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aus den letzten sieben Tagen

14. März 2010

Das BILD vom Sonntag

13. März 2010 

09.30 Uhr Die Hexe von Ameland

 

Ein völlig unpolitisches Kinderbuch von Mathias Meyer-Langenhoff wird in diesem Jahr drei Jahre alt.

Deshalb gibt es dieses Buch ab sofort als
kostenlose Online-Ausgabe im Internet.

 

 


12. März 2010

12.30 Uhr Westerwelle-Kritiker sind eine Gefahr für die Demokratie


Wenn die Äußerung eines deutschen Politikers mit dem Begriff "Chuzpe" in Verbindung gebracht werden darf, dann wohl die folgende, gegen die Kritik an Westerwelle gerichtete Aussage des FDP-Generalsekretärs Lindner:

"Wir müssen aufpassen, dass die Demokratie insgesamt nicht Schaden nimmt durch solche Vorwürfe, die da konstruiert werden."

Der als Befreiungsschlag und zur eigenen Rechtfertigung unbegründet ausgestoßene Ruf: "Haltet den Dieb!", gehört in Deutschland seit 1945 nicht mehr zum Standardrepertoire der Regierungsparteien.
Wir sollten uns hüten, ihn wieder zu tolerieren.

Denn sonst droht der Demokratie, bzw. dem, was noch davon übrig ist, wirklich Gefahr.


11. März 2010

13.45 Uhr Paukenschlagtag

Dr. Dieter Petschow ist der Verfasser des heutigen Paukenschlags.
Der Titel: Geld und Demokratie verrät nur annähernd, dass Dr. Petschow mit seiner hier ausgebreiteten Fragestellung an die Wurzeln unserer Gesellschaft geht.

Er sucht nach dem wahren Souverän, nachdem er erkannt hat, dass das Volk die Rolle des Souveräns, wie sie ihm mit Art. 20 GG eigentlich zugeteilt ist, nicht wahrnimmt, ja gar nicht wahrnehmen kann, und fragt:

Geld beherrscht uns!
Wer aber herrscht über das Geld?


10. März 2010

08.45 Uhr Tankflugzeuge für die Amis

Die EU-Kommission ist zutiefst besorgt, Deutschland warnt (Deutschland warnt!) die USA vor Protektionismus.

Fangen wir vorne an. Moderne Kampfflugzeuge müssen in der Luft betankt werden, sonst sind sie nicht in der Lage, so effektiv zu zerstören und so massenhaft zu töten, wie es die Strategen verlangen.

Mit dem Rückzug von Airbus aus dem sog. "Bieterrennen" (was für ein blödsinniger Ausdruck! Ich möchte sie wirklich mal rennen sehen, die Bieter.), hat ein europäischer Rüstungskonzern also zunächst einmal vermieden, im peinlichen Ruf zu stehen, die Kriegsführung der USA zu unterstützen.

Dass der Auftrag vor zwei Jahren schon erteilt war, dass nach Protesten von Boeing das Geschachere noch einmal von vorne begonnen hat, führt zu einer Verzögerung, was die Fähigkeit der US-Luftwaffe, effektiv zu zerstören und massiv zu töten ebenfalls beeinträchtigt. Vielleicht nicht sehr, aber vielleicht doch genug, um zu ermöglichen, dass der eine oder andere Mensch auf dieser Welt doch etwas länger lebt, dass das eine oder andere Wohnhaus doch etwas länger bewohnbar bleibt als nach den ursprünglichen Plänen und Verabredungen zu befürchten war, zumal die nun bevorzugten fliegenden Zapfsäulen von Boeing kleiner und weniger leistungsfähig sind als die von EADS und Grumman angebotenen

Unserem Bundeswirtschaftsminister gefällt das nicht. Er ist über das Vorgehen des US-Verteidigungsministeriums enttäuscht und meint, in der aktuellen Wirtschaftslage seien schon Anzeichen von Protektionismus schädlich.

Wieso kommt Brüderle (der deutsche, nicht der europäische Wirtschaftsminister) nicht auf den naheliegenden Gedanken, dass der EADS Kriegstankflieger-Auftrag für den deutschen Anteil nur eine weitere Ausweitung des Exportüberschusses hervorgebracht hätte, dass also deutsche Beschäftigte für nichts als das bedruckte Papier, das als "Dollar" in Unmengen die Welt überschwemmt, hätten mithelfen sollen, Kriegshandlungen effektiver und effizienter zu machen?

Glaubt er, irgendwann würden die gesammelten Exportüberschüsse an die Beschäftigten ausbezahlt? Irgendwann würden wir Deutschen, die wir massiv unter unseren Verhältnissen leben, tatsächlich anfangen, überall da in der Welt einzukaufen, wo wir geliefert haben, aber bisher nichts als Altpapier dafür erhalten haben?

Exportüberschuss ist Reingewinn.

Nicht für die Beschäftigten, die könnten den eigenen Lebensstandard auch ohne Exportüberschuss sichern, sie bräuchten sogar weniger dafür zu arbeiten.

Exportüberschuss ist Reingewinn für die Anteilseigner, Shareholder und Global Player. Egal, ob er mit Kriegsgerät oder mit Kräuterbutter erzielt wird.
Der Exportüberschuss wird ausschließlich verwendet, um an den Finanzmärkten neue Blasen zu erzeugen und um die noch im Besitz der Nationalstaaten und ihrer Bürger befindlichen Sachwerte an sich zu bringen.

PS
Weiß man eigentlich, wie viele nicht patentgeschützte Geschäftsgeheimnisse EADS im Zusammenhang mit dieser Ausschreibung zwangsläufig preisgeben musste? Die Amis würden doch niemals die Katze im Sack kaufen, oder?


9. März 2010


8. März 2010 

18.15 Uhr Noch mal die SPD

Die originellste Umschreibung für die grandiose Idee von Frau Kraft: "Langzeitarbeitslose, die keine Chance mehr auf eine reguläre Arbeit haben, sollen gemeinnützige Tätigkeiten annehmen dürfen", hat Andrea Nahles geliefert.

Bei ihr heißt es jetzt forsch: "Es geht darum, dass der soziale Arbeitsmarkt weiter ausgebaut wird."

DER SOZIALE ARBEITSMARKT?

Hofft da vielleicht jemand darauf, dass die Arbeitslosenstatistik sich ins Positive dreht, weil sich die Arbeitslosen totlachen, wenn sie das hören?

Offenbar ist die Idee vom "Sozialen Arbeitsmarkt" die zwangsläufige Folge der überflüssigen und unsinnigen Unterteilung des Arbeitsmarktes in einen ersten und einen zweiten, nachdem der zweite Arbeitsmarkt, also der mit Fordern und Fordern, Ein-Euro-Jobs und Maßnahmen aller Art, außer einer Vernebelung des wahren Ausmaßes der Arbeitslosigkeit auch nichts gebracht hat.

Jede Ausweitung des Niedriglohnsektors, von dem wir - in jeder Hinsicht - längst genug haben, ist eine Verschärfung der unseligen Agenda-Politik des Genossen Schröder. Man hilft keinem Arbeitslosen, auch keinem Langzeitarbeitslosen, wenn man ihm sagt:

"Du bist zwar zu nichts zu gebrauchen, niemand wird dir jemals wieder einen Lohn zahlen, aber wenn du glaubst, du fühlst dich besser, dann laden wir dich gerne ein, dich vollkommen freiwillig auf einen nahezu unbezahlten Job einzulassen - und wenn du das freiwillig nicht tust, dann geschieht es dir nur recht, wenn der Westerwelle dich als Faulenzer brandmarkt. Da können wir dann auch gar nichts mehr dagegen einwenden. Da hast du dich dann selbst ins Abseits bugsiert."

Was ist das für eine Welt, in der die Ultima ratio in der Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit darin besteht, dass man nicht vermittelbaren Langzeitarbeitslosen einen "sozialen Arbeitsmarkt" einrichtet?

Was ändert sich denn dadurch zum Besseren?
Dass die Sozialpolitiker sich im Glanze jenes unsäglich unbegründeten Eigenlobs: "Ich habe doch etwas getan" , sonnen können, hilft den Menschen nicht.


Beschäftigungstherapie und Beschäftigung dürfen nicht gleichgesetzt werden!

Niemals!

 

14.40 Uhr 3.318 Stellen abgebaut bei

Jack Fox, Motorroller-Importeur, Heilbronn, Louis Hofmann Druck, Druckerei, Coburg, Jägerhaus, Gaststätte, Nähe Xanten, Weka Touristik, Hotelgruppe, Bad Schandau, Porzellanmanufaktur, Gebrauchs- und Zierporzellan, Lichte, Zeltbräu, Brauerei, Hof, Hötten Maschinenbau GmbH, Dorsten, Zirn Agrar, Landhandel, Giengen, Adam+Sohn, Stahlhandel, Goslar, Marktkauf, Einzelhandel, Schramberg, Iveco, Nutzfahrzeuge, Ulm, Kemmerich, Automobilzulieferer, Attendorn, Toys"R"Us, Spielwarenkette, Hamburg, Beiersdorf, Kosmetik, Hamburg, AKT (Altmärker Kunststoff-Technik), Automobilzulieferer, Gardelegen, Pampus, Autositze, Königsborn, Delta Lloyd, Versicherungen, Wiesbaden, AEG Electric Tools , Elektro-Werkzeuge, Winnenden, Lear, Automobilzulieferer, Lüttinghausen, Sparkasse Köln/Bonn, Geld, Köln, Maggi, Konserven für den menschlichen Verzehr, Teuschenthal, GZM Möckern, Nonfood Großhandel Zentrallager, Möckern, Saale-Zeitung, Medium, Bad Kissingen, H. F. Finke GmbH & Co., Eisenwaren, Bremen,

 

10.45 Uhr Kraftvoller Schlag ins Wasser

Hannelore Kraft, die SPD-Spitzenkandidatin in NRW, hat mit Ihrer Forderung, für nicht vermittelbare Langzeitarbeitslose staatlich subventionierte, schlecht bezahlte Jobs einzurichten, so ziemlich das dümmste Wahlkampfthema für die SPD ausgewählt, das ich mir vorstellen kann.

Statt Westerwelles Hartz-IV-Hatz anzugreifen, setzt sie, wenn auch von links her aufsteigend, in alter Münteferingscher Tradition auf das gleiche Pferd, das da heißt: "Wer essen will, soll auch arbeiten!"

Der Vorschlag ist aber nicht nur wegen seiner gedanklichen Nähe zu Westerwelle fatal - er ist auch inhaltlich kontraproduktiv:

Wer hat denn heute das Recht, einen arbeitsfähigen und arbeitswilligen Menschen als nicht vermittelbar einzustufen? Von keinem Arbeitgeber eingestellt zu werden, ist doch in diesen bescheidenen Zeiten keine Eigenschaft des einzelnen Bürgers ohne bezahlte Beschäftigung!

Es ist zwangsläufiges Schicksal aller, deren Arbeitskraft nicht gebraucht wird, weil der Produktivitätsfortschritt nicht in eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung und einen flächendeckenden Mindestlohn mündet, sondern ausschließlich der Gewinnmaximierung von Unternehmen und Anteilseignern dient.

Wie schon bei den 1-Euro-Jobs, würde auch ein zusätzliches Programm für nicht vermittelbare Langzeitarbeitslose nur den Effekt hervorbringen, dass noch mehr anständig bezahlte Arbeitsplätze verloren gehen, weil damit nur ein neuer Anreiz für die Arbeitgeber gesetzt wird, einen Drehtüreffekt zu nutzen. Hinten wirft man die Stammbelegschaft hinaus - und vorne stellt man als Heilsbringer für Langzeitarbeitslose einen Staatszuschuss auf zwei Beinen wieder ein.

7. März 2010

Das BILD vom Sonntag

6. März 2010


5. März 2010 

17.30 Uhr Rücktritt

In kurzer Zeit zwei bedauernswerte Rücktritte. Erst Frau Käßmann - und die klammheimliche Freude darüber mag bei so manchem Afghanistan-Strategen groß gewesen sein, jetzt der Fastenprediger Lerchenberg - und auch da wähne ich hinter der vor Empörung zitternden Fassade die eine oder Freudenträne aufblitzen zu sehen.

Natürlich gibt es keine Zensur. Gottseidank!
Nicht im Deutschland des Grundgesetzes.

Zensur wäre ja vorher.

Er hat's aber sagen dürfen.


Für den § 130 (3) StGB hat's scheinbar noch nicht gereicht. Der Gesetzgeber ist eben einfach zu lasch, in seinen Ausführungsbestimmungen zur Meinungsfreiheit.

Der Bayrische Rundfunk hat's sogar senden dürfen. Peinlich, peinlich, Herr Ministerpräsident. Einer ihrer Vorgänger war da mehr auf Zack, beim Abschalten.

Aber jetzt wird er so schnell keinen Fuß mehr auf den Boden bringen, beim Bayrischen Rundfunk, der Herr Lerchenberg. Gell, Herr Ministerpräsident?

Jetzt wird er schon einmal üben dürfen, wie man die Hartz-IV Anträge korrekt ausfüllt, und sein Schonvermögen sollte er sich auch schon mal ausrechnen, der Herr Lerchenberg. Gell, Herr Westerwelle?

Und froh sein soll er, der Herr Lerchenberg, dass der Herr Westerwelle das niemals vorschlagen oder gar fordern wird, das mit dem Stacheldraht und so, weil sonst, sonst wär' er womöglich einer der Ersten... Was meinen Sie, Frau Haderthauer?

(...?) *)

Und dann hat er auch noch nicht kapiert, dass es ein Unterschied ist, dass "sich eine Ungehörigkeit zu leisten" nicht die Art von Leistung ist, die sich wieder lohnen soll. Auch nicht, wenn man als Bruder Barnabas dafür sogar noch fürstlich bezahlt wird.

Wie kann man so einen Mann nur auf die Menschheit loslassen?
Live im Fernsehen!

Aber, wie heißt es so schön, für irgendetwas ist jeder zu gebrauchen, und sei es als abschreckendes Beispiel in Form eines formvollendet statuierten Exempels. Vorsicht, Pispers, Jonas, Schramm, und wie ihr alle heißt. Vorsicht!

*) Da hat jetzt unter dem Eindruck der Geschehnisse doch glatt auch die Schere in meinem Kopf zugeschlagen. Sapperlot.


Danke, Michael Lerchenberg, für viele, viele schöne Stunden und Ihre aufrüttelnde Fastenpredigt 2010. Alles Gute für die Zukunft!

Eins noch: Bei den Interviews, direkt nach dem Singspiel, fanden alle befragten Prominenten die Fastenpredigt zwar hart, vielleicht in Teilen grenzwertig, nicht ganz so lustig, eher nachdenklich, eher ehrlich, eher wahr, aber insgesamt doch nicht sooo schlecht.

Ob es nachdem wohl Absprachen gegeben hat?


 

 

12.20 Uhr Gerd Flegelskamp schlägt Internetpartei vor

Die Seiten von Gerd Flegelskamp lese ich ziemlich regelmäßig. Heute war ich überrascht und erstaunt, als ich seinen jüngsten Aufsatz "Volksherrschaft" las. Herkommend von den alten Griechen, die Bananenrepublik würdigend, zeichnet er die Vision einer unter Nutzung der Technik (Internet) möglichen Parteigründung, gibt erste Vorstellungen zur Kenntnis, wie diese Partei organisiert und administriert werden könnte, und lädt dabei auch bestehende kleine Parteien ein, sich ggfs. in ein solches Konzept einzubringen, bzw. es zu übernehmen. Ich bin gespannt.

4. März 2010

18.15 Uhr Aus der real existierenden Bananenrepublik

Zeitlich perfekt auf den heutigen Paukenschlag abgestimmt, wird bekannt, dass Union und FDP ein Gesetz vorbereiten, dass den Ankauf von Informationen über Steuersünder verbieten soll. Niemand beabsichtigt (...), Steuersünder vor dem Zugriff des Fiskus zu schützen, nein! So einen unanständige Unterstellung! Es geht nur um den Rechtsstaat.

Wenn es nicht zum Heulen wäre, könnte man sich ausschütten vor Lachen.

 

12.25 Uhr PaD 9 /2010 "Bananenrepublik" ist online

eine Betrachtung über die konstitutionellen Mindestanforderungen an die Staatlichkeit


3. März 2010

09.30 Uhr Segen der Globalisierung

Das Statistische Bundesamt hat herausgefunden, dass Deutschlands wichtigstes Exportgut im letzten Jahr Maschinen waren.

Ich rege zu einer Überlegung an:

Welche langfristigen Folgen sind zu erwarten, wenn eine exportorientierte Volkswirtschaft, deren Erfolg darauf beruht, dass ihre Maschinen die weltweit gefragten Exportartikel in großen Massen preiswert ausspucken, dazu übergeht, statt Fertigerzeugnissen Maschinen zu exportieren?

und hier ist die erste Rückmeldung, wahrlich hintersinnig-zynisch!
 
Das ist doch einfach:
Wenn eines Tages unsere Truppen kommen, brauchen sie die schweren Maschinen nicht selber mitschleppen, die sind schon da.
Nach dem Motto, alles Deutsche muss wieder Deutsch werden. Wo auch nur eine DEUTSCHE Maschine steht ist heiliger DEUTSCHER Boden.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Niehaus
 
ein zweiter Gedankengang, einfach und klar:
 
Das ist doch wirklich einfach Herr Kreutzer: Wenn wir die Maschinen weggeben, können wir auch keine Waren damit erzeugen. Das machen die ja dann mit unseren Maschinen. Und das machen die auch viel billiger mit kleinen Löhnen, weil die Menschen dort auch kleiner sind und nicht so viel brauchen.
Stichwort Grundumsatz aus der Ökotrophologie. (Fakten, Fakten, Fakten)
Und schicken uns dann die billigen Erzeugnisse zu, die wir mit HartzIV und
Grundsicherung kaufen können. Das ist völlig alternativlos und fördert hier das Denken (Dichter und Denker) und die Kreativität.
 
Da fällt mir noch ein:
Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. (mark twain)
 
lg
bruno fischler
 
zum Nachdenken:
 
Wenn die Bundes-Regierung darauf verzichtet,
Steuern an geeigneter Stelle zu erheben,
dann verzichtet die deutsche Industrie eben auch darauf,
Mehrwerte an geeigneter Stelle zu schöpfen.
--
Christian Spin
 
Pragmatisch:
 
Hallo Herr Kreutzer,
nun, so lange wir immer bessere Maschinen bauen, die wir exportieren
können, ist fast noch alles im grünen Bereich. Wir werden uns aber sehr
warm anziehen müssen, wenn es demnächst bessere Maschinen gibt, die
nicht von uns sind.
Besten Gruß
Michael Poost
 
Noch pragmatischer, gekrönt von einem Hauch resignativer Noblesse
 
Hallo Herr Kreutzer,
wir sind eben nicht dumm! Wir exportieren teure Maschinen und importieren billigen Schmeiß.
Das ist doch des Prinzen Westerwelle geforderte Sozialkostensenkung im Quadrat: Wir exportieren alles was man zum Aufbau einer Industrie benötigt! Dann brauchen wir gar nicht erst teure Produktionsstätten und große Herrschaaren von Arbeitkräften für die Herstellung billiger Produkte anheuern, die zwecks geringer Löhne ohnehin wieder nur zu Aufstockern werden.
 
Wir sparen uns die Sozialkosten in dem wir sie gar nicht erst aufkommen lassen! GENIAL!
 
Mensch, der Guido! Das ich das noch erlebe! Da hast der uns aber alle richtig auf den Arm genommen! Der hat das die ganze Zeit über geplant!
bis gleich
Stefan Neumann




2. März 2010 

10.50 Uhr BDI rügt Regierung

Herr Keitel, Vorsitzender des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, hat der FAZ in einem Interview erklärt, die Regierung agiere an verschiedenen Stellen fahrlässig nicht optimal.

Eine Regierung, die auf sich hält, müsste Herrn Keitel öffentlich in die Schranken weisen, schon alleine wegen seiner der Schelte folgenden eigenen Vorschläge, es sei denn, er hätte auch an dieser Stelle recht.


1. März 2010 

11.45 Uhr 1.805 Stellen abgebaut bei

Kelch, Werkzeugaufnahmen/Spannfutter, Schorndorf, Lohmann, Autohaus, Korbach, Indatex Services for Finance and Insurance AG, Versicherungs- und Versicherungsvermittler-Vermittler, Starnberg, Gembella, Sportwagentuning, Ludwigsburg, Egomedical AG, Blutzuckermessgeräte, München, Theesen, Maximail, Postzustelldienst, Darmstadt, GTS Gießtechnik GmbH, Gießerei, Solingen, Rhodius GmbH, Automobilzulieferer, Weißenburg, Reintjes, Schiffsgetriebe, Hameln, Saargummi, Dichtungen/Formartikel, Büschfeld, Deckel Maho, Maschinenbau, Pfronten, Bremen, Bundesland, Süddeutsche Zeitung, Printmedium, München, Fr. Drees Druckerei und Verlag GmbH & Co.KG, Druckerei, Meschede, Fritz Schustereit GmbH & Co. KG, Kunststofftaschen, Bergisch –Gladbach,

 

Links zu Seiten, die ich gerne empfehle:

Nachdenkseiten
Na klar, wer liest die nicht?
http://www.nachdenkseiten.de/
taz
noch ein MUSS
http://www.taz.de
Junge Welt
Die Tageszeitung im Netz
http://www.jungewelt.de
Sozialticker
Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
http://www.sozialticker.com/
Campact
dem Bürgerwillen Gehör verschaffen
http://www.campact.de
Mag Wompel
das labournet - die Gewerkschaftslinken
http://www.labournet.de
Gert Flegelskamp
ein geradliniger Querdenker
http://www.flegel-g.de/
Dr. Harald Woszniewski
Meudalismus
http://www.meudalismus.dr-wo.de/
Norbert Rost,
Regionalwährungen und viel mehr
http://feldpolitik.de
Wolfgang Bastian's "Freie Stimme für Politiik, Gesellschaft und Kultur"
http://www.freie-stimme.org/
Politik-Poker
aus unterschiedlichen Blickwinkeln...
http://www.politik-poker.de
Berlin unzensiert
Eine Seite für die Bevölkerung
http://www.berlin-unzensiert.de/
Forum DL 21
Die SPD-Linken
http://www.forum-dl21.de/
Bürgermeinungen
hier schreiben Bürger ihre Meinung
http://www.buergermeinungen.de/
Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html
Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de
 
   

Die Selbstähnlichkeit der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild des Ganzen zu machen - so man nur will. 

 

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    Egon W. Kreutzer

    Autor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

    Kritik

    muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

    Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

    Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

     


    Was war das denn?

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    mit Piano?

    Nun, so klingt Harry Kulzer


    - über zwanzig Jahre nach Pogo in Togo -

    heute.

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    Harry Kulzer
     
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    Thomas Froschmaier
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     

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