Andere Abhilfe – Art. 20,4 Grundgesetz

Nachdem Grüne und Union mit Armin Laschet und Annalena Baerbock ihre Kanzlerkandidaten nominiert haben, nähert sich die Realität jener Vision an, die ich im Sommer letzten Jahres in meinem Roman „Andere Abhilfe“ veröffentlicht  habe.

Die Wahrscheinlichkeit, dass im Herbst eine schwarz-grüne Regierung ins Amt kommt, ist gestern auf über 90 Prozent angewachsen.

Von daher möchte heute ich einen Abschnitt aus „Andere Abhilfe“ veröffentlichen. Weniger als Leseprobe – vielmehr als den Versuch, darzustellen, wohin der Zug der Bundesrepublik nach den jüngsten Weichenstellungen rollen könnte, wenn nicht rechtzeitig Abhilfe geschaffen wird.

Vor dem Ausschnitt eine kurze Einführung in die geschilderte Situation:

Im Herbst 2021 wurde zwischen Union und Grünen eine Regierungskoalition geschmiedet. Für die ersten zwei Jahre sollte der Unionskandidat Bundeskanzler sein, danach die Vorsitzende der Grünen, Ilka Schilling-Krämer. Der Unions-Kanzler konnte – und wollte – sich jedoch nicht ernsthaft mit den Grünen auseinandersetzen und ließ die Zügel schleifen. Die staatliche Ordnung lösten sich Stück für Stück in Rauch auf. Antifa, arabische Clans und afrikanische Banden beherrschten die Straßen.

Dies wurde von einer von den USA aus operierenden, privaten Organisation mit Sorge betrachtet, weil deren Pläne für Deutschland alles andere als die Umwandlung in einen Islamischen Staat vorsahen.

Hier zunächst ein Ausschnitt aus der jüngsten Lagebesprechung dieser Organisation.

„In Deutschland entwickelt sich unter den Arabern und Nordafrikanern eine gefährliche Neigung zum Aufstand. Zu früh, um unsere Absichten nicht zu gefährden. Problematisch vor allem die zunehmende Unterwanderung durch die kommunistische Antifa, die zwar bisher zur Destabilisierung sehr nützlich war, auch weil sie von den Zauberlehrlingen dort niemand mehr unter Kontrolle hat, weder bei den LINKEn, noch bei den Grünen, noch bei der SPD. Polizei existiert in Deutschland nur noch auf dem Papier. Die Bundeswehr darf im Inland nicht eingreifen, und wäre vermutlich auch gar nicht in der Lage dazu. Die Deutschen selbst sind inzwischen so schicksalsergeben, dass sie sich auch dann nicht zur Wehr setzen würden, wenn sie die Waffenschränke voll hätten wie unsere Landsleute. Um den Clans und ihren Migrantenheeren die Lust am Aufstand zu nehmen, müssen wir also Truppen irgendwo loseisen und nach Deutschland entsenden.“

In der Nacht vom 2. auf den 3. März 2023 erfolgte ein brutaler Angriff auf die bedeutendsten NoGo-Areas in deutschen Großstädten. Was danach folgt, steht so im Buch „Andere Abhilfe“:

Berlin
Freitag, 3. März 2023

 

Am Morgen des dritten März lag eine erste Bilanz der Schreckensnacht vor. Bundesweit waren über siebenhundert Tote und annähernd zweitausend Verletzte gezählt worden.

Im immer noch tagenden Koalitionsausschuss beharkten sich Falken und Tauben, als handle es sich um das inzwischen sprichwörtlich gewordene „Zusammentreffen von Großfamilien. Die einen erkannten ihre offensichtliche Unfähigkeit, die entstandene Lage noch korrigieren zu können, plädierten für die Auflösung des Bundestages und Neuwahlen, die Einsetzung eines Interimskanzlers und einer Riege nur noch geschäftsführender Minister, um sich aller Verantwortung an dem, was zweifellos noch kommen würde, durch klammheimliches Verschwinden zu entziehen. Die anderen argumentierten immer wieder mit dem Bekennerschreiben, das die Attentäter an allen Anschlagsorten gleichlautend zurückgelassen hatten. Dort hatte es geheißen:

An das deutsche Volk! Allahu Akbar!

Wenn ihr die Toten gezählt und die Verwundeten versorgt haben werdet, werdet ihr feststellen, dass wir eine Arbeit übernommen haben, für die ihr nicht mehr die Kraft aufgebracht habt, und dass keinem von euch ein Haar gekrümmt wurde.

Wir haben für euch jene Verbrecher und Verräter, die Allah ein Gräuel sind, in ihre Schranken verwiesen. Dabei mag auch das Blut von Unschuldigen geflossen sein, doch wer ein Krebsgeschwür entfernen will, muss dabei auch tief ins gesunde Fleisch schneiden.

Es waren aufrechte Männer aus eueren Reihen, voller Nationalstolz und Ehrgefühl, Männer, die lange vergeblich das harte Einschreiten der Polizei gefordert hatten. Diese Männer haben uns gebeten, unsere Brüder zu bestrafen, und sie haben die notwendigen Mittel für diese Aktion zur Verfügung gestellt.

Ihnen sollt ihr danken.

Allahu Akbar!

 

„Wenn wir das veröffentlichen, richtig geframt, dann ist das wie eine Superwaffe im Kampf gegen Rechts! Wer sich diese Chance entgehen lassen, wer sich feige drücken will, der muss sich fragen lassen, welchen faschistischen Großvater er bisher verschwiegen hat.“

„Leute! Klingelts bei euch denn immer noch nicht? Merkt ihr nicht, dass wir in einer Falle sitzen, von der wir weder wissen, wer sie aufgestellt hat, noch, wie wir je wieder herauskommen können? Wer hat die Story von den Leichen in den Alpen lanciert? Keine Ahnung, oder? Warum hat sich der Kanzler wirklich erschossen? Keine Ahnung, oder? Warum liegt da in Bayern ein abgeschossener Kampfhubschrauber auf der Wiese? Keine Ahnung, oder? Wer ist dieser verfluchte Q, woher hat er seine Informationen? Keine Ahnung, oder?

Mit keine Ahnung alleine kommen wir nicht weiter. Auch wenn es gereicht hat, uns hierher zu bringen. Da draußen gibt es ein echtes Problem. Und ich sehe hier im Raum niemandem, von dem ich wüsste, dass er schon einmal ein echtes Problem gelöst hätte. Gendersternchen malen ist kein echtes Problem. Gegen Rassismus, den es hierzulande faktisch nicht gibt, auf die Straße zu gehen, ist auch kein echtes Problem. Bei einer Demo gegen rechts mitzulaufen, ist kein Problem, noch nicht einmal bei der Randale mit eingeworfenen Schaufenstern und brennenden Autos erwischt zu werden, ist ein Problem, weil wegen solcher Peanuts kein Richter mehr seinen Talar überstreift.

Ihr lebt doch in einer Parallelwelt der Selbstgefälligen.“

„Blödsinn! Wer sitzt denn hier in der Falle. Wir können jetzt die AfD verbieten lassen, das ist doch die Chance! Wer will uns dann noch hindern, die Wohnungen zu enteignen, die Banken zu verstaatlichen, endlich gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchzusetzen, endlich das Bedingungslose Grundeinkommen auf den Weg zu bringen? Wer denn noch? Die FDP?“

„Und wie erklären wir dann das ganze Schlamassel, in das wir geraten sind, um nicht zu sagen, in das ihr uns mit hineingezogen habt?“

„Wieso erklären? Was müssen wir denn erklären? – Eure große Vorsitzende hat doch gezeigt, wie es geht! Wir sagen, wie sie, vielleicht mit geringfügig angepasstem Wortlaut so etwas wie: „Wir schaffen das!“, und dann ist’s gut. Das ist jahrelang gutgegangen, das geht auch weiter gut. Schließlich haben wir uns ja kein neues Volk gewählt. Ist von Brecht, wenn ich mich recht erinnere.“

„Ich habe von dieser Dauersitzung jetzt die Schnauze voll. Wir drehen uns ja doch nur im Kreis. Ich fordere eine Abstimmung. Wer ist dafür, dass wir bekanntgeben, der Kanzler sei an einer heimtückischen Krankheit gestorben, gegen die er seit Jahren tapfer angekämpft hat, wer ist dafür, dass wir Ilka Schilling-Krämer im Bundestag zur Nachfolgerin wählen, wer ist dafür, dass wir unseren Kurs, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, unbeirrt weiterverfolgen? Wer ist dafür, der hebe jetzt die Hand.“

Der Antrag wurde mit knapper Mehrheit angenommen. Es waren die Stimmen jener taktisch denkenden Unionspolitiker, denen im Augenblick überhaupt nicht daran gelegen war, den Kanzler aus ihren Reihen stellen zu müssen, die den Ausschlag für die kurze Amtszeit der von den Grünen vorgeschlagenen Kandidaten gaben.

 

Q 3
Samstag, 4. März 2023

Liebe Mitbürger,

heute Morgen vermeldeten die Medien den Tod unseres geliebten Bundeskanzlers, der nach langer schwerer Krankheit, bis zum letzten Atemzug für unser aller Wohlergehen gekämpft hat. Nun, ganz so war das nicht. Aber das wisst ihr ja schon.

Ach ja, der vorhergesagte Angriff einer Terrorbande, der sich ausnahmsweise nicht gegen Deutsche richtete, hat nun ja auch stattgefunden. Man konnte ja nicht schnell genug hinausposaunen, dass es sich um eine von Nazis und Faschisten organisierte und finanzierte Aktion gehandelt habe. Klar, da spricht vieles dafür. Das passende Muster: Rechtsextremisten lassen Ausländer ermorden. Rassistischer Massenmord – auf dem Präsentierteller serviert von ARD und ZDF.

Ich frage einfach mal ins Blaue hinein: Wem mag das wohl nutzen?

Die Antwort kann ich heute noch nicht geben.

Aber ich habe eine ganz persönliche Botschaft an Herrn Georg Mützeneder, Landwirt zu Machtlfing in Oberbayern: Sie sollten schleunigst Ihre Äcker und Wiesen, inspizieren, Herr Mützeneder. Da ist etwas ziemlich Großes für Sie vom Himmel gefallen, genauer, ein sehr großer Transporthubschrauber. Natürlich weiß man in München und in Berlin längst davon. Aber, wie immer, kann man sich außer für engagiertes, schweigendes Aussitzen zu nichts entscheiden.

Ich würde mich freuen, wenn Sie ein paar Bilder bei Facebook hochladen …

Und nun wieder zur Allgemeinheit gesprochen:

Freuen Sie sich. Nächste Woche wird eine neue Bundeskanzlerin gewählt. Ohne Gegenkandidaten wird Inka Schilling-Krämer antreten und von der Mehrheit der Koalitionsparteien gewählt werden. Die Frau ist Feministin, Klimaaktivistin, Vorkämpferin gegen Rassismus und Faschismus und kann ein – nach dem vierten Semester abgebrochenes – Studium der Germanistik und Politologie vorweisen.

Wenn das kein Grund zur Freude ist!