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25. November 2017

12.00 Uhr Angstfeier Weihnachtsmarktbummel

Unser aller geschäftsführender Innenminister hat mit dem Mut der Verzweiflung das Wort "Weihnachtsmarkt" in den Mund genommen. Mit "Winter-Basar" wäre er wohl eher auf der sicheren Seite gewesen, doch - wie heißt es derzeit so schön - man darf die rechte Flanke nicht der AfD überlassen. Christlich-völkisch-abendländische Begriffsbildungen, wie der Weihnachtsmarkt lassen so auch beim Anblick des Innenministers so etwas wie ein Heimatgefühl aufkommen, was - sollte es denn bald zu Neuwahlen kommen - durchaus ein Pfund ist, mit dem gewuchert werden kann.

Doch darum ging es ja gar nicht.

Wie einst die Engel auf dem Felde zu den Hirten, sprach Thomals de Maiziere ganz aktuell die bedeutungsvollen Worte aus:

"Fürchtet euch nicht!"

Die Terrorgefahr sei zwar weiterhin hoch, aber die Weihnachtsmärkte gehören nun mal zu unserem Leben und unserer Kultur, meinte der Sicherheitsminister, und konnte sich dabei den Begriff "Leitkultur" wohl gerade eben noch verkneifen. Allerdings, meinte de Maiziere, sei "Achtsamkeit" angeraten. Das ist dann wohl ein Stück "Kulturwandel", wenn aus der beschwingten Achtlosigkeit der glühweintrinkenden Weihnachtsmarktmenschenmasse die Kultur der Achtsamkeit erwächst.

Leider fehlt jeglicher Hinweis, worauf geachtet werden soll. Daher hier eine kurze Zusammenstellung möglicher Indizien für einen unmittelbar bevorstehenden terroristischen Angriff auf einen Weihnachtsmarkt:

  • Herrenloses
    Herrenlose Taschen, Rucksäcke, Koffer und andere Gepäckstücke, die scheinbar harmlos zwischen, vor und neben den Buden abgestellt sind, sind seit jeher Gegenstände, die höchste Achtsamkeit verdienen. Hier gilt: Nicht berühren, schnell entfernen und den nächsten Polizisten informieren.
  • Unförmiges
    Unter jedem Daunenparka, unter jedem Lodenmantel, ja selbst unter dem selbstgestrickten Norweger-Pullover kann sich ein Sprengstoffgürtel verbergen. Bitte fragen Sie sich bei jedem Menschen, der ihnen entgegenkommt, ob seine Figur natürlich erscheint oder doch eher unförmig. Sprechen Sie solche Menschen nicht an, entfernen Sie sich schnell, aber unauffällig und informieren Sie den erstbesten Polizisten, dem sie begegnen.
  • Schneidiges
    Viele Terrorakte wurden in jüngster Zeit mit Messern, Äxten, Macheten, etc. verübt.
    Achten Sie also auf das verräterische Blinken kalten Stahls in der Menschenmenge. Jeder Messerstecher ist gefährlich! Greifen Sie nicht zur Selbsthilfe sondern bringen Sie sich schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich. Informieren Sie umgehend einen Polizisten.
  • Feuriges
    Wo Millionen von LEDs blinken und leuchten und die Farbe wechseln, wo Grillwürste auf offenem Feuer brutzeln, fällte ein terroristischer Brandanschlag erst einmal gar nicht auf. Ein einziger kleiner Grillanzünder, gut platziert an einer mit halbdürrem Tannenreis dekorierten, alles andere als flammhemmend imprägnierten Holzhütte, genügt, um in wenigen Minuten einen Weihnachtsmarkt in ein flammendes Inferno zu verwandeln. Wo auch immer Sie eine offene Flamme sehen: Schreien Sie laut FEUER! und entfernen Sie sich in Panik. Versäumen Sie aber dabei nicht, den nächstbesten Polizisten zu informieren.
  • Rollendes
    Obwohl alle Weihnachtsmärkte inzwischen von tonnenschweren Pollern gesäumt sind, kann auch die Gefahr von Angriffen mit Fahrzeugen nicht ausgeschlossen werden. Was ein ordentlicher Brummi ist, der schiebt so einen Poller weg wie nichts. Achten Sie also besonders auf die Geräusche schwerer Dieselmotoren und rennen Sie um Ihr Leben, sobald Sie einen Lkw in Ihrer Nähe vermuten. Auf die Benachrichtigung von Polizisten können Sie dabei verzichten, die anwesenden Sicherheitskräfte achten selbst ganz besonders auf Lkws.
  • Fliegendes
    Die Zahl der Besucher eines durschnittlichen Weihnachstmarktes übersteigt leicht die Zahl der seinerzeit im World Trade Center beschäftigten Menschen. Ein Angriff mit Verkehrsflugzeugen auf einen Weihnachtsmarkt ist also ebenso wirksam, wie der Angriff auf Hochhäuser, vermutlich aber sogar leichter zu bewerkstelligen. Achten Sie also auf tieffliegende Flugzeuge der Marken Boeing und Airbus, die sich dem Weihnachtsmarkt überraschend nähern. Werfen Sie sich flach auf den Boden und bleiben Sie dort liegen, bis Sie von den Sicherheitskräften gerettet werden.
  • Knallendes
    Scharfschützen, sog. Sniper, aber auch wahllos drauflos ballernde Terroristen mit Maschinenpistolen können großen Schaden anrichten, bevor sie selbst erschossen werden. Achten Sie daher stets auf die oberen Stockwerke und die Dächer der Gebäude rings um den Weihnachtsmarkt, da dort erfahrungsgemäß die besten Schusspositionen eingenommen werden können. Auch Kirchtürme und ähnliche Einrichtungen sind potentiell gefährlich. Sie sollten daher nie ohne Feldstecher losgehen und mindestens alle 15 Minuten einmal die gesamte Skyline absuchen.
    Entdecken Sie dabei Verdächtiges, informieren Sie unverzüglich den nächstliegenden Polizisten.
  • Berauschendes
    Glühwein, Obstbrände und sogar der sog. Weihnachtsbock führen schnell zu Zuständen der Verwirrtheit und Orientierungslosigkeit, was wiederum zum Nachlassen Ihrer Achtsamkeit führt. Verzichten Sie also beim Weihnachtsmarktbesuch auf alle alkoholischen Getränke und überhaupt auf alles, was Ihre Aufmerksamkeit von Ihrer Achtsamkeit ablenken könnte. Warnen Sie auch alle anderen Marktbesucher vor den berauschenden Wirkungen der angebotenen alkoholischen Getränke. Ggfs. ist es sogar besser, einem Belehrungsresistenten das volle Glas aus der Hand zu schlagen, als zuzulassen, dass seine Achtsamkeit alkoholbedingt nachlässt.
Und nun viel Spaß beim bunten vorweihnachtlichen Treiben!
 


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