Der direkte Weg vom Drohnen- zum Atomkrieg

PaD 26 /2026 – Hier auch als PDF verfügbar: Pad262026 Vom Drohnen- zum Atomkrieg

Die rasante Entwicklung der Drohnentechnologie hat den Krieg verändert. Eine Front, wie es sie jetzt noch zwischen russischen und ukrainischen Kräften am Boden gibt, wie sie in gewisser Weise auch noch im Libanon zwischen Israelis und Hisbollah zu erkennen ist, wird es in künftigen Kriegen nicht mehr geben.

Wir sehen diesen frontlosen Krieg bereits in voller Schönheit im israelisch-amerikanischen Krieg gegen den Iran, und wir sehen ihn, obwohl es parallel dazu doch noch eine Front gibt, auch im Ukraine Krieg.

Der Drohnenkrieg ist die Fortsetzung des Flächenbombardement aus der Luft mit stark optimierten Mitteln. Der Vorteil für den so Kriegführenden: Es gehen nun weder Flugzeuge, noch Besatzungen verloren. Außerdem ist die Trefferwahrscheinlichkeit auf konkrete, vorherbestimmte  Ziele sehr viel höher. Man kann es auch so ausdrücken: Bei sinkenden Kosten und sinkendem Risiko steigt die Schadwirkung.

Jeder militärische Thinktank ist daher zwangsläufig mit der Frage befasst, eine hochgradig wirksame, aber preiswerte Lösung zur Drohnenabwehr zu finden.

Die Schwierigkeiten, die dabei zu überwinden sind, sind immens.

Das Schlagwort heißt: „Überlastung“ der Luftabwehr.

Für die Produktion großer Mengen billiger Einwegdrohnen gibt es keine kriegsrelevante Obergrenze. Ebenso ist die Anzahl gleichzeitig in Schwärmen angreifender Drohnen nach oben vollständig offen.

Zudem ist nicht vorhersehbar, wo sich die Startplätze der Drohnen befinden und welchen Flugrouten sie folgen werden, um welche Ziele zu attackieren.

Sind sie erst einmal in der Luft sind die Vorwarnzeiten zu kurz, um zum Beispiel mobile Einheiten an erwarteten Angriffsschwerpunkten zu konzentrieren. In Abhängigkeit von der Reichweite der Abwehrsysteme sind daher im Grunde „überall“ ausreichende Kapazitäten vorzuhalten, um einem Drohnensturm standhalten zu können. Dies scheint sowohl mit den verfügbaren als auch mit den in Entwicklung befindlichen Systemen alleine aus Kostengründen nicht realisierbar.

Von daher ist die Planung und Stationierung der Drohnenabwehr ein Problem, das sich mit bekannten Prinzipien zum Aufbau von Verteidigungsstrukturen nicht lösen lässt, zumal nicht nur die jeweils eingesetzte Zahl von Drohnen, der Angriffszeitpunkt und die Flugrouten kaum vorhersehbar sind, sondern eben auch die Frage, welche der zu schützenden Objekte Ziel eines aktuellen Angriffs sein werden, fast bis zum Einschlag offen bleibt.

Das lässt sich mit einem kleinen Gedankenspiel recht gut herausarbeiten.

Nehmen wir an, es gäbe tausend schützenswerte Objekte, während der Angreifer täglich tausend Drohnen nachproduzieren kann. Nehmen wir weiter an, der angegriffene Staat hätte eine näherungsweise runde Außengrenze von 2000 km Länge, die auf 1000 km die gemeinsame Grenze mit dem Gegner darstellt.

Die Idee, an der Grenze einen Drohnenschutzwall zu errichten, klingt zunächst schön. Die Polen haben sich das wohl vorgenommen.

Weil aber nicht vorhergesagt werden kann, an welcher Stelle der Gegner seine Drohnenschwärme in welcher zeitlichen und räumlichen Massierung über die Grenze schickt, muss die Abwehr so aufgestellt sein, dass sie entlang der ganzen Grenze so stark ist, um an jedem Ort ein punktuelles Eindringen von 1.000 Drohnen abwehren zu können. Entweder sehr viele, relativ billige Systeme geringer Reichweite in geringen Abständen, oder – wegen der längeren Flugzeit der Drohnen – ein Stück ins Hinterland zurückgezogene, relativ teure Systeme mit höherer Reichweite, könnten theoretisch einen fast 100 %-igen Schutz bieten.

Der Witz ist allerdings, dass der Gegner zwar täglich 1.000 Drohen produzieren kann, aber nicht jeden Tag 1.000 Drohnen einsetzen muss. Gerade zu Beginn eines Drohnenkrieges könnten in einer ersten Welle 10.000 Drohnen zum Einsatz kommen – und schon bricht der ganze schöne Schutzwall unter der Überlast zusammen.

Dieses Problem tritt gleichermaßen auf, wenn nicht die Grenzlinie gesichert werden soll, sondern jedes wichtige Objekt seinen eigenen Drohnenschutz erhalten soll. Im Zweifelsfall wird die Masse siegen – und während des Siegens auch noch weite Teile der Abwehrsysteme zerstören.

Auf den Punkt gebracht: Gegen Drohnenschwärme, sind sie erst einmal in der Luft, ist kein Kraut gewachsen. Wer die Überlastung der Abwehr verhindern will, überlastet sein Militärbudget mit der Beschaffung einer maximalen Überkapazität an Abwehrsystemen.

Die aus Sciencefiction Filmen bekannten „Schirme“, mit denen sich Raumschiffe vor der Wirkung gegnerischer Waffen schützen, sind noch nicht erfunden, unter anderem, weil die dafür erforderlichen Energiequellen noch nicht erschlossen sind.

Es wird sich m.E. bald herumsprechen, dass die beste Form der Abwehr von Drohnen darin besteht, sie gar nicht erst in die Luft kommen zu lassen, noch besser, gleich ihre Produktion zu verhindern.

Wieder ist der Gegner im Vorteil, denn es ist einfacher, Produktionsstätten und Waffenlager zu dezentralisieren und zu verstecken, als die notwendige Aufklärungsarbeit zum Aufspüren der Verstecke zu leisten. Auch unter Einsatz fortschrittlichster Satellitentechnologie und KI-gestützter Auswertung ist dies nicht ohne eine große Zahl von Spionen vor Ort hinreichend möglich. Ohne permanente flächendeckende Aufklärung gibt es keine Ziele, die bekämpft werden könnten. Da helfen auch hyperschallschnelle hochpräzise ballistische Raketen nicht wirklich.

In der Erkenntnis der Unmöglichkeit, sich mit herkömmlichen Mitteln wirksam vor Drohnenangriffen zu schützen, liegt natürlich zugleich die nächste Idee für eine Patentlösung: Den Gegner zermürben, indem er ebenso mit Drohnen überflutet und seine Verteidigung überlastet wird.

Kann man machen. Bringt aber nichts, außer Verlusten auf beiden Seiten. Vor allem aber wird dieser Abnutzungskrieg teuer, weil er erst entschieden sein wird, wenn einer Seite die Drohnen ausgehen.

 

Diese Erkenntnis war meines Erachtens der einzige Grund dafür, den Überfall auf den Iran mit dem Ziel zu planen, praktisch im ersten Augenblick des Angriffs den brutalen Enthauptungsschlag gegen den Führungszirkel zu führen.

Die Logik ist einfach. Der Gegner kann so gut gerüstet sein, wie er will, wenn niemand mehr die Befehle zum Einsatz gibt, ist der Krieg vorbei, kaum dass er begonnen hat.

Allerdings haben die Perser diese Möglichkeit ebenso erwogen wie die Strategen im Pentagon und ihr eine hohe Wahrscheinlichkeit zugemessen. Also wurde dafür Sorge getragen, dass die Strukturen handlungsfähig bleiben. Wie wir wissen, sind die Strukturen handlungsfähig geblieben, obwohl der oberste Führer und mit ihm viele hohe Regierungsmitglieder und Militärs ermordet wurden.

Auf das folgende Abgleiten in den Abnutzungskrieg gegen iranische Drohnen (und Raketen) waren die USA nicht vorbereitet. Daher sahen sie sich gezwungen, die Kampfhandlungen schnellstmöglich abzubrechen und eine Atempause einzulegen, die natürlich auch genutzt werden wird, sich strategisch neu auszurichten.

Bis dahin hat der Iran also ziemlich alles richtig gemacht, was sich auch deutlich an seinen hartnäckig vertretenen Verhandlungspositionen ablesen lässt, die darauf zurückzuführen sind, dass der Nachweis geführt werden konnte, den USA zumindest standhalten zu können.

 

Es muss noch einmal betont werden, dass derzeit keine Drohnenabwehr stark genug ist, um einen wirklichen Schutz vor Drohnenschwärmen zu bieten. Wir finden es doch täglich in den Nachrichten:

  • Russland kann sich und seine Infrastruktur nicht schützen,
  • die Ukraine kann sich nicht schützen,
  • Israel kann sich nicht schützen,
  • die USA können ihre Stützpunkte nicht schützen,
  • und der Iran, der bisher hauptsächlich mit Marschflugkörpern, Raketen und Bomben angegriffen wurde, kann sich nach meiner Einschätzung ebenfalls nicht schützen.

Verteidigung wird so automatisch zur Vorneverteidigung.

Es muss ferner festgehalten werden, dass der Einsatz billiger Drohnen, auch in großen Stückzahlen, weit geringere Kosten verursacht, als die Abwehr von Drohnen. Alleine die Bereitstellung von flächendeckenden Abwehrsystemen erfordert größeren Aufwand als die Einrichtung von Drohnenproduktionsfabriken, und der einzelne Schuss eines Abwehrsystems mit Reichweiten >10 km, kann schon mehr kosten als die abgeschossene Drohne.

Zweifellos werden die Drohnen weiterhin sehr schnell sehr viel intelligenter und effizienter. Zweifellos werden auch die Abwehrsysteme weiterhin eine massive qualitative Verbesserung erfahren und höhere Abschussquoten erzielen. Die Grundprobleme: Billige Drohne gegen teure Abwehrsysteme und die Größe des fliegenden Schwarmes gegen die Dichte der stationären Verteidigung werden jedoch auf absehbare Zeit unlösbar bestehen bleiben.

So lange aber Drohnenschwärme ausreichen, um die Luftabwehr zu überlasten, werden auch Marschflugkörper und ballistische Raketen in deren Schutz vermehrt ihre Ziele erreichen

Ich vermute, dass die nächste Entwicklungsphase noch einmal sehr kleine „Drohnenjagd-Drohnen“ hervorbringen wird, die nach der Erfassung von Drohnenschwärmen in den gefährdeten Bereichen vollautomatisch gestartet werden, autonom ihre Ziele erfassen, mit sehr hoher Geschwindigkeit zu den gegnerischen Drohnen aufsteigen und bei Annäherung ihre kleine Sprengladung zünden.

Allerdings wird auch das nur für kurze Zeit einen Vorteil bringen. Der Gegner kann auch dieses System austesten, Gegenmaßnahmen entwickeln, und letztlich zum Hammer der schieren Masse greifen und die Abwehr wiederum überfordern.

 

Der von Drohnenmassen dominierte Krieg kennt keine Front mehr. Angriffe finden tief im gegnerischen Hinterland statt – und die Vergeltung trifft den Angreifer in dessen Hinterland.

Dagegen sind Bodentruppen machtlos. Kampfflugzeuge sind zwar noch wirksam einsetzbar, verlieren jedoch ihre Bedeutung. Kriegsschiffe, als große, schwerfällige Ziele, sind mit einem hohen Verlustrisiko behaftet.

Das strategische Problem besteht darin, dass nichts von dem, was an konventionellen Waffen aufgeboten werden kann, ausreicht, um den Gegner zum Aufgeben zu bewegen. Es wird gekämpft, bis das Material zu Ende geht.

Es fehlt die Gewissheit, verlieren zu können.

Es fehlt das Abschreckungspotential.

 

Die Drohnen, so gefährlich sie auch sind, sind zur Abschreckung nicht geeignet, sie verleiten lediglich zum immerwährend Abtausch von Vergeltungsschlägen. Drohnenproduktion und Drohnenangriffe können in gewissem Umfang unterbunden werden, aber niemals vollständig.

Dass der Enthauptungsschlag, selbst wenn er gelingen sollte, nicht zum erwarteten Ergebnis führen muss, hat der Iran bewiesen. Andere werden sich  daran ein Beispiel nehmen.

 

Von daher gehe ich davon aus, dass der Drohnenkrieg den Einsatz von Atomwaffen erzwingen wird.  Sie erscheinen als das einzige Mittel, die Ressourcen des Gegners radikal zu reduzieren und gleichzeitig eine massive Abschreckungswirkung zu erzielen, die den Gegner zur Kapitulation zwingen wird.

Es sei denn, er verfügt ebenfalls über Atomwaffen.

 

Aus dieser Logik erschließt sich die Überzeugung der Israelis, keinesfalls  zulassen zu dürfen, dass der Iran über Atomwaffen verfügen könnte.

Aus dieser Logik erschließt sich die Priorität des sehr armen Staates Nordkorea für das eigene Atomwaffenprogramm.

Aus dieser Logik heraus kann auch prognostiziert werden, dass sich Pakistan und Indien niemals soweit provozieren werden, dass eine Seite sich veranlasst sehen könnte, Atomwaffen einzusetzen.

Aus dieser Logik heraus wird verständlich, warum sich die europäischen NATO-Staaten ohne eigene Atomwaffen von Trump mit der Drohung der Aufkündigung des NATO-Vertrages ins Bockshorn jagen lassen.

 

Die Tatsache, dass seit 80 Jahren keine Atombombe mehr zum Einsatz gekommen ist, hat eine gewisse Sorglosigkeit aufkommen lassen. Man weiß zwar um die Gefahr, glaubt aber nicht mehr daran, dass noch einmal jemand den roten Knopf drücken würde.

Dies hat – insbesondere in der ukrainischen Führung – zu einer Dreistigkeit der Provokationen gegenüber Russland geführt, die das russische Vernichtungspotential mit abschätzigem Grinsen schlicht ignoriert. Überzeugt: Der traut sich das ja doch nicht.

 

Inzwischen müsste man sich allerdings auch im Kreml darüber klar geworden sein, dass die Absicht, einfach nur die Krim und den Donbas unter die russische Gewalt zu bringen, und dann die Militärische Sonderoperation für beendet zu erklären, längst nicht mehr zum Ziel führen wird.

Die Ukraine wird so lange nicht bereit sein, einem Friedensvertrag mit Gebietsabtretungen zuzustimmen, solange die EU, insbesondere Frankreich, Großbritannien und Deutschland, diesen Krieg mit Waffen, Logistik und viel Geld am Leben halten.

Nach den erheblichen ukrainischen Treffern im russischen Hinterland, auch in den Großstädten St. Petersburg und Moskau, ist Russland gezwungen, sich ernsthaft zur Wehr setzen, bevor auch noch die letzte Raffinerie und das letzte Öl-Terminal in Brand geschossen sind.

Die Oreschniks ohne Sprengköpfe waren nicht Abschreckung genug.

Die Frage ist m.E. nicht mehr ob, sondern nur noch wann und wo Russland zum Befreiungsschlag ansetzen wird.

Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Macron, Starmer und Merz werden zwar nicht den Auslöser drücken, stehen aber vollständig in der Verantwortung und verfügen über alle Möglichkeiten, dies noch abzuwenden. 

Es sieht nicht so aus, als wollten sie das.

8 Kommentare

  1. Es hat den Anschein, dass der Drohnenkrieg durch denjenigen gewonnen wird, der dem Feind Schäden zufügt, die dieser vor allem psychologisch nicht verkraftet. Die USA und die Golfstaaten haben sich bislang als nicht besonders widerstandsfähig erwiesen. Im Gegensatz zu Iran, Russland und Ukraine, bei Isreal bin ich mir nicht so sicher.
    Es kann auch sein, dass die derzeitigen Drohnenkriege zu Ende gehen, weil der jeweilige Gegner durch strategisch wirksame Treffer lahmgelegt wird. Falls das das Ziel der derzeitigen Drohnenoffensiven im Ukraine-Konflikt ist, kann ziemlich sicher gesagt werden, dass Russland zu groß ist, um es auf diese Weise in die Knie zu zwingen. Bei der Ukraine bin ich mir nicht so sicher, da die Russen derzeit (vermutlich mit Erfolg) die Transportinfrastruktur angreifen, einschließlich der Lokomotiven und der Hafenanlagen von Odessa und der Versorungswege zu den beiden letzten im Osten befindlichen Großstädten Charkow und Saporoshje.
    Zudem muss man bei der Beurteilung des Drohnenkrieges im Hinterkopf behalten, dass Deutschland, genauer gesagt: die Firma Helsing, derzeit der größte Drohnenliferant für die Ukraine zu sein scheint. Ich nehme an, dass ein wirksamer Treffer bei der Münchener Firma die einheimische Kriegsbegeiterung erheblich dämpfen würde. Das nur als Randbemerkung.

  2. Trifft den Nagel auf den Kopf. Zwar sind moderne EMP Waffen inzwischen einsatzbereit, aber noch nicht produziert. Und sie werden auch nur eine Teilwirkung haben. Die Pläne liegen etwa in Moskau in der Schublade. Manche befürwirten einen Nuklearschlag auf Lwiew , um eine letzte Warnung auch an die Europäer zu schicken. Allerdings ist man in Peking und auch im globalen Süden gar nicht für so eine nukleare Pandorra Büchse. Das wiederum sagen diejenigen, die einen Angriff auf (alle!) Produktionsstätten in Eiropa befürworten, verbunden mit einer inoffiziellen nuklearen Warnung. Ironischerweise ist nicht nur der Grabenkrieg aka WW1 zurück, sondern bald auch die zentrale Rolle des nicht elektronisch störbaren Infanteristen. Wer glaubt die aktuelle Gamifizierung (man bekommt als ukrainischer Drohnenpilot auch Punkte für zivile Ziele, damit der Einsatz nich treffer-frei endet) würde zu einem Krieg per Fernsteuerung führen.
    Es werden wieder Flächeneroberungen nötig, und damit Fuss – Soldaten. Die EU hat drei mal soviele Einwohner wie Russland, wenn auch weit weniger wehrtüchtige. Es kann daher zu einer Situation kommen, wo eine nukleare Vernichtung Europas zur einzigen Option wird. Ich befürchte daher fast mehr, dass man sich in Moskau zu lange auf den internen Zusammenbruch der EU verlässt, als dass die jetzt ein deutliches Zeichen setzen. Etwa die Versenkung eines Nato- Kriegsschiff , dass an der Piraterie beteiligt war mit einer nuklearen(?) Hypersonic. Ich würde bei allem Mitleid mit den Angehörigen, vermutlich eher erleichtert aufatmen als verängstigt sein. Wir sind offenbar nicht in der Lage, unsere völlig irren Politiker zu stoppen. Dann muss es wohl jemand anders tun?

  3. Anmerkung von Egon W. Kreutzer: Dieser Kommentar liegt weit abseits dessen, was ich für wahr halte. Liegt m.E. aber immer noch im Bereich dessen, was auch unterhalb der Strafbarkeitsgrenze noch gemeint werden darf.

    Oder wurden keine weiteren Atombomben seit 1945 gezündet, da es sie nicht gibt. In diesem Zusammen verweise ich auf das Buch von Dr. Michael Palmer „Hiroshima revidiert: Die Beweise für Senfgas und Napalm anstatt Atombomben“.
    Im Klappentext ist zu lesen: „“Es ging nicht um den Sieg über Japan, sondern darum, den Menschen Angst vor einem Atomkrieg zu machen, um sie damit zur Unterwerfung unter eine künftige Weltregierung zu bewegen.“ Dr. Michael Palmer unternimmt eine neue und eingehende Untersuchung der wissenschaftlichen und medizinischen Daten zu den Bombenangriffen in Hiroshima und Nagasaki. Das Ergebnis: es wurden keine Atombomben gezündet. Aber wie konnte es gelingen, Atomangriffe massenwirksam vorzutäuschen? Und was waren mögliche Motive für diese gigantische Täuschung? Die Angst vor einem Atomkrieg ist heute so aktuell wie damals.“

    Es sind gerade die harten medizinischen Fakten, die Dr. Palmer in seinem Buch auch mit Quellen belegt hat, die seine Theorie äußerst wahrscheinlich erscheinen lässt.
    Und mir kommt dann auch immer noch dieser Gedanke: Bei welchem Thema der letzten Jahrzehnte wurden wir nicht belogen? Irak-Krieg, 9/11, Corona, menschengemachte Klimaerwärmung, Erdöl und Erdgas als fossile Energieträger und, und… Warum soll man bei dem Thema der Atombombenabwürfe uns gerade hier die Wahrheit sagen?

    • Palmer macht das gleiche, wie die vielen durchaus überdurchschnittlich intelligenten, informierten und integeren Menschen tun, die die Mondlandung für Fake halten: Einen Denkfehler!
      Es gibt jede Menge scheinbar tolle Indizien für so eine These, aber eben auch harte Gegenbeweise . Und da reicht frei nach Einstein eben einer. Als Wissenschaftler (also die seltene echte Art) kann ich Ihnen sagen: Ich kann leicht mit Material aus Japan eine Neutronenaktivierungsanalyse machen (habe ich in Garching getan) und die Isotopen sehen, die nur daher stammen können. So wie ich auch den Laser Reflektor auf dem Mond ansteuern kann, denn die Apollo Crew dort hinterlassen hat. Klar, Titanic bis 9/11- nahezu alles wesentliche basiert auf Lügen, die General Skepsis teile ich mit Ihnen. Aber deswegen muss man ebenso (selbst) kritisch nachforschen. Sonst ist man mental nicht viel besser als die berühmten Schlafschafe.

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