Autoren - Texte - BoD Manuskript - Verlag

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30. Juli 2015
 
10.00 Uhr Donnerstäge? Paukenschläge!

Wissen Sie noch, was ein Potpourri ist?
Wiki meint: ein aus Zitaten bekannter Melodien zusammengestelltes ...

Der heutige Paukenschlag ist ein Potpourri aus Zitaten bekannter Paukenschläge.

Die leicht erkennbare Absicht dahinter ist es, Ihnen mit den Anklängen aus Texten der letzten drei Jahre Lust darauf zu machen, sich den dritten Paukenschlag-Sammelband zu kaufen.

... und sollten Sie meine Paukenschläge vollständig ausgedruckt gesammelt haben oder vom oftmaligen Lesen inzwischen schon auswendig aufsagen können, dann ist dieses Buch immer noch eine gute Gelegenheit, einem anderen Menschen damit

- als freundlich zugedachtes Geschenk,
oder als hinterlistig übergebenes Trojanisches Pferd -

eine Überraschung zu bereiten.

 
10.00 Uhr Heimatlose und Heimathaber
 

Eine vorangestellte Anmerkung:

Der nachstehende Aufsatz entspricht nicht den Vorgaben der Political Correctness. Allerdings lasse ich mir meine Meinung nicht durch Vorgaben anonym bleibender Spin-Doctoren verbiegen. Wo Vernunft im Zweifel als Fremdenfeindlichkeit und Rassismus angeprangert wird, wo Argumente mit hohlen Phrasen abgetan werden, mag ich mich nicht einreihen. Gerne diskutiere ich mit jedem öffentlich weiter, der die Problematik grundsätzlich anders sieht, solange ihm dies auf einer sachlichen Ebene möglich ist.

 
Die Unterscheidung in der Überschrift ist irreführend. Heimat ist etwas, das jeder hat.
Heimat ist, wo ich geboren und aufgewachsen bin, wo ich mich auskenne und wohlfühle, wo meine Familie und meine Freunde leben, wo es so ist, wie es ist, weil es so ist.
 
Menschen, die ihre Heimat verlassen, haben dafür die unterschiedlichsten Gründe. Man kann aus Liebe zu einem Menschen die eigene Heimat verlassen und bei und mit diesem eine neue Heimat finden. Man kann auf der Suche nach Arbeit oder besseren Aufstiegschancen den Umzug in eine ferne Großstadt wagen. Man kann aus Verdrossenheit mit den herrschenden Verhältnissen einen Platz auf der Welt suchen, wo man glaubt, es würde dort besser sein. Man kann aus Angst vor drohenden Gefahren, seien es Menschenrechtsverletzungen oder Krieg und Bürgerkrieg die Flucht ergreifen - und man kann, und das ist vielleicht die unglücklichste Variante - von Machthabern umgesiedelt oder vertrieben werden.
 
Die Politik versachlicht diese Gründe und spricht von "Sicheren Herkunftsländern", von "Asylberechtigten", von "Flüchtlingen", von "Armutsflüchtlingen" und ganz generell von "Migration" und "Zuwanderung". Zudem verbreitet sie blumige Wortschöpfungen wie "kulturelle Bereicherung" und "Willkommenskultur" im "Einwanderungsland", sichert jede Hilfe bei der "Integration" zu und ordnet Skeptikern reflexartig Begriffe wie "Ausländerfeindlichkeit", "Fremdenhass" und "Rassismus" zu.
 
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28. Juli 2015
27. Juli 2015
 
09.30 Uhr Böses Omen bei Tristan und Isolde
 
Helle Aufregung in Bayreuth. Angela Merkel, die mächtigste Frau im bekannten Universum befand sich urplötzlich nicht mehr am, sondern unter dem Tisch. Schwächeanfall, Ohnmacht, Umsturz?
 
Die nachgeschobene offizielle Version lautet: Der Stuhl ist unter ihr zusammengebrochen. Holla!
 
Als gebürtiger Franke weiß ich um die Stabilität fränkischer Sitzmöbel. So was wird anderswo schon mal als "Schwerlastregal" angeboten.
 
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26. Juli 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
(Die Schreibblockade)

25. Juli 2015
24. Juli 2015
23. Juli 2015
22. Juli 2015
 
11.00 Uhr Hurra - endlich Sommerloch!
 
Die Krisen wurden in die Kabine geschickt, die Pause wird ungefähr sechs Wochen dauern. Vor dem 7. September passiert nichts mehr. In Griechenland wird man fleißig die abgepressten Reformen in Gesetzestexte gießen, damit nach dem Auslaufen der Brückenfinanzierung über das dritte Hilfspaket verhandelt werden kann. In der Ukraine hat Poroschenko ein paar Gespräche mit dem Rechten Sektor zu führen und sein frisch aufgerüstetes Militär zu inspizieren. Obama darf sich über den Atom-Deal mit dem Iran freuen, womöglich während eines Freundschaftbesuches in Havanna, während Netanjahu das Orakel befragen wird, wie ein israelischer Präventivschlag gegen den Iran von den Freunden in den USA wohl aufgenommen werden würde. Der Ölpreis sinkt schneller als der Euro-Kurs - und wenn man zwei Wellen-Analysten Glauben schenken darf, ist sowieso schon alles zu spät, denn in der ersten Oktoberwoche werden weltweit sämtliche Börsen krachen und daraufhin haufenweise Regierungen stürzen.
 
Wer sich noch nicht in den Urlaub verabschiedet hat, beschäftigt sich mit jenen Themen, die im hektischen ersten Halbjahr untergegangen sind.
 
Besonders gerne wird wieder einmal jeder verfügbare Kübel Häme über Horst Seehofer ausgeschüttet. Erst verhagelt ihm die EU die Maut, dann das Bundesverfassungsgericht das Betreuungsgeld. Beides ist für mich kein Grund zum Jubeln, sondern ein Anlass, laut darüber nachzudenken, wer Deutschland eigentlich regiert.
 
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21. Juli 2015
20. Juli 2015
 
11.00 Uhr Zwei Regierungskrisen - zwei Stimmungshochs
 
Tsipras hat die eigene Partei in eine Zerreißprobe geführt - und hätte bei Neuwahlen gute Chancen für eine absolute Mehrheit, heißt es.
 
Angela Merkel hat die CDU/CSU in eine Zerreißprobe geführt - und hat bei den Demoskopen damit Punkte gemacht.
 
Wolfgang Schäuble hat die Große Koalition in eine Zerreißprobe geführt - und hat bei den Demoskopen damit Punkte gemacht.
 
Sigmar Gabriel - nun ja, lassen wir das...
 
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19. Juli 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

18. Juli 2015
17. Juli 2015
 
Komme heute und morgen nicht zum Schreiben,
 
Und am Sonntag wird uns von 8.00 Uhr bis 16 Uhr (mindestens) der Strom abgeschaltet.
 
 

16. Juli 2015
 
0.00 Uhr Die Papiere, bitte!

Veröffentlicht am 15. Juli gegen 23.00 Uhr

Die Papiere bitte!
Die so genannte Trunkenheitsfahrt führt in seltenen Fällen dazu, dass eine Polizeistreife einen Verkehrsteilnehmer zum Halten zwingt, sich Fahrzeugpapiere und Führerschein zeigen lässt um dann "Pusten bitte!" den Alkoholgehalte des Atems zu messen.
Häufig folgen Blutentnahme und Entzug der Fahrerlaubnis, die wenn überhaupt - erst nach erfolgreicher Prüfung im so genannten "Idiotentest" wieder erlangt werden kann.
Leider gibt es derartige Gesetze und Eingriffsmöglichkeiten nur für Fahrzeuglenker, nicht aber für Staatenlenker.

Selbst wenn sturzbetrunkene Männer aus dem Bierzelt zum Autoscooter torkeln, um ihr übersteigertes Selbstbewusstsein per Elektromobilität in Massen-Karambolagen auszutoben, kann es passieren, dass ein Fahrgeschäftsbetreiber ihnen den Saft abdreht, um die übrige zahlende Kundschaft (und sich selbst vor Schadensersatzansprüchen) zu schützen.
Schade, dass die Staatenlenker der EU, einschließlich EZB-Präsident und IWF-Chefin, Kommissionspräsident Juncker und Herrn Schulz aus Deutschland, ihre egomanischen Aktivitäten nicht im harmlosen Fahrgeschäft austoben, wo dicke Gummipuffer und massiv heruntergeregelte Motoren dafür sorgen, dass das Schlimmste vermieden wird. Nein, sie sind ungehindert, mit gut 500 Millionen hilflosen Bürgern im Wohnanhänger, auf einer Art "Europäischer Achterbahn" - einspurig, versteht sich - in wilder Fahrt im Gegenverkehr unterwegs und bezichtigen sich gegenseitig als Geisterfahrer.
 

15. Juli 2015
14. Juli 2015
 
10.00 Uhr Perverse Formulierung: Schäuble schlägt "Schuldscheine" vor
 
Es kann nur boshaft genannt werden, was Wolfgang Schäuble jetzt seinen Stammtischteutonen ins Hirn gesetzt hat. Der Griechische Staat könne ja "Schuldscheine" ausgeben und damit den inländischen Zahlungsverkehr aufrecht erhalten.
 
Pervers ist daran, dass Schäuble "Schuldscheine" sagt - und damit zweierlei suggeriert:
  • Erstens, dass der Euro als solcher kein Schuldschein sei, obwohl jegliches Geld im Euroland nichts anderes ist, als ein anonymisierter und standardisierter Schuldschein, der als Inhaberpapier umlauffähig ist.
  • Zweitens, dass Griechenland nicht in der Lage sei - oder Griechenland nicht gestattet werden könne - eine eigene vollwertige Währung in Umlauf zu bringen, sondern eben nur "minderwertige, staatliche Schuldscheine".
Ich weiß nicht, was die griechische Regierung davon abhält, eine neue Drachme als Landeswährung zu installieren.
 
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Nachtrag:
 
Von einem Leser wurde ich heute gefragt, ob ich das Interview gelesen hätte, das Harry Lambert mit Varoufakis nach dessen Rücktritt führte. Ich bejahte und erklärte, woran mich Varoufakis Ausführungen erinnerten. Später fiel mir dann ein, dass es dafür eine humoristische Vorlage gibt - und dass die ganz bestimmt auch im Netz zu finden sein müsste. Ich hab' sie gefunden. Ziehen Sie sich das kurze Video zur Einstimmung ruhig rein, und lesen Sie anschließend das Interview. Link dazu: unter dem Video.
 
 
 
 
 
 
 

13. Juli 2015
 
10.00 Uhr Erfolgsmodell DDR-Treuhand für Griechenland?
 
Da hat sich Old-Shatter-Schäuble was Tolles einfallen lassen. So, wie einst die DDR per Treuhand an die internationalen und nationalen Aasgeier verschenkt wurde, soll nun Griechenland abgewickelt werden.
 
Mal einfach alles, was an Werten noch da ist, in einen Treuhandfonds einbringen, der dann dafür sorgt, dass die Privatisierung auch schnell und für die Investoren optimal vonstatten geht - zurück bleibt verbrannte Erde, und unverändert hohe Schulden.
 
Ich kann nicht anders, ich muss den Begriff "Menschlichkeit" verwenden, und ich muss diese Menschlichkeit jenen absprechen, die sich unter dem Vorwand von Verträgen und Regeln, die sie selbst bei jeder Gelegenheit gebrochen haben, bereichern.
 
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12. Julie 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 

10. Juli 2015
 
08.00 Uhr Lieferung aus Athen

Sonderbarerweise gibt es schon am frühen Freitag Vormittag den Originaltext der neuen griechischen Verhandlungsgrundlag zu lesen.

Haben die mithelfenden Franzosen diesen Text öffentlich gemacht? Und steht Deutschland damit jetzt isoliert mit dem Schwarzen Peter da?

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9. Juli 2015
 
13.15 Uhr Die dritte Lösung für ein unlösbares Problem

Die Verfassung ist der äußerste Rahmen legitimen Regierungshandelns. Diesen Rahmen bestimmt in einer Demokratie das Volk.

Dies ist der letzte Teil einer Sammlung von insgesamt vier Aufsätzen. Nach der Beschreibung des Problems in PaD 22 und den Ausführungen über die Trennbarkeit
von Macht und Geld in PaD 23, und der Auseinandersetzung mit dem Eigentum in PaD 24 /2015, folgen heute Gedanken zur Bewältigung der Probleme, die sich aus der Gewohnheit der Regierenden ergeben, sich das Recht, nach dem sie handeln, selbst zu setzen oder zu verbiegen.



8. Juli 2015
 
10.00 Uhr Brüssel Wrestling Palace - Showdown-Sunday

Endlich steht die ganz große Nummer auf dem Spielplan der Catcher-Hochburg in Brüssel. Einer gegen achtzehn!

Wird Terminator Tsipras auch diese letzte Schlammschlacht siegreich für sich entscheiden? Zumal sein enger Vertrauter und Coach Varoufakis dabei auch während der Pausen nicht in der Ecke auftauchen und den Mundschutz rausnehmen und wieder einsetzen darf?

Bis Freitag 8.30 Uhr, so haben es die 18 Gegner beschlossen, muss Tsipras bis ins kleinste Detail darlegen, mit welchen Tricks und Griffen er wen in welcher Reihenfolge aufs Parkett zu legen gedenkt.

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7. Juli 2015
6. Juli 2015
 
09.00 Uhr Die Würfel sind gefallen.
 
Die Welt muss neu sortiert werden - denn wenn Griechenland auch kein tragendes Element in der Konstruktion der westlichen Wertegemeinschaft war - handelte es sich doch um eine wichtige, aussteifende und damit stabilisierende Verstrebung zwischen zwei Pfeilern, deren Wegfall das Gebilde nun gegen seitlich einwirkende Kräfte keinen ausreichenden Widerstand mehr entgegensetzen kann.
 
Doch zuerst ein Blick auf die Gemengelage vor dem Referendum.
 
Im Zentrum des Tauziehens stand Angela Merkel.
 
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5. Juli 2015
 
23.40 Uhr Herzliche Gratulation nach Griechenland!
 
Mit über 60 Prozent haben sich die Griechen für das Ende der Austeritätspolitik entschieden. Wir werden in den nächsten Tagen den Plan genauer erkennen, den Tsipras und Varoufakis zielstrebig verfolgen.
 
Entgegen aller Drohungen von Seiten der EU wird es eine starke Fraktion geben, die Griechenland weiter im Euro und in der EU halten will. Vermutlich werden diese gegenüber den Hardlinern die Oberhand behalten, zu denen Sigmar Gabriel, der Vorsitzende der Spezial-Demokratischen-Partei, in der letzten Phase auch gerne noch gehören wollte. Es ist mitnichten die letzte Brücke abgebrochen, alleine um noch Verhandlungen zu ermöglichen, wird man den Griechen schnellstmöglich weitere Milliarden anbieten - und Tsipras ist in der glücklichen Lage, die Regeln dafür zu bestimmen.
 
Der "Rauswurf" aus dem Euro ist allerdings kaum noch zu vermeiden. Zu sehr haben sich Schäuble und Merkel festgelegt, um ohne vollends das Gesicht zu verlieren, noch zurückrudern zu können. Mit dem "Rauswurf" hat Tsipras nun aber freie Hand, ob - und falls ja - welche Schulden er (wann) noch tilgen will.
 
Mit dem Rauswurf hat er auch die Chance, das russische Hilfsangebot anzunehmen, und kann - mit einer Mischung aus russisch-chinesischen Euros - Importe bezahlen und mit der neuen Drachme den Binnenmarkt und den Tourismus auf die Höhe bringen.
 
 
Klar, es wird einig turbulente Wochen geben, doch dann wird die Welt erleben, wie Griechenland, wie der Phönix aus der Asche, wieder aufsteigt.
 
Mehr am Montag - und eine gute Nacht!
 
 
Astrologische Warnung für Tsipras
 

Es sieht so aus, bei Herrn Tsipras,
als ob seine Position erst ab Ende Juli 2015 gefährdet ist.

Die Tage von heute an sind nicht so schlimm, aber ab August kann es heftig werden.

Unfall , Attentat , Sturz der Regierung - alles ist drin.
Am besten, er regiert von einem anderen Ort aus.
In Athen ist er gefährdet.

Ergänzend dazu die Prognose vom Samstag, 4.7.15:

Nach der ersten Woche im August wird es besser und bei guten Nerven und Gesundheit hat Herr Tsipras bis Oktober genauso viel Zustimmumg wie im Januar 2015.

(Hoffentlich hat er einen guten Astrologen. Diese Prognose steht und fällt mit dem Temperament des Herrn Tsipras. Ein Choleriker schmeisst womöglich alles hin.)

... und noch die längerfristige Vorhersage für Griechenland und die EU vom 26. Juni:

Zur zeit ist es die Partei Syriza, die den Saturn in Griechenland vertritt. Ab Anfang August kommt es zu einer Wende, deutlich merkbar im September. Dann wird Giechenland mit Syriza zum Sündenbock gemacht um andere Nationen zu verschrecken und um so weiter zu machen, wie gewohnt. Es wird Widerstand geben, überall in Europa, ähnlich wie im Nationalsozialismus.
Aber notwendige Erneuerungen - Uranus- sind nicht mehr aufzuhalten und im Laufe des jahres 2016 ist es vorbei mit der Austeritätspolitik.
Hoffentlich gibt es dadurch nicht zu heftige Meinungsverschiedeheiten. Die Gefahr von Unterdrückung und Machtspielchen mit Militär bleibt bestehen.

J.P.

 
Diese oberste Mitteilung habe ich heute, 12,36 Uhr erhalten. Bisher habe ich die Qualtität der Erkenntnisse dieses Astrologen, mit dem ich seit einiger Zeit Mails austausche, nur an Ereignissen der Vergangenheit überprüft. Seine aktuellen Vorhersagen stelle ich heute einfach mal online. Bin gespannt, was davon zutreffen wird.

5. Juli 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
4. Juli 2015
 
11.30 Uhr Wer Visionen hat ...
 
sollte zum Arzt gehen!
 
Helmut Schmidt war es, der mit diesem eingängig-boshaften Spruch für sich reklamierte, als realistischer Pragmatiker die Zukunft einzig aus dem aktuellen Zustand der Wirklichkeit zu betrachten, und nichts zu wagen, was ihm unter den herrschenden Umständen unmöglich erschien.
 
Sorry, lieber Helmut, mit dieser Vorstellung säßen wir heute noch in Höhlen, während die römischen Legionen die ganze Welt beherrschen und sich feiste Römer weiterhin dem "Großen Fressen" hingeben (Hauptrolle nicht Marcello Mastroianni, sondern George Soros).
 
Nun, rund 40 Jahre nach Schmidts Bekenntnis zur Macht des Faktischen, gibt es in Europa wieder eine große Vision.
 
Die Vision der Griechen, sich aus den Fesseln ihrer Gläubiger lösen und ein neues, selbstbestimmtes Kapitel ihrer Geschichte aufzuschlagen.
 
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3. Juli 2015
 
08.15 Uhr Schäuble - beliebt wie nie
 
Es ist nicht zu fassen:
 
70 Prozent der "Befragten'" gaben für den "Deutschlandtrend der ARD" zu Protokoll, sie seien mit der Arbeit Schäubles zufrieden oder sehr zufrieden.
 
Das ist für sich genommen schon mehr als nur verwunderlich. Übertroffen wird es nur noch von der Kühnheit der Focus-Schreiber, die erfragte Zufriedenheit hurtig in "Beliebtheit" umzumünzen.
 
Schäuble, das personifizierte Spardiktat, Vorkämpfer der schwarzen Nullen, Steuereintreiber und Schwarzgeldkofferträger soll beliebt sein?
 
Bei wem?
 
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2. Juli 2015
 
13.30 Uhr Donnerstag ohne Paukenschlag
 
Der letzte Teil der Serie "Drei Lösungen für ein unlösbares Problem" ist nicht rechtzeitig fertig geworden. Das hängt zwar auch damit zusammen, dass es draußen ziemlich heiß geworden ist und die Konzentrationsfähigkeit nachgelassen hat, hauptsächlich aber mit der (vermeintlichen) Notwendigkeit, alle Augenblicke alle Ticker nach Neuigkeiten zu Griechenland durchsuchen zu müssen.
Inzwischen hat Varoufakis erklärt, er werde zurücktreten, falls die Hellenen am Sonntag mit "Ja" stimmen, also lieber weiter unter dem Euro und der EU leiden wollen, als einen mutigen Schritt zur Befreiung zu wagen.
Die Berichterstattung in den Qualitäts- und Wahrheitsmedien in Deutschland ist auch für mich, der ich es für geboten halte, mich über das zu informieren, was hierzulande gewusst und nicht gewusst, geglaubt und nicht geglaubt werden soll, selbst mit größtmöglicher professioneller Distanz kaum mehr zu ertragen. Da werden Häme und Spott über die Griechen und ihre Regierung geschüttet, aber auch Hass und Wut gesät, während Tun und Lassen der "Institutionen" in höchsten Tönen gepriesen wird. Ich frage mich oft, wie diejenigen, die dieses zum Umstürzen schiefe Weltbild in die Welt setzen, damit leben können. Kann es wirklich nur das "Geld" sein, das dafür gezahlt wird? Oder sind sie alle infiziert von einer neuen europäischen Gesinnung, die m.E. nur mit der Bezeichnung "Unsozialer Mega-Nationalismus" richtig charakterisiert werden kann.
 
Wie auch immer: Zum Glück gelingt es auch, andere Stimmen zu hören. Längst nicht so laut, längst nicht so zynisch selbstgewiss, aber dafür authentisch!
 
Dazu gehört vor allem Maritta Gudrun Efthimiadis, eine Deutsch-Griechin, die auf ihrem Blog "Ellas" direkt von der Kampfzone berichtet, vom Krieg "Reich gegen Arm", der in Griechenland seit Jahren tobt. Mit der Übernahme der Regierung durch Syriza hat die Entscheidungsschlacht begonnen. Maritta Efthimiades berichtet über Verluste, die Opfer und den Widerstand. Wer ihre Schilderungen dem Propagandagetöse der deutschen Einheitsmedien gegenüberstellt, weiß, mit welch ungleichen Waffen hier ein erbarmungsloser Krieg gegen ein ganzes Volk geführt wird. Ein Krieg, der aber mit Griechenland nicht enden, sondern nach und nach über alle Länder der EU hereinbrechen wird. Es geht um's Ganze - und wir sollten uns dessen bewusst werden, bevor es auch für uns zu spät ist!
 
 
 

1. Juli 2015 - Wegen Turbulenzen in Griechenland geschlossen.
30. Juni 2015
 
09.30 Uhr Die eine und die andere Wahrheit
 
Am Sonntag stehen in Griechenland zwei "Wahrheiten" zur Abstimmung.
 
Da ist die Wahrheit der EZB, der Kommission, der Euro-Gruppe und des IWF, die das großzügige Entgegenkommen der Gläubiger betont und das Referendum als einen Schlag ins Gesicht aller Gutwilligen bezeichnet, und
 
da ist die Wahrheit von Tsipras und Varoufakis, die sich einer Erpressung der Gläubiger ausgeliefert sehen und bei Fortdauer der Austeritätsprogramme das weitere, endlose Dahinsiechen Griechenlands vorhersehen.
 
Diesen beiden Wahrheiten stehen unter den Griechen zwei Sehnsüchte gegenüber.
 
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29. Juni 2015

08.00 Uhr In den Klauen der Demokratie
13.50 Uhr Nachtrag - Junckers Statement hier
15.55 Uhr Nachtrag Merkel+Gabriel hier
 
Längst galt die gefährliche Seuche der so genannten "echten Demokratie" in den zivilisierten Staaten der westlichen Wertegemeinschaft als ausgerottet. Umso größer das Entsetzen, als jetzt aus Athen gemeldet wurde: Die Demokratie ist wieder ausgebrochen. Für Hunderttausende von Infizierten wird jede Hilfe zu spät kommen. Selbst Experten verfallen in Panik. Aus Berlin hört man, Angela Merkel habe die Krise und daran könne auch der für 13.30 Uhr angesetzte Krisengipfel nichts mehr ändern.
 
Wie konnte das passieren?
 
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28. Juni 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 

27. Juni 2015
 
15.00 Uhr Tsipras und Varoufakis haben das Ziel erreicht
 
Es war ein zähes Pokerspiel und das Ziel beider Seiten bestand ausschließlich darin, die Schuld für den GREXIT der anderen Seite zuweisen zu können.
 
Griechenland wollte aus dem Euro geworfen werden, weil es damit praktisch automatisch selbst bestimmen kann, ob, wann und wieviel Schulden es zurückzahlen will.
 
Die EU/Eurogruppe/IWF/Schäuble wollten, dass Griechenland den Austritt erklärt, um ihre Forderungen hochhalten zu können, mit dem Hinweis darauf, dass Griechenland ja NUR die Forderungen der Gläubiger hätte erfüllen müssen, um frisches Geld zu bekommen.
 
Nun hat Tsipras eine Volksabstimmung über den Verbleib im Euro angekündigt, die zugleich eine Volksabstimmung über den Verbleib in dieser EU gewesen wäre - und davor haben sie nun Angst bekommen und das Ende der Verhandlungen und damit das Ende der Griechenlandrettung erklärt.
 
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26. Juni 2015
 
10.00 Uhr Die Deutsche Post AG im Arbeitskampf
 
Das Unternehmen Deutsche Post AG mit Sitz in Bonn, ist einer der weltgrößten Anbieter von Brief- und Paket- Dienstleistungen, hat in Deutschland einen Marktanteil von 80 bis 90 Prozent, verdient prächtig und ist an der Börse gut notiert.
 
Es geht ihr also gut, der Deutschen Post AG. Das alte Sprichwort sagt: "Wenn's dem Esel zu wohl ist, geht er auf's Eis".
 
Anders kann man sich das Verhalten des ehemaligen "Volkseigenen Betriebes" kaum noch erklären.
 
Die Post verärgert ihre Kunden gleich mehrfach, ...
 
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25. Juni 2015
 
18.00 Uhr Paukenschlag am Donnerstag

    der vierundzwanzigste, vom 25. Juni 2015

Die zweite Lösung für ein unlösbares Problem. Eigentum ist nicht gleich Eigentum.


Dies ist der dritte Teil einer Sammlung von neuen Aufsätzen. Nach der Beschreibung des Problems in PaD 22 und den Ausführungen über die Trennbarkeit von Macht und Geld in PaD 24, folgen heute Gedanken zur Bewältigung der Probleme, die sich aus dem Recht auf unbeschränktes Eigentum ergeben. Ein abschließender Aufsatz wird noch folgen.

24 Juni 2015
 
07.00 Uhr Panzer an die Front!
 
Weil der Russe die NATO überfallen will und dabei vor nichts zurückschreckt, muss die NATO nun an ihrer Ostflanke massiv aufrüsten und in Litauen, Lettland, Estland, Polen, Rumänien und Bulgarien schwere Waffen stationieren.
 
Dabei geht es vor allem um 250 Kampfpanzer, weitere gepanzerte Fahrzeuge und ein paar Kanonen.
 
Hier eine Skizze für den Präventivschlag auf Moskau, vorgetragen mit insgesamt 250 Panzern aus den neuen Stationierungsgebieten:
 
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23. Juni 2015
 
10.00 Uhr Trichet: Kein Zweifel am Endsieg
 
Es klingt wie einst im Januar 1945 als aus den Volksempfängern letztmals die Stimme des Führers zu hören war, der den Deutschen erklärte, der Endsieg stehe, dank neuer "Wunderwaffen" unmittelbar bevor und er erwarte eine "verschworene Gemeinschaft" die bis zum Äußersten und ohne Rücksicht auf Opfer und Verluste ihre Pflicht erfülle.
 
Trichet, einst selbst EZB-Präsident, kann wohl gar nicht anders, als die fragwürdigen Entscheidungen Mario Draghis zu heldenhaften Siegen zu glorifizieren.
 
Mit weit ins Irrationale reichenden Phrasen, wie: "Wir sind in einem anderen Universum", oder,
 
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22. Juni 2015
 
10.30 Uhr Griechenland an Putin verschenken?
 
Die Turiner Tageszeitung "La Stampa" hat es auf den Punkt gebracht:
 
"... es (wäre) ein Luxus, den Europa sich nicht erlauben kann und die USA für unvernünftig halten, jetzt auch noch Griechenland zu verlieren und es damit de facto Wladimir Putin zu schenken."
 
Was bisher immer von den Medien immer nur als vollkommen ausgeschlossen am Rande erwähnt wurde, haben die Italiener nun offen ausgesprochen. Wladimir Putin sitzt immer mit am Verhandlungstisch,
 
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16. bis 21. Juni 2015
 
 
PAUSE
15. Juni 2015
 
00.00 Uhr Kapital-Flucht
 
Aus gegebenem Anlass war wieder einmal ein Blick auf die Rolle der "Ausländischen Investoren zu werfen.
Werfen Sie mit - und am besten hinaus!
 
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14. Juni 2015
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
 
 
 
 
13. Juni 2015
 
Priester Messident wettert gegen die Irrlehrer, die dem Volk des HERRN erzählen, eine Billion Dollar für den Krieg in Afghanistan auszugeben, sei unnütze, ja sogar schädliche Geldverschwendung.
 
In einer engagierten Predigt beweist er das Gegenteil und ruft seine Anhänger auf, inbrünstig zu beten, dass ihnen die Feinde nie ausgehen mögen!
 
Hier
 
 
 
 

12. Juni 2015
 
13.00 Uhr Die Ehe
 
Der Bundesrat streitet heute herum, ob eine bestimmte Form der BGB-Gesellschaft, nämlich die Ehe, auch dann gegründet werden kann, wenn die primären Geschlechtsmerkmale der Gesellschafter keinen qualitativen Unterschied aufweisen.
 
Vergessen wird dabei, vor lauter so genannten "christlichen" Demokraten und "christlichen" Sozialisten unter den Parlamentariern, dass Angela Merkel nicht der Papst ist, und das Grundgesetz nicht die Bibel.
 
Vergessen wird dabei, dass es sich bei der Ehe nur um eine besondere Rechtsform handelt, die eigentlich nicht in das Bürgerliche Gesetzbuch gehört, sondern ins HGB, zumal es sich auch bei der Ehe um ein gewinnorientiertes Unternehmen handelt, was schon der Begriff "Zugewinngemeinschaft" besagt, den jede Ehe zunächst einmal darstellt, solange die Gesellschafter nichts anderes bestimmen.
 
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11. Juni 2015
 
12.00 Uhr Macht und Geld sind "trennbar"

Das ist der Titel des heutigen Paukenschlags, mit dem die erste der drei Lösungen für ein unlösbares Problem vorgestellt wird. Sie erinnern sich?

Letzte Woche leitete ich meine Ausführungen mit diesen Sätzen ein:

Das unlösbare Problem, um das es geht, ist die Unfähigkeit der Politiker, sich aus vermeintlichen Sachzwängen zu lösen und einfach anzufangen, vernünftige Politik zu machen.

Dieses Problem ist weder durch Wahlen zu lösen, noch durch Parteien, es ist nicht durch Demonstrationen zu beseitigen und schon gar nicht durch Petitionen.

Heute folgt nun die Fortsetzung.

Ach ja, der rührige Bußprediger hatte heute auch wieder einen großen Auftritt:
 
 
 
 
 
Priester Messident
 
leitet die konstituierende Sitzung des neu berufenen Kirchengemeinderates.
 
 
Ein Lehrstück echter, unverfälschter Demokratie, wie sie jedem weltlichen Parlament zur Ehre gereichen würde!
 
Hier das Wortprotokoll
 
 
 

09.30 Uhr Das Margueriten-Orakel
 
 
 
 
Es ist grotesk.
 
Heute sollen die entscheidenden Gespräche mit Griechenland stattfinden, aber nur, für den Fall, dass sie auch stattfinden.
 
Es ist grotesk.
 
Tsipras und Varoufakis tanzen den Sirtaki auf den Nasen von Juncker und Schäuble, steigern das Tempo, indem sie die Reformlisten verkürzen und mit den Forderungen der EU und des IWF jonglieren, als wären es Tennisbälle.
 
 
 
 
 
 
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9. Juni 2015
 
10.00 Uhr Flüchtlingsströme - Zynismus pur
 
Ich unternehme hier den Versuch, eine Sichtweise einzunehmen, die nicht die meine ist, um sie zu entlarven. Dazu vorab eine Einschätzung, die sich aus leicht beobachtbaren Veränderungen ergibt:
 
Flüchtlinge sind gewollt.
Flüchtlinge sind erwünscht.
Flüchtlinge werden dringend benötigt.
 
Die Flüchtlingsabwehr, die bis vor ungefähr drei Jahren den absoluten Vorrang hatte, hat sich in eine "Willkommenskultur" gewandelt. Eine breite mediale Initiative appelliert an Mitgefühl und Opferbereitschaft der einheimischen Bevölkerung, brandmarkt alle Kritiker der ungebremsten Zuwanderung als Rassisten, Faschisten und Nazis, und sieht die Okkupation von Schulturnhallen, großen öffentlichen Veranstaltungsorten, sowie die Kündigung langjähriger Mieter von Gebäuden im kommunalen Besitz zum Zwecke der Unterbringung von Flüchtlingen als alternativlos an, wobei jeder Schaden, bzw. Verlust der einheimischen Bevölkerung in Kauf genommen werden muss, weil die Flüchtlingswelle derart schnell und hoch ankommt, dass nur noch hektisch-planlos-pragmatisches Handeln angesagt ist, um ein Problem zu lösen, das es nicht gäbe, hätte die westliche Wertegemeinschaft nicht die Heimatländer der Flüchtlinge in Kriegs- und Bürgerkriegshöllen verwandelt, in denen Hunger, Obdachlosigkeit, miserable medizinische Versorgung und stete Gefahr für Leib und Leben durch militärische, paramilitärische und terroristische Aktionen an der Tagesordnung sind.
 
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8. Juni 2015
 
11.30 Uhr Das Nudelblei - abbauwürdige Vorkommen?
 
Indien, bewohnt von 1,25 Milliarden Menschen, die ernährt werden wollen, verbietet den Verkauf von Nudeln der Marke Maggi aus dem Nestlé Konzern. Der ahnungslose Mitteleuropäer mag das für eine Nachricht aus dem Bereich Absurdität&Sommerloch halten, doch wenn er erfährt, dass Nestlé mit seinen Nudeln in Indien auf einen Marktanteil von rund 70 Prozent kommt, und eine oberflächliche Berechnung anstellt, was diese 70 Prozent denn wohl umgerechnet in Tonnen bedeuten könnten, dann hat diese Meldung plötzlich ein ganz erhebliches Gewicht.
 
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7. Juni 2015
 
 
 
Julies Bild vom Sonntag
 
 
 
Wolfgangs Bild vom Sonntag
6. Juni 2015
 
 
 
 
 
 
6 - 6 -6
 
Der sechste Tag des sechsten Monats im sechsten Jahr SEINER Herrschaft ist angebrochen, und morgen schon wird ER mitten unter uns sein!
 
 
Priester Messident und die FROHE BOTSCHAFT von Elmau!
 
 
 
 
 

5. Juni 2015
 
 
12.00 Uhr Zornig erfreut
 
Ja, das geht auch. Wütend werden, sich dabei im eigenen Zynismus fast ersäufen - und sich dann mit der Abteilung "Altersweisheit" im Hinterkopf doch noch freuen.
 
Es gibt nun tatsächlich!, und wie manche meinen endlich - und für viele total überraschend, eine Studie, mit der ein Professor den Beweis führt, dass die Banken Geld aus dem Nichts schöpfen.
 
Ist das nicht göttlich?
 
Banklehrlinge (heißt heute Auszubildende, ich weiß) lernen das im ersten Lehrjahr - und das seit Beginn der Aufzeichnungen auf der nach hinten offenen Aha-Effekt-Skala.
Ihre Chefs, die als staatlich geprüfte Dipl. Volkswirte mit dem fünffachen Gehalt eingestellt werden, haben davon allerdings nie etwas gehört, weshalb die meisten Lehrlinge nach erfolgreich absolviertem ersten Berufsjahr zu der Überzeugung gelangen, ihr Ausbilder habe sich mich ihnen einen makabren Scherz erlaubt, in Analogie zum Maurerlehrling, der gerne mal losgeschickt wird, um den vergessenen Böschungshobel zu holen...
 
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04.06.2015 - Tag der Prozessionen
 
18.21 Uhr Drei Lösungen für ein unlösbares Problem

Das unlösbare Problem, um das es geht, ist die Unfähigkeit der Politiker, sich aus vermeintlichen Sachzwängen zu lösen und einfach anzufangen, vernünftige Politik zu machen.

Dieses Problem ist weder durch Wahlen zu lösen, noch durch Parteien, es ist nicht durch Demonstrationen zu beseitigen und schon gar nicht durch Petitionen.

Dieses Problem, in dessen Behebung der Schlüssel für wachsenden Wohlstand in dauerhaftem Frieden liegt, hat sich bisher allen Anstrengungen, es zu beseitigen, unerschütterlich widersetzt.

Selbst große Revolutionen, wie zum Beispiel die Französische, haben nichts anderes hervorgebracht, als neue unfähige Politiker, die - in vermeintlichen Sachzwängen gefangen, nicht aufhören, unvernünftige Politik zu machen.

Was macht nun Politiker zu den Monstern, die uns tagtäglich über die Medien entgegentreten, die Kriege anzetteln, Morddrohnen aussenden, Abermilliarden für Rüstung und Überwachung ausgeben, sich in Währungs- und Wirtschaftskriegen gegenseitig auszustechen versuchen und lieber das eigene Land verrotten lassen, als den zu Gegnern und Feinden ernannten Mächten friedfertig und freundlich entgegenzutreten?

 

03.06.2015
 
 
 
 
Heute läuft Priester Messident zur Hochform auf.
 
Gilt es doch, für die Heiligsprechung des Helden des EU-Parlaments, Marin Schulz, einzutreten und den Beweis zu führen, dass er ein Wunder vollbracht hat.
 
Ganz alleine, nur mit der Macht seines Geistes, hat er den russischen Botschafter aus dem Haus seines Parlaments vertrieben.
 
Ansporn für alle.
 
Auch für DICH!
 

2. Juni 2015
 
11.00 Uhr Vollidioten, soweit das Auge reicht
 
In Kanada hat ein Gericht einer Million Klägern einen Schadensersatz von insgesamt 15,5 Milliarden Kanadischer Dollar zugesprochen (11,3 Mrd. Euro) weil sie von den Tabakkonzernen nicht hinlänglich und eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens gewarnt wurden.
 
Der Prozess dauerte 17 Jahre - und nun wollen die verklagten Konzerne in Revision gehen.
 
Meines Erachtens sollten sämtliche Verfahrensbeteiligten auf der Klägerseite vom Gericht entmündigt und in geschlossene Heime eingewiesen werden, sowohl die Kläger selbst als auch deren Anwälte.
 
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Neues von Priester Messident.
 
 
 
Die HSV-Uhr tickt nun ja doch weiter,
da braucht er erst mal ein bisschen
Ethanol.
 
 
Hier
 
 
 
 
 
 
 
 

1. Juni 2015
 
09.00 Uhr Die griechische Komödie
 
Die Inszenierung könnte dem bayerischen Komödienstadl ebenso entsprungen sein, wie dem Hamburger Ohnsorg oder dem Kölner Millowitsch Theater. Jedes beliebige Kasperltheater verfügt über die erforderlichen Charaktere und kann die passenden Soundeffekte einspielen.
 
Varoufakis spielt den Kasper, oder (wer sich auskennt, kennt ihn, den "Trickster"). Schäuble mimt das Krokodil, mit weit aufgerissenem Maul, und ist überzeugt, das Kasperl wird sich vor Angst in die Hose machen. Lagarde vom IWF spielt die Hexe, verkleidet sich jedoch als die liebe Großmutter und hofft, dass ihre geheuchelten guten Ratschläge nicht durchschaut werden. Mario Draghi als Polizist fetzt immer wieder mit Jean Claude Juncker, der den Teufel mimt, über die Bühne,
 
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Eine neue Gestalt hat Einzug gehalten auf diesen Seiten. Der berühmt berüchtigte Bußprediger
Priester Messident mit seiner virtuellen Internet-Kirche.
 
 
Er wird sein Strafgericht immer dann über seine Gemeinde loslassen, wenn die Dinge so schlimm stehen, dass nur noch ein felsenfester Glaube helfen kann.
 
Klicken Sie sich einfach mal rein. Aber zielen Sie dabei auf die Lippen des Verkünders - sonst sagt er nichts.
 
 
 
 
(Priester Messident und Mister President hören sich zwar ähnlich an, sind aber keineswegs identisch.)
 

 
 

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Priester Messident
in tiefer Sorge um Bruder Joachim - Hier -


 

 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

 

 

 


Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."

 


 

 

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