Paukenschlag am Donnerstag
No. 15/2009
vom 16. April 2009

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Zwischenhirnwesen

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Leserbriefe
 
Paukenschläge 2009 (ältere)
1 Steinbrück, Peer
2 Die Würde des Menschen ist nicht mehr ertastbar
3 Asymmetrisches Treiben
4 Wenn Banken baden geh'n - Bad Bank
5 Schuldenbremser
6 Die Liquiditätsblase
7 Abwrackprämie für Bänke
8 Bankenkrisenprotektion
9 Währungskrieg gegen die Eurozone
10 Opel, zum Beispiel
11 Billionen- und Konsonantenverdoppelung
12 Im falschen Film -
Die Krisen-Illusion
13 Wie aber soll eine neue Welt entstehen?
14 Schokohasen - Opium fürs Volk
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zwischenhirnwesen
 
Hoimar von Dithfurth beschrieb in seinem vor dreiunddreißig Jahren erschienenen Bestseller "Der Geist fiel nicht vom Himmel" die evolutionäre Entwicklung des Lebens auf dieser Welt. Darin widmete er einen umfangreichen Abschnitt den Funktionen des Zwischenhirns. Jenes nach dem Stammhirn, aber vor dem Großhirn entstandene Organ, das die gesammelten Erfahrungen der jeweiligen Art in Form von Programmen aufbewahrt, mit denen das Individuum auf Signale der Umwelt so reagiert, wie es sich im Laufe der Evolution für die Angehörigen seiner Art als "überlebenswichtig" herausgestellt hat.
 
Dithfurth verwendete viel Mühe darauf, seinen Lesern klarzumachen, dass reine "Zwischenhirnwesen" von ihrer Umwelt nichts anderes wahrzunehmen in der Lage sind, als jene Signale, die ihnen bei entsprechender Bereitschaft als Auslöser für eines ihrer Verhaltens-Programme dienen. Ein einziges Beispiel, zur Verdeutlichung:
    Ein hungriger Hahn wird, wenn er sich umsieht, Körner sehen und auf dieses Signal hin das "Fressprogramm" ausführen.
    Die paarungsbereite Henne, die neben ihm pickt, sieht er nicht. Sie ist aus seinem Bewusstsein solange vollständig ausgeblendet, bis er satt ist.
    Wenn danach das mit der Henne verknüpfte Signal im Zwischenhirn ankommt und der Hahn sein Balz- und Paarungsprogramm ausführt, nimmt er allerdings auch nicht mehr wahr, dass noch Körner übrig sind...

 

 

 
 
Was Dithfurth seinen Lesern zudem nahebrachte, war die Erkenntnis, dass auch wir modernen Menschen unter unserer Großhirnrinde über ein Zwischenhirn verfügen, dessen Programme auch heute noch Einfluss auf unser Verhalten ausüben.
 
Daran habe ich mich erinnert, als ich über die Feiertage ein paar - ohne die Zwischenhirntheorie vollkommen unvorstellbare - "Lebensäußerungen" prominenter Zeitgenossen zur Kenntnis zu nehmen hatte.
 
 
Am verblüffendsten war
die Darbietung des Herrn Müntefering.

Der Vorsitzende der SPD hatte offenbar alle übrigen Bedürfnisse erfolgreich befriedigt, hörte, weil die Chefin in Urlaub weilte, und er, feiertagsbedingt, nicht gehalten war, sich zu den Völkern zu zählen, auch nicht auf die Signale der Internationale und gelangte so in einen Betriebszustand, in dem ihm anscheinend alle anderen drängenden Probleme auf wundersame Weise abhanden gekommen waren, bis auf jenes eine, das ihm lange nicht mehr begegnet war und nun sein Bewusstsein füllte:

Es handelte sich um jenen Artikel 146 des Grundgesetzes, in dem von freier Selbstbestimmung die Rede ist, und davon, dass irgendwann in ferner Zukunft aus freier Selbstbestimmung eine deutsche Verfassung hervorgehen sollte. Das nicht kalendarisch bestimmte Verfallsdatum des Provisoriums "Grundgesetz", von dem Carlo Schmid sagte, die Bundesrepublick Deutschland hätte mit dem "Grundgesetz" noch keine Verfassung, es sei nur ein besatzungsrechtliches Mittel für die Verwaltung des besetzten Gebietes, steht in Artikel 146 des Grundgesetzes, den es ohne das Drängen Carlo Schmids vermutlich nicht gegeben hätte.
    Dieser Artikel 146 lautete bis 1990:
    „Dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.“

    und wurde dann wie folgt neu gefasst:

    "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

 

 

 
Damit ist die Gültigkeit zwar immer noch durch das Inkrafttreten einer neuen Verfassung begrenzt, mit der 1990 gleichzeitig erfolgten Änderung der Präambel des Grundgesetzes wurde diese Klausel jedoch praktisch außer Kraft gesetzt. Dort heißt es nämlich:

Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen,
 
hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.

Die Deutschen in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen haben in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet. Damit gilt dieses Grundgesetz für das gesamte Deutsche Volk.

Dass sich das deutsche Volk also schon vor fast 20 Jahren kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt das Grundgesetz, mit den bis dahin erfolgten Änderungen, selbst gegeben hat, muss Herr Müntefering vollständig aus dem Bewusstsein entschwunden sein, als er über Ostern auf die Idee kam, eine neue Verfassung für Deutschland zu fordern.
 
Gut, davon, dass das deutsche Volk sich kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben hat, davon hat das deutsche Volk herzlich wenig bemerkt. Aber dass Herr Müntefering, der doch seinerzeit ganz dicht dabeistand, es auch nicht mitbekommen haben sollte, kann man ausschließen. Wahrscheinlicher ist, dass wir hier, ohne danach zu suchen, ein Indiz für das Zutreffen der Dithfurth'schen Zwischenhirntheorie gefunden haben.
 
Es ist ja nicht nur die seit 1990 schriftlich im Grundgesetz beurkundete Tatsache, dass sich das deutsche Volk dieses Grundgesetz selbst gegeben hat, die Münteferings Bewusstsein vollständig abhanden gekommen war, er hatte zu dem Zeitpunkt, als er die neue deutsche Verfassung forderte, offenbar auch nicht die geringste Erinnerung an die EU-Verfassung, zu deren großen Verfechtern er gehört, und die er, wenn schon nicht als Verfassung, so doch zumindest als "Vertrag von Lissabon", nahezu inhaltsgleich immer noch unbedingt haben will.
Dieses Regelwerk aber, ob nun als Verfassung oder als Vertrag angenommen, macht das Grundgesetz zu jener Art von Papier, die man in früheren Zeiten mancherlei Zweitzwecken zuführte, sei es um lose verkaufte Heringe einzuwickeln, um den Halt zwischen Tapete und Putz zu verbessern oder Verschmutztes, Fensterscheiben zum Beispiel, damit reinigend abzuwischen.
Wozu also soll sich das deutsche Volk, dass sich, wie im Grundgesetz nachzulesen ist, sein Grundgesetz vor gerade einmal 20 Jahren gegeben hat, nun (schon wieder) eine Verfassung geben, kurz bevor das ganze eitle Werk der Willkür der Kommissare unterworfen wird, die ja nicht nur nicht an nationalstaatliche Verfassungen gebunden sind, sondern auch berechtigt sein sollen, die EU-Verfassung bzw. den Lissabon-Vertrag bei Bedarf und ohne großes Federlesen so zu ändern, wie sie es situationsbedingt für richtig halten.
Hoffen wir, dass Herr Müntefering das "Ich-fordere-jetzt-eine-neue-Verfassung-Programm" bald vollständig abgearbeitet hat, damit er auf ein neues Signal hin für ein anderes Programm frei wird, dessen Ausführung unter seinen Art- und Zeitgenossen weniger Kopfschütteln hervorruft.
 
 
 
Sobald der Blick für diese Art von Zwischenhirnphänomen aber erst einmal geschärft ist, entdeckt man es praktisch auf Schritt und Tritt.
 
Als besonders schönes Beispiel sei das Zusammenwirken von zwei Individuen der gleichen Art unter gleichen Umgebungsbedingungen und gleichartigen Umgebungssignalen bei lediglich unterschiedlicher Reaktionsbereitschaft angeführt.
Es handelt sich um
 
den ausgewiesenen Experten Peter Bofinger und
den vereidigten Finanzminister Peer Steinbrück.
 
Beide stehen mitten im Wirbel der größten Wirtschaftskrise seit Menschengedenken - und nehmen ihre Umwelt doch in so engen, und noch dazu gegensätzlichen Ausschnitten wahr, dass man als unabhängiger Beobachter niemals auf die die Idee kommen würde, beide könnten gleichzeitig zur gleichen Krise Stellung nehmen.

Bei Steinbrück, dessen Stammhirn den gesamten Organismus auf Sparen und Tilgen eingestellt hat, sieht es so aus, als empfange er bei der Flutung der Finanzmärkte mit immer neuen und immer höheren Geldmengen stets das gleiche, programmauslösende Signal, das ihn dazu veranlasst, unverzüglich eine Rede zu reden, in der er eine große Inflationsgefahr an die Wand malen muss.
 
Ist dieses Programm abgearbeitet, tritt die Koalitionswirklichkeit wieder in sein Bewusstein. Jetzt ist er für Signale empfänglich, die Rettungs-, Stützungs- und Beschirmungsprogramme für Banken und andere Finanzdienstleister auslösen und ihn damit zur Freigabe immer neuer Milliardenbeträge veranlassen.
 
Kaum ist jedoch die ärgste Not mit ein paar Euro-Milliarden zugeschüttet und das Signal für das Bankenrettungsprogramm damit abgeschaltet, setzt unausweichlich wieder jenes Programm ein, das ihn zwingt, erneut eine Rede über die Inflationsgefahren zu reden.
 
Diese Situation ist höchst zwischenhirnverdächtig. Ob unser aller Finanzminister gelegentlich großhirnseitig reflektiert, in welcher Zwickmühle ihn seine Zwischenhirnaktivitäten gefangen halten, ist nicht bekannt. Einzig seine Mimik lässt erkennen, welche Kräfte in ihm widerstreiten.
 
Der Gegenpol, Bofinger, nimmt mit den gleichen Sinnesorganen zur gleichen Zeit die gleichen Ereignisse wahr, doch jede Milliarde, die Steinbrück ausgibt, um gleich darauf vor der Inflation zu warnen, ist für Bofinger der Auslöser, neuerlich vor der drohenden Deflation zu warnen.

Scheinbar wird dieses Programm höchst raffiniert über einen direkten Rückschluss aus dem Quellsignal aufgerufen; die Logik dahinter könnte ungefähr so klingen:
    Wenn Steinbrück, der sparsame Tilger und Haushaltsausgleichsfanatiker, Milliarden in die Hand nimmt und sie den Bankern in den Rachen stopft wie es sonst nur in tierquälerischen Gänsemastbetrieben beobachtet werden kann, dann muss die Deflation vor der Tür stehen. Egal was er sagt - es zählt nur, was er tut.

 

 


So warnen sie beide. Der eine vor der Deflation, der andere vor der Inflation. Das Verrückte dabei: Sie haben beide recht, jeder zur Hälfte.
Es ist vollkommen egal, wieviel Geld die Steinbrücks dieser Welt den Bankern noch in den Rachen stopfen - am Geldmangel in der Realwirtschaft wird das nichts ändern. Ja, es herrscht Deflation, da hat Herr Bofinger schon recht.

...und weil Steinbrück gelegentlich in seine Reden den Satz einflicht:
 
"Wenn es brennt, muss gelöscht werden!",
 
kann ihm bei dieser Gelegenheit vorgehalten werden, dass er zwar mit großer Pumpenleistung und hohem Druck große Mengen "Löschwasser" verspritzt, aber solange er glaubt, das Feuer zu bekämpfen, indem er die Schwimmbecken der Brandstifter füllt, wird er mit allen seinen Löschaktionen nichts anderes erreichen, als den Wasserturm schnellstmöglich bis auf den letzten Tropfen zu leeren.
Herr Bofinger hingegen sollte - um im gleichen Bild zu bleiben - bedenken, was passieren wird, wenn die großen dicken fetten Brandstifter sich nach getaner Arbeit in ihre randvollen Schwimmbecken werfen.
 
Da schwappen die Wogen über - und die Inflation ist da.
 
Da hat er dann recht, der Herr Steinbrück.
 
Aber warum um alles in der Welt warnt Steinbrück jammernd vor dem, was die zwangsläufige Folge seines Tuns ist, statt es einfach zu lassen?
 
 
Bleiben wir noch einen Augenblick bei Freund Peer.
Nach vielem Hin und Her:
          Ich will sie,
          ich will sie nicht.
           
          Ich brauch' sie,
          ich brauch' sie nicht.
           
          Ich bezahl' sie,
          ich bezahl' sie nicht",

 

 

 
hat er jetzt in seinem Ringen um sein Verhältbnis zur Bad Bank das letzte Blatt der Margerite (unter Floristen: Leucanthemum vulgare), abgerissen und sich entschieden:
          Ich bürg' für alle!
           

 

 

 
Ja, Peer Steinbrück will nicht eine Bad Bank, er will viele schlechte Banken - und für alle will er bürgen. Die Kanzlerin weiß auch schon Bescheid, aber der interessierten Öffentlichkeit werden die Details des Vorhabens noch vorenthalten.
 
Die ARD hat die Absichten des Bundespeers in einer Meldung vom 14.04.2009 , die sich wiederum in weiten Teilen auf einen Bericht des "Spiegels" bezieht, der sich wiederum auf seine Quellen bezieht, sinngemäß so geschildert, dass Peer Steinbrück meint, man müsse die tatsächlich toxischen Papiere per staatlicher Behilflichkeit von den nur illiquiden Papieren unterscheiden, dann, aschenputtelmäßig, die guten ins Kröpfchen, die schlechten in die Bad Bank werfen, damit der Bund am Ende die schlechten Banken samt toxischem Inventar zu irgendeinem, heute noch vollkommen offenen Preis übernimmt.
 
Dieser Preis, um den von den Kommentatoren in- und außerhalb der Banken eine wüste Orakelei gewoben wird, ist natürlich de facto kein Geheimnis.
Klein-Michel kann an fünf Fingern abzählen, dass dieser Preis weit höher sein muss als der Restwert der toxischen Papiere.

Es reicht nicht, dass der Staat den Bankstern das Stroh abnimmt, das sie in ihren Tresoren und Großrechnern angesammelt haben. Erst wenn er sein Gold für das ausgedroschene Stroh hingibt, ist die Bank gerettet. Insofern wiederholt sich hier der Ablasshandel: "Sobald das Geld im Kasten klingt, und keinen Augenblick früher..."
 
Ja - so einfach ist das:

Was den Banken fehlt, weil sie es zuvor mit geschönten Bilanzen als Gewinn ausgewiesen und an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben, muss man ihnen geben, damit sie überleben, wobei nicht ausgeschlossen ist, dass man ihnen vorsichtshalber und flankierend erlauben wird, ihre Bilanzen weiterhin zu schönen.
Steinbrück redet in seinen Inflationsreden nämlich nur von 200 Milliarden toxischer Papiere in den Bilanzen der deutschen Banken. Das ist, im Vergleich zu den Schätzungen von ausgewiesenen Experten, sehr sehr wenig. Aber als vereidigter Finanzminister wird Peer Steinbrück schon wissen, wovon er spricht.
 
 
Ein höchst amüsantes Beispiel zum Schluss.
 
 
Herr Zimmermann,

nicht der von XY, sondern der von jenem deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, dessen Präsident er ist, hat am Dienstagmorgen im ARD- Morgenmagazin erklärt, wir hätten keinen Anlass für ein Konjunkturprogramm, weil unser Problem schließlich der rückläufige Export sei, der mit einem deutschen Konjunkturprogramm nicht angekurbelt werden könnte. Wörtlich:
 
"Von daher
haben wir begrenzt
intern
nur Möglichkeiten,
hier gegenzusteuern.
 
Fast gar nicht."
 
 Quelle
 
Der Adrenalinstoß, der mir beim Hören dieser Botschaft von meinen innersekretorischen Drüsen verabreicht wurde, hätte ausgereicht, um im Nahkampf mindestens zehn Zimmermänner in den Schwitzkasten und zum Widerruf zu zwingen. Da ich jedoch glücklicherweise in diesem Augenblick nicht in meiner eigenen Zwischenhirnwelt gefangen war, blieb mein Fernseher heil.
 
Ich weiß überhaupt nicht, wie ich die Absurdität der Argumentation mit eigenen Worten niederschreiben soll, ohne sie damit schon abzumildern.
 
Da sagt der Präsident des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung
 
  • einerseits, dass die Kaufkraft im Inland im Augenblick noch nicht gestärkt werden müsse, was angesichts der realen Lage von Millionen armer Menschen im Lande nach Hohn klingt - und ein paar Sekunden später erklärt er
  • andererseits, dass die Rettung der Welt davon abhinge, dass der Optimismus der Investoren wieder stiege, was angesichts der auf dieser Welt heruminvestierenden Milliardäre und Multimilliardäre wie eine Ergebenheitserklärung an eben diese klingt.
 
Herr Zimmermann hat offenbar eine Fixierung (im Freud'schen Sinne) auf das Wohlergehen der Investoren. Sein Zwischenhirn reagiert auf jedes Problem der Wirtschaft mit profunden Plänen zur Senkung der standortspezifischen Stückkosten, um die Exportgewinne der Investoren zu stärken.
Wenn er Präsident eines "Instituts für globale Profitmaximierung" wäre, wäre dieser Gedankengang nicht befremdlich - so aber fragt man sich, was erforscht der gute Mann denn da den lieben langen Tag - und wieviel Steuergeld fließt dafür in die Taschen des forschen Forschers?
 
Deutschland ist, ich werde nicht müde das zu wiederholen,
als eine Volkswirtschaft mit chronischem Exportüberschuss eigentlich längst reif für die Psychiatrie.
 
Da werden rund 8 Millionen Bundesbürger in Armut gehalten, damit die Exportgüter - weitgehend frei von Kosten einer sozialen und gesamtgesellschaftlichen Infrastruktur - auf den Weltmärkten mit den Produkten von Entwicklungsländern konkurrieren können.
Statt darauf hinzuwirken, mit vernünftigen (- und auf "vernünftig" lege ich Wert -) staatlichen Eingriffen den Wohlstand der Bevölkerung wieder anzugleichen und den inzwischen gigantischen Nachholbedarf des abgehängten Prekariats zu befriedigen (was aus eigener Kraft 'intern' möglich wäre und ein kleines neues "Wirtschaftswunder" hervorbringen könnte, wollte man sich nur an die Erhard'sche Blaupause der Sozialen Marktwirtschaft halten), scheinen die Experten in den Denkfabriken wie lernunfähige Zwischenhirnwesen auf ein einziges Ziel programmiert zu sein, auf die fortgesetzte Steigerung des Exports.
 
Hoimar von Dithfurth, und mit diesem Gedanken will ich hier zum Abschluss kommen, hat einerseits die "Geborgenheit des Zwischenhirnwesens" als Vorteil herausgestellt, er hat aber auch den großen Nachteil dieser evolutionären Entwicklungsstufe betont:
Die Programme des Zwischenhirns bieten nur so lange die optimalen Reaktionsmuster, wie die Umwelt, auf die sie ausgerichtet sind, stabil bleibt.

 

 

 
Veränderungen der Umwelt, die sich nicht in Jahrmillionen allmählich ergeben, sondern schnell, innerhalb weniger Jahre oder Jahrzehnte über die Populationen von Zwischenhirnwesen hereinbrechen, führen regelmäßig zu furchtbaren Katastrophen.
Zwischenhirnwesen kommen relativ gut weg dabei. Sie können der Katastrophe nicht nur mit ihren überholten Programmen nicht begegnen - sie sind noch nichteinmal in der Lage, sie wahrzunehmen.
 
Die beste Voraussetzung, noch im Untergang ganz unbefangen den falschen Ton und die falsche Richtung anzugeben.
 
 
 

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Reaktionen auf diesen Paukenschlag

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

ich möchte mich zunächst für Ihre Arbeit bedanken, die darin besteht, den Menschen mit gewitztem Wort die Augen zu öffnen.

Es gibt allerdings einen Punkt im aktuellen Paukenschlag, dem ich so nicht zustimme:
Die Verfassung.

Von einer demokratischen Verfassung erwarte ich zunächst, dass sie das basisdemokratische Entscheidungselement fest implementiert. Ferner erwarte ich demokratische "Maschinerie", die fernab parlamentarischer Arbeit durch Mehrheitshandlung für einen neuen Status Quo sorgt, wenn die Bürger einfach ihr Leben anders zu führen entscheiden. Natürlich darf in etwa optimiert werden, indem Parlamente, Komissionen oder Parteien (einfach spezialisierte Gremien) Entwürfe entwickeln, die vom Wahlvolke diskutiert, gewogen und entschieden werden. (Kleine Gesetzesanpassungen können durchaus autark von einem Parlament
durchgeführt werden, aber niemals ein Exklusivrecht auf Entscheidungen besitzen, wie dies heute der Fall ist!) Dabei muss es nicht unbedingt ein Gesetz mit allem Kauderwelsch sein, aber z.B. ein Whitepaper mit einem konkreten Modell (und Zahlen stören oft das Funktionsverständnis).
Das Wahlvolk würde entweder modular oder ganzheitlich zwischen verschiedenen(!) Entwürfen entscheiden und danach(!) das dazu passende Personal auswählen. Aus dem ersten Band von Wolf's wahnwitziger Wirtschaftslehre weiß ich, dass Sie auf solche unternehmerischen Lösungen eigentlich "stehen".

Souverenität ist die uneingeschränkte sachliche Eentscheidungsbefugnis.
Jemand, der sie nicht, hat ist auch nicht souverän. Jemanden stellvertretend zu wählen und nichts zu haben, an dem seine Arbeit jeden Tag gemessen werden kann ist doch nicht "kratisch". Aus dem Pool von drei, vier kleinen Grüppchen zu wählen ist auch nicht "Abstrafung". Sie kommen früher oder später an die Macht, wenn man als das geringere Übel
erscheinen.

Wir haben immer noch keine Verfassung und die Menschen in Deutschland können sich nicht daran erinnern, dass wir vielleicht fünf bis zehn Jahre in heißen Diskussionen quer über alle Medien und heißen Aufklärungskampagnen die Grundlagen unseres Staates diskutiert haben.
Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern zum Wahlschalter gegangen waren und ihre Stimme dafür/dagegen/anders abgegeben haben.
Weil wir das nicht gemacht haben, ist unser politisches und wirtschaftliches System in prekärer Lage. Es passieren Dinge, die die wenigsten verstehen. Eine Elite, die vom System profitiert, hat das GG für sich zur Verfassung erklärt und weil die Menschen ohnehin machtlos sind und eigentlich Alltagsprobleme haben und die Deutschen gehorsam und
eigentlich kooperativ sind, werden sie nicht stabile Verhältnisse angreifen. Das ist aber nicht das Gleiche wie "Akzeptanz" (Vielleicht auf einem äußerst oberflächlichen Level).

Es ist daher sehr lobenswert, dass Müntefering das Thema Verfassung wieder auf die Tagesordnung bringt. In der Vergangenheit habe ich immer wieder in Zeitungen gelesen, dass er sich für mehr demokratische Elemente einsetzt. Daher ist das keine "Stammhirnreaktion", sondern ein konsequenter politischer Pfad, auf dessen Weg die Freiwirtschaft (oder
auch nur Ihre Alternative mit dem schuldfreien Investitionsgeld) mitschwimmen kann und wir sollten das unterstützen! Schließlich wollen wir mehr Gerechtigkeit und schließlich wollen wir die Menschen in eine Zuhörbereitschaft versetzen, sodass unsere Alternativen erwogen werden.

MfG

_____________________________
Anmerkung von Egon W. Kreutzer

es ist bei mehreren Lesern der Eindruck entstanden, ich hätte etwas gegen den Versuch, den Artikel 146 GG endlich (!) umzusetzen. Nein. Ganz bestimmt nicht!
Worauf ich aufmerksam machen wollte, ist die Tatsache, dass eine deutsche Verfassung, (egal ob nun das GG so bleibt, wie es ist, oder ob es zu einer Neufassung käme), nur dann einen Sinn hat, wenn die EU-Verfassung, bzw. der Vertrag von Lissabon abgelehnt wird. Wer für die EU eine übernationale Verfassung anstrebt, die so gestrickt ist, dass sie die daneben bestehenden nationalen Verfassungen faktisch vollständig außer Kraft setzt, ist mit der Forderung nach einer neuen Verfassung unglaubwürdig. Auch die schönste neue deutsche Verfassung würde von Kommission, Rat und EUGH nur mitleidig belächelt - und Müntefering weiß das ganz genau.



Sehr geehrter Herr Kreutzer,

es ist schon so, wie Sie es beschreiben mit den Zwischenhirnwesen; die sind einfach fixiert auf Themen und Antworten, von denen sie glauben, dass man sich dazu äußern müsste, und zwar unter einem bestimmten Blickwinkel, unter dem sie ihre Sprechblasen dann unters Volk bringen können. Aber das ist nicht auf Politiker und Verbandsfunktionäre beschränkt, das funktioniert unter Fachleuten allgemein so. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, gerade in Sachen Politik und Wirtschaft ist es ja unbestritten so, dass Urteile da mit Wertvorstellungen verbunden sind, wie schon G. Myrdal vor acht Jahrzehnten feststellte, als er vom politischen Element in der Ökonomie sprach und forderte, dass man nicht den Anspruch anmelden solle, man argumentiere wertfrei, sondern dass man als Fachmann auch seinen Standpunkt kennzeichnen müsse.
Angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise bleibt die Argumentation leider zumeist an der Oberfläche und gibt sich den Anschein, dass da sachlich und wertneutral geurteilt werde. Es werden technische und historische Modelle herangezogen, es wird nicht über Ursachen geredet. Da wird der Markt mit Geld geflutet, da übt man sich in Symptombehandlung, steht aber schon wieder in den Startlöchern, um nach "Behebung" der Krise wie bisher weiter zu machen.
Wenn es stimmt, wie es auch in den Lehrbüchern der Ökonomie verkündet wird, dass Geld durch Verschuldung entsteht und durch Tilgung der Geldschuld wieder verschwindet, dass den Geldschulden Geldvermögen in gleicher Höhe gegenüberstehen, dass bei korrektem Verständnis des Mackenroth-Theorems immer nur einige wenige sparen, dass dies aber der Gesamtheit nicht möglich ist, dann besteht ein wichtiger Grund für das Argumentationsdurcheinander darin, dass unsauber gedacht und definiert wird. Schon F. Soddy unterschied vor vielen Jahrzehnten zwischen Reichtum, virtuellem Reichtum und Schulden. Heute wird schlicht und einfach nicht zwischen Geld und Geldvermögen unterschieden: Mit Geld kann ich einkaufen, Steuern bezahlen und Geldschulden tilgen, mit Geldvermögen ist das ohne Umwege nicht möglich. Geldvermögen muss immer erst "flüssig" gemacht werden, gegen Geld verkauft werden, wobei bei großem Angebot natürlich der Preis mehr oder weniger sinken wird.
Eigentlich sollte Geld ja den Austausch gegen reale Waren und Dienstleistungen erleichtern, als Tauschmittel und Wertmesser gelten. Und das funktioniert ja auch recht ordentlich, wenn die Kaufkraft in Geld einigermaßen gleichmäßig verteilt ist und die Märkte nicht gesättigt sind (der Vergleich mit Mist stimmt bei Geld und Geldvermögen übrigens recht gut, denn auch Mist muss gleichmäßig verteilt werden, damit das mit der Düngung funktioniert und der Boden nicht vergiftet wird). Nun aber sind, und das weisen alle Statistiken in beinahe allen Ländern aus, Einkommen und Vermögen höchst ungleich verteilt, so dass weltweit der Anteil von Geldvermögenseinkommen auf Kosten oder zu Lasten des Arbeitseinkommens immer weiter ansteigt. Und dann haben wir die ein oder andere Geldvermögensblase, befinden uns in der Liquiditätskrise von Keynes durch räuberische Ersparnis. Geld wird zum Kaufen von realen Diensten und Waren benötigt, die Geldvermögensbesitzer haben eine hohe Sparquote, geben ihr Geld dafür nicht aus, sondern legen es rentierlich auf dem Finanzmarkt an, machen aus Geld mehr Geldvermögen. Und wenn niemand sich verschuldet für zusätzliche Realinvestitionen oder Waren und Dienstleistungen, dann kommt die Realwirtschaft halt ins Stocken. Und in diesem Augenblick kommt die einzige Institution ins Spiel, die sich verschulden könnte, der Staat, der mit dem neuen Geld, da er es nicht hortet oder auf dem Finanzmarkt anlegt, Waren und Dienste kaufen kann. Die Crux dabei ist nur, dass staatliche Schuldscheine nur von denen erworben werden, die schon genügend Geld und Kapitaleinkommen haben, dass aber Zinsen für staatliche Schulden von der Allgemeinheit bezahlt werden, die auch lieber etwas Reales kaufen würde, aber mit ihren Steuern die Reichen bezahlen muss. Der Nestor der katholischen Soziallehre, von Nell-Breuning wies schon vor Jahrzehnten darauf hin, dass es für den Staat eigentlich kein Finanzierungsproblem gebe, nur die Feigheit der Politiker, sich das notwendige Geld dort zu beschaffen, wo es vorhanden ist und ansonsten in Finanzprodukten rentierlich angelegt würde. Das hätte den Vorteil geringerer Staatsverschuldung, weniger schnell wachsender Finanzblasen und staatlicher Ausgaben für notwendige, bislang aber nicht rentable Investitionen. Schon Keynes meinte ja, dass die Investitionen eben sozialisiert werden müssten, wenn die Wirtschaft das nicht tue, was letztendlich zum friedlichen Ende des Rentiers führen werde. Wenn dann die Arbeit, weil sich der Mensch als nützliches Glied der Gesellschaft durch Arbeit definiere, auf alle verteilt würde, die Arbeitszeit dabei gehörig verkürzt werde, dann sei das wirtschaftliche Problem gelöst, könne sich der Mensch höheren Aufgaben und wirklichen Interessen widmen, meinten nicht nur Keynes und von Nell-Breuning. Könnte sich der Staat dann im Verschuldungsfall das notwendige Geld zum Nulltarif oder extrem niedrigen Zinsen leihen, dann wäre auch Staatsverschuldung auf Dauer kein Problem mehr, da Geldkreislauf und Güter- und Dienstleistungskreislauf im Grunde rund laufen könnten.
Auf die Zwischenhirnwesen zurückkommend: wer spricht eigentlich von der wahrscheinlich wichtigsten Ursache bei Finanz- und Wirtschaftskrisen, von der zunehmenden Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche infolge der arg schiefen Einkommens- und Vermögensverteilung, national wie international? Wenn man weitermacht wie bisher, nach einem geduldigen Aussitzen der Krise, dann ist die nächste Finanzblase auch schon wieder da, und zwar schneller als die Vorgängerin und wahrscheinlich auch heftiger.
Eigentlich schade, dass im Grunde alles bekannt ist, nichts wirklich Neues erfunden werden muss, nur weil eine bestimmte Ideologie uns beherrscht und alles Neue verteufelt.
Wahrscheinlich ist das alles nichts Neues für Sie, ich fühlte mich durch den letzten Paukenschlag am Donnerstag zu diesen Zeilen angeregt; weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Bestreben nach Aufklärung!
Mit freundlichen Grüßen


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

ich verfolge Ihre Paukenschläge nun gut ein halbes Jahr mit sehr großem Interesse und möchte Ihnen an dieser Stelle einmal danken für Ihr Engagement den interessierten Mitbürgern zu erklären was da wirtschafts- und währungspolitisch in der Welt, der EU und im Lande gespielt wird.
In diesem Paukenschlag sprechen Sie mir erneut aus der Seele. Die Zwischenhirntheorie hat mir noch zum Verständnis so mancher Vorgänge (derzeit auch der an den Weltbörsen) gefehlt. Nur mit dieser Theorie ist mir erklärbar wie es sein kann, dass die Investoren jetzt jubilieren und wieder mit großem Enthusiasmus Bankaktien kaufen, wo doch eigentlich
ganz klar ist, wie die wundersamen nachösterlich gemeldeten Milliardengewinne von Goldman Sachs, Wells Fargo und JP Morgan zustande kommen konnten. Das paßt wunderbar zum christlichen Auferstehungswunder und alle feiern mit.
Inzwischen wurde wohl die Erkenntnis vollständig aus dem Bewußtsein gedrängt, dass eine Bankbilanz 2009 überhaupt nicht mehr mit einer Bankbilanz 2008 verglichen werden kann, da die Bilanzierungsrichtlinien dermaßen weichgespült wurden, dass man jetzt für Schrott wieder Edelmetallwerte eintragen und verbuchen darf ohne sich Bilanzbetrüger schimpfen lassen zu müssen.
Wir basteln uns eine Bilanz über die sich der Anleger freut und unsere Börsenkurse werden sprießen wie die Apfelblüten in der Aprilsonne. Wer denkt schon an den nächsten Hagel? Die Regierungen haben doch Hagelnetze gespannt, oder nicht ?

Nun ja, bei herkömmlichem Hagel werden diese Netze schon halten. Aber wir haben doch Klimawandelzeit. Gegen Hagelkörner in Fußballgrösse, kann aber das beste Rettungsnetz nichts mehr ausrichten. Solcherlei Monsterunwetter erwarte ich in absehbarer Zeit. Spätestens wenn auch für den letzten Blinden erkennbar wird, dass Rußland und der ehemalige
Ostblock erst Österreich und dann als Kettenreaktion den ganzen übrigen EU Raum von den aus EURO-Milliarden gebastelten Stelzen reißen wird.

Und dann ? Werden hoffentlich auch unsere Oberindianer erkennen, dass der abgeschwächte Export unser geringstes Problem ist.

Mit freundlichen Grüßen


Lieber Herr Kreutzer,

Ihrem Wunsch gehorchend, habe ich soeben meine Auswahl an Kommentaren und Paukenschlägen in die vorgegebene Liste eingetragen.
Das war schwer! Meiner bescheidenen Meinung nach wären alle Artikel für ein Buch gut.
Sie haben mit keinem Beitrag irgendein "Sommerloch" zu füllen versucht: Was geschrieben wurde, war stets wichtig.

Bravo zu den Zwischenhirnwesen.
Glauben Sie mir, ich werde den Ausdruck reichlich verwenden, den müßten Sie,Herr Kreutzer, sich eigentlich gesetzlich schützen lassen. Ganz Deutschland wird nur noch von den Zwischenhirnwesen reden.

Bis demnächst


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