hierverbirgtsicheingeheimnis


17. Oktober 2017

 Daphne Caruana Galizia ist tot.
Nach mehreren Morddrohungen starb sie in ihrem 
explodierenden Auto.
Daphne Caruana Galizia wurde 53 Jahre alt.
Sie lebte und arbeitete in Malta.

Ihr Bemühen, zur Aufklärung von Korruption, 
Steuerhinterziehung und Geldwäsche beizutragen, 
wurde ihr zum Verhängnis.

Ihre Informationen hätten hochrangige Mitglieder der 
maltesischen Regierung in Schwierigkeiten bringen können.

Malta ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union.

Von Daphne Caruana Galizia habe ich heute erstmals gelesen. Ein Zeichen dafür, dass ihre Arbeit nach Kräften totgeschwiegen wurde. Ihr gewaltsamer Tod legt die Vermutung nahe, dass es sich nicht mehr primär um den Versuch handelte, sie mundtot zu machen, sondern um einen Akt der Rache, verbunden mit der Absicht, andere Aufklärer einzuschüchtern.

Da hilft es wenig, wenn nun von zweit- und drittrangigen EU-Parlamentariern vom "tragischen Beispiel" und "tiefer Betroffenheit" geredet wird. Es ist unerträglich, wenn, wie zur Entschuldigung mit der Anmerkung "Solche Vorfälle erinnern an Putins Russland" der Mord auch noch genutzt wird, um ein geliebtes Feindbild aufzupolieren.

Wer für sich in Anspruch nehmen will, nicht zum korruptionsbehafteten Teil der EU gezählt zu werden, wer Mafia-Methoden im Umgang mit zu mutigen, zu ehrbaren Bürgern aus tiefster Überzeugung missachtet, der sollte jetzt - endlich - aufstehen und sich in die erste Reihe derer stellen, die den Augias-Stall ausmisten.

Zu diesem Ausmisten gehört es auch, jene in der Sonne der selbstgeschaffenen Legalität leuchtenden "Modelle" zur "Wirtschaftsförderung" zu zerschlagen, mit welchen internationalen Großkonzernen weitgehende Steuerfreiheit verschafft wird, zum Ausmisten gehört es auch, endlich dafür zu sorgen, dass die EU - und innerhalb der EU auch Deutschland - nicht länger als besonders geldwäschefreundlich angesehen wird und dass die innereuropäischen Steueroasen ausgetrocknet werden.

Es sind diese großen Beispiele straflos bleibender "Kumpanei" von Politik und Kapital, die dazu ermuntern, den Bogen weiter zu spannen und die Grenzen des willkürlich für legal Erklärten leichtfüßig zu überschreiten.

Es wird Zeit für den Aufstand der Aufrichtigen und Ehrlichen, es wird wieder Zeit für einen wahrhaft investigativen Journalismus!

Wo Whistleblower - und Daphne Caruana Galizia darf wohl dazu gezählt werden - ihres Lebens nicht mehr sicher sind und die Frage unbeantwortet im Raum steht, ob es nicht der Staat selbst ist, oder ob es möglich ist, dass sich einzelne Staatsorgane die Freiheit nehmen, ihnen unangenehme Wahrheiten durch Mord unter dem Teppich zu halten, kann von Demokratie keine Rede mehr sein!

Und das ist keine maltesische Besonderheit!

Wie soll man sich z.B. das massenhafte Zeugensterben im Umfeld des NSU-Prozesses erklären, selbst wenn man nicht wüsste, in welchem Umfang die Dienste mit ihren V-Leuten in diese Mordserie verstrickt waren?

Auf Malta hat man sich nicht einmal mehr die Mühe gemacht, den Mord als Unfall oder Selbstmord oder gar als "natürlichen Tod" darstellen zu können.

Das ist eine neue Qualität.
Es ist auch ein Zeichen einer sich für unangreifbar haltenden Arroganz!

Edward Snowden hat erklärt, sein Entschluss, die Anonymität aufzugeben, beruhte auf der Einschätzung, auf diese Weise besser vor Maßnahmen seiner Regierung geschützt zu sein. Daphne Caruana Galizia nützte ihr öffentliches Wirken nichts. Hätte sie sich auch nach Russland flüchten müssen?


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beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

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hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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