23. November 2016
 

Neuerscheinung

 

http://www.afrika-wasserprojekt.org/

 

 

Manfred
Gotthalmseder

ist unter den engagierten Kritikern unseres Geldsystems ein bekannter Name.

 

Mit seiner Schrift "Postkapitalismus.org" will er einen neuen, erfolgversprechenden Weg aus der Krise aufzeigen.

Sein Ansatz ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll und weist einen Weg in die kommende Zeit der Gesellschaft des Postkapitalismus.

Zwei parallel existierende Währungen, eine davon nach wie vor der "Schuldgeld-Euro" als Transaktions-Geld, die andere, durch Energie-Anrechte gedeckt, als Wertaufbewahrungs-Geld, könnten sich zum Wohle aller Wirtschafts-Subjekte perfekt ergänzen.

Wie das funktionieren soll und kann, hat Gotthalmseder auf wenigen, dafür eng bedruckten Seiten, kurz und prägnant dargestellt.

 
 

9.3 Ein alternativer Weg ist aus der Geschichte bekannt
Lesen Sie diesen stark gekürzten Abschnitt aus der Mitte des Buches,
und Sie werden herausfinden, ob Sie die Gedanken Gotthalmseders interessieren:


... benennen wir klar die Ursache für jede Form von Finanzcrashs: Die Ursache liegt darin, dass die Forderungen der Gläubiger überhandnehmen und sich als unerfüllbar erweisen! Die meisten Ökonomen gehen davon aus, dass dieses Problem nur durch Inflation, Schuldenschnitt oder Insolvenzabwicklungen aus der Welt zu schaffen sei. Alle diese Entwicklungen schaffen große Verwerfungen, bei denen Personen um ihre Ansprüche gebracht werden.

Es gibt aber noch eine viel natürlichere Lösung des Problems: Sparvermögen können auch dadurch abgebaut werden, indem die Sparer in Summe ihr Geld ausgeben!


Was bedeutet "in Summe"? Kauft ein Sparer etwas bei einem anderen Sparer, so baut sich in Summe kein Geldvermögen ab, es hat lediglich den Besitzer gewechselt. Kaufen Sparer aber bei verschuldeten Betrieben, so können diese ihre Schulden begleichen und es verschwinden in dem Ausmaß Schulden, in dem auch Sparvermögen verschwunden sind.


Die Frage ist somit: Was kann die verschuldete Realwirtschaft anbieten, das Geldanleger haben wollen?

Ein Beispiel bietet der Aufbau des Eisenbahnnetzes in Europa in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Amerika erlebte in dieser Zeit zwei Wirtschaftskrisen, von denen Europa weitgehend verschont blieb. Wie war das möglich?

Der Staat übernahm damals keine Risiken für marode Banken, sondern er übernahm Risiken für das realwirtschaftlich sinnvolle Projekt eines Eisenbahnnetzes. Diese Garantien führten dazu, dass die Gelder der Anleger zurück in die veschuldete Realwirtschaft flossen. So konnten Spargelder auf Schulden treffen und sich aufheben!

Auf diese Weise ist das möglich, was in unserer Wirtschaft nicht ausreichend geschieht:

Entschuldung über einen geschlossenen Handelskreislauf!

Skeptiker werden sagen, die relativ solide Entwicklung der Wirtschaft während des 19. Jahrhunderts sei durch den Aufbau der Infrastruktur zu erklären. Doch was solle denn heute noch aufgebaut werden?
Doch eben darauf gibt es eine ganz klare Antwort: Unsere gesamte Wirtschaft gehört umgebaut, da sie sich als Einbahnstraße entpuppt hat. Wir können auf einem begrenzten Planeten nicht ständig Ressourcen zu Waren verarbeiten, die wir irgendwann als Müll einfach verbrennen. Unser Planet wird zunehmend zu einer giftigen Müllhalde. Wir wissen, dass wir letzlich bei Cradle to Cradle (vollständigem Recycling) und bei nachhaltiger Energie landen müssen.

Dem Umbau steht allerdings im Weg, dass unsere Wirtschaft auf Wettbewerb aufgebaut ist.

Und da es einfacher ist, stets frische Ressourcen für die Erzeugung von Waren zu verwenden und das Müllproblem dem Staat zu überlassen, haben wir derzeit eine "Müllwirtschaft". Energie wird immer einen Wert haben. Würden Staaten heute alle gemeinwohlschädigenden Energieformen verbieten, würde der Energiepreis durch die Decke gehen!

Wenn wir von fairem Wettbewerb sprechen wollten, dann müsste bei Verwendung von Kohle, Öl und Atomenergie für die Umweltschäden aufgekommen werden. Derzeit bezahlt niemand für das Leid, welches Erdölkriege mit sich bringen. Die Atomenergieproduzenten müssten enorme Versicherungsprämien zahlen um in einem Fall wie Fukushima die Menschen zu entschädigen und, sie müssten für die Endlagerung aufkommen. Dass das nicht möglich ist, sollte offensichtlich sein.

Eine der wesentlichsten Trendwenden vom Kapitalismus zum Postkapitalismus wird darin bestehen, dass der Staat sich wieder aktiv in das Wirtschaftsgeschehen einbringt, um die Interessen des Kollektivs zu vertreten. Denn letztlich wird man erkennen, dass eine Masse von egoistischen Einzelkämpfern in Summe kein sinnvolles kollektives Interesse vertritt, sondern sich diese Einzelkämpfer gegenseitig ausrauben, die Umwelt ausbeuten, die Profite privat einsacken und die Schäden sozialisieren. Wenn wir zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft finden wollen, so wird dies ohne gezielte staatliche Anreize nicht gelingen.

Die Energiewende ist ein wichtiges kollektives Interesse. Aber woher soll das Geld für die nötigen Förderungen kommen?

Die Antwort ergibt sich aus der vorhin erwähnten Geschichte des europäischen Eisenbahnnetzes. Der Staat braucht nur den Anlegern Garantien zu geben, damit diese ohne Risiko in die Energiewende investieren können. Am Anlagemarkt gibt es Geld wie Heu. Es gibt ebenso viel Geld wie Schulden in dieser Welt. Aber werden die Staatsgarantien die Anleger überzeugen?
Wird es ihnen nicht trotzdem lieber sein, Geldvermögen anzusparen?

... in Wirklichkeit sind die Sparguthaben in heutigen Zeiten gar nicht mehr sicher. Tatsächlich wurde in Zypern die Teilenteignung von Sparern bereits erfolgreich durchgezogen. Sparer sollten also ganz klar darüber informiert werden, dass ihr Geld nicht sicher ist. Und um ihnen dies verständlich zu machen, schlage ich vor den Menschen folgende Metapher nahezubringen:
Sparvermögen können auch dadurch abgebaut werden, indem die Sparer in Summe ihr Geld ausgeben!


Nun, ist das ein Gedanke, den man näher kennenlernen sollte?

Die Zugangshürden zu diesem vollständigen Gedankengang sind so niedrig wie möglich. Die Erstausgabe erscheint als preiswertes Taschenbuch. Obwohl der Autor seine Ausführungen knapp und zielorientiert zu Papier gebracht, wäre es mühelos möglich gewesen, aus dem Manuskript auch ein 250-Seiten Hardcover-Buch mit einem stolzen Preis oberhalb der 20-Euro-Marke zu machen.

Stattdessen bestand die Mühe darin, den Satzspiegel weit und die Schrift klein zu halten, so dass wir mit einem gebundenen Ladenpreis, incl. MwSt., von nur 7,95 Euro antreten können.

 

Postkapitalismus.org

wird heute von der Druckerei an uns ausgeliefert.

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Postkapitalismus.org
ISBN 978-3-938175-73-6
Taschenbuch, 7,95 Euro
 

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