9. Februar 2018

15.30Uhr Nahles erklärt Koalitionsverhandlungen nachträglich für gescheitert?

Oder doch nicht?

Meinen ersten Tageskommentar von heute Morgen beendete ich mit diesen Zeilen:

Ist natürlich alles Blödsinn.

Liegt vermutlich an einer Überdosis Konfetti.

Offenbar hat man das in Berlin noch toppen wollen.

Schon am Vormittag, im Zusammenhang mit der Nachricht, dass Gabriel nun doch an der Sicherheitskonfernz teilnehmen wird, erreichte mich das Gerücht, Schulz würde schon wieder wackeln.

Nun ist er definitiv erneut - und diesmal wohl final - umgefallen und hat damit zum Xten Male gezeigt, dass er Deutschland im Amt des Außenministers allenfalls subsuboptimal hätte vertreten können. Wie kann man - in einer schier endlos wirkenden Folge von Ankündigungen - jede im Brustton der Überzeugung vorgetragene Erklärung so hoffnungslos über den Haufen werfen, dass am Ende nur noch die Erkenntnis bleibt: Der weiß zwar, was er will, hat aber keine Ahnung, was geht.

Das Ränkespiel zu Berlin, über dass ich, obwohl es zum Heulen ist, nur noch keuchend Lachen kann, überfordert inzwischen jeden Beobachter.

Meine private Meinung dazu lautet ja:

Der rechte Flügel der CDU hat Angela Merkel gedroht, sie im ersten Wahlgang bei der Wahl zum Bundeskanzler durchfallen zu lassen, falls sie diese Personalie nicht doch noch verhindert. Daraufhin wird - meiner Einschätzung nach - Angela Merkel bei Martin Schulz angerufen haben, um ihm mitzuteilen, dass sie ihn dem Bundespräsidenten nicht zur Ernennung als Minister vorschlagen wird; er dürfe dies aber nach außen selbst so kommunizieren, wie er es für richtig halte.

Die weniger wahrscheinliche Variante, dass Schulz aus der SPD heraus aufgefordert wurde, sein Gastspiel auf der großen politischen Bühne zu beenden, wäre mir lieber, doch weil noch niemand weiß, wie die Mitglieder abstimmen und eine entsprechende Beeinflussung nur durch die Jusos, nicht aber durch Nahles oder Gabriel erfolgen kann, ohne einen blutigen Krieg unter den Sozen auszulösen, scheidet sie aus.

Das einzig vernünftige, was diese wie ein schwarzes Loch in sich zusammenstürzende ehemals rote Partei jetzt noch tun könnte, wäre tatsächlich die nachträgliche Aufkündigung des Koalitionsvertrages, noch bevor er auch nur ansatzweise in Kraft getreten ist.

Damit wären wir dann wieder da, wo wir am 24.09.2017, kurz nach 18.00 Uhr, schon einmal waren. Darauf ließe sich aufbauen. Minderheitsregierung, oder gleich Neuwahlen ...

Dieses Plakat habe ich übrigens schon vor gut einem Jahr verwendet, als der Hype noch 100% da war:

 


P.S.:

In Buchhändlerkreisen spricht man von Remittenden, wenn unverkaufte Exemplare an den Verlag zurückgegeben werden.

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Die Buchvorstellung vom August 2016 habe ich hier noch einmal für Sie verlinkt.

 

 

 

 


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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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