24. April 2018

13.00 Uhr Erfolgreich zensiert - und stolz darauf

Als ich noch jung und hübsch, und als Consultant in Reorganisationsteams unterwegs war, trafen wir des Öfteren auf verkrustete Strukturen, beherrscht von scheintoten Platzhirschen, belebt von intelligenten Mitarbeitern, die ihre Intelligenz, ihre Verbesserungsvorschläge, ihre Produktideen jedoch vor eben diesen Platzhirschen verbergen mussten, um nicht in Ungnade und von der Karriereleiter zu fallen.

Wenn es besonders schlimm war, stimmten wir dieses Kinderlied an:

Was müssen das für Bäume sein,
wo die großen Elefanten spazierengehn,
ohne anzustoßen?

Wir waren amüsiert, konnten, durften uns über diese armseligen Kreaturen lustig machen, die von ihren Hierarchen kleingehalten, unterdrückt und gepeinigt wurden - denn wir fühlten uns "frei" und wir waren es in einem hohen Grade auch. Wir durften den Spitzenleuten in den Bereichen sagen, welche Fehler sie gemacht oder untätig zugelassen hatten, wir durften ihnen sagen, wie sie künftig handeln müssen, denn wir arbeiteten im Auftrag der Unternehmensspitze - und, wir arbeiteten gut, professionell und erfolgreich. Aus beiden Gründen konnte uns niemand in die Suppe spucken, und das machte, wie ich rückblickend erkennen musste, durchaus auch arrogant.

Wenn ich heute bei FOCUS ONLINE lese:

"YouTube und Facebook entfernen Millionen Beiträge",

verspüre ich, wie die gleiche Arroganz wieder in mir erwacht. Was sind denn das für Bäume da? Links sind Bäume, rechts sind Bäume -und dazwischen Zwischenräume ...

In früheren Zeiten arbeitete der Zensor verstohlen im Hintergrund. Es genügte, wenn diejenigen, die von Zensur bedroht waren, wussten, dass sie vorsichtig sein mussten. Dem Rest gegenüber gab man sich den Anschein von monarchischer Jovialität, oder landesväterlicher Güte. Die Sorge, in ein schlechtes Licht zu geraten und damit womöglich den Funken des Aufruhrs selbst in den trockenen Zunder zu werfen, war - trotz aller vorhandenen Machtmittel - noch vorhanden.

Wenn es heute möglich ist, offen mit millionenfacher Zensur zu protzen, dann muss diese Sorge verschwunden sein. Entweder, weil die Herrschenden übermütig und leichtsinnig geworden sind, was nicht anzunehmen ist, oder weil die Beherrschten zu blöde - im ursprünglichen Sinn von Schwäche, Schüchternheit und Ungeschicklichkeit - geworden sind, als dass von ihnen überhaupt noch ein Aufbegehren befürchtet werden müsste.

Ja, was sind denn das für Bäume da?

Um die Frage etwas verständlicher zu machen, ist es unumgänglich, den letzten Satz noch einmal neu zu formulieren: Liegt es daran, dass die herrschenden Volksvertreter leichtsinnig geworden sind, oder daran, dass die beherrschten Wähler zu blöde geworden sind?

Daran wird deutlich, wie die Verhältnisse innerhalb dessen, was immer noch Demokratie genannt wird, inzwischen vollkommen auf den Kopf gestellt sind. Zensur und Demokratie schließen sich aus! Wie soll sich das Volk einen Willen bilden, wenn es seine Gedanken, Vorstellungen, Besorgnisse nicht äußern darf? Wenn seiner Willensbildung durch Zensur willkürliche Grenzen gesetzt werden? Zensur greift ja viel tiefer als nur in die Möglichkeite der öffentlichen Meinungsäußerung, Zensur greift direkt ins Denken ein, weil das, was nicht gesagt, nicht geschrieben, auch nicht geliket werden darf, schließlich gar nicht erst gedacht werden braucht. Zeitverschwendung. Kommt ja sowieso nicht durch die Zensur. So bleiben wir also mit dem Denken hart am Rande des noch Legalen, macht auch schon verdächtig, ist aber noch nicht verboten.

Die Älteren werden sich an die Abkürzung FDGO noch erinnern. Diese Abkürzung wurde verwendet, um den Begriff "Grundgesetz" zu vermeiden, solange noch zu viele wussten, dass ein Grundgesetz keine Verfassung, sondern ein Instrument des Besatzungsrechts ist, oder, wie es Carlo Schmid formulierte: ...die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft (seine Rede vom 8. Septemer 1948 ist immer wieder zur Gänze lesenswert!).

FDGO heißt ausgesprochen: Freiheitlich demokratische Grundordnung, und schon darin wurde angedeutet, dass es nur eine "freiheitliche" Ordnung ist, die uns seit 1949 gewährt wird, aber keine wirkliche Freiheit. Rötlich ist schließlich auch nicht rot, christlich ist nicht Christ, etwas Längliches kann ziemlich kurz sein und der rundliche ältere Herr ist von der idealen Kugelform in aller Regel auch weit entfernt.

In diesen Tagen wird viel vom fünfzigsten achtundsechziger Jubiläum geredet. Selbst der unsägliche Plasberg kam nicht umhin, dazu eine Schwafelrunde ins Programm zu nehmen. Als oberfränkischer Provinzler war ich an diesem Aufstand für die Freiheit nicht beteiligt, aber die allgemeine Stimmung im Lande, das Aufwachsen starker Bäume, an denen sich die alten Elefanten erfolglos abarbeiteten, das hat mich durchaus auch bewegt. Plötzlich schien die Welt voller Möglichkeiten zu sein, ein bis dahin im Grunde unvorstellbarer Vorgang, der die Republik - aus den Nichts kommend - ins Wanken brachte. In der Konkret las ich die seitenlangen (theoretischen) Aufsätze von Ulrike Meinhoff, und anderswo über das Leben der Kommune 1, und das "Wenn's denn der Wahrheitsfindung dient" des Fritz Teufel auf die Aufforderung des Richters, sich zu erheben, klang befreiend mutig im Ohr. Uschi Glas und Werner Enke in "Zur Sache Schätzchen" mit dem running gag "... das wird böse enden", verkörperten den Geist der 68er im Light-Format - der Wind der Freiheit war zu spüren, damals.

Es war nicht die absolute Freiheit. Es war die Freiheit des Aufbegehrens, die Freiheit, eine alte, zu eng gewordene Ordnung zu zerstören, auch moralische Ketten zu sprengen.

Wer diese Zeit nicht erlebt hat, kann sich heute nicht mehr vorstellen, dass es sie in diesem, unseren Lande je gegeben haben könnte. Und die, die wie ich, diese Zeit gesehen haben, fragen sich verwundert, wie es dazu kommen konnte, dass in den folgenden fünfzig Jahren alles wieder den Bach runter ging.

Die erste Strophe des Kinderliedes enthält die Antwort.

Links ein Baum, rechts ein Baum - und dazwischen Zwischenraum.

Wenn die linken und die rechten Bäume auf die Idee kommen, näher zusammenzurücken, wenn der Zwischenraum enger zu werden droht, dann heulen die großen Elefanten auf und brüllen: Querfront! Querfront!

Die dritte Strophe der deutschen Nationalhymne betont mit voller Berechtigung das hohe Gut der Einigkeit. Die Verständigung zwischen links und rechts, das wäre Einigkeit! Oder?

Doch diese Einigkeit wird dargestellt, als gäbe es nichts Schlimmeres! Da hat man lieber hier die radikalen Linken, da die radikalen Rechten - und in der Mitte, dank divide et impera, so viel Zwischenraum, dass sich darin ebenso mühe-, wie schamlos auch noch die massenhafte Zensur aller Meinungen unterbringen lässt. Und dann hebt die alte Elefantenkuh, die die Herde der großen Elefanten anführt, den Rüssel und trompetet laut die Siegesfanfare.

 

 


 
Lassen Sie uns kurz noch über Tunesien sprechen.
 
In der jüngsten Geschichte wird die Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi im Dezember 2010 als der Startschuss für den so genannten arabischen Frühling angesehen. Die Unruhen entwickelten sich schnell zur Revolution und griffen auf Algerien und Ägypten über.
In diesen unruhigen Zeiten entschlossen sich viele Tunesier, das Land zu verlassen und in Europa Schutz, Sicherheit und eine neue Perspektive zu suchen. Als in Lampedusa innerhalb von vier Tagen 5.000 tunesische Flüchtlinge anlandeten, verhängte Italien den Notstand über die Insel und holte Experten der europäischen Grenzschutzorganisation FRONTEX zu Hilfe.
 
Inzwischen gilt Tunesien wieder als sicheres Herkunftsland und das bedeutet für tunesische Flüchtlinge, die seit Jahren in Deutschland Fuß gefasst haben, die Auseinandersetzung mit der Aufforderung zur Rückkehr in ihre Heimat.
 
Damit ist ein Kreis geschlossen, der mit dem Verlust der Sicherheit in der Heimat begann, und über die Flucht, die Aufnahme und die Integration im Aufnahmeland, bis hin zur Wiederherstellung der Sicherheit in der Heimat und zur Rückkehr führt.
 
Peter Mannsdorff hat diesen Kreis in einem Buch für acht- bis zwölfjährig Kinder so nachgezeichnet, dass alle Aspekte, die in der Diskussion der Erwachsenen oft zu erbitterten Meinungsverschiedenheiten führen, angesprochen und beleuchtet werden, jedoch ohne die verhärteten Fronten zu stärken, sondern mit dem Ansatz, Verständnis für beide Einstellungen zu wecken - und eine Lösung des Problems möglich zu machen.
 
Sira ist ein tunesisches Mädchen, das mit seinen Eltern übers Mittelmeer nach Deutschland geflüchtet ist. Damals war sie acht, jetzt ist sie vier Jahre älter, geht zur Schule, spricht gut deutsch, hat aber noch keinen wirklichen Anschluss an Gleichaltrige gefunden. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass ihre Eltern ihrer Tochter nicht erlauben, sich alleine außerhalb der Wohnung frei zu bewegen und mit "Fremden" Freundschaft zu schließen.
 
Doch Sira hat sich in den Kopf gesetzt, einen Freund zu finden, und geht dabei ganz eigene Wege.
 
Mit Jonas trifft sie jemanden, der sie ernst nimmt. Ihm erzählt sie von ihrer Flucht, von den Verlusten, vom Leben in der alten Heimat und wie sich das Leben ihrer Familie in Deutschland gestaltet.
 
Jonas hat mit dieser Freundin ein Problem, vor allem, weil er weiß, dass seine Mutter doch ziemliche Ressentiments gegenüber den Flüchtlingen hegt.
 
Um dieses Problem aufzulösen, lässt er sich einiges einfallen, bis dann schließlich Sira und ihre Eltern bei Jonas und seiner Mutter zum Kaffee eingeladen sind.
 
Auch wenn die Begegnung nur mühsam in Gang kommt, Jonas erfährt, dass seine Mutter schon länger weiß, wer diese Sira ist und wo sie herkommt, und dass sie letztlich nichts gegen diese Freundschaft hat - und auch Siras Eltern zeigen sich großzügiger und wollen ihr mehr Freiheiten gewähren.
 
Als sich also die Probleme zügig in Friede-Freude-Eierkuchen verwandeln, erschüttert das Eintreffen des Ausreisebescheids die Gemüter. Jonas und sein Bruder legen sich ins Zeug, um die Abschiebung noch zu verhindern, kurbeln eine Art Petition im Internet an, sammeln Unterschriften für Sira und ihre Familie.
Am Ende leider vergeblich. Jonas und Sira werden getrennt - doch sind sie fest entschlossen, in Kontakt zu bleiben und sich, wenn immer es möglich sein sollte, auch zu besuchen. Sind ja nur sechs Stunden Flug - und die gibt es, hin und zurück, schon für 300 Euro.

Ein Buch, das die Möglichkeit des friedlichen und freundschaftlichen Miteinanders trotz kultureller Unterschiede aufzeigt, aber nicht darauf verzichtet, auch die Frage nach der Belastbarkeit eines Aufnahmelandes aufzuwerfen.

Die ersten Lesungen, die Peter Mannsdorff auf dem Programm hat, werden mit Dolmetscher vor Kindern stattfinden, die überwiegend aus dem arabisch-nordafrikanischen Raum stammen. Wir alle sind auf die Resonanz gespannt.

Sira ist in dieser Woche erschienen. Hier geht's zum Online-Buchladen.

 

 


 

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beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

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