18. Februar 2018

 

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


17. Februar 2018

12.05 Uhr Ist denn immer noch Fasching?

Die letzten tollen Tage brachten doch schon genug ERGEBNISSE.

Die Einigung auf rund 170 Seiten Gutgemeintes, einen neuen Außenminister, den Aufstand des geschäftsführenden Außenministers, den Sturz des sich selbst designiert habenden designierten Außenministers - zeitgleich und in Tateinheit - den Sturz des Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (das ist der Parteiname, sollte mit Inhalten nicht verwechselt werden), die Nominierung der neuen Vorsitzenden, die kostenlose Rücksendung der Nominierung an den Parteivorstand, die Ernennung des kommissarischen Vorsitzenden - und daneben das permanente Störfeuer des Jungsozialisten Kevin, der die 170 Seiten und damit die GroKo nach besten Kräften zu torpedieren versucht.

Artikel lesen


16. Februar 2018
15. Februar 2018

10.15 Uhr Demokratie im Endstadium - Ursachen einer Fehlentwicklung

Seit dem 24. September 2017 zeigen sich die Symptome einer schweren Störung des politischen Geschehens, die aus einer Fehlentwicklung des Demokratieverständnisses zwangsläufig entstehen mussten. Davon ist nicht nur Deutschland betroffen - wir erleben nur soeben eine krisenhafte Zuspitzung des Verfalls.

In meinem heutigen Paukenschlag habe ich versucht, die Ursachen zu identifizieren und einen Therapievorschlag zu unterbreiten.


14. Februar 2018

10.24 Uhr Es geht weiter mit der PC-Sanierung und es sieht gut aus.


13. Februar 2018

09.30 Uhr ... man könnte abergläubisch werden

Hilferuf an Software-Experten. Windows 10 startet nicht.


12. Februar 2018

09.30 Uhr Sexismus á la Gomringer im Fasching

 

Rosen

Rosen und Montag

Montag

Montag und Narren

Rosen und Montag und Narren und eine Ergriffene.

 

Ob es gut ist, wenn sich Andrea Nahles ausgerechnet am Faschingsdienstag den Parteivorsitz greift?

Heißt es nicht, am Aschermittwoch ist alles vorbei?

Ob die SPD sich traut, am Mittwoch in Vilshofen mit Olaf Scholz anzutreten, um sich über CDU und CSU, Grüne, LINKE, FDP und AfD lustig zu machen?

Asche und Mittwoch und Olaf und eine Kommissarische.

 


11. Februar 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


10. Februar 2018

12.00 Uhr Mit Spatzen auf Kanonen - High Noon in Syrien

Wenn die Türkei mit deutschen Panzern die von Deutschland unterstützten kurdischen Verbände in Syrien angreift und die USA in einem Akt der Selbstverteidigung rund 100 "regierungsnahe" Kämpfer liquidiert und Israel eine iranische Drohne abschießt und anschließend einen Vergeltungsschlag gegen iranische Truppen in Syrien fliegt dann ist das alles so normal, wie nur was.

Ganz Syrien als international genutzten Truppenübungsplatz anzusehen, auf dem scharf geschossen werden darf, wobei jeder, der sich dort tummelt, für das eigene Überleben selbst verantwortlich ist, ist der Zustand, der nach dem "Sieg über den IS", der sowohl von Russland als auch von den USA verkündet wurde, offenbar weltweit und vom UN-Sicherheitsrat als Status quo hingenommen wird.

Artikel lesen


9. Februar 2018

15.30Uhr Nahles erklärt Koalitionsverhandlungen nachträglich für gescheitert?

Oder doch nicht?

Meinen ersten Tageskommentar von heute Morgen beendete ich mit diesen Zeilen:

Ist natürlich alles Blödsinn.

Liegt vermutlich an einer Überdosis Konfetti.

Offenbar hat man das in Berlin noch toppen wollen.

Schon am Vormittag, im Zusammenhang mit der Nachricht, dass Gabriel nun doch an der Sicherheitskonfernz teilnehmen wird, erreichte mich das Gerücht, Schulz würde schon wieder wackeln.

Nun ist er definitiv erneut - und diesmal wohl final - umgefallen

Artikel lesen

 

9. Februar 2018

10.00 Uhr Ein CSU _*Innen Minister

Tut mir leid, ich kann "innen" nicht mehr anders lesen. Die allgegenwärtigen _*Innen stehen für mich für eine Art ganzjährigen Weiberfasching mit dem ausgeprägtem Hang, den letzten Rest an Vernunft aus den Rathäuser zu verdrängen und jenen Männern, die es überhaupt noch wagen, ihre Männlichkeit durch das Tragen eines Schlipses anzuzeigen, denselben mit grobschlächtigen Scheren abzuschneiden.

So stellt sich am närrischen Freitag nicht von Ungefähr die Frage, wofür Horst Seehofer nun zuständig sein soll: Für Sicherheit und Landfrieden, oder für Feminister und Feminist_*Innen?

Artikel lesen


8. Februar 2018

12.35 Uhr Pöbeln für die Mohrenapotheke

  •  

Der Stern entrüstet sich. Eine Apothekerin will den Namen ihrer Apotheke nicht ändern.
Schrecklich!
 
Die Apotheke, um die es geht, heißt seit 1621, also seit 397 Jahren, "Hofapotheke zum Mohren". Der Stern stellt dazu fest: "Heute gilt 'Mohr' aber als rassistischer Begriff."
 
Und der Stern schreibt zu der Anregung der Kommunalen Ausländervertretung in Frankfurt, die zahlreichen "Mohren-Apotheken" umzubenennen, weil rassistische Namen und Logos im Stadtbild nichts mehr verloren hätten:

    Eine Seite fand die Anregung richtig und längst überfällig, die andere hatte Angst, dass ihr irgendetwas weggenommen wird, und pöbelte auf die übertriebene Political Correctness.
     

 


7. Februar 2018

11.00 Uhr Die Kunst, eine Koalition zu schmieden

Die Würfel sind gefallen. Ein erster Eindruck.

Im Ergebnis stellt ein Koalitionsvertrag einen Arbeitsplan dar, wie er auch in jedem über den Kleinbetrieb hinausgewachsenen Unternehmen - durchaus auch mit einem mehrjährigen Horizont - aufgestellt wird.

Der Unterschied besteht darin, dass die Planung eines Unternehmens in der Regel auf ein übergeordnetes Ziel ausgerichtet ist.

Artikel lesen


6. Februar 2018

11.00 Uhr DOWn Jones und Down-Dollar

Aktien sind nicht Fisch, nicht Fleisch, nicht Geld, aber auch nicht Sachanlage. Daher kann der Preis von Aktien nicht von einem der Aktie innewohnenden "Wert" abgeleitet werden, sondern lediglich von Erwartungen.

Der jüngste Einbruch an den Börsen, ausgehend von New York, über Tokio mit scheinbar verminderter Kraft am Morgen auch in Frankfurt angekommen, dürfte von den "Kolonnenspringern" ausgelöst worden sein, die sich in Erwartung steigender Zinsen bei hohen und höchsten Kursen von den Aktien verabschiedet haben um ihr Geld (die meisten wohl einschließlich Kursgewinn oder doch zumindest ohne Verlust) in Anleihen zu parken.
 
Das ist keine Katastrophe. Schon gar nicht, wenn man berücksichtigt, dass die mit Abschlägen verkauften Papiere ja auch wieder ihre Käufer gefunden haben, die in der spekulativen Erwartung auf (bald) wieder anziehende Kurse vermeintlich günstig eingekauft haben.
 
Was mich mehr irritiert ist das Kursverhältnis zwischen Euro und Dollar.
 
Artikel lesen


5. Februar 2018

10.00 Uhr Der sachgrundlose Kassenpatient

Der letzte Rest vom Koalitionspoker liegt heute auf dem Tisch. Zwei allerletzte Streitthemen, es geht um alles oder nichts - und man steht daneben, reibt sich verdutzt die Augen, und fragt sich, ob daran wirklich Deutschlands Schicksal hängt.

Die Kampfansage der SPD an die so genannte Zwei-Klassen-Medizin ist an Absurdität kaum zu überbieten. Ähnliches gilt für das Verbot der "sachgrundlosen Befristung".

Artikel lesen


4. Februar 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


3. Februar 2018
2. Februar 2018

11.00 Uhr 18 Prozent - Und immer noch nichts begriffen. Unbegreiflich.

Die jüngste Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend sieht die SPD bei gerade noch 18 Prozent. Bei aller berechtigten Skepsis gegenüber den Erkenntnis der Demoskopen: Diese Zahl, ob sie nun tatsächlich dem derzeitigen Wählerwillen entspricht oder ob es sich nur um eine flankierende Maßnahme zur Gefügigmachung der SPD in den Koalitionsverhandlungen handelt, diese Zahl bringt eines zum Ausdruck: Die Grundausrichtung der SPD, ihre Vorstellungen von zukünftiger Politik für Deutschland, ja selbst ihr Spitzenpersonal, vom ewig grießgrämigen Stegner bis zur ewig radschlagenden Nahles, vom Orakel aus Würselen ganz zu schweigen, dies alles ist derzeit nicht deutschlandkompatibel.

Fragt man sich, wo dieser Verlust an Zustimmung und Vertrauen herrührt, stößt man auf ein Paradoxon.

Artikel lesen


1. Februar 2018

14.45 Uhr Was ist überhaupt noch wahr?

Glauben Sie mir, wenn ich es könnte, würde ich Ihnen das, was überhaupt noch wahr ist, gerne der Reihe nach aufzählen.

Was ist es, was die Lüge so attraktiv und überaus erfolgreich macht? Wie kommt es, dass selbst plumpen Lügnern soviel Vertrauen entgegengebracht wird, dass sie ihren Vorteil aus dem Lügen ziehen können?

Meine Überlegungen dazu brachten mich auf den Gedanken, dass eine "ursprüngliche" Welt, wie sie vor dem Naschen vom Baum der Erkenntnis, also vor unserer "Menschwerdung" bestanden haben muss, für alle Lebewesen eine durch und durch wahre, weil direkt wahrgenommene Umgebung darstellte, auf deren Verhalten man sich zuverlässig einstellen konnte. So entstanden selbst in den primitivsten Lebewesen einfache, aber überaus wirksame Reflexe die eine optimale Einstellung zu dieser Umwelt ermöglichten. Es kann also mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit behauptet werden:

Das Überleben der auf der Erde existierenden Arten beruht darauf, dass ihre einfachsten Reflexe sich bis heute als überwiegend richtig erwiesen haben.

Lassen Sie diesen Satz erst einmal tief sacken, bevor Sie weiterlesen.

 


31. Januar 2018

11.30 Uhr Woche der Wahrheit - Pflege-Grokoismus

Vielleicht zuerst eine Erläuterung zum frisch geschöpften Begriff "Grokoismus". Es ist erkennbar, dass es sich um die Benamsung einer Art Ideologie handelt, so wie Sozialismus, Kommunismus, Neoliberalismus oder Katholizismus. Anders als der Sozialismus, der alles um jeden Preis sozialer gestalten will, anders als der Kommunismus, der alles um jeden Preis in der Kommune gleich verteilen will, anders als der Neoliberalismus, der alles um jeden Preis denen überlassen will, die mit Geld und Ellenbogen am effektivsten umzugehen wissen, und anders als der Katholizismus, der um den Preis irdischer Mühsal und Fügsamkeit paradiesische Freiheit und Glückseligkeit verheißt, hat der Grokoismus weder ein solches, die Allgemeinheit betreffendes Ziel, noch sind seine Anhänger bereit, für ihre Ideologie irgendeinen Preis zu zahlen, es geht dem Grokoismus einzig darum, sich durch gegenseitig in theatralischer Weise abgerungenen Verzicht auf angeblich vorhandene Ziele die Möglichkeit zu schaffen, vier Jahre lang die Schaltstellen der Macht zu blockieren und den Status quo, abzüglich der nicht ausbleibenden Stillstandsverluste, über vier Jahre zu erhalten.

Artikel lesen


30. Januar 2018

11.30 Uhr Woche der Wahrheit - Tage der Empörung

Auch der Titel dieses Tageskommentars bezieht sich auf den Themenschwerpunkt, den ich mir mit dem nächsten Paukenschlag gesetzt habe. Der erscheint wie üblich am Donnerstag und trägt den Titel: "Was ist überhaupt noch wahr?"

Der Innenbalkon von Kirchen, "Empore" genannt, ist der rechte Platz für rechtschaffene Empörung. Wer dort seinen Platz gefunden hat, darf sicher sein, sich im Vollbesitz der Wahrheit zu befinden und infolgedessen auch als oberste moralische Instanz über das Tun und Lassen seiner Mitmenschen zu richten.

Die reiche deutsche Sprache hat ein Wort hervorgebracht, das die Träger solchen Verhaltens treffend kennzeichnet: "Vollpfosten". Dumm, wie ein Stück in die Erde gerammtes Holz, soll der Vollpfosten sein, stur an seinem Platz beharrend, unbeweglich, unerschütterlich, unbelehrbar und in keiner Weise der Konsequenzen seines Da- und So-Seins bewusst.

Heute brandet Empörung auf wie anderswo ein loderndes Osterfeuer, weil Versuche zur Schädlichkeit von Stickoxyden vorgenommen wurden. Dazu hat man mehrere Affen unter kontrollierten Bedingungen für einige Zeit mit Stickoxyden angereicherte Luft atmen lassen.

Artikel lesen


29. Januar 2018

11.00 Uhr Woche der Wahrheit

Der Titel dieses Tageskommentars bezieht sich diesmal auf den Themenschwerpunkt, den ich mir mit dem nächsten Paukenschlag gesetzt habe. Der erscheint wie üblich am Donnerstag und trägt den Titel: "Was ist überhaupt noch wahr?"

Die Wahrheit vom Montag lautet:

 Bei diesem Medium

Titelzeile
 Frankfurter Allgemeine Zeitung Umverteilung von Flüchtlingen weitgehend abgeschlossen
 RP Online Umverteilung von Flüchtlingen "weitgehend abgeschlossen"
 Die WELT Berlin hält Umverteilung von Flüchtlingen für weitgehend abgeschlossen
 Contra Magazin "Resettlement": Deutschland übernahm mehr als 10.000 Asylbewerber
 Gratis-mmorpg.com Deutschland beendet Übernahme von Flüchtlingen

Als ich heute Morgen die erste dieser Überschriften las, dachte ich:

"Verdammt noch mal, da ist Dir ja vor lauter Nazi-und-Rassisten-Fake-News wieder einmal das Wichtigste entgangen! Hat man sich innerhalb der EU jetzt doch geeinigt, haben die Ungarn, die Tschechen, die Polen tatsächlich die ihnen zugeteilten Kontingente übernommen? Wie ist das alles gelungen? Warum war davon nichts in den Nachrichten?"

Artikel lesen


28. Januar 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


27. Januar 2018
26. Januar 2018
25. Januar 2018

13.45 Uhr Protektionismus

Es ist kaum ein Zweifel möglich: Angela Merkel versteht von Protektionismus ungefähr ebenso viel, wie von Digitalisierung. Dies hat es ihr ermöglicht, mühelos die ihr in Davos zugestandene Redezeit zu füllen – und dies, ohne Donald Trump oder die USA explizit zu erwähnen. Dafür kramte sie das Römische Reich und die Chinesische Mauer aus ihrem Langzeit-Geschichtsbewusstsein hervor, und erklärte, seither wüssten wir, dass reine Abschottung nicht reicht.

Es ist müßig, auf solche Argumente einzugehen. Die Welt ist komplizierter als das, was zwischen den Begrenzungslinien einer Raute alternativlos Platz findet.

Um „Protektionismus“ wirklich würdigen zu können, sind mindestens drei große Baustellen der globalen Zusammenarbeit zu betrachten, nämlich die fortgeschrittene Auflösung der Einheit von Staat und Volkswirtschaft, die destruktiven Wirkungen nicht regulierter Märkte und die Entstehung unauflöslicher Schuldverhältnisse.


24. Januar 2018
23. Januar 2018
22. Januar 2018


15.00 Uhr SPD

Gut, dass es Phönix gibt. Der Sonderparteitag der SPD, in voller Länge, so was kann man sich nur selten geben. Kommt ungefähr in die Kategorie Faust II, ungekürzt, an einem Stück. Leider wurden einige Redebeiträge von Delegierten vom überflüssigen Reporter und seinen jeweiligen Interview-Partnern zugequatscht, doch insgesamt kam doch ein recht gutes Stimmungsbild rüber, bei Phönix.

Artikel lesen


21. Januar 2018

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


20. Januar 2018
19. Januar 2018
18. Januar 2018

16.00 Uhr Nicht bloß meckern, auch das Gute erkennen

Wie mir die Augen geöffnet wurden.

Reflexartig immer wieder über Heiko Maas und sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz loszuziehen, mag ja Spaß machen. Ausgewogen ist das allerdings nicht.
Man darf nicht wahllos jede Löschung oder Sperrung von Beiträgen in den sozialen Netzwerken verurteilen. Hier gilt es fein zu differenzieren, die Berechtigung zu prüfen, und dann da, wo zu Recht eine falsche Meinung entfernt wurde, positiv darüber zu berichten.

Dass das funktionieren kann und dabei nicht nur Spaß, sondern auch tiefinnig empfundene Freude machen kann, entnehme ich dem Schreiben meines seit 1992 aus dem Jenseits beobachtenden Blogbesuchers Rudolf Oebsger-Röder.

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

zu meinem Bedauern haben auch Sie sich in die Schar jener eingereiht, die absolut einseitig und mit schon fast ehrenrührigen Behauptungen das Netzwerkdurchsetzungsgesetz als ein Instrument eines totalitären Staates schmähen, dessen einziger Zweck die Beschneidung der Meinungsfreiheit sei.

Ich frage Sie: Soll der Rechtsstaat sich denn verhalten wie ein zahnloser Hund, der kaum noch die Kraft hat, sich zum Bellen aufzuraffen, selbst wenn er von Halbstarken mit Unrat beworfen wird?


17. Januar 2018
16. Januar 2018

14.30 Uhr Tusk und Juncker auf Ohnsorg-Theater Niveau

Wenn Heidi Kabel - mit Hut und Mantel, den kleinen Koffer in der einen, den großen Regenschirm in der anderen Hand - unter Jubelstürmen des Publikums ihrem Jan-Klaus, einem Ekel von einem Mann und seinem ziemlich schwul wirkenden Freund Hein erklärt hat, dass sie nun aber wirklich einfürallemool die Schnauze voll hat und sich scheiden lässt, die Wohnungstüre zuknallt als wollte sie das Haus zum Einsturz bringen und auf Nimmerwiedersehen davonrauscht, dann kommt die große Stunde der armseligen Alleingelassenen.

Im Falle von Theresa May und BREXIT sind das vor allem der liebe "Tricksy" Jean-Claude und dessen Lieblingspole Donald. Drehbuch: Unterste Schublade.

Artikel lesen


15. Januar 2018

12.30 Uhr Fieberträume

In rund 60 Stunden Bettruhe (von Ruhe konnte dabei zwar keine Rede sein) wenn Du zwar nicht müde, aber erschöpft bist, wenn der krampfhafte Husten von kurzen Augenblicken des Schlafs unterbrochen wird, knallt das Bewusstsein permanent an die Bande und durchbricht sie auch bisweilen. Eine Phase bestand dabei in der Lektüre langer sinnloser Texte, die hinter den geschlossenen Lidern so eingeblendet waren, dass es unmöglich war, sich abzuwenden. Also habe ich gelesen:

Nach langer schwerer Krankheit einigten sich Ende letzter Woche die üblichen Verdächtigen auf ein Weiter so in Ehre, Freude und in Gut und Gerne und in schon länger da.

Artikel lesen


14. Januar (keine Kraft für Sonntagsbilder)
13. Januar
12. Januar 2018

19.20 Uhr Wieder eine Woche rum.

Die Frauen und Männer mit ihren Sonden haben auch ausgestochert. Wie durch ein Wunder scheinen die seit vier Jahren gemeinsam Regierenden immer noch ausreichend Gemeinsamkeiten entdeckt zu haben. Martin Schulz hat dem zwar indirekt widersprochen, als er öffentlich zugab, erkannt zu haben, dass es sich bei der Union und der SPD, im Gegensatz zur weit verbreiteten öffentlichen Wahrnehmung, doch um verschiedene (im Sinne von anders geartete) Parteien handelt, doch was sagt man nicht alles, wenn die Nacht lang war?

Kurzen Artikel lesen


11. Januar 2018

11.55 Uhr Was wir noch können sollten, wenn die KI mehr kann als wir.

Künstliche Intelligenz ist nach wie vor ohne Bewusstsein. Ob die Schwelle zum eigenen Bewusstsein und damit zu einem eigenen Willen jemals von Computern überschritten werden wird, ist nicht abzusehen.

Um diese Fragestellung soll es jedoch in diesem Aufsatz nicht gehen, sondern um die sehr viel konkretere und in naher Zukunft unausweichliche Frage, was dem Menschen übrig bleibt, wenn Computer nicht nur selbstständig Auto fahren, sondern auch selbstständig die Äcker bestellen, die Kühe füttern, melken, schlachten und zerlegen, wenn sie unseren Gesundheitszustand diagnostizieren, Therapien verordnen, Operationen durchführen, sich selbst, sowie alle "technischen" Erzeugnisse ohne menschliches Zutun reproduzieren und instand halten, also letztlich jede denkbare menschliche Routine-Arbeit im weitest denkbaren Sinne gleich gut oder besser beherrschen als die bis dahin damit beschäftigten Menschen.


10. Januar 2018

13.30 Uhr Unternehmerische Entscheidungen

Im Allgemeinen gilt, dass eine steigende Kapazitätsauslastung die Kosten senkt. Sinkende Kosten können in den Preisen weitergegeben werden, was einen Wettbewerbsvorteil mit sich bringt und eventuell die Kapazitätsauslastung noch einmal verbessert.

So gesehen hätte die Zunahme der "Internetbestellungen" bei den Logistikdiensten über die stärkere Kapazitätsauslastung eigenlich zu sinkenden Preisen führen können. Dass die Preise nicht gesunken, sondern gestiegen sind, liegt wohl daran, dass die Nachfrage nach Logistikdiensten so hoch ist, dass den Anbietern ihr "knappes Gut" trotz hoher Preise praktisch aus den Händen gerissen wird.

So entsteht aus volkswirtschaftlichem Nachfrageüberhang in einem wichtigen Marktsegment die Chance für betriebswirtschaftliche Gewinnoptimierung.

Artikel lesen


9. Januar 2018

10.15 Uhr Die sieben größten Irrtümer über die Demokratie

Eine Veröffentlichung des Zentralrats der Erleuchteten Hinweis für Allergiker: Dieser Text kann Spuren von Ironie enthalten.

Heute hält sich so mancher schon für einen Demokraten, nur weil er in einem demokratischen Staat lebt. Das ist natürlich falsch. Sie wissen das, ich weiß das:

Demokrat wird man nicht durch die Staatsangehörigkeit, Demokrat wird man, wenn man sich einbringt und alles tut, um die Demokratie mit Leben zu erfüllen.

Doch leider bestehen gerade unter den engagierten Demokraten oft sehr eigentümliche Vorstellungen darüber, wie Demokratie zu leben ist. Daher im Folgenden die Darstellung der sieben gefährlichsten und weit verbreiteten Irrtümer über die Demokratie.

Artikel lesen


8. Januar 2018

08.00 Uhr Intelligenzentwicklungsförderungsdurchsetzungsgesetz

Eine Lanze brechen, für Heiko Maas.

Er hat alles richtig gemacht. Unglücklicherweise ist ihm ganz zum Schluss nicht der passende Name für sein bahnbrechendes Gesetz eingefallen.

Mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist ihm letztlich doch der größte Durchbruch zur Intelligenzentwicklung in Deutschland gelungen. Seien wir doch einmal ganz ehrlich:

Meinungsfreiheit macht doch denkfaul!

Artikel lesen


7. Januar 2018

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


6. Januar 2018
5. Januar 2018
4. Januar 2018

10.00 Uhr Mindestlohn und Arbeitsmarkt

Die Annahme, der Mindestlohn sei ein geeignetes Korrektiv für die Kräfte des Marktes, führt in die Irre. Das ist keine Polemik gegen den Mindestlohn, sondern der Versuch, das prinzipielle Systemverhalten sichtbar zu machen.

Im Zuge der Beweisführung sollte zunächst festgestellt werden, wie groß die Differenz zwischen freiwillig gezahlten und gesetzlich vorgeschriebenen Löhnen insgesamt überhaupt gewesen sein mag.

Die Datenlage ist jedoch leider alles andere als transparent. Das beginnt schon damit, dass mit der Einführung des Mindestlohnes eine Zahl von Beschäftigungsverhältnissen, die irgendwo zwischen 1,1 und 2,6 Millionen liegen muss, spurlos vom deutschen Boden verschwunden ist.


3. Januar 2018
2. Januar 2018

12.05 Uhr Mangelwirtschaft oder Anspruchsinflation

Mit den ersten Nachrichten des gerade angebrochenen Jahres erreicht uns der Notruf des deutschen Richterbundes. Ein dramatischer Personalmangel, der sich künftig noch verschärfen werde, lähme Justitia in einem Maße, dass der Rechtsstaat zu erodieren drohe.

Wir sollten diesen Notruf allerdings nicht nur zum Anlass nehmen, die Justiz personell zu verstärken, sondern vor allem auch damit beginnen, die Ursachen der Überlastung der Gerichte zu hinterfragen und nach Lösungen zu suchen, welche die Einschaltung von Gerichten überflüssig machen.

Artikel lesen


1. Januar 2018

Auf geht's!

Es könnte ein durchaus interessantes Jahr werden.

Ihnen alles Gute für alle 12 Monate!
Jahreswechselzeitraum, bzw. Jahreszwischenraum
(stark vergrößerte Darstellung)

Bedenke:
Nur zwischen zwei Zwischenräumen ist ein Zwischenraum ausgeschlossen.


31. Dezember 2017

GUTEN RUUUHUHUU...TSCH!

 

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


30. Dezember 2017

16.00 Uhr An die Streitparteien

in der Sache: Flüchtlinge vs. Zuwanderung

Vorschlag zur außergerichtlichen Einigung

Weil die Atmosphäre immer noch hoch aufgeladen ist und es immer wieder, selbst im engeren Familienkreis, nur wegen eines unvorsichtig gesprochenen Wortes zur krachenden Explosion kommt, weil der ganz große Knall unausweichlich erscheint, wenn nicht endlich beide Seiten ihre Irrtümer und Voreingenommenheiten, sowie ihren jeweiligen blinden Fleck erkennen, habe ich mich am vorletzten Tag des Jahres noch einmal ins Zeug gelegt und versucht aufzuzeigen, dass der Streit letztlich um die zwangsläufig falschen Antworten auf die falsch gestellten Fragen geht. Dem habe ich das entgegengestellt, was ich für die bessere Frage und für die richtige Antwort darauf halte.

Allen, die das gar nicht lesen wollen, an dieser Stelle schon meine guten Wünsche für das Jahr 2018!


29. Dezember 2017
28. Dezember 217
27. Dezember 2017
2. Weihnachtsfeiertag
1. Weihnachtsfeiertag

 

 

24. Dezember 2017

 


Frohe Weihnacht!

wünschen
Julie und Wolfgang

 


23. Dezember 2017
22. Dezember 2017

11.00 Uhr Was es nicht alles gibt

Ein bisschen Kleinkram vor Weihnachten, Meldungen, wie sie von ähnlicher Bedeutsamkeit oder Blödheit längst täglich auftauchen und zu unruhigeren Zeiten gar nicht aufgegriffen werden können, weil ihnen noch üblere Meldungen den Rang ablaufen.

Nummer 1

Ein Schwede, wie später festgestellt wurde, 56 Jahre alt, macht das, was früher jeden Tag auf jedem Bahnsteig Deutschlands gemacht wurde, er will nämlich mit einem kleinen Spurt den gerade anfahrenden Zug durch die noch geöffnete Waggontür besteigen. Das darf wohl heutzutage nicht mehr sein. Der Schaffner, der früher, als das Einsteigen in anfahrende Züge noch erlaubt war, dem Nachzügler die Hand gereicht hätte, um das Aufspringen zu unterstützen, schubst den Schweden, der schon fast im Waggon war, jedoch weg, auf den Bahnsteig - und die Einheits-Boulevard-Presse titelt

Nummer 1 zu Ende und 2 bis 4 ebenfalls lesen


21. Dezember 2017

Gedanken zum Jahreswechsel 2017 / 2018

Bremsversagen

Zu meinen wiederkehrenden Träumen gehört jener, bei dem ich am Steuer eines Pkws sitze, mit relativ hoher Geschwindigkeit dahinfahre und auf ansonsten freier Strecke mit einem plötzlich auftauchenden Hindernis konfrontiert werde. Ich steige voll auf die Bremse, die Fahrt wird auch etwas langsamer, aber das Auto kommt und kommt einfach nicht zum Stehen. Der Aufprall ist unvermeidlich, doch der Traum endet jedes Mal, bevor es kracht.

Es ist so, wie der Sprung vom Hochhaus. Noch wenn man im freien Fall am dritten Stock vorbeisaust, kann man beruhigt feststellen, dass bis jetzt ja noch nichts Schlimmes passiert ist.

Ein weiter Teil der menschlichen Zuversicht, bis hinein in die Höhen mathematischer Verfahren zur Berechnung von Trends und Wahrscheinlichkeiten, beruht darauf, dass die "unfallfreie" Vergangenheit einer betrachteten Entwicklung schlicht in die Zukunft fortgeschrieben wird, ohne dabei jene - parallel dazu existierenden - Trendlinien zu betrachten, die sich auf Kollisionskurs befinden. Die Ursachen dafür tragen viele Namen: Hoffnung, positives Denken, Scheuklappen, selektive Wahrnehmung, Kritikresistenz, Arroganz, Fanatismus, usw., usw.

PaD 45 /2017 Gedanken zum Jahreswechsel 2017 / 2018 - Bremsversagen


20. Dezember 2017

11.00 Uhr Formularsatz "Einvernehmlichkeitsbestätigung"

Kaum haben die Schweden ihr Sexualstrafrecht verschärft (unglaublich, wenn man bedenkt, dass Schweden vor 50 Jahren als das sexuell freizügigste Land in Europa galt!), schon hat der schwedische Formularsatz-Verlag "Göteborgs Papper" (Papper, mit "a") Buchhandlungen, Warenhäuser, Hotels, Sex-Shops und andere Vertriebspartner mit einem Starter-Kit seiner jüngsten Produkt-Innovation ausgestattet.

Da wir vorsorglich daran denken, im EWK-Verlag ein auf zukünftige deutsche Verhältnisse abgestimmtes Machwerk in Lizenz zu vertreiben, liegen uns die wesentlichen Bestandteile dieses Durchschreibe-Formularsatzes auf deutsch vor. Um die Marktchancen abschätzen zu können, bitten wir Interessenten um unverbindliche Vorbestellungen.

Formularsatz ansehen


19. Dezember 2017

17.00 Uhr Vor lauter Wollen nicht können

Einmal nicht die große Welt betrachten, sondern die eigenen Schwächen ausbreiten, das ist - wenige Tage vor Weihnachten - durchaus befreiend. Eine Katastrophe, schlimmer als die 20,5 Prozent der SPD am 24. September für Martin Schulz, schlimmer als das erzwungene Verzicht auf das Ministerpräsidentenamt für Horst Seehofer ist über mich hereingebrochen.

Da hatte ich also mit Florian Stumfalls Buch "Tripoli Charlie" mehr Interesse geweckt als vorher erwartet. Das lag nicht zuletzt an der tollen Rezension, die Peter Haisenko (Anderwelt Online) dazu geschrieben hat. Die Bestellungen kamen so zahlreich, dass mein Lagerbestand rapide abgeschmolzen ist. Anfang Dezember gab ich dann, der Eile halber telefonisch, einen Nachdruck in Auftrag.

Katastrophe miterleben


18. Dezember 2017

10.00 Uhr Die Halbgefährder

Furchtlose Software - oder Künstliche Intelligenz durchschaut falsche Gefährder.

Das ist die frohe Botschaft zum Weihnachtsfest für alle Deutschen: Die Hälfte der 720 von den Sicherheitsbehörden überwachten "Gefährder" sind weniger gefährlich, als gedacht.

Da können jetzt die Hälfte der Merkelsteine von den Weihnachtsmärkten weggeräumt werden, die Hälfte der Ermittler kann von der Gefährderfront abgezogen werden und wieder dem Personenschutz von Spitzenpolitikern und ausländischen Staatsgästen zugeordnet werden. Die Hälfte 1.500 Postbeamten, die sich um die geheimdienstliche Behandlung von Briefen und Paketen kümmern, kann wieder dem Zustelldienst zugeordnet werden - und die besorgten Bürger können die Hälfte ihrer Pfefferspray-Vorräte an den Wertstoffhöfen abgeben.

Oh Du Fröhliche!

Artikel lesen


17. Dezember 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


16. Dezember 2017

14.30 Uhr Lieber Sigmar Gabriel

Soeben habe ich im Online-Spiegel gelesen, welche Anregungen Sie Ihrer Partei, der SPD, für die Weihnachtsfeiertage mit auf den Weg gegeben haben.

Da ist die zum Nachdenken anregende Frage, ob die Sehnsucht nach einer Leitkultur eventuell auch in der eigenen Wählerschaft den Wunsch nach Ordnung ausdrücken könnte.

Da ist die Erkenntnis, dass die Zielrichtung der SPD in der Vergangenheit oft an den Bedürfnissen und Sorgen der Bevölkerung vorbeigegangen sei.

Beides würde ich spontan unterschreiben, und zwar nicht, weil mir Ihre Worte die Augen geöffnet hätten, sondern weil es dem entspricht, was ich seit mindestens einem Jahrzehnt selbst feststelle und in meinen Veröffentlichungen anspreche.

Doch diesen hoffnungsvollen Erkenntnissen folgt als Therapie ein Gedanke, der nicht mit den vorangegangenen Einsichten in Einklang gebracht werden kann:

Artikel lesen


15. Dezember 2017
14. Dezember 2017

09.40 Uhr SPD und Bitcoin, die unverstandenen Wesen

Die SPD hat sich in den letzten zwanzig Jahren, vielleicht auch schon mit Beginn der Ära Kohl, zum Bitcoin unter den Parteien entwickelt.
Der Unterschied zwischen einer normalen Partei und der SPD ist äußerlich kaum feststellbar. So, wie man mit Bitcoins tatsächlich bezahlen kann, kann man die SPD bundesweit in fast alle Kommunen, in alle Landtage und in den Bundestag wählen. So, wie die Programme praktisch aller Parteien nur als "Daten" in Computern stehen und nur selten, in Wahlkampfzeiten, als bedrucktes Papier an Litfaßsäulen und Plakatwänden erscheinen, so ist es auch bei der SPD.
Doch während alle anderen Parteien noch ein Klientel bedienen, ihren Wählern also etwas schuldig sind, wenn diese ihre Stimme abgeben, hat sich die SPD von diesem Zwang gelöst.


13. Dezember 2017

10.00 Uhr Ist Deutschland ein souveräner Staat?

Wenn die Frage nach der Souveränität Deutschlands aufgeworfen wird, wie es zuletzt nach der Äußerung Wolfgang Schäubles geschehen ist, als er bekannte, Deutschland sei seit 1945 nie vollständig souverän gewesen, geht ein kurzes Raunen durch den Blätterwald, das bald darauf vom Rauschen des aktuellen Weltgeschehens wieder vollständig übertönt wird.

Dabei sollte es für jeden, der sich nicht den Antifa-Rufern mit ihrem "Deutschland verrecke!" anschließt, ein Grundbedürfnis sein, wissen zu wollen, ob er selbst, und mit ihm das ganze deutsche Volk und seine Vertreter im Parlament und die gewählte Regierung nun nach der Pfeife der (ehemaligen) Besatzungsmächte tanzen müssen, oder ob Deutschland, spätestens mit der Wiedervereinigung und den so genannten 2+4 Verträgen seine volle Souveränität wiedererhalten hat!

Wolfgang Schimank hat die Frage

"Ist Deutschland ein souveräner Staat?"

zum Titel seines Buches gemacht.

"Ist Deutschland ein souveräner Staat?" ist im Anderwelt-Verlag erschienen.

Hubert von Brunn hat dazu eine hochinteressante Rezension geschrieben.


12. Dezember 2017

12.05 Uhr Früher gab es Eil-Züge

In meiner Jugend bin ich relativ viel Bahn gefahren. Das war noch, bevor es hieß: "Alle reden vom Wetter - wir nicht." Die Züge hatten oft noch richtige Monster von Dampflokomotiven, in vielen Bahnhöfen roch es immer nach Rauch, über Feinstaub dachte niemand ernsthaft nach, und die Bahn war pünktlich.

Ohne die Vergangenheit verklären zu wollen, da war sicherlich auch nicht alles Gold, was glänzte, und im Rückblick verdrängt man das Unangenehme gerne, bleibt ein kaum bestreitbarer Eindruck: Früher funktionierten die Dinge.

Dass die Sprinter auf der frisch eröffneten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Berlin und München die im Fahrplan vorgegebenen 3 Stunden und 55 Minuten schon in den ersten drei Tagen wegen technischer Probleme nicht halten konnten, ist ein neuerliches Indiz dafür, dass die Dinge heute nicht mehr funktionieren.

Artikel lesen


11. Dezember 2017
10. Dezember 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


9. Dezember 2017
8. Dezember 2017

7. Dezember 2017

11.00 Uhr An die deutsche Mitte

Ein Brief an alle, die sich in dem, was heute "Mitte" heißt, nicht mehr zuhause fühlen, obwohl sie nach wie vor überzeugt sind, der wahren Mitte anzugehören. Doch, wo ist diese Mitte geblieben? Lässt sie sich wieder aktivieren, wieder sichtbar und hörbar machen?

Ich meine: Ja. Und es ist gar nicht so schwer. Im Grunde geht es nur um das Umlegen eines Schalters im Kopf, der irgendwann von aktiv auf inaktiv gesetzt worden ist.

 


6. Dezember 2017

15.00 Uhr Einer spinnt immer - und in der EU spinnen alle anderen mit.

Der nette Jean Claude mit dem eigenen Steuerparadies, der durchtriebene Trickser, der immer einen Schritt macht, und abwartet, ob es einen Aufstand gibt, und dann den nächsten, bis sich nichts mehr umkehren lässt, dieser oberste EU-Monarch kümmert sich schon wieder um Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen.

Banken, die von der Pleite bedroht sind, sollen künftig per Europäischem Währungsfonds Geld bekommen, um eine ordentliche Abwicklung sicherzustellen, wenn sonst nirgends mehr etwas zu holen ist. JA, HAT DER SIE DENN NOCH ALLE?

Artikel lesen


5. Dezember 2017
4. Dezember 2017

3. Dezember 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


2. Dezember 2017
1. Dezember 2017

12.05 Uhr Bürgerversicherung - Sozial- oder Neid-Projekt

Wenn der Focus titelt: "SPD fordert das Ende der PKV!", dann klingt das zwar nach der Eröffnung einer neuen Front in der sozialistischen Neid-Debatte, doch weil der Focus irgendwie selbst als parteiisch angesehen werden muss, kann die Frage, was die SPD mit ihrem Projekt Bürgerversicherung tatsächlich erreichen will, so einfach nicht beantwortet werden.

Das deutsche Gesundheitssystem trägt jährlich rund 350 Milliarden Euro zum BIP bei. Das wird vermutlich auch so bleiben, oder eher noch mehr werden, weil das deutsche Gesundheitssystem sich in einer von marktwirtschaftlichen Einflüssen weitgehend freigehaltenen Schutzzone bewegt, die dem Großteil der Anbieter ein auskömmliches Überleben garantiert, obwohl mit allerlei Deckelungen, Leistungsbeschränkungen und Zuzahlungsregelungen versucht wird, die Selbstbedienungsmentalität innerhalb des Systems zu beschränken.

Knapp 11 Milliarden dieser 350 Milliarden Gesundheitskosten entfallen auf die Privatversicherten.

Artikel lesen



Ältere Tageskommentare aufsuchen

Bücherstube

Jetzt bestellen!
jetzt bestellen

 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

BREXORZISMUS

NEU am 24.06.2016

- Hier -

 Autoren - Texte - BoD Manuskript - Verlag


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -

 

 

 

 

-