„Wenn wir die Lieferketten nicht kontrollieren, verlieren wir den Krieg, bevor er überhaupt beginnt.“
Das war nicht Ursula von der Leyen, auch nicht Bärbel Bas oder Agnes Strack-Zimmermann. Und mit der Kontrolle der Lieferketten war auch nicht die Kontrolle gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz gemeint. Ganz im Gegenteil.
Der Spruch stammt von Donald Trump und bezog sich auf die Versorgung der USA mit Seltenen Erden und anderen wichtigen Rohstoffen, und kontrolliert werden muss China, das immer noch die Hand drauf hält.
„… hat die WHO auf der Grundlage der Internationalen Gesundheitsvorschriften weitgehendere Einwirkungsmöglichkeiten in den nationalen Rechtsraum als auf Grundlage des Pandemievertrages. Dazu zählt vor allem die Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstands. Dieser kann(…) bestimmte Verpflichtungen aus dem Pandemievertrag auslösen.“
Könnte das Michael Ballweg gewesen sein, der hier so dezent vor der WHO warnt? Oder Martin Sichert, der gesundheitspolitisch Koordinator der AfD?
Weit gefehlt. Diese Aussage findet sich in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages.
„Wir lehnen die Änderungen der Weltgesundheitsorganisation an den Internationalen Gesundheitsvorschriften ab. Diese Vorschriften schaffen den rechtlichen Rahmen, der den Ländern Rechte und Pflichten für den Umgang mit Ereignissen im Bereich der öffentlichen Gesundheit mit globalen Auswirkungen überträgt. Und wir werden diese Rechte nicht an die WHO abgeben.“
Nun, das war nicht die Reaktion des Deutschen Bundestages auf die beabsichtigte Einschränkung der nationalen Kompetenzen. Der Deutsche Bundestag hat die Einspruchsfrist verstreichen lassen.
Die deutliche Ablehnung stammt vom US Gesundheitsminister Robert F. Kennedy jr.
„Der Iran ist zum Krieg mit Israel bereit und wird sein Atomprogramm nicht einstellen.“
Das kann nur Netanjahu gewesen sein, oder? Der kann die Gefahr aus dem Iran doch nicht groß genug an die Wand malen, um sich die Unterstützung der USA zu sichern.
Passt auch nicht. Das war Masoud Pezeshkian, und bei dem handelt es sich um den Präsidenten des Iran.
“Mit der Einigung (Zoll Deal EU:USA) ist es gelungen, einen Handelskonflikt abzuwenden, der die exportorientierte deutsche Wirtschaft hart getroffen hätte. Die Einigkeit der Europäischen Union und die harte Arbeit der Verhandler haben sich ausgezahlt.“
Doch. Das war tatsächlich Friedrich Merz.
Sie haben seine Aussage dazu anders in Erinnerung? Kein Wunder, schon am nächsten Tag klang er dann so: „Die deutsche Wirtschaft wird erheblichen Schaden nehmen durch diese Zölle. Das Ausmaß wird zugleich nicht auf Deutschland und Europa begrenzt bleiben, wir werden auch in Amerika die Folgen dieser Handelspolitik sehen“.
Nun will ich Sie mit diesem Quiz aber nicht länger frustieren.
Woher sollen Sie das alles erfahren? Nicht aus der Tagesschau, das steht fest.
Dieser Beitrag ist Werbung für mein Dossier „EWK – Zur Lage“. In der letzten Ausgabe, Juli 2025, habe ich auf die oben vorgestellten Aussagen hingewiesen, die Hintergründe erhellt und sich daraus ableitende Chancen und Risiken für die Zukunft erwogen, Außerdem ging es um
- die geplante Einführung des Digitalen Dollars und den möglicherweise dahinter stehenden Plan der Entschuldung der USA durch eine Währungsreform der besonderen Art
- die Absicht Macrons, einen Staat „Palästina“ völkerrechtlich anzuerkennen, sowie den Ausschluss israelischer Aussteller von der Pariser Luftfahrtmesse,
- die offzielle Einladung der Ukraine an die westlichen Waffenproduzenten, die Ukraine als Testgelände für Neuentwicklungen unter realistischen Kampfbedingungen zu nutzen,
- die massiven Aufrüstungsanstrengungen Polens im konventionellen Bereich,
- die deutsche Sehnsucht nach einer eigenen, unter eigener Kontrolle stehenden Atombombe, und den Versuch, fehlendes Wachstum durch Aufrüstung zu kompensieren,
- die EU-Pläne zur weiteren Drangsalierung der Landwirtschaft durch Kürzung der Agrarsubventionen,
- die kritische Lage der Regierung Starmer in GB,
- die Beschaffungspanne der Bundesmarine mit der Fregatte F126, wo sich Kostenexplosion und Terminverzug gegenseitig den Rang ablaufen,
- das katastrophale Schrumpfen der Gewinne in der deutschen Automobilindustrie
und einiges mehr.
Informationen, die ich als besonders wichtig einschätze, weil sie geeignet sind, Trends zu verändern oder neue Trends hervorzubringen, die noch längerfristig Wirksamkeit zeigen werden.
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