27. Juni 2018

10.30 Uhr Lieber Jogi Löw, bitte jetzt keinen nationalen Alleingang!

Was wäre das für ein verheerendes Zeichen, käme es heute, unabgestimmt mit Frankreich, Portugal und Schweden, im nationalen Alleingang zu einem Sieg mit mehr als einem Tor Unterschied gegen Südkorea? Das wäre doch wieder ein gefundenes Fressen für die Weltpresse!

Plagt sich Angela Merkel denn vollkommen sinnlos um den Welt- und Europafrieden?

Zunächst einmal muss - nach den Worten der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth - doch festgehalten werden, dass auch Südkoreaner Menschen sind, mit Hoffnungen, Wünschen und Zielen. Man kann da nicht einfach vor dem eigenen Tor eine Mauer errichten und sie an der Strafraumgrenze mit allen Mitteln zurückweisen. Auch hier gilt: Kein Mensch ist illegal!

Wenn man aber kritisiert wird, wenn man Hilfebedürftigen Unterstützung gewährt, dann, so Angela Merkel, ist das nicht mehr ihr/mein/unser Land! Dabei war Angela Merkel doch auch oft genug in der Kabine, um Ihnen, lieber Jogi Löw und Ihren Spielern Unterstützung zu gewähren!

Sie hatten seit der Auslosung der Gruppenspiele jede Zeit der Welt, um einen europäischen Gipfel einzuberufen. Sie hätten sich mit allen Mannschaftsführern und Sportministern darüber abstimmen können und müssen, wer wie viele Tore von Schutzsuchenden Mannschaften im eigenen Kasten aufnimmt. So hätte man zu einer gerechten Verteilung finden können, doch Sie haben das orbansichtlich unterlassen!

Zeigen Sie nun wenigstens heute der Welt, in welch vorbildlicher Haltung wir jeden einzelnen Ball erst einmal in unser Tor lassen, um dann nach rechtsstaatlichen Prinzipien ein ordentliches Verfahren einzuleiten, in dem auf Basis gültigen Rechts und unserer humanitären Verantwortung über das Bleiberecht entschieden wird.

Selbstverständlich ist auch mir klar, dass es auch in der deutschen Mannschaft egoistische Bestrebungen und ballfeindliche Elemente gibt, was man ja immer wieder sehen kann, wenn der Ball grob mit Fußtritten traktiert wird, nur um ihn um sein Recht zu bringen, sich in unserem Tor aufzuhalten. Dabei ist doch zweifellos erkennbar, dass es sich um einen Verfolgten handelt. Kaum nähert er sich dem Tor des Herkunftslandes, wird er weggetreten, gefangen genommen oder mit den blanken Fäusten ins Nirgendwo zurückgetrieben.

Braucht es da nicht endlich ein Zeichen der Demut? Müssen wir als Christenmenschen nicht bereit sein, zu teilen? Soll es den anderen nicht auch einmal so richtig gutgehen?

Also bitte! Verlieren Sie gegen Südkorea! Sie können es sich leisten. Sie sind ja immer noch Weltmeister. Und wenn die Koreaner 3 Tore schießen und Ihre Mannschaft nur 2 Treffer erzielt, dann haben Sie ja immer noch die Chance, Weltmeister zu bleiben. Allerdings braucht es dazu die bilaterale europäische Einigung darauf, dass die Schweden mit dem exakt gleichen Ergebnis gegen Mexiko verlieren!

So zeigt man Großmut - und kommt dennoch weiter!

Also bitte, fallen Sie Angela Merkel und dem großen Plan der bilateralen europäischen Einigungen jetzt nicht in den Rücken! Zeigen Sie der Welt Deutschlands freundlichstes Gesicht. Vor allem da, wo Sie jetzt spielen. In Russland! Da muss man doch den Unterschied erkennen, zwischen den friedfertigen, aber im europäischen Verbund so starken Mannschaften aus der westlichen Wertegemeinschaft und dem aggressiven, nur auf Sieg und Dauerpressing abzielenden russischen Brutalo-Fußball.

Eines zum Schluss. Ein Verdacht, der nicht unausgesprochen bleiben darf:

Haben Sie, werter Herr Löw, vielleicht eine geheime Verabredung mit dem schon länger auf der rechten Außenbahn agierenden Horst Seehofer, der sich dafür einsetzen wird, dass Sie nach der Entlassung als Bundestrainer an der Säbener Straße in München eine neue Heimat finden werden, für den Fall, dass Sie heute und in den weiteren Spielen fußballerisch den Nachweis der Effektivität nationaler Alleingänge führen?

Beweisen Sie heute das Gegenteil!

Ich setze mein volles Vertrauen in Sie!

Ihr unverdrossener

G. U. Tmensch


So, wie es Menschen gibt, die besser wüssten, wie Fußball gespielt werden muss, ließe man sie nur als Bundestrainer antreten, gibt es auch Menschen, die besser wüssten, wie regiert werden muss, ließe man sie nur an die Macht.

Längst haben sich Schriftsteller dazu ihre Gedanken gemacht und Vorstellungen zum Ablauf eines Putsches entwickelt.

 

Peter Orzechowski und Robert Thiele lassen einen Bundeswehrgeneral antreten, dem es mit generalstabsmäßiger Planung und unter Mithilfe einer treu ergebenen Schar von Reservisten gelingt, die Bundesregierung ins Matt zu manövrieren.

"Der Staatsstreich" ist bei Peter Haisenko im Anderwelt Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

(Achtung, hier gibt es nur die Bücher aus dem Anderwelt Verlag)

 

 Andreas Reinhardt hat ein anderes Szenario aufgebaut. Eine Oppositionspartei hält das Handeln der Regierung für unerträglich und beschließt, den Regierungschef zu ermorden, um dann im Handstreich die Regierungsgeschäfte zu übernehmen.

"Operation Reiner Tisch" ist bei mir im EWK-Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

(Achtung, hier gibt es nur die Bücher aus dem EWK Verlag)

Wenn Sie das eine Buch lesen, während Löw gegen Schweden antritt, und das andere beim letzten Gruppenspiel gegen Südkorea, erleben Sie sicherlich mehr Spannung und Begeisterung als bei den Übertragungen im Fernsehen.

Also, leiden Sie nicht länger wie der junge Werther, erlesen Sie sich lieber den Weg zum politischen Befreiungsschlag!


Das Pilzmycel, das die Demokratie permanent in ihr Gegenteil verkehrt, durchwuchert alles - und die Gefahr, den gesamten Staat zu zerstören, wollte man es radikal ausmerzen, ist hoch.

Dennoch gibt es gangbare Ansätze, mit denen der echten Demokratie Schritt für Schritt wieder auf die Beine geholfen werden könnte.

Das Buch heißt:

Demokratie - Fiktion der Volksherrschaft

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Wenn Demokratie wie Beton ist,
bedeutet dies letztlich,
dass, wenn die Form erst einmal ausgehärtet ist,
mit einfachen Mitteln nichts mehr korrigiert werden kann.


 

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Der Spanien-Katalonien-Konflikt ist kein Zufall, sondern nur ein Anwendungsfall.
 

 

 

 


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darin finden Sie alles über die Methoden der Unterdrückung in der Demokratie.
 
... und falls Sie beide Bände schon kennen,
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Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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