Das „Klimaziel“ ist der jungfrauenfressende, feuerspeiende Drache der Gegenwart.

PaD 2 /2023 – Hier auch als PDF verfügbar: Pad 2 2023 Das Klimaziel, der jungfrauenfressende Drache

Wenn selbst die hartgesottensten Verfechter des 1,5 Grad Zieles alle ihre Hoffnung darauf setzen, dass der Winter in Europa möglichst milde bleibt, weil sonst das schlimmste Debakel seit dem Zweiten Weltkrieg droht, sollte es doch allmählich auch dem naivsten Mitmenschen dämmern, dass da  etwas ganz und gar nicht stimmt, mit dem Klimaziel.

Wird es nicht Zeit, dass endlich einmal  die Frage aufgeworfen wird, was das denn soll, dieses Klimaziel?

Ach ja. Sie glauben ich rede wirres Zeug? Mit dem 1,5 Grad Ziel soll – das weiß doch jedes Kind – das Klima gerettet werden?
Und wovor bitte, soll es gerettet werden?
Davor, dass es sich nicht um mehr als 1.5 Grad erwärmt?
Wunderbar!

Der Schwindel beginnt doch schon damit, dass die Zielsetzung:

„Der Anstieg des weltweiten Jahresmittelwertes
der Temperatur der Luft in 2 Metern Höhe über dem Boden
soll auf maximal 1,5 Grad begrenzt werden.“

überhaupt kein Ziel ist. Nein. So oft uns allen auch eingetrichtert worden ist, es handle sich um ein Ziel, ist es doch bestenfalls nicht mehr als ein „strategischer Ansatz“, dessen eigentlicher Sinn sich in dieser Aussage nicht erkennen lässt.

Dieser strategische Ansatz muss uns aber nur deshalb mit so großer Überzeugungskraft als das Ziel verkauft werden, weil er zur Begründung einer Maßnahme dient, die sich ohne die Vorspiegelung eines angeblichen Zieles unmittelbar als vollkommen unsinnig herausstellten würde. Diese Maßnahme besteht in der Verminderung von CO2-Emissionen auf (wörtlich:) Teufel komm raus!

Dabei ist dieses Bemühen kaum von jener Motivation zu unterscheiden, die einen ansonsten unauffälligen Menschen dazu antreiben kann, die Buchstaben des Alphabets von A bis Z möglichst schnell, statt mit den Fingern mit der Nase in eine Tastatur zu tippen. Das ist eine Strategie, wenn auch eine ziemlich alberne, um mit einer gestoppten Zeit von 47,44 Sekunden das einzig dahinter stehende Ziel, nämlich als schnellster Nasentipper der Welt in das Guinness Buch der Rekorde aufgenommen zu werden, zu erreichen. Den gleichen Ruhm erreichen andere mit gänzlich anderen aber ähnlich albernen Strategien.

Kurz: Die alle haben einen Spleen, der darin besteht, einen Blödsinn so weit zu perfektionieren, bis es für den Ritterschlag durch die kanadische Jim Pattison Group reicht, die seit 2008 das Sammelsurium „Guinness World Records“ herausgibt.

  • Blödsinn zu perfektionieren, das ist die Maßnahme.
  • Die Strategie besteht darin, einen Platz im Guinness Buch zu ergattern.
  • Das Ziel hingegen ist es, sich einen (zweifelhaften) Ruhm zu erwerben.

Von diesem Beispiel her wird klar, dass dieses Ziel (berühmt zu werden) auch auf vielen anderen Wegen, mit anderen Strategien und Maßnahmen erreicht werden kann. Denkt man um eine Ecke weiter, kommt man zu dem Ergebnis, dass die meisten Menschen, die sich einen gewissen Ruhm erarbeitet haben, danach gar nicht strebten. Der Ruhm ist ihnen aufgrund von besonderen Leistungen zugefallen.

Doch zurück zu der Strategie, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur mit den Maßnahmen der Dekarbonisierung zu begrenzen.

Um auf das eigentliche Ziel schließen zu können, sollte man diese nichtssagenden „1,5 Grad“ zur Seite schieben und stattdessen die bereits eingetretenen und noch zu erwartenden Ergebnisse ins Auge fassen.

Da könnte man nun  lange von der Verspargelung und Verspiegelung der Landschaft berichten, von abgeschalteten konventionellen Kraftwerken, von fehlenden Stromtrassen, fehlender Ladeinfrastruktur, von der angebotsorientierten Stromversorgung, von grünem Wasserstoff, von Smart Metern und riesigen geplanten Batteriefarmen, und zu jedem Punkt könnte man viele Seiten füllen.

Doch es gibt auch eine Kurzversion, und die lautet:

Alles, was bisher erreicht wurde,
ist die Verknappung und Verteuerung
von zuverlässig verfügbarer, preiswerter Energie.

Ach ja. Sie glauben, ich erzähle wirres Zeug? Ich würde alle Fortschritte einfach ignorieren? Sie sind überzeugt, ein Strommix mit inzwischen 46 Prozent Erneuerbaren sei ein großer Erfolg? Der Fortschritt beim Ausbau der Windenergie, die vielen Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern, das seien doch alles lohnende Zukunftsinvestitionen? Und wenn erst einmal der grüne Wasserstoff aus Afrika ankommt …
Ja. Weiß ich doch. Aber was haben wir denn davon?

Dies alles beweist doch nur, dass die beschlossenen Maßnahmen abgearbeitet werden. Die Maßnahmen werden abgearbeitet, weil sie der Strategie dienlich sind. Das Ziel bleibt weiterhin im Dunkeln. Nur das Ergebnis wird immer deutlicher sichtbar:

Alles, was bisher erreicht wurde,
ist die Verknappung und Verteuerung
von zuverlässig verfügbarer, preiswerter Energie.


Mit jedem weiteren Fortschritt der Dekarbonisierung wird unweigerlich auch die Verknappung und Verteuerung der Energie fortschreiten. Man kann nicht erwarten, dass eine Technologie, welche seit ihrer Einführung die Bereitstellung von Energie verteuert – und zwar umso mehr verteuert, je mehr Windräder und Fotovoltaik-Anlagen ans Netz gehen – irgendwann auf wundersame Weise preiswerte Energie hervorbringen wird. Eine versalzene Suppe wird schließlich auch nicht dadurch wieder genießbar, dass man noch einmal kräftig nachsalzt.

Natürlich erzählt man uns, der Weg zum Schlaraffenland unbegrenzter Energie aus Sonne und Wind erfordere eben besondere Anstrengungen, und man erzählt uns, um die 1,5 Grad nicht zu überschreiten, sei nun nicht nur Anstrengung, sondern auch höchste Eile geboten, und trotz Anstrengung und höchster Eile auch noch Verzicht. Heroischer Verzicht auf individuelle Mobilität, auf angenehme Wohnraumtemperaturen, auch auf Fleischgerichte und überhaupt tierische Produkte. Herstellungsverfahren, die hohen Energieeinsatz verlangen, müssten auf grünen Wasserstoff umgestellt werden, heizen dürfe man nur noch mit Wärmepumpen, duschen nur noch einmal wöchentlich und kurz und mit kaltem Wasser …

Diese Erzählungen, diese Blut-Schweiß-und-Tränen-Reden, müssten eigentlich bei allen vernunftbegabten Menschen die Alarmglocken im Dauerbetrieb erklingen lassen, weil sie auf drastisch-unverblümte Weise deutlich machen, dass mit dem Verschwinden zuverlässig verfügbarer und preiswerter Energie auch der gewohnte Lebensstandard auf Nimmerwiedersehen verschwinden wird. 

Doch uns ist mit allen Mitteln der Propaganda eingebläut worden, dass sich schon bei 1,6  Grad über dem vorindustriellen Niveau der Schlund der Hölle öffnen würde, der nur darauf wartet, uns allesamt mit Haut und Haar zu verschlingen.

Die 1,5-Grad-Strategie gibt damit zumindest ein Teilziel preis, das mit ihr erreicht werden soll, nämlich eine Höllenangst.

Das ist doch einst auch schon den Pfaffen gelungen, als das Volk noch dumm und unbelesen war, eine solche Höllenangst zu schüren. Aber nicht etwa, um den dummen Schäflein den Weg ins Paradies zu zeigen, denn der wurde vorsorglich mit so vielen Fallen, Fettnäpfchen, und Stolpersteinen gepflastert, dass kein Mensch darauf mehr  als nur die ersten paar Meter zurücklegen konnte, ohne wieder abzustürzen in diese Höllenangst.  Nein. Die Höllenangst war auch damals das Mittel der Wahl, das Volk gefügig zu machen. Wer’s nicht glaubt, möge sich mit der Kirchengeschichte befassen, oder einfach nur über die Missbrauchsskandale der jüngeren Zeit nachdenken.

Das Klima ist für den Laien heute ebenso unbegreiflich, wie die Hölle für die Gläubigen noch vor hundert Jahren unbegreiflich war.

Ach ja. Sie meinen, heute hätten wir doch die Wissenschaft und die Experten und den Konsens der Wissenschaft? Sie glauben das wirklich?

Das Klima haben auch die Experten und Spezialisten nach wie vor nicht wirklich begriffen. Hätten sie es begriffen, dann sollten sie doch alle das Klima beeinflussenden Parameter benennen und daraus zutreffende Prognosen erstellen können. Sie können es nicht. Sie können immer wieder nur versuchen, ihre mathematischen Modelle zu verändern. Doch diese Modelle sind schon nicht komplex genug, um die Entwicklung des chaotischen Systems des Wetters für mehr als zwei, drei Tage grob vorherzusagen. Wie sollen sie da über Jahre und Jahrzehnte hinweg valide Vorhersagen erzeugen können?

Diejenigen, die mit ihren Prognosen an der Erzeugung der Höllenangst mitwirken, fühlen sich wegen genau dieser Unmöglichkeit wahrscheinlich sogar sehr sicher. Wer wollte ihre Prognosen widerlegen? Geht doch gar nicht.

Von daher ist es auch vollkommen ungefährlich, immer wieder von der schlimmsten Entwicklung seit Beginn der Aufzeichnungen zu sprechen, denn das Menschenleben ist zu kurz, um „Klima“ und „Klimaveränderungen“ wahrzunehmen.

Da muss man sich schon bemühen, muss menschliche Aufzeichnungen aus vielen Jahrhunderten und Artefakte aus Jahrtausenden und Jahrmillionen betrachten, um wenigstens eine Vorstellung von dem zu gewinnen, was Klima ist und wie wandelbar Klima schon immer war.

Wer sich nicht bemüht, wird auch nicht herausfinden, dass es 1,5 Grad mehr als im Jahr 1870 in Europa schon mehrmals gegeben hat, und dass die Warmzeiten innerhalb der letzten 2.500 Jahre stets mit einer Blüte von Wohlstand, Kultur und Wissenschaften einhergingen, während die Kaltzeiten, die es dazwischen auch gab, Not, Krankheit und Seuchen mit sich brachten.

Wer sich nicht bemüht, wird nicht herausfinden, dass CO2 zu den wichtigsten Voraussetzungen für pflanzliches Wachstum und damit für gute Ernten gehört, ja dass heute sogar Gewächshäuser künstlich mit CO2 begast werden, um diesen Effekt zu nutzen.

Wer sich nicht bemüht, wird nicht herausfinden, dass es Klimawandel auf der Erde praktisch immer gegeben hat, dass die Gletscher, um deren Schmelzen heute geweint wird, auch in den letzten tausend Jahren eine bewegte Geschichte hatten (für einen gemütlichen Abend am Kaminfeuer: Deutscher Alpenverein Geschichte der Schwankungen der Alpengletscher).

Wer sich nicht bemüht, wird nicht herausfinden, dass es die erschreckende Zunahme von Wirbelstürmen, Starkregenereignissen, Dürren und Waldbränden, von denen unsere Zeit gekennzeichnet sein soll, tatsächlich gar nicht gibt.

Die Festlegung, Klima sei die Summe der Wetterereignisse in den Dreißig-Jahres-Zeiträumen 1870-1900, 1900-1930, 1930-1960, 1960-1990, 1990-2020  und künftig 2020 bis 2050, ist ebenso willkürlich wie die Festlegung des Weihnachtsfestes auf den 25. Dezember.

Geradezu absurd ist es aber, einen willkürlichen Bezugspunkt zu setzen, ungefähr auf das Jahr 1870, und diesen als das Normal und dieses Normal als das Ideal zu bezeichnen, das es zu „retten“ gälte. Das sind 150 Jahre der Wettergeschichte, deren Betrachtung am Ende einer kleinen Kaltzeit ansetzt, um die darauf folgende, minimale Wiedererwärmung in den Diagrammen als Katastrophe auszuweisen.

Der aufrecht gehende Mensch erobert sich die Welt seit 2 Millionen Jahren – und hat in diesem, um das Dreizehntausendfache längeren Zeitraum alle Eiszeiten und Warmzeiten überstanden. Da ist man versucht, ein Bibelzität zu missbrauchen:

„Tod, wo ist dein Stachel! Klima, wo ist dein Sieg?“

Die Höllenangst vor dem Klimawandel ist unbegründet.

Ach ja. Sie meinen, nicht nur 99 Prozent der Wissenschaftler, sondern auch 100 Prozent der Faktenchecker könnten nicht irren? Sie meinen, es wird schon was dran sein, am menschengemachten Klimawandel? Und wenn man das doch noch verhindern kann, dann sollte man es doch auch tun?
Da waren wir doch heute schon mal: Sie meinen immer noch, Sinn und Zweck des Klimaziels, sei es, es einzuhalten?

Die Höllenangst vor dem Klimawandelt ist unbegründet. Dennoch wird sie, gegen alle guten Argumente, die ebenfalls von Wissenschaftlern vorgetragen weren, unbeirrt weiter geschürt. Dafür muss es doch eine Erklärung geben.

Nun, diese Erklärung gibt es. Diese Erklärung ist ganz einfach und trivial. Sie kann aber sehr leicht übersehen werden, weil sie nämlich mit dem Klima überhautpt nichts zu tun hat.  Da ist sie:

Die größere Angst, und sei sie noch so irreal,
verdrängt stets die kleineren Ängste.

Erinnern Sie sich an die Sprüche der Klimakinder unter Führung von Greta und Luisa? 

„Wozu Abitur, wenn die Welt vorher untergeht?“

Deren große Angst vor dem Klima hat die kleine Angst, die Schule nicht zu schaffen, keinen Studienplatz zu bekommen, keinen vernünftigen Beruf ergreifen zu können, vollständig verdrängt. Das ist der Zweck der Höllenangst. Die Frage, die notwendigerweise folgen müsste:

„Warum die Welt vor dem Untergang retten,
wenn ich dann schon meine ganze Zukunft verspielt habe?“,

stellt sich aber  offenbar nicht. Kinder halt.

Unsere Angst vor Wohlstandsverlust, vor Arbeitslosigkeit, Armut und vor dem frühen Tod, die mit den Maßnahmen zur Dekarbonisierung zwangsläufig einhergeht, soll von der viel größeren Angst vor der Erderhitzung (Was für ein grausliches Unwort!) und dem Weltuntergang verdrängt werden.

Die gesellschaftliche Dynamik, die mit solcher Massenpsychose einhergeht, hat längst dazu geführt, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Kinderlied „Meine Oma fährt Motorrad“ so modifiziert wurde, dass es nicht mehr auf den Refrain: „Meine Oma ist ’ne ganz patente Frau“, endete, sondern die Oma als „alte Klimasau“ verunglimpft und beleidigt werden konnte. Inzwischen kleben sich Menschen auf den Straßen fest, besudeln Kunstwerke, besetzen aufgegebene Dörfer, liefern sich kleine Schlachten mit der Polizei, weil die kleine Angst um die angeklebte Hand, die kleine Angst vor dem Schlagstock und dem Tränengas, die kleine Angst vor Gefängnisstrafen und Schadensersatzforderungen von der großen Angst vor dem elendiglichen Verbrennen in der Klimaglut verdrängt wird.

Längst sitzen auch die Blockwarte wieder in den Startlöchern, bereit jeden zu denunzieren, der sich von der Klimapanik nicht mitreißen lässt und dies mit Worten oder Taten offen zum Ausdruck bringt.

Dieser Gedankengang führt zu dem Schluss, dass es da jemanden geben muss, der es darauf anlegt, uns unsere kleine Angst, um unser kleines, friedfertiges und zufriedenes Leben in bescheidenem Wohlstand zu nehmen. Nicht, indem uns dieses Leben garantiert wird, nein, nein. Unsere kleinen Ängste sollen verschwinden, indem suggeriert wird, dass der Mangel an zuverlässiger, preiswerter Energie, dem wir mit allen Konsezquenzen ausgeliefert werden, zwingend erforderlich ist, um wenigstens unser nacktes Überleben zu retten.


Drei an dieser Stelle passende, ganz aktuelle Links:


So sollen wir miteinander in die Falle tappen.

Der Mensch alleine verfügt über eine geringe Menge Muskelkraft. Die Energie dafür bezieht er aus der Nahrung und aus dem Luftsauerstoff.  Diese geringe Kraft genügt, um mit einfachsten Werkzeugen das Überleben zu sichern. Ohne die Nutzung externer Energiequellen, ist sein Lebensstandard von dem der Gorillas an den Hängen der Ruwenzori-Vulkane kaum zu unterscheiden.

Erst mit dem Ochsen vor dem Pflug, mit dem Esel als Lasttier, dem Pferd als Reittier, auch mit dem Sklaven als Arbeiter, also mit der Nutzung externer Energie, ist es gelungen, das eigene Leistungsvermögen zu steigern und damit ein etwas besseres Leben leben zu können. So ging das über Jahrtausende. Die Spezialisierung und die Herausbildung des arbeitsteiligen Wirtschaftens haben mitgeholfen, den allgemeinen Wohlstand zu steigern, dazu gehörte auch die Nutzung des Windes als Antriebsenergie von Schiffen und Windmühlen, und der Betrieb von Wassermühlen. Doch das wahre Aufblühen des menschlichen Lebens ist erst von dem Zeitpunkt an festzustellen, an dem die Dampfmaschinen Arbeitsenergie zur Verfügung stellten und bald darauf Verbrennungs- und Elektromotoren praktisch überall und zu jeder Zeit körperliche menschliche Arbeit entbehrlich machten und dabei ein Vielfaches an Leistung ermöglichten. Wo sind sie denn geblieben, die Windmühlen, die Großsegler – alles nur noch museale Romantik!

Es war die Möglichkeit der Nutzung externer Energie, was das Wachstum der Weltbevölkerung von 1 Milliarde Menschen im Jahre 1804 auf nunmehr 8 Milliarden Menschen überhaupt erst möglich gemacht hat.

Wird die Energie knapper, schwerer zugänglich und dazu auch noch unerschwinglich teurer, so glaubt man wohl, wird sich der Trend des Bevölkerungswachstums umkehren lassen.

Und wenn das in weiten Teilen der Welt immer noch als „erfolgreich“ angesehene Deutschland mit Riesenschritten vorangeht, werden sich auch Nachahmer finden, die sich von der „German Angst“ anstecken lassen und auf den Zug aufspringen, bevor das Ziel der Reise erkennbar wird, zumal Deutschland und die EU ja auch noch selbstlos mit Zuschüssen und Krediten und Entschädigungszahlungen dabei helfen, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden.

Die Eile, die Fixierung auf die Jahreszahlen 2030, 2038, 2045 und 2050, das stete Vorziehen der Termine, kann durchaus auch damit zu tun haben, dass man möglichst viele Staaten zum Mitmachen bewegen muss, wenn das eigentliche ZIEL erreicht werden soll. Es ist zu erwarten, dass diese Eile noch einmal massiv beschleunigt werden wird, sobald nicht mehr zu verheimlichen ist, dass und wie sehr Deutschland schwächelt, dass das Vorbild in arge Probleme rutscht. Natürlich kann man das für eine gewisse Zeit immer noch mit dem Ukraine-Krieg erklären, durch den der „Masterplan“ der Klimarettung,  der Energiewende, der Klimawende, der Mobilitätswende“ gestört wurde, was noch einmal größere Anstrengungen und Verzicht erfordert.

Doch der Höllenangst der einfachen Menschen gesellt sich allmählich eine immer stärker rumorende Höllenangst der „Eliten“ hinzu.

Die Angst, dass der ganze schöne Great Reset vorzeitig in sich zusammenfällt, wie ein zu schnell aus dem Ofen genommenes Soufflé, greift erkennbar um sich. Denn so lange der Plan nicht vollständig gelungen ist, droht die Rache der Massen, die sich verführt, hintergangen, beraubt und vergewaltigt fühlen werden.

Die Grundidee besteht vermutlich darin, die Erde in ein Paradies zu verwandeln. Majestätische, von Gletschern gekrönte Gebirge mit Adlern, Gemsen und Murmeltieren, unendliche Ozeane voller Wale, Delphine und Zackenbarsche, saubere, müll- und plastikfreie Strände, so weit das Auge reicht, riesige Urwälder, weite Savannen, Bäche und Flüsse mit kristallklarem Wasser.

Nur: Bitte keine Menschen. Keine Menschen zweiter Klasse.

Wer nie in einem Großunternehmen gearbeitet hat, wird womöglich nicht wissen, dass es da schon immer – und keineswegs nur spöttisch in den unteren Rängen – heißt: „Der Mensch fängt erst beim Direktor an.“
Den „Direktor“ kann man in anderen Umgebungen durch andere Rangbezeichnungen ersetzen. „Oberregierungsrat“ bietet sich an, oder „Major“, auch der „Bischof“ passt in diese Vorstellungswelt. Die Vorstandsetage, das Vorstands- und das Offizierskasino sind äußere Zeichen der Abgehobenheit, ebenso wie der Platz im Chorgestühl des Domes. Es handelt  sich um eine Selbsteinschätzung der „Eliten“, die auch hilft, mancherlei Skrupel im Umgang mit Mitarbeitern, Befehlsempfängern und Schäfchen zu überwinden.

Natürlich werden Menschen noch benötigt. Man kann ja weißgott nicht alles selber machen. Man wüsste ja nicht einmal wie.
Aber doch nicht gleich acht Milliarden.

Die 500 Millionen von den Guide Stones waren doch ganz gut kalkuliert. Die in Reservate gesteckt, verteilt auf die Kontinente, wo dann abgegrenzt vom Paradies in einem geeigneten Areal Landwirtschaft betrieben wird, daneben eine Industrieansiedlung, für alles was das Leben angenehm macht. An der Küste eine Werft für Luxusjachten, auf Kuba eine Tabakplantage für feine Zigarren, in der Champagne ein paar Weinberge, und dazwischen – verstreut in den reizvollsten Landschaften – die Herrenhäuser mit handverlesenem weitgehend unsichtbar werkelndem Dienstpersonal.

Besitzlos müssen sie sein, diese Leute. Intelligent gerade in dem Maße, wie das für ihren Job erforderlich ist, gerade so, wie es schon der erste Träger des Aachener Karlspreises als Konsequenz seines praktischen Idealismus angesehen hat. Sie werden sogar glücklich sein.  Sie kennen ja nichts anderes mehr. Außerdem wird allen ein Chip implantiert, der die Ausschüttung von Glückshormonen auslöst, wenn die Serotonin-, Dopamin- und Oxytocin-Spiegel sinken.  Im Vergleich zu den Lebensumständen derer, die man früher als Sklaven gehalten hat, doch ein geradezu himmlisches Dasein!

 

Es wird nicht funktionieren.

Es wird nicht funktionieren, weil nicht alle mitmachen werden.

Nicht alle Staaten, nicht einmal in der EU, und in den Staaten nicht alle Menschen.

Haben sich denn alle impfen lassen?
War da nicht eine vergleichbare Höllenangst  erzeugt worden?
Wurde da nicht auch „die Wissenschaft“ bemüht, diese Angst zu verstärken, während versucht wurde, mahnende und warnende Stimmen mundtot zu machen?

Es ist nicht gelungen.

Natürlich kann man immer wieder Exempel statuieren. Es hilft nur immer weniger.
Bestrafe einen, erziehe Hunderte, das funktioniert nicht mehr. Der erzieherische Effekt hat sich abgenutzt.

Michael Ballweg, den Organisator der Querdenker-Proteste, unter fragwürdigen Beschuldigungen wegzusperren, erweist sich als Schuss in den Ofen. Nun wissen sie wohl schon nicht mehr, wie sie aus dieser Nummer wieder herauskommen sollen.
Nicht, weil sie ihn zum Märtyrer gemacht hätten, sondern weil die vielen Menschen, die auf die Straße gegangen sind, nicht dorthin gegangen sind, weil sie von Ballweg aufgewiegelt wurden, sondern weil sie für sich beschlossen haben, ihre Widerständigkeit zu zeigen und bisher auch nicht aufgehört haben, ihre Spaziergänge zu zelebrieren.

Es wird nicht funktionieren.

Sie wollen es sich nur noch nicht eingestehen.
Sie können die Schmach, sich geirrt zu haben, nicht ertragen.
Deswegen wird es noch eine Weile weitergehen, wie auch die Waffenlieferungen an die Ukraine noch eine Weile weitergehen werden.

Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, wusste noch:

„Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen
und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen,
aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“

Diejenigen, denen diese Erkenntnis heute fehlt, werden versagen, weil sie ihnen fehlt.