11. Februar 2016

12.30 Uhr Lautloser Paukenschlag und fanatische Toleranz

(...) Der Tolerante blendet sämtliche Paukenschläge schlicht aus. Ihm ist es egal, er stellt das Radiogerät ab, er sieht, hört und liest nichts, was nicht in sein Weltbild passt und will nur mit geringstmöglichem Aufwand seine Ruhe behalten.

Der Fanatiker hingegen schlägt mit solcher Wucht auf seine Pauke, dass es ihm gar nicht mehr möglich ist, die anderen Instrumente noch zu hören. Er kesselt sich in seiner Meinung ein und versucht mit seinem Lärm jede Störung seines einmal gefassten Weltbildes zu verhindern und jeden Botschafter einer anderen Auffassung von sich fernzuhalten.

Der Unterschied liegt nicht in der eigentlichen Zielsetzung, der Unterschied liegt in der Wesensverschiedenheit.

Der Fanatiker neigt zur Aggressivität, der Tolerante neigt zur Zurückhaltung, der Fanatiker ist mutig, kühn und kämpferisch, der Tolerante eher besorgt, vorsichtig und nachgiebig.

 


10. Februar 2016

10.30 Uhr It's Rotkäppchentime

Das ist keine Schaumweinwerbung!

Rotkäppchen war ein ganz liebes Kind. So lieb, dass niemand genau sagen kann, ob es nun einfach nur kindlich naiv oder unverbesserlich vertrauensselig war. Der Verdacht liegt nahe, dass Rotkäppchens Unbedarftheit auf einen Erziehungsfehler zurückzuführen war. Von einem Vater ist im Märchen weit und breit keine Rede und von der Mutter wissen wir, dass sie ihr kleines süßes Mädchen den weiten Weg durch den Wald zur Großmutter schickte, ohne an die Gefahren, die dort drohten, auch nur zu denken. Im Gegenteil: Rotkäppchen wurden Verhaltensregeln mitgegeben, die nur darauf abzielten, dass das Kind in ängstlicher Sorge um die ihm anvertraute Weinflasche und den Kuchen seinen Weg machen sollte, von den vielen Tieren, die im Walde lebten, war nicht die Rede.

So kam es, dass das Rotkäppchen tatsächlich dem Wolf begegnete,

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8. Februar 2016

17.00 Uhr Rosenmontagsimpressionen

Aufregung groß: Sturm! Jecken, bleibt zuhause.
Aufregung groß: Staatsanwälte hegen bei Motivwagen Verdacht der Volksverhetzung.
Aufregung groß: Nordkorea hat einen Satelliten in den Orbit gebracht.

Die Vollkaskogesellschaft ist im Karneval angekommen. Alles muss so sicher sein, wie ein TÜV-geprüftes Feldbett mit CE-Zeichen und Typzulassung im Bunker. Sonst wird abgesagt. Ob der Sturm von ISIS-Kämpfern mit Zusatzausbildung "Geo-Engineering" angedroht wurde oder nur vom Deutschen Wetterdienst, spielt dabei keine Rolle.

Die Politische Korrektheit obsiegt über den Karneval. Alles muss den Vorgaben der Parteiführung entsprechen. Über was gelacht werden darf, entscheidet der Staatsanwalt.

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7. Februar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


6. Februar 2016

11.30 Uhr Lachnummer Große Koalition

Am Fasching liegt es nicht, dass ich aus dem Lachen nicht mehr herauskomme.

Seit November letzten Jahres steht ein Gesetzesvorhaben, ja ein ganzes Gesetzespaket, unter dem Titel Asylpaket II auf Liste der dringlichen Vorhaben unserer CDU-SPD-CSU Regierung. Erst sperrte sich die SPD erfolgreich ein Vierteljahr lang, dann, letzte Woche Donnerstag einigte man sich unter den Parteivorsitzenden auf die, wie es hieß, faktisch unveränderte Annahme. Sechs Tage später, am Mittwoch dieser Woche wurde das Paket vom Kabinett verabschiedet, also von der kompletten Ministerrunde der Großen Koalition,

und dann liest Sigmar Gabriel am nächsten Tag in der Zeitung, dass er und seine SPD-Mitminister da etwas zugestimmt hätten, was sie gar nicht wollten.


4. Februar 2016

09.00 Uhr Bargeldverbot ist Diktatur

Seit geraumer Zeit weise ich auf die drohende Gefahr hin, Nun ist die Katze aus dem Sack, unsere geliebte Regierung will uns den ultimativen Schutz vor Terrorismus, Geldwäsche, Schwarzarbeit und Geldfälscherei angedeihen lassen, gerne auf Basis einer EU-Lösung, notfalls aber auch im nationalen Alleingang.

Keines dieser vorgeblichen Ziele ist mit der Einschränkung der Bargeldverwendung zu erreichen, und mit der völligen Abschaffung des Bargelds, die den ersten Schritten erfahrungsgemäß folgen wird, ebenfalls nicht.

Das Bargeldverbot ist die Vollendung des Überwachungsstaates, der letzte Schritt zur Herstellung des vollständig gläsernen Menschen. Das Bargeldverbot gehört mit zu jenen Bedingungen, die es ermöglichen, hinter der immer noch demokratischen Fassade den Herrschaftsapparat der Diktatur störungsfrei in Gang zu halten.

Ist es verwunderlich, dass dieser Vorstoß ausgerechnet jetzt kommt, wo die Regierung ihr vorläufiges Umfragetief erreicht hat, der Unmut der Bevölkerung immer offener ausgesprochen wird? Muss das noch rechtzeitig in trockene Tücher, bevor die Koalition zerbricht und eine neue GroKo nicht mehr zustandekommen kann?
Werden die Tollen Tage des Karnevals genutzt, um die unvermeidliche öffentliche Aufmerksamkeit so gering wie möglich zu halten?
Nichts, was geschieht, geschieht zufällig - Inhalte und Termine sind strategisch geplant, die Medienkampagne im Umfeld ebenso. Hat nicht gerade eben wieder der Schwarzarbeitskünstler aus Linz seine 335 Milliarden Schwarzarbeit in die Welt hinausposaunt? Hatten wir nicht kürzlich Klagen über die Falschgeldzunahme in den Nachrichten? Das alles ist Feuerschutz für den neuerlichen Angriff auf die Freiheit in Deutschland - pünktlich zur Weiberfastnacht gestartet, und am Aschermittwoch vermutlich auch schon wieder aus den Schlagzeilen.

Welche Heuchler sind das, die Erich Mielkes Stasi und Heinrich Himmlers Gestapo als menschenverachtende Auswüchse des Unrechtsstaates anprangern und bei regelmäßigen Gedenktagen das Schicksal der Opfer öffentlich beweinen, während sie gleichzeitig dazu beitragen, der staatlichen Spitzelei immer neue und immer mächtigere Instrumente zur Verfügung zu stellen!

Was hat der Staat mit dem Geld zu tun?
Nichts. Es geht ihn nichts an. Gar nichts.

Der Staat benutzt Geld, so wie jeder andere auch. Hat der Staat Geld, kann er es ausgeben, hat er keines, kann er nichts ausgeben. Will er trotzdem etwas ausgeben, muss er Schulden machen oder an der Steuerschraube drehen. Das ist alles, was der Staat mit dem Geld zu tun hat.

PaD 5 /2016 Bargeldverbot ist Diktatur


1. Februar 2016

08.55 Uhr Medienloch: Tennis und Handball in Deutschland

(und Priester Messident hat auch wieder eine Predigt abgesondert.
Gleich rechts von hier!)

Angelique Kerber hat das Grand Slam Turnier "Australian Open" gewonnen. Ja, da war doch was, haben Sie ganz bestimmt am Rande auch mitbekommen. Und die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist in Polen Europameister geworden. War gestern in den Nachrichten. Angeblich gab es sogar eine Live-Übertragung aus Krakau.

Am vergleichsweise harmlosen Thema "Spitzensport" möchte ich die Frage festmachen, ob wirklich nur das geschehen ist, worüber die Medien ausführlich und emotional berichten, während das, was nicht medial hochgepusht wird, auch nicht existiert.

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Wenn Sie möchten, dass Ihre Kinder und Enkel auch mal etwas Anderes kennenlernen, als immer nur Fußball, da habe ich etwas für Sie:

Sie werden lange suchen müssen, um ein zweites erzählendes Kinderbuch über Handball zu finden! Insofern lässt sich der EWK-Verlag auch im Bereich Sport zu den alternativen Medien zählen. Wer hätte das gedacht? ;-))

 

 


31. Januar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


30.Januar 2016

13,00 Uhr Jetzt schlägts 13! Die böse AfD will auf Flüchtlinge schießen!

Wohlig wälzen sich die Kommentatoren von SPD und Grünen im Schlamm. So als ob es der AfD oder Frau Petry oder am Ende gar auch noch dem ehemaligen Verfassungsrichter de Fabio nur darum ginge, nachts mit Nachtsichtgeräten und Laserzielsystemen auf Jagd zu gehen und Flüchtlinge zu erlegen; so, als handle es sich bei den Zuwanderern um so eine Art "Schadbär", der abgeknallt werden muss.

Durchgeknallt, diese Unterstellungen.

Wer noch nicht vollends im Taumel der Willkommenskultur den Verstand verloren hat, muss anerkennen, dass Deutschland eine Außengrenze hat.

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29.Januar 2016

08.30 Uhr Noch neuere Bundesländer? Bereitet Polen den Beitritt zur BRD vor?

(Überwiegend satirisch zu verstehen)

Die von der neuen polnischen Regierung zügig vorangebrachte Angleichung der staatlichen Ordnung an die Verhältnisse in Deutschland lassen nur einen Schluss zu: Das stolze Volk der Polen zielt auf die Wiedervereinigung mit Deutschland hin, womit am Ende sogar so etwas Ähnliches, wenn auch noch Größeres, wie das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 wieder auferstehen könnte.

Dabei geht die polnische Regierung zielstrebig, planmäßig und vor allem in der richtigen Reihenfolge vor:

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Ich meine, du meinst, er meint,
sie meint, es meint,
wir meinen, ihr meint, sie meinen ...

28. Januar 2016

10.00 Uhr Meinungsfreiheit

Eine gnadenlose Abrechnung mit dem so genannten "Hohen Gut". Bitte nicht missverstehen. Selbstverständlich ist es gut und richtig, dass wenigstens die Selbstverständlichkeit, eine Meinung zu haben, nicht vollständig verboten, sondern nur soweit beschränkt ist, dass man seine Meinung für sich behalten muss, wenn man damit "Offenkundiges" hinterfragt, wenn man zu der Meinung gekommen sein sollte, jemand sei ein Arschloch, oder wenn man seine Meinung mit Tatsachen verknüpft, denen widersprochen werden kann, oder auch nur eine Meinung äußert, von der sich Religionsgemeinschaften oder andere Mehr- und Minderheiten diskriminiert fühlen könnten.

Meinung ja, aber nur, wenn sie keinem wehtut!

Diese Beschränkungen der Meinungsfreiheit sind es, die uns in der Illusion wiegen, Meinungsfreiheit sei etwas ganz Besonderes, etwas Wichtiges, etwas Unverzichtbares.


27.Januar 2016

16.30 Uhr Sensationell! Abgeordnete erhalten Leseerlaubnis!

Wenn ich Abgeordneter wäre, was mir aus Gewissensgründen leider nicht möglich ist, würde ich so lange in den Abstimmungsstreik treten, bis die verschworene Bande, die hinter verschlossenen Türen in abhörsicheren Räumen ein Freihandelsabkommen auskasperlt, mir alle zugehörigen Dokumente, fein säuberlich sortiert, mit Inhaltsverzeichnis und Begriffserläuterungen, mit der Bitte um Zustimmung auf den Tisch legt.

Und dann würde ich lesen, wenn es sein muss, ein Jahr lang, mir juristischen Rat einholen, mit den Befürwortern und mit den Kritikern so lange diskutieren, bis ich sicher bin, ob ich dem zustimmen soll, oder ob ich es ablehnen muss.

Wenn ich Abgeordneter wäre, ...

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25.Januar 2016

10.300 Uhr Entwurf einer Büttenrede

Aus gegebenem Anlass, und weil nichts so lustig ist, wie eine Büttenrede, kursiert in Berlin der Entwurf einer Büttenrede, die von jedem Jecken zwischen Garmisch und Norderney gerne übernommen werden darf, um die Stimmung im Saal so richtig anzuheizen. Wir weisen jetzt schon darauf hin, dass diese Rede in weiten Teilen auch als Jahresendsansprache hätte Verwendung finden können, wenn das Winterfest nicht schon vorbei wäre und das nächste nicht in so weiter Ferne läge.

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24. Januar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

Weil mein PC kurz vor Vollendung meiner Bildkomposition zum zweiten Mal wegen Überlastung des Bildbearbeitungsprogramms eingefroren ist, habe ich den Bildschirm vor dem gewaltsamen Abschalten des Computers fotografiert. Danke an Carmen D. und Gaby S. für die von mir verwendeten Requisiten. Fehlt nur noch Luc Skywalker...


23.Januar 2016

17.00 Uhr Menschenverachtend

Jeden Tag höre und lese ich irgendwo, eine "Obergrenze" sei menschenverachtend und außerdem nicht durchsetzbar. Einen Fall tatsächlich menschenverachtenden Verhaltens, der mir aus erster Hand übermittelt wurde, möchte ich öffentlich machen. Zum Schutz der Beteiligten anonymisiert.

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22.Januar 2016

15.30 Uhr Wachstum in der Geldfälscherbranche

Die Online-ZEIT widmet sich heute sehr ausführlich der Geldfälscherei. Es sei so viel Euro-Falschgeld im Umlauf wie noch nie. In Deutschland sei der "Falsche Fuffziger" nach wie vor höchst beliebt und die Bundesbank halte die Falschgeldschwemme für bedenklich.

Ganz automatisch waren meine Gedanken erst auf Jens Weidmann, Mario Draghi und das Billionenschrottanleihenankaufprogramm programmiert und ich wollte der ZEIT schon gratulieren, die Thematik endlich einmal so richtig beim Namen zu nennen, doch dann stolperte ich über die Abbildung von zwei Geldscheinen und ich musste grinsen.

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21. Januar 2016

15.15 Uhr Virginia 1619 Fachkräftemangel

Um den 20. August 1619 landete ein niederländisches Kriegsschiff in Jamestown an der Ostküste Nordamerikas, wo sich der Brite John Rolfe als Tabakpflanzer niedergelassen hatte. Die Arbeit war hart und die mögliche Ausbeute an Tabakblättern konnte nicht gewonnen werden, weil da, wo die Arbeit war, die Fachkräfte fehlten.

Mit der Anlandung des Schleuserschiffes endete der Fachkräftemangel, denn John Rolfe konnte aus dem Angebot der Niederländer 20 Neger erwerben, die fortan preiswert und pflegeleicht die Arbeit erledigten und seinen Wohlstand mehrten.

(...)

Vier Jahrhunderte später

Die deutsche Exportindustrie leidet unter einem verheerenden Fachkräftemangel. Alle Aufrufe an die qualifizierten Fachkräfte im Ausland, sich doch bei der hiesigen Wirtschaft zu melden, selbst mit Bluecard- und Greencard-Angeboten bleiben unerhört - im Gegenteil, immer mehr hier ansässige Fachkräfte wandern ab. In die Schweiz, nach England, nach Schweden, wo sie deutlich bessere Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden, als in ihrer angestammten Heimat.

Natürlich hat sich niemand an die Zeiten der Sklaverei erinnert, natürlich hat sie niemand in moderner Form wieder aufleben lassen wollen, doch was daraus entstanden ist, verdient der gleichen kritischen Betrachtung, wie der Verkauf der ersten 20 Neger an den Briten John Rolfe in Jamestown.

 


20. Januar 2016

EWK - Zur Lage Ausgabe Januar 2016


19. Januar 2016
18.Januar 2016

12,00 Uhr Angela Pattex-Merkel

Sie klebt an ihrem Stuhl, und der ist mit Betonankern im Kanzleramt so felsenfest festgeschraubt, dass das Bild schon mehr an einen bundesrepublikanischen Mount Rushmore erinnert als an die Szenerie einer lebendigen Demokratie.

Wäre da nicht jener Mechanismus, der - einst von Bühnentechnikern ersonnen - ermöglicht, dass sich die gesamte Zentrale der Macht um eine Zentralachse dreht, so dass das Publikum der Illusion unterworfen wird, sie habe gestern interessiert nach links geschaut, habe heute neugierige Blicke nach halbrechts geworfen und werde vielleicht morgen schon furchtlos zurück oder alternativlos nach vorne schauen.

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17. Januar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


16. Januar 2016
15.Januar 2016

11.11 Uhr Beitrag zur Mundartrettung - Gieamohaar unn guckamohie!

Es ist Fasching, drei Wochen noch. Zwischen Aufstehen und Aufwachen heute Früh, habe ich mich an eine kleine Episode aus meiner Jugend erinnert. Es hat mich gereizt, sie aufzuschreiben, doch auf Hochdeutsch war das nicht möglich. Um den Text verstehen zu können, sollte man im nördlichen Oberfranken, am besten direkt in Neustadt bei Coburg aufgewachsen sein, denn dort hat man damals so gesprochen. Wer seine Sozialisation anderswo vollzogen hat und den Sinn des Textes dennoch erfasst, trägt damit deutlich zur Verbesserung der PISA-Ergebnisse in der Sparte "Sprachverständnis bei". Allgäuer, Badenser und Wangerooger sollten es - zur Frustvermeidung - gar nicht erst versuchen.

Kleine Hilfestellung:

Gieamohaar unn guckamohie, lässt sich wie folgt ins Hochdeutsche transponieren:

1. Trennung zusammengesprochener Worte:Gie amo haar unn guck amo hie.
2. Bindewort "und" aus der Symmetrie ableiten: Gie amo haar und guck amo hie.
3. Versuchsweise "haar" und "hie" durch "her" und "hin" ersetzen.
4. "guck" scheint "schau" zu meinen: Gie amo her und schau amo hin.
5. "Amo'" kann nur "einmal" heißen: Gie einmal her und schau einmal hin.
6. Damit ergibt sich automatisch: Komm (geh) einmal her und schau einmal hin!

Dieser Text wird aufgeregt und mitteilungsbedürftig schnell und laut gesprochen.

Zur Geschichte
Gieamohaar unn guckamohie!



14. Januar 2016

12.35 Uhr Ursus ante portas?

Gefährlich ist's, den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn, jedoch der Schrecken aller Schrecken, das ist der Mensch, in seinem Wahn.
(Schiller, Die Glocke)

Warnende Stimmen, das Jahr 2016 könnte zu einem schlimmen Jahr für die Börsen werden, sind ja schon seit Monaten zu hören. Trotz aller Holperer und Stolperer um den Jahreswechsel herum, schien aber nichts den Winterschlaf des Bären wirklich zu stören. Kursbewegungen, auch heftige, blieben Bewegungen auf hohem Niveau.


13.Januar 2016

08.00 Uhr Radikalisierung der Mitte, oder optische Täuschung?

Die Gewöhnung an die Begriffe "links", "rechts" und "Mitte" im politischen Sprachgebrauch wird für gewöhnlich - und fälschlich - auch mit einer der "Mitte" innewohnenden Kompromissbereitschaft und einer zu den Rändern hin zunehmenden Radikalität im Denken und Handeln in Verbindung gebracht, die sich bis zum Extremismus steigern kann.

Erstaunlicherweise ist genau dieses Bild, das eine Gesellschaft in eine breite Mitte und schmale linke und rechte Ränder einteilt, sehr gut geeignet, das genaue Gegenteil zu beweisen.

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12. Januar 2016
11.Januar 2016

09.00 Uhr Rautenpflicht für Flüchtlinge

Sigmar Gabriel will Flüchtlingen vorschreiben, den zugewiesenen Wohnort nicht zu verlassen. Die Polizei soll nach den Vorstellungen der Regierung mehr Befugnisse für verdachtsunabhängige Kontrollen erhalten, die Videoüberwachung öffentlicher Plätze soll verstärkt werden, aber Grenzkontrollen und Transitzonen soll es weiterhin nicht geben.

Derweil erklären Gutmenschen, die Ereignisse der Slivesternacht würden instrumentalisiert und vollkommen übertrieben dargestellt, um den Rassenhass anzustacheln, während die Bösmenschen zur gleichen Zeit behaupten, die Ereignisse würden unter den Teppich gekehrt, um das schöne Bild vom edlen Flüchtling nicht zu beflecken. Ganz Böse rotten sich nach dem Vorbild der Silvesternacht zusammen und verprügeln - stellvertretend für die Täter - fremdländisch aussehende Männer.

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10. Januar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


9. Januar 2015
8.Januar 2016

10.30 Uhr Appeasement today

Der Begriff Appeasement stammt aus der Zeit unmittelbar vor dem zweiten Weltkrieg und bezeichnet die verharmlosende und besänftigende Politik vor allem Englands gegen Hitlers Machtstreben und Annektionspolitik. Dazu gehörte das Stillhalten gegenüber Hitler, als er sich weigerte, weite Teile des Versailler Vertrags zu akzeptieren und den Anschluss Österreichs betrieb, vor allem aber auch die Unterzeichnung des Münchner Abkommens von 1938, mit dem weitere Gebietserweiterungen des Deutschen Reiches (Sudetenland, Böhmen und Mähren) anerkannt wurden.

Man ging davon aus, dass sich Hitler-Deutschland, wenn seine Ansprüche, sich als Hegmonialmacht in Ost und Südosteuropa zu etablieren, erst erfüllt wären, als wertvolles Mitglied in die europäische Staatengemeinschaft integrieren (lassen) würde.

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7. Januar 2016

11.00 Uhr Warum lügt die EZB?

Sie haben das sicher auch schon mehrmals gehört und gelesen: "Der Negativzins der EZB soll die Banken dazu bringen, ihr Geld an Kreditnehmer zu verleihen, statt es bei der EZB zu parken."

Klingt gut, nichtwahr? Ist aber falsch.

Erstunken und erlogen. Gequirlter Mist. Dummes Gewäsch. Ein Märchen, erzählt als fromme Lüge zum Schutz der Kinder, wie das Märchen vom Klapperstorch.


6.Januar 2016

07.00 Uhr Die Kriminalpolizei entwarnt...

Wir erleben derzeit eine wahre Inflation von Sprüchen, die mit der Floskel enden:

"... nicht gleich alle unter Generalverdacht stellen!"

Eine Expertengruppe des Bundeskriminalamtes, in der auch ausgewählte Vertreter der Landeskriminalämter vertreten waren, hat diese neue Rechtslage - im Auftrag des Bundesinnenministers - zum Anlass genommen, die bisherige Praxis,

die Bevölkerung regelmäßig und bei Bedarf auch außerplanmäßig vor kriminellen Machenschaften, vor Trickbetrügereien, Einbrecherbanden, giftigen Dämpfen, Hochwasser und Blindgängern usw. zu warnen,

unter die Lupe der politischen Korrektheit zu legen.

Die Arbeitsgruppe kam mit 28 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zu dem Ergebnis, dass eine solche, quasi amtliche Panikmache nicht mehr in die heutige Zeit passt. Es würde zwar auch weiterhin zu so genannten "bedauerlichen Einzelfällen" kommen, jedoch sei es nicht länger hinnehmbar,

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5.Januar 2016

07.00 Uhr Obergrenze des Schwachsinns ist nicht definierbar

Horst Seehofer, der anscheinend letzte Realpolitiker von Rang in der Regierung, hat erklärt, dass Deutschland pro Jahr maximal 200.000 Zuwanderer verkraften und integrieren könne.

Diese Zahl ist durchaus nachvollziehbar und orientiert sich weniger an der Frage der Finanzierbarkeit als an der Frage der verfügbaren und mobilisierbaren Ressourcen. Das beginnt bei der materiellen und personellen Ausstattung der Erstaufnahmeeinrichtungen, bei der Bereitstellung von Wohnraum, medizinischer Versorgung und Integrationskursen - und es endet bei den im Zuge der Zuwanderung zu lösenden Sicherheitsproblemen noch lange nicht.

Andere mögen auf andere Zahlen kommen, doch sollten sie bedenken, dass Seehofer explizit den auf 200.000 Zuwanderer folgenden Familiennachzug mit berücksichtigt hat, so dass Seehofers Zahl mindestens mit dem Faktor 3 multipliziert werden muss, will man die Gesamtwirkung auf mittlere Sicht beziffern.

Das ist, ich kann es nicht anders nennen, Realpolitik.

Dem gegenüber stehen die Fundis - und nicht nur in der GroKo, sondern auch in der Opposition, deren intellektuelle Fähigkeiten offenbar nicht mehr ausreichen, um sich so etwas wie eine Obergrenze der Zuwanderung vorzustellen, ...

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4. Januar 2016

07.22 Uhr EU-Reichsprotektorat Warschau, Westgalizien und Krakau

Polens Geschichte erinnert an den sich immer wieder selbst erneuernden Vogel Phönix, der lodernd in Flammen aufgeht, um aus der Asche neu zu entstehen. Wesentlich beigetragen zu diesem Rebirthing-Phänomen haben die Kaiser, Könige und Zaren von Preussen, Österreich und Russland. Mehr bitte einfach bei Wikipedia nachschlagen.

Nun soll Polen unter EU-Aufsicht gestellt werden.

Artikel lesen (online gestellt am 03.01.2016, 16.45 Uhr)


3. Januar 2016

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


2. Januar 2016

16.45 Uhr Allmählich kommen doch wieder Besucher auf diese Seite

Auch Sie sind wieder da, das freut mich!

Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen ein sehr gutes, erfreuliches, friedliches Neues Jahr in stabiler Gesundheit mit vielen glücklichen Stunden!

Ihr

Egon W. Kreutzer

...und damit das Neue Jahr auch gleich gut losgeht, habe ich nach der Inventur beschlossen, im Lager eine Bereinigung vorzunehmen.

Freuen Sie sich! Es gibt ab sofort 19 Titel aus dem EWK-Verlag zu derart radikal reduzierten Preisen, dass mir doch tatsächlich die Tränen in den Augen stehen. Aber Sie sollten schnell sein. Dieses Angebot gilt nur, solange der Vorrat reicht - und danach werden diese Bücher nicht mehr nachgedruckt.

Sehen Sie also gleich nach, ob nicht auch genau das Buch darunter ist, mit dem Sie schon lange geliebäugelt haben.

Hier finden Sie alle Aktionsangebote!

 


1.Januar 2016

15.00 Uhr Das geheimnisvolle Reich der Endsilbe "ose" (auch "oße" oder"osse")

Von Sprach- und Sprechschlampen oft nur undeutlich genuschelt und damit zur Bedeutungslosigkeit degradiert, führt die so vielseitige Endsilbe "ose" ein kümmerliches Schattendasein, das wir heute forschenden Auges erleuchten und in seiner ganzen Vielgestaltigkeit offenbaren wollen.

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31. Dezember 2015

00.00 Uhr Suhlen im Determinismus

Die bequemste Weise, sein Leben zu leben, besteht darin, ein überzeugter Determinist zu sein. Ausgehend von dem Gedanken, dass jede Wirkung auf einer oder mehreren Ursachen beruht, die wiederum nur Wirkungen vorangegangener Ursachen sind, kann man sich still betrachtend neben den tosenden Wasserfall der Gegenwart im langen Lauf der Geschichte stellen und nicht nur den Wirbel der Ereignisse als unabänderlich und von Kausalitätsketten vorgegeben ansehen, sondern auch das eigene Nichthandeln damit entschuldigen, dass eben alles so gekommen ist, wie es unabänderlich kommen musste.

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28. Dezember 2015

08.00 Uhr Dumpfbackentümelei

Es ist leicht, im Schutze der eigenen Immunität, die noch dazu durch die parlamentarische Mehrheit einer großen Koalition gesichert ist, den politischen Gegner mit beleidigenden Worten zu überschütten.

Fein ist es nicht.

Es ist auch kein Zeichen von intellektueller Überlegenheit und kein Beleg dafür, moralisch höher zu stehen als die so Geschmähten, ...

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27. Dezember 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


26. Dezember 2015

11.00 Uhr Zwischen Gauck und Merkel - Priester Messident

Wenn weltliche Herrscher die Zeit der Wintersonnwende zum Anlass nehmen, ihre Stimme zu erheben, kann auch Priester Messident nicht schweigen.

Hier seine aufrüttelnde Predigt über den heraufziehenden letzten Kampf gegen den Fürsten der Finsternis.


 


24. Dezember 2015

Sunya Nyaga - Was war zuerst?

Es ist trotz aller Katastrophen und Probleme auf dieser Welt wieder einmal Weihnachten geworden. Heute Abend biegen sich Gabentische unter der Last der Geschenke während andere leer bleiben. Doch darin liegt nicht der Sinn der Weihnacht, das hat nur etwas mit dem GfK-Konsumklima-Index und dem "Weihnachtsgeschäft" zu tun.

Wer Weihnachten erkennen will, muss danach fragen, wie es um die Liebe bestellt ist, die ganz unabhängig von Gabentischen unter den Menschen anzutreffen ist. Sie äußert sich nicht nur in Umarmungen und Küssen, in Treueschwüren und strahlenden Kinderaugen, Liebe kann sich auch in Fragen äußern. Fragen, die zurückführen, auf den Sinn des Lebens, auf das wirklich Wichtige, Fragen, die den Müll wegräumen, der zwischen uns und einem erfüllten Leben steht.

Sunya H. Nyaga lebt seit 10 Jahren in Kenia und unterstützt ihren Mann dort bei der Realisierung eines Bewässerungsprojektes. Vor einigen Wochen hat sie Kontakt mit mir aufgenommen. Eine außergewöhnliche Frau. Gestern erhielt ich von ihr einen Text, mit der scheinbar unauflösbaren Frage: "Was war zuerst, Henne oder Ei", in dem sie viele sonderbare Erscheinungen der Welt in unserer Zeit darauf abklopft, was wohl zuerst war.

Ich habe ihre PDF-Datei, so wie sie bei mir angekommen ist, übernommen. Stören Sie sich bitte nicht daran, wenn zwischendurch erkennbar wird, dass manche Satzkonstruktionen der englischen Syntax folgen. Es lohnt sich, auf ihre Fragen einzugehen. Gerade an Weihnachten.

 
Frohe und besinnliche Weihnachten!
 
Ihr
Egon W. Kreutzer

 


23. Dezember 2015

Egon W. Kreutzer

Der Lindwicht

Ein Lindwicht, der - nur so zum Spaß -
am Grunde eines Windlichts saß,
der fühlt sich plötzlich sehr beengt,
von einer Kerze eingezwängt,
und als die Kerze ward entzunden,
ist der Lindwicht stumm entschwunden.

Das Windlicht, ohne Gegenstück,
bat sehnlichst: "Lindwicht, Lindwicht, komm zurück!
Was tu ich denn nur ohne dich?
Ich glaubte doch, du liebtest mich!"
Der Lindwicht, obwohl längst entschwunden,
fühlt - sonderbar - sich neu verbunden.

Des Rätsels Lösung, welch ein Glück,
ist leicht zu finden, mit Physik.
Ein Photon, Lichtquant, Quäntchenklein,
ist nun mal gar nicht gern allein.
Ein Pärchen, mit Gewalt getrennt,
bleibt dennoch ewiglich verschränkt.

Als Lindwicht nämlich sich verdrückte
und in der Kerze Flamme blickte,
schoss von dem jüngsten Quantenpaar,
die Hälfte glühend in sein Haar,
die andre Hälfte, voller Bangen,
blieb windlicht-reflektions-gefangen.

Lindwicht und Windlicht sind seitdem,
ganz mühelos und sehr bequem,
von Zeit und Raumes Grenzen frei,
in Ewigkeit einander treu.

Es sei denn, dass mit böser List,
Schrödingers Katze - wenn sie noch lebt -
versehentlich eins davon frisst.



20. Dezember 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


18. Dezember bis ...

Schreiburlaub

Geschätzte Besucher, dear visitors, liebe EWK-Fans,

Mit dem Hochladen der Gedanken zum Jahreswechsel habe ich in den Entspannungsmodus umgeschaltet. Politisch korrekt habe ich mir Winterurlaub genehmigt, heimelig unkorrekt heißt das, ich mache Weihnachtsferien.

Je nachdem, wann Sie diese Zeilen lesen, wünsche ich Ihnen

 entweder eine schöne Vorweihnachtszeit, ein frohes Fest, einen guten Rutsch und viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2016
 oder ein frohes Fest, einen guten Rutsch und viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2016
 oder einen guten Rutsch und viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2016
 oder viel Glück, Erfolg und Gesundheit für 2016
 und von Herzen alles Gute!

Sollten Sie jetzt enttäuscht sein, hier nichts Neues vorzufinden, kann ich das nachvollziehen, bitte Sie jedoch um Nachsicht. Sicherlich finden Sie beim Stöbern auf menier Seite, deren früheste und noch abrufbare Einträge bis ins Jahr 2002 zurückreichen, noch sehr, sehr viele Artikel, die Sie noch nicht kennen. Wer es kompakter mag, kann sich einen der drei Paukenschlag-Sammelbände aus dem Bücherregal holen (Sie haben kein Bücherregal? Dann wird's aber Zeit!), es sich im Sessel gemütlich machen und in den guten alten Zeiten schwelgen.

Aktuelleres finden Sie, wenn Sie den Blog "Politik im Spiegel" besuchen, wo Julie, meine Frau, die fleißiger ist als ich, weiterhin regelmäßig wichtige Informationen verbreitet, oder das Blogger-Portal BNN (Blog-Net-News), das sie gemeinsam mit Michael Poost und Peter Djordjevic betreibt.

Lassen Sie sich von mir aber empfehlen, während der Feiertage und dazwischen, auch einen Gang herunterzuschalten, Ihre Achtsamkeit zu erhöhen, die kleinen und großen Freuden anzunehmen, das Besondere auch im Alltäglichen wahrzunehmen und auf diese Weise Ihre Batterien für das nächste Jahr voll aufzuladen.

In diesem Sinne sage ich - mit den Worten von Volker Pispers:

"Bis Neulich!"


17. Dezember 2015

Der Weg nach Null
Gedanken zum Jahreswechsel 2015 / 2016

Während sich die aktuellen Geschehnisse auf unserer Welt aufregend in den Vordergrund drängen und auch im Dezember an allen Fronten einfach keine Ruhe einkehren will, war es mir dieses Jahr danach, zum Jahreswechsel über einen Trend nachzudenken, der seit langer Zeit anhält und, ohne dass ein Gegenlenken erkennbar wäre, direkt ins Fiasko führt.

Es ist auch schwer, sich wirkungsvolle Maßnahmen für ein Gegenlenken vorzustellen. Wir sind in bestimmten Vorstellungen dieser Welt so gefangen, der Kokon von scheinbar unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten ist so dicht gewoben, dass das Ende des Fadens, von welchem her man die Problematik aufdröseln und entschärfen könnte, kaum zu entdecken ist. Auch ich suche noch nach einer befriedigenden Lösung, glaube aber, zumindest die Richtung angeben zu können, wo sich die Lösung für dieses Problem finden ließe, dessen verheerende Auswirkungen uns mit größerer Gewissheit treffen werden als die befürchteten Auswirkungen des Klimawandels.

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16. Dezember 2015

11.30 Uhr Seehofer

Gestern habe ich mir die Rede von Horst Seehofer auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe live bei Phoenix angehört. Die Kommentierung dieser Rede in den Medien war unterschiedlich, ja sie fiel zumeist so aus, dass Angela Merkel "gewonnen" und Horst Seehofer "verloren" habe.

Diese Einschätzung halte ich für falsch. Das beginnt damit, dass Seehofer eine vom Aufbau und vom Vortrag her sehr gute Rede gehalten hat. Seehofer hat die Rolle als Gast auf diesem Parteitag in großer Höflichkeit und Freundlichkeit wahrgenommen. Er hat, wie kein anderer die Komplexität der Situation dargelegt und darauf hingewiesen, wie intensiv und erfolgreich sich gerade Bayern mit differenzierten Einstellungen und Maßnahmen der Problematik "Flüchtlinge" gestellt hat. Er hat - und das wurde in den Medien faktisch nicht wahrgenommen - der CDU und ihrer Vorsitzenden im Grunde die goldene Brücke gebaut, die sie hätte betreten können, um die Einheit der Union wieder herzustellen. Merkel hat es vorgezogen, weiter zu schmollen. So sieht "Integration" in der Union aus. Seehofer argumentiert sachlich, behutsam und mit großer Verständigungsbereitschaft, doch er bekommt bei Merkel keinen Fuß auf den Boden. Hat sie deswegen gewonnen?

Nein. Sie hat nicht gewonnen. Den falschen Weg unbeirrt weiterzugehen, das hat nichts mit Sieg zu tun - und da hat Seehofer Recht: Die Abrechnung erfolgt über die tatsächlichen Flüchtlingszahlen im nächsten Jahr.

Mein Eindruck - und der mag manchen verrückt erscheinen - ist: Seehofer hat sich mit dieser Rede der Union als Kanzlerkandidat für 2017 angeboten.

Nehmen Sie sich die Stunde, und hören Sie ihm zu: https://www.youtube.com/watch?v=vdl4u7J2tws

 

Übrigens:

Erinnern Sie sich noch daran?

Nach jahrelangen Protesten, einem inzwischen als rechtswidrig erkannten Polizei-Einsatz im Stuttgarter Schlossgarten, nach Gutachten, Gegengutachten, Schlichtung und trotz spektakulärem Regierungswechsel praktisch unverändertem Weiterbau hat nun ein neues Gutachten die voraussichtlichen Gesamtkosten des umstrittenen Tiefbauprojekts auf mindestens 8,5 Milliarden Euro angehoben.

Selbstverständlich widerspricht die Bahn und besteht darauf, mit maximal 6,8 Milliarden zurechtzukommen. Zur Erinnerung: Der Beschluss zum Bau erfolgte auf einer Kostenkalkulation, die bei 4,5 Millliarden Euro endete!

Erinnern Sie sich auch daran?

Manfred J,. Schmitz hat um das Bahnhofsprojekt eine göttliche Satire geschrieben, in der nicht nur der ehemalige Ministerpräsident durch den Kakao gezogen wird, sondern die gesamte verlogene Pro-Riege und einige Auswüchse auf der Contra-Seite voll ihr Fett wegkriegen. Seine Kunst, die Aufregung und den heiligen Zorn einerseits zu unterstützen und andererseits durch ein schelmisches Schmunzeln erträglich zu machen, ist bewundernswert.

Dr. Feist im Fegefeuer - hier bestellen!


15. Dezember 2015

10.00 Uhr CDU - Disziplin wahren, Mutti nicht demontieren

Focus, Focus an der Wand, wer ist die Beste im ganzen Land?

Der gestrige Auftakt des CDU-Parteitages wurde vom Focus in einer derart unterwürfigen Weise kommentiert, dass alleine die Würdigung der Kriechspur ausreicht, um einen Tageskommentar zu füllen.

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14. Dezember 2015

08.00 Uhr Sonderseite zum SPD-Parteitag - Zwei Bilder sagen mehr als ...

Bilder Ansehen


13. Dezember 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


11. Dezember 2015

11.00 Uhr Muttitage in Karlsruhe

Im September habe ich meine Überzeugung, dass Angela Merkel ihre Zuwanderungspolitik politisch nicht überleben wird, dadurch unterstrichen, dass ich 20 Euro darauf gewettet habe, dass sie bis Ende des Jahres entweder zurücktritt oder zurückgetreten werden wird.

Der bevorstehende CDU-Parteitag in Karlsruhe erscheint mir nun, drei Monate und hunderttausende von Flüchtlingen später, als der letzte Hoffnungsschimmer, diese Wette vielleicht doch noch gewinnen zu können.

Allerdings stellt sich mir inzwischen ernsthaft die Frage, ob Angela Merkel, in Fortsetzung ihres autokratischen Regierungshandelns, nicht jedem Versuch, sie zu stürzen, ebenso widerstehen würde, wie Assad in Syrien diesen Versuchen seit Jahren widersteht.

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10. Dezember 2015

11.00 Uhr Schützenfest in Syrien

Wie wollen die USA und ihre Alliierten einen Krieg gegen Russland bestehen, wenn sie schon mit dem IS in keiner Weise zurechtkommen?

Diese Frage ist ernst gemeint. Sie lässt sich auch anders formulieren:

Wie kommt kann es sein, dass die größte und bestgerüstete Militärmacht der Welt sich in der Lage sieht, selbst eine Allianz aus Russland und China militärisch zu besiegen, aber den Anschein erweckt, es gäbe kein Rezept, den IS zu besiegen?


9. Dezember 2015

11.00 Uhr ehdoton perustulo - BGE auf Finnisch

Der Google-Übersetzer hat auch so seine Schwierigkeiten mit der finnischen Sprache, ich habe die Überschrift aber dennoch so stehen lassen...

Die Finnen haben also beschlossen, noch ohne zu wissen wie, ein BGE einzuführen, das jedem erwachsenen Finnen monatlich 800 Euro BGE bescheren soll.

Der Jubel im Lager der BGE-Befürworter ist groß.

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8. Dezember 2015

10.30 Uhr TTIP und CETA oder raus aus der GroKo - das scheint hier die Frage

Die großen Transatlantischen Freihandelsabkommen, deren erkennbare Absicht viel mehr im Schleifen der letzten Restbestände der Demokratie in Europa liegt, als in allen vage vorgetragenen Vorteilen für Wachstum, Wohlstand, Friede, Freude und Eierkuchen, müssen verabschiedet werden. Daran kann kein Zweifel bestehen. Die Drohkulisse, von wem auch immer aufgebaut, gleicht sehr den Anstrengungen, Europa ein Regularium überzustülpen, das noch nicht einmal entfernt an eine Verfassung erinnerte - und das dann, trotz Ablehnung, über uns kam, nur eben als "Vertrag von Lissabon", statt als Verfassung.

Nun müssen finstere Gesellen den Parteioberen der SPD klargemacht haben, dass die bisherige von der Basis ertrotzte negative Haltung zu TTIP und CETA irgendjemandes künftiges Wohl so sehr beeinträchtigt, dass auf dem bevorstehenden Parteitag ein Initiativ-Antrag abgenickt werden müsse, der eine freihandelsfreundliche, freuhandelsfreiliche, handelsfreifreuliche Position zum Ausdruck bringt, womit der Schritt der SPD zur marktkonformen Regierungspartei dokumentiert wird.

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7. Dezember 2015

08.00 Uhr Highlife im Bundeskabarett

Das Bundeskabarett, ein gut eingeführtes Tingel-Tangel-Theater in Berlin, ist am Wochenende erstmals mit seinem Winter-Programm 2015/2016 an die Öffentlichkeit getreten. Nachdem während der mehrmonatigen Probezeit so mancher Gag bereits nach außen gedrungen war, überraschten die überragenden Darsteller erneut und haben das handverlesene Premierenpublikum zu wahren Jubelstürmen hingerissen.

Sollten Sie demnächst in Berlin weilen und zwei Stunden plus Pause plus Sicherheitskontrolle Zeit haben, dann versäumen Sie nicht, dem Bundeskabarett einen Besuch abzustatten. Es ist tatsächlich zum Schießen - und darum geht es auch gleich im brandneuen Eröffnungssketch, den ich - Bild und Tonaufnahmen leider verboten - aus dem Gedächtnis wiedergebe:

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6. Dezember 2015

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

Selbstverständlich wurden auch heute wieder beide Bilder am Morgen aufgenommen. Allerdings ist Julies Bild heftig verfremdet und meines ist eine Collage aus dem Bild der schwarzen Beeren, die noch nicht von den Amseln verzehrt wurden, und dem Bild der kleinen, tapferen Blümchen, die ein paar Meter entfernt noch Freude bereiten - vor allem, wenn, wie heute Morgen die Sonne so toll draufscheint.

Im EWK-Shop habe ich in der letzten Woche drei Kinderbücher für Sie soweit aufgeschlagen, dass Sie einen Blick in das erste Kapitel werfen können.

Einfach hier die Umschlag-Abbildungen anklicken, und Sie gelangen direkt zur Leseprobe.

Diesen Blick ins Buch gibt es übrigens auch bei anderen Büchern.
Wer ein bisschen stöbert, findet schnell heraus,
dass der Link dazu bei der Buchvorstellung unter
"Weitere Produktinformationen"
versteckt ist.


5. Dezember 2015

13.00 Uhr Was ist da los, im Irak?

Als ich mir die Frage stellte, was Putin gemeint haben könnte, als er sagte, die Türkei möge nicht glauben, mit ein paar (nicht exportierten) Tomaten davonzukommen, fiel mir als eine Antwort ein:

Russland könnte Assad dazu bringen, der Koalition gegen den IS klarzumachen, dass ihre Truppen in Syrien unerwünscht sind, ...

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4. Dezember 2015

09.45 Uhr Dänemark und Polen

Hans Christian Andersen, der Dichterfürst der Dänen, hat sie Welt mit Märchen erklärt. Wie es in Märchen so üblich ist, gerät die Hauptfigur aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht selten aus eigener Dummheit, in Bedrängnis. Doch wenn die Not am größten ist, kann sie mit Mut, Geschick oder Trickserei überwunden werden.
Gestern hat die Mehrheit der Dänen entschieden, ihre Sonderrechte innerhalb der EU behalten zu wollen, also nicht der großen Rechtsordnung und der EU-Innenpolitik vertrauen zu wollen, sondern auf diesen Feldern lieber ihre Selbstständigkeit zu bewahren.
 
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3. Dezember 2015
 
11.55 Uhr Ist das das Wassermannzeitalter?

Age of Aquarius, the age of Aquarius ...
https://www.youtube.com/watch?v=w3I1y3jHgxA

Es scheint, als hätten Hippies und New Age Propheten falsche Hoffnungen in die Welt gesetzt. Flower-Power? Fehlanzeige! Liebe zwischen allen Menschen? Fehlanzeige!

Stattdessen überall Kriegsgeschrei.


30. November 2015

11.30 Uhr Kleinstkrieg um die Herkunft

Niemand weiß so genau, welcher Dämon die EU befallen hat, als sie beschloss, dass Waren, die in den von Israel besetzten Palästinensergebieten von so genannten "Siedlern" produziert werden, nicht mehr die Herkunftsangabe "Made in Israel" tragen dürfen.

Dass es von der Entscheidung der Außenminister bis zur Umsetzung dieses Beschlusses rund drei Jahre brauchte, Israel also genügend Zeit eingeräumt wurde, neue Etiketten drucken zu lassen, hat man in Tel Aviv aber offenbar nicht als die großzügige Geste verstanden, als die man es hätte auffassen können, sondern

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29. November 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

28. November 2015

15.00 Uhr Bücherspenden-Fonds

Das gibt es so wohl nur beim EWK-Verlag

Vor rund zwei Jahren kam erstmals ein Kunde des EWK-Verlags auf die Idee, einige Euro mehr zu überweisen als die von ihm bestellten Bücher kosteten, mit dem Auftrag, dieses Geld einzusetzen, um Menschen, die mit jedem Cent rechnen, die Möglichkeit zu geben, kostenlos ein Buch aus unserem Programm zu bestellen.

So entstand "Der Bücher-Spenden-Fonds", eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können. Seitdem wird dieser Fonds immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Letzte Woche hat Fritz L. mit einer Spende von 23,30 Euro
den Topf wieder über die 100-Euro-Marke gehievt.

Im Augenblick stehen exakt 100,77 Euro zur Verfügung.

Wenn Sie also gerne ein Buch aus dem EWK-Verlag lesen würden,

sich das finanziell aber nicht leisten können,
dann fragen Sie einfach mal hier an:
Bücherspendenfonds

und vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift anzugeben...

 


27. November 2015

11.00 Uhr Deutsche Jagdbomber schnellstmöglich nach Syrien schicken

Vorgestern war noch Funkstille, gestern Vormittag verdichteten sich die Gerüchte zur Gewissheit - und am Abend war es faktsich beschlossene Sache, dass vier bis sechs deutsche Jagdbomber vom Typ Tornado im syrischen Chaos mitmischen sollen. Dazu ein paar zum Tankflugzeug umgebaute Airbusse und ein Kriegsschiff, das dem französischen Flugzeugträger Charles de Gaulle Begleitschutz geben soll.

Bitte, widersprechen Sie ruhig. Sie haben gehört und gelesen, dass Deutschland nur "Aufklärungsflugzeuge" zur Verfügung stellen wird, keinesfalls Kampfflugzeuge. Habe ich auch gehört und gelesen.

Dann schauen wir uns den Tornado einmal an.

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26. November 2015

11.30 Uhr Man wird doch wohl noch mal einen Russen abschießen dürfen...

Natürlich erzählt jede Seite die Geschichte aus ihrer Sicht, und natürlich ist es besser, der Erzählung der Türkei zu glauben, denn schließlich sitzen wir mit den Türken im gleichen Boot, dem großartigen Schlachtschiff der Hegemon-Klasse mit dem stolzen Namen "USS-NATO".

PaD 46 /2015 Man wird doch wohl noch mal ...

 


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23. November 2015

07.00 Uhr He, Super Mario, einer von uns beiden spinnt!

So ungefähr unterschreibt einer der mächtigsten Männer Europas. Im Original finden Sie diese Unterschrift auf den Banknoten der Euro-Zone, gestochen scharf und sehr, sehr leserlich. Irgendwie hat Mario Draghi dafür unterschrieben, dass er Ihnen jederzeit einen Zehn-Euro-Schein geben lässt, wenn Sie mit einem Zehn-Euro-Schein zur EZB kommen und Geld dafür haben wollen.

Das könnte ich auch unterschreiben. Und wenn Sie mit einem Fünfzig-Euro-Schein zu mir kämen, würde ich Ihnen auch einen dafür zurückgegeben. Andererseits ist diese Unterschrift natürlich ein Sicherheitsmerkmal, wenn auch nur ein ganz bescheidenes und besonders leicht fälschbares, das die Euro-Scheine fälschungssicher macht.

Dieser Mario Draghi hat die Geldschleusen weit geöffnet und lässt die EZB, der er vorsteht, Wertpapiere von den Geschäftsbanken aufkaufen. Gehen wir davon aus, dass die Vorstände der Geschäftsbanken nicht mit Blindheit geschlagen sind, dann werden sie nur solche Wertpapiere freiwillig an die EZB verkaufen, die ihnen noch wertloser erscheinen, als die Euros, die ihnen dafür gutgeschrieben werden. Es handelt sich beim QE-Programm also primär um so etwas, wie eine Altpapier-Sammlung mit einer hohen Vergütung für diejenigen, die ihr Altpapier zur Verfügung stellen.

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22. November 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


21. November 2015

08.30 Uhr Schwester-Parteien

Es war schon immer schwer, wahre geschwisterliche Liebe festzustellen, zwischen den Christsozialen im Süden und den Christdemokraten in den anderen Teilen der Republik. Vielleicht, so überlegte ich heute Morgen, hat der Begriff auch eher etwas mit "Betschwestern" zu tun, denn wenn die Union einen zentralen Ankerplatz hatte, dann war das der multikulturelle (rheinisch - bayerisch -sauerländische) Katholizismus, in dem Frauen (und Schwestern waren damals ja, anders als in der vergenderten Gegenwart, stets Frauen) nur dienende Dienste zu verrichten hatten, während die Herren in ihren Ämtern und Amtstrachten die Schwestern von der Kanzel herab abkanzelten, wenn ihre Wege von den Wegen des Herrn abwichen.

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20. November 2015

11.00 Uhr Gefahren-Analyse

In jedem größeren Unternehmen gibt es mindestens einen "Katastrophenschutz-Beauftragten", der entweder hauptamtlich, oder neben seinem eigenen Job, dafür Sorge tragen soll, dass das Unternehmen und dessen Mitarbeiter im Falle einer Katastrophe bestmöglich geschützt sind, bzw. schnellstmöglich in Sicherheit gebracht werden können. Um die dafür erforderlichen Vorbereitungen treffen zu können, werden regelmäßig unterschiedliche Szenarien durchgespielt:

Ausbruch eines Feuers,

Einbruch, Diebstahl, Trickbetrug

Terroristischer Anschlag

Selbstverständlich gelten alle diese Überlegugen nicht nur im Bereich privater Unternehmen, sondern auch für viele öffentliche Einrichtungen, Verwaltungen und Behörden.

Wirft man jedoch mit dem Auge des Katastrophenschutz-Beauftragten einen Blick auf weite Teile der öffentlichen und lebensnotwendigen Infrastruktur in Deutschland, wird plötzlich offenbar, dass vielerorts überhaupt keine Vorsorge getroffen ist, ja an einigen Stellen sogar offene Einladungen an Brandstifter, Diebe und Terroristen ausgesprochen werden, weil Tür und Tor sperrangelweit offen stehen und sensible Bereiche voller Stolz im Internet präsentiert werden.

 

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ELIAS
El
sendorfer Institut für Asymmetrische Sicherheitsstrategien
Dokument Nr. 3 vom 19. November 2015

 

 

Mit den beiden Publikationen

"Sabotage - die letzte mögliche Form des Widerstands" .
und
.

"Autarkie - die Kunst des Überlebens im Szenario urbaner Kriegsführung"

haben wir im letzten Jahr wichtige Beiträge zum Selbstschutz der Bevölkerung geleistet. Seither haben wir uns der Erforschung einer neuen, anders gearteten Bedrohung gewidmet, die darauf abzielt, den Blick zu verengen, die Aufmerksamkeit zu sedieren und das Denken in einen immer enger werdenden Rahmen einzupferchen.

 

Es ist uns jedoch in gut einjähriger, intensiver Arbeit gelungen, aus der Grundlagenforschung heraus neue Anwendungsempfehlungen zu entwickeln, mit denen wir alle den neuerlichen Veränderungen der Bedrohungslage gerecht werden können.

 

Wir überschreiben unser heutiges Dokument daher mit dem aussagekräftigen Titel:

 

 

Der politisch korrekte Widerstand

 

Dies ist, auch wenn es auf den ersten Blick so erscheinen mag, kein Paradoxon, sondern eine strategische Notwendigkeit, welche eingesetzt werden muss, um die stetig steigenden Verluste, die durch unbedachtes Herumstolpern im Minenfeld politisch nicht korrekter Meinungen und Aussagen entstanden sind, zu minimieren.

 

PaD 45 /2015 Der politisch korrekte Widerstand (ELIAS Dokument No. 3)


18. November 2015

13.00 Uhr The Hannover-Hangover

Dass sich wegen eines Freundschaftsspiels nicht alle 80 Millionen in aufgeregter Spannung vor den Flachbildschirmen in den Wohnzimmern versammeln würden, war klar. Allerdings war das Fernsehangebot dieses Abends durchaus geeignet, zu der Auffassung zu gelangen, die Darbietung der National(!)Elf sei vielleicht unter allem anderen das kleinste aller Übel.

Nun ja. Es ist hinlänglich bekannt, dass Kleber statt Kicker angesagt war.

Mein Senf dazu



16. November 2015

07.30 Uhr Vorübergehende Funkstille

In dieser Woche habe ich mir vorgenommen, wichtige und dringende Arbeiten zu erledigen, die sich trotz aller aktuellen Ereignisse, die eigentlich eine Kommentierung verdienen, nicht mehr aufschieben lassen.

Das hat zur Folge, dass es voraussichtlich bis Mittwoch keinen Tageskommentar geben wird.

Am Donnerstag erscheint der Paukenschlag am Donnerstag No. 45 /2015, der schon weitgehend fertig ist. Es handelt sich dabei um das Dokument No. 2 des Elsendorfer Instituts für Asymmetrische Sicherheitsstrategien (ELIAS) mit dem Titel: Der politisch korrekte Widerstand. Wer sich noch an das Dokument No. 1 vom August 2014 erinnern kann, darf ruhig schon ein bisschen in Vorfreude schwimmen! Wer nicht, darf hier noch einmal nachlesen, aber bitte nicht erschrecken, wenn der Lautsprecher plötzlich anfängt lautzusprechen.

Am Freitag bin ich dann vermutlich so weit, dass ich wieder in den gewohnten Rhythmus übergehen kann. Drücken Sie mir die Daumen, dass ich mit allem so gut durchkomme, wie ich es mir vorstelle.

Eine gute Woche und bis bald

Egon W. Kreutzer

 


15. November 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


 

14. November 2015

06.30Uhr Europa im Ausnahmezustand

Paris wurde in der letzten Nacht von Killerkommandos heimgesucht. War gegen Mitternacht noch von rund 30 Toten die Rede, zählt die offizielle Statistik inzwischen mindestens 120 Todesopfer.

Lassen Sie uns einen Augenblick innehalten und in Gedanken bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen, bei den Verletzten und Schwerverletzten verweilen. Diese vielen grausamen persönlichen Schicksale verdienen unser Mitgefühl.

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13. November 2015

15.30 Uhr Verschiedenes


Kindsmord

Wenn Neugeborene oder Säuglinge von ihren Müttern vernachlässigt, an der Babyklappe abgegeben, irgendwo ausgesetzt oder gar getötet werden, sind das erschütternde Nachrichten. In Oberfranken wurden jüngst die Leichen von mehreren Säuglingen entdeckt, als die neuen Eigentümer eines Hauses sich ans Entrümpeln machten. In Landshut wurde die Leiche eines Neugeborenen im Kofferraum des Autos der Mutter gefunden.

Selbstverständlich ermittelt die Staatsanwaltschaft. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die für das Kindeswohl Verantwortlichen verurteilt und weggesperrt - und empörte Gutmenschen zeigen sich leider oft schon befriedigt, wenn dann die Gerechtigkeit wieder einmal zugeschlagen hat.

Welchen Anteil unsere Gesellschaft an solchen Tragödien hat, wird stillschweigend unter den Teppich gekehrt. Bemühungen, wenigstens das Notwendige zu tun, um helfend einzugreifen, bleiben meist schon im Ansatz stecken.

Eine, die es weiß, weil sie "an der Front" als Sozialpädagogin da arbeitet, wo man nicht mehr von Stadtvierteln spricht, sondern gleich "sozialer Brennpunkt" sagt, hat darüber ein Buch geschrieben.


Nicole Eick, Abfall

Was ist ein Menschenleben wert? Nicole Eick stellt diese Frage zwischen den Zeilen ihres Erstlingswerkes, während sie die Geschichte von Kathrin erzählt. Kathrin, die hochschwangere Fünfzehnjährige, vom Freund der Mutter immer wieder missbraucht, bringt mitten im Elend des Hartz-IV-Lebens ihr Kind zur Welt und setzt es aus. Das Neugeborene wird gefunden. Lebend. Von einem Obdachlosen, der in den Mülltonnen nach Brauchbarem sucht. Nun kümmern sich Sozialstation und Polizei um das, was ein "Fall" geworden ist. Das Leben des Menschleins ist wertvoll geworden. So wertvoll, dass die, die es weggeworfen hat, gesucht und bestraft werden muss.


Ein wichtiges, sehr gut geschriebenes Buch, mitten aus dem Leben. EWK-Verlag


Bücherspenden-Fonds

Vor rund zwei Jahren kam erstmals ein Kunde des EWK-Verlags auf die Idee, einige Euro mehr zu überweisen als die von ihm bestellten Bücher kosteten, mit dem Auftrag, dieses Geld einzusetzen, um Menschen, die mit jedem Cent rechnen, die Möglichkeit zu geben, kostenlos ein Buch aus unserem Programm zu bestellen.

So entstand "Der Bücher-Spenden-Fonds", eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können. Seitdem wird dieser Fonds immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

In dieser Woche hat nun ein frischgebackener Förder-Abonnent 28,50 Euro in den Topf gelegt, so dass im Augenblick 77,47 Euro zur Verfügung stehen.

Wenn Sie also gerne ein Buch aus dem EWK-Verlag lesen würden, sich das finanziell aber nicht leisten können, dann fragen Sie einfach mal hier an: Bücherspendenfonds und vergessen Sie nicht, Ihre Postanschrift anzugeben...


Neue E-Books

Die Nachfrage nach den elektronischen Büchern nimmt auch beim EWK-Verlag zu. So ist es gekommen, dass wir in den letzten Tagen mit gleich drei E-Books an den Start gegangen sind.

 Wo bleibt die Revolution
als E-Book

Morgen eine Ewigkeit
als E-book

 Operation Reiner Tisch
als E-Book

Dabei hat "Operation Reiner Tisch" sogar die Printausgabe überholt. Die gibt es erst ab dem 22. November - als E-Book können Sie diesen Polit-Thriller schon jetzt herunterladen.

Selbstverständlich sind diese Titel auch weiterhin in gedruckter Form erhältlich - und wenn Sie früh dran sind, mit der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken, dann sehen Sie sich doch einmal hier um:

Weihnachtsbasar

diesmal haben wir den Online-Shop direkt genutzt, um einen kleinen Weihnachtsmarkt der Bücher aufzubauen. Keine Sorge: Es ertönen weder ungewünscht Weihnachtslieder, noch ist die Seite mit Tannenzweigen und flackernden Kerzen geschmückt. Wir haben nur eine neue Ordnung geschaffen, damit sich Geschenksucher leichter orientieren können...


12. November 2015

11.55 Uhr Schuld & Schuldige

Mit dem heutigen Paukenschlag bitte ich Sie, die Robe eines Richters überzustreifen und ein Urteil in einem Strafprozess zu fällen. Die Sachlage ist etwas kompliziert, was Ihre Aufgabe nicht einfacher macht. Doch handelt es sich dabei erst einmal nur um ein Übungsbeispiel.

Ernster wird es, wenn ich Sie anschließend dazu animiere, Ihr Urteil auf eine etwas andere, vor allem sehr viel bedeutsamere Situation zu übertragen. Wo im Übungsbeispiel der Hausmeister auftritt, ist es hier der Innenminister...


11. November 2015


  

Putsch in Berlin
unmöglich?

Andreas Reinhardt

hat die Möglichkeiten durchgespielt und einen rasanten Thriller geschrieben, der deutlich macht, wie fragil das Gerüst ist, an dem unsere staatliche Ordnung hängt.

Sein Buch erscheint nicht von ungefähr gerade jetzt, in einer Zeit größtmöglicher Konfusion und Unruhe. ..

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Zur Buchvorstellung

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10. November 2015

10.30 Uhr Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen

Regelmäßige Besucher dieser Seite wissen, dass es oft nur sehr unbedeutende Indizien sind, die für sich genommen leicht übersehen werden, die jedoch, wenn sie an der richtigen Stelle ins Puzzle des aktuellen Geschehens eingebaut werden, einen Trend verraten, eine Entwicklung sichtbar werden lassen, noch bevor die Qualtitätsmedien überhaupt davon Kenntnis nehmen.

Seit zwei Jahren gebe ich regelmäßig das Dossier "EWK - Zur Lage" heraus, in dem ich das zusammenfasse, was ich als Trend, als neue Entwicklung, zu erkennen glaube.

Seit zwei Tagen stimmen die Leitmedien nun besorgte Töne an, was die Zukunft von Angela Merkel und der amtierenden Regierung betrifft. Die Achse "Seehofer-de Maiziere" wird endlich wahrgenommen, wobei es ausschlaggebend war, dass sich Wolfgang Schäuble öffentlich auf die Seite der Unions-Rebellen geschlagen hat.

Die Bezieher von EWK - Zur Lage waren über die sich ankündigende Entwicklung schon mit EWK - Zur Lage 11 (aus dem September 2015) vorbereitet wurden.

Damals schrieb ich in der Rubrik Deutschland:

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9. November 2015

09.00 Uhr Schäuble bekennt Farbe

Lange hat der Finanzminister sich in der Zuwanderungsfrage bedeckt gehalten, gestern kam die Meldung: "Schäuble unterstützt de Maiziere".

Damit ist die Anti-Merkel-Front in der eigenen Partei um einen mächtigen Turm gewachsen. Die Dame steht mit ein paar Bauern alleine in der Ecke. Die Anfeuerungsrufe, mit denen ihr die Spielbeobachter in grünen und dunkelroten Röcken Mut machen wollen, klingen immer verzweifelter.

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8. November 2015

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag


7. November 2015

15,00 Uhr Schon wieder dieser Innenminister...

Sozialdemokraten und Grüne bilden, gemeinsam mit der LINKEn eine Koalition, und stellen sich wehrhaft mit vereinten Kräften hinter Angela Merkel.

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen solchen Satz schreiben müsste, ohne an einer Satire zu arbeiten. Es ist bitterer Ernst. CDU und CSU-Leute, die nicht in jeder Frage voll hinter dem Tun und Lassen von Angela Merkel stehen, werden nicht nur vom Koalitionspartner sondern auch von der Opposition mit ziemlich starken Worten auf Linie gebracht. "Deutschland, einig Vaterland!", kann ich da nur sagen. Eine geschlossene Front, die den Vergleich mit den Blockparteien in der DDR-Volkskammer geradezu herausfordert.

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Hochinteressant im Vergleich dazu, was der STERN noch vor wenigen Jahren über die "vergrabene Bombe" Migration geschrieben hat.


6. November 2015

10.00 Uhr Neues aus Schulda - die große Einigung

Schon im frühen Mittelalter erzählte man sich landauf, landab an langen Winterabenden in den Palästen und in den Torfstecherkaten beim Schein von tausenden von Bienenwachskerzen oder rußenden Kienspänen schnurrige Geschichten über die Tolpatsche zu Schulda, die damals, vor der dritten Lautverschiebung, also vor dem Übergang vom Mittelhochdeutschen ins Neuhochdeutsche, noch die Bürger von Schilda hießen.

Mit Immanuel Kant und der Verbreitung der Aufklärung verschwanden diese schnurrigen Geschichten allmählich, denn aufgeklärte Menschen verwiesen sie schnell ins Land der Lügenmärchen, wo auch Baron Münchhausen seine Endlagerstätte gefunden hatte. So blöd kann kein Mensch sein, sagten sich die Aufgeklärten, und begaben sich damit in den Irrtum, Schulda sei genausowenig existent, wie Bielefeld.

Die Schuldbürger zu Schulda nahmen davon nichts wahr. Sie hatten sich, sie kannten sich, sie liebten und sie hassten sich, sie schlugen und vertrugen sich wie seit altersher, und um dem vokalverschobenen Namen gerecht zu werden, luden sie seit über hundert Jahren fleißig Schulden auf sich. Die große Kriegsschuld, die immer weiter wachsende Staatsschuld, eine Mitschuld an allen europäischen Schuldverhältnissen, ja sie zögerten nicht, eine Bürgschaft für die biblische Erbschuld der gesamten Menschheit zu übernehmen - und fürchteten immer noch, nicht schuld genug zu sein, um ihrem Namen Ehre zu machen.

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5. November 2015
 
11.30 Uhr Das Gesetz der optimalen Reproduktionsrate
 
Viele Hunde sind des Hasen tot. Ist der Hase aber tot, verhungern die Hunde.
 
Das Interesse der Hunde muss also eigentlich darin bestehen, entweder sich selbst nur so weit zu reproduzieren, dass stets genügend Hasen für alle Hunde da sind, oder die Bedingungen für die Reproduktion der Hasen so zu gestalten, dass die Vermehrung der Hasen mit der Vermehrung der Hunde schritthalten kann.
 
Zu viele Ausbeuter ruinieren den Bestand der Auszubeutenden. Die Revolutionen in Frankreich und in Russland waren direkte Folgen eines Verstoßes gegen das Gesetz der optimalen Reproduktionsrate.
 
Diese Gedanken aus "Eigentum und Teilhabe", dem vierten Band von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" gewinnen im Zusammenhang mit der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung neue Aktualität und Bedeutung.
 

 


4. November 2015

09.30 Uhr EZB - die Blauäugigen unter den Blinden

I can't get no satisfaction
I can't get no satisfaction
'Cause I try and I try and I try and I try
I can't get no, I can't get no

Mario Draghi erinnert mich immer wieder an diesen Song der Rolling Stones, an das verbohrte, immer wieder wiederholte Bemühen, ein Ziel zu erreichen - und dabei permanent und grandios zu scheitern.

Mario Draghi will das Geld entwerten, jedes Jahr um möglichst ganz genau zwei Prozent, in 20 Jahren also um ein Drittel - doch so sehr er auch versucht, die Inflation anzuheizen, so wenig kommt dabei heraus. Meint er.

Blauäugigkeit kann schlimmer sein als Einäugigkeit. Blauäugigikeit, Synonym für äußerste Naivität, das ist das, was Kinder an Weihnachtsmann, Klapperstorch und Osterhase glauben lässt, bevor sie anfangen, die Welt selbst zu betrachten, selbständig zu denken und zu urteilen.

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3. November 2015

10.00 Uhr Schicksal ist, wofür du nichts kannst.

Wir Menschen haben gerne alles unter Kontrolle. Die meisten jedenfalls. Tausende von Ratgeberbüchern wurden geschrieben, um Menschen zu motivieren, einen Lebensplan aufzustellen, nichts dem Zufall zu überlassen, sich Ziele zu setzen, sie voller Energie zu verfolgen, "Erfolge" zu erringen, mit Selbstmanagement, Zeitmanagement, Positivem Denken und ausgeklügelten Prioritätenlisten.

Du hast immer alles richtig gemacht, bist Schritt für Schritt vorwärts gekommen, und dann kommt der große Knall. Alles worauf du gebaut hast, löst sich in Luft auf. Egal, ob du Job und Einkommen verlierst, ob sich dein Partner von dir trennt, ob du verunglückst und auf der Intensivstation wieder zu dir kommst, ob das Projekt, für das du lange gearbeitet hast, verworfen wird, es wirft dich aus der Bahn.

Schicksal ist, wofür du nichts kannst. Aber dein Leben ist das, was du daraus machst.

Mit diesen einleitenden Worten stelle ich Ihnen ein neues Buch vor.

Jule Blofeld, "Morgen Eine Ewigkeit"

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2. November 2015

11.30 Uhr Links oder rechts - das Dilemma mit den Schubladen

Ausgehend von Paukenschlag No. 41 /2015 "Der letzte Dreck - ein Jahr PEGIDA, und nun?" entspann sich eine tief und ins Grundsätzliche gehende Diskussion zwischen Peter A. Weber, vielen von seinen Beiträgen auf "Kritisches Netzwerk" her in guter Erinnerung, und mir, die ich nun öffentlich mache. Wir sind sicherlich beide von guten und besten Absichten bewegt, betrachten die aktuelle Situation jedoch von unterschiedlichen Standpunkten und kommen daher auch zu unterschiedlichen Auffassungen über ein sinnvolles weiteres Vorgehen.

Dieser Diskurs ist meines Erachtens geeignet, die Argumente und Zielrichtungen beider Lager, die in der Zuwanderungsfrage gegeneinander stehen, einmal unaufgeregt zu betrachten und aus dem "Gegeneinander" den Weg zu einem gegenseitigen Verständnis zu finden, von wo aus unter Umständen tatsächlich eine Lösung gefunden werden kann.

 


1. November 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

31. Oktober 20115

30. Oktober 2015

10.00 Uhr Handlungsfähigkeit bedroht?

Der Vorsitzende der zweitgrößten von drei Regierungsparteien, sieht die Handlungsfähigkeit der Regierung, der er selbst als Bundeswirtschafts- und Waffenexport-Minister angehört, bedroht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ein ganz besonders durchtriebener Schelm, wer annimmt, Sigmar Gabriel wolle aus den Differenzen zwischen den zänkischen Schwestern CDU und CSU politisches Kapital schlagen. Wenn dem so wäre, müsste man Gabriel Selbsttäuschung und demoskopisches Milchmädchen-Rechnen unterstellen. Sehr viel wahrscheinlicher ist, dass er sich getrieben fühlt, selbst etwas zu sagen, bloß nicht - und auf keinen Fall - etwas, was als Festlegung in der Sache verstanden werden könnte. Da mag er schön flexibel bleiben. Also nimmt er seine Verantwortung als gewichtiger (sorry, ist halt so) Teil dieser Regierung eben nicht wahr, wirft nicht die SPD-Fraktion in die Waagschale, um klar zu zeigen, wohin nach seiner Meinung die Reise gehen soll, sondern rüffelt die Union ob ihrer Uneinigkeit. Dass die SPD am Dilemma eher eine größere Mitschuld trägt als die CSU, weil die GroKo eben auch ohne die CSU noch eine Mehrheit im Bundestag hat, aber ebenfalls nichts tut, um Angela Merkel entweder zu retten, oder zu stürzen, wird hinter diesem Nebel von der Bedrohung der Handlungsfähigkeit der Regierung geschickt verborgen.

Doch, was ist denn das für eine Worthülse: "Handlungsfähigkeit der Regierung?"

Eine Regierung ist dann nicht mehr handlungsfähig, wenn sie durch einen Putsch oder eine Besatzungmacht abgesetzt wurde oder aus Angst um das eigene Leben ins Exil geflüchtet ist.

Dies alles ist nicht der Fall.

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29.10.2015
 
08.30 Uhr Die Karpfengrippe

Ist der Aischgrund die geheime Todeszone der Republik?
US-amerikanischen Forschern, die im Auftrag des Pentagon ständig auf der Suche nach biologischen Waffen sind, ist es gelungen, im schönen fränkischen Aischgrund einen vollkommen neuen Virustyp zu entdecken, der offenbar bereits außer Kontrolle geraten ist und sich rasend schnell verbreitet.
 
Zunächst nur beobachtend, analysierend und dokumentierend tätig, wurden die wahnsinnigen Ausmaße der grassierenden Karpfengrippe nun von einem Whistle-Blower, der nur im Umfeld höchster Regierungskreise vermutet werden kann, an die Öffentlichkeit gebracht.
 
Seine Worte:
 
"Solange die Karpfengrippe auf wenige, eng begrenzte Fischteiche begrenzt blieb, solange Ansteckungen von Menschen ausgeblieben waren, konnte ich schweigen. Jetzt haben wir die massenhaften Infektionen - und! - die Viren sind im Trinkwasser!"
 


28. Oktober 2015

08.00 Uhr Fleischverzehr und Dickdarmkrebs (so geht Politik!)

Die WHO sah sich offenbar genötigt, nicht nur die Sau, sondern auch das Rind, das Schaf und die Ziege durchs Dorf zu jagen, mit der Ansage: Wer mehr rotes Fleisch isst, hat ein erhöhtes Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Pro 50 Gramm verarbeitetem Fleisch (also Wurst und Schinken) steige das Krebsrisiko um 18 Prozent, pro 100 Gramm rotem Fleisch (nicht verwurstet) um 17 Prozent.

Das sind alarmierende Zahlen - und die Vegetarier und Veganer werden in Jubel ausbrechen, doch bei Licht betrachtet handelt es sich um eine Aussage, die man besser ignorieren sollte, denn die Angst vor dem Krebs ist wahrscheinlich die sicherste Methode, am Ende auch an Krebs zu erkranken.

Die WHO suggeriert dem Laien mit ihrem Zahlenspiel, wer täglich null Gramm Wurst und null Gramm rotes Fleisch verzehrt, habe faktisch auch ein Null-Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken. Wer sich mit 100 Gramm Wurst und 150 Gramm Fleisch täglich ernährt, hätte aber schon ein Risiko von 61,5 Prozent, was heißt, zwei von drei Menschen mit diesen Essgewohnheiten müssten an Dickdarmkrebs erkranken.

Horror!

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27. Oktober 2015

13.00 Uhr Literarisches

Achtung!

Magdeburg und Umgebung

Peter Mannsdorff liest am Montag, 23. November 2015, um 14.00 Uhr in der Begegnungsstätte in der Magdeburger Stadtmission, Leibnitzstraße 4 aus seinem neuen Buch

"Höllisches Hell"

Eine spannende, gesellschaftskritische Novelle um den Themenkreis der "Gentrifizierung", also der Vertreibung eingesessener Stamm-Mieter aus ihren Wohnungen um mit Luxussanierungen in den guten Wohnlagen der Innenstädte Profite zu generieren.

Mannsdorff bleibt dabei einerseits erschreckend realistisch, stellt seine Anklage aber eben auch in ein surrealistisches Szenario, macht so durch Übertreibung anschaulich und versöhnt zugleich mit einem guten Schuss Humor.

"Höllisches Hell - Stadt unter der Stadt" finden Sie hier in unserem Online-Shop.

 

 


Achtung!

Berlin und Umfeld

Alexander Reinhardt, ein neuer Autor im EWK-Verlag, tritt mit seinem Erstlingswerk an die Öffentlichkeit. Das Buch ist noch nicht gedruckt, doch Herr Reinhardt hat schon Pläne für eine Buchvorstellung in Berlin, in den Räumen des Spy-Museums am Leipziger Platz. Ein gut gewählter Ort, denn schließlich geht es in seinem Thriller um nicht weniger als um den Staatsstreich im Deutschland der Gegenwart, um den Angriff auf das Kanzleramt.

"Operation Reiner Tisch"

Mehr wird im Augenblick noch nicht verraten. Es dauert noch ein paar Tage bis zur offiziellen Ankündigung dieses Titels.

Doch hier meine Frage an die Berliner:

Würden Sie zu dieser Lesung kommen wollen, vorausgesetzt der Termin kommt Ihnen gelegen?

Dann senden Sie mir Ihr "Ja" doch bitte gleich per Mail. Einfach hier klicken.

Das hilft mir bei der Einschätzung, mit wie vielen Gästen gerechnet werden kann.

 


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Sie können hier heute einige Bücher entdecken,
die geschrieben wurden,
um Schmerzen und Sorgen
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körperliches und geistiges Wolhlbefinden zu erzeugen.

 

 

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26. Oktober 2015

10.00 Uhr 17 Punkte in 2 Schubladen = 1 Lösung?

Der Sondergipfel zur Beschlussfassung über die Bewältigung des Migrationsstromes in Brüssel ist ohne physische Gewalt zwischen den Teilnehmern zu Ende gegangen. Trotz größter Differenzen, die sich auch aus dem Handeln der einzelnen Staaten während der letzten Wochen unschwer ableiten lassen, kam es zu einer Beschlussfassung. Junckers 16-Punkte-Plan verwandelte sich in einen 17-Punkte-Plan und wurde angenommen.

Die einzelnen Punkte dieses Planes lassen sich grob einteilen in solche, die der Unterstützung derjenigen Staaten dienen, die auf der Reiseroute liegen, und solche, die der Abwehr von Migranten dienen.

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25. Oktober 2015

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag


20. Oktober 2015

11.00 Uhr Der letzte Dreck. Ein Jahr PEGIDA - und nun?

Während Angela Merkel in die Türkei fliegt und den dortigen Präsidenten anfleht, doch Flüchtlinge zurückzunehmen, die aus der Türkei nach Deutschland weitergezogen sind, während Frank Walter Steinmeier im Iran um Unterstützung bittet, den Konflikt in Syrien beizulegen (eine grandiose Idee, er hätte dazu besser nach Washington fliegen sollen!), während der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Deutschland fordert, einen Zaun an der Grenze zu Österreich zu ziehen, wird in den Medien die Hetze auf PEGIDA-Spaziergänger und Sympathisanten noch einmal verschärft.

Der erst vor wenigen Tagen teilentmachtete Innenminister Thomas de Maiziere gibt beflissen Schützenhilfe und erklärt die PEGIDA Organisatoren zu Rattenfängern und Rechtsextremen. Heiko Maas meint: PEGIDA sät den Hass, der dann zu Gewalt wird. Yasmin Fahmini (SPD Generalsekretärin) sieht in PEGIDA das hässliche Gesicht Deutschlands. Flugs wird PEGIDA auch eine erhebliche Mitschuld am Attentat auf die Kölner Oberbürgermeisterin Reker zugeteilt, und überall wird gefordert, gegen den "braunen Mob" vorzugehen. Göring-Eckardt (Grüne) sieht in PEGIDA sogar den Versuch, die Demokratie abzuschaffen, und, wer bei PEGIDA mitläuft, muss wissen, dass er sich in der Gesellschaft von "neuen Nazis" befindet.

Größer kann der Widerspruch nicht mehr sein.

Mir stellt sich dabei nicht nur eine Frage. Ich will meine Fragen schön langsam der Reihe nach abarbeiten:


19. Oktober 2015

10.00 Uhr Deutsch kaputt

Es ist fast wieder wie vor 13 Jahren. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte damals zu Beginn seiner zweiten Amtszeit mit der Agenda 2010 und der so genannten Hartz-Kommission einen Paukenschlag gesetzt, der in einer totalen Umgestaltung der Republik münden sollte.
 
Begleitend dazu begann in Wirtschaft und in den öffentlichen Verwaltungen ein Personalabbau sondersgleichen. Zum Teil durch Firmenpleiten, zum Teil durch Rationalisierungen, zum Teil durch Outsourcing in Billiglohnländer, zum Teil nur aus einem idiotischen Sparwettbewerb des Bundes, der Länder und der Kommunen, so dass in wenigen Jahren Millionen von einst unterhaltssichernden Arbeitsplätzen vernichtet und - wenn überhaupt - durch schlechter bezahlte Jobs ersetzt wurden.
 
Nun scheint es in eine neue Runde zu gehen.
In den letzten Wochen tauchten bereits wieder viele Meldungen über bevorstehenden Arbeitsplatzabbau in nicht übersehbaren Größenordnungen auf. Waren es die bekannten "bedauerlichen Einzelfälle"? Oder kommt wieder etwas Großes auf uns zu?
 
Die erste wirklich große Schockwelle kam mit dem so genannten "Abgas-Skandal" bei VW.
 
 
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18.Oktober 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

Am letzten Sonntag gab es ein Interview mit mir, dass auf Rockradio.de live gesendet wurde.
 
Hier ist nun das Video.
 
Es geht um das Bedingungslose Grundeinkommen.
 
Weniger um das Götz Werner/Dieter Althaus-Grundeinkommen, sondern um das Grundeinkommen Bundesarbeitsgemeinschaft Bedingungsloses Grundeinkommen der LINKEn. Wir sind aber schnell auch auf die Rahmenbedingungen gekommen, die ein Grundeinkommen wünschenswert, ja notwendig erscheinen lassen und auf die Frage, wer sich denn, wie und wann und mit welchen Mitteln wirksam und erfolgreich dafür einsetzen könnte und müsste.
 
Das Gespräch dauert knapp eine Stunde. Vielleicht etwas, für einen verregnten Sonntagnachmittag.
 
 

Es geht ein bisschen "ruckelig" zu.
Meine Prioritätenliste ist zu voll.
Nicht verzagen, das ändert sich wieder
 
 
 
16. Oktober 2015

10.00 Uhr Was ist ein Salomonisches Urteil?

Weise, soll es sein, überraschend einfach, gerecht und lebensklug. So ungefähr erwartet man - vielleicht aber auch nur ich - ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.
Menschenrechte sind schließlich nichts für Winkeladvokaten, die sich um Geld aus schwammig formulierten Verträgen streiten. Menschenrechte sind auch nichts für eine Strafkammer beim Oberlandesgericht, wo es um "profane" Fälle von Raub und Mord geht.
 
Menschenrechte sind ein Gebiet, auf dem fürwahr Weisheit, Lebensklugheit und ein Höchstmaß an Gerechtigkeit erforderlich sind, um zu einem salomonischen Urteil zu finden.
 
Nun hat sich der Europäische Gerichtshof für Menchenrechte eines Spezialfalles angenommen und versucht, dabei eine Grenzlinie zwischen "Meinungsfreiheit" und "Volksverhetzung" zu ziehen.
 
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14. Oktober 2015

09.00 Uhr Die Machthaberin

Die Krise im zentraleuropäischen Exportstaat Deutschland spitzt sich weiter zu. War das Regierunslager schon in den letzten Monaten unter heftigen Beschuss von Seiten der radikalsozialistischen, radikalkapitalistischen und radikalnationalistischen Extremisten geraten, gehen offenbar nun auch die eigenen Parteigänger in Scharen von der Fahne. Die bislang Merkel treu ergebenen Mitglieder der christlich dominierten demokratischen Unionsfront solidarisieren sich mit den schon immer merkelskeptischen Führern der sozialen Unionsfront, die weite Teile im Süden des Meinungskriegsstaates kontrollieren.
 
Gestern Abend kam es in Berlin zur offenen Rebellion.
 
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13. Oktober 2015

11.30 Uhr Die Transit-Zone

Es war einmal eine Zeit, da gab es an unseren Landesgrenzen Transitzonen. Der Bahnhof Friedrichstraße war so eine Transitzone, die Grenzübergänge Richtung Österreich waren Transitzonen. Da standen Grenzschutz- und Zollbeamte - und vor ihnen stauten sich, je nach Jahres- und Tageszeit, mehr oder weniger viele Menschen, die hereinwollten.
Die Grenzschützer fischten hin und wieder jemanden heraus, dem die Einreise verweigert wurde, und der Zoll fischte hin und wieder unverzollte Waren heraus und erhob entsprechende Strafgebühren.
 
Nun haben sich CDU und CSU, zur Freude der CSU darauf verständigt, dass wieder Transitzonen an der Grenze eingerichtet werden. Allerdings sollen sich die Einreisewilligen jetzt nicht mehr vor der Staatsgrenze - quasi im Niemandsland - stauen,
 
 
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12. Oktober 2015

14.00 Uhr Ein (Nobel-)Preis als Signal

Dem gebürtigen Schotten Angus Deaton (dem Vorurteil zufolge ein Geiziger) wurde in diesem Jahr der Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften zuerkannt.

Obwohl ich seine Arbeiten selbst nicht kenne, also auf das Wenige zurückgreife, was derzeit in den Medien darüber berichtet wird, kann aus dieser Entscheidung ein Sinneswandel herausgelesen werden.

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

 Autoren - Texte - BoD Manuskript - Verlag

Informationen für Autoren


 

Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."

 

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