14. August 2018

10.00 Uhr Bücher sind Freunde

Angelika Gutsche, einigen sicherlich von ihren regelmäßigen Beiträgen in der Freitag-Community bekannt, hat den "Golo" gelesen. Herausgekommen ist eine begeisterte Rezension, mit der sie das Besondere an Teer Sandmanns Roman-Erstling gekonnt herausarbeitet.

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13. August 2018

09.00 Uhr Fies - Merkel entdeckt das Dublin-Problem

Unser aller Merkel stellt sich doch tatsächlich hin und erklärt: Das Dublin-System ist nicht funktionsfähig. Hurra, hurra, hurra!

Es gibt wohl kaum einen Menschen auf der Welt, der sich in der Zerstörung des Dublin Systems mit ihr messen könnte. Wer hat denn die Order ausgegeben, jeden nach Deutschland hereinzulassen? Wer hat denn die These aufgestellt, Grenzen könnten nicht kontrolliert werden? Wer hat denn ...

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12. August 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


11. August 2018
10. August 2018

11.00 Uhr Sahras Bewegung und Springers Gegenwehr

50.000 Unterstützer sollen sich bereits gefunden haben, die sich Sahra Wagenknechts neuer Sammlungsbewegung anschließen wollen oder angeschlossen haben.

Unübersehbar dabei, dass hier Elemente von Macrons "En Marche" verwendet werden, um eine außer- bzw. überparteiliche Massenbegeisterung auszulösen. Wenn Sahra erklärt, auch Linke müssten erkennen, dass Deutschland nicht alle aufnehmen kann und dass daher Maßnahmen getroffen werden müssten, um die Zuwanderung zu steuern und zu kontrollieren, trifft sie den Nerv der schweigenden Mehrheit. Das Potential, das sie damit anzapft, ist gigantisch!

Die Reaktion hat nicht auf sich warten lassen. Welt und BILD, und parallel dazu alle anderen, berichten als schreckliche Neuigkeit, was, wer es wissen wollte, schon längst wissen konnte, dass nämlich ein ungeheuerlicher Kindergeldbetrug vor aller Augen ungeniert durchgezogen wird.

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9. August 2018

11.00 Uhr Iransanktionen - oder die Ohnmacht der EU
 
Die Obszönität der Gier nach Geld - im verlinkten Paukenschlag als Szene aus dem Film "Cabaret" mit Lisa Minelli mimisch dargestellt - lässt ahnen, dass Menschen, die von dieser Suchtkrankheit befallen sind, vor keiner Art von Beschaffungskriminalität zurückschrecken.
 
Zu den Finten dieser Beschaffungskriminalität gehört es auch, Konkurrenten um den Stoff, aus dem die Träume sind, davon fernzuhalten. Genau das tut Donald Trump mit den neuerlichen Sanktionen gegen den Iran: Er hält die EU von einem künftigen "Aufschuldungsgebiet" fern.
 


8. August 2018

12.00 Uhr Die neue Heiß-Zeit

Früher, in der guten alten Zeit, sprach man, wenn man das Weltklima über lange Perioden treffend kennzeichnen wollte, von Warm- und Kaltzeiten. Wobei die Warmzeiten wärmer waren als das, was "Forscher" nun als eine kommende "Heiß-Zeit" an die Wand malen.

Die Heiß-Zeit füllt in diesem Jahr das Sommerloch, während Nessie, das Ungeheuer von Loch Ness, untergetaucht bleibt - vermutlich wegen der Hitze in Schottland.

Klima, hört und liest man neuerdings immer wieder, sei definiert als der Durchschnitt von 30 Jahren.

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7. August 2018

(Bauvorhaben abgeschlossen)


6. August 2018
5. August 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Sonntagsbild
(ausnahmsweise vom Freitagnachmittag)


4. August 2018
3. August 2018
2. August 2018

08.30 Uhr Praktiker und Laien

Grob betrachtet zerfällt die Weltbevölkerung in diese beiden Kategorien: Praktiker und Laien. Zu beobachten ist, dass die gemeinsame Schnittmenge in einem abenteuerlichen Tempo schrumpft. Unglücklicherweise nimmt zugleich die Zahl der Praktiker nahezu im gleichen Tempo ab, so dass sich fast wie von selbst ein selbstreferentielles Laienvolk herausgebildet hat, das – entsetzlich für die Demokratie – längst die Mehrheit der Bevölkerung stellt und in den Spitzen der politischen Parteien vollständig unter sich ist.

Aufgrund einer Software-Umstellung ist derzeit der Versand von Newslettern nicht möglich. Also bitte nicht wundern, dass Sie als Newsletter-Abonnent zu diesem Paukenschlag keine Ankündigungs-Mail erhalten haben.


1. August 2018

09.30 Uhr Sami A. – Die Lösung

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen fordert von den Abschiebebehörden die Rückholung des nach Tunesien abgeschobenen Sami A. und erwartet jetzt den Eingang der 10.000 Euro Erzwingungsgeld von der Stadt Bochum.

Der Fall ist kompliziert und von den Beteiligten selbst nicht mehr zu lösen. Es fehlt, wie in einem früheren Text ausführlich beschrieben, die übergeordnete Instanz.

Doch die ließe sich schaffen. Angela Merkel schafft auch das und fragt sich, nicht erst seit heute: Warum sollte Tunesien nicht als siebzehntes und damit als erstes der „ganz neuen Bundesländer“ der Bundesrepublik beitreten?

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31. Juli 2018

30. Juli 2018

09.30 Uhr Wer fürchtet sich vorm Erdogan

Der angekündigte Staatsbesuch des türkischen Präsidenten lässt die Wogen wieder einmal hoch schlagen.

Cem Özdemir wird nicht müde, sich vom Präsidenten Meszut Özils zu distanzieren. Er verwendet dabei nicht ganz so harte Worte, wie der deutsche Präsident, Frank Walter Steinmeier in Bezug auf den US-Präsidenten Donald Trump, aber die Grundaussage ist die gleiche. Ob Steinmeier Trump nun "Hassprediger" nennt, oder Özdemir Erdogan als "kein normaler Präsident in einer Demokratie" bezeichnet, hier treten in beiden Fällen diplomatische Gepflogenheiten und politische Vernunft hinter persönlichen Animositäten zurück.

Wie kommt's?


29. Juli 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


28. Juli 2018
27. Juli 2018
26. Juli 2018

08.30 Uhr Bin ich froh!
 
Bin ich froh, dass Götz George schon tot ist! Nein, ich habe ihm nie Böses gewünscht und die guten Schimanski-Tatorte waren die besten Tatorte, die die ARD ins Programm gebracht hat. Ich weiß. Geschmackssache. Trotzdem.
 
Aber gestern Abend, ARD, 20.15, "Zivilcourage"? Götz George in der Hauptrolle, das hat mich derartig bedrückt, dass ich glücklich war, als ich mich gewaltsam aus der Handlung riss und mir bewusst machte, dass es einerseits nur ein Film ist, und andererseits ein alter, weil nämlich George schon tot ist und diesen Film zu einer Zeit gedreht hat, als es vielleicht (vielleicht!!!) wirklich so schlimm war, in Neukölln und anderswo, und dass es gottseidank längst nicht mehr so ist.
 


25. Juli 2018

14.00 Uhr Rechtsstaat am Beispiel Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ist jenes Gericht, dass nun eine Frist von sieben Tagen gesetzt hat, innerhalb derer die Stadt Bochum den abgeschobenen Tunesier Sami A. zurückholen muss, andernfalls ein Zwangsgeld von 10.000 Euro erhoben wird.

Wegen Sami A. habe ich ein bisschen nach dem zuständigen Gericht gegoogelt und bin auf einen Artikel in der WAZ aus dem Januar 2018 gestoßen, den ich unten verlinkt habe. Darin zieht der Gerichtspräsident Bernhard Fessler Bilanz über die Arbeit von 80 Richtern im Jahr 2017.

  • 16.847 Verfahren gingen 2017 insgesamt beim Verwaltungsgericht ein.
  • 11.122 davon waren Asylverfahren, darunter 2.227 Eilverfahren.
  • 5.938 Asylverfahren konnten abgeschlossen werden.
Nennen wir es "eine stramme Leistung".
 
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24. Juli 2018

16.30 Uhr Das Girl mit dem Lalala

Christine Lagarde, aristokratisch-weißhaartragende Gallionsfigur des Internationalen Währungsfonds, der Ökonomie-Division der immer noch die Welt einnehmen wollenden Chikago Boys, hat, so heißt es, beim G-20-Gipfel in Buenos Aires "konkrete Zahlen" vorgelegt.

Lachkrampf!

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23. Juli 2018

09.15 Uhr Die wahren Ewig-Gestrigen

Inspiriert vom gestrigen ARD Presseclub, der in dumpfer Einseitigkeit wieder einmal vom Bemühen geprägt war, Donald Trump als unzurechnungsfähig hinzustellen, ist es mir ein Bedürfnis, die geistige Unbeweglichkeit derer, die sich, ob in Medien oder Politik schaffend, für die Eliten halten, an den Pranger zu stellen.

Den Presseclub hier noch einmal aufzuwärmen, ist überflüssig. Die Statements, die abgegeben wurden, sind wahrlich nicht auf die dort zur Wort gekommenen Personen zurückzuführen, es handelt sich um eine allgemein verbreitete Sichtweise, bei der sich der Horizont von den normalen 360 Grad auf ein Fenster von allenfalls 30 Grad verengt.

Die Fähigkeit, die Ziele von Trumps Politik in Bezug auf NATO, Russland, Migration und Schutzzölle überhaupt zu erkennen, fehlt.

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22. Juli 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


21. Juli 2018

08.45 Uhr Wenn ein Merkel wandern geht


Der Traum vom Einwanderungsgesetz

Um Deutschland in der Migrationsfrage zu befrieden, ist die Verabschiedung eines von der breiten Mehrheit der Bevölkerung – nicht bloß von den Parteien – akzeptierten Einwanderungsgesetzes unerlässlich.

Die derzeitige Regierung ist mit Angela Merkel an der Spitze weit weniger bereit dazu als alle Vorgängerregierungen, die sich dazu nicht aufraffen konnten, seit die ersten Gastarbeiter ins Land geholt wurden.

Und wir erleben das Gegenteil. Diese Regierung hat sich gerade eben in der UN-Vollversammlung dazu verpflichtet, die Migration zu fördern und zu unterstützen und ist wohl auch bereit, im Dezember, wenn die entsprechende Resolution unterschrieben werden soll, den Füllfederhalter – im Namen des deutschen Volkes – in die Hand zu nehmen.

Ein Leser meines jüngsten Paukenschlages brachte die Situation auf den Punkt, indem er erklärte: Zuerst muss Merkel weg!

Doch wer soll das schaffen?

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20. Juli 2018

09.45 Uhr PaD 27 /2018 - Erste Kommentare

Der Paukenschlag mit dem Titel "Grundsätzliches" ist, trotz des Umfangs von 25 Seiten, doch schon gestern von einigen Lesern gelesen und kommentiert worden.

Einige dieser Kommentare gebe ich hier wieder, ergänzt um das, was ich darauf antworten kann.

Zunächst der Kommentar von Georg E., der sich mit dem "Darwinismus" beschäftigt:

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19. Juli 2018

11.00 Uhr Grundsätzliches

Oft werde ich von wohlmeinenden Lesern auf etwas hingewiesen, was ich in meinen Kommentaren auch noch hätte ansprechen sollen. Meine Antwort darauf lautet dann gewöhnlich: "Wenn ich immer ALLES ansprechen wollte, fände ich kein Ende mehr."

Und im Stillen denke ich mir dabei: "... und niemand nähme sich mehr die Zeit, ALLES zu lesen."

Der heutige Paukenschlag, mit dem Titel "Grundsätzliches", ist ein Versuch in die Richtung, noch mehr in einen Artikel zu packen, als ich es oft genug sowieso schon tue. Das hat nicht nur Zeit, auch Kraft gekostet -und natürlich sind auch mit 25-Seiten PDF wieder längst nicht alle Aspekte angesprochen und die angesprochenen keineswegs erschöpfend behandelt.

Sie werden ungefähr eine halbe Stunde benötigen, um den Text zu lesen. Ob er in dieser halben Stunde auch so verstanden werden kann, wie er gemeint ist, weiß ich nicht - ich hoffe es.

Über zahlreiche Rückmeldungen dazu würde ich mich freuen.


17. Juli 2018

00.00 Uhr Obama preist Mandela

"Sein Licht hat so gestrahlt", sagte der Ex-Präsident in Johannesburg vor 16.000 Zuhörern, die Mandelas 100. Geburtstag feierten.

Tatsächlich hat sich das Gesicht Mandelas wie eine Ikone in das globale Gedächtnis eingebrannt und sein Andenken als einen uneigennützigen Helden Südafrikas und seiner schwarzen Bevölkerung zur alleinigen Wahrheit erhoben.

Kaum jemand weiß, wer Mandela wirklich zum Präsidenten Südafrikas gemacht hat und welcher Deal dabei geschlossen wurde.

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17. Juli 2018

19.00 Uhr Vom Zufall des Geburtsortes

Ein häufiges vorgetragenes Argument der Befürworter der Zuwanderung und explizit auch der Armutsmigration lautet - in Varianten - in etwa so:

Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Der Zufall der Geburt, jenes blinde Unrecht, das die einen in ein Umfeld wirft, wo sie in gesichertem Wohlstand leben und die anderen chancenlos ums tägliche Überleben kämpfen lässt, muss durch die Möglichkeit der freien Zuwanderung kompensiert werden.

Dies ist zunächst als Appell an die Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft gerichtet, der sich jedoch schnell zu einer Anklage wandelt, die jeden trifft, dem es in Deutschland und Europa besser geht als den zuwanderungsbereiten Afrikanern.

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16. Juli 2018

10.30 Uhr Das Recht, der Rechtsstaat und Sami A.

Es erübrigt sich, die Geschichte von Sami A. hier noch einmal zu erzählen. Wer sich interessiert kennt sie, und wer sich nicht interessiert, der wird auch diesen Artikel nicht lesen.

Lassen Sie mich daher mit dem Begriff "Rechtspositivismus" beginnen. Wer dem Rechtspositivismus anhängt, hält es für unabdingbar, das jedes "ordentlich" gesetzte, also beschlossene und verkündete Recht, ganz und gar unabhängig von seinem Inhalt, Gültigkeit besitzt und durchgesetzt werden muss.

Das hat, so argumentieren die Befürworter, den großen Vorteil, dass sich jede Debatte um den Begriff "Gerechtigkeit" erübrigt, wenn das Gesetz erst einmal erlassen ist. Dies wiederum schafft eine elementare Rechtssicherheit, sowohl für die Täter als auch für die Strafverfolger und die Richter. Der eine weiß, was ihn erwartet, der andere weiß, dass sein Handeln und Urteilen vom Recht gedeckt ist.

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15. Juli 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


14. Juli 2018
13. Juli 2018

07.30 Uhr ZDF ruft US-Generäle zum Staatsstreich auf

Elmar Theveßen, in früheren Jahren ZDF-Experte für dies und das, inzwischen stellvertretender Chefredakteur auf dem Lerchenberg, leistete sich gestern Abend im heute-journal ein Husarenstückchen ganz besonderer Güte.

Gut, dass das ZDF kein Staatssender ist, so dass niemand hinter Theveßens Worten die Stimme der großen Vorsitzenden der CDU vermuten darf, ...

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12. Juli 2018

Ja, ich weiß, da fehlte noch der Paukenschlag ...

20.20 Uhr Die Kleinen hängt man ...

Die Kleinen hängt man. Dieser Teil des Sinnspruchs ist sicherlich richtig. Dass man jedoch die Großen einfach laufen ließe, das stimmt nur ganz selten. Meistens werden die Großen geehrt, mit Orden behängt und mit Geld überschüttet.
 
Ein bunter Reigen von Beispielen führt vom mit 50.000 Euro Strafe bewehrten Erschlagen einer einzigen Wespe und dem Insektenmassenmord per Pflanzenschutz über die Angst der kleinen Leute vor der DSGVO und dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, was von den großen Datenkraken mit einem Lächeln und der Ausweitung der Sammelwut quittiert wird, hin zu den Dieselfahrverboten und zu jenen 15 Schiffen, die zusammen mehr Schadstoff ausstoßen als 750 Millionen Pkws und die dabei auch den Hamburger Hafen weit, weit mehr belasten, als die für Dieselfahrzeuge gesperrten Innenstadtstraßen, um schließlich beim Wildschütz Jennerwein zu landen, der wenigstens nicht in der Sorge sterben musste, dass seine Lebensgefährtin, die ihm hin und wieder den Rucksack packte, ebenfalls wegen Wilderei hingerichtet werden würde. Das bringt dann auch noch Beate Zschäpe ins Spiel und das OLG München.
 

 

09.30 Uhr Zum NATO-Gipfel - Nur mal so dahingesponnen

Ein janusköpfiger US-Präsident klagt die Bündnispartner - allen voran Deutschland - an, sie würden die USA militärisch ausbeuten und sich gleichzeitig mit dem Erzfeind Russland fraternisieren. Gleichzeitig bricht er einen veritablen Handelskrieg mit der ganzen Welt vom Zaune, teils durch Sanktionen und Embargos, teils durch Zollschranken, doch dann versichert er Angela Merkel und der anwesenden Presse, sie hätten gute, ja beste Beziehungen, und der Handel zwischen beiden würde sich großartig entwickeln, und was der schönen Worte mehr sind.

Wenn ich da einfach mal so vor mich hinspinne, dann kann ich in diesen scheinbar unvereinbaren Positionen immer noch einen Sinn finden - und das geht so:

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11. Juli 2018

19.00 Uhr Merkwürdig ist, was man sich merken sollte.

Dass die 'Mannschaft', deren Spieler mindestens den deutschen Pass besitzen müssen, bei der WM gleich zu Beginn ausgeschieden ist, gehört als realistische Möglichkeit zu diesem Sport dazu, bei dem es nur darauf ankommt, das Runde möglichst oft in das Eckige zu bugsieren.

Dass nun wegen des Ausscheidens in der Gruppenphase ein Religionskrieg entfacht wird, kommt mir allerdings absolut merkwürdig vor. Was reitet den Zentralrat der Muslime, den Rücktritt von Oliver Bierhoff und Reinhard Grindel zu fordern?

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10. Juli 2018

16.30 Uhr Verwirrspiel um Target-2-Salden

Stefan Kaisers heutiger Artikel bei SPIEGEL ONLINE sollte als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz geahndet werden. Der Mix aus Aufputschmittel gegen die AfD und Schlafmittel für den besorgten Bürger tarnt sich als Aufklärung.
 
"Aber was genau bedeuten diese Zahlen eigentlich?", fragt Kaiser in Oberlehrerattitüde und beeilt sich dann, große Nebelkerzen zu zünden. Zwischen "nur virtuell", "nur ein Buchungsystem" und "die Bundesbank hätte ein gewaltiges Problem", liegen seine Ahnungen, je nachdem, ob er davon ausgeht, dass nichts passiert, oder dass die Euro-Zone auseinanderfliegt.
 
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9. Juli 2018
8. Juli 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


7. Juli 2018
6. Juli 2018
5. Juli 2018

09.30 Uhr Migrationsproblematik - der Frontverlauf -

Die Auseinandersetzung um das Thema Migration, zuletzt mit großer Dramatik zwischen CSU und CDU geführt, wobei die SPD nun im Nachtreten noch einmal für Spannung sorgt, hat nichts mit dem Ringen um eine gemeinsame Lösung zu tun. Es handelt sich um einen Krieg, bei dem es nur noch um Sieg oder Niederlage geht.
 
Es ist ein Angriffskrieg, mit dem längst überholte und geächtete Theorien der Eugenik, also der Erbgesundheits- und Rassenlehre, politisch durchgesetzt werden sollen. Die Kriegsziele:
 
"Ausradieren der monoethnischen Kulturen und Schaffung einer Mischrasse"
 
werden von den Aggressoren ganz offen benannt, doch deren Aussagen werden von den Medien nahezu vollständig unterdrückt und hinter den Kulissen von Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft verborgen. Die Begriffe werden verkehrt. Rassisten sind nicht die, die ein gigantisches Menschenzuchtexperiment betreiben, sondern diejenigen, die versuchen, sich dagegen zur Wehr zu setzen.
 


4. Juli 2018
3. Juli 2018

10.00 Uhr Ruhe im Karton

Die Einigung zwischen CSU und CDU sowie die noch ausstehende Reaktion der SPD werde ich im nächsten Paukenschlag am Donnerstag ausführlich kommentieren. Wenn Sie das nicht verpassen wollen: Die Anmeldung zum Newsletter ist ganz einfach.

Als erste Reaktion nur so viel: Horst Seehofer hat hoch gepokert und gleich zweimal abgeräumt. Es ist ihm gelungen, Angela Merkel zu intensiven Gesprächen innerhalb der EU zu bewegen, was für sie eher ein Gang nach Canossa war als eine Überzeugungstat. Folglich ist sie auch nicht mit Lösungen sondern nur mit warmen Worten zurückgekommen, von denen sich Seehofer trotz des medialen Jubels nicht blenden ließ. Mit der Androhung seines Rücktritts als Innenminister hat er, wie es Schäuble nannte, den Blick in den Abgrund geöffnet, was die Fraktion dazu brachte, Merkel noch einmal zum Einlenken zu zwingen.

Was jetzt auf dem Tisch liegt ist das im Augenblick maximal Mögliche. Daran wird auch die SPD nichts mehr zu ändern vermögen, sicherlich aber eine Kompensation auf einem anderen Politikfeld einfordern, und wenn des hundert Euro Weihnachtsgeld für Hartz-IV-Empfänger sein sollten.

Die Umsetzung wird überraschend schnell vonstatten gehen, auch die Vereinbarung mit Österreich dürfte schon verabredet gewesen sein, bevor sie ins Einigungspapier geschrieben wurde.

Interessant wird jetzt allerdings die weitere Entwicklung in den übrigen Bundesländern mit EU-Binnengrenzen werden. Sicherlich ist die Abdichtung der bayerisch-österreichischen Grenze wichtig, aber sie ist nicht die Lösung für Deutschland.

Wird sich Bayern künftig weigern, Flüchtlinge aus anderen Bundesländern zu übernehmen?

Bereits in Italien, Frankreich und Spanien registrierte Flüchtlinge, die künftig die offenen Binnengrenzen von Frankreich, Belgien und den Niederlanden in Richtung Baden Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, NRW und Niedersachsen überschreiten, um in Deutschland Asyl zu beantragen, können doch nicht alle an die bayerischen Transitzentren überführt werden ...?

Fakt ist: Die Unions-Fraktion hat Merkel gezwungen, ihre Positionen teilweise aufzugeben. Der persönliche Zwist zwischen ihr und Seehofer ist damit nicht beigelegt.

Mehr dazu am Donnerstag.


2. Juli 2018

11.00 Uhr Plädoyer für das politische Elfmeterschießen

Heute Morgen gegen halb zwei habe ich enttäuscht und leicht angesäuert meine Beobachterposition an Fernseh- und Computerbildschirm verlassen und bin zu Bett gegangen.

In diesen Minuten war ich überzeugt:

Die Erfinder der Fußballregeln waren klüger als die Väter des Grundgesetzes.

Satirisch angehauchten Artikel lesen


1. Juli 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


30. Juni 2018
29. Juni 2018

12.05 Uhr Was für eine tolle Einigung!

Wieder einmal ist eine nächtliche Marathonsitzung mit klarem Ermüdungserfolg zu Ende gegangen.

Anlass und Auslöser war, bitte erinnern,

die enschlossen vorgetragene Absicht des Innenministers JETZT die Kontrollen an den Landesgrenzen zu verstärken und dabei aufgegriffene Ausländer, die mit einer Wiedereinreisesperre belegt sind und solche, die bereits in einem anderen EU-Staat registriert sind, an der Grenze zurückzuweisen.

Ergebnis des Gipfels sind Maßnahmen, IN DER ZUKUNFT den Zustrom von Migranten nach Europa zu reduzieren.

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28. Juni 2018
 
13.30 Uhr Zähneknirschen
 
Gestern WM-Aus und Seehofer bei Maischberger, heute Merkel regierungserklärend im Bundestag ...
 
Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie beißen die Zähne zusammen und versuchen, mit dem selbsterzeugten Schmerz die Schmerzen der von anderen geschlagenen Wunden zu übermalen. Das ist gut fürs Ego. Kritik von außen wird damit abgewehrt. Aus einem "Das hätte nicht passieren dürfen", wird so das wohltuende "Ich habe es so gewollt".
 
Es ist ein sich beschleunigender Prozess der Einkapselung, der Realitätsverweigerung, der Erstarrung, Lähmung, ja der Katalepsie, wie sie bevorzugt im Zusammenhang mit der Schizophrenie auftritt.


27. Juni 2018

10.30 Uhr Lieber Jogi Löw, bitte jetzt keinen nationalen Alleingang!

Was wäre das für ein verheerendes Zeichen, käme es heute, unabgestimmt mit Frankreich, Portugal und Schweden, im nationalen Alleingang zu einem Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied gegen Südkorea? Da wäre doch wieder ein gefundenes Fressen für die Weltpresse!

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Übrigens: Die Golo-Rezension der Neuen Zürcher Zeitung ist jetzt über diesen Link erreichbar. Es öffnet sich die komplette Literaturbeilage. Den Golo finden Sie auf Seite 10.


26. Juni 2018

10.30 Uhr Ein Blick in die Glaskugel

Nachdem der Mini-EU-Flüchtlingsgipfel mehr gescheitert ist, als er stattgefunden hat, und der Maxi-EU-Flüchtlingsgipfel absehbar zum gleichen Ergebnis führen wird, hat Angela Merkel in aller Stille endlich alle ihre Probleme gelöst und eine einsame Entscheidung getroffen, die es der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU erlaubt, den Streit beizulegen, die es der GroKo erlaubt, die Legislaturperiode mit Anstand zu Ende zu bringen und die zudem noch das Potential hat, die AfD vernichtend zu schlagen.

Direkt aus dem Kanzleramt erreichte uns der Entwurf jener historischen Rede, die Angela Merkel nach dem Maxi-EU-Flüchtlingsgipfel als Regierungserklärung am 2. Juli 2018 um 20.15 Uhr im Anschluss an die Tagesschau verlesen wird.

Natürlich gilt wie immer letztlich das gesprochene Wort. Es könnte also sein, dass der Text noch Veränderungen erfährt.

Hier ist das historische Dokument, so wie es uns heute vorliegt:

Einblick nehmen


25. Juni 2018
 
09.30 Uhr Neue Zürcher Zeitung
 
Zu den weithin bekannten Blättern dieser Welt gehört zweifellos auch die NZZ. Wer dort schreibt, hat Gewicht.
 
Von daher ist es für einen Autor eine ganz besondere Auszeichnung, wenn sein Werk von
der NZZ rezensiert wird, und dies insbesondere dann, wenn es in einem kleinen Verlag erschienen ist, der es sich gar nicht leisten kann, die Feuilleton-Redaktionen bei jeder Neuerscheinung mit Rezensionsexemplaren zu überschütten.
 
Doch genau das ist am Sonntag geschehen. In ihrer Sonntagsausgabe vom 24. Juni hat die NZZ eine Rezension zu "Golo spaziert - Das Land der sicheren Freiheit" abgedruckt, geschrieben von keinem Geringeren als Felix E. Müller, dem langjährigen Chefredakteur der NZZ am Sonntag.
 
Felix E. Müller spricht schon in der Überschrift von einem "faszinierenden Erstling" und geht dann auf die Besonderheit des Werkes ein, das er als "ein Geflecht von von Reflexionen, Beobachtugnen, Erinnerungen und Zeitanalysen" erkennt, skizziert kurz die Hauptthemen und schließt mit der Bemerkung, Sandmanns Erstling werde möglicherweise dazu dienen, ihm den Weg für ein Leben als Schriftsteller zu öffnen. "Für den Leser, die Leserin ist bereits dieses Werk ein Gewinn."
 
Was kann man sich als Verleger mehr wünschen?
 
Schade, dass die Rezension online nicht verfügbar ist und daher nicht verlinkt werden kann.
 
So belasse ich es bei dem Link auf das Buch im Online-Shop, wo auch eine ausführliche Beschreibung zu finden ist.
 
Dazu erinnere ich aber auch gerne an die Rezension des schweizer Philosophen Christoph Dejung, der kurz nach Erscheinen im April über "Golo spaziert" schrieb:

Ein Hilfeschrei in einer entsinnlichten und darum sinnlosen Welt.

Das ist ein Buch, in dem sich die faszinierende Beobachtung als erste einprägt (zwar in Rollenprosa versetzt, aber wer würde dem Autor den Gedanken nicht sofort selbst zuordnen?): Wo immer er kritisch oder auch nur nachdenklich zu fragen beginnt, schallt ihm ein Echo der Zeit entgegen: Verschwörungstheorie!

Als Genosse dieser Zeit bin ich gefesselt und kann mein Lesen nicht mehr anhalten bis zur letzten Seite. Froh, dass es zu Ende gekommen ist, und bedauernd, dass nicht noch mehr kommt, zugleich. Wie bei vielen guten Büchern lässt sich das nicht trennen: Von der oberflächlichen Heiterkeit hätte man so gern noch viel mehr, aber von der Herausforderung in der Tiefe darf es auch einmal genug sein.

Die durchwegs gelungene Montage wird dem Leser geschickt durchschaubar gemacht: Mit grafischen Signaturen, die an Dürers Autogramm erinnern, 'Golo" (einen Spaziergänger evozierend), 'Gott' (nicht den geglaubten meinend) und 'VHS' (einen Volkshochschullehrer bedeutend), kehren die zusammengehörigen Stränge immer wieder zurück, die übrigens miteinander in Wechselbeziehung stehen; ein Wellenmotiv tritt später dazu für 'Reflexionen unter der Bettdecke'!

Die sprachliche Form wird zum bewussten Hochgenuss in ihrer drastischen Direktheit, wie sie makabre Funde von Gehörtem (zu denen Leser jederzeit analoge eigene Beobachtungen beifügen möchten), geistreiche Reflexionen und aberwitzige Ausblicke auf noch nicht in der so genannten Wirklichkeit Erreichtes ineinanderfließen lässt. Man realisiert, welche Energie und Disziplin erforderlich war, um solche Dichte zu erreichen; und man erkennt, wie viel das kulturkritische Gefühl, das man schon vor der Lektüre besaß, durch diese harte Arbeit gewinnt: Es ist vollkommen angemessen, dass der Autor bekennt, er habe eigentlich ein politisches Werk schreiben wollen. Und wer behauptet, er habe in dieserm Text nie mit dankbarem Nicken etwas gelernt, der ist entweder eine lernunfähige Person - oder er oder sie flunkert...

Natürlich stellt sich beim Gespräch über das Buch die Frage, die niemand abweist, aber jeder Beteiligte ganz anders exemplifizier: Geht der Autor nirgends zu weit? Ich will als Rezensent mein eigenes entsprechendes Exempel nennen: Nach dem aufregenden Höhepunkt des Buches ('Die Anklage. Ein Dialogprotokoll') folgt ein wohltuender Schlussteil, der als Ganzer den Titel 'Abspann' tragen könnte. Er enthält eine Rede Gottes über die Wasseroberfläche des Ohridsees, die für mich zu weit geht, weil sie zwar das Wahre über die Gegenwart sagt, aber einen Mythos des vergangenen Jahrhunderts so rührt, wie man nicht dürfte. Dieser kleine Einwand sei bewusst nicht verschwiegen; nach der Lektüre des Buches versteht man, dass andere ähnliche Einwände haben könnten, mit denen meine Gesprächspartner dem Autor ihren Dank, und nichts als Dank entgegenbringen wollten.

Das Werk schließt anspruchsvoll: Mit einem Übergang in indische und Renaissance-Musik, die sogar für den Autor nicht mehr zu vernehmen ist: Er (und wir) scheinen im Geräuschmüll unterzugehen. Das Schöne ist bestenfalls noch eine entsinnlichte Erinnerung. Aber in seiner Evokation präsentiert es sich dann doch als Ansporn zum Widerstand. Auf diesen Autor kann man hoffen.

Christoph Dejung

 
 
 

24. Juni 2018
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
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23. Juni 2018
22. Juni 2018
21. Juni 2018
 
11.20 Uhr Die einlullende Mär vom abgekarteten Spiel
 
Wann immer etwas spannend zu sein scheint, findet sich einer, der sie verbreitet. Die Mär vom abgekarteten Spiel.
 
"Alles nur Theater!", heißt es dann. "In Wahrheit steht das Ergbnis längst fest. Die stecken alle unter einer Decke und machen uns etwas vor!"
 
Die Solches verbreiten haben nicht immer unrecht. Es gibt Verabredungen - manche nennen es Verschwörungen - mit dem Ziel, getrennt zu marschieren, um dann vereint zu schlagen. Es gibt Inszenierungen, um dem Wähler Vielfalt vorzugaukeln, wo in Wirklichkeit nur Einfalt herrscht. Es gibt manipulierte Fußballspiele und bestochene Schiedsrichter...
 
Aber das sind die Ausnahmen.
 
Wer sich auf diese Mär einlässt, wird zwangsläufig entweder total entpolitisiert, weil er glaubt, es habe ja sowieso ALLES keinen Sinn, oder er wird radikalisiert, weil er glaubt, ein Ende der Klüngelei ließe sich nur noch gewaltsam herbeiführen.


20. Juni 2018

10.30 Uhr Angie Jumping

Nun hängt sie also am französisch-rothschild'schen Gummiseil und hofft, nach dem freien Fall rechtzeitig gebremst und aufgefangen zu werden.

Ein Kuhhandel. Macron bekommt die Zusage für seine EU-Finanzpläne und stellt sich dafür im Migrantenstreit rings um Merkel auf. Beides fürs Publikum butterweich formuliert, aber schon so, dass der Michel sich fragen muss, was ihm wichtiger ist, die Kontrolle über die Zuwanderung oder die Kontrolle über die Finanzen.

Doch das ist eine Scheinalternative.

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18. Juni 2018

13.00 Uhr Die Leiden des jungen Werther

"Sturm und Drang" nannte man die Zeit, in der Goethes großer Erfolgsroman die Spießbürger aufscheuchte und die Mimosen unter den Rezipienten in den Selbstmord trieb.

Von Sturm und Drang war gestern beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft nichts zu verspüren, und so wenig, wie vorne los war, so dürftig war es zugleich um die Verteidigung bestellt.

Ähnlich homogen und mannschaftsbezogen wie die Nationalelf verhält sich derzeit auch die deutsche Regierungsmannschaft, die sich einfach nicht auf einen Masterplan einigen kann - und weit und breit ist kein Nationaltrainer zu erkennen, der Strategie und Taktik vorgeben könnte. Götterdämmerung im Kabinett.

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17. Juni 2018

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16. Juni 2018

11.55 Uhr Warten auf den Montag

Als The Mamas and the Papas in den sechziger Jahren den Montag besangen, können sie noch nicht an die Merkeldämmerung gedacht haben. Doch der Text passt!

... am Montagmorgen sieht alles so aus, wie erhofft,
doch für den Montagabend gibt es keine Garantie,
dass du noch hier sein wirst, bei mir.

Der Schwung ist 'raus, heißt es. Der Seehofer-Zug auf freier Strecke steckengeblieben.

Ich gehe davon aus, dass das nur eine der möglichen Betrachtungsweisen ist. Der Schwung war sicherlich erforderlich, und dass er übers Wochenende zum Erliegen kam, heißt nicht, dass auch der Druck weg ist. Der "Schäuble-CDU" ist es gelungen, noch einmal gehörig Gegendruck aufzubauen, denn eine "Merkel-CDU" gibt es nicht mehr, sollte sie es je wirklich gegeben haben.

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15. Juni 2018
14. Juni 2018

10.00 Uhr La Mer - Ange La Mer kel
 
Frankreich 1943. Die Grande Nation ist von der deutschen Wehrmacht besetzt. Die Marsellaise ist verboten. Angehörige der Resistance werden von den Deutschen gnadenlos verfolgt, Kollaborateure vom französischen Widerstand.
 
Charles Trenet erobert mit seiner Liebeserklärung an das Meer die Herzen der Franzosen. Er erzählt von den Veränderungen, die das Meer jeden Augenblick hervorbringt, von den Schaumkronen der Wellen, die sich mit dem Himmelsblau vermischen, vom Schilfrohr und den rostigen Hütten, die das Meer umschmeichelt hat - und von dem Liebeslied, mit dem das Meer das Herz für das ganze Leben beruhigt.
 
Waren es die gleichen archetypischen Emotionen, die Angela Merkel in den Deutschen auslöste? Die große Mutter, die jeden Augenblick neu, im Kern aber unveränderlich, ihre Schaumkronen hervorbrachte, die sich mit dem Himmelsblau der Weltmächte vermischten, die das Schilfrohr wanken und die rostigen Hütten ächzen ließ, die für lange Zeiten friedlich, urplötzlich jedoch aufgewühlt ihre spontanen Entscheidungen traf - und die Gewissheit, dass sie "ewig" bleiben wird und alles, was von ihr ausgeht, einfach nur gut, wahr und richtig sein kann?
 
 


13. Juni 2018

14.15 Uhr Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - einmal ganz anders

Teil 2 - Verteilungsgerechtigkeit kann es so nicht geben

Dieser zweite Teil endet mit einem unerfreulichen Ausblick auf die nahe Zukunft:

Nun sind Zölle auf Stahl und Aluminium beschlossen, die Sanktionen gegen den Iran verschärft - und wieder sind deutsche Unternehmen die hauptsächlich Geschädigten.
 
Der finale Uppercut, nämlich Zölle auf Automobile, wird Deutschland in die Rezession reißen und Detroit neues Leben einhauchen.
 
Die Deutsche Bank ist von amerikanischen Rating-Agenturen schon fast auf Ramsch-Niveau herabgestuft (S&P, 1.6.18, von A- auf BBB+, Ausblick: negativ). Wenn die Anzeichen der Rezession in Deutschland deutlicher werden, werden die deutschen Staatsanleihen dem folgen. Zinserhöhungen sind die Folge, der Bundeshaushalt, aufgebaut auf dem Niedrigzinsniveau der letzten Jahre wird trotz noch stärkerer Sparanstrengungen nicht mehr ohne Neuverschuldung auskommen.
 
Wer sich, wie ein Junkie an seine Droge, daran gewöhnt hat, 50% des BIP zu exportieren, wird vom abrupten Entzug ohne medizinische Begleitung, ohne Methadon, halb wahnsinnig und zu keiner vernünftigen Reaktion mehr fähig sein. Doch genau das droht.
 
Ungefähr so war mir zumute, als ich am 16. August 2007 im Paukenschlag 33 /2007 mit dem Titel "Das Beben der Märkte" die Weltfinanzkrise heraufziehen sah.
 
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Ersten und zweiten Teil gemeinsam
 
nur den zweiten Teil


12. Juni 2018

11.15 Uhr Der bayrisch-bundesdeutsch-europäische Rechtswirrwarr

Dummerweise haben wir es in diesen letzten Spätfrühlingstagen mit zwei Problemen zu tun, die, wollte man sie bestmöglich lösen, ein neues, noch größeres Problem hervorrufen würden. Das eine ist ein bayerisches Problem des CSU-Vorsitzenden im Innenministerium, das andere ein Problem der CDU-Vorsitzenden im Kanzleramt.

Das bayerische Problem

Die Landtagswahlen im Herbst werden, wenn nicht bald etwas Grundlegendes geschieht, so ausgehen, dass die CSU mit der Suche nach einem Koalitionspartner ein ähnliches Fiasko erleben wird, wie wir es im Bund gerade hinter uns haben, ...

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11. Juni 2018
10. Juni 2018

Die Bilder vom Sonntag kommen etwas später, also etwas weiter unten.

08.40 Uhr Wochenende im Zeichen der Zöffe

Der Plural von Zoff ist kaum in Gebrauch, zumal meist ein einziger Zoff ausreicht, um die Aufmerksamkeit von allem anderen abzuziehen, den gerade erlebten Zoff also für das Zentrum des Geschehens zu erachten.

In Leipzig wird die einzige Linke, die öffentlich zu erkennen gibt, dass der Verstand auch zu etwas anderem genutzt werden kann, als im ewigen Zirkelschluss Ideologie und Wahrheit zu Synonymen zu erklären, sondern dass der Verstand auch gut ist, um zur Vernunft zu kommen und Pläne zu entwickeln, wie der Vernunft zum Durchbruch verholfen werden kann, diese einzige Linke, Sarah Wagenknecht, wurde auf dem Parteitag im mittelalterlich anmutenden Glaubenskampf zum Scheiterhaufen geführt und als Hexe verbrannt.

Wie seit jeher üblich dürfte auch hier der Neid auf das attraktive Aussehen, gepaart mit Wissen, Verstand und Eloquenz und auf die große Resonanz bei der Wählerschaft, eine weitaus größere Rolle gespielt haben als es die vorgeschobenen Gründe vermuten lassen. Sich trotzig dumm zu stellen, um - nach der Hinrichtung der Ketzerin - die Dummheit wieder alleinseligmachend auf den Sockel der Ideologie zu stellen und weiter glückselig die alten und neuen Dogmen verkünden zu können, das ist der Mehrheit der Delegierten beim Parteitag mehr wert gewesen als die fünf Prozent Wählerstimmen, die wegfallen, wenn die Wagenknecht den Büttel hinschmeißt. Eine irre Partei!

In Kanada haben die G 7-Schwaben ihr blaues Wunder erlebt. Veitli will nicht länger vorangehen, obwohl er die meisten Sporen und Stiefel befehligt. Man hat den Eindruck, die sechs trutzig-demütig auf Einigkeit in ihrem Sinne pochenden Trump-Feinde halten die G7-Runde für ein soziokulturelles Experiment dessen Integrationsziel sich überraschend als nicht erreichbar herausgestellt hat. Trump wird - zwar mit noch halbwegs diplomatisch bemessenen Worten - als Spielverderber hingestellt, der lieber mit dem bösen Jungen aus dem anderen Stadtviertel Randale machen will, statt sich ganz lieb und bar jeder geschlechterrollenspezifischen Verhaltensweise, weiterhin der Pflege der pinkfarben angestrichenen europäischen Puppinnenstube zu widmen. Nun schmeißt er mit Lehm - und die einstige Vasallenschar, die das durchaus provoziert hat, übt sich, besudelt wie die begossenen Pudel, in hilfloser Empörung.

In der Türkei gehen die Lichter mal aus, mal an. Der Österreicher hat beschlossen, zu schließen, und zwar Moscheen, und gleich ein halbes Dutzend plus eine, und er will beweisen, dass das Ausweisen von Imamen in Österreich besser funktioniert als die Abschiebung von Intensivstraftätern in Deutschland. Das trifft Erdogan hart.

Das internationale Finanzkapital hat derweil die Türkische Lira in den Keller geprügelt und eine ansehnliche Inflation in der Türkei entfacht. Obwohl Erdi der Zentralbank verboten hat, die Zinsen zu erhöhen, hat sie es nun doch getan, weil eine Zentralbank eben nichts anderes tun kann, und vollständig in den Allerwertesten gekniffen ist, wenn das Spekulationskapital - Dank der Freiheiten der Globalisierung - im Grunde überall die Währungen zerstören kann, um sich am Unglück der Opfer zu mästen. Das trifft Erdogan hart, zumal er doch in wenigen Tagen wiedergewählt werden will.

Doch die deutsch-türkische Freundschaft, aus Raute und Halbmond in Blei gegossen, tut alles, um den NATO-Partner bei Laune zu halten. Das gefakte Pütschlein, mit dem Erdogans Machtfülle seinerzeit gewachsen ist, wie der Spargel im Mai, von Erdogan stets seinem Duz-Feind Gülen angelastet, soll ihm noch einmal helfen. Die Bundesregierung, also die deutsche Bundesregierung, hat nun herausgefunden, dass Gülen doch ein ziemlich schlimmer Finger sei, woraus sich leicht ableiten lässt, dass Erdogangs Verhaftungs- und Entlassungswelle damals nicht nur rechtens, sondern sogar die gebotene Aktion der Notwehr war, um die Türkei vor dem falschen Prediger zu retten. Das tut Ergogan wohl.

Derweil bamft es nun auch in Berlin, knüppeldick geht's auf die Raute los - und das, was ich am 28. Mai zu Protokoll gegeben habe, dass nämlich der Trend kippt und Teddybären nicht mehr länger als Ausdrucksmittel der Politik zum Einsatz kommen, bestätigt sich inzwischen in schon unfassbarer Weise. Natürlich ist die Teflonbeschichtete damit nicht zu stürzen, aber die Isolation, in der sie sich inzwischen befindet, umgeben nur noch von ihrer Mitgefangen-mitgehangen-Prätorianergarde, gibt doch Anlass zu klammheimlicher Freude.

Eine Nickeligkeit zum Schluss. Amazon, sicherlich kein unbeschriebenes Blatt, wird nun beschuldigt, Neuware in Massen zu vernichten.

Ja was sollen sie denn sonst tun, ihr Grünschnäbel? Der Schrott kommt zurück vom Kunden. Die vom Hersteller maschinell und daher mit nur geringen Kosten angebrachte Verpackung ist kaputt oder gar nicht mehr dabei. Gebrauchsanweisung und das Beutelchen mit den Kleinteilen fehlen. Schon der Versuch, diesen Zustand festzustellen, ist bei der Unzahl unterschiedlichster Artikel, die da zurückkommen, eine Aufgabe, an der sogar der Weihnachtsmann verzweifeln würde. Auch kann man einen Kühlschrank oder eine Waschmaschine, einen Toaster oder ein Notebook nicht aufwendig testen, um herauszufinden, ob eine Reklamation gerechtfertigt war. Das kostet schnell mehr als an dem Ding verdient gewesen wäre.

Wer den A+++ Großraum Kühlschrank für 148,90 Euro versandkostenfrei ins Haus geliefert haben will, muss inkauf nehmen, dass alle zurückgesandten Artikel ohne jede weitere Prüfung direkt von der Retourenempfangsadresse in die Schrottpresse wandern. Anders geht das nicht - und Amazon ist sicherlich nicht die schreckliche Ausnahme, sondern vielleicht nur der größte Verschrotter unter den Versandhändlern.

Wer 8 Milliarden Menschen versorgen will, und dazu die Globalisierung gutheißt, die ja unter anderem die Nutzung der Kosteneinsparungseffekte der Massenproduktion perfektioniert, muss auch die Schattenseiten dieser Massenproduktion in Kauf nehmen.

Alternative Lösungen existieren nicht, außer im Maßstab von Modelleisenbahnen mit der Spurweite Zm.

 

Und nun die Sonntagsbilder

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


9. Juni 2018

11.55 Uhr Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung - einmal ganz anders

Den Versuch, die wichtigsten Zusammenhänge einer Volkswirtschaft in einem einzigen, übersichtlichen und leicht verständlichen Schaubild darzustellen, habe ich immer wieder unternommen - heute endlich bin ich zufrieden damit.

 

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8. Juni 2018


7. Juni 2018
 
11.55 Uhr Sicherheit und Freiheit
 
Das Maximum von Sicherheit und Freiheit liegt zweifelsfrei dann vor, wenn 100%ige Sicherheit und 100%ige Freiheit zugleich auftreten. Die störende Variable, unter deren Berücksichtigung statt des Maximums ein Optimum hergestellt werden soll, wird gemeinhin als "Gefahr" bezeichnet.
 
Dass der Staat seine gesetzgeberische Kompetenz wahrnimmt und Regeln für das Verhalten im Straßenverkehr erlässt, deren Einhaltung überwacht und Zuwiderhandlungen bestraft, ist einsichtig. Er beschneidet die Freiheit des Einzelnen zum Schutz der Sicherheit Dritter und die Freiheit aller zum Schutz der Sicherheit der Allgemeinheit.

Wo allerdings keine Gefahr abgewendet werden braucht, geht der Staat mit Freiheitsbeschränkungen zu weit. Es wäre z.B. noch hinnehmbar, dass der Staat die
Ausrüstung aller Pkws mit Sicherheitsgurten vorschreibt. Deren Benutzung
müsste er allerdings den Insassen der Automobile selbst überlassen.

Was bewegt ihn dennoch zu solchen Vorschriften? Nun, im Grunde hält der Staat den Bürger für sein Eigentum. Das zeigt sich insbesondere auch an den Beschränkungen der Meinungs- und Informationsfreiheit.

 


6. Juni 2018
5. Juni 2018

11.55 Uhr Macron und die Deutsche

Nach gewohnt langem und scheinbar untätigem Schweigen hat Angela Merkel auf die Pläne Macrons für die Weiterentwicklung der EU reagiert.

Nun tobt die französische Presse.

Affront! Träume zerstört! Das ist zu wenig! Macron verliert sein Gesicht!

Empört Euch?

Es tut mir leid, ich muss an dieser Stelle einen verschwörungstheoretischen Ansatz wählen, um die Vorgänge einigermaßen deuten zu können.

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4. Juni 2018
3. Juni 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild von Sicherheit und Freiheit


2. Juni 2018


1. Juni 2018

12.00 Uhr Nun ist der Wonnemonat auch schon wieder vorbei.

Feier- und Brückentage, Unwetter mit Starkregen und Hagelschlag, Hitzerekorde und Manuel Neuer haben uns hinreichend beschäftigt, um weder das explosionsartige Aufschießen der Flora, noch die Entwicklung jenes hochexplosiven Gemischs, das sich Weltpolitik nennt, hinreichend zur Kenntnis zu nehmen.

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31. Mai 2018
30. Mai 2018
29. Mai 2018

12.05 Uhr Bella Italia

Des Italienischen kaum mächtig, begab ich mich auf die Suche nach einer deutschen Übersetzung der italienischen Verfassung, um dort nachzulesen, mit welchen Kompetenzen der "Präsident der Republik" ausgestattet ist und, ob er diese mit der Ablehnung des Kandidaten für den Posten des Finanzministers und der damit verbundenen Verhinderung der Regierungsbildung überschritten habe.

Als Deutscher, mit dem deutschen Grundgesetz eher vertraut, las ich also im Art. 87 der italienischen Verfassung zu meiner Überraschung zunächst einmal den Satz:

Der Präsident der Republik ist das Oberhaupt des Staates und
verkörpert die nationale Einheit.

Ein solcher Satz fehlt im Grundgesetz. Diese Erkentnis halte ich für hochinteressant, ich komme noch darauf zurück.

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28. Mai 2018

08.30 Uhr Der Trend kippt

Zu meinen häufig wahrgenommenen Unterhaltungsterminen gehört der sonntägliche Presseclub um zwölf. Mit der Zeit kennt man die häufig eingeladenen Gesprächspartner und deren Auffassungen und Ansichten recht gut, weiß auch, wie die wechselnden Moderatoren ticken und kann zu jedem Thema recht gute Vorhersagen machen, wie die Diskussion verlaufen wird und zu welchen Schlüssen die Runde kommen wird.

Das Lustige dabei - und daher "Unterhaltungstermin" - ist das Quietschen und Krachen, das immer dann zu vernehmen ist, wenn ein öffentlich-rechtlicher Kurswechsel angeordnet ist und von den Sendungsmachern eingeleitet wird.

Gestern ging es, unter dem Vorwand, über den BAMF-Skandal zu sprechen, darum, den Kurswechsel in der Zuwanderungspolitik einzuleiten.

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27. Mai 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


26. Mai 2018

13.30 Uhr Märchenonkel Öttinger

Eigentlich ist es schon viel zu heiß, hier in Elsendorf, an diesem schönen Samstag, um noch einen Tageskommentar zu verfassen, doch Günther Oettinger soll nicht vollends unwidersprochen absurde Warnungen in Richtung Italien ausstoßen.

Italiens Wirtschaft liegt am Boden. Richtig. Was fehlt, um die Konjunktur zu beleben, ist Geld. Italien ist hoch verschuldet. Die neue Regierung soll also keine neuen Schulden machen, um die Wirtschaft anzukurbeln. So Oettinger.

Er meint vermutlich, dass Italien lieber die Löhne und die Renten senken sollte,

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25. Mai 2018
24. Mai 2018

11.20 Uhr Befriedigendere Beschäftigungen

Es ist ein Unterschied, ob man seine Zeit damit verbringt, mehr oder minder kluge Kommentare in die Tastatur zu hacken und dann online zu stellen, wo sie nach ein paar Tagen keiner mehr liest, oder ob man etwas Nützliches gestaltet, was viele Jahre überdauern wird und täglich vor Augen ist.
 
Das kann süchtig machen.
 
Daher verstehe ich alle, die sich lieber um das eigene, nähere Umfeld kümmern und alles was sich außerhalb des Gartenzaunes abspielt so lange ignorieren, bis sie selbst - ganz unerwartet - bestürzt feststellen, betroffen zu sein.
 


23. Mai 2018

22. Mai 2018

12.15 Uhr Es ist angerichtet

Die gestern angekündigte Bereinigung meiner online verfügbaren Texte ist so gut wie vollendet. Es gibt noch einige Links, die vom Shop auf Leseproben und Newsletter auf dieser Seite verweisen, und derzeit, weil die Dateien gelöscht sind, nicht mehr funktionieren, da arbeite ich noch dran - aber ansonsten gibt es die hier noch angeführten Einträge aus den letzten Tagen, die bereits

datenschutzgrundverordnungskonform

gestaltet sind. Was mir noch durch den Kopf geht, ist der Gedanke, dazu überzugehen, bestimmte Texte, von denen ich annehme, es könnte ein Zensor - nicht heute, in Zukunft, nächstes Jahr vielleicht - Anstoß nehmen und einen Verstoß gegen rückwirkend in Kraft gesetzte Gesetze, die Ausübung der Meinungsfreiheit betreffend, feststellen, nur noch als Ankündigung online zu stellen und ausschließlich über den Newsletter zu verteilen. Mal sehen...


21. Mai 2018

Ich hätte mir für den Pfingstmontag auch eine schönere Beschäftigung vorstellen können, als knapp 2 Gibabyte Daten in gut 6.000 Dateien nach und nach vom Server zu löschen. Aber weil der Gesetzgeber zum Schutz der Besucher meiner Seite so vorzüglich gearbeitet hat, und mir die Arbeit, nachträglich alle diese Unterseiten mit dem Link auf die Datenschutzerklärung zu versehen, unverhältnismäßig groß erschien (geschätzt hätte ich 40 Tage lang, tagtäglich 8 Stunden nichts anderes zu tun gehabt), habe ich mich fürs Löschen entschieden.

Der Gesetzgeber wird sagen, ich soll nicht herumnölen, er habe nur das Beste gewollt - und dass ich lösche, statt zu korrigieren, das sei ja nun schließlich mein freier Entschluss gewesen.


20. Mai 2018

Der Betonterror im Garten nähme immer mehr an Fahrt auf, sagt und beklagt das Bayeriche Fernsehen. Ja, unbedingt mal gucken!

Es geht allerdings auch anders

Julies Bild vom Sonntag vom Hang vor dem Haus

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag vom Hang hinter dem Haus


19. Mai 2018

16.30 Uhr Langes Wochenende mit Schuss

Berliner Weiße mit Schuss kennen viele, Wochenende mit Schuss - was soll das?

Nun, es sind in der Woche vor Pfingsten einige Geschosse abgefeuert worden, von denen gerade einmal der Abschuss zu hören war. Wann, wo und wie sie einschlagen, ist hingegen noch offen.

Ein lauter Knall, direkt nebenan, gleich hinter den Alpen wurde von den Fünf-Sterne-Matadoren und der Lega Nord abgefeuert. Man will versuchen, miteinander zu regieren und dabei die EU kräftig aufzumischen.

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18. Mai 2018
17. Mai 2018

12.30 Uhr Mein Ung

Meinungen können erst dann aufeinanderprallen,
wenn sie weit genug auseinander gegangen sind.

Schon der Begriff "Meinungsfreiheit" ist ein Unding. Jede Meinung, die den Namen verdient, ist eine ganz spezielle, individuelle und persönliche Anschauung, die im Kern des Individuums entsteht und sich meistens auch weiterentwickelt.

Eine Meinung zu haben, ist kein Willensakt, dem ein Verbot entgegengestellt werden könnte, noch ist es ein Wunsch, dem stattgegeben werden kann.

Eine Meinung kann daher weder richtig, noch falsch sein.


16. Mai 2018

10.30 Uhr Glücklich ist, er vergisst

 

Der Altermannblog lebt nicht mehr. Heute Morgen las ich die traurige Botschaft. Die Seite ist zwar noch online, wird jedoch bald völlig verschwinden - und Neues wird man dort nicht mehr zu lesen bekommen.

Der Betreiber ist, wie viele andere auch, urplötzlich von elementaren Ängsten befallen worden. Dabei ist er ein mutiger Mann.

Trauerrede lesen


15. Mai 2018

10.30 Uhr Freistaat Bayern

So mancher reibt sich verwundert die Augen, betrachtet er die weiter im Sinkflug befindlichen Umfragewerte der bayerischen und einzigen CSU Deutschlands.

Ziemlich genau fünf Monate vor den Landtagswahlen im Vorhof des Paradieses wage ich heute eine Prognose für das weitere Schicksal der wieder einmal (Mein Gott Beckstein!) von einem Franken dominierten Chistlich Sozialen Union.

Prognose lesen


14. Mai 2018

10.00 Uhr Zerstörung eines Kulturgutes (wg. Bilderverbot)

Sie erinnern sich an die grausamen Bilder der Schändung von Kultuerdenkmalen von Weltrang durch islamistische Kämpfer? Unwiderbringliche Schätze wurden (und werden) vernichtet, nur um das Bildnisverbot des Islams durchzusetzen?

Selbstverständlich haben wir, als weltoffene und aufgeklärte Europäer diese Ausprägung der islamischen Leitkulturr mit Neugier und Interesse zu verstehen oder zumindest zu tolerieren.

Um das Bilderverbot auch in Europa umzusetzen, hat die EU - raffiniert wie die Trickser nun einmal sind - dem Bürger erst jahrelang eingeredet, der Datenschutz müsse verbessert werden, dann kam die Erlösung: Die noch nicht ganz vereinigten Staaten von Europa erließen ein gemeinsames Regelwerk für den Datenschutz, mit einem Namen, der ebenso stinkt, wie der des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, denn sie nannten das Machwerk: "Datenschutzgrundverordnung".

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13. Mai 2018

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag


 

Die älteren Inhalte dieses Blogs sind allesamt gelöscht.


Selbstverständlich lag das nicht in der Absicht der EU-Kommission und auch nicht in der Absicht der Bundesregierung, als die neuen Regeln für Personen, die eventuell Daten verarbeiten könnten zu IHREM Schutz erlassen wurden.

Es handelt sich lediglich um einen bedauerlichen Kollateralschaden, friendly fire, sozusagen, das passiert im Krieg schon hin und wieder. Pech natürlich, für die, die es trifft - aber im Interesse der großen Sache, die da betrieben wird, müssen eben Opfer gebracht werden.


Selbstverständlich, meine sehr verehrten Damen und Herren, darf Ihnen allen schon jetzt recht herzlich gratuliert werden, denn schließlich haben Sie durch Ihre fortgesetzten demokratischen Entscheidungen diese Entwicklung, die jetzt kurz vor dem Ziel steht, ja herbeigeführt - und ich denke, Sie haben sich da durchaus etwas dabei gedacht, sich etwas davon versprochen, was jetzt zum Greifen nahe ist.
 
Sie wollten das alles nicht? Wirklich? Warum kommt es dann jetzt so, wo doch in der Demokratie das Volk - also Sie! - der Souverän ist?
 
Antworten auf diese Frage finden Sie hier:
 
Darin gibt es nicht nur die Zustandsbeschreibung und deren Analyse, sondern auch konstruktive Ansätze, den Karren in letzter Minute noch aus dem Dreck zu ziehen.
 


Florian Stumfall beleuchtet in dem Roman "Tripoli Charlie" das skrupellose Wirken der Hochfinanz in Afrika.
Es wäre naiv, anzunehmen, dass die gleichen Kräfte nicht auch - mit ähnlichen Zielsetzungen, aber angepassten Methoden - in Europa wirken.
 
 
 
 
 
 


 
Teer Sandmann

Golo spaziert
Das Land der sicheren Freiheit

 
 
 
Nichts für Technokraten, Journalisten, Staatsanwälte und Politiker - es sei denn, sie sind Mensch geblieben.


 
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 Egon W. Kreutzer

Autor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


     
     
     
     
     
     
     
EWK 19. Mai 2018