Babel, babbel, brabbel

 

Geliebte im HERRN, Brüder und Schwestern der Gemeinde des ALLMÄCHTIGEN in Germanien, wir wollen uns erinnern des Turmbaus zu Babel und der Macht des HERRN, dem widerstrebenden, hoffärtigen Treiben der Menschlein ein Ende zu setzen.

 

Die große, reinigende Flut, die der HERR gesandt hatte, um alles IHM nicht wohlgefällige Leben von dieser Welt zu tilgen, lag noch nicht lange zurück, doch auch aus Noahs Samen wuchsen nicht nur Völker heran, die dem Wort des HERRN freudig Folge leisteten.

  • Die Nachkommen von Noahs Sohn Japhet gründeten die Völker der Heiden in aller Welt!
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  • Über die Kinder von Ham berichtet Mose beindruckend, dass Chus Nimrod zeugte, der ein gewaltiger Jäger wurde und ein großes Reich schuf.
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  • Auch Sem war überaus fruchtbar und seine Nachkommen besiedelten weite Landstriche.
Doch anstatt da, wo sie waren, mit dem zufrieden zu sein, was sie hatten, ein jeder für sich, regte sich in ihnen der Gedanke, dass sie als einzelne zwar schwach, als Gemeinschaft jedoch stark genug wären, es dem HERRN gleich zu tun, die Grenze zwischen Himmel und Erde zu überwinden, und sie beschlossen, einen Turm zu bauen, der bis in den Himmel reichen sollte.
 
Mose schrieb davon:
 
"Da fuhr der HERR hernieder, daß ER sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der HERR sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, laßt UNS herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!"
 
Wen mag es also verwundern, wenn der HERR auch in unseren Tagen erneut hernieder gefahren ist, um euer hoffärtiges Volk zu verwirren, damit sie ablassen von alledem, was sie sich vorgenommen haben, um sich einen Namen zu machen, der SEINEM gleich ist!
 
Hat ER euch nicht auch mit einem Gewitter aus Feuer und Stahl fast vernichtet und nur die IHM Wohlgefälligen errettet? Hat ER euch nicht auch zerstreut und Mauern und Zäune zwischen euch gesetzt? Warum habt ihr euch nicht begnügt, da, wo ihr wart, mit dem, was ihr hattet?
 
Musstet ihr euch wieder vereinen, eure Kräfte bündeln? Die Völker in eurer Nachbarschaft wollt ihr gar lehren, es euch gleichzutun, und so sie nicht wollen, wie ihr wollt, zwingt ihr sie mit mancherlei Gewalt. Oh ihr Ungläubigen!
 
Erkennt ihr nicht, dass der HERR auch über euch zürnen muss? Mit den gleichen Worten, wie vor der großen Flut:
 
"Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und haben das angefangen zu tun; sie werden nicht ablassen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, laßt UNS herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß keiner des andern Sprache verstehe!"
 
Eine tiefe Grube grabt ihr, um in den Tiefen der Unterwelt mit eisernen Wagen zu reisen, eine Arche habt ihr ans Land gesetzt, neben das Meer, um darin ketzerischen Gesängen zu lauschen, und einen Ort wollt ihr schaffen, von dem aus ihr den Himmel stürmen könnt, jeden Tag mit hunderten eurer feurigen Wagen, die mit ihrem giftigen Schweif den Himmel verdunkeln. Zu Tausenden wollt ihr mit diesen fauchenden Feuerwagen aufsteigen, in SEINE Gefilde.
 
Doch dem HERRN ist es ein Leichtes, euch zu entzweien. Fremdlinge sandte ER in großer Zahl in euer Land, die sich weder untereinander verständigen können, noch die Sprache des hoffärtigen Volkes verstehen. Da sind welche, die wollen die Fremdlinge willkommen heißen, sie die Sprache eures Landes lehren und mit ihnen gemeinsam die frevelhaften Werke vollenden. Es gibt andere, die wollen die Fremdlinge nicht ins Land lassen, um die Vollendung ihrer Werke nicht zu gefährden. Und unter den Fremdlingen gibt es solche, die die Sprache lernen und helfen wollen, aber auch andere, die das Land in Besitz nehmen und es zu ihrem machen wollen.
 
Versteht mich recht!
 
Dies alles ist der Wille des HERRN und seine Strafe für ein hoffärtiges Volk, das sich erdreistet, erst Europa und dann die ganze Welt dominieren zu wollen.
 
Doch die ALLMACHT des HERRN kennt keine Obergrenze!
Hört und erstarrt in GOTTESFURCHT! Die Fremdlinge die zu euch kommen, sandte der HERR aus jenen Völkern, deren Herrscher sich IHM widersetzten. Aus Syrien, aus Lybien, aus dem alten Mesopotamien, vertreibt ER sie und schwächt damit die aufsässigen Herrscher dort, weil sich ihre jungen, starken Männer auf Geheiß des HERRN aufmachen, ihre Heimat zu verlassen, um nach SEINEM Willen euer Volk durch ihre bloße Anwesenheit zu verwirren und in Streit und Zwietracht fallen zu lassen.
 
Wahrlich, ich sage euch: Noch zu euren Lebzeiten wird der HERR alle Abtrünnigen strafen und die Willigen wieder einreihen in SEIN Heer, aber die verstockten Unwilligen wird ER mit Kind und Kinderskindern zuschanden werden lassen, als ein Zeichen für alle, die es weiterhin juckt, sich dem HERRN zu widersetzen.
 
Der HERR hat mir offenbar gemacht und aufgetragen euch zu verkünden, dass ein jeder unter euch, ob er nun die Fremdlinge willkommen heißt oder ob er sich anschickt, sie zu vertreiben, nur dem Willen und dem geheimen Ratschluss des HERRN folgt. All jene, die sich mit Eifer und im festen Glauben engagieren, will ER segnen.
 
Diejenigen aber, die sich mit ihrem kleinen menschlichen Geist dazwischen stellen, die beschwichtigen und die Eintracht wieder herstellen wollen, die sich gar anmaßen, Vernunft zu predigen, statt SEINEN Plan gläubig voranzutreiben, die werden bald auf Erden schon Qualen leiden müssen und am jüngsten Tage wird der HERR über sie zu Gericht sitzen und ihren Hochmut strafen.

 

Ich danke euch - und ich segne euch, und der Frieden des Weißen Hauses sei mit euch!

Doch vergesst beim Gehen nicht die Kollekte!