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Deutschland - Soziales

Dialog zu „Wehe, wenn sie losgelassen“

Von den Zuschriften zum Tageskommentar vom Montag, 10.08.2020 möchte ich heute eine öffentlich machen. Frau M.L. schrieb mir: Lieber Herr Kreutzer, das ist ja mal wieder ein intressanter, scharf beobachteter Text — klingt aber ein bisschen, als würden Sie die gute alte erbliche Ständegesellschaft befürworten, einfach weil jede*r zufriedener ist, wenn er oder sie sich nur nach unten vergleicht und nicht nach oben. Das wollten Sie bestimmt nicht sagen, oder? Um bei Schiller zu bleiben: ||| … weiterlesen

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Deutschland - allgemein

Wehe, wenn sie losgelassen

Doch furchtbar wird die Himmelskraft, Wenn sie der Fessel sich entrafft, Einhertritt auf der eignen Spur, Die freie Tochter der Natur. Wehe, wenn sie losgelassen, Wachsend ohne Widerstand, Durch die volkbelebten Gassen Wälzt den ungeheuren Brand!   Friedrich Schiller war ein Rebell, ein Freiheitskämpfer. Seine Waffen waren Wort und Feder. Das vorstehende Zitat aus „Die Glocke“, im allgemeinen Sprachschatz immer noch mit der Zeile „Wehe, wenn sie losgelassen“ erhalten, nur auf eine reale Feuersbrunst zu ||| … weiterlesen