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Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre
Band II



Der zweite Band erhebt sich über die Niederungen egoistischen betriebswirtschaftlichen Denkens und betrachtet die globalen Formen des Wirtschaftens in unserer Zeit.

 

Die zunehmende Orientierung unseres Denkens an globalen Strukturen ist die unvermeidliche Folge einer veränderten Wahrnehmung der Welt. Nahezu uneingeschränkte globale Kommunikationsmöglichkeiten, schnelle, zuverlässig verfügbare Verkehrsmittel und eine stetig zunehmende Bevölkerungsdichte haben nicht nur alle Maßstäbe verschoben, sondern auch völlig neue Möglichkeiten eröffnet.

Aber die neue, ganzheitliche Weltsicht hat mit der Erkenntnis globaler Wirkungsmechanismen und Regelkreise nicht nur zur Bildung international agierender Umweltschutzgruppen geführt. Die Mahnungen des Club of Rome sind längst verhallt, die Aktivisten von greenpeace finden vor dem Hintergrund von Terror und Terrorbekämpfung kaum noch Beachtung. Um so schwerer wiegt die stetige Intensivierung globaler Handelsbeziehungen, die immer offensichtlichere Ungerechtigkeiten erzeugt. Fernab von jeder wirklichen Kontrolle wachsen die Profite der internationalen Konzerne auf Kosten der Natur und auf Kosten von hunderten von Millionen hungernder Menschen immer weiter in schwindelnde Höhen.

Die ökonomische Gestaltung der Globalisierung darf nicht länger dem Gutdünken der sogenannten "Global Player" ausgeliefert bleiben, deren "spielerischer" Umgang mit Menschen und Ressourcen von grenzenloser Arroganz und Ignoranz geprägt ist.

Die Zukunft gestalten heißt heute: Globale Konzepte gestalten!

Die Spielregeln, die in einer Welt von gegeneinander abgegrenzten Staaten mehr schlecht als recht funktionierten, sind in einer Welt schrankenloser globaler Beziehungen absolut untauglich geworden. Der notwendigen Deregulierung und dem unkontrollierten Wildwuchs im Handel und in der Finanzspekulation müssen endlich neue Regeln folgen, die die globale Wirtschaft als "globale Binnenwirtschaft" verstehen und den global agierenden Unternehmer deshalb auch in eine globale Verantwortung nehmen, so daß Umweltverschmutzung, Verschwendung knapper Ressourcen, Steuerverweigerung und ausbeuterische Arbeitsverhältnisse an jedem Ort der Welt gleichermaßen verurteilt werden.

Mit dem zweiten Band von "Wolf's wahnwitziger Wirtschaftslehre" entwirft der Autor das visionäre Bild einer globalen Gesellschaftsordnung, deren Wirtschaftsphilosophie den engagierten und gewinnorientierten Unternehmer fördert, solange und soweit sein Handeln im Einklang mit dem Wertesystem dieser globalen Gesellschaft steht.
Um diesen Entwurf zu begründen, führt er den Leser durch ein aufschlußreiches Panorama der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er befaßt sich dabei eingehend mit dem Phänomen der Arbeitslosigkeit und stellt die Frage, warum so viele wichtige Aufgaben nicht erledigt werden können, obwohl die benötigten Arbeitskräfte durchaus bereit und verfügbar wären.
Ebenso wird das Problem der Überbevölkerung untersucht und unter kritischer Analyse der realen Bevölkerungsstatistiken darauf hingewiesen, wie sich die Weltbevölkerung tatsächlich verteilt und wie die wahren Zusammenhänge zwischen Wohlstand und Bevölkerungsdichte aussehen.
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Breiten Raum nimmt auch die Frage ein, welche Bedeutung die sozialen Sicherungssysteme für den gesellschaftlichen Wohlstand und den sozialen Frieden haben, wie sie sinnvoller gestaltet werden könnten und warum die untauglichen Reparaturversuche der Politiker, die letztlich auf eine Demontage dieser Systeme hinauslaufen, nur als kalte "Enteignung" der Menschen, die diesen Systemen vertrauen, verstanden werden können.
Danach fragt der Autor, warum die allgemein akzeptierten gesellschaftlichen Zielsetzungen unserer Zeit, wie "der Sieg über den Hunger", die Herstellung von tatsächlicher "Chancengleichheit" und viele mehr, bis hin zur Verheißung des "Wohlstands für Alle" bisher nicht erreicht werden konnten.

Er weist nach, daß ein ungezügelter Kapitalismus, wie er insbesondere von den Neoliberalen Wirtschaftswissenschaftlern in der Nachfolge von Milton Friedmann vertreten wird, diese Verheißungen nur als Mittel zum Zweck ansieht, als nützliche Versprechen für die Motivation der Arbeitskräfte, daß der Kapitalismus aber niemals in der Lage sein kann, auch nur eine diese Zielvorstellungen zu verwirklichen.

Vor dem Hintergrund dieser ernüchternden Überlegungen, die in analytischer Schärfe die vorhandenen Asymmetrien in der Wohlstandsverteilung beleuchten, wird Schritt für Schritt ein "Credo der Vernunft" entwickelt, das mit der Forderung nach einem zeitgemäßen, rational begründeten Wertesystem beginnt und darauf aufbauend ein zielführendes Anreizssystem ebenso skizziert, wie die notwendigen Veränderungen im gesamtgesellschaftlichen Konsens, die erreicht werden könnten, ohne daß dazu der ominöse "Bessere Mensch" bemüht werden müßte. Der Autor geht in seinen Lösungsansätzen ganz realistisch davon aus, daß ein Wirtschaftssystem nur dann funktionieren kann, wenn es die Triebkräfte menschlichen Handelns versteht, akzeptiert und befriedigt. Er zeigt auf, daß es dabei nötig ist, dem individuellen Egoismus neue, immer auch dem allgemeinen Wohl nützliche, Zielsetzungen und Befriedigungen anzubieten, und er zeigt, wie das funktionieren kann.

In diesem Zusammenhang wird insbesondere der sehr wohl begründete Vorschlag, bestimmte, als "positiv" bewertete Vorhaben, durch "Geldschöpfung" zu finanzieren, und sie damit wirtschaftlich und konkurrenzfähig zu machen, eine intensive Diskussion auslösen.

 

Die im Allgemeinen als "trocken" angesehene Thematik wird durch die frische, schwungvolle Sprache und eingängige Beispiele anschaulich und verständlich. Der Autor nimmt den Leser mit, auf eine absolut spannende Reise aus der unbefriedigenden Gegenwart in eine deutlich bessere Zukunft des Wirtschaftens auf der Erde. Niemand, der gewillt ist, über den Tag hinaus zu denken, wird sich dieser Auseinandersetzung mit Fakten, Folgerungen und Anregungen entziehen können, und für viele wird dieses Buch der Anstoß sein, sich selbst engagiert in die Gestaltung der Zukunft einzubringen.


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