23. Mai - 22. Mai, 15. Mai
170812 190812

 

 egon-w-kreutzer.de


   egon-w-kreutzer.de

 

 

Seitenübersicht
 LMA-Index aktuell:

 10.491

 

Google

auf egon-w-kreutzer.de suchen


 Facebook, diese Seite gefällt mir

Neugierig? Anklicken und das Rätsel wird aufgelöst  

Kaffeekasse? Was ist das denn?



 
Belletristik
Kinder- und Jugendbuch
Sachbuch Wirtschaft
Sachbuch Soziales
Sprachkompetenz mit LINGVA ETERNA
Edition Michael Brückner
Lyrik
Spaßbücher

Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre

als E-Book
http://www.ewkshop.de

 

Paukenschlag am Donnerstag

den aktuellsten
finden Sie hier

smartphone

 

  Nachrichten vom Tage


 
Alles über das Geld
 

 
Gastbeiträge
  • Alexander Czerny
  • Freimut Kahrs
  • Dr. Dieter Petschow
  • Jürgen Polz
  • Manuela Engl
  • Angela Buer-Meinschien
  •  

      Statistik der Arbeitsplatzvernichtung
  • Alte Statistiken
  •  

     
    Der Patient ist die Lösung
     

    Konzept für die Finanzierung des Gesundheitswesens

     

     
    EU - Probleme

     


    EWK-Verlag
    Neuerscheinungen
     

     

     

    Glocalis

    Die Welt
    fair ändern

     

     Olli und die Hundefänger-Bande

    spannendes Ferienabenteuer,

    "Fortsetzung" von
    "Die Hexe von Ameland"

     

     

    Was uns fehlt

    über den krankmachenden Mangel - in der Ernährung, in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen

     

     

    Die
    Handball-Helden

    Ein Mädchen wird Handballerin.

    Kinderbuch ab 8

     

    Der schwarze Golk

    der neue Inselkrimi
    von Dieter Ebel
    s

     

     

     ABFALL

    Roman um das ungewollte Kind eines Kindes - und um die Zuweisung der Schuld.

    Ein ganz wichtiges Buch.

     

     

    Paukenschläge
    2009 - 2011

    Die 33 besten
    Aufsätze aus drei Jahren
    455 Seiten, Hardcover

    von Egon W. Kreutzer

     

     

     Organisation
    ist Konflikt

    Kompetenz in
    Beratung, Führung und Mediation

    von Thomas Robrecht

     

     Sehen
    beachten
    erkennen

    Die bemerkenswerte
    Montessori-
    Abschlussarbeit von
    Chiara Engl
     

     Der Auftrag
    des Traumwandlers

    ein spannender Kinder- und Jugendroman
    von

    Jenna Weigel

     

     Arbeitsplatz Seele

    eine ins Autobiografische gehende Dokumentation

    von Aleksandr Alekseicik
     
    Links
    Kontakt
    Newsletter bestellen
    Gästebuch
    Impressum - Copyright
     

     Egon W. Kreutzer, Portrait

     

     

    Egon W. Kreutzer

    Autor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

    Kritik

    muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

    Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

    Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

     



    Was war das denn?

    egon-w-kreutzer.de
    mit Piano?

    Nun, so klingt Harry Kulzer


    - über zwanzig Jahre nach Pogo in Togo -

    heute.

    Mehr von diesem Sound bei

    Table for two
     
    Harry Kulzer
     
    Wolfgang Opitz
    Thomas Froschmaier

     28.02.2013 Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland: 262.106 Jobs in 192 Tagen

     Tageskommentare Archiv Tageskommentare

    18. Juni 2013

    Es ist zu warm.
    Es ist nichts los.
    Und zu dem, was lost ist, fällt mir nichts ein.

    Ab Donnerstag soll's ja wieder etwas kühler werden werden ...

     

     


    17. Juni 2013 

     


    16.Juni 2013

    Julies Bild vom Sonntag

     

    Wolfgangs Bild vom Sonntag


    15. Juni 2013
    14. Juni 2013

    12.45 Uhr Verspäteter Paukenschlag - LMA-Index 

    Die Forscher des EWK-Instituts für Wirtschafts- und Sozialforschung hatten eine sensationelle Entwicklung des LMA-Indexes angekündigt. Darauf haben wir mit dem Paukenschlag dieser Woche gewartet - und enen Tag Verspätung in Kauf genommen.

    Wir nehmen an, dass wir Sie mit den spannenden Deutungen des unerwartet kräftigen Anstiegs des Indexwertes über die ungewohnte Wartezeit hinwegtrösten können.

    Hier ist er:


    13. Juni 2013

    11.00 Uhr Pressekonferenz der Nichtwähler

    ... und andere Gedanken zur Überwindung der Resignation

    Die real existierende und wählbare Partei der Nichtwähler veranstaltet heute ihre Pressekonferenz zum Auftakt ihres Bundestagswahlkampfes. Ich möchte aus diesem Anlass gerne wieder ein paar Bücher verkaufen, in denen der Gründer und Parteivorsitzende, Werner Peters, seine Ideen und Überlegungen schildert.

    Werner Peters,

    "Partei der Nichtwähler - Der schlafende Riese"
    Printausgabe: ISBN 978-3-938175-65-1, UVP 9,80 Euro
    E-Book (Epub-Format) zum Download: 4,95 Euro

     

    Die E-Mail, die mich heute Morgen erreichte, passt ganz gut zum Mut der Nichtwähler, sich zur Wahl zu stellen.

    Ein Hilferuf -aus der Gefahr, in Resignation zu fallen, heraus gesendet - den ich hier nur anonym einfüge. Das, was ich darauf geantwortet habe, mache ich auch öffentlich. Vielleicht hilft es ja auch Ihnen, neuen Mut zu fassen.

    Guten Morgen Herr Kreutzer!

    Als treuer Follower ihrer Kommentare, Paukenschläge und Leserbriefe seit 2005, werde ich immer ratloser.

    Sie haben ihren Blog, der fraglos einzigartig ist. Es gibt da kaum etwas Vergleichbares. Etwas genialeres. Sie hatten bereits einen TV-Termin.

    Ich hingegen kann lediglich meinen 500. Kommentar im Focus-Online vermelden. Mit überwiegend positivem Zuspruch.

    Das alles reicht nicht. Ich wurde aktiv, um ansatzweise nachweisen zu können, dass auch Otto Normalverbraucher seine Meinung in die Welt brüllen kann. Der lange politische Weg durch die Ortsrat-Instanzen funktioniert nicht.

    Viel zu schnell regieren die „Habgierigen“ über das Schicksal von Millionen von EU-Bürgern. Und sie alle halten die Fresse.
    Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und doch wird alles noch schlimmer sein, als jeder Trottel sich es erdacht hatte.

    Was kann ich tun? Sagen Sie es mir!

    Ich wähle die Nichtwähler, ich brüskiere Freunde, die thematisch nicht sattelfest sind. Mache mich unbeliebt und gelte als „negativ“ eingestellt.

    Was um Gottes Willen kann man noch tun.

    Schäuble ist aus seinem „Winterschlaf“ erwacht, Merkel fabuliert dialektisch unbehelligt weiter.

    Soll man hinschmeißen? Bauen Sie mich auf!

     Guten Morgen, Herr Xxxxx!

    Ich fang mal da an, wo Sie Ihre Mail beendet haben

    Ja, ich will versuchen, Ihnen wieder etwas Zuversicht, Geduld, Vertrauen und Mut
    zu vermitteln

    Das ist nicht einfach.

    Resignation, einmal erreicht, ist ein schöner Zustand, einer, den man lieb gewinnen, mit dem man es sich trefflich einrichten kann. Und diese Resignation
    ist ein "selbstreferentielles System". Weil sowieso nichts hilft, darf man resigniert sein und muss es gar nicht immer wieder versuchen, und dann sieht man, mit dem Blick auf alle anderen, die noch rackern, dass auch das nichts hilft ...

    Sie sind nahe dran, an dieser Resignation. Wie also soll ich Sie aufbauen?

    Das Bild vom toten Fisch, der sich vom Strom treiben lässt, und dem lebenden Fisch, der sich immer wieder gegen den Strom stellt, ja sogar gegen den Strom schwimmt, hab ich selbst schon mal konterkariert: Wer gegen den Strom schwimmt, kommt als letzter, kraftlos und ausgepowert da an, wo alle anderen schon längst sind ...

    Mich selbst als Vorbild hinstellen? Gott bewahre!

    Ich bin von Zweifeln auch nicht frei, ich habe auch immer wieder Lust, den ganzen
    Krempel hinzuschmeißen. Doch jedesmal, wenn Gert Flegelskamp seinen "Moralischen" hat und wochenlang keinen Aufsatz online stellt, dann merke ich, dass mir was fehlt.

    Und dann weiß ich auch, dass es da draußen Leute gibt, denen auch etwas fehlt, denen sogar schon dann etwas fehlt, wenn nur ich ein paar Tage Auszeit nehme.

    Diese "Empfänger" sind ein buntes Völkchen. Ihr Interesse hat die unterschiedlichsten Ursachen und Motive, manche erfreuen sich einfach an der Ironie, die immer wieder zwischen meinen Sätzen aufscheint. Andere erwarten Bestätigung ihrer verschwörungstheoretischen Glaubenssätze, noch andere lauern darauf, einen Kreutzer Artikel zu finden, mit dem sie meinen, den ganzen Kreutzer vor ihren Karren spannen zu können - doch es gibt eben auch die, von denen ich annehme, dass Sie es ganz ernst meinen. Dass Sie einen Weg suchen, nach dem festen Punkt Ausschau halten, mit dem es gelingen könnte, die ganze alte und vielfach schlechte Welt aus den Angeln zu heben.

    Ich spüre aus deren Reaktionen, dass es gut ist, dass ich weitermache.

    Auch wenn ich, genauso wenig wie Sie, in der Lage bin, auf den Ausgang der nächsten Bundestagswahl so viel Einfluss zu nehmen, wie erforderlich wäre, um etwas zu ändern, weiß ich doch, dass ich ein ganz kleines bisschen in alle Parteien hinein wirke.

    Ja, es gibt aus allen im Parlament vertretenen Parteien Menschen, die meinen Newsletter abonniert haben, mit denen ich hin und wieder im E-Mail-Kontakt stehe, die versuchen, da, wo sie stehen, etwas zu verändern und die dies ein ganz klein wenig auch von mir beeinflusst tun.

    Und - weil gerade Flut ist - fühle ich mich manchmal wie einer der Sandsäcke, die oben auf der Deichkrone liegen und bilde mir ein: Wenn ich nicht da auch mit oben drauf liegen würde, wenn genau mein Gewicht, diese lächerlichen 10 kg fehlen würden - dann könnte der Damm schon gebrochen sein.

    Ja, es ist gerade Flut.

    Wir sind derzeit nicht damit befasst, den Flüssen neue Betten zu geben, die Städte
    höher zu bauen und überhaupt der Vernunft zum Sieg zu verhelfen,

    wir sind derzeit damit befasst, den Wahnsinn einzudämmen, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Und da bange ich mit Schachtschneider, Hankel, Gauweiler und allen übrigen Klägern in Karlsruhe darum, dass sich das Verfassungsgericht halten kann, wenn der Scheitel der Flut kommt und die roten Roben bis zur Halskrause unter Wasser stehen.

    Wir verteidigen.
    Und es gibt etwas, das es wert ist, verteidigt zu werden.

    Wir verteidigen Menschenrecht und Freiheit - und wenn wir auch nur Sandsäcke sind:
    Solange wir schlapp und schwer an der richtigen Stelle liegen, können wir es schaffen, die alten Dämme, das Recht und das Gerechtigkeitsempfinden, das unsere Vorfahren gegen bösartige Mächte errichtet haben, auch diesmal noch zu retten und zu erhalten.

    Und wenn dieser Anlauf überstanden ist, dann gibt es neue Aufgaben, dann kann es vielleicht auch wieder Fortschritte, ja sogar Siege geben.

    Noch verteidigen wir.

    Und es gibt etwas, das es wert ist, verteidigt zu werden.

    Natürlich muss es auch die geben, die jetzt schon an den Plänen für die Zeit nach der Flut arbeiten. Karl Waldecker und die Schar der Glocalier, die sich nach dem Erscheinen seines Buches allmählich zusammenfindet, gehören dazu.

    Auch, dass es diese Menschen gibt, die mit ihrem Motto: "Die Welt fair ändern", nicht verzagen, sondern an die Öffentlichkeit gehen, ist eine Tatsache, die hilfreich sein kann, den Anflug der eigenen Resignation zu überwinden.

     

    Waldeckers 550-Seiten-Buch ist lesenswert!

    Glocalis

    Die Welt
    fair ändern


    12. Juni 2013

    10.00 Uhr Erdogans Geduldsfaden 

    Das ist keine Kritik an der Türkei, keine Kritik an Türken, auch kein Aufruf zu mehr oder weniger Demonstrationen und kein Ansporn für härteres Vorgehen der Polizei -

    es ist lediglich eine verwunderte Anmerkung zur Berichterstattung des Zweiten Deutschen (Staats-) Fernsehens, das gestern Abend in der "heute" die bemerkenswerte Formulierung gebrauchte, Herrn Erdogan sei wohl (wörtlich:) "der Geduldsfaden gerissen".

    Vor gut einer Woche war man sich in der veröffentlichten Meinung noch darüber einig, dass das Vorgehen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten überzogen gewesen sei!

    Nun kommt eine Formulierung, die viel besser ins Bild passt, mit der auch sämtliche Polizei-Einsätze in sämtlichen Staaten der westlichen Wertegemeinschaft - unabhängig von Härte und Angemessenheit gerechtfertigt werden können, ob nun an den Gleisen vor Gorleben, ob im Stuttgarter Stadtpark oder halt am Taksim-Platz in Istanbul.

    (Anm. d. Red.: Nach unseren Beobachtungen fallen Moskau/Russland/Putin und China/Peking/Xi bisher noch nicht unter den Begriff "westliche Wertegemeinschaft")

    Die Leute dürfen schon mal auf die Straße und ihren Zorn ablassen, aber dann muss auch wieder Schluss sein damit - und wenn die das nicht begreifen, dann muss man verstehen, dass auch dem gutmütigsten Landesvater irgendwann der Geduldsfaden reißt.

    Er tut ja auch nichts Böses. Er lässt, mit Hilfe von eigens dafür eingestellten, ausgebildeten und ausgerüsteten Ordnungshütern die Ordnung wieder herstellen. Das ist nicht nur sein Recht, das ist seine Pflicht.

    Es gibt nämlich, neben den großen Banken im Einflussbereich der westlichen Wertegemeinschaft noch etwas, das hochgradig systemrelevant ist: Ruhe und Ordnung.

    Und wenn, wie in Frankfurt, nicht nur Ruhe und Ordnung durch grob fahrlässig genehmigte Demonstrationszüge gestört werden, sondern dieses Unruhe zugleich noch darauf abzielt, die Banken in ihrem systemrelevanten Wirken zu stören, dann darf im Nachhinein und quasi stellvertretend für die ZDF-heute-Redaktion an dieser Stelle festgestellt werden, dass man absolutes Verständnis dafür haben muss, wenn in einem solchen Fall eines beispiellosen Doppelangriffs auf das System auch bei Vater Rhein (sorry, er heißt so: Boris Rhein, hess. Innenminister) der Geduldsfaden gerissen ist.

     

    Macht und Freiheit werden oft verwechselt.
    Macht wird oft als Freiheit zur Nötigung verstanden.

    Macht, selbst wenn sie demokratisch nur auf Zeit verliehen wurde,
    wird auch oft mit Recht verwechselt.

    Die Pragmatiker der Macht nehmen sich beides, die Freiheit und das Recht - nach Belieben, überall auf der Welt. Und den Hinweis, dass auch das Volk einen Geduldsfaden haben könnte, nehmen sie angesichts ihrer eigenen Kraft und Macht und Herrlichkeit - wenn überhaupt -nur mit einem müden Lächeln zur Kenntnis.

     

    Egon W. Kreutzer,
     
    "Unsere Freiheit - Man kann sich dafür einsetzen"
    ISBN 978-3-938175-35-4, geb. Ladenpreis 9,95 Euro
     
     
     

     

    Werner Peters,

    "Partei der Nichtwähler - Der schlafende Riese"
    Printausgabe: ISBN 978-3-938175-65-1, UVP 9,80 Euro
    E-Book (Epub-Format) zum Download: 4,95 Euro


    11. Juni 2013

    09.30 Uhr Hase und Igel

    Monate nach der fragwürdigen Entscheidung der EZB, Staatsanleihen von Krisenstaaten in jeder Höhe aufzukaufen, versammeln sich nun die Karlsruher Richter zum ersten Verhandlungstag über die dazu eingereichten Verfassungsklagen.

    Mit dem Urteil werden sie sich, nach einhelliger Meinung aller Beobachter, Zeit lassen, bis nach der Bundestagswahl.

    Nach meiner Auffassung handlelt es sich bei Draghis Absichtserklärung um einen klaren Bruch bestehender europäischer Verträge. Nach meiner Auffassung ist von diesem Vertragsbruch insbesondere die Bundesrepublik Deutschland betroffen.

    Deren Regierung, vertreten durch den Finanzminister, scheint diesen Rechtsbruch jedoch zu billigen.

    Nun haben sich ein paar Privatpersonen mit ihren Beschwerden an das Verfassungsgericht gewandt und die Partei die LINKE hat zudem eine Organklage eingereicht.

    Das ist aus Sicht der EU, der EZB und der Regierung in Berlin ausgesprochen lästig.

    Lästig auch, dass ausgerechnet der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, vermutlich eher als Zeuge der Beschwerdeführer in Erscheinung treten wird, denn als Verfechter der EZB-Linie.

    Doch weil das heute eröffnete Verfahren zunächst nur eine reine Show-Veranstaltung ist, kann die EZB - wenn sie es für richtig hält - die Staatsfinanzierung durch die Notenpresse für jeden Schuldenstaat der Euro-Zone ungestraft in Anspruch nehmen.

    Und selbst wenn es nach der Bundestagswahl, die zweifellos wieder eine Regierung unter Angela Merkel hervorbringen wird, die Verfassungsrichter entscheiden sollten, die EZB nähme sich Rechte heraus, die sie - aus Sicht der deutschen Verfassungsrichter - nicht habe, kann das Gericht letztlich nicht Mario Draghi wegen Untreue zu 20 Jahren Haft verurteilen, ja noch nicht einmal zu einer Geldbuße von 5 Euro. Das Gericht könnte nichts anderes tun, als der deutschen Regierung auftragen, die betreffenden Verträge zu kündigen, im Extremfall, den Austritt aus dem Euro vorzuschreiben.

    Was würde sich ändern?

    Nichts.

    Die Bundesregierung würde erstens eine lange, lange Übergangszeit beanspruchen, würde dann feststellen, dass es spätestens seit der Unterschrift unter den ESM-Vertrag vollkommen unmöglich geworden ist, aus dem Euro auszusteigen und munter weiter regieren.

    Dies allerdings wäre - so glaube ich - der unwiderlegbare Nachweis dafür, dass "andere Abhilfe nicht möglich war", womit die Bedingung für das Widerstandsrecht nach Art. 20 GG erfüllt wäre. Das kann selbst das Verfassungsgericht nicht wollen.

    Dem Verfassungsgericht wird also nichts anderes übrig bleiben, als eine hübsche Begründung dafür zu finden, dass das Handeln der EZB im Sinne des europäischen Einigungsprozesses alternativlos sei. Sollten dabei für Steuerzahler oder Parlamente irgendeines Mitgliedsstaates negative Folgen auftreten, so müsse das Partikularinteresse des einzelnen Nationalstaates hinter dem Interesse am Gesamtwohl der Währungsgemeinschaft zwangslogisch zurücktreten, was nicht nur wirtschaftlich, sondern auch moralisch absolut geboten sei.

    Der Igel "Europa" hat eben überall einen sitzen - der ihn würdig vertritt.

    Der einsame Hase "Recht", der brav und gesetzestreu in der vorgeschriebenen Furche bleibt, um nicht schon wegen eines verfahrenstechnischen Formfehlers disqualifiziert zu werden, wird sich schon selbst zu Tode hetzen.

    Und selbst wenn er herausfände, dass er nicht gegen einen (1) Igel läuft, sondern gegen eine ganze Igelfamilie, die energiesparend einfach ihre Positionen hält, sie würden ihm lächelnd zu seiner tollen Erkenntnis gratulieren - und dann einfach weitermachen. Hase hin, Hase her - was soll's ...?


    Bösewichte und ihre Absichten zu erkennen, das wird nicht nur in alten Märchen - wie im Wettlauf zwischen Hase und Igel - sondern auch in modernen Kinderbüchern oft thematisiert.

    Zwei solcher Kinderbücher stehen im Juni auf unserer Liste der besonders günstigen Angebote.

    Der Auftrag des Traumwandlers ist ein Kinder-Fantasy-Roman, in dem ein "ganz normaler Junge" und eine "zebragestreifte Ratte" im Traumland ihre Abenteuer bestehen.

    Die Hexe von Ameland bleibt realistischer, bietet aber ein ebenso spannendes Ferienabenteuer, bei dem es um die Entdeckung und Verfolgung eines dreisten Diebespärchens geht.

    Beide Bände gibt es noch bis Ende des Monats preiswert im Doppelpack.

    Sonderangebote Juni 2013:
     
     

    "Die Hexe von Ameland" und "Der Auftrag des Traumwandlers" - zwei schön gestaltete Hardcover-Kinderbücher aus unserem regulären Programm für zusammen nur 19,90 € - statt 32,70 Euro bei Einzelkauf.
     
    Das lohnt sich.
     
    Bestellen Sie jetzt im Doppelpack
    Die Hexe von Ameland + Der Auftrag des Traumwandlers
    für nur 19,90 Euro in unserem Online-Shop.

     
    Nota bene:

    Auch "Falschgeld" und "Paukenschläge 2003-2008" gibt es bis Ende Juni im supergünstigen Doppelpack. Und weil aller guten Dinge drei sind, überdies noch "Entwicklungsprojekt Ökonomie" + "Lebenslüge Freiheit".
    Alle Sonderangebote

     

     


    10. Jnui 2013 


    9. Juni 2013

    Julies Bild vom Sonntag

    .

    Wolfgangs Bild vom Sonntag 

     


    8. Juni 2013

    17.00 Uhr Mehr oder minder Erfreuliches

    Sehr erfreulich: Gert Flegelskamp hat wieder mal einen Aufsatz online gestellt, gefunden hab ich den auf "Politik im Spiegel" - der Seite, die ich seit ihrem Existieren mehrmals täglich besuche.

    Erfreulich, dass bei Politik im Spiegel auch auf Artikel der Site "Kritisches Netzwerk"
    verlinkt wird, wo Helmut Schnug, Peter A. Weber und Wilfried Kahrs kritischen Stimmen zu Gehör verhelfen.
    Ein Grund für mich, meine eigene, sehr knapp gehaltene Linkliste um einen dauerhaften Link auf das Kritische Netzwerk zu ergänzen.
     
    Erfreulich, dass es nach langen, trüben und verregneten Tagen heute richtig schön geworden ist, so dass der Reit- und Fahrverein Mainburg heute im Rahmen seines Reitfestes die Dressurprüfungen durchführen konnte. Wäre schön, wenn das Turnier der Springreiter morgen nicht ins Wasser des schon wieder angekündigten Regens fallen würde. Daumendrücken!
    Wenig erfreulich, die Rücktrittsforderung gegen deMaiziere. Erstens, weil es nichts hilft. Zweitens - und vor allem - weil es die falsche Begründung ist. Wann der Herr Minister wie viel auf dem Gang oder beim Latrinenbesuch erfahren hat, ob das nun an dem Tag war, den er selbst angibt, oder eine Woche früher, das spielt doch überhaupt keine Rolle - und egal wer ihm, im Falle eines Rücktritts, nachfolgen würde, es würde sich doch nichts ändern!
    Es ist wenig erfreulich, dass sich nicht eine große Mehrheit der Demokraten im Bundestag findet, die sich dagegen zur Wehr setzt, die wohl feigste und hinterhältigste Form, Menschen unter dem Vorwand - man befände sich in einem völkerrechtlich korrekt erklärten und geführten Krieg - gezielt umzubringen.
     
    Ja, beim aktuellen Skandal geht es um eine Aufklärungs-Drohne - doch das ändert doch nichts daran, dass der noch amtierende Minister auch Kampfdrohnen haben will.
     
    Damit würde ich eine Rücktrittsforderung begründen wollen - und dazu dann auch noch die Frage stellen, ob beim Einsatz von Kampfdrohnen und dem gezielten Töten mittels Kampfdrohnen nach US-amerikanischen Vorbild, nicht eine neue Diskussion über die Definitionen von "Mord" und "Mörder" zu führen wäre.
     
    Aber sie wollen die Drohnen ja alle. Alle die uns voraussichtlich die nächsten vier Jahre regieren werden. Egal ob es nun die Schwarzen und die Gelben oder die Roten und die Grünen werden sollten ...
     
    Die anderen, die die Drohnen nicht wollen, die ja nicht einmal richtig Krieg mit deutschen Soldaten machen möchten, schon gar nicht am Hindukusch und sonstwo, wo die Verteidigungsarmee nicht Deutschland verteidigt, sondern die Interessen der am Standort Deutschland aktiven "Investoren" - diese anderen kann man schließlich nicht wählen. Das sind doch - Kommunisten!!!
     


    7. Juni 2013

    10.00 Uhr Exporte steigen kräftig und fallen massiv

    Was lange Zeit nur ein sonderbares Bauchgefühl war, hat sich, seit Beginn der Ermittlung des LMA-Indexes, zur unausweichlichen Gewissheit verdichtet: Die Konjunkturpropheten wissen nicht mehr weiter - und die medialen Mulitplikatoren greifen sich heraus, was ihnen gerade passt.

    Vorläufiger Höhepunkt:

    Reuters meldet heute mit Schlagzeile in der Zeitform Gegenwart: "Deutsche Exporte steigen überraschend kräftig" den stärksten Anstieg der Exporte seit 9 Monaten.

    Bis dahin hätte es korrekt "stiegen im April" heißen müssen, denn wir schreiben inzwischen Juni.

    Weil Reuters im gleichen Artikel im vorletzten und letzten Absatz zudem von einer Verlangsamung des Exportwachstums zu berichten weiß, ja sogar von einem Rückgang der Auftragseingänge aus dem Ausland um 1,5 Prozent, wäre folgende Schlagzeile wirklich informativ gewesen:

    Exporte nach kräftigem Anstieg im April wieder rückläufig.

     
     
     
    Sonderangebot Juni 2013:
     
     

    Wenn Sie schon länger mit "FALSCHGELD" von Samirah Kenawi liebäugeln, dann können Sie bis 30 Juni die Paukenschläge 2003 - 2008 für nur 6,10 € mitbestellen.
    Und wenn Sie es auf die Paukenschläge abgesehen haben, dann kostet das Falschgeld derzeit nur einen Aufpreis von 2,90 €.
     
    Das lohnt sich.
     
    Bestellen Sie jetzt im Doppelpack Falschgeld + Paukenschläge 2003-2008
    für nur 24,90 Euro in unserem Online-Shop.
     
    Nota bene:

    Auch "Die Hexe von Ameland" und "Der Auftrag des Traumwandlers" gibt es bis Ende Juni im supergünstigen Doppelpack.
    Und weil aller guten Dinge drei sind, überdies noch "Entwicklungsprojekt Ökonomie" + "Lebenslüge Freiheit".
    Alle Sonderangebote


    6. Juni 2013

     12.00 Uhr Vom Endsieg der Rinnen

    Es ist ein Paukenschlag ganz besonderer Art, wenn eine Universität beschließt, ihre männlichen Professoren als "Herr Professorin" anzusprechen.

    Leider findet dieser Paukenschlag kaum einen Widerhall.

    Es ist also wieder einmal an mir hängen geblieben ;-))

    Nachdem meine Paukenschläge offenbar immer öfter auch an schmalen Smartphone-Displays gelesen werden, gibt es probehalber nun auch dafür eine eigene Version.
    DAS KÖNNTE SICH LOHNEN:


    5. Juni 2013

    08.45 Uhr Wahlkampf bei den Nichtwählern 

    Die Bezeichnung "Der schlafende Riese" ist gut gewählt.

    Bei fast allen Wahlen gewinen die Nichtwähler die Mehrheit der Wahlberechtigten - doch statt leerer Sitze in den Parlamenten, die für die "Nichtgewählten" frei bleiben,
    füllen die etablierten Parteien die Sitze auf, weil diese eben nach der Zahl der abgegebenen gültigen Stimmen verteilt werden ...

    Die kleine "Partei der Nichtwähler" will an diesem Prinzip rütteln.
    Wenn in den Parlamenten "Repräsentanten der Nichtwähler" sitzen, verändern sich die Mehrheitsverhältnisse ganz erheblich und es wird möglich, unsere demokratischen Strukturen zu modernisieren, den Stillstand und die Politikverdrossenheit zu beenden.

     
    Unter diesem Logo treten sie an, zur Bundestagswahl.
     
    Für den 13. Juni haben die Nichtwähler zur Pressekonferenz nach Köln eingeladen und bereits viele Zusagen - auch von großen Zeitungen - erhalten.
     

     
    HSV gewinnt
    die Champions League
     
    Kein Irrtum!
     
    Am 2. Juni endete das Champions League Finale zwischen
     
    FC Barcelona und HSV Hamburg
     
    nach Verlängerung mit dem 30:29 Sieg des HSV.
     
    Handball.
     
    Handball ist von der sportlichen Seite her sicherlich mindestens ebenso anspruchsvoll wie Fußball. Die Leistungen der Spieler sind bewundernswert und an Tempo und Rasanz kaum zu übertreffen.
     
    Begeisterung für diesen schönen Sport kann jedoch nur entwickeln, wer mit ihm in Berührung kommt. Michaela Salewski-Renner hat das erste erzählende Handball-Buch für Kinder geschrieben. Der Deutsche Handball-Bund hat es mit einem Vorwort gewürdigt - und wir haben es herausgebracht:
     
     
    Für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren.
     
     
    Alexa,
    ein Mädchen aus der Klasse 3b der Wiesental Schule, möchte Handball spielen.
     
    Nicht reiten,wie ihre beste Freundin, nicht zum Ballett, wie es ihre Eltern vorschlagen, Alexa will - zusammen mit ihren Klassenkameraden Nick, Timo und Kerim - zu den Handball-Helden des HC Wiesental gehören.
     
    Da sind viele Hindernisse zu überwinden, das größte wohl die unbegründete Angst ihrer Eltern vor diesem Sport. Dabei ist Handball einst als Frauensport erfunden worden. Doch das erfährt auch Alexa erst, als sie heimlich am Training teilnimmt und sich nach und nach mit dem Sport, seinen Regeln und seiner Geschichte vertraut macht.
     
     
    Dass sie es am Ende schafft, zu den Handball-Helden zu gehören - nun, das ist wohl klar. Wie sie es geschafft hat, erfahrt ihr in Michaela Salewski-Renners Buch "Die Handball-Helden".
     
    Es ist, schreibt Georg Clarke, Chef der Handballer-Jugend beim DHB, in seinem Vorwort, das erste erzählende Kinder- und Jugendbuch über den Handball überhaupt ...
    (und Georg Clarke muss es schließlich wissen).
     
    Hier können Sie dieses Buch für Enkelin oder Enkel,
    Nichte oder Neffe, Tochter oder Sohn ganz unkompliziert
     
    bestellen.


    4. Juni 2013

    10.00 Uhr Gleichung mit Unbekannten

    Wer ist der Kapitän? Wo ist der Kapitän? Was will der Kapitän?

    Unser Schiff ist eine Mischung aus Vergnügungsdampfer, Lazarettschiff und Flugzeugträger. Wir sind auf Wettbewerbsfähigkeitsangriffskurs. Auf dem Flugdeck heulen die Triebwerke, im Maschinenraum donnert der gewaltige Exportboomdiesel, in den Treibstoffbunkern schwappt die EZB-Euro-Flut und auf der Brücke räkeln sich die Kreuzfahrtpassagiere und Kriegsgewinnler, während weit unter der Wasserlinie die Verwundeten gestapelt und gelegentlich zwischen zwei Angriffen mit dem Allernötigsten versorgt werden.

    Wie der fliegende Holländer pflügt das Schiff scheinbar ziellos über die Weltmeere und platzt schier vor Wettbewerbsfähigkeit.

    Wer weniger wettbewerbsfähig scheint, wird aus allen Waffen unter Feuer genommen und versenkt. Es sei denn, er hisst die weiße Flagge und verpflichtet sich, unter Verzicht auf alles andere, sich dem Konvoi der Wettbewerbsfähigsten anzuschließen.

    Wer will das alles?

    Wo ist die geheimnisvolle Kraft, die uns - die Mannschaft - zu willenlosen Befehlsempfängern macht?

    Wer hat uns gelehrt, fest daran zu glauben, nichts ändern zu können?

     

    Karl Waldecker zeigt auf, dass "die Mächtigen" ihre Macht nicht aus Fähigkeiten, Wissen oder einer besonderen Ausstrahlung beziehen, sondern aus alten, überkommenen, aber immer noch wirksamen Strukturen, in denen wir uns -obrigkeitshörig und nationalstaatlich - organisieren (lassen).

    Mit seinem Buch "GLOCALIS - die Welt fair ändern" gibt er neue Hoffnung, denn er benennt und analysiert die Probleme nicht, um sich dem allgemeinen Jammern anzuschließen - er konfrontiert uns mit den Problemen, um uns zu zeigen, wie ihre Lösung aussehen könnte und was wir tun können, um dieses Ziel zu erreichen.


    3. Juni 2013

    09.30 Uhr EU kritisiert unangemessenen Polizeieinsatz - gegen Blockupy?

    Die Europäische Union hat das Vorgehen gegen Demonstranten scharf kritisiert. Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton erklärte, es sei zu einem "unverhältnismäßigen Einsatz von Gewalt" gekommen - nun sollte Zurückhaltung geübt und der Dialog gesucht werden.

    Selbst die US-Regierung ließ durch eine Sprecherin erklären, friedliche Demonstrationen gehörten zur Demokratie - die USA würden Zurückhaltung von den Sicherheitskräften erwarten.

    Keine Bange - die Sorge von EU und USA galt nicht der Arbeit der deutschen Sicherheitskräfte in Frankfurt. Es ging hier um das überharte Vorgehen gegen die Park- und Baumschützer. Nein - nicht in Stuttgart ...

    Die Türkei war böse zu ihren Demonstranten.
    Das ist gut. Darüber muss man die deutsche Öffentlichkeit informieren.

    Daher hier nun der Link auf einen Bericht von den Vorgängen in Deutschlands Bankenmetropole an diesem Wochenende. Muss in Deutschland niemand drüber berichten, wir haben ja das Hochwasser.


     
    Gesichertet Langfrist-Konjunktur-Aussichten bietet:

    Der LMA-Index
    03. Jun 2013 DIHK: Euro-Zone arbeitet sich aus der Krise
     01. Jun 2013  Prognos: Wachstum in D 2013 0,4%, 2014 0,6% (nur!)
     31. Mai 2013 Rezession treibt Arbeitslosigkeit auf Rekordhoch
     30. Mai 2013 US-BIP im I.Quartal 2013 um 2,4% gestiegen
     30. Mai 2013  Zahl deutscher Millionäre um 9% gestiegen
     29. Mai 2013 OECD sieht schwarz für die Euro-Zone
     29. Mai 2013  OECD: Weltweite Konjunkturerholung 2014
     29. Mai 2013  DIW: Konjunktur nimmt Fahrt auf
     29. Mai 2013 Oettinger: Stärker wird Deutschland nicht mehr
    28. Mai 2013 Schwache Konjunktur,
    Exporteure müssen Preise senken
    27. Mai 2013 Deutschland verdoppelt Kleinwaffenexporte
     24. Mai 2013  Geschäftsklima hellt sich überraschend stark auf
     24. Mai 2013  Verbraucher retten Deutschland vor der Rezession


    2. Juni 2013

    Wolfgangs Bild vom Sonntag

    Julies Bild vom Sonntag


    1. Juni 2013
    31. Mai 2013

    11.30 Uhr Hänsle und Gertel 

    Zum PaD "Ab wann ist es Sozialbetrug" sind bereits erfreulich viele Kommentare gepostet worden. Der Großteil der Stellungnahmen tendiert dahin, Hänsle und Gertel
    als Teil der gesellschaftlichen Wirklichkeit hinzunehmen und am besten gar nicht darüber zu reden. Nur so könne vermieden werden, dass dieser Einzel- und Ausnahmefall zum Anlass genommen werden kann, alle wirklich Kranken und Notleidenden noch mehr zu schikanieren und unter Generalverdacht zu stellen.
    Außerdem sei es wichtiger, die großen "Sozialschmarotzer", die Abzocker und Ausbeuter, anzuklagen, weil die den größeren Schaden anrichten.

    Ich habe dieses Problem thematisiert, weil ich - selbst von genau dieser Position kommend - in Zweifel geraten bin.

    Diese Sichtweise setzt doch die Auffassung voraus, dass es eine klare und eindeutige Grenze zwischen den guten Armen und den bösen Reichen gibt. Sie suggeriert, dass der Sozialbetrüger sich von den Reichen nur holt, was die ihm vorenthalten.

    Tut er aber doch nicht.


    Er konkurriert - erfolgreich - zunächst einmal mit allen, denen es wirklich schlecht geht, um die verfügbaren Mittel.

    Er nimmt also den Rollstuhl, den er überhaupt nicht braucht, den er aber bekommt, weil er erfolgreich vorspielt, sich nicht selbständig bewegen zu können, einem anderen Menschen weg, der wirklich darauf angewiesen wäre.

    Ja! Nehmen Sie dieses Bild einfach mal ganz realistisch wahr. Sehen Sie es als das, was es ist, nämlich als Diebstahl an einem schwachen und hilflosen Menschen. Auch wenn da ein sehr dichter und damit verharmlosender Schleier von Bürokratie und Zuständigkeiten dazwischen liegt:

    Im Grunde hat das Gertel eine alte Oma aus ihrem Rollstuhl gehoben und sie damit zur völligen Unbeweglichkeit verdammt, nur weil es für das Vorzeigen eines Rollstuhls monatlich ein paar hundert Euro in die Hand bekommt.

    Das alles sind Vorgänge, von denen "die Reichen" in keiner Weise berührt sind.
    Natürlich machen "die da oben" die Regeln, nach denen unten "getanzt" wird, doch die machen das schon so, dass es ihnen egal sein kann, ob da einer aus der Reihe tanzt oder nicht. Das dürfen die da unten unter sich ausmachen.

    Und wenn die verfügbaren Mittel nicht mehr ausreichen und Beiträge erhöht werden müssen, dann wird halt denen, die arbeiten und Beiträge zahlen, das vom Lohn abgezwackt, was der Betrüger sich - mit Zustimmung der Betrogenen - erschwindelt hat.

    Für mich erweitert sich die Thematik nun schmerzhaft auf eine neue Fragestellung:

    Wollen wir wirklich jede Form von Betrug, Diebstahl, Raub usw. straffrei stellen, sofern das Einkommen des Täters überwiegend aus Transferleistungen entsteht?

    Oder sollen diese Delikte nur dann strafffrei bleiben, wenn nicht natürliche Personen, sondern "nur" der Staat, die Sozialsysteme, Versicherungen oder andere Unternehmen geschädigt werden?

     


    30. Mai 2013

    12.05 Uhr Ab wann ist es Sozialbetrug?

    Ich erwarte, dass dieser Paukenschlag sehr kontrovers diskutiert werden wird.
    Wir alle wissen: "Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen".

    Wir alle wissen, dass das so ist, weil sich die Großen

    - erstens nicht so leicht erwischen lassen und
    - zweitens, sollte man sie erwischen, erst recht nicht so leicht hängen lassen.

    Stellt sich die Frage: Wäre es gerechter, auch die Kleinen laufen zu lassen?

    Der aktuelle Paukenschlag illustriert diese Frage sehr lebendig mit dem ganz
    und gar aus dem Leben gegriffenen Märchen von Hänsle und Gertel.

    Ich denke, daran werden sich viele die Zähne ausbeißen.

     


    29. Mai 2013

    10.00 Uhr Spaßpolitik

    Martin Sonneborn, manchen von der Titanic her bekannt, einigen mehr wohl von Oliver Welkes "heute-show", hat eine Partei gegründet, die sich in Kuirzform "Die Partei" nennt - ausgeschrieben als "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokrative Initiative" firmiert.

    Und während in Italien die fünf Sterne der Grillo-Partei zumindest bei den Kommunalwahlen bereits wieder am Sinken sind, hat diese deutsche Klamauk-Partei nun tatsächlich mit Bastian Langbehn einen Abgeordneten in die Lübecker Bürgerschaft entsandt.

    Das kann man nun geil finden, oder cool - es mag vielleicht ab und an lustig sein, doch zeigt diese Entwicklung doch eigentlich nur, dass die geistige Erosion in diesem unseren Lande immer weiter fortschreitet.
    Wer Spaß machen will, soll sich beim Zirkus als Clown bewerben - und wer sich an Clownerien ergötzen will, der soll Eintritt zahlen und in den Zirkus gehen.

    Das Parlament sollte der Ort für ernsthafte Arbeit sein.

     

    Natürlich gibt es an den Erscheinungsformen der real existierenden Demokratie in diesem unseren Lande vieles zu kritisieren und einiges zu verbessern. Darauf kann man als Satiriker gerne überspitzt hinweisen - doch man sollte die Parlamente nicht zu Bühnen für die Satiriker machen.

    Positive Veränderungen herbeizuführen, das ist ernsthafte Arbeit, für die Sachverstand, Weitsicht, Ausdauer und ein Quentchen Weisheit benötigt werden.
    Dafür reicht der Gag nicht aus, das ist auch mit einem Feuerwerk an Pointen nicht zu erledigen.

     

    GLOCALIS
    die Welt fair ändern

    Partei der Nichtwähler
    der schlafende Riese

    Unsere Freiheit
    man kann sich dafür einsetzen

    Lebenslüge Freiheit
    die ungeschriebenen Regeln einer liberalen Gesellschaft

    WWW IV
    Eigentum und Teilhabe
     



    28. Mai 2013

    15.00 Uhr Wie geht's der Konjunktur?

    Wer heute in die Zeitung schaut und sich Sorgen macht, ist selbst schuld, er hätte besser gestern schauen sollen.

    Gestern ging's nämlich noch aufwärts. Die Kleinwaffenexporte ...

    Und vor knapp einer Woche ging es noch begründeter aufwärts. Das Geschäftsklima hellte sich überraschend stark auf ...

    Diesen Affenzirkus von sich immer schneller widersprechenden Prognosen will ich nun für eine Weile dokumentieren.

    Das gibt eine eigene kleine Übersicht, mit den entsprechenden Schlagzeilen, von denen aus dann auf die Original-Artikel verlinkt ist.

    Interessiert?


    27. Mai 2013

    09.00 Uhr Li in Berlin 

    Was wäre Berlin ohne Li? Richtig: Bern.

    Spaß beiseite.

    Der chinesische Ministerpräsident, so wird gemeldet, steht in Treue fest zum Euro, studiert in Deutschland die "Energiewende" - und wünscht sich den Wegfall der Zölle auf chinesische Solarmodule.

    Da Angela Merkel ebenfalls in Treue fest zum Euro steht und eine begeisterte Unterstützerin der Energiewende ist, ist haufenweise "gemeinsame Basis" vorhanden.

    Bei den Solarmodulen würde sie ja gerne helfen, kann das aber nicht, weil die Zölle reine EU-Sache sind, und in der EU hat Merkel ja nun leider keinerlei Einflussmöglichkeit.

    Dass Li dennoch nach Berlin gefahren ist - und nicht gleich nach Brüssel - verwundert da ein bisschen.

     

    Zu den Solarmodulen hab ich da heute übrigens noch gehört, wofür die Strafzölle gut sein sollen: Zum Schutz der heimischen Solarindustrie!!!

    Und ich dachte immer, nachdem die heimische Solarindustrie durch zweckdienliches Regieren inzwischen weitgehend vernichtet ist, seien die Zölle so etwas wie der finale Rettungsschuss, mit dem der dezentralen Stromversorgung in Bürgerhand zu Gunsten des Kartells der "Großen Vier" auch noch die letzten Reste an Wirtschaftlichkeit ausgetrieben werden sollten.

    Wie man sich doch irren kann.


    26. Mai 2013

     

    Julies Bild vom Sonntag

     

    Wolfgangs Bild vom Sonntag


    25. Mai 2013

    12.05 Uhr Warum die SPD nicht so schlecht ist, wie sie gemacht wird

    Kaum hat sich die SPD nach 25 Jahren wieder einmal aufgeschwungen, einen runden Geburtstag zu feiern, schon wird sie erneut von allen Seiten mit Häme überschüttet.
    Dabei sollten wir alle miteinander stolz darauf sein, dass es uns überhaupt gelungen ist, eine "SPD" hervorzubringen, die sich noch dazu seit 150 Jahren Opposition (ich weiß ...) nicht in die Resignation verkrochen, sondern immer wieder aufgerafft hat.

    Die Existenz der SPD in der deutschen Parteienlandschaft zeugt davon, dass es hierzulande eben nicht nur Egoismus, Kalkül und Gier gibt, dass Rendite, Wettbewerb und Marktanteile nicht alles sind, sondern dass es da noch Frauen und Männer gibt, die nicht ganz so skrupellos, gerissen, verlogen und selbstverliebt sind, wie es erforderlich wäre, um über lange Jahre immer wieder in Regierungsämter gewählt zu werden.

    Frauen und Männer, die sich ihrer "Zweitklassigkeit" bewusst sind, die gar nicht so hart, so absolut siegreich, so dominant sein wollen, sondern träumerisch nach Ausgleich, nach noch besseren Ideen, nach tragfähigen Kompromissen suchen und damit zeigen, dass wir eben nicht nur ein Volk der weißblond-stahlblauäugigen Herrenmenschen sind ...

    Dass dann aus dieser Partei heraus hin und wieder eine Seilschaft aufsteigt, die sich nicht bescheiden, nicht zweitklassig sein will, Frauen und Männer, die siegen wollen, wie die politischen Gegner, mit den gleichen Programmen und den gleichen Waffen kämpfend, und das im festen Glauben, ihrer Partei, der sie damit die Seele verwunden, etwas Gutes zu tun, ihrer Partei zum verdienten Glanz zu verhelfen, das kann nicht ausbleiben.

    Doch die SPD verarbeitet solche Irrungen, langsam zwar, fast träge, doch zuverlässig. Vom Start der Agenda-Politik Schröders bis zum vollständigen Abschluss dieser Episode mögen 20 Jahre vergehen - 10 sind ja schon um - bis auch Steinbrück und die "spätberufene" Nahles keine bestimmende Rolle mehr spielen, doch was sind schon 20 Jahre, wenn man gerade 150 geworden ist?


    Die SPD ist das politische Gewissen der Deutschen.
    Als ständige Mahnung an die Regierenden und als Zuflucht für die Regierten
    schwankt ihre Akzeptanz mit der Gewissenlosigkeit der dominanten Parteien.

    Und das wird noch für lange Zeit so bleiben.

    Für richtige, harte Real-Politik ist die SPD viel zu wenig gewissenlos. Auch wenn hin und wieder Schröders, Clements, Münteferings und Steinbrücks das große Wort führen ... 

     


    24. Mai 2013

    12.05 Uhr Wie viel ist "oft"?

    Die Deutschen sterben in den meinungsbildenden Szenarien nicht nur aus - sie werden nach aktuellen Studien auch immer geringwertiger.

    Daher brauchen "die Deutschen" qualifizierte Zuwanderer. Fragt sich: Brauchen die "die Deutschen", und falls ja, wozu?

    Präzise und auf den Punkt gebracht lautet die Botschaft:

    DU musst glücklich sein, dass die intelligenten, hochqualifizierten und dabei immer noch preiswerten Ausländer nach Deutschland kommen und die Arbeitsplätze besetzen, von deren Ertrag DU lebst, obwohl DU längst zu blöd bist, um DIR einen solchen Arbeitsplatz anvertrauen zu können.

    Der FOCUS hat die Schlagzeile geliefert, die ich - Leistungsschutzrecht hin, Leistungsschutzrecht her - einfach zitieren muss, um die Perfidie der Argumentation aufzuzeigen. Es heißt da:

    (Zitat)

    Zuwanderer können oft mehr als Deutsche

    (Zitat Ende)

     

    Der Satz transportiert eine ganz eindeutige Botschaft und ist doch unangreifbar, weil er konkret überhaupt nichts aussagt. Es ist sogar unglaublich schwer, einen genau so blöden Satz zu konstruieren, um den Blödsinn am Beispiel besser verdeutlichen zu können. Man müsste schon behaupten: "Hessen können oft mehr als Niedersachsen", um wenigstens in Niedersachsen einen Sturm der Empörung auszulösen.

    Vermutlich hat diesen vermurksten Satz einer von denen geschrieben, die selten mehr können ...

    Natürlicht ist die Quelle dieser Schlagzeile wieder einmal die berühmt-berüchtigte Meinungsschmiede "Bertelsmann-Stiftung". Und die warnt sogar davor, der Strom der Zuwanderer aus südeuropäischen Ländern nach Deutschland könne versiegen.

    Das wäre dann die finale Katastrophe!

    Wenn keiner mehr kommt, um die nicht nur zu blöden sondern zugleich auch noch aussterbenden Deutschen zu ersetzen - wer soll dann die Exportindustrie am Leben halten? Wer soll dann noch den Aktionären die Dividende erwirtschaften?


    23. Mai 2013

    11.15 Uhr Das Aussterben der Deutschen

    Der gestern veröffentlichte Paukenschlag hat - wie zu erwarten war - wieder eine Reihe von Reaktionen ausgelöst, die genau an dem Punkt ansetzen, der vom wirklichen Problem ablenkt.

    Wenn ich darüber schreibe, dass sich das öffentliche Gejammer über den "demografischen Wandel" als Heuchelei herausstellt, weil die gleichen Politiker, die sich in Klagen über die Überalterung der Bevölkerung ergehen, sich voller Empörung zu Wort melden, wenn ein Kirchenmann fordert, die Frauen sollten mehr Kinder gebären, dann thematisiere ich das, um dem Ziel und Zweck dieser Heuchelei auf den Grund zu gehen.

    Und ich meine, dass ich auch bis zu diesem "Grund" vorgestoßen bin.

    Es geht mir dabei jedoch nicht darum, das Menetekel vom Aussterben der Deutschen an die Wand zu malen.

    Das ist eine ganz andere Baustelle.

    Eine Baustelle, deren an die Wand gemalter Schrecken, nämlich die behauptete Unmöglichkeit, die vielen nicht berufstätigen Alten von den wenigen berufstätigen Jungen mit versorgen zu lassen, allenfalls dann eintreten könnte, wenn sich die "schrumpfenden Germanen" erfolgreich gegen jegliche Zuwanderung abschotten könnten.

    Eine Baustelle, die sich von ihren Ursachen her zudem einer rationalen Betrachtung weitgehend entzieht und für die es auch keinen "rationalen" Lösungsvorschlag gibt.

    Wenn - und ich nenne es jetzt einmal so - "ein Volk" ohne erkennbare äußere Einflüsse sich einfach nur noch in so geringem Maße fortpflanzt, dass es schrumpft, dann ist das so.

    Darüber zu klagen, ist so sinnvoll, wie die Klage über einen kalten und verregneten Mai - und beides lässt sich mit "Maßnahmen" nicht ändern.

    Hier nochmal der Link auf den PaD 22 /2013

    Norbert Rex hat mir zum gestrigen Paukenschlag übrigens ein Gedicht von Erich Kästner aus dem Jahre 1930 (!) zugesandt. Das passt so schön, dass ich es - ohne die erforderlichen Rechte zu besitzen -heute hier online stelle. Ich bin mir sicher, Erich Kästner hätte sich darüber gefreut und die Veröffentlichung unentgeltlich gestattet.

    Erich Kästner:
    Patriotisches Bettgespräch (1930)

    Hast Du, was in der Zeitung stand, gelesen?
    Der Landtag ist mal wieder sehr empört
    von wegen dem Geburtenschwund gewesen.
    Auch ein Minister fand es unerhört.

    Auf tausend Deutsche kämen wohl pro Jahr
    gerade neunzehn Komma Null vier Kinder.
    Null vier! - Und sowas hält der Mann für wahr.
    Daß das nicht stimmen kann, sieht doch ein Blinder.

    Geburtenrückgang - hat er noch gesagt -
    sei, die Geschichte lehrt es - Deutschlands Ende.
    Und Deine Fehlgeburt hat er beklagt.
    Und daß er, daß man abtreibt, gräßlich fände.

    Jawohl, wir sollen Kinder fabrizieren
    fürs Militär und für die Industrie,
    zum Löhnesenken und zum Krieg verlieren.
    Sieh Dich doch vor - ach so, das war Dein Knie.

    Na komm, mein Schatz, wir wollen ihm eins husten.
    Dein Busen ist doch wirklich noch famos.
    Ob unsre Eltern, was wir wissen, wußten:
    wer nicht zur Welt kommt, wird nicht arbeitslos.

    Der Kinderreichtum ist kein Kindersegen.
    Deck uns schön zu. Ich bild' mir ein, es zieht.
    Komm, laß uns den Geburtenrückgang pflegen.
    Und lösch die Lampe aus - des Landtags wegen,
    damit er es nicht sieht.

     

     

     

     


    22. Mai 2013

    17.30 Uhr Frauen sollen Kinder gebären? In Deutschland?

    Kardinal Meisner hatte diese grandiose Idee, von der man meinen sollte, dass sie helfen könnte, die furchtbaren Konsequenzen des demografischen Wandels zu lindern.

    Sonderbarerweise stößt er damit auf erbitterte Ablehnung in weiten Teilen der Politik. Sonderbar!

    Dazu, schon heute, der Paukenschlag von morgen:


    21. Mai 2013


    20. Mai 2013

    10.00 Uhr Der 100-Tage-Traum des Kandidaten 

    Peer ...
    Mein Gott - Peer!

    Als Dr. Frankenstein seinen Homunkulus aus Leichenteilen zusammensetzte, hatte der wenigstens noch die Absicht, der toten Materie wieder Leben einzuhauchen, dummerweise gab's da den Gehilfen Fritz ...

    Der Popanz, den die SPD nun im Vorfeld der Bundestagswahl als Einheit aus Programm und Kandidat zusammengeflickt hat, erinnert mich stark an Frankensteins Monster.

    Lauter Versatzstücke sozialdemokratischer Propaganda, spätestens seit Gerhard Schröder in den Grüften der Erinnerung vermodernd, werden da wieder ans Tageslicht gezerrt und mit dem Leim aus Chuzpe und Eloquenz zu einem Hundert-Tage-Programm zusammengekleistert, dessen drei Schwerpunkte aus dem Munde Peer Steinbrücks nun wirklich zum Brüllen komisch klingen.

    • Betreuungsgeld abschaffen
      Weil der Kandidat eben weiß, dass das Betreuungsgeld von den Berechtigten versoffen wird, statt tatsächlich der Kinderbetreuung zugute zu kommen. Da bedient einer Vorurteile (wie alle anderen, außer der CSU auch) - um irgendwie ganz, ganz billig aus dem teuren Krippenplatzversprechen herauszukommen.
      Das trau ich ihm zu, nur wird er halt nicht Kanzler werden ...
    • Flächendeckender Mindestlohn
      Innerhalb von 100 Tagen? Lächerlich. So was kann man zwar ins Gesetz schreiben, das ist noch relativ einfach, doch es "wirksam" zu gestalten, in einer Zeit, in der die Zeitarbeit dabei ist, ganz massiv in Werkverträge auszuweichen, in der Ausländer (EU-Ausländer) ihre deutschen Beschäftigten bei polnischen Briefkastenfirmen Werkverträge unterschreiben lassen - da kann sich der Peer seinen flächendeckenden Mindestlohn irgendwohin stecken ...
      Doch in der Gewissheit, niemals Kanzler zu werden, lässt sich leicht und publikumswirksam träumen ...
    • Gleicher Lohn
      für gleiche Arbeit? Kein Problem. Für Männer und Frauen? Unmöglich!

      Das hat die Wirtschaft seit Ludwig Erhards Zeiten erfolgreich zu verhindern gewusst - und das wird sie auch weiter zu verhindern wissen. Auch wenn es noch so schön im Gesetz steht (steht es doch längst, sogar im Grundgesetz - man müsste es nur anwenden wollen ...), wer will feststellen, ob es wirklich gleiche Arbeit ist. Und wer will die Arbeitgeber zwingen, Arbeitsplätze "gleich" zu gestalten? Und das, was seit 100 Jahren nicht gelungen ist, gleich in den ersten hundert Tagen?

    Der Mann gehörte zu Schröders Seilschaft. Als Clement aus NRW wegging, wurde Steinbrück (im Hau-Ruck-Verfahren) zum Ministerpräsidenten gemacht, was Johannes Rau mit den Worten kommentiert haben soll: "Wer so alles Ministerpräsident werden kann …"

    Der Mann war unter Merkel Finanzminister der großen Koalition. Da hat er im Jahre 2007 für das Jahr 2011 den ausgeglichenen Haushalt versprochen. Mit mächtigen Privatisierungserlösen und einem satten Griff in die Kasse der Arbeitslosenversicherung. Daraus geworden ist nichts, doch er musste für dieses Versprechen auch nicht einstehen, die Wähler wollten diese große Koalition nicht länger.

    Nun hat er uns - ausgerechnet zu Pfingsten - seinen Traum offenbart.

    Danke, lieber Peer.

    Danke für diese erhellenden Informationen.


    19. Mai 2013

     

    Julies Bild vom Sonntag

     

    Wolfgangs Bild vom Sonntag

     


    Archiv
    Tageskommentare

    vom 7. März 2011
    bis zum 28. Februar 2013

     

    Syrien am Köcheln
    1. März bis 17. Mai 2013
    Sexismus, Rassismus, usw.
    1. Januar bis 28. Februar 2013
    Jahresendchaoa
    (19.Oktober bis 30. Dezember 2012)
    Herbstlich bunt
    (22. September bis 18. Oktober)
    ESM durchgewunken
    (12.August bis 21. September)
    Aus dem Sommerloch 2012
    (1. Juli bis 11. August 2012)
    Zeit der Entscheidungen
    (1. Mai bis 30. Juni 2012)
    Kampf um ESM
    (1. bis 24. Juli 2012)
    Zeit des Wandels
    (17. Februar bis 30. April 2012)
    Machtspiele, deutschland- und europaweit
    (2. Januar bis 16. Februar 2012)
    Jahresende im Zeichen der schwelenden Krise
    (8. November bis 22. Dezember 11)
    Noch mehr Euro-Krise
    (8. Sept. bis 14. Oktober 2011)
    Finanz- und Euro-Krise
    (3. August bis 7. September 2011)
    Kindergesundheit und Methylphenidat
    23. Juni bis 1. August 2011)
    Griechenland und kein Ende
    (30. Mai bis 22. Juni 2011)
     Krückentechnologie und mehr
    (6. Mai bis 29. Mai 2011)
     drei Wochen dezentrale Energie
    (15. April bis 5. Mai 2011)
     die ersten Wochen nach Fukushima
    (7. März bis 14. April 2011)

    Dieser Zähler zählt seit etlichen Monaten die Besucher dieser Website.

    am 12.03. 2012 waren es 1.000.000
    am 8. Juli waren es 1.100.000
    am 8. Oktober 2012 waren 1.200.000
    am 27. November waren es 1.250.000

     

    und schon wieder sind es mehr geworden ...

     

    Vielen Dank für Ihr großes Interesse.

    Es ehrt mich.

    Links zu Seiten, die ich gerne empfehle:

    Quellen Gert Flegelskamp
    ein geradliniger Querdenker, bringt laufend k
    luge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
    http://www.flegel-g.de/
    Statistisches Bundesamt
    viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
    http://www.destatis.de
    Cleanstate e.V.
    H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
    http://www.cleanstate.de/start.html
    Politik-Poker
    "aus unterschiedlichen Blickwinkeln ...", das war das Motto zu Beginn, inzwischen sind die Blickwinkel recht verengt - aber man soll ja auch die Argumente Andersdenkender kennen.
    http://www.politik-poker.de
    Norbert Rost,
    Die Feldpolitik ist fast eingeschlafen. Doch alle paar Monate gibt es noch ein paar kluge Anmerkungen,
    http://feldpolitik.de
    Bürgermeinungen
    hier schreiben einige wenige Bürger unverdrossen ihre Meinung.
    http://www.buergermeinungen.de/
    Info-Portale Sozialticker
    Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
    http://www.sozialticker.com/
    Kritisches Netzwerk
    engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
    http://www.kritisches-netzwerk.de/
    Mag Wompel
    das labournet - die Gewerkschaftslinken
    http://www.labournet.de
    Politik im Spiegel
    hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
    http://politik-im-spiegel.de/
    Nachdenkseiten
    nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
    http://www.nachdenkseiten.de/

    Die Selbstähnlichkeit der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild des Ganzen zu machen - so man nur will. 

     

      
      Sicher surfen auf
      egon-w-kreutzer.de
       
      Mit dem Original Facebook-Button nutzt FB die Gelegenheit, Ihre Nutzerdaten abzugreifen, sobald Sie eine solche Seite betreten. Hier entscheiden Sie mit dem Anklicken des Links (rechts) selbst, ob Sie sich mit "Gefällt mir" für Facebook sichtbar machen wollen.
       
      zur Problembeschreibung bei Heise Security

      

    zurück

     

     

     

     

     

     

    Wer nicht zahlt, erhält keine Mahnung und schon gar nicht eine Zahlungsaufforderung vom Inkassobüro, weder vom seriösen, noch vom unseriösen.

    Wir gehen davon aus, dass es sich der Kunde anders überlegt hat und löschen die Bestellung nach ein paar Wochen einfach.

    zurück

     

     

     

     

     
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
       Anker Immo  chiara

    Die hier eingestellten Meldungen werden
    von 1&1 zur Verfügung gestellt

    Auswahl und Update erfolgen automatisch

     Alle Kommentare geben die Meinung des
    Verfassers wieder

    nach oben, zu Spalte 2, Wirtschaft
    ganz nach oben

    nach oben, zu Spalte 3, Kultur

    ganz nach oben

    ganz nach oben
    g

    Die BILDer vom Sonntag