Ein ganz normaler Dienstag im Jahr null der Ära Merz
Der bayerische Rundfunk, zuständig für die ausgewogene und wahrheitsgemäße Information der bayerischen Bevölkerung, macht am Beispiel Ingolstadt deutlich, wie reich Deutschland immer noch ist.
Als es der VW-Tochter Audi noch gut ging, konnten die 140.000 Einwohner sich über 453 Millionen Euro Gewerbesteuer freuen. In den aktuellen Planungen der Stadt werden aus dieser Quelle nur 70 Millionen erwartet. Die Folge: Ingolstadt ist nicht mehr in der Lage, einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen.
Allerdings kann man Ingolstadt sehr direkt mit der Misere der deutschen Automobilindustrie in Verbindung bringen, die auch am Premiumhersteller Audi nicht spurlos vorübergegangen ist.
Nun gut, könnte man sagen, die Automobilindustrie ist zwar wichtig, aber doch eben längst nicht alles, was Deutschland zu bieten hat.
Doch der bayerische Rundfunkt will eben die Misere nicht alleine auf dem bayerischen Ingolstadt sitzen lassen und zitiert eine Umfrage des Deutschen Städtetags, nach welcher von hundert befragten Großstädten gleich 37 keinen ausgeglichenen Haushalt mehr aufstellen können.
Da wird man nicht in allen Fällen die Automobilindustrie verantwortlich machen können. Da liegt mehr im Argen.
Friedensrettung in letzter Sekunde
Monsieur Emmanuel Macron äußerte in New York die kryptischen Sätze: „“Die Zeit für Frieden ist gekommen. Denn wir sind nur noch ein paar Momente davon entfernt, ihn gar nicht mehr erreichen zu können.“
Soweit ich das überblicken kann, dürften die paar Momente verstrichen gewesen sein, bevor der Beifall der Versammlung für die Anerkennung eines Staates Palästina durch Frankreich verklungen war. Dass in diesen wenigen Momenten der Frieden eingekehrt wäre, ist nicht überliefert.
Die Parallele zu Ingolstadt ist klar zu erkennen. Auch da wäre es Zeit für einen Friedensschluss, statt den Krieg gegen die deutsche Automobilindustrie fortzusetzen, bis sie gar nicht mehr zu retten ist. Aber man kann Audi halt nicht völkerrechtlich anerkennen. Das ist das Problem.
Was ein rechter Linker ist, hat stets die richtigen Worte parat, um sie dem Koalitionspartner der SPD vor den Latz zu knallen, wenn Gefahr besteht, dass linkeste Interessen beschädigt werden könnten.
Richtig. Richterwahl ist das Thema. Und Ramelow schäumt förmlich über vor Freundlichkeiten: Schlechter Stil, selten dämlich, versemmelt …
Was Ramelow das angeht? Nun, der Verdacht drängt sich auf, dass Jens Spahn in den Vorgesprächen nicht bereit war, alle Forderungen der LINKEn zu erfüllen, deren Stimmen helfen sollten, die Zwei-Drittel-Mehrheit abzusichern. Da kann man „selten dämlich“ schon als Drohung verstehen.
Die Investigativ-Brigade der Berliner Zeitung lässt in ihrem Artikel zu den Luftraumverletzungen über den Ostsee einen Abgrund an Landesverrat aufscheinen, der an den Landesverrat des Spiegels von 1962 erinnert. Die BZ enthüllt, was über die Luftraumverletzungen oft verschwiegen wird – und das wiegt schwerer.
Damals war es ja nur die bedingte Abwehrbereitschaft der Bundeswehr, an der sich bis heute nicht viel geändert hat. Diesmal versucht die BZ zu suggerieren, dass es nicht nur die fehlende Abwehrbereitschaft ist, mit der wir schließlich seit Gründung der Bundeswehr ganz gut leben konnten, sondern dass es die Bedrohung gar nicht gäbe. Dass es sich um eine Suggestion in der öffentlichen Kommunikation handle, übergroß aufgeblasen zudem.
In nur drei Hitzesommern (2022, 2023, 2024) starben in Europa 181.000 Menschen an den Folgen extremer Hitze. 60.000 pro Jahr.
Das klingt nach „Die Wissenschaft“, und ist auch „Die Wissenschaft“. Da wird nicht nach Totenscheinen gesucht, auf denen „Hitze“ als Todesursache angegeben wird. Da wird gerechnet und prognostiziert, wie viele Menschen denn in einem Jahr sterben würden, dann wird die Prognose mit den tatsächlichen Sterbefällen abgeglichen, und wenn da mehr sind als prognostiziert, dann sucht man einen Grund – und in Zeiten, in denen die Klimapanik nicht erlöschen darf, muss es halt die Hitze gewesen sein. Alleine die Tatsache, dass eine offizielle Statistik über die mRNA-plötzlich-und-unerwartet-Verstorbenen nicht geführt wird, spricht doch Bände.
Aber auch eine Vergleichszahl relativiert den Popanz mit den Hitzetoten. In den drei Jahren von 2022 bis 2024 sind in der EU 14,84 Millionen Menschen gestorben. Die Schwankungen vor Corona, ab 2014, im Vergleich zum 6-Jahresdurchschnitt bis 2019:
-220.000, +30.000, -50.000, +70.000, +100.000, +60.000
Bitte beachten Sie die verlinkte Statstik auch mit den absoluten Werten für 2022 bis 2024.
Wer alljährlich gezwungen ist, eine Einkommensteuer-Erklärung abzugeben, weiß, wie gefährlich es ist, dem Finanzamt keine Belege vorlegen zu können.
Donald Trump hingegen stellt sogar dreist der Öffentlichkeit gegenüber Behauptungen auf, ohne die Belege auf den Tisch zu legen.
Ein gefundenes Fressen für professionelle Trump-Hasser und Pharma-Lobbyisten.
Dass Trump in einem kurzen Statement zu den Risiken von Paracetamol keine 20 Meter Akten mit den Studienergebnissen vorgelegt hat, ist eine Aufregung wert. Dass er angkündigte, die Arzneimittelbehörde werde die Ärzteschaft informieren, kann man im Eifer der Erregung schon einmal vergessen.
Die BUNTE hat Annalena Baerbock bei CNN entdeckt. Dazu begeisterte Kommentare des US-CNN-Publikums. Hier nur ein Beispiel: „Sie sind so eine unglaubliche, wunderschöne, inspirierende Frau. Riesen Respekt und Bewunderung für Sie!“
Damit könnten alle Theorien über die Ungleichverteilung der Intelligenz nach Weltgegenden und/oder Ethnien als gesichert falsch vom Verfassungsschutz verboten werden.