28. September 2016

11.00Uhr Wachsende makroökonomische Verwirrung

Mario Draghi will heute im Bundestag zu seiner Geldpolitik Rede und Antwort stehen und den Versuch unternehmen, die Abgeordneten vom Sinn der Politik des lockeren Geldes und der negativen Zinsen zu überzeugen. Da auch er auf fraktionszwangsgepolte, ideologisch ausgerichtete Mehrheitsbeschaffer trifft, dürfte sein Auftritt nichts ändern.
 
Interessant ist, dass im Umfeld dieser Veranstaltung nun einerseits die Abgeordneten zu hartnäckig kritischen Fragen aufgefordert werden, während ihnen andererseits anempfohlen wird, glücklich zu sein, dass es Draghi und seine Währungspolitik gibt, sei sie doch zumindest eine teilweise Kompensation für die Verwerfungen, die von den dauerhaft hohen deutschen Exportüberschüssen ausgingen. Die Argumentation, die unter anderem auch André Tautenhahn (Tau-Blog) vertritt, kann - boshaft verkürzt - so dargestellt werden:
 
Weil Exportüberschüsse schlecht sind, sind QE-Programme und Negativzinsen gut.

So einfach, meine ich, kann man es sich nicht machen.

Artikel lesen


27. September 2016

10.30Uhr Was tun, wenn die Deutsche Bank hart aufschlägt?

Die Wirtschaftsnachrichten nähren die Zweifel am kurzfristigen Überleben der Deutschen Bank. Von notwendiger und sinnvoller Staatshilfe wird geträumt, während gleichzeitig gestreut und dementiert wird, Angela Merkel hätte Staatshilfe für die Deutsche bereits gnadenlos abgelehnt. Der Kurs der Aktie der Deutschen Bank vermittelt den Eindruck als nähme sie sich ein Vorbild an Draghis Negativzinsen und wolle selbst mit negativem Wert gehandelt werden, ...

Artikel lesen


26. September 2016

10.30Uhr Durchschnittlich, mittelmäßig, normal, typisch - und gaga-ganz anders.

Da gibt es in Flensburg einen ernshaften Streit darum, wie weibliche Mitglieder des Rates der Stadt richtig zu bezeichnen seien. Die seit langem gebräuchliche "Ratsfrau" sei - so die Gruppierung Wir in Flensburg (WiF) - gegenüber dem ebenso seit langem gebräuchlichen "Ratsherren" eine herabsetzende und diskriminierende Betitelung, die nun durch "Ratsdame" ersetzt werden soll.

Da wird nun also die nächste Lawine losgetreten. Es wird nicht lange dauern bis die Erkenntnis heraufdämmert, dass es auch im Flensburger Rat unter Umständen schon heute, möglicherweise ganz bestimmt aber in einer noch nicht absehbaren Zukunft, jemanden geben könnte, der wiederum in seiner Zuordnung zu einer konventionellen Geschlechterrolle eine diskriminierende Missachtung seiner ganz besonderen Besonderheit sehen ...

Artikel lesen


25. September 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


24. September 2016

09.30 Uhr Der Herbst ist da

Die Tage werden kürzer, die Abende zuhause werden länger. Zeit, zur Ruhe zu kommen, Zeit, sich in ein gutes Buch zu vertiefen.

Ich zeige Ihnen hier nur die "Buchdeckel". Zum Aufschlagen und Mehr-Erfahren, können Sie die Bilder einfach anklicken.

 

Das Gesamtprogramm des EWK-Verlags mit allen Titeln aus

          • Politik und Gesellschaft
          • Wirtschaft
          • Belletristik
          • Kinder und Jugend
          • Lyrik
          • E-Books
           
      finden Sie hier: http://www.ewkshop.de


 

 

 

 

 

 

 

 

 


23. September 2016

10.30Uhr Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte...

Aus Kriminalfilmen, aber auch aus dem realen Leben kennen wir die Situation, dass ein Angeklagter immer nur gerade das gesteht, was schon offenkundig geworden ist. Es handelt sich dabei weniger um ein Schuldeingeständnis als vielmehr um die Erkenntnis, dass weiteres Leugnen sinnlos ist und sich lediglich strafverschärfend auswirken würde.

Was noch nicht offenkundig ist, wird jedoch weiterhin verschwiegen, bestritten, abgeleugnet, bis auch das nicht mehr haltbar ist. Mit klugen Anwälten kann es ein Angeklagter so schaffen, aus der Hauptverhandlung mit einer milden Strafe hervorzugehen, weil er voll geständig war. Noch milder wird die Strafe, wenn der Richter auch noch Anzeichen echter Reue zu erkennen glaubt.

Angela Merkels Spruch: "Wenn ich könnte, würde ich die Zeit um viele Jahre zurückdrehen, damit Deutschland besser auf die Entwicklungen vorbereitet gewesen wäre", ist geradezu das klassische Muster dessen, was hierzulande als das Bekenntnis des reuigen Sünders angesehen wird und Strafmilderung verheißt.

Artikel lesen


22. September 2016

16.50 Uhr Habe nun, ach ...

Die Überschrift habe ich mir bei Goethe ausgeliehen. Das Stöhnen des Dr. Faust, der bei allem Studieren und Denken doch nicht wirklich weitergekommen ist, um sich schlussendlich auf das metaphysische Abenteuer mit Mephisto einzulassen, stünde vermutlich der gesamten Menschheit als ein kollektives Aufstöhnen über alle untauglichen Versuche, einen Weg zum friedlichen Miteinander zu finden, auch ganz gut zu Gesichte.

Doch Goethe lässt ja erkennen, dass der Pakt mit übersinnlichen Mächten das Problem am Ende nur verstärkt, auf die Spitze treibt, und noch mehr Unheil und Unglück hinterlässt, als vorher zu überwinden gehofft wurde.

Seit Goethe ist viel Zeit gegangen. So manches, was seinem Mephisto an übersinnlichen Fähigkeiten zur Verfügung stand, steht heute praktisch jedem Menschen zur Verfügung, einiges ist Militär und Geheimdiensten vorbehalten, doch bis auf ganz wenige Spezialisten sehen wir zwar die Wirkungen, haben auch eine grobe Vorstellung von der Wirkungsweise, doch wären wir selbst niemals in der Lage, diese Wunderdinge herzustellen und funktionieren zu lassen.

 


21. September 2016
20. September 2016

00.00Uhr Alles Gute kommt von CETA (Halb-Satire)

Die gute alte Tante SPD hat die Zeichen der Zeit erkannt und in einem ungefähr 200 Mitglieder starken Gremium die Weichen für CETA gestellt. Wir sollten den Delegierten danken, dass sie gegen erhebliche Widerstände der alten Spruchweisheit "Der Prophet gilt nichts im eigenen Ortsverein" gefolgt sind und die unbegründeten Proteste aus den eigenen Reihen nicht anders behandelt haben als alle anderen unbegründeten Proteste, nämlich als unbegründet.

Dies ist der erste, wenn auch nicht der wichtigste Vorteil von CETA. CETA hat das Rechts- und Unrechtsempfinden der SPD geschärft, ...

Artikel lesen


19. September 2016

09:30Uhr Wer regiert Berlin?

Die Schlacht um Berlin ist geschlagen, nicht erst seit gestern, sondern seit dem Mai 1945.
Damals wurde die ehemalige Reichshauptstadt unter den vier Siegermächten des Zweiten Weltkriegs aufgeteilt in einen russichen, einen amerikanischen, einen französischen und einen britischen Sektor. Das war im Kleinen ein Spiegelbild der Besatzungszonen, in die der gesamte Staat aufgeteilt war.

1948 enstand als kritische Parodie der Karnevalsschlager "Wir sind die Eingebornen von Trizonesien", in dem die Ost-West-Blockbildung bereits ihren Ausdruck fand. Kuriosität am Rande: Dieser Faschingsschlager war für eine ganze Weile der Ersatz für die Nationalhymne und wurde vor allem bei internationalen Sportveranstaltungen gespielt.

Die drei westlichen Besatzungszonen verschmolzen zur Bundesrepublik Deutschland, doch Berlin blieb weiterhin in vier Sektoren aufgeteilt. Der russische Sektor wurde Hauptstadt der DDR, die Westsektoren blieben ein Gebiet mit Sonderstatus, was Berlin nicht nur die Freiheit von nächtlichen Sperrstunden brachte, sondern - einige werden sich daran erinnern - den westberliner Jungmännern auch die Befreiung vom Wehrdienst, was seinerzeit durchaus zu einer nicht unerheblichen Migrationswelle aus Westdeutschland führte.

Inzwischen ließ Walter Ulbricht die Mauer bauen und nicht ganz dreißig Jahre später ließ sie Erich Honecker wieder abreißen. Es kam zum Beitritt der neuen Bundesländer, zum 2+4-Vertrag und alledem, was vereinfachend und leicht irreführend als "Wiedervereinigung" bezeichnet wird.

Doch was ist aus den West-Sektoren von Berlin geworden? Diese Frage scheint vollkommen unsinnig, verschwörungstheoretisch und revanchistisch aus der Luft gegriffen. Darüber zu berichten scheint wie mit einem schweren Tabu belegt.

Artikel lesen


18. September 2016

23:00Uhr Wer war Gabriels Demokratielehrer?

Unser geliebter CETA-Siggi, der ungerührt von Millionen von Unterschriften und 320.000 Demonstrierenden unbeirrt daran festhält, das Freihandelsabkommen CETA zu ratifizieren, meinte am Wahlabend in Berlin mehrfach, fast 90 % hätten demokratische Parteien gewählt.

Er hat zwar vermieden, die AfD explizit als nicht demokratische Partei zu bezeichnen, doch seine Botschaft ist sicherlich auch so angekommen. Vor allem in den Medien.

Artikel lesen


18. September 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


17. September 2016

12:30Uhr Demo gegen TTIP und CETA

Unseren Plan, heute in München an der Großdemo gegen die von der EU ausgehandelten und von der GroKo erwünschten Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada zu demonstrieren, haben wir aufgrund des über Bayern hereingebrochenen Sauwetters schweren Herzens aufgegeben.

Daher hier ersatzweise eine kleine Auseinandersetzung mit den Argumenten der Befürworter. Es gibt eigentlich nur eines, dass nämlich diese Freihandelsabkommen zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und damit zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen würden.

Das ist, ich kann es nicht anders ausdrücken, nichts als bullshit.

Artikel lesen


16. September 2016

14.00 Uhr Spitzfindigkeiten zum Begriff Integration

integer =

[1] unberührt, unversehrt
[2] unbescholten, unbestechlich
[3] moralisch einwandfrei

integrieren =

[1] jemanden oder etwas in ein bestehendes Gefüge oder System aufnehmen, einordnen

Integration =

[1] bildungssprachlich: die Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes
[2] Mathematik: die Berechnung eines Integrals
[3] Soziologie: die Einbeziehung, die Einbindung von Personen, sozialen Gruppen, Körperschaften, die Verschmelzung von sozialen Gruppen und Körperschaften
[4] Wirtschaft: in der Politik und in der Geschichte: die Schaffung eines einheitlichen Marktgebiets, Staaten- oder Staatsgebietes
[5] Sprachwissenschaft: die Verschmelzung von verschiedenen Sprachen und Dialekten zu einer einheitlichen Sprache
[6] Informatik: die Verknüpfung unterschiedlicher Anwendungsprogramme

Integration ist nach den vorstehenden Definitionen ein Prozess, bei das "zu Integrierende" als Objekt erscheint und die Integration passiv an sich vollziehen lässt.

Informatiker, die sich mit der Aufgabe, unterschiedliche Anwendungsprogramme zu integrieren, beschäftigt haben, wissen - aus oft leidvoller Erfahrung - dass die Integration mindestens solange scheitert, wie nicht Schnittstellenkompatibiliät hergestellt ist, ...

Artikel lesen


15. September 2016

17:20 Uhr Fortsetzung

Vor einer Woche hieß es an dieser Stelle: "Verflucht sei die Klarheit des Gedankens"
(PaD 36 /2016)

Dem dort geäußerten Aufruf zur Diskussion sind doch etliche Leser gefolgt und haben Ihre Meinung kundgetan. Veröffentlicht von mir im Tageskommentar vom 13. September unter dem Titel "Woher kommt der Meinungsterror?" (tk160913)

Die Diskussion darum nimmt allerdings kein Ende. Zuletzt gab es einen streitbaren Einwurf aus den Reihen der LINKEn, den ich gerne auch zur Diskussion stellen will:

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Sorry, aber ich bin entsetzt und fassungslos über Ihren Tageskommentar. Sie behaupten, es gäbe einen „Meinungsterror“. Und dieser „Meinungsterror“ ließe die Menschen in Deutschland verstummen aus Angst um Leib und Leben. Und dieser „Meinungsterror“ mache eine vernünftige Auseinandersetzung über den Umgang mit Geflüchteten in der Bundesrepublik unmöglich.

Dazu ist festzuhalten: Ich sehe nicht, dass irgendjemand daran gehindert wird - selbst der größte Depp nicht - mehr oder weniger sachgemäß über Geflüchtete, die Asylpolitik oder die Politik der Bundesregierung herzuziehen.


14. September 2016
13. September 2016

10.15 Uhr Woher kommt der Meinungsterror?

Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. (Wikipedia)

In den vielen Jahren, die ich nun im Internet publiziere, haben sich Art und Umfang der Kommentare zu meinen Artikeln verändert. Die Leserschaft hat zwar zugenommen, die Kommentare, die ich erhalte, sind jedoch weniger geworden, und die Sorge, sich mit einer für gefährlich erachteten Meinung zu outen, ist erkennbar gewachsen, so wie auch der Bereich, der "als gefährlich erachteten Meinungen" immer größer geworden ist.

Nicht selten werde ich darauf angesprochen, ob ich nicht Angst hätte, mich so zu äußern, wie ich mich äußere. Obwohl ich nach meinem Empfinden mit meinen Aussagen stets innerhalb dessen bleibe, was von der Meinungsfreiheit garantiert ist, wird auch das von vielen Zeitgenossen schon als Tabuverletzung angesehen - und manche Kündigung der bei mir abonnierten Newsletter lässt darauf schließen, dass das Wissen um die Rundum-Überwachung der elektronischen Kommunikation ausreicht, um sich schon in Gefahr zu wähnen, wenn man nur in ein solches Netzwerk eingebunden ist.

Ich habe das meist als überzogene Ängstlichkeit "zarter Gemüter" abgetan, sehe heute aber die Notwendigkeit, dieses immer weiter um sich greifende Phänomen zu thematisieren, weil es inzwischen in einer noch erschreckenderen Qualität auftritt als je zuvor.

Der Auslöser:

Artikel lesen

 


12. September 2016
11. September 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


10. September 2016
9. September 2016

10.00 Uhr Reaktionen auf PaD 36 /2016

Die Aufforderung, an die Leser des Paukenschlags "Verflucht sei die Klarheit des Gedankens", sich mit den dort aufgeworfenen Fragestellungen auseinander zu setzen, hat Früchte getragen.

Mit den zum Teil sehr umfangreichen Zuschriften werde ich mich noch ausführlich befassen. Doch das braucht ein bisschen mehr Zeit als die Nacht von Donnerstag auf Freitag.

Damit auch Sie sich mit den mir übermittelten Argumenten befassen können, veröffentliche ich die Zuschriften hier in der Reihenfolge des Eingangs - ungekürzt, aber anonymisiert.

Sie werden feststellen, dass die Auseinandersetzung mit den Fragestellungen dabei weniger Raum eingenommen hat als die Hinweise auf übergeordnete Ursachen, was meines Erachtens wichtig und richtig ist, die richtigen Reaktionen auf die akuten Probleme aber eher verhindert.

Kommentare lesen


8. September 2015

13.15 Uhr Verflucht sei die Klarheit des Gedankens

Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefaßt werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif.
(Dwight D. Eisenhower, amerik. General u. Politiker, 34. Präs. d. USA)

Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker)

Warum Angela Merkel sich vor jenen fürchtet, denen es gelingt, Probleme und Problemlösungen einfacher und klarer zu artikulieren als sie selbst es sich erlaubt, ist nicht schwer zu erraten. Die klassische Erklärung dafür hat Hans Christian Anderson in seinem Märchen "Des Kaisers neue Kleider" abgeliefert.

Betrachtet man einen Sachverhalt unvoreingenommen und ausschließlich im Bestreben, die Wahrheit herauszufinden, schiebt also die Lügengengeschichte von jenem feinst gewobenen Gespinst beiseite, das angeblich von Menschen, die für ihr Amt nichts taugen, nicht gesehen werden kann, nimmt man also das Risiko in Kauf, von allen Heuchlern für unfähig erklärt zu werden, kommt man schnell und sicher zu der einfachen und klaren Wahrheit: Der Kaiser ist nackt.


7. September 2016

14.00 Uhr Bundesnachtsdebatte

Es gab Zeiten, da habe ich mir drei Tage hintereinander die Haushaltsdebatte des Bundestages im Radio angehört. Das war nicht immer spannend, aber es kamen dabei zwei interessante Aspekte zum Vorschein, nämlich bis dahin so nicht gehörte Argumente und bis dahin so nicht wahrgenommene Talente.

Heute habe ich nur ein paar Minuten bei Phoenix mitgehört, ansonsten hin und wieder die Live-Ticker der Medien zu Gemüte geführt, ohne dabei auch nur einen Satz zu hören oder zu lesen, den ich so von den jeweiligen Manuskriptvorlesern nicht erwartet hätte.

Angela Merkel plärrt den sinnleeren Satz, "Deutschland bleibt Deutschland", ...

Artikel lesen


6. September 2016

14.15 Uhr Weltweites Wirtschaftswachstum durch Robotik?

Wenn der G20-Gipfel sonst auch recht wenig greifbare Ergebnisse gebracht hat, auf eines hat man sich wohl verständigt: Das lahmende Wachstum der Weltwirtschaft soll durch besondere Förderung der Robotik in Schwung gebracht werden.

Artikel lesen


5. September 2016

09.30 Uhr Mc. Pommerland ist abgebrannt

Es soll am Morgen eine Telefonkonferenz des CDU-Vorstands geben, die für Angela Merkel wichtiger ist als zeitgleich laufende Veranstaltungen beim G20-Gipfel in China, denn sie will daran teilnehmen. Wenn sie da mal wenigstens das abhörsichere Handy verwendet!

Gestern Abend hat das große Bröckeln begonnen. Es wurde kaum noch versucht, die persönliche Schuldzuweisung an Angela Merkel für das verheerende Abschneiden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern mit den Vokabeln "Bundespolitik" oder "Berlin" zu kaschieren. Das war ihre ganz persönliche Rückkehr auf den harten Boden der Realität in Her Majesty's own county.

Artikel lesen


4. September 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


3. September 2016

13.00 Uhr Maas müsste - rechtlich nicht bindend - zurücktreten

Seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich von Wolfgang Schäuble wieder einmal einen Satz gelesen, den ich glatt mit unterschreiben könnte. In Bezug auf Justizminister Heiko Maas äußerte er nach Informationen des Focus:

„Ein anständiger Minister müsste da zurücktreten“

Gut, da kommt wohl auch die Erbfeindschaft mit dem Koalitionspartner mit zum Vorschein und die vorangegangenen Schmähungen, die Gabriel in Richtung Merkel losgelassen hat.
Inhaltlich ging es auch nur um die (vermeintliche, Herr Schäuble?) Einmischung des Justizministers in ein laufendes Verfahren, ...

Artikel lesen


2. September 2016

11.30 Uhr Eilmeldung zum G36-Prozess - von der Leyen geht unter.

09.00 Uhr Konstruktives Misstrauensvotum gegen Merkel?

Wenn die Abgeordneten des Deutschen Bundestages sich in dieser Rolle selbst ernst nehmen würden, müssten sie jetzt theoretisch den Versuch unternehmen, sich von dieser Regierung zu befreien. Dass das nicht geschehen wird, zeigt, dass ihnen das im ausreichenden Maße fehlt, was ich als "Charakter" bezeichne. Ein Wort, das kaum noch verwendet wird. Stattdessen spricht man von "Eiern in der Hose", was ich für ebenso vulgär wie unzutreffend halte.

Worum geht es?

Es war eine überflüssige Provokation, und ich weiß nicht, von welchem Teufel die Mehrheit des Deutschen Bundestages am 2. Juni dieses Jahres geritten wurde, als sie eine Resolution verabschiedete, mit dem die zu Beginn des letzten Jahrhunderts begangenen Massaker an den Armeniern als "Völkermord" eingestuft wurden.

Artikel lesen


1. September 2016

12.30 Uhr Arroganz und Kriecherei ergänzen sich

Nach der Breitseite der EU gegen den US-Konzern Apple, legt sich der Pulverdampf. Die Wirkungslosigkeit des Angriffs wird sichtbar.
Auf der anderen Seite des Atlantiks erinnert sich Apple-Chef Tim Cook an das Wort vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten und reizt die Möglichkeiten der arroganten Provokation mit der Aussage, die EU-Attacke auf seine fast steuerfrei kassierten Gewinne sei nichts als
Scheiße - und die sei noch dazu politisch motivierter Antiamerikanismus.


31. August 2016

11.00 Uhr Deutschland bleibt Deutschland und Brautkleid bleibt Blaukraut

Es geht nicht mehr.

Ich möchte wissen, wie einige Medien in ihren Überschriften auf die Idee kommen konnten, Angela Merkel habe Fehler in der Flüchtlingspolitik eingestanden. Nach meinem Dafürhalten hat sie gerade das nicht getan!

Artikel lesen


30. August 2016

11.30 Uhr Schlägst du meinen Diesel, schlag ich deinen Apple

Der transatlantische Wirtschaftskrieg hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Nachdem die USA den größten europäischen Autobauer, VW, mit Milliardenstrafen und Schadensersatzforderungen überzogen, und das mit einem Verhalten der Bundesregierung, das alles andere als VW-freundlich oder auch nur neutral zu nennen gewesen wäre, scheint es jetzt beim Spiel über die Bande mit Brüssel einen Racheakt zu geben.

Artikel lesen


29. August 2016

09.30 Uhr Brechreiz

Ich weiß nicht, welches Betriebssystem zwischen den Ohren von Sigmar Gabriel werkelt, doch sieht es so aus, als handle es sich dabei um ein von mehreren Zufallsgeneratoren gesteuertes System, das auf Basis der jeweiligen Umwelteindrücke eine große Zahl opportunistischer Reaktionsmuster erzeugt, von denen, abhängig von Datum und Uhrzeit, zwei oder drei als Sprachausgaben, "Fingerzeige" und Mimik zufällig ausgewählt an die Umwelt zurückgegeben werden.

Das unterscheidet Gabriel von Angela Merkel, deren Software zwar ähnlich arbeitet, aber die Ausgabe von brillanten, sinnleeren neuen Texten so lange verzögert, bis alle anderen alles andere gesagt haben und sie sich damit zum Anführer der Mehrheitsmeinung aufschwingen kann.

Nun haben also beide erkannt, dass Wahlsiege in Deutschland ausschlaggebend davon abhängig sind, wie türkischstämmige Deutsche wählen.

Artikel lesen


28. August 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


27. August 2016

08.15 Uhr Neuerscheinung

Ab Montag, 29. August, lieferbar:

Die kleine Bimsstein-Figur, die den Umschlag ziert, ist ein authentisches
Erinnerungsstück an einen entscheidenden Tag für die Tiefe der Beziehung zwischen Robert und Julia. Man kann darin eine sprungbereite Raubkatze ebenso entdecken, wie ein einsames, suchendes Fabelwesen. In der paarweisen Gegenüberstellung erschließt sich eine neue Sichtweise, in welcher der Widerspruch zwischen Autonomie und Nähe deutlich wird.

 

Wolfgang Schulz

erzählt seinen in weiten Teilen autobiografischen Roman aus der Gegenwart des ersten Jahrzehnts unseres Jahrtausends.

Es gelingt ihm dabei - voller Emotionalität und aus nächster Nähe - die Geschichte einer großen, tragischen Liebe lebendig werden zu lassen und diese zugleich zur Projektionsfläche für zeitgeschichtliche Ereignisse der letzten 50 Jahre zu machen. Er verarbeitet darin seine eigenen Missbrauchserlebnisse im Kinderheim, die seinen Charakter nachhaltig geprägt haben, seine Teilhabe an der Gründung von attac-Deutschland und der WASG. Er gibt Einblick in die innerparteilichen Abläufe bei der "Übernahme" der WASG durch die PDS und er schildert, was ihn angetrieben hat, für den Pforzheimer Stadtrat zu kandidieren.

Ohne Übertreibung: Ein großer Roman!

Mehr Informationen und eine Leseprobe finden Sie hier.

Bestellen Sie jetzt Ihr Exemplar. Zum Online-Shop.

 


26. August 2016

15.30 Uhr Warten auf die Fed

Seit Anfang der Woche werden die Vorberichte aus den Wirtschaftsredaktionen immer lauter. Heute Nachmittag, 16.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, wird Janet Yellen in Jackson Hole ans Rednerpult treten und einer Riege von Zentralbankern andeuten, wie die künftige Geldpolitik der Fed aussehen wird. Bis dahin halten weltweit die Anleger die Füße still, wagen kein größeres Engagement und blicken wie die Kaninchen auf die Schlange, obwohl am Tagungsort in den Rocky Mountains keine Entscheidung verkündet werden wird, ja noch nicht einmal Andeutungen über die mögliche nächste Zinsentscheidung fallen werden.
 
Eine mächtige Institution, diese Zentralbank der USA.
 
Artikel lesen


25. August 2016

17.45 Uhr Was hat noch einen Sinn?

Diesem Paukenschlag stelle ich einen Gedanken voran, den ich gestern bei Tichys Einblick als Kommentar hinterlassen habe.

Wenn es die “Nation” aus Gründen der political correctness nicht mehr gibt und der Begriff “Volk” nur noch an hohen Feiertagen in hohlen Reden auftauchen darf, dann ist es kein Wunder, wenn das “Wehrbewusstsein” fehlt.

Es fehlt ja nicht nur das Wehrbewusstsein. Es fehlt in weiten Bereichen die positiv besetzte Identifikation mit etwas, das mehr ist als nur ein von Brüssel dominierter, in Selbstauflösung befindlicher Staat, der Schritt für Schritt seine Souveränitätsrechte nicht nur ab, sondern auf aufgibt.

Weder eine Fußballweltmeisterschaft, noch 42 olympische Medaillen reichen aus, um das zu kitten, was seit langer Zeit ganz bewusst demoliert wird: Ein gesundes, nationales Selbstverständnis, wie es sich selbst die Tibeter noch erhalten haben.

Oliver Weber hatte am 23.08. auf Tichys Einblick einen Aufsatz veröffentlicht, in welchem er den Sinn und die Notwendigkeit der von de Maiziere vorgestellten neuen Maßnahmen zur Zivilverteidigung herausstreicht und darin das Ende einer bisherigen, sträflichen Vernachlässigung einer Aufgabe des Staates sieht.

Weber beklagt in seinem Artikel zugleich, dass "die deutsche Öffentlichkeit auf diese Meldung bisher entweder belustigt oder panisch reagiert" und sieht darin ein "Symptom eines vergessenen, weil nicht gepflegten Wehrbewusstseins".

So weit, so gut.
Er hat ja Recht.


20. bis 24. August
19. August 2016

10.00 Uhr Das kleine Schwächeln

Vielleicht hätte ich gestern nicht über das große Schwächeln schreiben sollen. Denn jetzt bin ich vom Arzt für ein paar Tage kaltgestellt. "Stationäre Abklärung" hat er mir verordnet und das von jetzt auf gleich.

Mails empfange ich am Handy. Die Homepage bleibt verwaist, bis die Abklärung abgeschlossen ist.

Ein schönes Wochenende und eine gute nächste Woche!

Egon W. Kreutzer


18. August 2016

18.05 Uhr Das große Schwächeln
 
Es kann sein, dass ich mich irre.
 
Vielleicht ist das, was mir als Schwächeln erscheint, nur die Ruhe vor dem Sturm. Vielleicht stehen wir vor einem riesigen Haufen von Mikado-Stäbchen, von denen kein einziges den Eindruck erweckt, als könne man daran ziehen, ohne den ganzen Rest in ein gefährliches Wanken zu bringen.
 
Vielleicht ist derjenige, der als erster ziehen soll, einfach nicht bereit dazu. Vielleicht ist das, was wir beobachten, gar nicht das Spiel, das sich schwächelnd hinzieht, sondern das Warten auf den Beginn.


17. August 2016
16. August 2016
15. August 2016
14. August 2016

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


13. August 2016
12. August 2016
11. August 2016

11.20 Uhr Nun landen die Migranten

Seit drei Tagen vermeldet KOPP-online ein hohes Nachtflugaufkommen. Sogar auf Flugplätzen der Bundeswehr sollen nächtens Passagiermaschinen aufsetzen, deren Passagiere eiligst in Busse verfrachtet und zu Aufnahmeeinrichtungen chauffiert werden.

In meinem Posteingang fand ich dann heute den Link auf einen Artikel der Seite Zuwanderung.net vom 25. März 2016, in dem darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es einige weitgehend geheim gehaltene Passagen im Flüchtlingsabkommen mit der Türkei gäbe, über die sich sogar die "linientreue Süddeutsche" in ihrer Ausgabe vom 21. März 2016 erstaunt geäußert haben soll.

Stimmt natürlich alles. Es stimmt aber auch, dass diese Verabredung mit der Türkei von Anfang an zumindest so laut im Gespräch war, dass ich davon gehört/gelesen habe und die 500.000 freiwillig von der EU aufzunehmenden "Flüchtlinge" bereits im PaD 47 /2015 thematisiert habe. Nun werden diese Vereinbarungen offenbar zügig umgesetzt.


10. August 2016

09.00 Uhr Was hilft ein Burka-Verbot, wenn der Hosenanzug erlaubt bleibt?

Thomas de Maiziere, unser aller Innenminister, und die Innenminister der unionsregierten Bundesländer blasen zum Großangriff auf die Willkommenskultur. Selbstverständlich nennen sie die Willkommenskultur nicht beim Namen, sondern benutzen dafür das streng geheime Codewort "Terrorismus". Folglich berichten auch die Medien nur darüber, dass die Union die Anti-Terror-Gesetze verschärfen will,

Artikel lesen


9. August 2016

13.30 Uhr IT-Fachkräfte - woher nehmen, und nicht stehlen?

Die bayerischen Unternehmen der Metall- und Elektrobranche finden für ihre Stellen im IT-Bereich kaum noch Bewerber. 40 Prozent der Arbeitsplätze sind verwaist. Das jedenfalls berichten die Arbeitgeberverbände und die Süddeutsche verbreitet die Unheilsbotschaft.

Ich war ja mal Lehrling. Die während meiner Lehrzeit genutzte IT-Technik bestand aus Lochkarten-Lochplätzen, Lochkartensortiermaschinen, Lochkartenmischmaschinen und einer schwergewichtigen Tabelliermaschine, die mit Steckplatten "programmiert" wurde.

Es war den Verantwortlichen allerdings klar, dass dies nicht so bleiben würde, und so hatten wir kaufmännischen Lehrlinge das Vergnügen, gegen Ende der Lehrzeit die Grundlagen der Assembler- und COBOL-Programmierung kennenlernen und sogar

Artikel lesen


8. August 2016
7. August 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wollfgangs Bild vom Sonntag

 


6. August 2016

15.00 Uhr Doch noch Sommerloch

Nachdem Herr Steinmeier, der nette Herr mit dem schlohweißen Haar, in Übereinstimmung mit H. Juncker festgestellt hat, dass das Verhältnis Deutschlands und der EU zur Türkei, durch nichts, aber auch gar nichts getrübt werden dürfe, und selbstverständlcih auch die Beitrittsverhandlungen weiter geführt werden müssten, und damit die Türkei-Krise für beendet erklärt hat, nachdem es auch in den letzten sieben Tagen keinen Terroranschlag oder Amoklauf mehr in Deutschland gegeben hat, nachdem die Deutsche Bank auch am Freitag noch geöffnet hatte und Angela Merkel in der Gunst der 1003 von Demoskopen Befragten immer noch vor Horst Seehofer liegt, dürfen endlich die skurrilen Ideen auf die Bühne, auf die man jeden Sommer sehnsüchtig wartet.

Bundesjustizminister Heiko Maas hat sich zu Wort gemeldet. Nein, er will kein Verbot des Mitführens von Schnappschildkröten bei genehmigten Versammlungen,

Artikel lesen


5. August 2016

09.00 Uhr Der freie Fall des Arbeitsmarktes in Großbritannien

Zu den Horror-Meldungen der Wirtschaftsexperten über die verzweifelten Notwehr-Maßnahmen der Bank of England, die den Leitzins von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt hat, gesellt sich heute die Horrormeldung vom Arbeitsmarkt der sich, laut einer Studie, im freien Fall befinden soll.

Da assoziiert der brave deutsche Michel Massenentlassungen, wie nach Verkündung der Agenda 2010, kilometerlange Schlangen vor den Arbeitsämtern und der große Untertan im kleinen Mann vermerkt hämisch: Das haben sie nun davon!

Schaut man genauer hin, ...

Artikel lesen


4. August 2016

12.15 Uhr Das Wähler beleidigende Trumpeltier
oder, wie man aus einer Maus einen Elefanten macht.

Zu den jüngsten Höhepunkten des Wahlkampfs in den USA zählt der Vorwurf an Donald Trump, er habe die Eltern eines gefallenen muslimischen Soldaten beleidigt.

Der Auslöser dieser Inszenierung ist Anfang Dezember 2015 zu finden. Donald Trump erklärte damals, wenige Tage nach der Terrorattacke in Kalifornien, bei der 14 Menschen erschossen wurden, bis zur Klärung der Vorgänge müssten die Grenzen für alle Muslime geschlossen werden.


3. August 2016
2. August 2016

11.55 Uhr Wie in Stein gemeiert

Während Menschen mit Geschichtsbewusstsein und der Fähigkeit, wie ein guter Schachspieler eine Situation und deren Entwicklungsmöglichkeiten zu beurteilen, längst erkannt haben, das Recep Tayyip Erdogan in der Türkei eine lupenreine Diktatur errichtet hat, die er ausgerechnet in Köln von mehreren Zehntausend Anhängern als Demokratie feiern ließ, zieht sich der deutsche Außenminister - man kann es nicht anders als devot nennen - auf den Standpunkt zurück: "Es ist gutes Recht der türkischen Regierung, den Putschversuch politisch und rechtlich aufzuarbeiten", und, "...

Artikel lesen


1. August 2016

08.30 Uhr Die neue Lage

In den letzten beiden Monaten haben sich die Ereignisse überschlagen. BREXIT, Putsch in der Türkei, Säuberungen in der Türkei, Terror in Frankreich und in Deutschland (Bayern), Trump ist gegen den Willen vieler Republikaner doch Kandidat der Republikaner...

Es sieht so aus, als würde die Welt sich schneller drehen. Grund genug für eine neue Beurteilung der Lage.

Die Juli Ausgabe des Dossiers EWK - Zur Lage ist online. Förder-Abonnenten wurde die Ausarbeitung bereits zugestellt, für diejenigen, die sich fallweise für den Einzelbezug entscheiden, steht EWK - Zur Lage ab sofort als PDF zur Verfügung. Auch alle älteren Ausgaben können - zu reduzierten Preisen - noch bezogen werden.


31. Juli 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


30. Juli 2016

09.30 Uhr Stresstest bestanden

Die europäischen Banken haben den Stresstest bestanden. Die Noten für die einzelnen Institute fielen zwar unterschiedlich aus, doch das spielt keine Rolle. Entwarnung!
 
Da wäre es jetzt ziemlich boshaft, schon wieder nachzutreten und Risiken an die Wand zu malen.
 
Artikel lesen
29. Juli 2016

11.00 Uhr Kreutzer in Spielfilmlänge?

Im August letzten Jahres war ich eingeladen, bei einem Symposium in der Lausitz, das unter dem Motto "Fließendes Geld und soziale Skulptur" stand, einen Vortrag zu gestalten. Dabei konzentrierte ich mich auf die Beschreibung dessen, was profan "gesellschaftliche Entwicklung" genannt wird, künstlerisch aber auch als der "Wandel der sozialen Skulptur" begriffen werden kann. Der Schwerpunkt lag dabei auf der real existierenden Demokratie, auf der Dreiteilung in Mitte, links und rechts und auf der Fragestellung, wie es kommt, dass die ruhige, träge Mitte letztlich jene Kraft ist, die einmal links, einmal rechts nach oben drückt und damit erst wirksam werden lässt.

Der Vortrag wurde seinerzeit aufgezeichnet. Vor ein paar Wochen habe ich nun auch erfahren, dass er schon seit geraumer Zeit online verfügbar ist, allerdings bisher nicht öffentlich zugänglich.

Das ändere ich jetzt zumindest insoweit, als ich hier einen Link auf die URL des Videos setze. Falls Sie also Lust haben, eine Stunde und zwanzig Minuten in diesen Vortrag reinzuhören:

Hier ist er verfügbar.


28. Juli 2016

17.00 Uhr Sie hat es schon wieder getan

Nun ja, getan hat sie es eigentlich wieder nicht. Aber gesagt hat sie es schon wieder:

"Wir schaffen das!"

Artikel lesen


27. Juli 2016
 
11.30 Uhr Die Saat der Gewalt
 
Es kann der Beste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
 
So, wie ein lange schwelender und eskalierender Nachbarschaftsstreit aus Nichtigkeiten entstehen kann, die zu oft stillschweigend geschluckt werden, bis das Fass endgültig überläuft, so entwickeln sich auch innergesellschaftliche Konflikte auf dem Nährboden kleiner Ungerechtigkeiten, kleiner Nachlässigkeiten, kleiner Bosheiten, kleiner Übergriffe, die von den Betroffenen zuerst nur als Lappalien angesehen und wohlmeinend übergangen werden, die sich jedoch bei fehlender Reaktion schnell zu Dreistigkeiten und nicht mehr tolerierbaren Übergriffen ausweiten. Es geht immer nur einen Schritt weiter, zumeist einen kleinen Schritt, der für sich gesehen zu ertragen wäre. Doch wenn die Wegstrecke der kleinen Schritte erst lang genug geworden ist, sind die Betroffenen die Gelackmeierten, weil ihnen jegliche Handhabe fehlt, gegen das letzte i-Tüpfelchen auf dem Haufen des Unrechts glaubhaft zu protestieren.
 
Es ist erklärte Politik des Präsidenten der EU-Kommission, Jean Claude Juncker, genau so vorzugehen:
 
"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter - Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt." (SPIEGEL 1999)
 
Wo Juncker "wir" sagt, meint er damit nicht die Kommission, sondern das Führungsgremium der EU, den Rat, in welchem die deutschen Bundeskanzler seit jeher einen ganz erheblichen Einfluss ausüben. So kommt es dann auch, dass das Gesetzgebungsverfahren in Deutschland zum überwiegenden Teil nur noch darin besteht, das in nationales Recht zu übertragen, was der Rat von der Kommission als Gemeinschaftsrecht hat erarbeiten lassen.
 
Dieses Spiel über Bande wird inzwischen von vielen durchschaut. Das Grummeln im Volk, das von Politik und Medien zwar immer noch von der Bundesregierung ab- und auf die Bürokraten der EU gelenkt werden soll, zielt doch immer mehr direkt auf die eigene Regierung.
 
Die Radikalisierung im Lande nimmt zu. Das betrifft nicht nur Amokläufer und Attentäter, es betrifft ebenso die politischen Parteien und deren in Regierungsverantwortung stehende Führungsfiguren. Aus demokratischen Sitten und Gepflogenheiten sind mehr und mehr die Lagerkämpfe von Gesinnungsvereinen geworden, die sich jeglicher Argumentation von anderen verschließen, ganz nach dem Motto: Wer nicht für uns ist, ist gegen uns.
 
Das Bedürfnis, die eigenen Positionen mit Gewalt durchzusetzen, wird stärker, weil andere Wege der Verständigung und Einigung hinter den selbstgestrickten Scheuklappen nicht mehr wahrgenommen werden oder vom politischen Gegner in den Machtpositionen tatsächlich vollständig versperrt wurden.
 
Der Gedanke, einen Staatsstreich zu organisieren, um die Dinge noch zu verändern, bevor alles zu spät ist, mag schon oft durchgespielt worden sein. Es wäre ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ...
 
"Operation Reiner Tisch"
 
Ein packender Polit-Thriller des Berliner Autors Andreas Reinhardt spielt den Gedanken durch. Eine krisengeschüttelte Welt, wachsende Unzufriedenheit in Bevölkerung, eine schnell wachsende populistische Partei - und ein Bundeskanzler, der wie ferngesteuert wirkt und nichts unternimmt, um seinem Amtseid gerecht zu werden. Das ist die Ausgangslage für einen perfiden Plan, für den Putsch in Berlin.
 
 
 
Andreas Reinhardt
Operation Reiner Tisch
 
erschienen im EWK-Verlag, Elsendorf
 
Hardcover, 276 Seiten,
geb. Ladenpreis 22,00 Euro
 
jetzt gleich hier bestellen
 
 
 
 
 
 

26. Juli 2016
 
17.00 Uhr Was ich zu alledem noch sagen will
 
Letzte Woche überschrieb ich meinen Paukenschlag mit der Frage:
Ist denn jetzt der Teufel los?
 
Eine Woche später muss ich feststellen, jetzt ist er offenbar wirklich los. Weil heute in Frankreich wieder ein Anschlag verübt wurde, bei dem ein alter Priester kaltblütig in der Kirche ermordet wurde, veröffentliche ich diesen Text schon heute.
 

25. Juli 2016

13.00 Uhr Die Bundes-Innenwehr?

Im Inneren wird es ungemütlich. Die üblichen Verdächtigen (Casablanca) sehen wieder einmal die Gelegenheit, endlich den Einsatz der Bundeswehr im Inneren von allen noch bestehenden Beschränkungen zu befreien. Terror sei ja auch eine Katastrophe, meint Frau von der Leyen, und bei Katastrophen sei es ja doch erlaubt...

Die Frage, ob die Bundeswehr nun mit Brückenlegepanzern oder mit Tornado-Kampfflugzeugen, mit Patriot-Raketen und Minenräumbooten ihren Kampfauftrag im Inneren bewältigen können wird, beantwortet sich fast von selbst.

Artikel lesen


24. Juli 2016
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

23. Juli 2016
 
09.00 Uhr Trauerbeflaggung - Die Grenzen der allgemeinen Sicherheit
 
Die Ereignisse in München machen wieder einmal deutlich, dass es hundertprozentige Sicherheit nicht geben kann. Ein hochkomplexes Gebilde, wie eine deutsche Großstadt, ist extrem verletzlich und bietet einem Täter nicht nur eine schier unendliche Anzahl möglicher Angriffsflächen sondern darüber hinaus auch noch einen deutlichen, zeitlichen Vorsprung vor den Sicherheitskräften.
 
Die potentiellen Opfer haben im Augenblick des Angriffs kaum eine Chance.
 
Das gilt ganz unabhängig davon, ob ein Einzeltäter oder eine Gruppe angreift, ob es sich um einen klassischen Amoklauf oder einen terroristischen Anschlag handelt.
 
Ein entschlossener Täter hätte, das ist für mich eine Erkenntnis aus dem Geschehen in München, durchaus die Chance gehabt, sich dem Zugriff zu entziehen.
 
Brauchen wir also mehr in Zivil gekleidete Polizisten, brauchen wir einen bewaffneten Hilfssheriff an jeder Straßenecke? Ich weiß es nicht. Ich fürchte, dass die "Hemmschwelle" dadurch inzwischen nicht mehr erhöht werden kann. Ursachen und Motive liegen weit außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft, sogar außerhalb der bekannten Kriminalität bewaffneter Raubüberfälle.
 
Der Münchner Täter soll in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Das wird inzwischen zu einem immer öfter auftretenden Muster. Der psychisch gestörte Einzeltäter.
 
Palme, Lafontaine, Schäuble, Seles, Rabin, Bossard und 14 weitere Personen, Fortuyn, Chirac, Lindh, Kusch, Roger, Berlusconi, Giffords, Letta, Reker ..., um nur die gezielten Attentate auf Prominente/Politiker anzuführen.
 
Vor fünf Jahren Breivik in Norwegen.
 
Zufällig wurde in dieser Woche auf ARTE der US-Spielfilm aus dem Jahr 1962 "Botschafter der Angst" wieder einmal gezeigt. Ein US-Soldat, der in Korea in Gefangenschaft geraten und einer Gehirnwäsche unterzogen worden war, folgte, zurück in der Heimat, posthypnotischen Befehlen und wurde zum ferngesteuerten Killer.
 
War aber nur ein Spielfilm.
 
 
 
 

22. Juli 2016
21. Juli 2016
 
11.00 Uhr Ist denn jetzt der Teufel los?
 
Einer der vier Astrologen, von denen ich weiß, dass sie bei mir mitlesen, hat mir in der letzten Woche diese Kurz-Analyse geschickt:
 

Wir haben schon seit Monaten ein Quadrat aus den Planeten Neptun und Saturn am Himmel. Leider bleibt diese Konstellation noch.

Neptun Square Saturn - eine Konkurssitation.


Neptun steht für das Prinzip des Daseins und Saturn für die Bestimmung des Daseins. Wenn diese Planeten in einem Winkel von 90 Grad stehen, ist es wie an einer Kreuzung von zwei Straßen ohne Ampeln.

In den Zyklen von Neptun und Saturn finden wir den Mauerfall November 1989, das Ende des Zweiten Weltkrieges April 1945, gestern beim Terror in Nizza dominant am MC der Stadt. (Medium Coeli, MC = Himmelsmitte)

Dies sind nur einige Beispiele zur Verdeutlichung. Es kann oder wird zu einem Zusammenbruch der Systeme kommen. Wer noch Vorsorge treffen kann, sollte es tun.
Es kann vermehrt zu Insolvenzen kommen. Da sind ja dann immer auch andere betroffen.
Meine letzten Taler brauche ich leider für Handwerker und Anwälte, sonst würde ich etwas Gold kaufen.
Wie weit Frau Merkel von Neptun - Saturn betroffen ist, kann man seriös nicht sagen. Ihre Geburtsdaten sind vermutlich getürkt. Es gibt ein paar Geburtszeiten im Netz. wenn diese in etwa stimmen, dann ist sie betroffen und damit auch die ganze Republik.

Mit paranoiden Ängsten sehe ich den Tagen im September und Oktober 2016 entgegen. Bis dahin sollte alles klar sein. Wie auch immer.

 
Man kann von diesen Aussagen und ihrem Zustandekommen halten, was immer man will, ernsthaft bestreiten,
.
dass derzeit an allen Fronten heftige Auseinandersetzungen stattfinden, dass die Kräfte, welche Ordnungen schaffen oder erhalten wollen, gegen nicht minder starke Kräfte antreten, deren Ziel es ist, alte Ordnungen, Regeln und Grenzen aufzulösen,
 
kann man nicht.

Ebenso werden aber Wunschträume und Strategien durchkreuzt, platzen Blasen, kurz:
 
Die Gleichungen gehen nicht mehr auf -
und neue Lösungswege sind noch nicht gefunden.
 
Es ist nahezu gleichgültig, wo man mit der Aufzählung der Erosions- und Auflösungsprozesse beginnt. Das Szenario ist bis zum Rand ausgemalt als hätte Hieronymus Bosch den Pinsel geführt.


20. Juli 2016

09.00 Uhr Unheimliche Begegnung mit dem real existierenden Fachkräftemangel

Dass der Fachkräftemangel eine klug ausgedachte Begründung für alles Mögliche sei, glaubte ich bis vor Kurzem selbst. Inzwischen kann ich differenzieren und gehe davon aus, dass es die Fachkräfte zwar durchaus gibt, jedoch nicht da, wo sie gebraucht würden, sondern im Hartz-IV-Bezug (oder am Steuer eines Taxis, an der Supermarktkasse, etc.) wegen Überqualifikation.

Die erste unheimliche Begegnung hat im September 2015 begonnen. Für meine Mutter (90) wurde ein Treppenlift installiert. Zwei Monate später stand das fabrikneue Gerät unvermittelt still. Drei Tage später traf der Servicetechniker 'A' des Herstellers ein. Zwei Stunden später stand die Diagnose fest: "Kabelbruch zwischen Akku und Platine". Im März stand der Lift wieder,

Artikel lesen


19. Juli 2016

12.15 Uhr Vom Unterschied zwischen Generälen und Regierungsmitgliedern

Auslöser für diese sehr kurze Betrachtung war der Putschversuch in der Türkei, doch bietet die Thematik, wenn man sie losgelöst vom konkreten Anlass betrachtet, durchaus einigen Stoff zum Nachdenken.

Artikel lesen


18. Juli 2016

11.00 Uhr Sieg der Demokratie? Ein alberner Gedanke.

Der türkische Präsident Erdogan und seine Parteigänger im Staatsapparat haben einen Putsch abgewehrt und dies zum Anlass genommen, landesweit oppositionelle Kräfte aus ihren Ämtern zu entlassen oder gleich zu verhaften und sind drauf und dran, die Todesstrafe wieder einzuführen.

Artikel lesen


17. Juli 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

16. Juli 2016

13.15 Uhr Dilettantischer Putsch?

Von "dilettantisch" wurde sowohl im Mainstream als auch bei alternativen Medien schon recht früh am heutigen Morgen gesprochen. Dies impliziert Zweierlei: Wären die Putschisten planvoller und professioneller vorgegangen, hätte der Putsch nach Meinung der Kommentatoren gelingen können, und, weil "Dilettantismus" ein "Vorwurf" ist, dass man einen erfolgreichen Putsch womöglich lieber kommentiert hätte.

Artikel lesen


16. Juli 2016

08.00 Uhr Türkei

Gestern Abend haben Teile des türkischen Militärs versucht, die Macht im Staate zu übernehmen. Die Lage ist noch unübersichtlich.

Ich beabsichtige, heute Nachmittag, gegen 15.00 Uhr dazu einen Kommentar zu veröffentlichen.


15. Juli 2016
14. Juli 2016
13. Juli 2016

13.30 Uhr Die Hasspolizei

1914. In Sarajewo wird der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand erschossen. Josef Schwejk*) taucht im "Kelch" in Prag auf, wo er mit dem Wirt und einem weiteren Gast über das Attentat diskutiert. Dummerweise handelt es sich bei dem unbekannten Gast um den Geheimpolizisten Bretschneider. Schwejk wird ins Irrenhaus verfrachtet, der Wirt Pavlicek muss für 10 Jahre in den Knast, weil er am Stammtisch geäußert hatte, die Fliegen hätten auf sein Kaiserbild geschissen.

2016. Überall in Deutschland durchsuchen Polizisten am "Aktionstag" Wohnungen um Beweismaterial gegen Menschen zu suchen, die im Verdacht stehen, "Hasskommentare", "Hasspostings", "Hassmails" und "hatespeech" von sich gegeben zu haben. Es geht gegen "Verbalradikalismus" und damit verbundene Straftaten.

Insbesondere wurde eine "geschlossene Facebook-Gruppe" auf's Korn genommen. Das wäre 1914 ein Stammtisch gewesen, an dem der Geheimpolizist Bretschneider keinen Platz bekommen hätte, außer er hätte sich als V-Mann eingeschlichen.

Und weil die Polizei nicht überall sein kann, werden alle Bürger dazu aufgefordert, sollten sie im Internet Hasskommentare finden, diese bei der Polizei zu melden.

Es stellt sich die Frage, wo exakt die Grenze zwischen "Gesinnungsstraftat" und "Meinungsfreiheit" heute verläuft. Es stellt sich die Frage, wer diese Grenze nach welchen Maßstäben gezogen hat. Es stellt sich vor allem die Frage, als wie beweglich sich diese Grenze in der nächsten Zeit erweisen wird. Mir erscheint sie eher wie eine Schlinge, die von Tag zu Tag ein Stückchen weiter zugezogen werden wird. Gerade der Aufruf zur Denunziation wird ganz erheblich dazu beitragen, dass die Liste der verbotenen Äußerungen schnell länger und länger werden wird.

Vielleicht wünscht sich mancher ja auch schon wieder ein Heer "Informeller Mitarbeiter", die über jeden, auf dessen Kaiserbild die Fliegen geschissen haben, einen Bericht anfertigt.

"Aktionstag" hat für mich in diesem Zusammenhang übrigens auch einen sehr üblen Beigeschmack. Es ist eine Drohgebärde der Obrigkeit. Knüppel aus dem Sack!

 

 

*) Josef Schwejk ist eine Romanfigur des Schriftstellers Jaroslav Hasek.


12. Juli 2016

12.45 Uhr Rigaer Str. 94 - Was ist "Links"?

Vermutlich ist die Bezeichnung Links-Autonome ebenso falsch, wie die Bezeichnung Links-Radikale. Es handelt sich meines Erachtens noch nicht einmal um Links-Extreme, sondern schlicht um Leute, die sich nicht in diese, unsere Gesellschaft integrieren lassen wollen.

Der Vergleich mag gewagt sein und zudem stark hinken, doch für mich sind die Bewohner der Rigaer Str. 94, was die Totalverweigerung gesellschaftlicher Normen betrifft, eher so etwas wie eine besondere Spezies der Amish People. Hinzu kommt bei dieser Berliner Großfamilie leider eine stark erhöhte Gewaltbereitschaft gegenüber allen Artfremden, die ihnen zu nahe kommen.

Wespen verhalten sich ähnlich.

Artikel lesen


11. Juli 2016

11.00 Uhr Deutsche Kriegsgefangene in Incirlik

Die deutsch-türkisch-türkisch-deutschen Beziehungen entwickeln sich immer mehr zur Groteske. Wer hat angefangen? Wer hat sich provozieren lassen? Wer nicht aufgehört, Nadelstiche zu setzen?

Es gab viele kleine, für sich unbedeutende Ereignisse, und es gab die Leitplanken der großen Politik. Richtig losgegangen ist es allerdings mit Merkels pastoralem Spruch: "Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken!"

Als alle kamen und die Luft für Merkel in Deutschland dünn wurde, sollte die Türkei die Reisenden aufhalten.

Artikel lesen


10. Juli 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


9. Juli 2016
8. Juli 2016
7. Juli 2016

11.40 Uhr Ist das Volk zu dumm für Volksentscheide?

Der Pulverdampf auf dem Schlachtfeld EU hat sich noch nicht gelichtet. Die Fahnenflucht der Briten hat eine Lücke in die Front gerissen, die nicht geschlossen werden kann, weil die Befehlshaber im Hauptquartier die Deserteure unbedingt zurückzwingen wollen, während die Kommandeure an der Front krampfhaft und unkoordiniert versuchen, den verlorenen Frontabschnitt mit eigenen Verbänden zu besetzen und zu halten.
 
Dieses Getümmel zu kommentieren ist sinnlos. Erst wenn sich sowohl die Briten als auch die Resteuropäer neu positioniert haben werden, und mit gefestigten Absichten aufeinander zu gehen, wird eine sinnvolle Beschäftigung mit der Thematik wieder möglich sein.
 
Daher wird auch dieser Paukenschlag, wie die vorhergehenden, ein sehr viel grundsätzlicheres Thema behandeln. Ist das Volk zu doof für Volksentscheide? Diese Frage stellte die Tageszeitung "Die Welt" nach der Brexit-Abstimmung und hat bemerkenswert differenziert versucht, darauf Antworten zu geben. Allerdings hat gerade die Lektüre dieses Artikels bei mir das Gefühl einer argumentativen Lücke, bzw. einer falschen Fragestellung zurückgelassen. Ich versuche daher, dass Thema noch einmal aus einem anderen Blickwinkel aufzurollen und formuliere die Frage im Respekt für das Volk geringfügig um: Ist das Volk zu dumm für Volksentscheide?
 
Eine objektive Antwort auf diese - im Grunde rhetorische - Frage zu finden, ist nicht einfach.


6. Juli 2016
5. Juli 2016

10,00 Uhr Staatsfeind Nr. 9

Meiner Frau Julie ist gelungen, was mir verwehrt geblieben ist. Aus einer geheimen Liste, die der ARD vorliegt, geht hervor, dass Sie mit ihrem Blog politik-im-spiegel.de unter den Top-Ten der deutschsprachigen russischen Propaganda-Medien zu finden ist.

So etwas von verschlagen! Jahrelang teile ich mit dieser Frau Tisch und Bett, und nie, nie, nie ...

Artikel lesen


4. Juli 2016

11.30 Uhr EU - Experimentelle Ungeheuerlichkeiten

Ein Hühnerstall mit FoxInside kann kaum ungeordneter wirken als die chaotische Ideenlandschaft, die sich nun als Reaktion auf das britische Referendum wallend und wabernd ausbreitet. Da sind einerseits die Briten selbst, deren Überraschung über den Ausgang des Volksentscheides allmählich in Panik umschlägt, was die so genannten "Jungen Engländer" (!) zu Zehntausenden auf die EU-Fanmeile in London getrieben hat, ...

Artikel lesen


3. Juli 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


2. Juli 2016
1. Juli 2016
30. Juni 2016

08.00 Uhr Rettet das Vorurteil!

Warum ich diesen Text überhaupt schreibe,
obwohl er kaum verstanden werden wird.

Geschichte wiederholt sich. Nicht auf Punkt und Komma genau, doch deutlich genug, um die Neuinszenierung an der vorangegangenen messen zu können. Gerne werden die Kulissen neu gestaltet und die Kostüme ausgetauscht. Manchmal werden Charaktere neu interpretiert, Rollen vertauscht, aber fast nie ändert sich der Spannungsbogen, der von einer vorgegebenen Ausgangsposition über den daraus entstehenden Konflikt zu einem unweigerlich eintretenden Ende führt, bei dem es in der Regel dazu kommt, dass Gewinner/Sieger über Verlierer/Besiegte triumphieren. Selten gibt es nur Verlierer, ganz selten nur Gewinner.

Unangenehme Erfahrungen fügen sich stets mehr oder minder schnell zu einem Vorurteil zusammen oder verstärken ein bestehendes. Heißt es nicht: Aus Schaden wird man klug? Heißt es nicht: "Wer nicht aus der Geschichte lernt, muss sie wiederholen?

Was wäre der Mensch, was wäre ein Volk, was wäre die Menschheit, verfügten nicht jeder Einzelne und alle miteinander über die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen?

Das Vorurteil ist das Ergebnis eines Lernprozesses.

Die Bezeichnung "Vorurteil" ist ein Kampfbegriff,
mit dem unerwünschtes Verhalten unterbunden werden soll.

 
 
Original-Foto: EVP.
Lizenz: CC BY 2.0.
Modifziert mit Corel Photohouse 3.0
 
 
 
 
Die Briten haben in der letzten Woche ein mühsam und gegen viele Widerstände erworbenes Vorurteil über die real existierende Europäische Union in eine Entscheidung umgesetzt. Nun ist das wütende Geheule derer, die einen Teil ihrer Beute verloren haben, nicht zu überhören. Volkes Wille gilt nichts in der EU. Darf nicht gelten.
Das hat so oft schon funktioniert. Sogar als die Europäische Verfassung durch Volksentscheide in einigen Mitgliedsländern abgelehnt wurde, wurde sie als "Vertrag von Lissabon" faktisch unverändert in Kraft gesetzt.
 
Im Oktober 2004 habe ich in dem immer noch richtungsweisenden Aufsatz "Europa in schlechter Verfassung" diesen Verfassungsentwurf analysiert und kritisiert.
 
Doch die EU ist mehr als der Vertrag von Lissabon. Die vielfältigen Interessenverflechtungen, die fortschreitende Zentralisierung der Macht, einhergehend mit der Zerstörung der bürgerlichen Freiheiten, werden in ihrem ganzen, erschreckenden Ausmaß erst erkennbar, wenn die Details in einer zusammenfassenden Schau betrachtet werden, woran der Mainstream jedoch keinerlei Interesse hat.
Glücklicherweise gibt es kluge und mutige Autoren, die Mosaiksteinchen zu einem übersichtlichen Bild zusammenfassen können, und - glücklicherweise - gibt es einen kleinen Verlag, der ihre wichtigen Arbeiten auch der Öffentlichkeit zugänglich macht.
 
Florian Stumfall "Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa"
Printausgabe € 21,00
E-Book € 14,99
 
Herbert Ludwig "Macht macht untertan - Methoden der Unterdrückung in der Demokratie"
Printausgabe € 15,80
E - Book € 10,53
 


 



Ältere Tageskommentare aufsuchen

 Priester Messident

BREXORZISMUS

NEU am 24.06.2016

- Hier -



 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

 Autoren - Texte - BoD Manuskript - Verlag

Informationen für Autoren


 

Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -

 

 

 

 

-