Weil die Nachrichtenlage in einem Maße verworren und widersprüchlich ist, wie es seit Beginn der Aufzeichnungen noch nie zu beobachten war, habe ich Ende Juli, beim Erstellen meines Lagebildes „EWK – Zur Lage“ ebenfalls eine atypische Form gewählt und auf die Gliederung in „Welt“, „Europa“ und „Deutschland“ verzichtet. In der Einführung habe ich das so begründet:
Man muss sich ganz weit von der quirligen Oberfläche entfernen, um im Chaos noch Strukturen und eine Richtung zu erkennen. Diese Perspektive aufzuzeigen, ist die gewohnte Struktur der „Lage“ nicht geeignet. Von daher präsentiere ich heute ein der Absurdität angemessenes Kaleidoskop der Narretei, quer über Kontinente, Ideologien und Kriege hinweg.
In der September-Ausgabe werde ich wieder zur gewohnten Form zurückkehren. Ordnung muss sein.
Ich nutze das Erscheinen dieser atypischen Lage heute,
um auf diese spezielle Publikation aufmerksam und Sie „neugierig“ zu machen, denn ihren Ursprung hat sie in dem Bedürfnis meiner Leser, mir für die Zeit und den Aufwand zu danken, die ich Tag für Tag, Woche für Woche investiere, um Ihnen auf meinem Blog interessante Informationen, Einschätzungen und Prognosen anzubieten.
Nicht jeder, der dieses Bedürfnis verspürt, hat die Möglichkeit, wie jener niederbayerische Landwirt, der noch einen eigenen alten Backofen betreibt und einfach hin und wieder in Elsendorf vorbeikommt, um mir noch warmes, frisch gebackenes Brot und ein Glas Honig von den eigenen Bienen vorbeizubringen, oder wie jene Frau, die jüngst mit einem Blumenstrauß und einer Flasche Aperitif vor unserer Haustür stand, um „einfach einmal danke zu sagen“. Auch der Hobby-Kaffeeröster, der mir zwei bis dreimal im Jahr Kostproben seiner Kreationen zukommen lässt, hat einen ganz speziellen Weg gefunden, mir eine Freude zu machen.
Für viele fühlt es sich einfach nur falsch an, immer nur zu nehmen.
Und hätte ich nicht die Gewissheit, dass ich nicht nur immer gebe, sondern auch einen Dank dafür erhalte, hätte ich womöglich auch den Einddruck, dass es sich irgendwie falsch anfühlt. Es ist ja nicht nur die Zeit. Es sind auch alle Jahre ein paar tausend Euro, die ich ausgebe, um die Seite betreiben zu können.
Glücklicherweise bekomme ich Anerkennung und Dank, die mich darin bestätigen, mit meinen Möglichkeiten das Richtige zu tun. Sei es durch eine Reaktion auf meine Artikel, sei es dadurch, dass mir jemand etwas in meine Kaffeekasse legt oder sich eines meiner Bücher kauft.
2014 hatte ich erstmals die Idee mit dem Förder-Abo. Eine einmalige Zahlung von damals noch 85 Euro für ein Jahres-Abo, und als Gegenleistung von mir alle zwei Monate das den Förder-Abonnenten vorbehaltene Dossier „EWK – Zur Lage“. Die Idee ist angekommen. Gleich zu Beginn haben rund 40 Leser ein Förder-Abo abgeschlossen. Manche sind über die Jahre bis heute geblieben, andere sind nur ein Jahr oder zwei dabei geblieben, und unter dem Strich ist die Zahl der Abonnenten gewachsen. In den letzten 12 Monaten haben immerhin 82 Förder-Abonnenten ihren Jahresbeitrag gezahlt, wofür ich allen an dieser Stelle noch einmal herzlich danke.
Nicht zuletzt sind es diese Spenden, die es mir ermöglichen, meinen Blog frei zu halten von nerviger Werbung.
Am Ende dieses Beitrags finden Sie einen Link, über den Sie die atypische Ausgabe „EWK – Zur Lage“ vom 30. Juli 2026 als PDF herunterladen können.
Vorher will ich Ihnen die Regeln für das Förder-Abo mit vier einfachen Sätzen vollumfänglich erklären:
- Das Abo läuft über ein Jahr, es beginnt am 1. des Monats, der auf den Eingang der Abo-Gebühr auf meinem Konto folgt.
- Das Abo verlängert sich nicht automatisch.
- In das Abo eingeschlossen ist der mindestens 6-malige Bezug des Dossiers „EWK – Zur Lage“
- Die Abo-Gebühr beträgt einmalig 98,00 Euro.
Mehr ist nicht zu beachten.
Sollten Sie ein Abo abschließen wollen, schreiben Sie mir eine Mail an ewk@egon-w-kreutzer.de
… und hier finden Sie die atypische Lage als PDF zum Download: https://egon-w-kreutzer.de/wp-content/uploads/2026/08/260730ghssoe33ffx.pdf
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