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ewk-retro - ein Blick zurück auf den Mai 2003 - Herrschaftszeiten!


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Informationen für Autoren

25. Juli 2014
 
08.45 Uhr Bertelsmann und die Kindertagesstätten
 
Die allgegenwärtige Bertelsmannstiftung ist auch diese Woche wieder mit einer neuen Studie an die Öffentlichkeit getreten. Wie meist, wird in den Medien weder darüber berichtet, wer die Studie in Auftrag gegeben hat, noch was sie gekostet hat. Stattdessen werden plakative Zahlen in die Welt gesetzt.
 
Dies mal heißt es, es würden 120.000 Erzieherinnen und Erzieher in deutschen Kindertagesstätten fehlen und die tatsächlich zu beschäftigen würde alle Jahre fünf Milliarden Euro extra kosten.
 
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24. Juli 2014
 
13.30 Uhr Pillendreher


Der Scarabäus, auch als Mistkäfer oder Pillendreher bekannt, ist darauf programmiert, aus Mist Pillen zu drehen. Das ist Teil der Vorsorge für seine Nachkommen, und dass dieses Prinzip funktioniert, erweist sich alleine daraus, dass es diese Käfer, Jahrtausende nach der ägyptischen Hochkultur, die den Scarabäus verehrte, immer noch gibt.

Andere Pillendreher mussten in diesen Tagen die bittere Erkenntnis wahrnehmen, dass der Stoff, aus dem sie ihre Pillen drehen, wahrscheinlich nicht wirksamer ist als ein Placebo.

Die Rede ist von Paracetamol, einem häufig eingesetzten Schmerzmittel, von dem eine neue Studie nun sagt, dass es bei Kreuzschmerzen praktisch wirkungslos ist.
 

23. Juli 2014
 
12.00 Uhr Steuer-Oäschen Deutschland
 
Unter dem Datum vom 11. Juni 2014 veröffentlichte die Bundeszentrale für Politische Bildung die Herkunft der Staatseinnahmen des Jahres 2012. Für Arbeitnehmer und Konsumenten ist Deutschland ein vergleichsweise teures Steuerland.
(...)
Doch - vor dem Gesetz sind alle gleich - und so kommt es, dass die Erben des Mulitmillardärs Karl Albrecht vom Gesamterbe in Höhe von geschätzten 20 Milliarden Euro womöglich überhaupt keine Erbschaftssteuer abzuführen haben,
 
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22. Juli 2014
 
09.00 Uhr Schutzwall "Antisemitismus"
 
Die Maßnahmen zur "Selbstverteidigung", die der Staat Israel derzeit in den Palästinenser-Gebieten ergreift, stoßen nicht überall auf Verständnis, Zustimmung und Unterstützung. Vielerorts wird Kritik geäußert.
 
Demonstrationen von Arabern, auch auf deutschem Boden, von dem es neulich noch hieß, von ihm möge nie wieder Krieg ausgehen, wenden sich gegen die massiven israelischen Luft- und Bodenschläge.
 
Allerdings, so meint der Zentralrat der Juden in Deutschland, lassen es die Demonstranten dabei an der notwendigen Unterscheidung zwischen der Kritik an der konkreten israelischen Regierungspolitik und "blankem Judenhass" fehlen.
 
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21. Juli 2014
 
10.00 Uhr Do kumm iech haa ...

Im Jahre 1548 begann in der kleinen Gemeinde Neustadt an der Haide, am Rande des Thüringer Waldes, eine Tradition, die bis heute fortgeführt und mit Leben erfüllt wird.
 
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20. Juli 2014
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

19. Juli 2014
 
11.00 Uhr Tod auf der Autobahn

Heute Nacht, in der Nähe von Dresden, sind 9 Menschen ums Leben gekommen, rund 40 wurden schwer verletzt.
 
Das ist ein trauriges Ereignis und mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.
 
Weil ich aber nicht bereit bin, das eine Leben höher einzuschätzen als das andere, weil jedes Opfer, ob im Verkehr, ob im Krieg, ob durch Verbrechen oder Leichtsinn entstanden, eines zu viel ist, weil mein Mitgefühl allen gilt, die gewaltsam und vorzeitig aus dem Leben gerissen werden, und jenen, die um sie trauern, kann ich auch keinen Unterschied machen, zwischen den Opfern des Autobahnunfalls bei Dresden und den Opfern des Flugs MH 17 der Malaysien Airlines, der Opfer der blutigen Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern, den Drohnenopfern in Pakistan, und so weiter, und so weiter.
 
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18. Juli 2014
 
10.00 Uhr Verwirrspiel um einen Flugzeugabsturz
 
Eine Maschine der Malaysien Airlines, Flug Nr. MH 17, ist über der Ostukraine vom Reiseflug in rund 10.000 m Höhe in den Sturzflug übergegangen und am Boden zerschellt.
 
Die Todesursache für die 285 Menschen an Bord soll eine Flugabwehrrakete russischer Bauart vom Typ BUK gewesen sein.
 
Das ist Spekulation Nr. 1, die sich vor allem darauf stützt, dass andere Flugabwehrsysteme, die sich im Besitz der Separatisten befinden, ein Flugzeug in dieser Höhe nicht erreichen könnten.
 
Spekulation Nr. 2, zur Stützung der Spekulation Nr. 1 besagt,
 
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 Es spricht sich herum:

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Ohne Pillen und Pülverchen,

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17. Juli 2014
 
12.30 Uhr Viele Köche - ein Brei
 
28 Staaten der EU versuchen, sich auf die Grundlinien der Politik der nächsten Jahre zu einigen und schachern dabei um die Posten wie die Kesselflicker.
Die Vision eines geeinten Europas, die Fata Morgana von Brüssel, verschwindet im Flirren der heißen Luft, so wie sie im Flirren heißer Luft aufgetaucht ist.
Ein nüchterner Blick auf die Situation zeigt nichts anderes mehr als Grabenkämpfe an allen Fronten zwischen allen Hauptstädten.
 
Der Kommentar zum ergebnislosen EU-Rats-Gipfel:
 
 

16. Juli 2014
 
09.00 Uhr 200 Milliarden Dollar in Shanghai
 
Der Versuch der BRICS-Staaten, sich von IWF und Weltbank zu lösen, hat ein neues Etappenziel erreicht. China und Russland rücken wieder ein Stück näher zusammen und nehmen Indien, Brasilien und Südafrika mit auf die Reise.
 
Was wurde vereinbart?
 
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15. Juli 2014
 
09.00 Uhr Hilflos-naiv im NSA-Untersuchungsausschuss
 
Die USA überwachen alles und jeden. Statt den regierungsamtlichen Protest allerdings von üblichen drei auf volle fünf Tage auszudehnen, wie es der "Postillon" vermutete, hat Deutschland nun mit dem Super-Hammer zugeschlagen. Der Repräsentant der US-Geheimdienste in Berlin wurde aufgefordert, das Land zu verlassen.
 
Eine Machtdemonstration der Hilflosigkeit. Ob er der Aufforderung nachkommt, bleibt schließlich ihm (und seinem Chef) überlassen. Eine "Ausweisung" war es nämlich nicht.
 
Derweil überlegt der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses ernsthaft, im Rahmen der Ausschussarbeit gänzlich auf elektronische Kommunikation zu verzichten und für schriftliche Mitteilungen auf mechanische Schreibmaschinen zurückzugreifen.
 
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10. Juli 2014
 
11.15 Uhr Ist die Welt besser geworden?
 
Vor 80 Jahren wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg umgebracht. Der Deutschlandfunk widmete ihm heute ein "Kalenderblatt". Den Nationalsozialisten war einer, der sich nicht unterordnen wollte, ein Dorn im Auge. Sein Lebensmotto: "Sich fügen, heißt lügen", war einfach schon zu viel Provokation.
 
Martin Morlock hat das Problem und ein dazu passendes Überlebensrezept in Verse gegossen. Der 1918 geborene Journalist und Kabarett-Autor bezog sich damit schon gar nicht mehr auf die Herrschaft des Nationalsozialismus, er hatte längst die neue deutsche Nachkriegsgesellschaft im Blick, als er reimte:
.
          "Hierzulande wird gekrochen,
          Emsig ernst, so will's der Brauch.
          Wer sich steif hält, wird gebrochen,
          Kaltgestellt und ausgestochen.
          Die, die ihre Wirbelknochen
          Biegen können, wie die Rochen,
          Kommen heil durch die Epochen -
          Hierzulande wird gekrochen.
          Auf den Leim und auf dem Bauch."
           
          (Aus "Hugo, eine deutsche Tragödie)

 

 
Ist die Welt seither besser geworden? Die Geschichte vollzieht sich in Wellenbewegungen. Es gab eine Zeit, in der meine Generationd der Überzeugung war, es sei schon besser und würde immer noch besser. Heute stellt sich die gleiche Generation verwundert die Frage: "Haben wir damals alles zu rosig gesehen, waren wir einfach nur zu dumm und unwissend, oder geht seit mindestens 30 Jahren tatsächlich alles wieder den Bach runter?"
 
Ich neige stark zur zweiten Antwort, ohne dabei in den Fehler zu verfallen, nur die wirtschaftliche Situation zu betrachten.
 
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9. Juli 2014
 
12.15 Uhr Erbschaftssteuer vor dem Verfassungsgericht
 
Volle 6 Jahre hat es gedauert, vom Februar 2008 bis in den Juli 2014, bis sich das Verfassungsgericht mit der Erbschaftssteuer für Unternehmenserben befasst hat. Dass die damalige Reform nicht grundgesetzkonform war, ließ sich kaum verbergen, dennoch wurde sie verabschiedet. Nun wollen die Herren in den roten Roben sich noch einmal bis in den Herbst Zeit lassen, um einen Spruch zu fällen, und vermutlich erhält die Regierung dann mindestens zwei Jahre Zeit, um das Gesetz nachzubessern.
 
Dabei wäre eine gerechte Lösung so einfach und unkompliziert zu haben, wenn man nur wollte. Wie, das habe ich vor gut sechs Jahren skizziert - und ich behaupte: Niemand kann ernsthaft behaupten, diese Lösung würde nicht sowohl das "Arbeitsplatzproblem" als auch das "Gerechtigkeitsproblem" zu 100% zufriedenstellend lösen.
 
Hier der Link auf den wieder hochaktuellen Beitrag
 
 
 
08.00 Uhr Die fromme Helene
.
          Doch ist Helene nicht allein
          Nur auf sich selbst bedacht. - O Nein! -
          Ein guter Mensch gibt gerne acht,
          Ob auch der andre was Böses macht;
          Und strebt durch häufige Belehrung
          Nach seiner Beßrung und Bekehrung.
 
Auch diesen Typus hat Wilhelm Busch mit spitzer Feder treffend gezeichnet und beschrieben: Das unausstehliche, selbstgerechte Vorbild - von Überzeugungen, und seien sie noch so verquer, zu missionarischem Eifer angestachelt,
 
Angela Merkel war die Tage in China. Studenten der Tsinghua-Universität in Peking durften ihren Worten ergriffen lauschen und hörten dies:
 
"Ich habe etwas dagegen, wenn man Wachstum auf Pump finanziert".
 
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8. Juli 2014
 
08.30 Uhr McKinsey: Deutschland muss mit Schrott auf den Weltmarkt
 
Was über Jahrzehnte als die Stärke des deutschen Exports gepriesen wurde, was uns als Alleinstellungsmerkmal weltweit Wettbewerbsvorteile verschaffte, nämlich die sprichwörtliche Qualität "Made in Germany", messbar in Präzision, Zuverlässigkeit und Lebensdauer, hat nun - nach den Erkenntnissen der Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey - ausgedient.
 
Gerade der deutsche Maschinenbau, stets - nach der Automobilbranche - die Vorzeigebranche schlechthin, soll sich nun darauf besinnen, dass es auch schlechter, billiger, ja schlampiger geht.
 
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7. Juli 2014
 
00.00 Uhr ... holt mich hier raus!
 
Dobrindts Versuch, eine Pkw-Maut für jene Ausländer, die deutsche Autobahnen befahren, zu erfinden, hat ein unerwartetes, vollkommen überraschendes und den Politzirkus begeisterndes Ergebnis hervorgebracht: Die Dobrindt-Steuer!
 
Wie haben sie getönt und heilige Eide geschworen, die Lkw-Maut bliebe die einzige Maut auf deutschen Straßen, (...)
 
Der zweite Hammer vom Wochenende wurde von der IG-Metall in die Welt gesetzt.
Große Drohnenaufträge für die Bundeswehr könnten Arbeitsplätze bei Airbus retten.
Als seien Drohnen ein Produkt wie jedes andere, wie Löffelbagger oder Gurkenhobel, was man aus Metall halt so alles formen kann. (...)
 
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6. Juli 2014
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

5. Juli 2014
4. Juli 2014
 
09.00 Uhr Die Lebensversicherung - Unser aller Staatsvertrag
 
Nun haben Sie es doch getan. Versicherte, deren Verträge in den nächsten beiden Jahren zur Auszahlung fällig werden, müssen auf Teile ihres bei der Versicherung angelegten und von der Versicherung verzinsten Vermögens verzichten, damit die Versicherungen ihren Verpflichtungen auch in fernerer Zukunft noch nachkommen können.
 
Bedenkt man, dass es sich um Verträge handelt, bei denen der eine Vertragspartner, nämlich der Versicherungsnehmer, über 20, 25 oder 30 Jahre seinen vertraglichen Verpflichtungen durchgehend vollständig nachgekommen ist, dann müsste man von Betrug sprechen, wenn der andere Vertragspartner, nämlich der Versicherer, dann, wenn er seine Leistung zu erbringen hat, sich einfach weigern würde, die versprochene Leistung in voller Höhe zu erbringen.
 
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3. Juli 2014
 
09.00 Uhr Chrystal Meth - beim Dealer bestellt?
 
Ich stelle fest, ich bin naiv.
 
Meine Vorstellung des illegalen Handels mit Drogen, vor allem vom letzten Schritt, nämlich vom Einzelhandelsgeschäft der Drogendealer, löst sich in Luft auf.
 
Offenbar gibt es diese zwielichtigen Gestalten, die sich Mühe geben, unerkannt zu bleiben, während sie sich an Umschlagplätzen herumtreiben, wo sie ihre Kunden treffen und blitzschnell Ware gegen Geld tauschen, inzwischen gar nicht mehr.
Offenbar hat die organisierte Kriminalität erkannt, welche Vorteile ein "nach kaufmännischen Gesichtspunkten eingerichteter Geschäftsbetrieb" hat.
P.S.: Heute gibt es keinen Paukenschlag. Statt geistiger, ist körperliche Arbeit angesagt.
Hängt mit der Annonce oben (Appartement in Elsendorf) zusammen.
2. Juli 2014
 
11.30 Uhr Diskriminative Antidiskriminierungs-Initiative
 
Millionen deutscher Frauen rütteln an den Toren der Machtfülle von Ministern, Vorständen und Aufsichtsräten, rufen, wie einst Gerhard Schröder am Zaun des alten Bundeskanzleramtes in Bonn: "Ich will hier rein", doch eine unüberwindliche Mauer geheimer Männerbünde hält die Reihen dicht geschlossen und widersetzt sich freiwilligen und verordneten Frauenquoten mit perfider Ignoranz und Arroganz.
 
So konnte Manuela Schwesig mit kaum verhohlenen Zorn heute wieder Klage darüber führen, dass die angestrebte Frauenquote von 30 Prozent in öffentlichen Unternehmen immer noch nicht erreicht sei, dass freiwillige Absichtserklärungen also nicht die gewünschte Wirkung zeigten und das Gesetz daher verschärft werden müsse.
 
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1. Juli 2014
 
11.30 Uhr Sarkozy im Knast, Chaos in Bulgarien, Kiew lässt wieder schießen
 
Der Mann, der mich bei jedem Fernsehauftritt irgendwie an den Klamauk-Fürsten Louis de Funes erinnerte, sitzt im Knast. Die Geschichte dahinter, Bestechung, Einfluss auf Gerichtsverfahren, illegale Informationsbeschaffung, erinnert ebenfalls an den hyperaktiven Schauspieler, dessen übergreifendes Motto lautete: Nie einen Fehler eingestehen, und nie aufgeben, was auch immer kommen mag. Dies wiederum erinnert an Silvio Berlusconi, der ja lange mit Sarkozy zusammen in der gleichen Liga spielte.
 
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30. Juni 2014
 
09.00 Uhr Wenn der Mindestlohn die Fläche deckt
 
Wir haben flächendeckende Wahlversprechen gehört, flächendeckende Expertenmeinungen gehört und werden nun mit flächendeckenden Ausnahmen eingedeckt, dass es die helle Freude ist.
 
Doch während der DGB schon von Wahlbetrug spricht, sonnt sich Andrea Nahles immer noch in unbekümmerter Selbstgefälligkeit - und antwortet Kritikern mit unglaublichen Aussagen.
 
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29. Juni 2014
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
28. Juni 2014
 
10.00 Uhr Altersarmut
 
Ins von der WM schon angefüllte Sommerloch hinein, gießt der Paritätische Wohlfahrtsverband sein Wermutströpfchen und warnt vor einem dramatischen Anstieg der Altersarmut in den 20er Jahren - also schon bald. Statt derzeit 465.000 Menschen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, wird diese Zahl dann auf eine Million ansteigen.
 
So ehrenhaft dieser Hinweis auch sein mag, irgendwie trägt er eher dazu bei, die Situation zu verharmlosen.
 
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27. Juni 2014
 
10.30 Uhr Aufschlussreiche Kommentare
 
Die Tagesschau der ARD versuchte gestern, ein klein wenig Licht in das Gerangel um den künftigen Kommissionspräsidenten zu bringen. Ein Einleitungssatz hieß:
 
Der britische Premier Cameron kämpft weiter gegen die Personalie. Kaum jemand unterstützt ihn noch, obwohl er starke Argumente hat.
 
Als ich das heute Morgen gelesen habe, gab es dazu 57 Kommentare.
 
Das bemerkenswerte an diesen Kommentaren war für mich der Umgang mit der Thematik. Nahezu vollständig lösgelöst von den bestehenden Europäischen Verträgen ging es um das "Wähler-Nichtwähler-Problem", um die charakterlichen Eigenschaften von Juncker und um Camerons Absichten. Doch vielen Kommentatoren ging es auch darum, die Wahl des EU-Parlaments in die Wahl des Kommissionspräsidenten umzudeuten.
 
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26. Juni 2014
 

12.15 Uhr Bundestag, Europäischer Rat, EWK-Archiv

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit ergingen sich die Großkoalitionäre im Dunst der Selbstbeweihräucherung. Der bald einsetzende Halbschlaf im Plenum hätte von Gregor Gysi durchaus in eine lebhafte Diskussion gewandelt werden können, hätte er bei seinen Parlamentskollegen die dafür notwendie Aufmerksamkeit gefunden.

mehr im Focus

Heute wollen die Staats- und Regierungschefs der EU sich auf den neuen Kommissionspräsidenten einigen. Nach erheblichem Hickhack im Vorfeld scheint die Nominierung von Jean Claude Juncker sicher. Nebenbei - und darüber berichtet außer German Foreign Policy wieder einmal niemand, sollen Assoziierungsabkommen mit Georgien, Moldawien und der Ukraine unterzeichnet werden, in denen die schrittweise Anpassung der Außen- und Militärpolitik an die EU-Linie vereinbart wird. Ziel ist die Beteiligung dieser Staaten an zivilen und militärischen Krisenmanagement-Operationen.

mehr bei German Foreign Policy

Die weitere Suche nach paukenschlagwürdigen Themen blieb ergebnislos. Das meiste, was noch am Köcheln ist, ist schon hinreichend kommentiert, und die neue Entwicklung im Irak ist für mich noch viel zu undurchsichtig, als dass ich mich schon darauf einlassen möchte.

Was nun folgt, ist daher ein Rückgriff auf einen 10 Jahre alten Aufsatz, der im Lichte der schon wieder losgebrochenen Entlassungswelle (siehe auch Tagekommentar vom 20. Juni 2014) durchaus wieder einmal verbreitet und gelesen werden darf:

 

25. Juni 2014


10.00 Uhr Nicht letale Bissverletzung
 
Wenn ein Fußballspieler einen anderen Fußballspieler ausnahmsweise in die Schulter beißt, statt ihm mit regelgemäßen Mitteln in seiner Gesundheit zu beeinträchtigen, fängt die Welt an, kopfzustehen. Dabei ist noch nicht einmal Blut geflossen ...
 
In der Statistik der Todesursachen wird also "Gebissen vom Gegenspieler" kaum auftauchen. Dass man in Brasilien und Katar die Todesursache "FIFA-WM" in die Statistik aufnehmen wird, ist ebenfalls nicht anzunehmen.
 
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24. Juni 2014


09.30 Uhr EU bekämpft deutsches Ökostrom-Modell
 
Dass die Energiewende in Deutschland auf halber Strecke gescheitert ist, muss nicht noch einmal im Detail erörtert werden. Der Versuch, die Risikotechnologien der Großkonzerne durch umweltfreundliche dezentrale und verbrauchernahe Energiegewinnung zu ersetzen, wurde gleich mehrfach unterlaufen, der Boom der Solarzellen abgewürgt, stattdessen sehen wir die Offshore-Windparks des Oligopols wachsen und müssen zusehen, wie brachial neue Schneisen für angeblich zwingend erforderliche neue Trassen in die Landschaft geschlagen werden.
 
Nun hat die EU erneut zum Schlag ausgeholt, um das deutsche Modell der Ökostrom-Förderung vollends zu zerschlagen.
 
Die Eilfertigkeit, mit der man sich in Berlin bemüht, die neuen Forderungen der EU in die Gesetzesnovelle einzubringen, lässt darauf schließen, dass die GroKo darauf womöglich nur gewartet hat.
 
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23. Juni 2014


09.00 Uhr Polnische Einsichten
 
Es grummelt in Polen. "Wprost" ein polnisches Nachrichtenmagazin, das wöchentlich rund 2 Millionen Leser erreicht, hat sich wieder einmal in investigativem Journalismus geübt.
Das Blatt, das berühmte Frauen aus Deutschland, wie Erika Steinbach und Angela Merkel in wenig erfreulichen Montagen auf seine Titelseite hievte, und damit Risse in die heile Welt des vereinten Europas zu sprengen versucht, hat sich diesmal vorgenommen, die enge Freundschaft zwischen Polen und der USA zu hinterfragen.
 
Selbstverständlich durch geschicktes Zitieren - aus einem Telefonmitschnitt, zwischen dem amtierenden polnischen Aussenminister Radoslaw Sikorski und dem früheren Finanzminister Jacek Rostowski. Der Außenminister erklärt darin in drastischen Worten, dass das polnisch-amerikanische Bündnis wertlos, ja sogar gefährlich für Polen sei. Es sei naiv, zu glauben, dass alles super ist, weil wir den Amerikanern einen Gefallen getan haben.
 
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22. Juni 2014
 
 
Julies Bild vom Sonntag
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Wolfgangs Bild vom Sonntag
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21. Juni 2014


09.00 Uhr Kurze Nacht
 
Sonnwendfeier versus FIFA-WM. Ein spannendes Duell bahnt sich an. Wer wird obsiegen?
Werden die heidnischen Feuer einsam vor sich hin brennen, weil selbst die vorsorglich abkommandierten Feuerwehrleute das Spiel gegen Ghana lieber auf dem mitgeführten Smartphone verfolgen, als in die Flammen zu starren?
Werden die Plätze vor den Großbildwänden leer bleiben, weil sich das Publikum lieber an archaischen Bräuchen ergötzt als an Götzes Ballkunst?
 
Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass das Ding jetzt immer öfter "FIFA-WM" genannt wird?
 
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20. Juni 2014


10.00 Uhr La ola de ahorro
 
"La ola", die Welle, das gemeinsame Auf- und Nieder der Massen in den Fußballstadien, verdeckt wieder einmal jene andere Welle, die Welle der Einsparungen, mit denen die Manager auf Geheiß renditehungriger Aktionäre für die internationale Wettbewerbsfähigkeit sorgen.
 
Da läppert sich wieder ganz schön was zusammen.
 
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19. Juni 2014
 
13.10 Uhr Draghi, die Banken und das Märchen von den "geparkten" Milliarden.
 
Zur Begründung des letzten Zinsbeschlusses der EZB, der auch die Einführung eines Negativzinses auf die Guthaben der Geschäftsbanken umfasste, wurde und wird folgendes Märchen erzählt:
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Die gute Fee EZB sah besorgt auf die Wirtschaft der Euro-Zone. Es fehlte überall an Geld, das Gespenst der Deflation klopfte mit knöchernen Fingern an die Tür - und die gute Fee erbarmte sich der Banken.
 
Kommet her zu mir alle, die ihr abgebrannt und illiquide seid, ich will euch mit billigem Geld versorgen, bis es euch zu den Ohren herausquillt, auf dass es euch wohlergehe und wieder Wachstum werde und Inflation in Europa.
 
Alle, alle kamen. Die gute Fee EZB warf Milliarde um Milliarde unter das Bankervolk, senkte die Zinsen ein ums andere Mal und wurde in Bezug auf die zu stellenden Sicherheiten immer anspruchsloser.
 
Doch was die gute Fee im Lehrbuch der Nationalökonomie gelesen hatte, wollte und wollte nicht eintreten. Das Geld kam nicht an, wo es ankommen sollte. Die Inflation schrumpfte auf ein Nullkomma-Kaumetwas zusammen, und die Deflation brach siegessicher in ein höhnisch-diabolisches Gelächter aus.
 
Da merkte die gute Fee, dass etwas nicht stimmte. Und weil sie sich selbst und aller Welt nicht eingestehen wollte, dass sie versagt hatte, trat sie stolz und zornig zugleich auf den Balkon und erklärte dem verhärmten Volk, die Banken hätten sie betrogen.
 
Statt das viele Geld an die Wirtschaft weiterzugeben, hätten sie es klammheimlich gar nicht aus der EZB hinaus getragen, sondern es einfach auf ihren Konten geparkt. Das müsse nun bestraft werden - mit Negativzinsen auf EZB-Guthaben.

 

Wie wir wissen, gibt es zwei Arten von Märchen. Solche, mit denen von Generation zu Generation in archaischen Bildern Weisheiten übermittelt werden, und die reinen Lügenmärchen, die nur erzählt werden, um die Dummen vor Ehrfurcht erstarren zu lassen, während die Gescheiten, je nach Qualität der Lügen, entweder in stillvergnügtem Schmunzeln verharren, oder sich vor Lachen den Bauch halten müssen.
 
Alles weitere zur Entmystifizierung finden Sie im heutigen Paukenschlag:
 

18. Juni 2014
 
09.30 Uhr Fußball und Finanzen - ein Fernsehabend

Guillermo Ochoa, Namen wird man sich in der Fußballwelt merken müssen, hat die Brasilianer nahezu im Alleingang in Grund und Boden gespielt. Gegen diese Torlinientechnik sind die sieben Kameras in den FIFA-WM-Toren wahrhaft langweiliges Beiwerk. Das war ein spannendes Spiel - und es wäre mir womöglich entgangen, hätte ich nicht die Zeit füllen wollen, bis zum Anpfiff der über den grünen Klee gelobten ARTE-Dokumentation:

Der Banker - master of the universe

Erstmals sollte ein Insider auspacken.
 
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17. Juni 2014
 
08.30 Uhr Überzeugungstäter - ein heißes Eisen
 
"Politisch Lied - ein garstig Lied", das schrieb Hoffmann von Fallersleben am 15. Juni 1842.
Es war eine Zeit des beginnenden Umbruchs. Sechs Jahre später, am 18. Mai 1848 erlebte die Frankfurter Paulskirche die konstituierende Sitzung der ersten frei gewählten deutschen Nationalversammlung. Damit begann die Arbeit an einer einheitlichen Verfassung für Deutschland. Der Versuch, diese Verfassung durchzusetzen, wurde als "Aufstand" angesehen und niedergeschlagen, und das Parlament wenig mehr als ein Jahr nach seiner ersten Sitzung gewaltsam aufgelöst.
(...)
Heute wäre der "Tag der deutschen Einheit" zu begehen, hätte man ihn nicht sang- und klanglos abgeschafft.
 
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16. Juni 2014


08.30 Uhr Der Wert von Verträgen
 
Gas beziehen und nicht bezahlen - das war vertraglich nicht so vorgesehen. Wieder einmal bewahrheitet sich die alte Weisheit, dass Verträge nur so lange gelten, wie sich die Vertragspartner vertragen.
 
Man schließt Verträge zwar, um bei Meinungsverschiedenheiten auf das verweisen zu können, worauf man sich geeinigt und verpflichtet hatte, doch auch hier gilt: Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt sich's völlig ungeniert.
 
Die Ukraine, einst sozialistischer Bruderstaat, konnte darauf vertrauen, dass die benötigte Energie geliefert wird, auch wenn die im Gegenzug vereinbarten Zahlungen nicht pünktlich geleistet werden.
 
Wie soll es nun weitergehen?
 
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15. Juni 2014
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 
(ttinhcssuA erhänezieW)
14. Juni 2014
 
17.25 Uhr Gauck und die Kriegspflicht
 
Er hört nicht auf, die deutsche Verantwortung einzufordern, und meint damit eben auch, wenn nicht gar hauptsächlich, die Bundeswehr müsse endlich wieder mehr Menschen totschießen.
 
Die Begründung ist so schlicht, wie einst die Versuche der Prüfungskommissare, den Wehrdienstverweigerern das Geständnis abzutricksen, ...
 
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

(mehr Biblio-Biografisches)


 

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In den Ferien lesen?

Es gibt Schulkinder, die ihre Nase ständig in spannende Bücher stecken, und andere, denen das Lesen ein Graus ist.

Für diese Unterschiede gibt es viele Gründe - ebenso, wie es viele gute Gründe gibt, Kinder für das Lesen zu begeistern.

Der vielleicht wichtigste Grund ist der, dass Lesen die Fantasie und das Vorstellungsvermögen positiv beeinflusst, dass - gerade bei spannenden Büchern mit ungewissem Ausgang - die intensive Beschäftigung mit einem Problem und seiner Lösung geübt wird, und dass ganz nebenbei das Konzentrationsvermögen und die Ausdauer geschult werden.

Ein weiterer, ebenfalls nicht zu vernachlässigender Grund besteht darin, dass Lesen den Sprachschatz und die Ausdrucksmöglichkeiten erweitert und - last but not least - auch die Fertigkeiten im Rechtschreiben verbessert.

Wer einem Kind das Lesen jedoch mit solchen Begründungen schmackhaft machen oder gar verordnen will, wird auf Granit beißen.

So aufgeweckt, intelligent und altklug unsere Kinder heute auch daherkommen, alle diese Erklärungen bleiben für sie zunächst einmal nur "Worte", die sie zwar verstehen und durchaus auch wiedergeben können, die für sie jedoch ohne praktische Bedeutung bleiben.

Eine erfolgversprechendere Strategie, Kinder zum Lesen anzuregen, muss subtiler angelegt sein.

Zum Beispiel könnte man an einem langweiligen Sonntagnachmittag damit anfangen, das erste Kapitel eines spannenden Kinder- oder Jugendbuches vorzulesen ...

Eine besonders hinterlistige Methode könnte auch sein, sich selbst in ein spannendes Kinderbuch zu vertiefen und dabei hin und wieder begeisterte Bemerkungen, wie z.B. "Ist das spannend! Ich kann gar nicht aufhören ..." von sich zu geben und dann zu erklären: "Eigentlich habe ich dieses Buch ja für dich gekauft, aber ich finde, da bist du doch noch zu klein dafür ..." und dann vergessen, das Buch bestmöglich zu verstecken.

 

Es ist Ferienzeit.

Die Gelegenheit ist günstig.

Und mit diesen Titeln aus dem EWK-Verlag, sollte der Versuch gelingen:

 

Matthias Meyer Langenhoff hat zwei Ferien-Abenteuer-Bücher geschrieben, zuerst "Die Hexe von Ameland", danach mit den gleichen Figuren "Olli und die Hundefängerbande". Wer eines gelesen hat, wird auch das andere lesen wollen.

 

Superspannend bis zur letzten Seite ist auch der Fantasy-Roman für Kinder, "Der Auftrag des Traumwandlers" den Jenna Weigel geschrieben hat.

 

Peter Mannsdorff hat in seinem Kinderbuch das fröhliche, lebenslustige Mädchen Henriette zur Hauptfigur gemacht, das - jederzeit zu Streichen aufgelegt - tolle Abenteuer in ihrer Fantasie erlebt und dabei zu durchaus philosophischen Erkenntnissen gelangt. "Die Sternenpflückerin" ist ein bezauberndes Buch, nicht nur für Mädchen, denn Jungs werden sich beim Lesen schnell mit Henriettes Freund Peter identifizieren und den Abenteuern der beiden ebenso nachfiebern.

 

Lesen und Sport auf einen Nenner bringen?
Michaela Salewski-Renner hat das geschafft. In Ihrem Buch "Die Handball-Helden" spielt eine gemischte Handball-Schulmannschaft die Hauptrolle - und ein Mädchen, das gegen den Willen ihrer Eltern unbedingt dazugehören will.

 

Beim Deutschen Handball-Bund hat man sich über dieses Buch gefreut und ein Vorwort dazu geschrieben.

 

Alle unsere Kinderbücher finden Sie hier, im EWK-Online-Shop.

 

 

 

 


Wissen was kommt,

bevor es zu spät ist.


Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht


Schon wieder wurde ein totes Neugeborenes gefunden.

Die Mutter hatte es wohl in einer Zugtoilette zur Welt gebracht - denn dort wurde es gefunden.

Nun drohen ihr fünf Jahre Gefängnis wegen Kindstötung.

Die Nachrichten, ob in Rundfunk, Fernsehen oder den Boulevard- Blättern, berichten entweder kurz, sachlich und nüchtern, oder emotional überladen und Schuld zuweisend.

Nicole Eick hat in Frauenhäusern, Schwangerenberatungsstellen und im klinischen Sozialdienst gearbeitet. Sie kennt das, was wir verharmlosend "Soziale Brennpunkte" nennen, aus eigener Anschauung aus nächster Nähe.

Ihr Roman beleuchtet nicht nur die schreckliche Tat. Sie schildert die ausweglos erscheinende Notlage einer Kindsmutter, die fast selbst noch ein Kind ist, sie zeichnet die Situation der Familie nach - wenn man das, wo sie lebt, so nennen kann - und sie kümmert sich um die Aspekte des Umfeldes, vom Obdachlosen, der das Kind beim Stöbern in den Mülltonnen noch lebend findet, bis hin zu den Ermittlungen der Polizei, den Aufregungen in den Zeitungsredaktionen und den Befürwortern und Gegnern von Babyklappen und großzügigerern Adoptionsregeln.

ABFALL ist ein mitreißender, spannender Roman, der Missstände nicht aufzählt, sondern beim Lesen miterleben lässt.

ABFALL wirft Fragen auf, die unsere Gesellschaft endlich beantworten muss, wenn wir uns nicht alle paar Wochen wieder darüber erregen wollen, wenn irgendwo ein toter Säugling gefunden wird.

ABFALL ist im EWK-Verlag erschienen, nachdem die renommierten Verlage der Autorin gesagt haben: "Das will niemand lesen."

Wollen Sie es auch nicht lesen?

 

Oder doch?


Neuerscheinung Mai 2014

Egon W. Kreutzer

Wo bleibt die Revolution
Die Sollbruchstelle der Macht

 

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
Sie mir das auch mitteilen
.

Ihr Egon W. Kreutzer

Bücherspenden-Fonds

Der Bücher-Spenden-Fonds,

eine Einrichtung für Menschen, die sich ein Buch, das sie lesen möchten, nicht leisten können, wird immer wieder von großzügigen Spendern aufgefüllt.

Aktuell steht ein Betrag von 15,60 Euro zur Verfügung.

Hier finden Leser und Spender Informationen dazu.

 Links

Politik im Spiegel
hochaktuell auf der Höhe der alternativen Meinung
http://politik-im-spiegel.de/

Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker, bringt laufend kluge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
http://www.flegel-g.de/

Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com

Kritisches Netzwerk
engagierte, kritische Stimmen - stets aktuell
http://www.kritisches-netzwerk.de/

Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de

Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

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