Russland und die USA haben beschlossen ihre Brzezinski’sche Schachpartie um die Ukraine mit einem Remis zu beenden. Die Amis, die das Ganze angezettelt haben (Maidan, Maidan! Fuck the EU), sind offenbar zu der Erkenntnis gelangt, hier nichts mehr gewinnen zu können, und Russland ist froh, keine weiteren Opfer in diesem Krieg bringen zu müssen, auch wenn es vermutlich länger durchgehalten hätte als der selbsternannte Wertewesten.
Es gibt also einen Friedensvertrag zwischen Russland und den USA.
Und wer steht dumm herum?
Da ist auf der einen Seite natürlich Selenski. Statt froh zu sein, dass die Kämpfe aufhören, dass Mittel für den Wiederaufbau, teils aus eingefrorenem russischen Vermögen bereitstehen, statt einzusehen, dass mit jedem Tag, den der Krieg noch länger dauert, seine Position immer untragbarer werden wird, will er noch einmal mit Trump sprechen, der es nicht einmal für nötig gehalten hat, vorher mit den Europäern zu sprechen, die die wahren Gelackmeierten sind.
Wie viele Milliarden haben die EU und ihre Mitgliedsstaaten zu diesem Krieg zwischen Russland und den USA beigetragen? Wie viele Milliarden hat alleine Deutschland an militärischer Ausrüstung, Finanzhilfen und für das Bürgergeld von einer Million nach Deutschland geflüchteten Ukrainern aufs Spiel gesetzt, um am Ende alles zu verlieren?
Russland und die USA gehen wieder aufeinander zu. Sanktionen werden aufgehoben, Russland ist bei den G8 wieder willkommen, Donezk, Lugansk, die Krim und Teile von Cherson und Saporischja werden definitiv russisch, die NATO bleibt draußen und wird die Ukraine nicht länger aufnehmen wollen.
Aber die EU, die nicht gefragt wurde, wird die Ukraine wohl oder übel aufnehmen müssen, sollen nicht alle Versprechen gebrochen werden, die in den langen Jahren des Krieges als Treueschwüre für Selenski in die Welt getutet und geblasen wurden, als hätte man eine Ahnung davon.
Sie sollten glücklich sein, dass die Eskalationsspirale angehalten und zurückgedreht wurde, denn der Krieg stand tatsächlich kurz davor, sich in die EU-Staaten auszubreiten, mit Waffen, denen man nichts entgegen zu setzen hat, mit Soldaten ohne Kriegserfahrung und mit gähnend leeren Magazinen, weil fast alles, was da war, bereits in der Ukraine verheizt worden ist.
Aber, sie manteln sich auf, wie man in Bayern für „Männchen-Machen“ sagt, und wettern gegen den Frieden, weil sie nicht gefragt, noch nicht einmal gehört worden sind. Es fehlt nur noch, dass sich aus der EU heraus eine Koalition der Kriegswilligen erhebt, die weiterhin Waffen und Knowhow und Personal an die Ukraine liefern wird, weil sie diesen Frieden „völkerrechtlich“ nicht anerkennen. Es hört sich jedenfalls fast so an.
Dabei hätte diese EU tausend Aufgaben, die wichtiger, dringlicher und sinnvoller sind als diesen Krieg noch weiter in die Länge zu ziehen. Diese EU, die mit ihren verbissen verfolgten Klimazielen der deutschen Wirtschaft den Garaus macht und damit der gesamten EU das Rückgrat bricht. Diese EU, die sich jeden Tag mehr in einen totalitären Überwachungsstaat verwandelt, in einem Maße, dass selbst die hartgesottenen Amerikaner das kalte Grausen überkommt. Diese EU, die immer noch glaubt, den asitatischen Tigerstaaten als Dompteur die Peitsche zeigen zu können, obwohl sie längst in eine auf lange Zeit unauflösbare Abhängigkeit von ihnen geraten ist. Diese EU, die ihren vernünftigen Mitgliedern die Daumenschrauben anlegt, nur weil sich diese dafür ausgesprochen haben, die Beziehungen zu Russland nicht total zu vergiften …
Diese EU will mitreden?
Was will sie denn ändern, an diesem Friedensplan?
Die 28 Punkte sind so ziemlich das Ausgewogenste, was ich mir vorstellen kann, um aus der verfahrenen Kriegssituation herauszukommen, ohne dass die Beteiligten das Gesicht verlieren. Da könnte ein Mitreden der EU nur zur Verschlechterung der Vereinbarung führen.
Es war der Anti-Trump-Geist, der die EU beflügelt und zugleich geblendet hat. Es war der Anti-Trump-Geist, der es ihnen unmöglich gemacht hat, die jetzt eingetretene Wende rechtzeitig zu antizipieren.
Und nun stehen sie da, wissen, dass sie den Krieg verloren haben, ohne kapituliert zu haben, und wollen offenbar weitermachen?
Ein erbärmliches Schauspiel mit erbärmlichen Darstellern. Das Publikum, die Bevölkerung der EU-Staaten, wird sie auspfeifen, wenn erst einmal allen aufgegangen ist, wie sie mit der Ukraine-Propaganda betrogen und ausgeplündert worden sind.