Das Gegenteil von Diskriminierung ist nicht etwa Prokriminierung oder, noch schöner, Eukriminierung (wie Eustress), sondern ein harmonievergifteter Mix aus
Gleichstellung, Gleichberechtigung, Gleichbehandlung, Teilhabe, Toleranz, Fairness und Inklusion.
Die Berichterstattung über den Überfall zehntausender Marokkaner auf die spanischen En-/Exklaven Ceuta und Melilla war diesbezüglich zumindest durchwachsen. Es wurden „Theorien“ aufgestellt, bezüglich möglicher Strippenzieher und/oder Verursacher, die von Netanjahu über Macron bis Sanchez, von König Mohamed VI von Marokko bis zu Abdelmadjid Tebboune, dem algerischen Präsidenten, teils auch bis zu Putin, Trump und von der Leyen reichten und dabei wurde gar nicht mehr so leise von der „Migrationswaffe“ gesprochen, wie zu Zeiten, als dies noch den Verfassungsschutz alarmierte. Während aber bei Euronews schon besorgt die Frage aufgeworfen wurde, ob die Migranten jetzt nach Deutschland kommen, tönt es aus dem vom Rednerpult aus gesehen linkesten Sektor der im Halbrund angeordneten Bestuhlung des Deutschen Bundestages:
„Deutschland und die EU stehen in der Pflicht, bei der Versorgung zu helfen und Schutzsuchende aufzunehmen. Wer glaubt, mit noch mehr Abschottung sei das Problem gelöst, irrt.“
(Klara Bünger, innen- und fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag)
Es steht für mich außer Zweifel, dass weite Teile der SPD-Fraktion, die Grünen sowieso, und auch Teile der Union diese Forderung gerne gehört haben. Links ist halt nicht vorbei, wie Merz als Wahlkämpfer versprochen hat. Links dominiert den politischen Raum und die Medien mit wohlklingenden, aber extrem unklugen Argumenten und ebenso schlichten, wie unhaltbaren Behauptungen.
Man möchte gerne wissen, welches Problem Frau Bünger meint. Man möchte gerne wissen, von welcher Abschottung Frau Bünger spricht. Man möchte gerne wissen, wo die Pflicht für Deutschland und die EU verankert ist, Schutzsuchende aufzunehmen.
Und man möchte gerne wissen, von welchen „Schutzsuchenden“ Frau Bünger im Zusammenhang mit Ceuta und Melilla spricht.
Da hat doch niemand Schutz gesucht!
Es ist das Larifari-Gedöns von unterschiedsloser Gleichstellung, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung, aus dem sich ein individuelles Anrecht auf Teilhabe, Fairness und Inklusion ableitet, sowie der Anspruch auf eine grenzenlose Toleranz gegenüber allen störenden „Eigenheiten“.
Diese leicht zum Platzen zu bringenden Spruchblasen zielen auf das gutmütige Herz des zivilisierten, hilfsbereiten und sozial engagierten Mitteleuropäers, der gerne bereit ist, in der Rolle des barmherzigen Samariters aufzugehen, weil er darin jenes Maß an Anerkennung und Bestätigung findet, das ihm ansonsten versagt bleibt. Verstärkt durch den Gruppendruck aus einem angeblichen „Wir sind mehr!“, wird jenes unsägliche „Kein Mensch ist illegal“ unreflektiert nachgeplappert und bis zum Erbrechen wiederholt.
Jeder Mensch, der ohne Genehmigung in ein fremdes Staatsgebiet eindringt, ist ein illegaler Einwanderer. Sollte der illegale Einwanderer Asyl begehren, und sollte diesem Asylbegehren entsprochen werden, erhält der illegale Einwanderer ein Aufenthaltsrecht für die Dauer des Fortbestehens der Asylgründe. Wird das Asylbegehren abgeleht, ist der illegale Einwanderer des Landes zu verweisen. In Ausnahmefällen kann aus besonderem Grund eine befristete Duldung ausgesprochen werden.
Weder der anerkannte Asylbewerber, noch der ausreisepflichtige illegale Einwanderer, hat auch nur den geringsten Anspruch, den Staatsbürgern des Landes gleichgestellt zu werden, in dem er sich als Ausländer – legal oder illegal – aufhält, und etwa Gleichbehandlung oder gleiche Rechte zu fordern. Ein Recht auf Toleranz gibt es schon gar nicht, weder für Ausländer, noch für Staatsbürger. Toleranz ist ein individueller, anlassbezogener Akt, aus übergeordneten Erwägungen heraus, Störendes zu dulden, bzw. zu ertragen.
Nimmt man diese Feststellungen ernst, und man sollte sie ernst nehmen, wenn man als Erwachsener selbst ernst genommen werden will, erscheint die Idee, Menschen,
die illegal in die spanischen Gebiete in Nordafrika eingedrungen sind, aus keinem anderen Grund, als dem, dass diese dort eingedrungen sind und Schwierigkeiten haben, sich selbst zu versorgen,
in Deutschland aufzunehmen, nur noch als absurd, um nicht zu sagen, völlig bekloppt.
Wenn es nur um Ceuta und Marokko ginge – geht es aber nicht.
Migrationsströme in Richtung EU und Deutschland sind nach wie vor Realität. Besonderheiten, wie Familiennachzug (2025: 128.358) oder die Aufnahme so genannter afghanischer Ortskräfte helfen, die gesunkenen Zahlen aus den inzwischen etwas weniger ergiebigen traditionellen Fluchtrouten wieder aufzufüllen.
Das Argument für die Beibehaltung der von Angela Merkel ermöglichten, unbegrenzten Zuwanderung: „Ohne Ausländer würde hierzulande alles zusammenbrechen“, ist trotz des wahren Kerns vollendeter Blödsinn. Ein Großteil der Zuwanderung geht in die Sozialsysteme.
In klassischen Einwanderungsländern, wie z.B. Kanada, wäre ohne eingewanderte Ausländer auch längst alles zusammengebrochen. Der Unterschied: Kanada wirbt um Einwanderer, aber nur um solche, mit klar beschriebenen Merkmalen und Qualifikationen, prüft die Bewerber, und erteilt nur denen Visa und Arbeitserlaubnis, die diesen Ansprüchen genügen.
Selbstverständlich würde dies als Versuch, dem Fachkräftemangel zu begegnen, auch in Deutschland funktionieren. Allerdings müsste dann aber nicht nur die Fachkraft für Deutschland attraktiv sein, sondern auch Deutschland für die Fachkraft. Das heißt gutes Einkommen, niedrige Steuern und Abgaben, Freiheit statt Überregulierung, gute Wohnungen, gute Schulen, gute Versorgung – auch kulturell, und ein gewisses Maß an Sicherheit für Eigentum, Leib und Leben.
So sind Menschen eben doch verschieden – und nicht gleich.
Niemand macht diesen Unterschied deutlicher als die Linken, wenn sie sich gegen rechts abgrenzen. Da fliegen alle schönen, ureigenst linken Forderungen nach Gleichstellung, Gleichberechtigung, Gleichbehandlung, Teilhabe, Toleranz und Fairness in die Tonne.
Niemand erlaubt es sich, selbst den Verfassunggrundsatz des gleichen Rechts für alle radikaler zu brechen als die Linken in ihrem Verhalten gegenüber den Rechten, verleumderisch in der Debatte, gewalttätig auf der Straße und mit legalen Tricks in den Rathäusern und Parlamenten.
Gleiches Recht für alle ist übrigens das, was das tragende Skelett der demokratisch verfassten Republik ausmacht. Dieses gleiche Recht ist jedoch so beschaffen, dass es ein gleiches Recht bei gleichen Voraussetzungen und unter gleichen Umständen darstellt. Das Mietrecht gilt für Mieter und wirkt auf die Vermieter, nicht auf die Bewohner des selbstgenutzten Eigenheims. Wobei auch in allen Belangen des Mietrechts immer noch nach vielen Fallkonstellationen zu unterscheiden ist. Das Strafrecht gilt für alle Straftäter, unterscheidet aber wiederum zwischen dem Jugend- und dem Erwachsenenstraftrecht, kennt mildernde Umstände, bis hin zur Schuldunfähigkeit, berücksichtigt nicht zuletzt auch das Motiv und legt die Strafe in den meisten Fällen in ein gesetzlich begrenztes Ermessen des Richters. Für alle, die mit den gleichen Voraussetzungen vor Gericht stehen, gilt gleiches Recht. Aber der vierzigjährige Gewohnheitsverbrecher wird nach dem dritten Banküberfall nicht auf eine Verurteilung mit Bewährung nach dem Jugendstrafrecht hoffen dürfen, wie der 17-Jährige, der erstmals aufgefallen ist, weil er einen Zigarettenautomat aufgebrochen hat. Es ist das Recht selbst, das differenziert.
Der Marokkaner ist kein Deutscher.
Deutschland hat keinerlei Veranlassung, auch nur einen in Spanien gestrandeten Marokkaner nach Deutschland einzuladen, geschweige denn, einzufliegen. Auch, dass beim Versuch der Einwanderung nach Spanien ~70 Marokkaner ertrunken sind, liegt absolut außerhalb deutscher Verantwortlichkeit.
Wer von humanitärer Verpflichtung faselt, kann diese nicht auf die Marokkaner in Spanien begrenzen. Wenn es genügt, aus wirtschaftlichen Gründen eine Grenze zu überqueren, um die Segnungen der deutschen Sozialsystem zu erhalten, könnten Milliarden irgendwelche Grenzen überqueren, um von Deutschland eingeladen zu werden. Jedenfalls solange sie von der eigenen Regierung nicht daran gehindert werden.
Sollten wir dann Krieg führen gegen alle Staaten, die ihre Bürger nicht nach Deutschland ausreisen lassen? Wegen der humanitären Verpflichtung?
Linke könnten das vielleicht für die logische Konsequenz halten. Weiß ich nicht.
Rechte kämen selbst im Vollrausch nicht auf diese Idee. Da bin ich mir ziemlich sicher.
Ich erlaube mir an dieser Stelle Klartext:
Es handelt sich um einen kriegerischen Angriff Marokkos auf Spanien, seit 8 Jahren vin Israel vorbereitet und aus aktuellem Anlass von den USA genehmigt. Das WISSEN wir.
Wäre Spanien ein richtiges Land und keine Soros- Kolonie, hätten die das Feuer eröffnet und Marokkos Hauptstadt eingeebnet.
Ich weiß das nicht, lasse es aber einfach mal so stehen.
Mit dem WIR waren nicht Sie gemeint, der Eindruck konnte entstehen, ich hätte präziser formulieren sollen. Es gibt dazu im öffentlichen Raum diverse Belege und natürlich auch Umstände, die kaum einen anderen Schluss zulassen. Das Wir bezieht sich jedoch am Ende auf persönliche Quellen , die ich selbst habe.