16. Januar 2018

14.30 Uhr Tusk und Juncker auf Ohnsorg-Theater Niveau

Wenn Heidi Kabel - mit Hut und Mantel, den kleinen Koffer in der einen, den großen Regenschirm in der anderen Hand - unter Jubelstürmen des Publikums ihrem Jan-Klaus, einem Ekel von einem Mann und seinem ziemlich schwul wirkenden Freund Hein erklärt hat, dass sie nun aber wirklich einfürallemool die Schnauze voll hat und sich scheiden lässt, die Wohnungstüre zuknallt als wollte sie das Haus zum Einsturz bringen und auf Nimmerwiedersehen davonrauscht, dann kommt die große Stunde der armseligen Alleingelassenen.

Wie in Paul Watzlawicks Anleitung zum Unglücklichsein, reden sich Jan-Klaus und Hein und die fesche Dörte und die übrigen 24 nun ein, ja sie steigern sich immer mehr in die Vorstellung hinein, dass die arme Heidi mit dem Leben da draußen niemals zurechtkommen wird, sie projizieren erfolgreich ihr Selbstmitleid auf die Heidi, und weil Heidis Schicksal ohne sie, die versammelten Schwerenöter aus der angeheirateten Sippschaft so schlimm und traurig sein muss, beschließen sie großmütig zu sein und bieten ihr - mit Tränen in den Augen - an, sie wieder bei sich aufzunehmen.

Garniert dies mit dem - nicht nur in diesem Kontext - an Dummheit und Frechheit nicht zu überbietenden Spruch:"Wenn die Demokratie ihre Meinung nicht ändern kann, dann hört sie auf, eine Demokratie zu sein."

Wollen wir den Schwachsinn von hinten her aufdröseln:

Die Demokratie hat keine Meinung und kann sie folglich auch nicht ändern. Mit den Mitteln der Demokratie kann allenfalls festgestellt werden, ob sich die Mehrheitsverhältnisse in Bezug auf bestimmte Themensetzungen geändert haben.

Dass die Demokratie ihre Meinung ändern müsse, um zu beweisen, noch Demokratie zu sein, ist also Blödsinn. Doch auch für die Demokraten gibt es keinen Anlass, ihre Meinung zu ändern, wenn sich an der Situation nichts ändert.

Die Botschaft an die Briten, es sei jetzt Zeit, ihre Meinung zu ändern und damit "ihre Demokratie" zu beweisen, dann dürften sie auch in der EU bleiben, erweckt sehr gezielt den Anschein, als sei Großbritannien wegen nicht näher benannter Verfehlungen von der EU verstoßen worden.

Das ist allerunterste Schublade.

Das wissen Juncker und Tusk auch. Trotzdem geben sie sich dafür her, denn jetzt geht es in der letzten Schlacht um den Erhalt der alten EU darum, jene Briten noch einmal total emotional in die Mangel zu nehmen, denen die zur Entscheidung stehenden Fragen seinerzeit soweit am Allerwertesten vorbeigegangen sind, dass sie den Abstimmungslokalen gleich ganz fernblieben.

Sollte es ihnen gelingen, diese Stimmungs- und Gefühlsdemokraten mit schmalzig-schmierigen Sprüchen auf ihre Seite zu ziehen, wenn sie großmütig ihr Verzeihen anbieten, wo es doch keine britische Schuld gegeben hat, die verziehen werden könnte, dann haben sie ja nicht nur die Briten wieder im Boot.

Sie haben zugleich alle 27 anderen wieder fest im Griff. Ausbruchsversuch fehlgeschlagen! Nehmt euch ein Beispiel.

Und das enthebt sie wieder für lange Zeit von den bitter notwendigen inneren Reformen der EU, stattdessen können Macron und Merkel sich einen eigenen Finanzminister schaffen, der dann - hastenichtgesehn - in weniger als vier Jahren die Macht haben wird, die Budgets aller 28 abzusegnen oder zu verwerfen. Vermutlich wird Angela Merkel spätens in zwei Jahren, von heute an, den Vorsitz der Kommission übernommen haben. Da kommt Freude auf! Und vielleicht dauert ja sogar die Sondiererei bei uns nur deshalb so lange, weil es da irgendwo noch bei der Mehrheitsbeschaffung für die Anschlussverwendung hapert.)

Es wird Zeit, dass Österreich-Ungarn, Polen und Tschechien wenigstens glaubhaft mit dem Austritt drohen, um die Briten zu entlasten und Europa nicht dieser Trickser-EU zu überlassen.

 

 

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So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)
 

 

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