Ode an die Angst der Demokraten vor dem Wähler

 

Ode an die Angst
der Demokraten vor dem Wähler

 

 

Früher mal, war die Wahl,
falls kommunal,

scheißegal.

 

Morgen, Kinder, liebe Rinder,
und Faktenfinder:

Wählt! Ihr Sünder.

 

Ach herrjeh! Änn Ärr Weh!
Wohin ich seh:

Böse Fee!

 

Rote Nelken werden welken.
Schluss mit Melken und den teuren

Alufelgen.

 

Ach Renate. Rätin im Rate.
Lachst noch froh vom Wahlplakate.

Jammerschade.

 

Kandidaten, teils verboten,
andrerseits die KandiToten?
(Verschwörungstheorien!)

Idioten!

 

S‘ ist Angst, wenn du bangst,
ob den Sitz du erlangst.

Nur Angst.

 

Machtverlust. Geh’n du musst.
Keine Lust.

Großer Frust.

 

Wer sich nichts zuschulden kommen lässt,
hat auch nichts zu befürchten.

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden,
wider deinen Nächsten.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten
Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel und alles, was sein ist.

 

Wahlen sind Qualen
in Nordrhein-Westfalen

von Münster bis Ahlen.

 

Hauen, hauen! Haut auf die Blauen.
die so unschuldig schauen und

alles versauen.

 

Morgen kommt der Wähler dran,
kommt mit seinen Stimmen.
Schwarze, Rote und auch Grüne,
schickt er wieder auf die Bühne,
viele Blaue noch dazu,

möcht ich gerne haben.