Alles Lüge

Daher ist es so wichtig, nicht schönen allgemeinen Phrasen und Schlagworten wie Demokratie, Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, Solidarität usw. zu folgen,

sondern sich immer so genau wie möglich selbst denkend darum zu bemühen, was sie eigentlich bedeuten.

Denn in dem Augenblick, wo man gangbare Worte gebraucht, die nicht aus den eigenen Gedanken stammen, sondern aus der Sprachgewohnheit heraus übernommen sind, wird man, wenn auch nur für einen kurzen Moment, gedankenlos und damit nicht mehr bei vollem Bewusstsein. Wenn aber die eigenen Gedanken fehlen, dringen mit den Worten fremde in uns ein, die uns beherrschen.

Herbert Ludwig,  „Die Öffentliche Meinung als objektive Macht„, Fassadenkratzer vom 5. Juli 2021

Die  hier zitierte Ermahnung zum Selberdenken, eigentlich sogar zum selbst Erkennen, ist ausgesprochen wichtig für jeden, der sich aus der Unmündigkeit eines durch veröffentliche Meinungen vorprogrammierten Bewusstseins befreien will.

Deshalb will ich diese Ermahnung ergänzen und weiterführen, in den Bereich der praktischen Anwendung hinein, denn der Teufel steckt auch hier im Detail.

Glauben, oder zweifeln?

Es ist gar nicht einfach, im schönen, scheinbar vollkommenen Gesamtbild der öffentlichen Meinung jene Mosaiksteinchen zu entdecken, die nicht dazu dienen, uns die Welt erkennen zu lassen, wie sie ist, sondern mit denen eine der Wahrheit übergeordnete Absicht verfolgt wird, bei denen es sich also um Täuschung, Verschleierung, Irreführung und Lüge handelt.

Eine sehr einfache und dabei sehr zuverlässige Methode sich dieser „Absicht“ anzunähern, besteht darin, eine Information im ersten Schritt darauf zu prüfen, ob sie mit einer Wertung verbunden ist.

Es bedarf  dazu einer gewissen Aufmerksamkeit, denn solche Wertungen entsprechen durchaus unserem eigenen Kommunikationsverhalten. Wir bringen im Gespräch oder in der Korrespondenz ganz selbstverständlich  unsere Einstellung zu bestimmten Sachverhalten zum Ausdruck. Wir sprechen einmal von einer „schönen“ Rose oder von einer „romantischen“ Ruine, dann aber wieder auch von einer „dornigen“ Rose und von einem „verfallenen“ Gemäuer. Wir haben für die gleiche Eigenschaft unseres Vorgesetzten einmal die Bezeichung „großzügig“, ein andermal nennen wir sein Verhalten „oberflächlich, desinteressiert“. Damit vermitteln wir in unserer Kommunikation, ohne dass dies bewusst, gezielt und kalkuliert geschieht, unsere „Wertung“ und erwarten von unserem Gesprächspartner, dass er  diese Wertung übernimmt oder zumindest, aus Höflichkeit uns gegenüber, nicht allzu deutlich widerspricht.

Dass das Einbringen solcher Wertungen  von anderen durchaus in manipulativer Absicht vorgenommen werden könnte, dass dahinter nicht deren wahre Erkenntnis, nicht ihr neutrales Urteil über eine Person oder einen Sachverhalt stehen könnte, sondern der Versuch, uns eine Meinung aufzuzwingen, noch bevor wir uns selbst eine gebildet haben, machen wir uns zu selten bewusst. Das liegt hautpsächlich daran, dass wir diese Vermengung von Fakten und Wertungen nicht als Ausnahme, sondern als die Regel wahrnehmen, und daran, dass wir Einschätzungen, die an uns herangetragen werden, für echt und wahrhaftig oder authentisch halten, weil wir dem Sender von Nachricht und Wertung vertrauen.

Die einst für den ehrbaren Journalismus aufgestellte Regel der strikten Trennung von Nachricht und Kommentar ist in Vergessenheit geraten. Weniger bei den Journalisten, die sind sich sehr bewusst, dass sie diese Trennung nicht mehr vollziehen, viel mehr bei den Adressaten, die es sogar schätzen, wenn statt „langweiliger Fakten“ Geschichten erzählt werden, die von unangemessenen Adjektiven und Attributen so durchsetzt sind, dass es leicht fällt, im Sinne des Berichtenden engagiert Partei zu ergreifen, ja Wut und echten Zorn zu empfinden, oder sich im eigenen Denken und Verhalten wohltuend bestätigt und gelobt zu sehen.

Nehmen wir als Beispiel die breite Palette der Gewaltanwendung zwischen Menschen.

Vernünftige Menschen verabscheuen jede Form von physisicher und psychischer Gewalt.

Manipulatoren bestärken uns in dieser Einstellung, wenn sie Gewalt anprangern.

So werden zum Beispiel „friedliche“ Demonstrationen, die für mehr Demokratie und Freiheitsrechte, sowie gegen die allgegenwärtige Korruption der Machthaber auf die Straße gehen, von den Sicherheitskräften des Apparats mit brutaler Gewalt niedergeknüppelt, wobei auch auf Alte, Frauen und Kinder keine Rücksicht genommen  wird. Zahlreiche Demonstranten werden aufgegriffen und von den  Greifertrupps der Machthaber in Gefängnisse verschleppt, wo sie mit Folter zu rechnen haben.

Andererseits werden „gewaltbereite“ Demonstranten geschildert, die mit wirren Forderungen gegen geltendes Recht antreten, um die freiheitliche Grundordnung zu beseitigen. Aufgehetzte Massen, die sich den Anordnungen der Ordnungskräfte widersetzen, und die Polizei dazu zwingen, mit Schlagstöcken, Reizgas und Wasserwerfen vorzugehen, um die Demonstration aufzulösen. Der Bericht endet regelmäßig damit, dass viele Polizisten in ihrem Dienst für die Allgemeinheit verletzt wurden, einige so schwer, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Zudem wird erwähnt, dass es dennoch gelungen sei, einige Rädelsführer zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam zu nehmen.

Obwohl sich die Bilder des Geschehens trotz sorgfältiger Auswahl am Schneidetisch immer noch stark ähneln, wird alleine durch die Wahl der Worte die Gewalt einmal den Ordnungskräften, das andere Mal den Demonstranten zugewiesen, und der Nachrichtenkonsument, der jegliche Form von Gewalt verabscheut, verabscheut im einen Fall die Ordnungskräfte, im anderen Fall die Demonstranten. Zumal die zu verabscheuenden Demonstranten ja nur „wirre Forderungen“ vertreten, während die anderen für die hohen Werte der westlichen Wertgegemeinschaft eintreten.

Dass es sich in beiden Fällen um den gleichen Vorgang handelt, dass nämlich die Regierung von ihren Möglichkeiten Gebrauch macht, Unmutsbekundungen der Bevölkerung in Bezug auf ein als falsch oder ungerecht empfundenes Regierungshandeln zum Schweigen zu bringen, und das durchaus so, dass zugleich eine abschreckende Wirkung für eine Wiederholung oder Nachahmungstäter davon ausgeht, ist aus den Schilderungen der Medien nicht zu erfahren.

Hat man dies jedoch selbst erkannt, ist es bis zur Frage, warum Demonstranten ihren Unmut überhaupt auf der Straße bekunden, nicht weit, und die Antwort ist keinen Steinwurf davon entfernt aufzufinden. Wo Bürger sich genötigt fühlen, öffentlich zu protestieren, bieten die „Rituale der Demokratie“ keine Chance, auf andere Weise auf echte oder vermeintliche Missstände aufmerksam zu machen und in friedlichen Diskussionen die Problematik zu erörtern, mit Argumenten zu überzeugen und Lösungen zu finden, mit denen sich alle einverstanden erklären können.

Halten wir für diesen Fall – und damit für alle Demonstrationen die in der Zukunft verboten oder aufgelöst werden – fest:

  • Demonstrationen gegen die eigene Regierung sind ein Indiz für ein Demokratiedefizit.
  • Polizei-Einsätze gegen Demonstranten sind der Beweis für das Demokratiedefizit.
  • Extrem unterschiedliche Wertungen des Geschehens ändern am Demokratiedefizit nichts.

Allerdings endet der Versuch, der Wahrheit näher zu kommen, mit dieser Erkenntnis immer noch nicht.

Es braucht ja keine Demonstrationen, keine Massenkundgebungen, um Unmut auszudrücken, so wie es auch keine Polizisten mit Schlagstöcken und Wasserwerfern braucht, um Unmutsäußerungen zu unterdrücken.

Überall da, wo die Schwelle  zur Demonstration noch nicht überschritten ist, wo noch versucht wird, vor allem mit kommunikativen Mitteln auf Missstände aufmerksam zu machen, um ggfs. über das demokratische Instrument der Wahlen eine Veränderung im Regierungshandeln zu erreichen,  genügt es nicht, in der Abwehrstrategie auf den Gewalt verabscheuenden Bürger zu setzen.

Hier wird versucht, Prämissen zu verändern, bzw. neu aufzustellen, und dann bis dahin normales Denken und Verhalten als schädlich, wenn nicht gar gemeingefährlich darzustellen. Das Resultat ist Angst. Die Angst bringt ein Abwehrverhalten hervor, das umso intensiver wird, je weniger transparent wird, welche Argumente die Verteidiger des normalen Denkens und Verhaltens gegen die veränderten Prämissen vorzutragen haben.

Folglich ist, neben der unaufhörlichen Wiederholung der veränderten Prämissen, der wichtigste Bestandteil der Manipulation die Unterdrückung der abweichenden Meinungen, der abweichenden Fakten und der abweichenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen.

Wir sind in Deutschland auf diesem Wege sehr weit fortgeschritten.

Wenn Umfragen ergeben, dass rund die Hälfte der Befragten überzeugt sind, es sei hierzulande nicht opportun, eine abweichende Meinung frei zu äußern, dann ruft das bei den Verantwortlichen, die sich als Hüter und Bewahrer der Demokratie inszenieren, nicht etwa Bestürzung über den Zustand der Demokratie hervor, sondern einen Frontalangriff auf jene, die das vertrauensselige Volk durch Hass und Hetze in diese Verwirrung gestürzt haben. Ziel ist es, die neuen Prämissen schnellstmöglich von jedem Verdacht wieder reinzuwaschen und jeden neuen Verdacht im Keim zu ersticken. Dazu wurden das Netzwerkdurchsetzungsgesetz und die zuarbeitenden NGOs, Faktenchecker und jede Menge Trolle installiert und jede Menge Steuergelder für den Kampf gegen die alten und gültigen Prämissen, die nun Hass und Hetze genannt werden, in Bewegung gesetzt

Dass ich hier den Begriff Prämissen verwende, und nicht vom „Narrativ“ spreche, ist dem Umstand geschuldet, dass die Lenkung des Bewusstseins zwar durch Erzählungen, also Narrative erfolgt, an deren Ende aber die neue „Prämisse“ steht, der alles Denken unterzuordnen ist. Nur der Begriff „Prämisse“ macht deutlich, wie stark die Wahrnehmung und die Interpretation der Realität verändert wurde, um die Bevölkerung dazu zu bewegen, sich hinter fremden Fahnen zu versammeln und gegen ihre ureigensten Interessen zu kämpfen.

Hier einige Beispiele für die Veränderung von Prämissen:

EU und Euro

  • Bei Gründung der Europäischen Währungsunion wurde als Prämisse für die Einführung des Euro absolut  unzweideutig in den Verträgen von Maastricht festgelegt, dass kein Euro-Staat jemals für die Schulden eines anderen Euro-Staates in Mithaftung genommen werden dürfte (Bail-out Verbot)
  • Mit den so genannten Schutzschirmen (EFSF, ESM) wurde eine neue Prämisse geschaffen, nämlich die, dass die Mitgliedsstaaten diese Schutzschirme finanzieren, Bürgschaften eingehen und sich Nachschusspflichten unterwerfen, unabhängig davon, welche Mitgliedsstaaten durch ihre Schuldenpolitik die „Euro-Krise“ hervorgerufen haben. 
  • Die neueste Prämisse lautet: Die EU, vertreten durch die Kommission, hat das Recht, zu Lasten der Mitgliedsländer selbst Schulden aufzunehmen und die so erlangten Mittel als verlorene Zuschüsse und/oder Darlehen an die Mitgliedsländer zu verteilen. Damit ist die EUropäische Schuldenunion als krasses Gegenteil der Maastricht Vereinbarungen unwiderruflich geschaffen.

Zuwanderung, Multi-Kulti, Grenzen

  • Lange Zeit galt die Prämisse: Deutschland ist kein Einwanderungsland. Für die Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland werden entsprechende Verträge mit den Herkunftsländern geschlossen. An den Grenzen finden Passkontrollen statt, für viele Ausländer gilt eine Visumspflicht.
  • Die veränderte Prämisse lautete: Innerhalb der EU gilt Reisefreiheit. Der Schutz der Binnengrenzen der Mitgliedsstaaten weicht dem Schutz der EU-Außengrenzen. Dies wurde dann ergänzt durch die Niederlassungsfreiheit für EU-Bürger und die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. In Bezug auf Asylbewerber wurde vereinbart, dass Asyl dort zu beantragen ist, wo der Asylbewerber erstmals das Gebiet der EU betreten hat.
  • Die aktuelle Prämisse lautet: Mit dem UN-Pakt für Migration sind wir die Verpflichtung eingegangen, nicht nur Asylbewerber mit triftigen Asylgründen aufzunehmen, sondern uns der Zuwanderung aus aller Welt zu öffnen und die Zuwanderer mit den eigenen Bürgern mindestens gleichzustellen. Jüngster Änderungsversuch: FRONTEX, die EU-Grenzschutz-Einheit, soll verpflichtet werden, die Rolle der NGO-Seenot-Retter zu übernehmen und Bootsmigranten aufzunehmen, statt das Mögliche zu tun, um sie zurückzuweisen.

Sonne, Wetter, Klima

  • Die Prämisse: Das Wetter ist (gottseidank!) nicht vom Menschen beeinflussbar; der große Motor hinter dem Wettergeschehen ist die Sonne; die Klimazonen auf der Erde sind der Neigung der Erdachse und wichtigen geografischen Verhältnissen geschuldet, hat Jahrtausende überdauert und musste nie korrigiert werden. Erhebliche Klimaveränderungen, der sich wiederholende Wechsel von Eis-, Kalt- und Warmzeiten wurde durch Anpassungsleistungen der Menschen kompensiert.
  • Die neue Prämisse lautet: Das Weltklima wird  einzig maßgeblich von den CO2-Emissionen der  Menschen beeinflusst. Der Wechsel von Eis-, Kalt- und Warmzeiten ist durch Veränderung der CO2-Emissionen  zu stoppen, das Weltklima auf dem Niveau von 1860 für alle Zeiten zu stabilisieren.

 

Es ist nicht so, dass es zu den neuen Prämissen auch die entsprechenden neuen Erkenntnisse gäbe. Die Argumente für die alten Prämissen bestehen nach wie vor. Die Argumente für die neuen Prämissen haben eines gemeinsam: Sie dienen der Veränderung des Bewusstseins der Menschen und deren Instrumentalisierung für die Erreichung von Zielen, die Partikularinteressen dienen, die mit dem normalen Denken und Handeln unvereinbar sind.

Die Schuldenunion des Euro-Raumes, ja inzwischen über die Schuldenaufnahme-Ermächtigung der EU-Kommission die Schuldenunion der gesamten EU, einschließlich künftiger Schulden auch von erst noch beitretenden Staaten, dient der Realisierung des Traumes von den Vereinten Nationen von Europa, in denen die bisherigen Nationalstaaten vollständig untergehen sollen. Das ist die Entmündigung und Entrechtung der Bürger dieser Nationalstaaten, denen ihre gewachsene staatliche Ordnung, ihre Gesetze und ihre nationalen Identitäten geraubt werden, ohne dass eine auch nur annähernd vergleichbar demokratische Struktur entstünde, in denen ein Volkeswille sich noch entfalten könnte.

Die Zuwanderungspolitik unterstützt diesen Prozess, indem die geschichtlich gewachsenen Kulturen der Völker, ihre Traditionen und Werte quasi „verdünnt“ werden, und das Einende, das Gemeinsame durch ein permanentes Aushandeln der Lebensweise mit den Neubürgern und deren Traditionen und Werten der Erosion ausgesetzt wird.

Die Klimapanik  wiederum dient ausschließlich dem so genannten „Wachstum“, das durch die mutwillige Zerstörung der funktionierenden Infrastruktur der Energie-Erzeugung und -Nutzung einen gigantischen Bedarf an Ersatz-Technologie hervorruft, welcher den Anteilseignern der Industrie statt einer Phase der Ertragskonsilidierung einen steilen Wachstumsschub verleihen soll. Das Klima, die schmelzenden Polkappen, Dürren und Überflutungen sind den Protagonisten dieser Entwicklung nach meiner Einschätzung vollkommen egal. Ich denke, sie wissen ganz genau, dass ein menschlicher Eingriff ins Klima zum Scheiter verurteilt ist, ihr Interesse gilt der Errichtung von Millionen von Windrädern, der Errichtung von tausenden Kilometern neuer Stromtrassen, dem Ersatz von Milliarden von Verbrennungsmotoren durch Elektromotoren, dem Aufbau einer vollkommen neuen Netzarchitektur, die es auch ermöglicht direkt in den Strombezug der Endabnehmer durch Zuteilungen und Abschaltungen einzugreifen und letztlich das Verhalten der  Stromverbraucher zu kontrollieren, nur, um nach dem Scheitern der Energie- und Mobilitätswende, die ich zwischen 2030 und 2035 erwarte, die Windmühlen und Solaranlagen wieder abzureißen und stattdessen neue Atom- und Kohlekraftwerke und Fahrzeuge mit Benzin und Dieselmotoren zu fabrizieren. Den Produzenten ist es doch egal, ob die Produkte, die sie herstellen für den nachhaltigen Massenbetrieb geeignet sind. Hauptsache Umsatz und Ertrag stimmen. Fällt das Kartenhaus der falschen Prämissen in sich zusammen, wird es neue Möglichkeiten geben, Umsatz und Ertrag mit anderen Technologien zu generieren. Nur wer sich jetzt gegen die von oben verordneten Regeln stellt, der wird die Trendwende nicht erleben, sondern vorher untergehen.

 

Falsche Prämissen führen unweigerlich zu falschen Schlüssen.

Wenn also „von oben“ falsche Prämissen verordnet werden, dann kann das Ziel nur sein, „unten“ die falschen Schlüsse ziehen zu lassen, um aus den daraus folgenden falschen Entscheidungen und Handlungen einen Gewinn zu ziehen, der sowohl materieller Natur sein kann, wie auch nur in der Befriedigung eines Gelüsts nach grenzenloser Macht dienen kann.

Achten Sie also auf das Framing, auf den Zusammenhang, in den die Dinge gestellt werden, und fragen Sie sich, ob dieser Rahmen eine zulässige oder eine verfälschte Sichtweise darstellt.

Achten Sie auf Wertungen, vor allem, wenn die Wertungen die Fakten vollständig verdrängen.

Versuchen Sie, sich an den Prämissen für die „Bewältigung“ der Corona-Pandemie zu üben.

Warum wurde die Epidemische Lage von nationaler Tragweite  ausgerechnet dann um weitere drei Monate verlängert, als die Inzidenzen sich zügig in Richtung null bewegten?
Warum sind Ungeimpfte jetzt Impfmuffel und bewegen sich hart an der Grenze zum Volksschädling?
Warum gibt es nur noch Geimpfte, Genesene und Getestete, aber keine Gesunden mehr?

Warum ist dieses Motiv für T-Shirts, Taschen, Tassen und Mützen nach wenigen Tagen der Zensur zum Opfer gefallen?