Die heißeste erste April-Hälfte seit dem Nachweis des Higgs-Bosons – Satire

Es hat alles mit Quantenphysik zu tun.

So ein Quäntchen, unsichtbar fürs menschliche Auge, wie es nun einmal in der  freien Natur vorkommt, kann Zustände haben. Schrödinger, von der Digitalisierung noch nicht ergriffen, hat sich noch mit den Zuständen einer Katze in einer verschlossenen Box abgeplagt, um den Zustandsunterschied zu beschreiben, der sich eben nicht nur zwischen „lebend“ und „tot“ (digital „null“ und „eins“) ergibt, sondern, wie es Schrödinger postulierte, dass auch der Zustand „sowohl lebend als auch tot zugleich“, in die Wissenschaft eingeführt werden müsse. Dieser Zustand könne aber nicht beobachtet weren, weil die Beobachtung diesen dritten Zustand aufhebt, sodass wieder nur „tot“  oder „lebendig“ als Ergebnis herauskommt, wobei das Ergebnis der Beobachtung ausschließlich davon abhängt, was der Beobachter als Ergebnis erwartet.

Letzteres deutet  darauf hin, dass alle Erscheinungen des Universums nicht einfach so sind, wie sie sind, sondern erst durch den beobachtenden Beobachter hervorgerufen werden. Bei Wetter und Klima würde das einiges erklären:

Früher, wenn der Bauer im Märzen einen beobachtenden Blick gen Himmel warf und  dort  sah, was er erwartete, spannte er entweder die Rösslein ein, um eggend und säend sein Tagwerk zu verrichten, oder er ließ es bleiben. Heute tut er das nicht mehr. Er erwartet gar nichts, verlässt sich stattdessen auf die Agrarwettervorhersage und den von der EU aktuell herausgegebenen Ackerbewirtschaftungsplan, holt den Monstertraktor aus der Maschinenhalle und brettert los. Das Führerhaus ist wind- und wetterdicht, voll klimatisiert zudem, und der ergonomisch optimierte, torsionsgefederte und hydropneumatisch stoßgedämpfte Fahrersitz macht den Arbeitsplatz zur Wohlfühloase, was Pflügen, Eggen und Säen vollkommen unabhängig von der gerade herrschenden Witterung zulässt.

Es ist Spekulation, doch wenn die Landwirte allenthalben immer noch am Morgen in den Himmel schauen würden, um dort zu erkennen, was sie erwartet haben, es gäbe in unseren Breiten weder im März noch im April Sommertage und tropische Nächte.

Aber seit die Bauern nicht mehr selbst beobachten, sondern dies den Computern überlassen, die von Meteorologen darauf programmiert sind, immer wieder schöne, nie gesehene Wettereignisse zu produzieren, um der meteorologischen Forschung neue Forschungsaufgaben zu stellen, während die Beobachtung, also die Datenerhebung, von automatisierten Messstellen, vor allem auch von weit entfernten Wettersatelliten übernommen wird, die allesamt nichts erwarten, muss es mangels Erwartung zwangsläufig zu Zufallsergebnissen kommen. Nun ist es aber so, dass der Zufall nicht zufällig gleichmäßig streut, dann wäre es nämlich Wahrscheinlichkeit, aber kein Zufall, sondern so, dass der Zufall sich genau im Gegenteil der Gleichverteilung präsentiert, nämlich in der Häufung. 

Das Ergebnis sieht man am April 2024. Eine Häufung von überdurchschnittlich warmen Tagen in der ersten Monatshälfte, die dort niemand erwartet hätte, die aber aufgetreten sind, weil kaum noch jemand jene Erwartungen an den April hat, die er zeigen würde, wenn es mehrheitlich erwartet würde.

Wie  konnte es soweit kommen?,

Untersucht man die Daten zum Klimawandel, die in unterschiedlichsten Tabellen und Diagrammen vorliegen, stellt sich heraus, dass  der Knick in der Kurve deutlich mit dem Beginn der menschengemachten Kernspaltung  und den bald darauf folgenden Kernwaffenversuchen zusammenfällt. Da wurden massenhaft freie Quanten aus den Atomkernen herausgesprengt, und weil die jeweils aus der gleichen Quelle stammten, waren unendlich viele davon verschränkt. Verschränkt heißt ja in diesem Kontext, dass Quant B, verschränkt mit Quant A, Zustandsänderungen von A unmittelbar ohne Zeitverzug ebenfalls vollzieht, und umgekehrt. Wenn  sich also eine kritische Menge von A-Quanten zufällig in der Sahara befindet, wo es heiß und trocken zu sein pflegt, empfindet eine vergleichbare B-Quanten-Menge, die zufällig in Quickborn unterwegs ist, ebenfalls Trockenheit und Hitze, genauer gesagt, die verschränkten B-Quanten erwarten Trockenheit und Hitze, und dann – das ist so in der Quantenphysik – kommt die heißeste erste Aprilhälfte in Quickborn zustande. Dass da gleichzeitig Saharastaub über Quickborn hinwegzieht, könnte über die Quantenverschränkung hinaus mit der Massewirkung der Higgs-Bosonen zusammenhängen, ist aber noch nicht hinreichend bewiesen.

Wenn jetzt die wärmste Kältephase hereinbricht, die je in einer zweiten Aprilhälfte gemessen wurde, dann wissen wir nun, woran das liegt: Nach der Häufung kommt gehäuftes Nichts.

Die diesem Artikel zugrundeliegenden Erkenntnisse hat ein KI-Quantencomputer nach einem Kurztraining mit dem jüngsten IPCC-Jahresbericht in der Rekordzeit von nur drei Nanosekunden erfunden.

Weiterführende Forschungsergebnisse siehe hier:

https://report24.news/der-wochenkommentar-mit-welchen-tricks-die-angeblichen-30-grad-zustande-kamen/