilden 20er in Berlin

Da heißt es immer, Geschichte wiederholt sich nicht. Nun, das stimmt auch. Es gab zwar, wie heute wieder, Wohnungnot, Armut, Suppenküchen, so wie es auch riesige Villen, Reichtum und  Nobelrestaurants gab, doch wenn es in Berlin in den 1920er Jahren wild und verrückt zuging, dann waren Verrücktheiten in den Bars, Kabaretts und Nachtclubs zu Hause. Klaus Mann schrieb 1920: „Junge-Junge, so was hat die Welt noch nicht gesehen. Früher hatten wir eine Armee; jetzt haben ||| … weiterlesen

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Deutschland - allgemein

Die Berliner Mietmädchenrechnung

Aus meiner – durchaus auf das Bodenständig-Realistische beschränkten – Sicht heraus, hat der Mietendeckel nur einen einzigen Zweck, nämlich Wählerstimmen für die eine grüne und die beiden roten Parteien zu gewinnen, die sich diesen „Gag“ ausgedacht haben. Dass die Idee eines Mietendeckels nach Berliner Vorbild durchaus auch in anderen Städten und Bundesländern von den dort ansässigen SPD-Genossen wohlwollend ventiliert wird, mag schon bald zu der Gewissheit führen, dass 97 Prozent aller Sozialdemokraten das menschengemachte Spurenelement ||| … weiterlesen

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CDU

Berlin einst arm aber sexy – heute: mietendeckelzuzugsbremsenplemplem

Es ist nicht gesagt, dass es sich bei den Befürwortern verrückter Ideen in jedem Falle um Verrückte handeln muss – es kann auch die blanke Verzweiflung sein, die sich in solchen Vorschlägen Bahn bricht. Nun hat man gefühlte drei Wochen lang auf die LINKEn eingedroschen, die versuchen, ein nicht näher benanntes Problem mit einer rückwirkend gesetzlich festzuschreibenden Höchstmiete zu bekämpfen, und nun kommt einer aus der CDU daher und will ein möglicherweise sehr ähnliches, ebenfalls ||| … weiterlesen

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Deutschland - Soziales

Berliner Bedeckelungsgelüste – Mieten für fünf Jahre einfrieren

Ach, was muss man oft von bösen Deckeln hören oder lesen, wie zum Beispiel hier von diesen, welche in Berlin grad sprießen: Der Duden kennt drei Bedeutungen des Wortes „Deckel“, nämlich aufklappbarer oder abnehmbarer Verschluss eines Gefäßes, Behälters, einer Kiste, eines Koffers, Möbelstücks vorderer oder hinterer Teil des steifen Umschlags, in den ein Buch eingebunden ist Kopfbedeckung (salopp) Wie ist nun die Miete einzuordnen, die einen Deckel erhalten soll? Die Miete ist weder Gefäß noch ||| … weiterlesen