Sind Sie auch schon ein bisschen urlaubsreif?


26. Juni 2017

09.30 Uhr Die Großfamilien

Kaum ein Tag vergeht noch, an dem wir nicht mit der Nase darauf gestoßen werden, dass in Deutschland wieder, wie zu Kaisers Zeiten, die Großfamilie zur Normalität wird. So scharen sich um Patriarch und Patriarchin die Schwägerinnen und Schwager, die Brüder und Schwestern, die Kinder und Enkel, Cousins und Cousinen, ja es bilden sich Sippen mit lange nicht mehr gekanntem, festem sozialen Zusammenhalt, die sich zudem zu kleinteiligen regionalen Wirtschaftsgemeinschaften zusammenschließen, deren Erträge in einer Art Schneeballsystem beim jeweiligen Clanchef zusammenfließen.

Davon würden wir aber nichts erfahren, hätten diese Großfamilien nicht die fatale Neigung, sich permanent gegenseitig in Massenschlägereien zu verwickeln.

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25. Juni 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


23. Juni 2017

11.00 Uhr Staatstrojaner

Habe ich Ihnen einen kleinen Schrecken eingejagt? Sicherlich nur für einen ganz kurzen Moment, denn Sie wissen: Der Staatstrojaner kündigt seine Erscheinen auf Ihrem Rechner, Tablet oder Smartphone NICHT an! So, wie die Regierung ihre Absicht, den Staatstrojaner zum allgemeinen Gebrauch von Polizei und Diensten freizugeben, nicht angekündigt, sondern die Überwachungsausweitung in anderen Gesetzen versteckt hat.

Eine Schweinerei, die vom Verfassungsgericht verboten werden sollte.

Weitreichende Eingriffe in die bürgerlichen Freiheiten ohne öffentliche Debatte und Diskussion in erster Lesung unter falscher Flagge durchzuwinken, ist ein weiterer Schandfleck auf der niemals weiß gewesenen Weste der GroKo!

So würde ich gerne, wie vor wenigen Jahren Stéphane Hessel, laut loschreien: "Empört euch!", doch fürchte ich, dass die Lautsprecher des Mainstreams auch diesen Aufschrei mit Leichtigkeit übertönen werden.

Heute Morgen habe ich "Google News" aufgerufen. Nicht eine einzige Meldung über den gestern verabschiedeten Staatstrojaner-Einsatz wurde angezeigt. Man muss schon richtig danach suchen, wenn man etwas finden will.

Ich empfehle diesen Artikel bei Heise

Bitte bedenken Sie, dass der Einsatz des Staatstrojaners nicht erst erfolgt, wenn klar ist, dass einer der Straftatbestände vorliegt, sondern vorher, bei mehr oder weniger begründetem oder im Ausnahmefall hübsch konstruiertem Verdacht!
 
P.S.: Sollte Ihnen jemand einfallen, der keine Angst vor - oder keine Ahnung vom - Staatstrojaner hat, könnten Sie www.egon-w-kreutzer.de als Linkempfehlung in eine Mail packen...


22. Juni 2017

20.00 Uhr Können Emotionen strafbar sein?
(… und was ist dann Hass, wenn nicht Emotion?)

Selbstverständlich kann alles strafbar sein. Es kommt auf die Rechtsordnung und auf die gültig verabschiedeten Gesetze an.

Wo sich Gesetze nicht am Rechtsempfinden der Mehrzahl der Bürger, nicht an überkommenen Sitten und Gebräuchen, nicht an der Mehrung des Nutzens der Rechtsgemeinschaft, sondern alleine am Machtinteresse der Regierenden orientieren, ist es zulässig von einer Diktatur zu sprechen, auch dann, wenn sich alles im formalen Rahmen einer Demokratie abspielt.

Aufgeklärte Gesellschaften haben daher einige Bürgerrechte explizit in den Rang von Grundrechten erhoben, um zu vermeiden, dass eine radikalisierte Obrigkeit die Gefügigkeit der Untertanen per Strafrecht erzwingen kann. Hierzu gehört im Besonderen, das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei äußern und verbreiten zu dürfen und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Bei uns steht das übrigens so im Artikel 5 des Grundgesetzes.


21. Juni 2017

09.30 Uhr Gentrifizierung (Vertreibung, Umsiedlung, Profitmaximierung)

Nicht alles, was auf -fizierung endet, ist schlecht. Elektrifizierung, z.B. hat die Bahn um einiges umweltfreundlicher gemacht. Gentrifizierung hingegen zerstört Umwelten, Wohnwelten, Quartiere, indem die eingesessene Wohnbevölkerung mit unterschiedlichsten Methoden vertrieben oder vergrault wird, um sie gegen eine neue, ertragssteigernde "Sorte" zu ersetzen.

Gentrifizierung ist so ähnlich, wie die Umwandlung eines nach dem Prinzip der Dreifelderwirtschaft schonend genutzten Ackers in eine kunstdüngerstrotzende Genmaiswüste.

Das Gefährliche an der Gentrifizierung ist, dass außer den Betroffenen kaum jemand etwas davon merkt.

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20. Juni 2017

14.00 Uhr Vom Ende einer Suchoi 22

Der Stern nannte die Maschine beinahe ehrerbietig "Assads altes Schlachtross" und bekundete, sie sei immer noch gefährlich, wenn auch gegen moderne Kampfflugzeuge der in Syrien kämpfenden Allianz vollkommen chancenlos.

Es muss für den Piloten der US-amerikanischen F/A-18 so eine Art Moorhuhnjagd gewesen sein, als ihm der syrische Gegner ins Visier geriet.

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19. Juni 2017

13.30 Uhr Der französische Marsch

Nur, damit Sie nicht meinen, ich hätte vergessen, den jugendlichen und lächelnden Präsidenten, seine Herkunft, seine Förderer, seinen kometenhaften Aufstieg zu erwähnen, stelle ich diesem Aufsatz die Überlegung voran, dass es jetzt wichtiger erscheint, herauszufinden, wie die französische Gesellschaft derzeit insgesamt tickt, als auf dem herumzureiten, was über ihren frisch gewählten Anführer auf Zeit bekannt ist.

Hier muss damit begonnen werden, die Wirkungen des Zentralismus zu beschreiben.

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09.30 Uhr Ist das Schwachsinn?

Massive mediale Berieselung kann dazu führen, dass Argumente und Verhaltensweisen, die noch vor wenigen Jahren als "Schwachsinn" bezeichnet worden wären, inzwischen von einer großen Mehrheit für gut, richtig und selbstverständlich erachtet werden. Schließlich muss man mit der Zeit gehen, up to date sein, und wer mit der Masse mitschwimmt, ist allemal im Recht und auf der richtigen Seite.

Die nachstehenden Beispiels sollen Ihnen helfen, herauszufinden, ob Sie selbst schon auf der Höhe der Zeit angekommen sind oder sich doch eher noch zu den Ewiggestrigen zählen müssen. Bitte fragen Sie sich jeweils, ob das geschilderte Ereignis ihre Zustimmung findet, ob Sie es für möglich halten, aber dieses Verhalten zutiefst ablehnen, oder ob Sie die Schilderung glatt für fake news halten.


18. Juni 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

Vorschau 19.06.2017


17. Juni 2017

09.30 Uhr Containerschiff rammt US-Zerstörer

Über die Ursache der Kollision gab es keine Angaben.

Da wird in allen Medien sehr viel vom Drumherum erzählt, aber nirgends wird die Frage gestellt, wie zwei nicht ganz kleine Schiffe, beide bestens bestückt mit Radaranlagen, sich bis zum Rumms auf Kollisionskurs befinden können.

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16. Juni 2017

T-Online SPAM-Filter
stört Newsletter-Versand.

Heute habe ich alle Mails an Newsletter-Empfänger mit t-online-Adresse von T-Online zurückerhalten, mit dem Vermerk, es handle sich vermeintlich um SPAM oder Virus-Mails. Ich habe zwar eine Rückmeldung an T-Online abgegeben, weiß aber nicht, ob, wann und wie ggfs. darauf reagiert wird.

Sollten Sie selbst betroffen sein, prüfen Sie ggfs. Ihre SPAM-Filter Einstellungen.


16. Juni 2017

11.30 Uhr Die Irreführung des Tages

Deutschland sichert 4,8 Millionen Jobs in anderen EU-Mitgliedsstaaten,

so heißt es heute in der Online ZEIT mit Verweis auf eine Studie. Mit etwas Nachdenken kommt man zu einem anderen Schluss, nämlich:

Die deutsche Wettbewerbsfähigkeit saugt aus dem EU-Ausland
per Saldo die Kaufkraft von 7,7 Millionen Beschäftigten ab.

Die 4,8 Millionen, die hier so grandios herausgestellt werden, sind die Jobs, die per Saldo übrig geblieben sind.

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15. Juni 2017 - Fronleichnam
14. Juni 2017

15.45 Uhr Hautnah aus Frankreich - Die Retortendemokratie

Regelmäßigen Besuchern dieser Seite ist W.K. schon ein Begriff. Er schreibt über die Lage in Frankreich und die Befindlichkeiten der Franzosen.

Heute erhielt ich seinen Kommentar zur Präsidentschaft Macrons - und zwischen den Zeilen spiegelt sich das blanke Entsetzen, wie es möglich sein konnte, dass ein "lächelnder" Newcomer mit einem Anlauf von nur einem Jahr zum Präsidenten gemacht werden konnte.

Doch er behält sein Entsetzen nicht für sich; er verschenkt es weiter, mit der Schlussbemerkung: Das könnte eine Blaupause für andere Länder werden.


13. Juni 2017

08.00 Uhr Im Flow sein

Statt eines Tageskommentars mache ich Sie heute auf etwas ganz Besonderes aufmerksam.

Heyde Sunya Nyaga, deren Buch "Wann denn, wenn nicht jetzt?" Ende letzten Jahres im EWK-Verlag erschienen ist, wird wieder einmal für kurze Zeit nach Österreich kommen.

Im Gebiet der "Duxer Alm" im Salzburger Land lädt sie ein zu den "Alm-Tagen".

Eine Woche der Begegnung mit dem Eigentlichen im Leben, mit sich selbst, inspiriert durch Gespräche beim Wandern in der Natur, beim gemeinsamen Kochen, während der Mahlzeiten und im gemütlichen Zusammensitzen.

Aber lesen Sie selbst, was Sie erwarten können:


12. Juni 2017

11.45 Uhr Die aktuelle Lage

Alle zwei Monate erscheint mein Dossier "EWK - Zur Lage". Heute habe ich die 21. Ausgabe online gestellt. Sie enthält meine derzeitige Interpretation der Geschehnisse, die uns in den letzten Wochen und Monaten bewegt haben.


11. Juni 2017

Wie jeden Sonntag gibt es hier unsere absolut aktuellen Bilder vom Sonntag.

Heute allerdings auch einen Hinweis auf einige Kommentare zum jüngsten Paukenschlag. Hier einzusehen.

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


9. Juni 2017
8. Juni 2017

Ein kranker Wellensittich bedurfte in den letzten Tagen intensiver Betreuung. Nach einem Tierarztbesuch in der Nähe, am Mittwoch, war gestern die Universitätstierklinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische in Oberschleißheim anzusteuern. Der Piepsi wurde gründlich untersucht, mehrfach geröntgt, zuletzt mit der Gabe von Kontrastmitteln und ist seit gestern Abend wieder bei seinem Lebensgefährten in der heimischen Voliere, wo nun beide auf Diät gesetzt und zu intensiveren Freiflügen animiert werden.

Daher hat es gestern mit dem Paukenschlag nicht mehr geklappt.

10.45 Freiheit statt Wohlfahrt

Der Neoliberalismus sieht Freiheit und Wohlfahrt nicht als Gegensätze an.

Für die Träger dieser Geisteshaltung ist die Wohlfahrt, materiell getragen von freiwilligen Spenden der Erfolgreichen, die Krönung der Freiheit. Wir helfen, den Armen, Alten und Kranken - und wir machen uns einen großen Spaß daraus, das Geld dafür bei glamourösen Spendenpartys einzusammeln.

Sozialistisches Gedankengut hingegen sieht anders aus. Der Staat nimmt den Erfolgreichen das Recht, über ihre Einkünfte frei zu verfügen, indem er Steuern erhebt, und gibt den Bedürftigen das Recht auf Sozialleistungen, die aus diesen Steuermitteln bezahlt werden. Hier wird Freiheit beschränkt und das Wohlfahrtsargument der Reichen als lächerlicher "Gnadenerweis" madig gemacht.

So schön die Idee des Sozialstaates auch aus der Ferne betrachtet aussieht, so problematisch erweist sie sich, wenn man sie näher unter die Lupe nimmt. Denn der Sozialstaat versucht zwei Verteilungsprobleme zu lösen, an deren Entstehen er nicht unerhebliche Mitschuld trägt.

Problem Nr. 1: Die Verteilung der Arbeit
Problem Nr. 2: Die Verteilung des Ertrags der Arbeit


7. Juni 2017
6. Juni 2017

09.30 Uhr Die Vielgescholtene

An der relevanten Spitze der Bundesrepublik Deutschland steht eine Frau, die über viele Jahre nur bei wenigen Bürgern Anstoß erregte. Unvergessen in diesem Zusammenhang Volker Pispers' Zusammenfassung unter dem Motto "Besser als erwartet". Doch das ist viele Jahre her - und nun wird es allmählich doch eng für sie.

Die Ursache: Donald Trump.

Wäre es nur der "Berliner Kreis", der Merkels Kritik an Trumps Klima-Nicht-Politik verurteilt und - ganz im Gegenteil - von ihr fordert, sich endlich von der Erpressung durch die Klimaforschung zu befreien, es wäre ja noch nicht weiter schlimm. Das könnte sie wegsitzen.

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5. Juni 2017
4. Juni 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


2. Juni 2017

13.00 Uhr Trump. Er hat es getan. Wie konnte er nur?

Wo es doch um nicht weniger als die ganze Welt geht! Wo es doch darauf ankommt, dass alle sich in das Mühen einbringen, die Veränderung des Weltklimas zu verhindern. Da steigt der einfach aus. Da muss man doch die Contenance verlieren und ihm die übelsten Schimpfwörter an den Kopf werfen, an seiner geistigen Gesundheit zweifeln, ja sogar an eine geheime Verschwörung denken.

Die Hysterie, die da geschürt wird, ist absolut unerträglich.

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1. Juni 2017

17.00 Uhr Pfingstfest und Demokratie

Wenn es etwas gibt, im christlichen Glauben, was einer Prüfung zugänglich ist, dann ist das das Wirken des Heiligen Geistes in den Worten und Taten der Christen.
Versucht man, die Heilige Schrift der Christen daraufhin zu untersuchen, woran die Wirkungen des Heiligen Geistes zu erkennen sein sollten, ergeben sich deutliche Hinweise.

Der offenkundigste Hinweis ist darin zu sehen, dass, wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, fähig ist, seine Gedanken so zu übertragen, dass sie selbst das Hindernis fremder Sprachen überwinden und von jedermann unmittelbar verstanden werden können.

Das jedenfalls war die erste Wirkung der Ausgießung des Heiligen Geistes, so wie sie in der Apostelgeschichte des Lukas beschrieben wird. Diese Wirkung ließ jedoch schnell nach.


31. Mai 2017
30. Mai 2017

18.00 Uhr Schicksal selbst in die Hand nehmen...

Schicksal ist die Abfolge von Ereignissen im Leben, auf die man selbst keinen Einfluss hat. Je nach Geisteshaltung wird das Schicksal dem Wirken höherer Mächte oder dem bloßen Zufall zugeschrieben.

Wie um alles in der Welt kommt Angela Merkel auf die Idee, wir Europäer müssten unser Schicksal selbst in die Hand nehmen, wenn es im Wesen des Schicksals liegt, dass genau das vollkommen ausgeschlossen ist?

Nun. Da liegen gleich mehrere Hasen im Pfeffer. Mit einem kleinen bisschen Fantasie lässt sich der Satz so interpretieren, dass alles was europäische Regierungen seit dem Zweiten Weltkrieg verbockt haben, Schicksalsschläge waren. Höhere Mächte, Geister, Dämonen, Götter und Elfen saßen an den Schalthebeln der Macht - was letztendlich alles entschuldigt.

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29. Mai 2017

15.30 Uhr Maas voll = maßlos

Das Verbreiten von Falschmeldungen (ugs. fake news) und Hasspropaganda (ugs. hate speech) soll - zum Wohle der Allgemeinheit - unterbunden werden, wozu ein Monster namens "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" in die Welt gesetzt wurde, mit welchem "Diensteanbieter" auf erstmalige Anforderung hin gezwungen werden, bei Inkaufnahme eines Bußgeldes von bis zu 50 Millionen Euro im Falle pflichtwidrigen Versäumnisses, "rechtswidrig" erscheinende Inhalte binnen 24 Stunden zu löschen.

Bitte nehmen Sie mir meinen nun folgenden Gedankensprung nicht übel, doch mich erinnert dieses Vorgehen mehr an die Forderung, an den Grenzen von der Schusswaffe Gebrauch zu machen,

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28. Mai 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


27. Mai 2017
26. Mai 2017

11.00 Uhr Christen sind kein Feigenblatt

Der Kirchentag, mit Vorzeige-Christen wie Angela Merkel und Barack Obama bestens bestückt, um Friedensnobelpreis, Drohnenmorde und das Wechselbad aus Willkommens- und Abschiebekultur unter einen christlichen Hut zu bringen, brauchte natürlich auch seinen christlichen Eklat.

Der wurde in Gestalt der AfD-Politikerin Anette Schultner aufs Podium gehievt und sodann zelebriert.

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25. Mai 2016
24. Mai 2016
23. Mai 2017

09.00 Uhr Des deutschen Sparers Wunderhorn

Sie haben es gehört, gesehen oder gelesen. Ein paar Tage lang wurde verbreitet, die deutschen Sparer hätten wegen der Niedrigzinspolitik 436 Milliarden Euro eingebüßt. Das sei ein Verlust von 5.317 Euro für jeden Deutschen, würde man die Milliarden auf die Bevölkerung umlegen.

Da können Sie aber froh sein, dass Ihr Sparbuch nur unterdurchschnittlich bestückt ist!

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22. Mai 2017

15.00 Uhr Enthüllung der Kerninhalte

War es "schamlos", oder "ungeniert"? Am "verdächtigen Gegenstand", der am Morgen dazu führte, dass die SPD ihr sinkendes Schiff zu verlassen hatte, kann es wohl kaum gelegen haben, dass die Neuigkeiten zum Wahlprogramm so originell wirkten, wie die Fernsehzeitung von letzter Woche.

Der von Martin Schulz angekündigte Kampf der SPD für mehr Gerechtigkeit soll nun nicht nur auf "soziale Gerechtigkeit" abzielen, sondern auf weit mehr.

Bei mir flammen da einige Hirnwindungen auf, wie jene grell blitzenden Warnblinklampen am Beginn von Autobahnbaustellen.

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21. Mai 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


20. Mai 2017

09.30 Uhr Bull Riding in Washington

Mr. President hat sich nun 120 Tage auf dem wilden Bullen gehalten, der alle Anstrengungen unternommen hat, sich des ungewohnten Reiters zu entledigen. Ist Donald Trump im Grunde ein Rodeo-Star?

In gewisser Hinsicht, ja.

Nun droht er ausgerechnet über jenen strategischen Ansatz zu stürzen, der Hoffnung machte, die Welt könne ein Stück sicherer werden,

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19. Mai 2017
18. Mai 2017
17. Mai 2017
16. Mai 2017
15. Mai 2017

09.30 Uhr Et kütt wie et kütt

Das Rheinische Grundgesetz (Artikel 2) zeugt von der Schicksalsergebenheit der Rheinländer und wird am heutigen Montag in ganz NRW die Stimmung bestimmen. Die Kraft ist weg. Die Löhrmann ist weg - aber: Tri-tra-trullala, der Lindner der ist wieder da. Und ein Armin hat nach 2008 Jahren wieder die Herrschaft in seinem Teil des Teutoburger Waldes.

Was zum Ausgang dieser Wahl zu sagen war, war an dieser Stelle schon vor der Wahl zu lesen. Dass St.-Martin-100-Prozent nur ein Strohfeuer sein würde, schon Anfang Februar, dass sich das Wahlergebnis gegenüber den letzten Prognosen umdrehen würde, vier Tage vor der Wahl, dass der Muttertag für die sich abrackernde Zweitbesetzung der "Mutti" zum Fiasko werden würde am Tag vor der Wahl.

Nach wie vor bin ich zutiefst überzeugt, dass der letzte Nagel zum Sarg der bis dahin regierenden rot-grünen Koalition mit der definitiven Absage an die LINKE von Hannelore Kraft ganz alleine eingeschlagen wurde.

Die spannende Frage hinter dieser Erkenntnis lautet jedoch:

Wer hat den Nagel angeliefert, wer den Hammer bereitgestellt und wer hat den Termin für diesen selbstmörderischen Akt bestimmt?

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14. Mai 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


13. Mai 2014

12.30 Uhr Morgen ist auch für Hannelore Kraft Muttertag

Liebe Leserinnen, Muttertag, das ist der Tag, an dem die (eigenen) Kinder anrücken, um ein mehr oder minder erfreuliches Geschenk abzuliefern, und sich, in Erinnerungen schwelgend, von der Mutter bemuttern zu lassen.


Der Alte Kalauer: "Kannste nich' wenichstens die Küchentüre zumachen, det kann man ja jar nich mit ansehn, wie du dich ausjerechnet an Muttatach so abrackerst!", treibt die SPD-Genossen, je näher der Wahltag kommt, immer stärker um. Die Hannelore hängt sich ins Geschirr und zieht den Wagen, auf dem Martin Schulz als eine Art personifizierter Ballast-Tank sitzt, leider immer nur tiefer in den Sumpf der vielfältig auseinanderstrebenden Zielsetzungen der SPD.

 

Den Hype um Martin Schulz fand ich schon in seinen allerersten Tagen vollkommen absurd, und die Zeit hat mir Recht gegeben. Der Würseler zieht nicht mehr, er bremst nur noch.

Von daher bin ich heute der Mühe ledig, noch einen eigenen Kommentar zu schreiben.

Ich verweise voller Selbstzufriedenheit auf meinen Tageskommentar vom 7. Februar 2017, den ich allen anempfehle, die zwischenzeitlich an eine Auferstehung der SPD glauben wollten.

Natürlich habe ich dort nicht nur den Schulz in Frage gestellt, sondern auch breit ausgewalzt, warum die SPD auf keinen grünen Zweig mehr kommt, und was sie tun sollte, um wieder für breitere Wählerschichten attraktiv zu werden.

Der Versuch der SPD, sich als politischer Gemischtwarenladen so zu positionieren, dass jeder darin ein bisschen etwas von dem findet, was er sich wünscht, ist jedenfalls nicht zielführend.

 

 


12. Mai 2014
11. Mai 2017

10.00 Uhr Die Kirche im Dorf lassen

Das bekam früher zu hören, wer Risiken oder Chancen übertrieben darstellte, utopische Ziele verfolgte, oder überhaupt Unsinn redete.

Vermutlich sollte diese Redewendung heute gar nicht mehr gebraucht werden, weil sie doch einen gewissen "christlich-völkischen" Beiklang hat.

Ich habe sie dennoch als Überschrift gewählt, weil sie ganz gut passt, um die Forderung nach so genannter "Replacement Migration" mit einer noch einigermaßen gütigen Einlassung in jene Ecke zu schieben, in die sie gehört.

"Replacement Migration", nie gehört?

Mein Übersetzungsversuch endet mit "Umsiedlungspolitik".


10. Mai 2017

13.00 Uhr Verzweifelter Kraft-Akt in NRW

Hannelore! Hannelore! Kraft! Kraft! Kraft! Die spezialdemokratische Spitzenkandidatin im NRW-Wahlkampf hat drei Tage vor dem Urnengang die Nerven verloren. Um auch noch die letzte Hoffnung auf die Möglichkeit einer sozialeren Regierung zu zerstören, hat sie am Mittwochmorgen verkündet, mit ihr gäbe es keine Koalition mit der LINKEn.

Damit schwächt sie mutwillig das linke Lager.

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9. Mai 2017
8. Mai 2017

12.00 Uhr Der Tag der zwei Wahrheiten Frankreichs

Macron folgt auf Hollande. Hollande wurde von den Franzosen gewählt, weil er mit dem Versprechen sozialer Wohltaten angetreten ist. Dieses Versprechen konnte er nicht halten - wofür seine Partei und deren Kandidat Hamon mit lächerlichen 6,36 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang von den Franzosen brutal abgestraft wurde.

Dieses harte Abstrafen nach nur fünf Jahren gebrochener Versprechen steht in deutlichem Gegensatz zum eher milden Abstrafen der Schröder-SPD in Deutschland,

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4. bis 7. Mai 2017 - Pause
3. Mai 2017

07.30 Uhr Priester Messident in ungläubigem Zweifel

 

Du sollst Dir kein Bildnis machen.

Dieses Gebot hat der ehrwürdige Vater, genannt Priester Messident, verletzt.

Er hatte sich ein Bildnis seines HERRN gemacht, seinen Glauben, seine Hoffnung und seine Zuversicht an eben jenes Bildnis geknüpft und erlebte nun 100 Tage tiefster Verwirrung und Zweifels.

Das angebetete Bildnis war ihm verlorengegangen, eine gänzlich andere Erscheinung beanspruchte den Platz auf dem Stuhl des ALLERHÖCHSTEN.

 

 

Lesen Sie hier, wie es Priester Messident gelungen ist, den Schleier der wechselnden Formen zu durchdringen, und dem HERRN in seinem ewigen Wirken in jeder seiner Gestalten erkennen zu können. Ein beeindruckendes Zeugnis wahrer Gläubigkeit in unserer von häretischen Fake News dominierten Welt.

Post Skriptum: Bis einschließlich 8. Mai bleibt dieser Blog unverändert. Danach geht's wieder weiter.


2. Mai 2017

14.00 Uhr Geschrei um die Leitkultur

Auf dem Höhepunkt der Zuwanderungskrise wagte es Thomas de Maiziere eine stärkere Überwachung der Grenzen zu fordern - und wurde von Angela Merkel ausgebremst. So blieb es Horst Seehofer vorbehalten, für eine zumindest optisch sichtbare Sicherung der bayerischen Landesgrenzen zu sorgen.

Die jüngste Forderung de Maizieres nach einer deutschen Leitkultur muss im unmittelbaren Zusammenhang mit den Vorgängen im Herbst 2015 gesehen werden. Der Innenminister spürt eine Verantwortung für den inneren Frieden - und will am Ende wenigstens sagen können, er habe ja die entsprechenden Vorschläge gemacht, als noch Zeit dafür war.

Dass sich nun ein großes Geschrei erhebt, in welchem zu den dümmsten Sprüchen zweifellos gehört, im Grundgesetz sei von einer Leitkultur nicht die Rede, ist ein Indiz für den Zerfall der deutschen Gesellschaft. In der Gebrauchsanweisung für meine Waschmaschine ist auch von einer Leitkultur nicht die Rede, kann ich da nur entgegnen, denn selbst das Grundgesetz ist Ergebnis - und nicht Ursache der (Leit-) Kultur.

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Ein Gastkommentar zu den Wahlen in Frankreich:

08.30 Uhr "Ni Marine ni Macron, ni patrie ni patrons!"

(weder Marine noch Macron, weder Vaterland noch Patronat der Wirtschaft)

Noch fünf Tage - und Frankreich wird sich entschieden haben. Einen Einblick in die französische Volksseele gibt uns der seit vielen Jahren in Frankreich lebende Wolfgang K.

Hier seine Eindrücke:


1. Mai 2017
30. April 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


29. April 2017

09.00 Uhr Ein wunderschönes langes Wochenende samt Tag der Arbeit

 

Donald Trump hat seine ersten 100 Tage überstanden. Entgegen meiner Annahme, er werde sich erst einmal ein Jahr Zeit lassen, um "President" zu lernen, eine Hausmacht heranzubilden und dann die eigentliche Arbeit zu beginnen, hat er eine Vielzahl von Aktivitäten entwickelt, die auf halber Strecke unvollendet liegen geblieben sind.

Da offenbart sich der Unterschied, zwischen jenen Menschen, die erst einmal versuchen, eine Gebrauchs- oder Aufbauanleitung zu verstehen, und jenen, die einfach mal anfangen. Erfahrungsgemäß kommen beide unterwegs ins Schleudern. Die lesend Lernenden beginnen, sich die "Realität" anzusehen und versuchen darüber herauszufinden, wie die unverständliche Passage in der Anleitung wohl gemeint sein könnte, die praktisch Übenden werfen, wenn es gar nicht mehr weiter geht, einen Blick in die Anleitung und hoffen dann dort die Erleuchtung zu finden.

Wenn bis dahin kein irreversibler Schaden angerichtet ist, haben beide gute Chancen, die erforderlichen Korrekturen vorzunehmen und das Begonnene erfolgreich zu beenden.

Eine ausführlichere Würdigung der ersten 100 Tage habe ich mir für Mitte Mai vorgenommen.

 

Die nur schwer überbrückbaren Unterschiede zwischen der Theorie, die stets zu theoretisch ist, und der Praxis, die zu praktisch ist, spielen auch hier eine große Rolle:

 

Fabian Dittrichs Buch

ist gestern von der Druckerei angeliefert worden. Die bisher vorbestellten Exemplare sind auf dem Weg zu den Empfängern.

Ein Buch, in dem "Wirtschaft" als lebendiges System geschildert wird, wobei die Zusammenhänge und Abhängigkeiten eindeutig im Vordergrund stehen, während auf Mathematik, Statistik, Formelkram und unverständliche Diagramme und Tabellen vollständig verzichtet wurde.

Ein Buch, in dem es - über das Wissen hinaus - um das Verstehen geht.

 

 

http://ewkshop.de/BWL-Was-ich-im-Studium-haette-lernen-sollen-1

 

 

 


28. April 2017
27. April 2017

09.15 Uhr Der unrühmliche Abgang des Generals

Walter Spindler, *1954, General der Bundeswehr, wurde kurz vor Erreichen des Ruhestandes seines Amtes enthoben.

Walter Spindler hat weder geheime Aufmarschpläne der NATO an den Feind verraten, noch hat er versucht, Bundeswehrgerät an internationale Waffenhändler zu verschieben.

Er hat nur seinen Dienst versehen und dabei militärische Gepflogenheiten und Bräuche so bewertet, wie sie es verdienen: Als unvermeidliche und letztlich dem Ausbildungsziel dienliche Geschehnisse, bei denen man, solange sie nicht total aufufern, beide Augen geschlossen halten sollte.

Nun heißt es aus dem Bendlerblock, er habe sich nicht genug eingesetzt, um "Vorgänge" und "Übergriffe" aufzuklären, und müsse deshalb gehen.

Reden wir Tacheles, Frau von der Leyen.

Mit der Entscheidung, den Chefausbilder des Heeres zu suspendieren, weil er zu lasch ermittelt habe, machen Sie es sich zu leicht. Die Begründung für diese Entscheidung erscheint mir viel zu einfach, um wahr sein zu können.


26. April 2017

09.30 Uhr G20 Damenprogramm - Macho-Ansichten

Früher war es die Rolle der auf Staatskosten mitreisenden Damen, sich abseits der Treffen der großen Anführer auf Besichtigungstour zu begeben und beim Kaffee im Schlosshof mit Udo Jürgens "... aber bitte mit Sahne..." zu stöhnen.

Das war eine Verabredung zur allgemeinen Zufriedenheit. Die Herren hatten ihren Gipfelspaß und die Damen waren in guter Obhut und konnten nicht -allein zu Haus - auf dumme Gedanken kommen.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Landschaftsgenuss, Kulturdarbietungen und Kaffeetrinken mit sorgfältig abgespreiztem kleinem Finger sind nicht mehr genug. Ein Jahrhundert nachdem Emmeline Pankurst in Großbritannien die "Women's Social an Political Union" aus der Taufe gehoben hat, haben die Suffragetten nicht nur ihre eigene Fußball-Weltmeisterschaft, von der böse Zungen behaupten, es handle sich um zweimal 45 Minuten Zeitlupe - sondern auch ihren eigenen großen G20-Gipfel.

Macho-Ansichten weiterlesen


25. April 2017

08.00 Uhr Die trübe Glaskugel der Bundesbank

Wenn sich die Bundesbanker langweilen, steigen sie hinauf in den Astronomieturm, wo unter der Obhut von Professor Sybill Trelawney jene alte Glaskugel aufbewahrt wird, in der sich manchmal die ungewisse Zukunft spiegelt.

Diesmal haben sie gesehen, dass sich die Alten in Deutschland ausbreiten und mit ihrer Ausbreitung das Wachstum zurückdrängen. Nur 0,75 Prozent jährliches Wachstum für die Jahre 2021 bis 2025 hatten in der noch Kugel Platz.

Um nicht in den Ruf zu kommen, Alte gegen Junge aufzuhetzen, kleideten sie ihre Warnung vor den mageren Jahren jedoch in diese Worte:

Die Zahl der erwerbsfähigen Personen sinkt deutlich.

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(enthält auch eine Anmerkung zum ZDF-Propagandafilm "Im Tunnel" von gestern Abend)


24. April 2017

(Der heutige Tageskommentar gliedert sich in einen lustigen, satirischen Teil und einen gar nicht lustigen, ernsthaften Teil. Letzterer ist auch als PDF verlinkt.)

09.30 Uhr Russische Hacker sabotieren Kölner Großdemo

Unvorstellbares Entsetzen stand in den Gesichtern der führenden Toleranzbolzen als am Morgen des 22. April allmählich klar wurde, dass über 80 Prozent der Plätze in der eigentlich ausverkauften Heumarkt-Arena leerbleiben würden. Ein Heer von 50.000 Aktiven hatte sich angemeldet, doch nicht einmal jeder Fünfte erreichte das Aufmarschgebiet. Fast sah es so aus, als übersteige die Zahl der Sicherheitskräfte die Zahl der Demonstranten.

Heute morgen kam Licht ins Dunkel.

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den nicht lustigen, ernsthaften Teil als pdf ansehen


23. April 2017

 

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


22. April 2017

13.00 Uhr Welttag des unmittelbaren Speichermediums

Wäre es nicht schön, die Festplatte oder den USB-Stick oder die Speicherkarte einfach in die Hand zu nehmen und schon erschienen alle Inhalte direkt in jenen Zonen der Großhirnrinde, die das Wachbewusstsein mit Informationen speisen?

Noch ist die Technik nicht so weit. Die Digitalisierung hat zwar Speichermedien hervorgebracht, die unglaubliche Mengen von Informationen aufbewahren können, doch ohne die Zwischenschaltung eines auf Stromversorgung angewiesenen Lese-Mediums bleiben sie nichts als geheimnisvolle "Black-Boxes".

Es gibt jedoch seit Jahrhunderten Speichermedien, die ihren Inhalt unmittelbar preisgeben, ohne dass dazu Technik erforderlich wäre - und diese Dinosaurier der Informationsbewahrung werden morgen geehrt, mit einem "Welttag des Buches".

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21. April 2017

11.00 Uhr Wohlmeinende Kommentierung

Gestern habe ich im PaD 15 /2017 die bevorstehende Straßenschlacht in Köln thematisiert. Heute scheint es mir, ich sei damit vollkommen falsch gelegen. Was ich an Artikeln der Qualitätspresse dazu gelesen habe, ist dazu angetan, meinen Alarmismus zu widerlegen.

Der Kölner Stadtanzeiger beschreibt ausführlich, ja beinahe genüsslich, die geplanten Demonstrationen und Marschrouten und fragt am Ende sehr verwundert: "Warum befürchtet die Polizei Ausschreitungen?" Darauf folgt die Frage: "Wie konkret ist die Gefahr?", und die Antwort, "Das lässt sich schwer einschätzen", denn die Antifa versichere, keine Hinweise darauf zu haben, dass Menschen nach Köln kämen, um Gewalt auszuüben.

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20. April 2017

13.30 Uhr Straßenschlacht mit Ansage

Am Wochenende will die AfD ihren Parteitag im Kölner Maritim Hotel veranstalten. Dies ist ein legitimes Vorhaben. Das antifaschistische Aktionsbündnis "Köln gegen Rechts" hat alle Vorbereitungen getroffen, um gegen diesen Parteitag zu demonstrieren. Auch das ist ein legitimes Vorhaben. Wieso sollte es also zu Straßenschlachten kommen?

Man kann darauf nicht einfach antworten: "Weil die Antifa das will." Die Gemengelage ist unübersichtlicher, denn "die Antifa" ist als solche nicht greifbar. "Antifa" ist so eine Art Graswurzelbewegung von links, wobei noch nicht einmal klar ist, wie "links" die einzelnen Gruppen, Gruppierungen und Zellen der Antifa eigentlich sind.

Allerdings sind die Gruppierungen der Antifa keineswegs isolierte, ausgegrenzte Vereinigungen, sondern fast durchweg eng mit den kommunalen und regionalen politischen Kräften in den Parlamenten und Entscheidungsgremien öffentlicher Einrichtungen vernetzt und beziehen von daher in nicht unerheblichem Umgang Fördermittel aus Steuergeldern.


19. April 2017

07.00 Uhr Wenn sich die "Goldseiten" um das Sozialsystem sorgen

Die "Goldseiten" bemühen sich, ihren Lesern die Geldanlage in Gold schmackhaft zu machen. Dagegen wäre ja nichts einzuwenden. Der eine legt sich Wein in den Keller, der andere hängt sich Bilder an die Wände und wieder ein anderer erfreut sich am kalten Glanz des Goldes.

Wenn Werbung für Gold aber mit den übelsten Tricks von Drückerkolonnen durch Schüren massiver Ängste gemacht wird, dann habe ich dagegen etwas einzuwenden.

So hat gestern ein Dr. Dietmar Siebholz wortreich auf den "Goldseiten" erklärt, dass in Anbetracht der Form der Bevölkerungspyramide, der gestiegenen durchschnittlichen Lebenserwartung und der kürzer gewordenen Lebensarbeitszeit mit tödlicher Sicherheit zu wissen sei, dass "alle Rechnungen, alle gesetzlichen Änderungsversuche" an den Sozialsystemen zum Scheitern verurteilt seien.

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18. April 2017

14.00 Uhr Das Allerneueste

Gestern Abend habe ich endgültig Redaktionsschluss für "EWK - Zur Lage" Ausgabe April 2017 erklärt. Die Tage vorher waren voller bemerkenswerter Ereignisse - und mit dem Sieg Erdogans beim Referendum über die Verfassungsänderung schien mir die Gelegenheit günstig, diesen Strich zu ziehen.

Nun heißt es heute aus London, Theresa May wolle Neuwahlen ausschreiben lassen, und Donald Trump habe den Kampf gegen den IS nun auch in Somalia auf seine Fahnen geschrieben.

Die Begründung für die Neuwahlen in Groß-Brexitannien leuchtet mir nicht ganz ein. Das Volk wurde gefragt und hat entschieden, und May hat eine ausreichende Mehrheit im Unterhaus, so dass Störungen des Austrittsprozesses durch die Opposition eigentlich auszuhalten sein müssten. Außerdem: Sollten die Torys ein paar Stimmen mehr erhalten, wäre das zwar schön, würde die bereits bestehende Ausgangssituation aber nur kosmetisch verändern. Sollte sich bei Neuwahlen aber eine Niederlage der Regierungspartei abzeichnen, könnte das den Brexit tatsächlich noch einmal zu einer Zitterpartie machen.

Donald Trumps neuerliche militärische Einmischung ist hingegen folgerichtig, wie sich überhaupt der Angriff auf den syrischen Militärflughafen, der Abwurf der Mutter aller Bomben in Afghanistan und der Flottenaufmarsch vor der nordkoreanischen Küste sehr gut in einen logischen Zusammenhang bringen lassen, der nicht im Widerspruch zu seinen Wahlversprechen steht.

Die Argumentation dazu habe ich in der jüngsten Ausgabe von EWK - Zur Lage heute veröffentlicht. Ich würdige darin auch das Abstimmungsergebnis in der Türkei, weise auf den Beginn eines vielversprechenden Trends in Lateinamerika hin, beleuchte die Situation in Frankreich, eine Woche vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen, schüttle den Kopf über "Pulse of Europa", Gänsestopfleber und jenes terroristische Großereignis in dem ein wie durch ein Wunder kaum beschädigter Mannschaftsbus die Hauptrolle spielt.

EWK-Zur Lage erscheint im Abstand von etwa 2 Monaten und steht - neben meinen vielen "kostenlos-Angeboten" - nur gegen einen kleinen Obulus zur Verfügung. Genauer gesagt: 10.00 Euro für mich - und 1,90 Euro Mehrwersteuer für den Fiskus.

 


17. April 2017
16. April 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


15. April 2017
14. April 2017
13. April 2017

14.00 Uhr Frohe Ostern 2017

Die Nachrichten der letzten Tage, angefangen mit dem Angriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt, haben mich sprachlos gemacht. Sprachlos, weil ich dem alten Motto folge:

"Vor Inbetriebnahme des Mundwerks: Hirn einschalten nicht vergessen!"

Das Hirn arbeitet. Immer noch. Es kommt zu keinem schlüssigen Ergebnis. Die erhältlichen Informationen sind unzureichend, und was auf dem Tisch liegt, ist widersprüchlich. Die vielen Meinungen und Spekulationen, die verbreitet wurden und werden, laufen - auf der gleichen unzureichenden Datenbasis - so weit auseinander, wie selten beim Auftreten eines unerwarteten und zugleich wichtigen Ereignisses. Ich mag mich keiner dieser Spekulationen anschließen, obwohl wiederum keine vollkommen unwahrscheinlich erscheint.

Ich habe daher in den letzten Tagen sehr viel Zeit mit anstrengender körperlicher Arbeit im Garten verbracht. Da kann das Hirn im Hintergrund ungestört weiterwursteln, während sich bekannte und unbekannte Muskeln mit ihren Katern anfreunden. Geschrieben habe ich nichts. Auch EWK-Zur Lage, die im April wieder fällige Zusammenfassung der aktuellen Trends, ist noch nicht wirklich begonnen.

Vom Besuch des amerikanischen Außenministers in Moskau ist auch nichts Neues nach außen gedrungen, außer, dass man sich im Luftraum über Syrien wieder abstimmen und irgendwie doch - mit und ohne Assad - zusammenarbeiten will.

Ich wage daher die vorsichtige Prognose, dass der selbstgemachte Weltuntergang noch einmal für eine Weile verschoben worden ist.


12. April 2017
11. April 2017
10. April 2017
9. April 2017

Vor den Sonntagsbildern ein Warnhinweis:

Bitte tilgen Sie ab sofort das Wort "Landsleute" aus Ihrem Sprachschatz!

Es ist nur zu Ihrem Besten.

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Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


8. April 2017
7. April 2017

10.30 Uhr Glückwunsch, Donald! Endlich machst Du etwas richtig!

Die freie Presse der freien Welt, dem freiesten Präsidenten des freiesten Landes der Welt freiwillig unterstellt, kann endlich tief durchatmen. Donald Trump hat es getan.
Ob er seinem chinesischen Gast Xi, gemeinsam vor einem Großbildbildschirm Tee trinkend, Live-Bilder vom Einschlagen der 59 Marschflugkörper zeigen konnte, ist nicht überliefert, aber es wäre sicher eine total gute Showeinlage gewesen, um über das wirtschaftliche Kräftemessen hinaus auch den militärischen Arm der Republikanischen Partei auf den Verhandlungstisch zu legen.

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6. April 2016

09.15 Uhr Ich will nicht auch noch über die Anstalt schreiben

Als der Priol die Anstalt noch gemacht hat, war es eine Irrenanstalt, oder, wie man heute sagen würde, eine Psychiatrische Klinik. Der Chefarzt hatte, wie es sich für einen Psychiater gebührt, eine ebenso heftige Macke wie die Insassen, doch hin und wieder auch die lichteren Momente.

So eine Priol-Anstalt war eine Parodie, eine maßlose Überzeichnung und ein nicht enden wollendes, beglückendes und befreiendes Merkel-Bashing.

Nun haben wir eine neue Anstalt, über die ich eigentlich gar nicht schreiben will, die sich weit vom ehemaligen Irrenhaus entfernt hat und - siehe Dienstagabend - sich immer noch davon entfernt.

Es ist so eine Art "Sendung mit der Maus" für Erwachsene geworden, mit Erklär-Videos und sogar gutem Rat zur Aufbesserung der gesetzlichen Rente.

Wer hat die Lösung?

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5. April 2017

10.30 Uhr Giftgas

Syriens Armee verfügte über chemische Kampfstoffe. Als die USA Syrien deswegen angreifen wollten, das war 2013, schlug Putin vor, diese Kampfstoffe vernichten zu lassen und Assad stimmte dem zu. Ein Spezialschiff übernahm diese Aufgabe. Der Kriegsgrund war entfallen, der "Kleinkrieg" in Syrien ging weiter.
 
Nun wurde wieder Sarin freigesetzt.
 
Können wir davon ausgehen, dass Putin, Assad und Rohani, jene drei Männer, die ein Interesse an Syrien haben, das den Interessen des IS und der internationalen Koalition, samt ihren so genannten "gemäßigten" Terroristen, die in Syrien kämpfen, entgegensteht, können wir davon ausgehen, dass diese drei Männer ausreichend strategischen Verstand besitzen, um alles zu vermeiden, was die USA veranlassen könnte, in Syrien ebenso einzufallen, wie 2003 in den Irak?
 
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BUCHVORSTELLUNG

2007, also vor 10 Jahren, habe ich die vier Einzelbände meiner "wahnwitzigen Wirtschaftslehre" erstmals in einer Gesamtausgabe mit einheitlicher Aufmachung herausgebracht. Mit diesen Büchern wollte ich interessierten Laien helfen, die großen und kleinen wirtschaftlichen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen.


Heute stelle ich Ihnen "proudly" ein neues Fachbuch vor.





Fabian Dittrich

Diplom Kaufmann und promovierter Volkswirt, ist Professor für Entrepreneurship und Management an der Fachhochschule Dortmund. Zudem ist er Unternehmer und arbeitet als Management-Trainer. Davor war er acht Jahre lang Manager im Henkel-Konzern in den Bereichen Controlling, Strategie und IT.


Mit seinem Buch

"BWL - Was ich im Studium hätte lernen sollen"


hakt er genau da ein, wo es häufig hakt.

Die Fülle und die Tiefe der Themen im Studium führen oft dazu, dass die großen Zusammenhänge in der Detailfülle untergehen. Zudem sind in der Praxis meist die einfachen Dinge entscheidend, während diese im Studium eher wenig Aufmerksamkeit genießen. So entsteht bei Berufsanfängern immer wieder das Gefühl, von allem viel Ahnung zu haben, aber irgendwie doch auch nicht.

Sein Buch versetzt die Leser noch einmal zurück ins Studium. Allerdings ohne Mathematik oder wissenschaftliches Geschwafel. Es gibt keine komplizierten Grafiken oder große Tabellen. Dieses Buch ist zum Lesen, nicht zum Studieren. Es ist bisweilen plakativ, polemisch und auch lustig. Denn Wirtschaft macht Spaß.
Natürlich geht es nicht nur um Unterhaltung. Das Buch soll helfen, sowohl die Theorie aus dem Studium als auch deren Anwendung in der Praxis besser zu verstehen, denn:

Während die Theorie zu theoretisch ist, ist die Praxis oft zu praktisch.

Dieses Buch schlägt die benötigte Brücke. Der Autor geht dabei thematisch durchaus in die Breite und deckt neben fast allen Teilgebieten der Betriebswirtschaftslehre auch weite Teile der Volkswirtschaftslehre mit ab, um ein abgerundetes Gesamtbild zu vermitteln und die oft nicht erkannten Zusammenhänge zu erhellen.

Als Verleger war ich von diesem Buchprojekt ziemlich schnell begeistert.
Vor allem weil ich es so einschätze, dass zum Verständnis ein vorangegangenes BWL-Studium sicherlich nützlich, aber nicht zwingend erforderlich ist.

Allerdings fehlte mir im Manuskript an manchen Stellen ein Hinweis darauf, dass rein betriebswirtschaftliches Denken stets den Keim eines für die Gesellschaft schädlichen "Unternehmens-Egoismus" in sich trägt. Also habe ich den Autor gefragt, was er denn davon hielte, wenn ich hier und da eine kleine kritische Anmerkung einstreue. Fabian Dittrich war einverstanden.
Und so gibt es nun zu jedem seiner Kapitel eine Randnotiz "Aus dem Giftschrank" von mir, wobei "Gift" sowohl in der deutschen als auch in der englischen Bedeutung verstanden werden sollte.









BWL

Was ich im Studium hätte lernen sollen

ISBN 978-3-938175-79-8, 455 Seiten, Hardcover

erscheint Ende April im EWK-Verlag.

Vorbesteller können sich bis zum 30. April 2017 Ihr Exemplar
zum Subskriptionspreis von 24,90 Euro sichern.

Danach kostet es 32,00 Euro (geb. Ladenpreis).


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Eine Leseprobe aus dem Kapitel "Marktwirtschaft" zeigt, wie der Autor die Brücke von der BWL zu VWL schlägt.

 



4. April 2017

08.30 Uhr Der 50-Euro-Gedenkschein ist da

Quasi in letzter Minute vor dem Ableben des Euro hat die EZB noch einmal eine druckfrische Sammler-Edition des 50-Euro-Scheines aufgelegt.

Der neue 50-Euro-Schein soll wieder exakt 50 Euro wert sein, was durch ein Neuaufsetzen der Inflationsstatistik (April 2017 = 100) erreicht werden soll.

Dennoch kann der neue Fünfziger weiterhin im Verhältnis 1:1 gegen die alten, seit der Euro-Einführung durch gezielte Inflation auf - je nach Warenkorb - ca. 35 Euro abgewerteten Scheine eingetauscht werden können.

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3. April 2017

12.00 Uhr DER NAZI

Der Nazi von heute ist, seien wir doch mal ehrlich, in den meisten Fällen nur ein schwacher Abklatsch dessen, was früher mal die richtigen Nazis waren.

Die richtigen Nazis, die musste man fürchten, die richtigen Nazis hatten schon früh ein ausgeklügeltes Spitzel- und Denunziatios-System. Die richtigen Nazis schickten ihre Schlägertrupps los und malten Judensterne an die Schaufenster, wenn sie sie nicht gleich einschlugen. Die richtigen Nazis waren durchorganisiert, hatten einen Führer und der Führer hatte ein Nazivolk, das ihm ergeben folgte, von Hitlerjugendbeinen an. Nur wer sich der Volksgemeinschaft verweigerte, unbedingt Kommunist sein wollte, statt Nationalsozialist, der wurde aussortiert, inhaftiert und oft genug auch umgebracht.

Der Nazi von heute?

Konrad Kustos ist so ein Nazi von heute. Man hat es ihm an die Wohnungstür geschrieben:

Hier wohnt ein Nazi!

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2. April 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


 


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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

 

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