4. Mai 2018

09.30 Uhr Durchfallerquote

(Hinweis für Allergiker: Dieser Artikel kann Spuren von Satire, Ironie, Zynismus, etc. enthalten)

Das Kraftfahrtbundesamt, lange Zeit nur durch seine schwer einzuschätzende Rolle im Nebel der Dieselabgase medial in Erscheinung getreten, versucht abzulenken und stellt daher eine - verdammt noch mal! - rassistische Pressemeldung ins Licht der Öffentlichkeit.

Kaum ist der Maas nicht mehr für die Justiz zuständig, scheint auch die Wachsamkeit der Antonio-Amadeo-Stiftung in Richtung Tiefschlaf abgesunken zu sein, von der Schere im Kopf der Zeitungsredaktion ganz abgesehen, die eine solche Aussage sonst niemals mit ihrer Druckerschwärze geadelt hätten.

Stelle man sich vor, Alexander Gauland hätte beim Bieranstich auf dem Frühlingsfest in Zapfenhausen gesagt:

Dass inzwischen 36.8 Prozent aller Führerscheinprüfungen nicht mit der Überreichung des begehrten Kärtchens (ehedem: Lappen) enden, liege daran, dass der Anteil der nichtdeutschsprachigen Bewerber gestiegen sei, die oft drei bis fünf Anläufe bräuchten, bis man sie auf den Straßenverkehr loslassen könne.

Junge, Junge - das hätte ein Aufjaulen ausgelöst, neben dem die Söder'schen Kreuzschmerzen vollkommen verblasst wären.

Gut, das sagte nicht Gauland, sondern der Vorsitzende der deutschen Fahrlehrergewerkschaft, die sich "Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände" nennt, Gerhard von Bressendorf. Dennoch muss, weil nicht sein kann, was nicht sein darf, energisch widersprochen werden.

Die Durchfallquote bei den Fahrschülern, die ja - schaut mal ins Grundgesetz!, würde Claudia Roth jezt sagen - alle von Geburt an und von Haus aus und unwiderruflich gleich sind, kann nicht auf Unterschiede zwischen diesen gleichen und gleichberechtigten Prüflingen zurückgeführt werden! Das ist ja irre! Niemals!

Es besteht doch eher Anlass zur Vermutung, dass die Fahrlehrerschaft und die Prüfer inzwischen von vorurteilsbehafteten und xenophoben Personen gezielt unterwandert wurden, denen es geradezu sadistische Freude bereitet, ihre völkische Gesinnung durch hohe Durchfallquoten bei Menschen mit Migrationshintergrund ausleben zu können! Da sollte man genauer hinschauen, statt mit Pauschalurteilen auf traumatisierte Flüchtlinge einzuhacken!

Und selbst wenn es manchen Flüchtlingen schwerfällt, die Theoriefragen zu beantworten, obwohl die meisten sie auf Wunsch in der Übersetzung aus der Sprache ihrer Herkunftsländer vorgelegt bekommen können, so ist es doch eher eine Frage des natürlichen Abscheus vor deutscher Bürokratensprache und -mentalität, die sich ja auch durch die Übersetzung nicht vollends eliminieren lässt, was die Prüflinge ins Straucheln bringt.

Es handelt sich eindeutig um eine gar nicht mehr subtile Form der Diskriminierung, die mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln beendet werden muss. Zudem sind ja gleichermaßen auch die vielen Legastheniker betroffen, deren Lese- und Rechtschreibschwäche schon in Schule und Gymnsasium durch Bonuspunkte ausgeglichen wird.

Warum wurde dieses Modell nicht auch längst in Fahrschule und Fahrprüfung übertragen?

Es wäre doch so einfach! Jeder, der angibt, des Deutschen nicht hinreichend mächtig zu sein und entweder ein Legastheniker-Attest vor- oder seinen Migrationshintergrund nachweisen kann, erhält bei der theoretischen Prüfung 100 Punkte gratis aufs Konto. Das sollte allemal reichen, um jedwedes Handicap auszugleichen. Wo die Mentalität der Verkehrsteilnehmer in den Herkunftsländern extrem weit von der deutschen abweicht, könnte zudem die praktische Prüfung auf abgesperrten Verkehrsübungsplätzen abgelegt werden, um den irritierenden Einfluss anderer Verkehrsteilnehmer auszuschalten.

Dass da die Fahrlehrer und Prüfer widersprechen werden und allerlei Scheinargumente vortragen, ist weder ernstzunehmen, noch verwunderlich. Schließlich ist die Durchfallquote Teil der Kalkulation. Würden alle Prüflinge im ersten Anlauf bestehten, die Hälfte der Fahrlehrer wäre überflüssig und der Rest müsste Bankrott anmelden. So sieht's aus!

Hallo Verkehrsminister! Sie sind dran! Weg mit der bescheuerten Prüfungsordnung!

Und dann, so meine ich, sollte über das gesamte Führerscheinerwerbswesen ganz schnell wieder der Mantel des Schweigens ausgebreitet werden.

Und deshalb höre ich jetzt auch damit auf.


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