1. Mai 2018

13.00 Uhr Tag der Arbeit

Demokratie ist wie Beton.

Es kommt drauf an, was man daraus macht.


Alles, was auf dieser Welt existiert, obwohl es nicht von der Natur selbst hervorgebracht wurde, ist das Ergebnis von Arbeit.

Der Stuhl auf dem Sie sitzen ebenso wie der Strom in der Steckdose, die Drohne, die über Afghanistan kreist ebenso wie das Smartphone in Ihrer Hand, die Pyramiden in Ägypten ebenso wie der Plattenbau in Marzahn. Alles Arbeit.

Als Arbeit noch überwiegend von Leibeigenen und Sklaven verrichtet wurde, als der Feudalismus alles für sich beanspruchte, was die Arbeit hervorbrachte und die Arbeiter nur das davon behalten durften, was unvermeidlich war, um die Arbeitskraft in der Masse, nicht unbedingt die des Einzelnen, zu erhalten, erwachte die Sehnsucht nach mehr Gerechtigkeit und schlug sich im Ziel von der Mitbestimmung der arbeitenden Massen nieder, was schließlich zur Erfindung der Republik und der Demokratie führte.

Demokratie, so die Vorstellung, wird die Freiheit der Wenigen beschneiden und die der Vielen ausweiten, Demokratie wird die Verteilung des Erarbeiteten zu Gunsten der Vielen und zu Lasten der Wenigen verändern, kurz:

Demokratie soll Freiheit und Gerechtigkeit für die Arbeiter schaffen.

Unglücklicherweise ist die Welt jedoch so beschaffen, dass Demokratie sich nur im Rahmen allgemein akzeptierter Gesetze verwirklichen lässt, deren Durchsetzung wiederum einer "übergeordneten Instanz" anvertraut werden muss, so dass "der Staat" als Organisationsform den Wandel von der Monarchie zur Demokratie nahezu unbeschädigt überlebte. Gewiss, die Macht wird nicht mehr vererbt, die Willkür der Herrscher ist durch Recht und Gesetz begrenzt, und dennoch ist die Verteilung des durch Arbeit Erschaffenen nach wie vor so, dass die Wenigen fast alles besitzen und fast alle Freiheit dazu, während die Vielen wenig bis nichts besitzen und sich ihre Freiheit vom Staat in einer Weise beschneiden lassen müssen, wie es zu den Hochzeiten des Feudalismus nicht möglich war, weil die technischen Mittel fehlten.

Wie aber kommt es, dass "der Staat" sich gegen seine Bürger in jeder nur erdenklichen Weise zu deren Nachteil und Missfallen durchzusetzen vermag, wo doch in der Demokratie die Bürger Ziel und Plan der Politik bestimmen?

Dieser Frage nachzugehen, die Antworten darauf zu geben und einen Weg aus dem Dilemma zu weisen, das durch die missbräuchliche Interpreta-tion der Weisheit: "Die Freiheit des Einen muss da enden, wo die Freiheit des Anderen beginnt", erst in unseren Köpfen errichtet wurde, ist die Absicht dieses Buches.


Hier eine kleine Maifeiertagslektüre in Auszügen aus diesem Buch:

 

Du sollst nicht töten.

Die natürliche Beißhemmung gegenüber Individuen der eigenen Art, im Grunde überflüssigerweise in ein göttliches Gebot gegossen, steht am Anfang des Freiheits-Dilemmas.

Um diese ketzerische Sichtweise anzunehmen, bedarf es der Konfrontation mit Extremsituationen, wie sie dort aufgetreten sind, wo kleine Sippen vor der Wahl standen, sich entweder ihrer "überflüssigen Esser" zu entledigen, oder insgesamt zu verhungern. Der "Altenmord", also das rituelle Töten der Alten, um das Überleben der Jüngeren zu sichern, bis sie selbst alt wurden, war weit verbreitet. Von den Buschmännern weiß man, dass sie ihre Alten nicht getötet, sondern sie einfach in der Wüste zurückgelassen haben. Alten Eskimos, die annahmen, sie würden der Gemeinschaft zur Last fallen, war es moralische Pflicht, sich eines Tages von selbst aufzumachen, um in der Eiswüste umzukommen. Anderswo wurden die Alten mit einem Fest geehrt, bevor sie mit ihrem Einverständnis von Jüngeren erdrosselt wurden.

Trotz allem natürlichen Abscheu erkennt der Verstand, so er denn zu Wort kommen darf, dass diese Handlungsweisen in diesen Situationen und unter diesen Lebens- und Umweltbedingungen gerechtfertigt, ja sogar überlebensnotwendig waren, dass das Töten, oder die Sterbehilfe, oder die bewusst unterlassene Hilfeleistung selbst im engsten Familienkreis ebenso zum Leben gehören können, wie die Geburt und der vorzeitige Tod durch Krankheit oder Unfall.

Das Diktum: "Die Freiheit des Einen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt", wurde von den so genannten "Naturvölkern" damit nicht etwa ignoriert, sondern nur sehr viel radikaler und - auf ihre Situation bezogen - auch sehr viel sinnvoller interpretiert. Der Tod des Einen, als das vollständige Ende all seiner Freiheit, wurde begrenzt von der Freiheit der Zurückbleibenden, weiterzuleben.
Wir modernen, zivilisierten und uns als "menschlicher" begreifenden Individuen der Gegenwart, haben dem Ganzen die Illusion der Gleichheit aller Menschen übergestülpt und kommen daher zu dem Schluss, die Gesamtmenge der Freiheit müsse, um Gerechtigkeit herzustellen, den existierenden Individuen zu jeweils gleichen Teilen zugewiesen werden, was - mit wachsenden Bevölkerungszahlen - zwangsläufig, und in der Realität übrigens durchaus erkennbar, zu immer weiteren Freiheitsverlusten führen muss.

Konsequent zu Ende gedacht bedeutet dies, dass eines nicht allzu fernen Tages eine Weltbevölkerung von 20 Milliarden Menschen sowohl in räumlicher als auch in regulatorischer Enge kollektiv den Hungertod sterben wird, weil ihre humanitären Ideale dem Überlebenswillen im Range vorgehen.
Tatsächlich erkennen wir aber, mit großem Abstand die Verhältnisse auf der Erde betrachtend, dass es da eine außerordentliche Freiheit der Unterzahl der Wohlgenährten gibt, denen die minimale Freiheit der Unterernährten, die in der Mehrzahl sind, gegenübersteht. Über den gesamten Planeten hinweg betrachtet, verhält sich die Menschheit sehr ähnlich den Gepflogenheiten früherer Naturvölker. Die Überflüssigen werden an den Rand gedrängt, in der Wüste zurückgelassen, ins Eis geschickt, oder auch schon mal, zur Sicherung der Rohstoffquellen, erst hofiert und dann langsam erdrosselt.

Verringern wir den Abstand, verändert sich das Bild nicht. Als stiegen wir in ein fraktales geometrisches Muster ein, finden wir im Staat und seinen Unterorganisationen, bis hinein in die kleinsten Kommunen jeweils den Gegensatz zwischen der Freiheit der Reichen und Wohlhabenden und der Unfreiheit der Habenichtse und Fast-Habenichtse.
Die einen winken dem Sternekoch kurz mit der goldenen Kreditkarte und lassen sich und ihren Gästen Berge kulinarischer Köstlichkeiten vorsetzen, die anderen ziehen bei der Tafel eine Nummer und warten auf die Zuteilung einer Ration nicht mehr verkäuflicher Nahrungsmittel.
Dies spiegelt sich auch in der Lebenserwartung wider. Wohlhabende Männer leben in Deutschland im Durchschnitt 10,8 Jahre länger als Angehörige der untersten Einkommensschicht. Damit darf zumindest die Frage gestellt werden, inwieweit hier nicht doch eine permanente Selektion stattfindet, die dazu führt, dass die vom Kollektiv - gleichgültig aus welchem Grund - "Ausgesonderten" vom Kollektiv auf eine höchst subtile Weise, vor Ablauf ihrer natürlichen Lebensspanne, getötet werden. Natürlich wird diese Frage mit großer Empörung und einer ganzen Reihe von ganz anderen Erklärungen zurückgewiesen werden. Ganz banal werden Schicksal, Glück und Unglück angeführt, differenzierter sind die Hinweise auf die Lebensführung, auf die erbrachte Leistung, auf die erworbene Bildung, die Kenntnisse und Fertigkeiten, auf Anpassungsfähigkeit oder bewusstes Außenseitertum, die darauf abzielen, die Verantwortung den Betroffenen selbst zuzuweisen und die nicht Betroffenen von jeder Schuld reinzuwaschen.

Seltener, aber immer öfter, wird auch das Argument gebraucht, die Betroffenen seien selber schuld, sie hätten ja bloß nicht immer wieder die gleichen Parteien wählen müssen. Dies wirft ein erstes, bezeichnendes Licht auf die Abgründe der Demokratie, in welcher die Mehrheit der Habenichtse und Fast-Habenichtse nicht in der Lage ist, die Mehrheit der Vertreter der Reichen und Wohlhabenden in den Parlamenten abzuwählen, und sollte dies, wie gelegentlich in südamerikanischen Staaten zu beobachten ist, doch einmal gelingen, darauf, wie die alte Macht alsbald - gänzlich undemokratisch - wieder herbeigeputscht wird.

Abgründe der Demokratie
ein Überblick

Erster Abgrund: Der Wählerwille

Der Wählerwille wird gerne bemüht, wenn die Stimmen ausgezählt sind und die Bildung einer von kaum einem Wähler gewollten Koalition begründet werden muss.
Tatsache ist, dass der Wählerwille mit Wahlen nicht ergründet werden kann. Die Wähler haben keine Gelegenheit, ihren Willen bezüglich der konkreten Ausgestaltung der Regierungspolitik bei der Wahl zu artikulieren. Niemand kann mit dem Stimmzettel für oder gegen Krieg, für oder gegen höhere Renten, für oder gegen mehr Umweltschutz, für oder gegen Steuererhöhungen, für oder gegen die Privatisierung von Volksvermögen stimmen. Die "Wahlfreiheit" des Wählers besteht lediglich darin, zwischen den sich zur Wahl stellenden Parteien und deren Kandidaten zu entscheiden.

Dies heißt aber, unter dem Walten der Fünf-Prozent-Hürde, keineswegs, dass die Gewählten auch ins Parlament einziehen werden. Ein gewisser Anteil der Wählerstimmen, manchmal sogar mehr als zehn Prozent, fällt aus der Urne direkt in den Papierkorb. Dies sei erforderlich, um Weimarer Verhältnisse zu vermeiden, heißt es, greift aber zu kurz, denn theoretisch sind auch mit der Fünf-Prozent-Hürde immer noch bis zu 20 zutiefst zerstrittene Mini-Fraktionen möglich - und der Trend weist eindeutig in diese Richtung, was allerdings, und das muss betont werden, weder zu Weimarer Verhältnissen, noch direkt in eine neue Diktatur führen muss.

Betrachtet man die Fünf-Prozent-Hürde neutral und unvoreingenommen, so handelt es sich - in der Sprache der Volkswirte - um ein stark wirksames "Markt-Eintritts-Hindernis", das den etablierten Parteien erleichtert, sich neu aufkommende Konkurrenz ohne jegliche argumentative Auseinandersetzung elegant vom Halse halten und dabei den Willen der Wähler dieser Parteien soweit mit Füßen zu treten, dass ihnen nicht einmal ermöglicht wird, im Parlament ihre Stimme zu erheben, geschweige denn, als Koalitionspartner das Regierungshandeln mit zu bestimmen.
Anzunehmen, dass andererseits nun der Wille der Mehrheit jener Wähler in Politik verwandelt würde, die sich für Parteien mit mehr als fünf Prozent Stimmanteil entschieden haben, ist leider ebenso irrig.
Natürlich bekommen diejenigen, denen es nur darum geht, dass eine bestimmte Person Kanzler wird oder bleibt, weil sie - irgendwo zwischen Hoffnung und Überzeugung angesiedelt - meinen, dass genau damit schon die beste Wahl getroffen sei, häufig auch das, was sie wollen. Es handelt sich dabei um die Vertreter dessen, was im weiteren Text des Öfteren als die "desinteressierte Mitte" auftauchen wird. Diejenigen aber, die sich von der künftigen Regierung erwarten, dass bestimmte Projekte aufgelegt und umgesetzt werden, dass bestimmte Gesetze erlassen oder geändert oder gestrichen werden, die sich also, gestützt auf "Wahlversprechen" und Parteiprogramme konkretes Regierungshandeln erwarten, werden erfahrungsgemäß häufig und nicht selten weitgehend enttäuscht.

Das weithin bekannte Wortspiel: "Enttäuschung bedeutet, dass der Zustand der Täuschung damit beendet und der Blick auf die wahren Absichten frei ist",
lässt sich am enttäuschten Wählerwillen nicht bestätigen. Mit großer Konstanz bringt der Wähler immer wieder die Bereitschaft auf, sich von den gleichen Parteien, den gleichen Personen, sogar in der gleichen Sache, immer wieder aufs Neue gerne täuschen zu lassen. Auch dies lässt darauf schließen, dass ein "Wählerwille" im Sinne eines wirklich vorhandenen Willens, bestimmte Ziele oder Veränderungen zu erreichen, bei der Masse der Wähler nicht vorhanden sein kann, oder, sehr wohlwollend interpretiert, dass sich gegensätzliche Objekte des Wählerwillens mit der Stimmabgabe "en passant" neutralisieren.


Zweiter Abgrund: Die "Alpha-Tiere"

Der Weg an die Spitze eines Rudels ist eine lange Kette von Zweikämpfen rivalisierender Jungtiere, bis zuletzt die entscheidende Auseinandersetzung mit dem bisherigen Anführer zu bestehen ist. Der Weg an die Spitze einer Partei unterscheidet sich davon nur dadurch, dass im Tierreich der Stärkste und Durchsetzungswilligste in der Regel auch der am besten geeignete Anführer ist, während in der Demokratie zwar ebenfalls der kampfeslustigste, intriganteste, bissigste Kandidat am Ende ganz oben steht, damit jedoch nicht auch zwangsläufig jene Eigenschaften mitbringt, die für eine Politik zum Wohle des Volkes erforderlich wären. Introvertierte Wissenschaftler ziehen in diesen Auseinandersetzungen regelmäßig ebenso den Kürzeren, wie arglose Weltverbesserer und Menschenfreunde.
Da letztlich nur diese aus innerparteilichen Kämpfen hervorgegangenen Alpha-Tiere eine Regierung anführen können, verfügen sie in der Regel über einen sehr unausgewogenen Mix an Fähigkeiten, der sie in den vielfältigen Sachfragen, denen sie sich zu stellen haben, auf die Unterstützung von Vertrauten abhängig macht, die wiederum selbst auf die Unterstützung von Experten angewiesen sind. So entwickelt sich in der Behandlung von Sachfragen so etwas wie eine "Stille Post", mit der üblichen Folge, dass die unterwegs zwangsläufig auftretenden Informationsverluste Fehlentscheidungen begünstigen.
Da solche Fehlentscheidungen nur unter Inkaufnahme eines Gesichtsverlustes korrigiert werden könnten, bleiben Alpha-Tiere in der Regel stur bei ihren einmal getroffenen Entscheidungen. Ein Meister darin war Helmut Kohl, dem wir eine Renaissance des Begriffs "Aussitzen" zu verdanken hatten.
Nur wenn es gar nicht mehr anders geht, werden - unter neuer Flagge - die notwendigen Kursänderungen heimlich still und leise vorgenommen.
Doch noch einmal zurück zu den Experten. Es ist nur menschlich, dass jene engeren Vertrauten des jeweiligen Regierungschefs, die zwischen diesem und den Experten als Mittler auftreten, vorausahnen müssen, wohin der Chef tendiert, so dass bei der Auswahl der Experten nur solche in Frage kommen, deren Expertise in die gewünschte Richtung weist. Der angesprochene Experte selbst, dessen Tätigkeit in der Regel auf eine üppige Honorar-Rechnung hinausläuft, wird, um den Auftraggeber bei Laune zu halten und sich weitere Aufträge zu sichern, seinerseits versuchen, seine eher neutral gehaltenen Erkenntnisse vor der Weitergabe so zu bearbeiten, dass sie dem Wunsch des Auftraggebers bestmöglich entgegenkommen.

So paaren sich in den absoluten Führungsfiguren also regelmäßig sachgrundlose Autorität mit einem eklatanten Mangel an Fachwissen, so dass es allenfalls approbierten Hofnarren erlaubt ist, sich mit abweichenden Erkenntnissen oder Einschätzungen hin und wieder zu Wort zu melden.

Wer in den inneren Zirkel der Macht vordringen will, muss sich so lange dem Willen des Alpha-Tieres widerspruchslos unterwerfen, bis dieses in einem Ausmaß erkennbare Schwächen zeigt, dass ein Angriff zu mindestens 95 Prozent aussichtsreich erscheint. Wer vorher den Kopf auf der Deckung reckt, riskiert, ihn zu verlieren.

An dieser Stelle ist ein vergleichender Blick in die Wirtschaft unverzichtbar. Selbstverständlich sind auch die Konzernmanager ausgeprägte Alpha-Tiere, doch gibt es zwei ganz wesentliche Unterschiede:


1. Niemand schafft es, nach dem Studium ohne jegliche Berufserfahrung und ohne den Nachweis exzellenter Sachkenntnisse in seinem Spezialgebiet erbringen zu können, an die Spitze einer großen Aktiengesellschaft aufzusteigen. Auch kein Außenstehender wird als Vorstandsvorsitzender angeworben, der noch nicht seine Führungsfähigkeiten und seine Verantwortung in einem anderen Unternehmen vergleichbarer Bedeutung unter Beweis gestellt hat.

2. Führungskräfte in der Wirtschaft werden nicht von den Mitarbeitern per Wahl oder Akklamation von Stufe zu Stufe nach oben gehoben, wie es in der typischen Parteikarriere unter den Mitgliedern üblich ist, sondern hier kümmert sich zunächst das Nachwuchsmanagement im Verantwortungsbereich des Personalchefs um die Aspiranten. Danach, wenn ihre Köpfe sichtbar geworden sind und Profil gewonnen haben, nimmt sich der Vorstand ihrer an - doch am Schluss entscheidet alleine der Aufsichtsrat über die Besetzung der Stelle ganz an der Spitze.

Die Instanz der Vertretung der Anteilseigner existiert in den Parteien nicht. Hier kann sich, anders als in der Wirtschaft, tatsächlich der Starke und Gerissene gegen eine Konkurrenz mit vergleichbar einseitigen Fähigkeiten durchsetzen, ohne dass es einen übergeordneten "Schiedsrichter" gäbe, der neben den Rambo-Fähigkeiten auch das Wohl von Partei und Staat gleichermaßen so aufmerksam im Auge hätte, wie sich der Aufsichtsrat um sein Investment und seine Rendite sorgt.

Weder der Wähler, als der nach der Verfassung eingesetzte Souverän, noch der Bundespräsident, als formales Staatsoberhaupt, können einen solchen Aufstieg und die Machtübernahme im Staat verhindern. Letzterem fehlt die Kompetenz, die Ersteren haben kein Werkzeug, um eingreifen zu können.
Am Schluss ist es nichts als der Kotau der Abgeschlagenen, der den Sieger aufs Treppchen bringt. Und wieder wird die Loyalität der Abgeschlagenen gefordert, wollen sie nicht von Abgeschlagenen zu Abgesägten verwandelt werden.

Mit den beiden hier vorgestellen Abgründen der Demokratie ist die Fahrt durch die Geisterbahn unseres demokratisch vergrundgesetzten Staatswesens aber längst nicht am Ende.

Das Pilzmycel, das die Demokratie permanent in ihr Gegenteil verkehrt, durchwuchert alles - und die Gefahr, den gesamten Staat zu zerstören, wollte man es radikal ausmerzen, ist hoch.

Dennoch gibt es gangbare Ansätze, mit denen der echten Demokratie Schritt für Schritt wieder auf die Beine geholfen werden könnte.

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Wenn Demokratie wie Beton ist,
bedeutet dies letztlich,
dass, wenn die Form erst einmal ausgehärtet ist,
mit einfachen Mitteln nichts mehr korrigiert werden kann.


 

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