DIE RACHE IST MEIN,
SPRICHT DER HERR

 

Geliebte im HERRN, Brüder und Schwestern der Gemeinde des ALLMÄCHTIGEN in Germanien, in Trauer und Zorn stehen wir vor den Trümmern eines Weihnachtsmarktes, weinen um die Toten und fühlen mit den vielen Verletzten.

 

Doch muss ich euch auch sagen: Ihr seid träge geworden, kleinmütig, verschreckt und voller Angst! Wo ist euer Glaube? Wo ist euer Mut? Wo der flammende Eifer für die Werke des HERRN?

Erinnert euch an die Worte des HERRN, der da spricht:

Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist.
Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.…

Erkennt ihr nicht eure Lauheit? Eure Unentschiedenheit, euer Zaudern und Zagen?

Es war ein Afghane. Oder ein Pakistani. Er war der Polizei bekannt, als Kleinkrimineller, aber seine Identifizierung ist schwierig. Er kam im Februar als Flüchtling, er wurde registriert, aber verwendete mehrere unterschiedliche Namen, so dass man nun nicht so recht weiß, ob er es ist oder ob er ein anderer ist? Was ist das denn für eine Polizei? Eine Polizei, die einen Kleinkriminellen kennt, aber nicht weiß, wer er ist? Was ist das für ein Volk, das solche Zustände zu dulden bereit ist?

Sollte der unbekannte polizeibekannte Kleinkriminelle aus Afghanistan stammen, wovor ist er dann geflohen? Ist Afghanistan nicht ein sicheres Herkunftsland? Ist der HERR nicht mit feurigen Rossen am Himmel über Afghanistan unterwegs, um jene, die sich seinem Willen widersetzen mit dem höllischen Feuer auszulöschen? Wer aus Afghanistan flüchtet, flüchtet vor dem Zorn des HERRN, doch der Zorn des HERRN wird ihn treffen, wohin immer er auch fliehen mag.

Sollte er aus Pakistan stammen, wovor ist er dann geflohen? Auch dort sucht und findet der HERR seine Feinde und löscht sie aus. Sie kennen ihre Stunde nicht, aber der HERR setzt sie fest und sein Wille geschieht, in Afghanistan, wie auch in Pakistan!

Ich aber sage euch: Weil ihr lau seid, weil ihr die Festung Ramstein, die der HERR euch geschenkt hat, schleifen wollt, weil euer Vertrauen in den HERRN nachgelassen hat, weil ihr Angst habt, die Feinde des HERRN könnten über euch kommen, weil ihr im Glauben schwach geworden seid, deshalb haben die Feinde des HERRN Macht über euch gewonnen.

Als der eherne Engel Klein, vom HERRN gesandt, die Ungläubigen in Kundus niedergestreckt und euch am Hindukusch verteidigt hat, wie habt ihr es ihm gedankt?

Wo immer die ehernen Vögel des HERRN die Ungläubigen und alle, die Gemeinschaft mit ihnen haben, vom Erdboden tilgen, steht ihr auf und meint, ihr müsstet dem HERRN in den Arm fallen?

Ihr hört auf die Stimmen der falschen Propheten, lasst euch umgarnen von Lügenmärchen und Irrlehren aus den russischen Steppen und Wäldern, statt dem Willen des HERRN zu folgen, und so hat er euch diesen polizeibekannten Unbekannten gesandt, auf dass ihr erkennt, wie es euch ergeht, wenn der HERR es endgültig müde werden sollte, euch seinen Schutz zu gewähren, weil ihr müde geworden seid, dem HERRN mit Eifer und Feuer und Schwert zu dienen! Nehmt es als Warnung, denn die Langmut des HERRN erschöpft sich.

So wie einst Josuah vor den Mauern Jerichos stand und die Posaunen erschallen ließ, bis die Mauern zerbrachen und er den Befehl gab:

Tötet jeden in der Stadt und verbrennt alles. Nur das Silber, das Gold, das Kupfer und das Eisen sollt ihr übrig lassen und in das Zelt Jehovas bringen. Legt es dort zu den anderen Schätzen.

So sollt auch ihr die Posaunen erschallen lassen in Afghanistan, in Pakistan, in Syrien, im Irak, im Iran, in Libyen, in Ägypten, im Libanon und in der Türkei, und nur das Silber, das Gold, das Kupfer, das Eisen und das Öl übrig lassen und zu den anderen Schätzen des HERRN legen, denn es ist SEIN von Anbeginn der Welt und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Nun trauert um eure Toten, dann aber rüstet und erhitzt euch, auf dass ihr nicht länger lau sein möget - und zieht in die Schlacht, nehmt Rache, Auge um Auge, Zahn um Zahn, auf dass der HERR ein Wohlgefallen an euch habe und euch segne.

 

 

Ich danke euch - und ich segne euch, und der Frieden des Weißen Hauses sei mit euch!

Doch vergesst beim Gehen nicht die Kollekte!