Zur Einstimmung:
Unterhalten sich zwei Erstsemester in der Mensa bei Kalbsleber Berliner Art.
Jurist: Im Grunde ist das, was ihr da macht, bei der Organentnahme, ja strafbar. Schwere Körperverletzung mit Todesfolge.
Mediziner: Nee, nee. So ist das nicht. Der Spender ist ja schon tot.
Jurist: Nun ja, das Strafrecht kennt auch einen Paragraphen 168 StGB, da steht: Wer unbefugt aus dem Gewahrsam des Berechtigten den Körper oder Teile des Körpers eines verstorbenen Menschen, eine tote Leibesfrucht, Teile einer solchen oder die Asche eines verstorbenen Menschen wegnimmt oder wer daran beschimpfenden Unfug verübt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Medinziner: Das kommt nicht zum Tragen. Erstens hat der Spender als Befugter ja zugestimmt, und zweitens lebt er ja noch. Sonst wären seine Organe unbrauchbar.
Jurist: Ich glaube, ich hätte besser Medizin studieren sollen …
Mediziner: Lass man. Für die ständige Erweiterung unseres Tätigkeitsfeldes brauchen wir euch Juristen schließlich. Mir schwebt zum Beispiel vor, die Organentnahme als nicht strafbewehrte Sonderform der Tötung auf Verlangen gelten zu lassen. Ein Thema für dich!
Der Fachberater für Katastrophen (Eblola, Vogelgrippe, CO2, Klima, Putin, etc.) und medizinische Prophylaxe, Karl Lauterbach, sieht sich trotz aller bisher bestehenden Möglichkeiten lebenden menschlichen Körpern mit nicht reagierendem Gehirn allerlei Organe und Gewebe zum Recycling zu entnehmen, in der Pflicht, davor zu warnen, dass viele Menschen sterben müssen,
wenn das mit der Organspende nicht endlich in die Widerspruchslösung überführt wird und der Widerspruch wirksam nur über die Organspenderegister-App eingelegt werden kann, die wiederum nur zugänglich ist, wenn vorher Personalausweis-App heruntergeladen und installiert wird.
Derzeit ist auf der Seite des Organspenderegisters zwar noch ein Hinweis auf den Organspender-Ausweis und dessen Wirksamkeit zu finden, doch fürchte ich, dass auch diese Möglichkeit des einfachen Widerspruchs noch fallen wird. Schon wegen der notwendigen Digitalisierung Deutschlands.
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Bevor Sie eine Erklärung im Organspende-Register abgeben oder aufrufen können, müssen Sie sich eindeutig identifizieren. Für die Identifikation benötigen Sie den elektronischen Personalausweis oder den elektronischen Aufenthaltstitel sowie die AusweisApp. Weitere Informationen finden Sie auf der Startseite oder auf der Hilfeseite. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre AusweisApp auf dem Endgerät installiert und gestartet wurde. Klicken Sie anschließend auf den Button „Identifikation starten“, um mit der Identifikation fortzufahren. Sie können die AusweisApp hier herunterladen. HinweisAngaben aus einem Organspendeausweis können Sie hier nicht einsehen. Es gilt immer die neueste Erklärung, egal, ob diese im Organspende-Register oder als Organspendeausweis vorliegt. |
Cicero hat den Versuch, die Widerspruchslösung einzuführen, auf seriöse Weise analysiert. Lohnt sich, zu lesen.
Was mich daran stört ist die einleitende Sequenz, wo es (Hervorhebungen von mir) heißt:
| Die Lage ist in der Tat alarmierend. Rund 8000 Menschen warten jedes Jahr auf ein Spenderorgan. Aber nur gut 3000 Organe wurden 2025 transplantiert. Mehrere Hundert Menschen sterben jedes Jahr, während sie auf ein Spenderorgan warten. Das ist eine humanitäre Katastrophe, und das Parlament tut gut daran, sich mit diesem Problem zu beschäftigen. |
Vielleicht war es die unzureichende Leistung der Klimaanlage in den Redaktionsräumen des Cicero, die zu einer derartigen Bullshit-Aussage geführt hat. Wer weiß?
Wollte man jede Kohorte von mehreren hundert Menschen, die im Laufe eines Jahres an einer speziellen Krankheit oder Verletzung verstirbt, als humanitäre Katastrophe bezeichnen, die ganze Welt wäre eine einzige und unentrinnbare humanitäre Katastrophe.
Die Gesundheitsberichtserstattung des Bundes listet die jährlichen Sterbefälle nach Ursachen (grob) in einer Statistik auf. 2024 umfasste diese Statistik 1.007.758 Sterbefälle. Aus Sicht des Cicero betrachtet, müsste es sich dabei um 2.000 humanitäre Katastrophen handeln, die sich innerhalb eines Jahres nebeneinander abspielen, ohne, dass jemand dies so wahrnimmt.
Stellen wir uns einfach vor, diese Million Verstorbener hätte gerettet werden können. Stellen wir uns einfach vor, der Medizin sei es schon vor 10 Jahren gelungen, jeglichen Todesfall durch Krankheit oder äußere Einwirkungen zu vermeiden. Wir hätten heute nicht 20 Millionen Rentner, sondern 30 Millionen – und die jetzt von der Regierung bejubelte Rentenreform wäre nichts als ein Schuss in den Ofen, auch dann, wenn sie schon vor diesen 10 Jahren beschlossen worden wäre.
Die hitzigen Überlegungen darum, wie man, trotz Unwilligkeit der Bevölkerung, die Zahl der Spender und ihrer Organe durch taktische Tricks, wie eben diese „Widerspruchslösung“ steigern könnte, kommen alle paar Jahre wieder auf die Tagesordnung. Hätte sich an den Umständen etwas geändert, was eine neuerliche Diskussion erforderlich machen könnte – ich hätte nichts dagegen. Es hat sich aber nichts geändert. Das legt den Verdacht nahe, dass es gar nicht so sehr um diese paar hundert Menschenleben geht, die vielleicht für ein Weilchen verlängert werden könnten, sondern um die Geschäftsinteressen der Transplantationsmedizin und der Nutznießer in der Pharma-Industrie.
Im April 2019 sah ich mich zuletzt veranlasst, die Thematik etwas tiefer zu beleuchten. Weil sich nichts geändert hat, füge ich den damaligen Beitrag hier noch einmal an.
Allgemeine Widerspruchslösung für alles
Der Gedanke, man könne als Spender seiner Spende widersprechen, ist blödsinnig.
Entweder ich spende, dann bin ich Spender, oder ich spende nicht, dann bin ich kein Spender. Falls Spahn also mit seiner Widerspruchslösung durchkommen sollte, dann kann von Organspende nicht mehr gesprochen werden, sondern nur noch von Organentnahme.
Diese Verfälschung von Begriffen, die Umkehr von Ursache und Wirkung, ist eine spezielle Form von Lug und Betrug, die zu ersinnen und anzuwenden ein hohes Maß an Energie erfordert. Nein – nicht zwingend krimineller Energie – es kann auch einfach nur Fanatismus, gepaart mit Torheit, sein, oder eine Zwangsneurose, unter Umständen kann es auch darauf zurückzuführen sein, dass jemand Stimmen hört, die ihm Befehle auftragen. Wer jedoch reinen Herzens ist, wird nicht auf die Idee kommen, einen Bestohlenen als Spender zu bezeichnen, nur weil dieser nicht rechtzeitig in einem eigens dafür eingerichteten Register hat eintragen lassen, dass er jedem Versuch, ihn zu bestehlen, bei notariell beglaubigter, voller geistiger Gesundheit widerspreche.
Niemand käme auf die verrückte Idee, jedwedem Diebstahl prophylaktisch widersprechen zu müssen. Es ist ja auch noch keine Diebesbande auf die Idee gekommen, in ganzseitigen Zeitungsanzeigen einen Raubzug anzukündigen, von dem lediglich verschont bliebe, wer vorher rechtsgültig Widerspruch einlegt.
Alleine die Idee, es könne „Jemandem“ ein Recht auf „Etwas“ solange zugesprochen werden, solange der Eigentümer dieser Rechtsanmaßung nicht widerspricht, ist absurd.
Warum kann und soll es also nicht bei der bisherigen Regelung bleiben? Warum kann und soll es nicht bei der Einverständniserklärung per Organspendeausweis bleiben?
Warum muss der Staat hier immer weiter zu Gunsten der Transplantationsmedizin Partei ergreifen?
Weint Herr Spahn nächtens mit jenen 10.000 Schwerkranken und deren Angehörigen, die auf ein Spenderorgan warten?
Zerfrisst es seine Seele vor Gram, dass er selbst nicht genug Organe in sich trägt, die allen Bedarf decken könnten, wenn er denn einmal hirntot sein sollte, und vor allem, dass er selbst noch nicht hirntot ist?
Entschuldigung, das ist makaber, aber ich muss so drastisch formulieren, um die Verlogenheit der Argumentation deutlich machen zu können.
Worum geht es einem Gesundheitsminister hierzulande primär?
Richtig: Seit Jahrzehnten immer nur um die Kostendämpfung im Gesundheitswesen, soweit, wie möglich, solange die medizinisch unbedingt notwendige Versorgung noch halbwegs gewährt bleibt.
Außerdem geht es dem Gesundheitsminister allerdings um das Wohlergehen der großen Player im Gesundheitswesen, denn die, und insofern denkt der Gesundheitsminister für den Wirtschaftsminister mit, sind ausschlaggebend für das BIP und dessen Wachstum.
Der kleine niedergelassene Allgemeinarzt interessiert den Gesundheitsminister nur am Rande, die vielen kleinen Facharztpraxen sind ebenfalls eher uninteressant. Da kämpft jeder für sich alleine, der eine erfolgreicher, der andere weniger erfolgreich, und wenn einer eingeht, wird ein anderer nachrücken. Denen kann man die Budgets deckeln, man kann ihnen längere Sprechzeiten für Kassenpatienten aufdrücken, man kann überhaupt so ziemlich alles von ihnen verlangen – ihre Lobby ist zu schwach, um sich dem ernsthaft zu widersetzen.
Mit den kleinen Krankenhäusern und Kliniken verhält es sich ähnlich. Hier läuft eher der Versuch, eines nach dem anderen zu schließen, weil die Versorgung der Bevölkerung in den großen „Leuchtturm-Kliniken“ der privaten Krankenhauskonzerne für diese großen Player einfach erst die richtig hohe Auslastung bringt, die erforderlich ist, um die Gewinne sprudeln zu lassen.
Noch wichtiger als die großen Klinikkonzerne sind die großen Pharma-Konzerne. Für diese Pharma-Konzerne wird gerne über eine Impfpflicht nachgedacht. Für diese großen Pharma-Konzerne wird aber auch gerne über eine Widerspruchslösung bei der Organentnahme nachgedacht.
Die Pharma-Konzerne machen nämlich das eigentliche Geschäft – auch bei der Transplantationsmedizin.
Die Kliniken selbst haben an Organtransplantationen eher wenig Interesse. Die notwendigen Strukturen und die erforderliche Organisation vorzuhalten ist aufwändig und teuer. Wo nicht wie am Fließband transplantiert werden kann, ist das wirtschaftliche Interesse gering – und der medizinische Nutzen von Organtransplantationen ist zumindest zweifelhaft.
Was aber viel zu wenig bekannt ist, das ist die Tatsache, dass Menschen, die ein Spenderorgan erhalten haben, lebenslänglich auf Medikamente angewiesen sind, welche die Abstoßungsreaktionen des Immunsystems unterdrücken (Immunsuppressiva). Das ist heute, rein in Bezug auf die Transplantationsmedizin in Deutschland, ein Markt von über 400 Millionen Euro jährlich, alleine die gesetzlichen Krankenkassen haben dafür im Jahr 2017 schon 350 Millionen ausgegeben, für die PKV liegen entsprechende Zahlen leider nicht vor, dürften aber eher deutlich über den 50 Millionen liegen, die ich hier vorsichtig hinzugeschätzt habe.
2018 wurden in Deutschland 955 Organspendern (ohne Lebendspender) 3.113 Organe entnommen. Transplantiert wurden in Deutschland etwas mehr, nämlich 3.264 Organe. Sollte sich die Widerspruchslösung durchsetzen, und tatsächlich die erhoffte Steigerung der Fallzahlen bringen, dann wird der Umsatz mit Immunsuppressiva im Zusammenhang mit Transplantationen steil ansteigen und sich innerhalb weniger Jahre verdoppeln. Dazu muss angemerkt werden, dass es in der Pharma-Industrie nicht anders ist als in der Rüstungsindustrie: Die Entwicklungskosten sind immens, die Herstellungskosten der Medikamente dagegen gering, was bedeutet, dass der Mehr-Umsatz, wenn die Entwicklungskosten eingespielt sind, fast vollständig als ein Mehr-Gewinn verbucht werden kann.
Wo also – über den dicken Daumen gepeilt – ohne weiteres eigenes kostspieliges Zutun jährlich eine halbe Milliarde Gewinn lockt, nur indem der Staat dafür sorgt, dass weniger gefragt werden muss und dafür mehr transplantiert werden kann, wird es an Unterstützung jeglicher Art für ein solches Gesetzesvorhaben nicht fehlen. Da fallen Studien vom Himmel, da scheppert es im Blätterwald, und selbst in den unvermeidlichen Talkshows wird das hohe Lied des Lebens mit gespendeten Organen gesungen.
Dass Menschen mit Transplantaten sich damit ein weitgehend unterdrücktes (zerstörtes) Immunsystem einhandeln, ein stark erhöhtes Krebsrisiko, und zusätzlich die Nebenwirkungen der Immunsuppressiva wie nachstehend beispielhaft für ein bei Organtransplantationen gerne eingesetzten Medikament angegeben, darüber wird öffentlich möglichst nicht gesprochen:
Sehr häufig: Verschlechterung der Nierenfunktion, Bluthochdruck, Zittern (Tremor), Müdigkeit, Missempfindungen (Parästhesien), Zahnfleischgeschwüre, Magen-Darm-Beschwerden (wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenschleimhautentzündung), übermäßige Behaarung (Hypertrichose) und Anstieg der Blutfettwerte.
Häufig: Krämpfe, Magengeschwüre, Gewichtszunahme, Anstieg des Blutzuckerspiegels, Akne, Hautausschlag, allergische Reaktionen, Blutarmut, Schwellungen im Gesicht, Störungen der Regelblutung, Gicht.
Betrachtet man den Katalog derjenigen Leistungen, die der Masse der Kassenpatienten vom regulierenden Gesundheitsminister vorenthalten werden, liegt die Frage nahe, ob da nicht zu Gunsten der Profite der Pharma-Industrie im Rahmen der Transplantationsmedizin an der falschen Stelle gespart wird. Letzlich eine ethische Entscheidung, bei der Lebenszeit und Lebensqualität einiger weniger und Lebenszeit und Lebensqualität vieler Patienten gegeneinander abgewogen werden müssen.
Ich habe für mich schon vor langen Jahren nach gründlicher Abwägung aller Aspekte dafür entschieden, dass ich – selbst wenn es nicht ums Geschäft ginge, selbst wenn es keine skandalösen Machenschaften um Spender-Organe gegeben hätte – weder ein Spender-Organ erhalten, noch Organspender sein will. Und gesetzlich zum Ersatzteillager erklärter Hirntoter will ich ganz bestimmt nicht sein.
Die Widerspruchslösung betrachte ich als absolut unzulässigen Übergriff des Staates.
Ein entsprechendes Gesetz zur Legalisierung wäre Unrecht.
Blanker Rechtspositivismus ist die Tür, welche der Diktator durchschreiten muss.
bei diesem Thema bin ich geradezu gezwungen, etwas dazu zu schreiben, denn einerseits war ich diverse Jahre in führenden Positionen in der Pharmaindustrie tätig -National international inklusive Geschäftsführung- und andererseits hatte meine Frau vor achteinhalb Jahren nur noch eine Lebenserwartung von wenigen Monaten ohne ein Spenderorgan und stand auf so einer Liste. Sie wurde nach einem halben Jahr wieder herunter genommen, weil sie sich entgegen den Weisheiten der Mediziner selbst geheilt hatte. Das ist noch mal ein ganz anderes Thema! Zu den Kosten ist zu sagen. Cost of good für solche Medikamente liegen im Bereich von 2 %. Also die Produktions und Distribution Kosten sind tatsächlich sehr wenig. Allerdings kommt rund 20 % Marketing und Administration und sowas dazu, ein paar andere Dinge auch, also grob Dreiviertel vom Umsatz für sowas ist nachdem einmal die Forschungs- und Entwicklungskosten abgeschrieben sind, die allerdings mal eine Milliarde betragen können, in der Tat durchaus realistisch. Das zur Pharmaseite . Zur Seite der Spende -ja die ganzen Todesdefinitionen bleiben problematisch. Das ist gar keine Frage. Ja,es gibt jede Menge Einschränkungen für Leute mit einem Transplantierten Organ. Es ist allerdings auch nicht so dass die in der aller Regel anschließend Schwerst krank sind . Viele führen ein ziemlich normales Leben. Sie müssen aufpassen, wegen der Immunsuppression. Man darf keine Pflanzen im Haus haben. Diverse andere Dinge muss man vermeiden aber es ist nicht so, dass ein transplantierter automatisch bald Krebs kriegt oder eine massive Einschränkung seiner Lebensqualität auch nur überaus wahrscheinlich ;ist allerdings gut möglich, das sollte man der Fairness halber schon so komplett darstellen. Dem Grund Tenorfolge ich vollkommen. Es ist vollkommen abwegig, faschistisch und mit nichts zu rechtfertigen, eine solche Widerspruchslösung einzuführen. Es ist allerdings möglicherweise Konsensual ok /Ich habe mich da auch nicht entschieden! Es ist ein wirklich schwieriges Thema .Menschen dazu massiv aufzufordern sich zu entscheiden. Selbstverständlich auf eine nicht digitale Art und Weise. Ich kenne jemanden , der hat sich das schlicht auf seinen Körper tätowieren lassen. Ich denke das wäre im Fall eines Falles, rechtwirksam, egal was Lauterbach und Konsorten sich da ausdenken.
Ich verstehe unter normalen Leben ein Leben OHNE zig Tabletten, die man einnehmen muss, um das Immunsystem zu unterdrücken. Der Körper erkennt, dass das Organ nicht seines ist und will es abstoßen, was auch immer wieder vorkommt. Dieser Vorgang muss durch Tabletten unterbunden werden. Das ist dann ein normales Leben??? Und das impla,tierte Organ, das müssten Sie doch wissen, hat ein Enddatum.
Mich stört vor allem die „Spende“. Auf keinen Fall möchte ich z.B. einem nutzlosen Millionärserben meine Organe spenden, während meine Kinder nach meinem Tod in Armut leben. Dann sollten die Organe wenigstens weltweit meistbietend versteigert werden. Ich spende nicht!
Am Anfang richtig gesagt: Der Mensch lebt noch und soll auch noch Schmerzreaktionen zeigen. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber Fakt ist, dass ein totes Organ keiner will. Meine Ärztin fragte mich kürzlich ab, ob ich Organspender werde. Als ich verneinte, wollte sie mich psychisch erpressen mit der Ansage, dass ich, wenn ich z.B. blind werden würde, wohl auch keine Transplantation wolle. Auf diesen Fallstrick ging ich natürlich nicht ein und antworte mit „ja“. Man sollte den Menschen, die unbedingt eine Transplantation wollen auch sagen, dass ihr normales Leben auch damit vorbei ist. Sie würden zwar leben, wenn alles gut gehen würde, was nicht unbedingt der Fall ist, aber ein fremdes Organ ist eben ein fremdes Organ, was der Körper nicht will. Er muss mit vielen Medis dazu gezwungen werden. Ob das dann ein Leben ist? Und es ist ein Leben mit Enddatum, wo nichts mehr mit dem fremden Organ geht. Ist das erstrebenswert. Das muss jeder für sich selbst beantworten.
Seit 1983 habe ich einen Organspendeausweis, weil ich das eigentlich für eine gute Lösung halte. Inzwischen nach den öfter aufpoppenden Debatten über die Widerspruchslösung habe ich angefangen nachzudenken. Insbesondere die Idee, dass offenbar geplant ist ein Herz-Kreislaufstillstand statt dem sogenannten Hirntod als Entnahmezeitpunkt zu legalisieren, hat mich hellhörig gemacht.
Eins steht fest: sobald die Widerspruchslösung da ist, werde ich widersprechen. Ich habe auch der EPA widersprochen. Falls es dazu notwwendig sein sollte, diverse Scnüffel-Apps der Staatsmacht herunterzuladen, werde ich in den sauren Apfel beißen.
Man bezeichnet mich gerne als notorischen Querulanten, da ich mich mit Händen und Füßen gegen die Corona-App und -Impfung gewehrt habe, nur Bargeld benutze und grundsätzlich nichts mehr glaube was aus Politikkreisen verlautbart wird.