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02.09.2010

09.50 Uhr Vermögensabgabe

Über die Unmöglichkeit der Umsetzung des Vorschlags des Herrn Alexander Dill, den Staat per 20%iger Abgabe auf jegliches Vermögen schlagartig zu entschulden.
Warum das noch nicht einmal funktionieren würde, wenn alle freiwillig mitwirkten, lesen Sie im heutigen


01.09.2010
31.08.2010 ... na ja, ...
30.08.2010


29.08.2010

Das Bild vom Sonntag

28.08.2010

27.08.2010
26.08.2010 
25.08.2010

durchgehend Es geht mir gut

- bin aber durch unaufschiebbare, umfangreiche Arbeiten gehindert, die aktuelle Lage zu kommentieren.

Und mit dem Paukenschlag wird's heute leider auch nichts.


24.08.2010

14.40 Uhr Merkel gesteht Fehler ein, aber die falschen ...

"So wie es war, kann und darf es nicht bleiben",
meint die Dame, die das Amt des deutschen Bundeskanzlers innehat.

Dass diese Aussage, die von ddp plakativ als Überschrift gewählt wurde, in Wahrheit nur bedeutet:

"Alles wird und muss bleiben, wie es war",

ist kaum zu ahnen, trifft aber den Kern. Es geht Angela Merkel nicht um Inhalte und Ziele, nicht um die Korrektur von Fehlern und Missständen in Gesetzeslage und Regierungshandeln - weit gefehlt!

Es geht ihr nur darum der Bevölkerung das Regierungshandeln besser zu vermitteln.

Wir Blödiane, die wir unsere Informationen von zdf-heute und ard-tagesschau, von BILD und WELT, von Spiegel und Focus, von Stern und Super-Illu beziehen, bedürfen gezielter Nachhilfe, denn Frau Merkel meint, wir könnten immer noch nicht nachvollziehen, welchen Punkt sie und ihr Vizekanzler erreichen wollen. Ja sie ist sogar der Auffassung, es müsse "deutlich erkennbar werden, wo geht die Reise hin."
(Dass wir korrektes Deutsch nicht verstehen, berücksichtig sie bereits, wenn sie sagt: "... deutlich erkennbar werden, wo geht die Reise hin.", statt die komplexere Konstruktion: "... deutlich erkennbar werden, wo die Reise hin geht.", zu verwenden.

Glaubt sie wirklich, das Ziel der Reise sei nicht längst deutlich erkennbar? Glaubt sie wirklich, es reiche aus, neue Begründungen für ihre Politik in die Welt zu setzen, statt die Politik zu ändern?

Der Widerspruch zwischen Worten und Taten lässt sich auch mit noch so vielen zusätzlichen Worten nicht zukleistern.

So weit ich mich erinnern kann, hat das nicht einmal in der DDR funktioniert.

 

10.00 Uhr Kannegiesser und die Rente

Der Präsisdent des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, hält es für "fahrlässig und populistisch" an der Grundsatzentscheidung für die Verschiebung des regulären Rentenzahlungsbeginns zu rütteln.

Er begründet das unter anderem damit, dass Ältere im Jahr 2029 viel bessere Chancen hätten (einen Job zu finden, meinte er wahrscheinlich) als heute.

Nun, Martin Kannegießer ist nicht nur Gesamtmetallpräsident, er ist auch Chef eines sog. mittelständischen Unternehmens, der Herbert Kannegiesser GmbH in Vlotho, mit weiteren Standorten in Hoya, Sarstedt, Schlema, Steinheim und Augsburg, einer Handvoll ausländischer Vertriebstöchter und Vertretungen und Stützpunkten in über 60 Ländern. Lt. Wikpedia erzielte die Herbert Kannegiesser GmbH im Jahr 2008 mit 1.300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 250 Millilonen Euro.

Da kam bei mir die Frage auf, wie viele über 50-jährige Mitarbeiter die Herbert Kannegiesser GmbH wohl beschäftigen mag, wie viele über 55 und wie viele über 60. Heute Morgen habe ich die Frage per E-Mail an die Geschäftsführung des Unternehmens gerichtet.

Sobald ich eine Antwort bekomme, werde ich die Information weitergeben.


23.08.2010

15.15 Uhr 1.469 Stellen vernichtet bei

Bölling Metallbau, Fenster/Türen/Fassaden, Menden, Auto-Forum, Autohaus, Tiengen, Einhorn, Hemden, Kirchentellinsfurt, Noa Bank + Noa Factoring, Geld, Düsseldorf, Rhine Area Workshop, Briten-Mil-Fahrzeug-Reparatur, Niederkrüchten, Sparkasse, Geld, Solingen,Stock-Guss, Eisengießerei, Neumünster, sGetränke-Industrie Mittelhessen (GIM), Getränke, Gießen, DHL, Logistik-Spedition, Waldau, Frankfurter Rundschau, Zeitung, Frankfurt, Bauformat , Küchnhersteller, Löhne, Almirall Hermal, Pharmazie, Reinbek, Claudius Peters, Maschinenbau, Buxtehude, Pfaudler, Anlagenbau, Schwetzingen, ABS Production Lohmar GmbH, Abwassertechnik, Lohmar, Sappi, Papierfabrik, Ehingen, Xenterio, Elektronik-Dienstleister, Offenburg, hSKF, Automobilzulieferer, Leverkusen, Schüco International KG, Fensterverschönerung, Deggendorf,

09.00 Uhr So viel Aufschwung, da will der Staat auch was davon haben 

Das Insolvenzrecht soll schon wieder reformiert werden, diesmal mit der sogenannten "Rolle rückwärts", die von CDU/CSU bemüht wurde als Gabriel für ein paar Tage an der Rente mit 67 kratzte.
Nun werden sich SPD und Grüne mit der gleichen Formel rächen, denn offensichtlich wollen Teile der Regierung (die FDP derzeit offenbar noch nicht), dem Staat bei Firmeninsolvenzen wieder das Recht einräumen, sich vor allen anderen Gläubigern aus der Insolvenzmasse zu bedienen.

Das war erst vor ein paar Jahren abgeschafft worden, um Insolvenz nicht mehr als bloße Abwicklung zu verstehen, sondern in jedem Insolvenzfall erst einmal zu versuchen, das Unternehmen und seine Arbeitsplätze zu retten. Die Chance, ein Unternehmen zu retten, hängt aber wesentlich davon ab, wieviel Masse übrig bleibt, um weiter arbeiten zu können und den Verlust der Gläubiger zu begrenzen. Hat der Staat aber erst einmal 100% seiner Forderungen kassiert, sieht es mit dem Rest der Masse mies aus.

Macht nix.

Wir haben doch Aufschwung XL. Da werden die Pleitefirmen schneller als man gucken kann durch Neugründungen ersetzt. Und wenn die erste Pleite Dank Staatszugriff Folgepleiten auslöst, was in vielen Fällen so kommen wird, dann stehen auch dahinter schon wieder die Neugründer bereit ...

Man bedenke: Jeder Firmengründer muss einen PC kaufen, weil er seine Steuererklärung online abgeben muss. Das ist Aufschwung!

Die meisten Firmengründer müssen dazu ein paar Gerätschaften, Maschinen und Einrichtungsgegenstände kaufen. Das ist Aufschwung!

Die allermeisten Firmengründer werden sich in die Obhut eines oder mehrerer Mitglieder der Beratenden Berufe begeben. Das ist Aufschwung.

Die allermeisten Firmengründer kaufen oder leasen erst einmal einen Firmenwagen, wegen der Steuerersparnis. Das ist Aufschwung!

Man bedenke, dass der Großteil dessen, was der Gründer zum Gründen so braucht, ersteinmal von Banken finanziert werden muss, da rettet der Aufschwung sogar die Banken ...

Eigentlich sollte man alle fünf Jahre 20% der Unternehmen in die Pleite jagen und durch Neugründungen ersetzen. Dann würde aus XL sogar XXL.

 

Sprach das Milchmädchen, stieß mit dem Fuß gegen die Kanne und rannte heulend nach Hause ...

 

Links zu Seiten, die ich gerne empfehle:

Nachdenkseiten
Na klar, wer liest die nicht?
http://www.nachdenkseiten.de/
taz
noch ein MUSS
http://www.taz.de
Junge Welt
Die Tageszeitung im Netz
http://www.jungewelt.de
Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com/
Campact
dem Bürgerwillen Gehör verschaffen
http://www.campact.de
Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de
Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker
http://www.flegel-g.de/
Dr. Harald Woszniewski
Meudalismus
http://www.meudalismus.dr-wo.de/
Norbert Rost,
Regionalwährungen und viel mehr
http://feldpolitik.de
Wolfgang Bastian's "Freie Stimme für Politiik, Gesellschaft und Kultur"
http://www.freie-stimme.org/
Politik-Poker
aus unterschiedlichen Blickwinkeln...
http://www.politik-poker.de
Berlin unzensiert
Eine Seite für die Bevölkerung
http://www.berlin-unzensiert.de/
Forum DL 21
Die SPD-Linken
http://www.forum-dl21.de/
Bürgermeinungen
hier schreiben Bürger ihre Meinung
http://www.buergermeinungen.de/
Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html
Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de
 
   

Die Selbstähnlichkeit der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild des Ganzen zu machen - so man nur will. 

 

  Nachrichten vom Tage


 

 

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Entschuldung per Vermögensabgabe

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Eifel-Krimi von
Winfried Pohl

Wer weiß schon,
wie tief
der Fluss
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der Brücke ist

Roman

Die Hexe von Ameland

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Exzellenz in der Nische

Uhrenmanufakturen

Zeitwandel

Gedanken über besondere Momente

Falschgeld

Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit

Angst allein
ist noch keine Liebe

 

Roman

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    Egon W. Kreutzer

    Autor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

    Kritik

    muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

    Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

    Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

     


    Was war das denn?

    egon-w-kreutzer.de
    mit Piano?

    Nun, so klingt Harry Kulzer


    - über zwanzig Jahre nach Pogo in Togo -

    heute.

    Mehr von diesem Sound bei

    Table for two
     
    Harry Kulzer
     
    Wolfgang Opitz
    Thomas Froschmaier
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

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