Eine Kommentarfunktion einzurichten, ist ein gewisses Wagnis.
Als Seitenbetreiber ist man verantwortlich für alles, was auf der Seite erscheint. Auch für die Kommentare.
Nach vielen Jahren ohne die Möglichkeit für Kommentare zu bieten, habe ich mir die aktuelle Kommentarfunktion von WordPress wieder einmal näher angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, dass die jetzt eingebauten Sicherungen eigentlich ausreichen müssten, um das Wagnis wieder einzugehen.
Das erfordert allerdings von beiden Seiten, von Ihnen und von mir, ein gewisses Maß an Disziplin. Ich denke, dass wir das miteinander schaffen werden.
Wie geht das nun?
Aller Anfang ist umständlich. Beim nächsten Mal geht es viel einfacher.
Sie haben einen meiner Artikel gelesen und möchten dazu einen Kommentar schreiben. Prima.
Scrollen Sie vom Ende des Artikels aus einfach weiter nach unten, bis Sie links im Bild folgende Informationen finden:

Aha. Sie sind offenbar noch nicht angemeldet. Und Sie können beim ersten Mal auch noch gar nicht angemeldet sein, weil Sie noch nicht registriert sind.
Registrieren bedeutet, dass Sie einen Benutzernamen angeben, das kann Ihr Klarname oder ein beliebiger Nickname sein, und Ihre Mailadresse. Und, wie machen Sie das?
Sie müssen jetzt wieder nach oben scrollen, bis in der mittleren Spalte dieses Bild auftaucht:

Hier können Sie sich erst- und einmalig registrieren. Beim zweiten Mal können Sie sich von dieser Stelle aus dann einfach anmelden. Mit dem Registrieren ist das allerdings so eine Sache,
Wenn Sie Benutzername und E-Mail eingegeben und auf „Registrieren“ geklickt haben, sind Sie nämlich noch nicht registriert, denn etwas Wesentliches fehlt noch: Ihr Passwort.
Deshalb erhalten Sie aus dem WordPress-System heraus eine E-Mail. Dort klicken Sie auf einen Link und geraten auf eine Seite, auf der Sie Ihr Passwort eingeben können, und damit sind Sie dann tatsächlich registriert.
Auch ich erhalte eine E-Mail, in der mir die Registrierung eines neuen Nutzers angezeigt wird, aber ich erfahre nur den Benutzernamen und die Mailadresse. Das Passwort bleibt in den für mich unzugänglichen Tiefen des Systems.
Nun können Sie sich zum ersten Mal anmelden. Sie suchen wieder in der mittleren Spalte der Seite diesen Bereich

Klicken diesmal aber nicht auf Registrieren, sondern auf Anmelden, geben im oberen Feld des Anmeldeformulars entweder Ihren Benutzernamen oder Ihre Mail-Adresse ein, und im unteren Feld Ihr Passwort, dass Sie sich hoffentlich gemerkt, notiert oder gespeichert haben.

Der nächste Schritt war für mich zunächst irritierend. Er führt nämlich nicht direkt zum Artikel, sondern auf eine Profil-Seite, auf der Sie einiges über sich mitteilen können, aber nicht müssen. Ich persönlich freue mich jedoch, wenn ich dort Ihren Klarnamen finde, vielleicht auch die URL Ihrer Webseite, und ggfs. ein paar weitere Angaben.
Das sieht so aus (nur ein Ausschnitt):

Mein Tipp: Sehen Sie sich das in Ruhe an, überlegen Sie, ob und welche Angaben Sie machen wollen – und setzen Sie dies bei Ihrem nächsten Besuch dann um.
Nun wollen Sie aber wirklich erstmals kommentieren. Geht jetzt rasend schnell. Sie sehen den breiten senkrechten Balken (bei mir ist er blau – Sie können die Farbe selbst einstellen) und erkennen, dass es da auch etwas zum Anklicken gibt. Was, das habe ich für Sie noch einmal vergrößert:

Ganz oben, bei dem kleinen Häuschen, steht egon-w-kreutzer.de, damit kommen Sie auf meine Website, und wenn Sie dann beim Artikel wieder ganz nach unten scrollen, dann sieht das so aus:

Ich habe kein Limit für die Textlänge gesetzt, weil ich weiß, dass man manchmal etwas weiter ausholen muss, bitte Sie aber inständig, halten Sie Ihren Kommentar möglichst kurz und bleiben Sie dabei beim Thema des Artikels, den Sie kommentieren.
Jetzt bin nämlich ich dran. Ich erhalte eine Mail (alle Stunde einmal), wenn Kommentare eingegangen sind, und muss mich dann entscheiden, ob ich den Artikel freischalte – oder nicht.
Ich erwartet eine einigermaßen zivilisierte Sprache ohne Kraftausdrücke oder gar Beleidigungen. Ich weiß, Ihnen gelingt das.
Ich erwarte außerdem einen Kommentar zum jeweiligen Artikel. Dieser Kommentar darf kritisch sein, er darf zusätzliche Apekte ans Licht bringen, es darf auch einmal einfach nur eine glatte Zustimmung sein, Sie können in Ihrem Kommentar eine Frage aufwerfen, die ich in diesem Artikel noch nicht beantwortet habe, usw. …
Alles kein Problem.
Was ich nicht erwarte, und auch nicht freischalten werden, sind Texte, die mit meinem Artikel überhaupt nichts zu tun haben. Sollte ich also über den Bundeshaushalt geschrieben haben, und Sie widmen Ihren Kommentar der Anzucht von Radieschen im Hochbeet, dann werde ich das garantiert nicht freischalten.
Gut.
Dann dürfen Sie sich jetzt registrieren und anmelden und kommentieren.
Ich freue mich auf Ihre Beiträge.
Hallo Herr Kreutzer,
freut mich das Sie diese Funktion erlauben. So ganz einfach/logisch war die Einrichtung für mich nicht, aber der Mühe wert. Vielen Dank für Ihre Texte.
Lieber Herr Kreutzer,
danke und sehr mutig. Ich fürchte, das könnte arbeitsintensiv werden.
Sehr geehrter Herr Kreutzer,
vielen Dank für ihre unermüdliche Arbeit.
Grüßle
Lieber Herr Kreutzer, finde ich toll, auch unkompliziert einzurichten.
Vielen Dank