Krieg (4) Trumps Fiasko

Der elfte Tag ist angebrochen. 

Die Nachrichtenlage ist ein einziges Chaos, aus dem sich jedoch einige stabile Strukturen erheben, die hilfreich sind, im großen Brei zwischen den Kategorien „wahrscheinlich wahr“ und „wahrscheinlich unwahr“ zu unterscheiden.

Wahr ist, dass die Preise für Öl und Gas weltweit angezogen haben. Dies ist nicht die Folge von Spekulationen über mögliche Folgen eines vielleicht drohenden Krieges. Es ist die Folge eines akut tobenden Krieges in dem eben nicht nur die Straße von Hormus für das Ausbleiben von Tankschiffen sorgt, sondern auch Erzeugungskapazitäten ausgefallen sind, und zwar aus zwei unterschiedlichen Gründen. Grund 1: Die Lager der Förderländer sind voll. Die Förderung muss gestoppt werden, weil nichts mehr abfließt. Grund 2: Teile der Förder- und Verarbeitungsanlagen sind – sowohl in den Golfstaaten als auch im Iran durch Kriegseinwirkungen beschädigt.

Dass die Straße von Hormus nicht physisch gesperrt sei, dass die versenkte iranische Marine eine solche Sperre auch nicht durchsetzen könne, sondern ein ganz anderer Grund ausschlaggebend dafür sei, dass die Tanker stillliegen, nämlich die Weigerung der Versicherungen, Schiffe und Ladungen zu versichern, ist hingegen ein Witz. Versicherungen versichern alles, wenn das Risiko eines Schadens gering ist. Sie leben schließlich von den eingenommenen Prämien. Das Risiko, ein Schiff in der Straße von Hormus zu verlieren, ist hoch – und um dieses Risiko hoch zu halten, braucht der Iran keine Marine. Wirklich nicht. Es genügen landgestützte Anti-Schiffsraketen, und auch die müssen nicht in Küstennähe stationiert sein.

Der Schaden für die Weltwirtschaft, der durch die Preisexplosion für Öl und Gas ausgelöst wurde und auf unbestimmte Zeit weiter Schaden anrichten wird, kann gar nicht überschätzt werden. Da selbst in den USA die Energiepreise kräftig steigen, könnte Trump die Quittung für seinen Krieg schon bei den Midterms-Wahlen im November erhalten. Das Zeitfenster, um das zu verhindern, ist ausgesprochen klein. Rechnet man damit, dass die vollständige Wiederherstellung der weltweiten Energieversorgung vom Ende des Krieges an gerechnet, mindestens drei Monate dauert, und dass die Trump-Wähler in den USA mindestens zwei Monate lang mit intensiver Propaganda versorgt werden müssen, um nicht zuhause zu bleiben oder gar demokratische Kandidaten wählen, dann verbleiben noch drei Monate bis Trump Mitte Juni 2026 den Sieg und das Erreichen aller Kriegsziele verkünden müsste. Wahrscheinlich aber noch weniger.

Von den ursprünglichen Aussagen, der Krieg werde drei bis vier Wochen dauern, war man zwischenzeitlich weit weg. Es wurden 100 Tage angepeilt und dies in Verbindung mit dem Einsatz von Bodentruppen. Gerüchte besagen, die USA hätten bereits mehrmals Verhandlungen mit dem Iran angeboten, um zu einem Waffenstillstand und vielleicht zu einer Friedensordnung zu gelangen. Ob dies stimmt, vermag ich nicht einzuschätzen. Sehr wohl einzuschätzen vermag ich die Äußerungen aus dem Iran, dass man keinen Anlass sehe, mit Israel und den USA zu verhandeln, ganz unabhängig davon, ob entsprechende Angebote gemacht wurden oder nicht.

Gestern hat Trump nun mit der Aussage überrascht, der Krieg werde sehr bald enden. Nicht mehr in dieser Woche, aber dann sehr bald. Das hatte tatsächlich eine dämpfende Wirkung auf den Ölpreis. Wie lange das anhalten wird, bleibt aber eine offene Frage.

Überrascht hat auch die Mitteilung, Trump hätte bei Putin angerufen und mit diesem eine Stunde lang über die Weltlage, den Krieg in der Ukraine und den Krieg im Nahen Osten gesprochen. Es sieht sehr danach aus, dass diese beiden Überraschungen nicht nur in einem zeitlichen Zusammenhang stehen.

So, wie es die Nachrichtenlage hergibt, ist es jedoch nicht an Donald Trump, diesen Krieg zu beenden. Über das Ende dieses Krieges entscheidet entweder der Iran – oder Israel. Beide sind offensichtlich noch lange nicht soweit, von sich aus aufzugeben. Welchen Deal könnte Trump Putin also vorgeschlagen haben, um mit einem blauen Auge aus der Sache herauszukommen?

Das ist gar nicht so einfach, denn Russland ist vielleicht der größte Profiteur dieses Krieges. Das Öl- und Gasgeschäft spült wegen des Krieges Milliarden Rubel zusätzlich in die Kasse. Die Europäer werden durch die Energiekrise zusätzlich geschwächt und haben immer größere Mühe, das Geld für die Unterstützung der Ukraine zusammenzukratzen. Der Iran, als große Pufferzone gegen den Wertewesten wird – auch mit russischer Unterstützung – voraussichtlich erhalten bleiben, ohne dass ein Deal mit den USA geschlossen werden muss. Außerdem sieht es aktuell so aus, dass die Golfstaaten sich nun doch von den USA enttäuscht fühlen, weil diese ihre Sicherheitsversprechen offenbar nicht einhalten können, und  zaghaft beginnen, sich neu zu orientieren.

Trump hat nichts anzubieten.

Es gibt in diesem Krieg nach meiner Einschätzung nur noch einen Game-Changer – und das ist Israels Atombombe. Eine Waffe, die Israel zweifellos einsetzen wollen wird, wenn die realistische Gefahr der eigenen Vernichtung besteht. Die Informationen über die Funktionsfähigkeit des Iron Dom sind spärlich, Bilder aus Israel noch spärlicher, doch es verdichtet sich der Eindruck, dass Israel bereits einige schwere Schläge hat einstecken müssen. Nimmt man die Aussagen aus dem Iran hinzu, dass man in den ersten Wellen lediglich „alte“ Drohnen und Raketen zum Einsatz gebracht hat, um die Abwehr zu beschäftigen und abzunutzen, dass nun aber zunehmend noch ganz andere Kaliber zum Einsatz kommen sollen, kann eine gewisse Nervosität in der israelischen (Militär-) Führung nicht mehr ausgeschlossen werden. Das bedeutet aber eben auch, dass der Einsatz der Atomwaffe mit jedem weiteren schweren Schlag auf Tel Aviv, Haifa oder Jerusalem ein wenig wahrscheinlicher wird.

Sollte das die Botschaft im Telefonat mit Putin gewesen sein, verbunden mit dem Vorschlag, auf den Iran einzuwirken, die Angriffe auf Israel einzustellen? Ich weiß nicht. Ich sehe zwar keinen anderen Anlass für  dieses von Trump ausgehende Telefonat, doch was könnte er im Gegenzug angeboten haben? Da fällt mir nichts mehr ein. Die Ukraine ist Sache der Europäer geworden, und auf die hat Trump kaum noch Einfluss. Von Israel zu verlangen, die Angriffe auf den Iran einzustellen, hätte auch null Aussicht auf Erfolg, solange Netanjahu das nicht selbst will, und es gibt kein Anzeichen dafür, dass er das wirklich wollen würde. 

Wenn  Trumps Aussage, der Krieg werde – nicht mehr diese Woche, aber dann gleich – enden, keine haltlose Luftblase war, sondern auf einer konkreten, beabsichtigten Maßnahme beruht, was ich nicht völlig ausschließen will, dann muss er eine „Bedrohung“ gegen den Iran in der Hinterhand haben, die bisher komplett unter Verschluss geblieben ist. Hätte er die, hätte er sich aber auch die bisherigen elf Tage Krieg sparen können.

Ich lege mich fest. Der Krieg wird auch in der nächsten Woche nicht enden.

Schäden, Kosten, Abnutzung

Wir sehen sehr viele Bilder aus dem Iran, vor allem aus Teheran, die einen Eindruck davon vermitteln, welche Schäden Israel und die USA in der dichtbesiedelten Hauptstadt anrichten. Eindringlich auch die Bilder des brennenden Öllagers und wahrscheinlich auch einer Raffinerie. Nach dem versuchten Enthauptungsschlag am 28. Februar kann auch davon ausgegangen werden, dass es in dieser Stadt eine Reihe von bekannten, kriegswichtigen Zielen gibt, die von der Koalition angegriffen und beschädigt, bzw. vernichtet werden.

Allerdings müssen diese Bilder relativiert werden. Der gesamte Gaza-Streifen, den Israel im Verlauf von zwei Jahren in Schutt und Asche gebombt hat, umfasst eine Fläche von 360 Quadratkilometern. Teheran alleine ist von der Fläche her doppelt so groß. 730 Quadratkilometer. Ebenso, wie es Israel nicht gelungen ist, den Großteil der Stützpunkte und Tunnel der Hamas aufzufinden, bevor nicht Bodentruppen die Suche übernommen haben, kann es auch nicht gelungen sein, alle wirklich wichtigen Ziele in Teheran zu entdecken. Eine neue Baustelle in der Wüste, Arbeiten an einem Tunnelsystem im Gebirge mögen von Satelliten entdeckt werden. Bauarbeiten in einer 10-Millionen-Stadt können kaum in zivile und militärische Vorhaben unterschieden werden. Den Widerstand Teherans auszuschalten, wird sich als nahezu unmöglich herausstellen, und ganz Teheran dem Erdboden gleich zu machen, dafür reichen die konventionell bewaffneten Raketen, Marschflugkörper und Flugzeugbomben nicht aus.

Was wir aus dem Iran noch nicht gesehen haben, sind Videos von Abfangraketen, die angreifende Flugzeuge und Raketen vernichten. Aus dem Iran werden nur Treffer und ihre Folgen gezeigt. Dabei kann leicht der Eindruck entstehen, die iranische Luftabwehr sei bereits ausgeschaltet oder  vollkommen unfähig.

Ich neige inzwischen dazu, die Bilder aus Israel und die aus dem Iran im Kopf übereinander zu legen, also die selektiven Wahrnehmungen – von erfolgreicher Abwehr hier und durchgedrungenen Raketen da – wieder zusammenzubringen. Das dürfte die Realität besser abbilden.

Militärische Verluste sind im Inferno der Explosionen gar nicht so leicht zu erkennen. Verlassen wir uns also auf die Aussagen des Zentralkommandos der USA. Das hat für die ersten 10 Tage angegeben, es seien bereits mehr als 5.000 Ziele angegriffen worden. Dabei handelt es sich um Kommandozentralen, Flugabwehrsysteme, Abschussrampen ballistischer Raketen, militärische Kommunikationseinrichtungen sowie Produktionsstätten für Drohnen und Raketen und mindestens 50 Schiffe.

Diese Hausnummer klingt durchaus plausibel. Das bedeutet aber nicht, dass tatsächlich auch 5.000 militärische Ziele getroffen wurden, und wenn sie getroffen wurden, dass sie damit auch ausgeschaltet werden konnten. Am leichtesten nachzählbar ist dies bei der iranischen Marine. Da heißt es, mindestens 50 Schiffe habe man zerstört oder beschädigt. In der derzeitigen (Luftkriegs-) Phase des Krieges spielt die Marine für den Iran  jedoch keine Rolle. Diese Verluste stellen keine strategische Schwächung dar. Die Kontrolle über die Straße von Hormus bleibt auch ohne Schiffe erhalten.

Wenn Donald Trump überzeugt ist, der Krieg wäre bald zu Ende, denn:  „Sie haben keine Marine, keine Kommunikationssysteme, sie haben keine Luftwaffe“, dann ist das mit der Marine nicht von Belang. Das gleiche gilt für die Luftwaffe. Die vorhandenen Maschinen sind uralt, Ersatzteile sind nicht zu beschaffen, so dass es unklar ist, wie viele davon überhaupt einsatzfähig sind. Gegen moderne Luftkampfgegner hat die iranische Luftwaffe kaum eine Chance. Es ist auch nicht überliefert, dass der Iran die US-Stützpunkte in den Golfstaaten oder Israel oder die US-Schiffsverbände mit Flugzeugen angegriffen hätte. So kann festgehalten werden, dass auch die iranische Luftwaffe in der derzeitigen Phase des Krieges keine Rolle spielt. Interessant, dass hierzu von den USA keine Zahlen über abgeschossene oder am Boden vernichtete Flugzeuge bekanntgegeben wurden. Vermutlich weil sie, wie die schweizer Luftwaffe, tief verbunkert in den Bergen auf ihren Einsatz warten, der durchaus noch kommen kann, sollten Bodentruppen zum Einsatz kommen.

Bleiben die Kommunikationssysteme. Was da angegriffen und vernichtet wurde, bleibt unklar. Richtig ist, dass die Kommunikation zwischen einzelnen Truppenteilen extrem wichtig ist, so wie auch eine zentrale Lenkung der Einsätze nur mit einer durchgängig funktionierenden Kommunikation erfolgreich sein kann. Es sieht aber nicht so aus, dass es diesen zentralistischen Ansatz gäbe. Es sieht im Gegenteil so aus, dass die so genannte „Mosaik-Struktur“ der iranischen Streitkräfte weitgehend autonome Entscheidungen der jeweiligen Kommandeure zulässt und dass diese auch einigermaßen wirksam in Kriegshandlungen umgesetzt werden. Vermutlich gibt es einen Masterplan mit Zielzuweisungen und Zeitplänen, der unabhängig von aktuellen Weisungen einer Zentrale abgearbeitet wird. 

Schädlicher und die Kriegsführung beeinträchtigend sind erfolgreiche Angriffe auf Produktionsstätten für Drohnen und Raketen. Drohnen und Raketen fehlten übrigens in der Aufzählung Trumps dessen, was der Iran nicht mehr hat. Das hat er wohl erkannt, dass er mit dieser Aussage an jedem Tag wiederlegt werden würde, an dem wieder Raketen in den Golfstaaten und in Israel einschlagen.

Noch eine Formulierung Trumps muss hinterfragt werden. Er sagt ja, der Krieg laufe weit vor dem Zeitplan. Ich nehme an, er meint damit den Zeitplan der Angriffe. Das wäre zwar sonderbar, weil so ein Zeitplan für Angriffe nun einmal ein Zeitplan für Angriffe ist, der gar nicht so einfach von der realen Entwicklung auf dem Schlachtfeld überholt werden kann. Da steckt ja immens viel Logistik hinter jedem Angriff. Die lässt sich nicht so einfach beschleunigen, ohne selbst ins Schleudern zu geraten, aber womöglich ist es doch gelungen, mehr Angriffe durchzuführen, als vorsichtige Planer vorgegeben hatten.

Dass Trump stattdessen von einem Zeitplan der „Wirkungen“ gesprochen haben könnte, halte ich für unwahrscheinlich. Sagen wir es einmal so: Solange der Iran noch in der Lage ist, Raketen und Drohnen auf den Weg zu bringen, bleiben die Waffenwirkungen unbekannt. Mögen Satellitenbilder noch so viele Löcher in Gebäuden und im Gelände zeigen. Sie zeigen eben nur diese Löcher. Sie zeigen nicht, welche Fähigkeiten dem Iran damit tatsächlich verloren gegangen sind. Die Ukraine kämpft schließlich auch immer noch, und sie kämpft gegen einen Gegner, der nicht weniger gut darin ist, Löcher aufzureißen. 

Auf Seiten der USA sieht es mit den Verlusten ganz anders aus. Was auf den Basen am Golf alles kaputtgegangen sein mag, ist weitgehend unbekannt geblieben, bis auf den Verlust von vier ausgesprochen wichtigen Radaranlagen, die miteinader einst über zwei Milliarden Dollar gekostet haben.

1,1 Milliarden Dollar davon waren in Katar stationiert. Ein AN/FPS-132 Block 5 „Upgraded Early Warning Radar“ (UEWR) zur Früherkennung ballistischer Raketen mit einer Reichweite von 5.000 Kilometern. Dieses Gerät wurde schon ganz zu Beginn des Krieges außer Funktion gesetzt.

Je 300 bis 400 Millionen Dollar entfallen auf die AN/TPY-2-Radare des THAAD-Systems mit ebenfalls sehr großer Reichweite, die in Jordanien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Emiraten installiert waren.

Für die USA und Israel bedeutet das nicht, dass sie völlig blind geworden wären. Es stehen immer noch die Aegis-Systeme der Kriegsschiffe und die Aufklärungs-Satelliten zur Verfügung. Es ist eher so etwas wie der Graue Star, der das Lagebild um einiges unschärfer und kontrastärmer zeichnet. Genau diese Unschärfe zu beheben und damit wertvolle Minuten Vorwarnzeit zu gewinnen, war den USA jedoch einst diese 2 Milliarden Dollar wert, die nun im Wüstenstaub vergammeln.

Was mich an diesen Ereignissen fasziniert, ist die Tatsache, dass genau jene Geräte, die anfliegende Raketen zum frühesten Zeitpunkt erkennen sollten, nicht vor genau diesen anfliegenden Raketen geschützt werden konnten. Entweder haben diese Dinger nie so funktioniert, wie sie funktionieren sollten, oder die iranischen Angriffswaffen sind den US-Abwehrwaffen weit überlegen.

Ersatz für diese Geräte ist zeitnah nicht zu beschaffen. 

Die Flugzeugträger der USA sollen sich übrigens außerhalb der Schussweite iranischer Raketen positioniert haben (2000 km Entfernung), was für die Kampfflugzeuge ggfs. ein zweimaliges Auftanken in der Luft bedeutet, bevor sie wieder auf dem Träger landen können. Etwa dreißig Tankflugzeuge haben die USA im Nahen Osten zusammengezogen. 

Der Krieg erscheint von Tag zu Tag unsinniger.

 

2 Kommentare

  1. Diese prägnante Berichterstattung ist mehr wert, als alles das zusammengenommen, was unsere sog. Experten absondern. Weiter so,

    • Habe eher den Eindruck, diese Analysen verlieren sich in unwesentlichen Details.

      Entscheidend sind die Statistik Anteil an der Weltwirtschaft. Und die Pisa Studien. Wenn Russland und China die Lage noch 20 Jahre halbwegs ruhig halten, hat sich das Problem von alleine erledigt.

      Ich wette mit Ihnen: Die Chinesen werden uns weiterhin mit blöd machender Unterhaltungselektronik überschwemmen. Und Ve­ne­zo­la­ner, Perser, Kubaner… eiskalt ermorden lassen. Einfach nur, damit wir beschäftigt sind und uns nicht um Chinas Aufstieg kümmern können. Russland wird gerade genug Kriege führen, um einem existenzbedrohenden Überfall zuvorzukommen. Und wir werden uns weiterhin mit Handyspielen oder wirren sinnlosen Nachrichten die Birne volldröhnen.

      In 20 Jahren wird plötzlich auffallen, dass die Chinesen die Welt genauso unauffällig übernommen haben wie unsere Automobilindustrie.

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