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7. Oktober 2017

10.00 Uhr AlleinErzPersBeStG - die Lösung für Jamaika

Die Bildung der nächsten Bundesregierung ist von diversen Schwierigkeiten geprägt. Unverträglichkeiten und Abstoßungsreaktionen, bis hin zum anaphylaktischen Schock, lassen immer noch vor Sondierungsgesprächen zurückschrecken. Die Fixierung auf die Differenzen verwehrt immer noch den Blick auf das Verbindende, so dass ich mich als neutraler Außenstehender in der vaterländischen Pflicht sehe, einen Lösungsvorschlag zu präsentieren, der es sowohl den beiden Unionsschwestern als auch Grünen und der FDP ermöglicht, in den nächsten vier Jahren gut und gerne zu regieren.

Die Lösung eröffnet sich, ja die Schuppen fallen annähernd mit Lichtgeschwindigkeit von den tränenumflorten Augen, besinnt man sich auf die großen Gemeinsamkeiten, die überall auf der Straße liegen und nur darauf warten, aufgehoben zu werden.

Niemand, weder Seehofer noch Merkel, weder Lindner noch Göring Eckardt würden sich aus ideologischen oder wahltaktischen Gründen der Aussage in den Weg stellen:

Wir wollen die Situation der alleinerziehenden Personen verbessern.

Alleinerziehende, das bestreitet niemand, sind in besonderer Weise von Armut bedroht und stellen damit einen Schandfleck für das reiche Deutschland dar. Die Ursache für diese Armutsgefährdung besteht darin, dass die Alleinerziehenden dem Arbeitsmarkt nicht oder nur eingeschränkt (und dabei immer noch aus Gründen der Kindesbetreuung die Betriebsabläufe störend), zur Verfügung stehen. Die so dem Produktionsprozess fehlenden Humanressourcen verhindern nicht nur die Ausschöpfung des Wachstumspotentials der Volkswirtschaft, im Gegenteil, sie belasten zusätzlich die sozialen Sicherungssysteme, was wiederum die internationale Wettbewerbsfähigkeit belastet und sogar die Kursentwicklung des DAX beeinträchtigt.

Dieser Analyse können alle zustimmen. Vor allem die FDP sollte dem Weg zur Auflösung dieser Wachstumshemmnisse, den ich hier skizzieren will, freudig zustimmen, doch auch das christsoziale Herz der Bayern, denen Ehe und Familie immer noch wichtiger ist als der kostenlose KiTa-Platz, dürfte dem begeistert zustimmen, wenn der Sonderweg des Alleinerziehens zum Nutzen des gesamten Volkes im neuen Familienrecht eine Besserstellung, ja Angleichung erführe. Die CDU kann die sozialdemokratische Komponente dieser Entwicklung, die sich alleine in dem Begriff "Besserstellung" manifestiert, für sich in Beschlag nehmen und damit der künftigen Nahles-Opposition ein Argument aus der Hand schlagen, während die Grünen an dieser Stelle noch nicht vollends überzeugt sein dürften, was sich aber blitzschnell ändern wird, wenn der Plan konkreter dargestellt wird.

Die Wurzel allen Übels der Alleinerziehenden ist das den Zugang zum Arbeitsmarkt verhindernde Kind. Dem stehen seit dem 1. Oktober 2017 kinderlose Ehepaare in schnell wachsender Zahl gegenüber, deren physische Konstitution die Erzeugung eigener Kinder nicht zulässt, woraus zwar der Schluss gezogen werden kann, die Evolution diskrimiere Schwule und Lesben auf unerträgliche Weise, da die Evolution jedoch keine ladungsfähige Adresse angegeben hat, wird ein diesbezügliches höchstrichterliches Urteil wohl noch auf sich warten lassen - für viele Ehepaare viel zu lange.

Hier einen Ausgleich zu schaffen, soll Aufgabe der bald aus dem Boden des Grundgesetzes zu stampfenden, privatwirtschaftlich geführten "Agentur zur Besserstellung alleinerziehender Personen" sein, welche zunächst umfangreiches Datenmaterial, auch kurze Vorstellungsvideos, aller von Alleinerziehenden betreuten minderjährigen Erziehungsobjekte erfasst und diese den gemeinsamerziehungswilligen Ehepaaren zur Ansicht und Auswahl zur Verfügung stellt.

Wenn die Agentur bei neutraler Würdigung der Sachlage zu der Erkenntnis gelangt, dass das Ehepaar mit Kinderwunsch dem Kindeswohl, vor allem in materieller Hinsicht (anderes entzieht sich der Prüfungsmöglichkeit weitgehend), besser zu dienen imstande sei, als die bisher mit der Erziehung beschäftigte alleinerziehende Person, ist das Sorgerecht über das minderjährige Erziehungsobjekt dem antragstellenden Ehepaar zu übertragen.

Die alleinerziehende Person steht damit unmittelbar dem Arbeitsmarkt uneingeschränkt zur Verfügung, kann ihr Leben selbstverantwortlich gestalten und ist damit offenkundig bereits bessergestellt, was zu beweisen war.

Hier allerdings taucht, nur für die wenigsten erkennbar, ein neuer Knackpunkt auf, nämlich die tief in der bayerischen Seele verankerte, bevorzugte und besonders geschützte Form der einzig wahren Familie. Diese privilegierte Form des Zusammenlebens wird durch die Maßnahmen zur Besserstellung Alleinerziehender, welche ja den Kinderwunsch jeglicher Verpaarungsvariante zu erfüllen ermöglicht, ja Schwule und Lesben dabei sogar bevorzugt, weil die Herstellung von Erziehungsobjekten den Partnern sogenannter "Alt-Ehen" selbst möglich ist, ihnen also keine erweiterten Adoptionsrechte aus dem Fundus der Alleinerziehenden zugestanden werden, bis zur Unkenntlichkeit eingeebnet. Doch diese Sichtweise ist falsch!

Die "Alt-Ehen" sind, wie schon angedeutet, von da an minderprivilegiert. Dies wird die CSU, die sich stets dem Wohl der Privilegierten verpflichtet sieht, nicht ruhen lassen, so dass eine neue gesetzliche Grenze zwischen solchen überkommenen und der Modernisierung der Gesellschaft abträglichen Ehen, in welchen minderjährige Erziehungsobjekte auf herkömmliche Weise per Vaginalpenetration hergestellt werden, und jenen Ehen, bei denen Erziehungsobjekte klinisch sauber in keimfreier Umgebung ohne den Austausch von Körperflüssigkeiten per Zwangsadoption zugeordnet werden, zwangsläufig gezogen werden muss.

Solchen "Alt-Ehen" wird man zwar Bestandsschutz gewähren, der jedoch spätestens mit dem Ableben eines Partners erlischt, es ist jedoch unumgänglich, jegliche steuerlichen und sonstigen Begünstigungen, die noch allgemein für jegliche Art von Ehe gelten, den Alt-Ehen zu entziehen. Für die Zukunft werden standesamtliche Eheschließungen heterosexueller Paare nicht mehr durchgeführt, weil es ihnen an wesentlichen Elementen der modernen Familie fehlt, weil in ihnen diskriminatorische Grundhaltungen herrschen, die in ihrer Rückwärtsgewandtheit an jene schlimmen Zeiten erinnern, deren wir Deutschen uns in ewiger Verantwortung zu erinnern haben.

Es wird daher nicht genügen, heterosexuelle Partnerschaften nicht mehr als Ehe anzuerkennen. Der Gesetzgeber wird im AlleinerziehendePersonenBesserstellungsgesetz auch insofern klare Kante zeigen müssen, als er das Zusammenleben unverheirateter heterosexueller Paare missbilligt und der strafrechtlichen Verfolgung anheimstellt.

Da sich sexuelle Kontakte zwischen Heterosexuellen erfahrunggemäß dennoch nicht vollständig unterbinden lassen, weil primitives Fickverhalten trotz vielfältigster, viel befriedigenderer Spielarten, nicht nur, aber auch von Sexualverbrechern gezeigt wird, ergibt sich hieraus (insgeheim billigend inkauf genommen) der notwendige Nachschub minderjähriger Erziehungsobjekte aus biologischer Nachzucht im gesetzlich geregelten, zwangsläufigen Status des Alleinerziehens, so dass Kinderwünsche moderner Ehepaare prinzipiell dennoch ein ausreichendes Kontingent vermittelbarer Erziehungsobjekte gegenübersteht.

Hier - und das haben die Mitdenkenden unter den Mitlesenden sicherlich schon bemerkt - löst sich auch der gordischen Knoten der Obergrenze.

Nach Inkrafttreten des AlleinErzPersBeStG, werden die Flüchtlingsströme einen weiten Bogen um die Bundesrepublik Deutschland schlagen. Nur wer wirklich politisch verfolgt und mit dem Tode bedroht ist, wird in höchster Not und wenn nirgends sonst Hilfe zu erwarten ist, noch hier um Asyl bitten und dafür ein Leben in mönchischer Abstinenz auf sich nehmen. Schließlich kommen Flüchtlinge nahezu ausschließlich aus Kulturen, die jegliche Form sexueller Betätigung abseits der heterosexuellen Vaginalpenetration als abseitig, abstoßend und vor allem extrem sündhaft empfinden. Auch das Problem des Familiennachzugs stellt sich nicht mehr, da selbstverständlich auch Flüchtlings-Alt-Ehen, so sie denn nicht nach deutschem Recht geschlossen wurden, dem strafbaren Zusammenleben heterosexueller Paare gleichgestellt werden.

Es wird jedoch, sollte sich wider Erwarten ein Mangel an minderjährigen Erziehungsobjekten einstellen, der Agentur zur Besserstellung alleinerziehender Personen gestattet werden, aus Flüchtlingsströmen heraus minderjährige Erziehungsobjekte gegen Entgelt zu erwerben und so auch einen weit vorausschauenden Beitrag zur Vermeidung eines künftigen Fachkräftemangels zu leisten.

 

Ist es nicht wunderbar, wie selbst eine kleine gute Tat unmittelbar einen Rattenschwanz an Wohltaten nach sich zieht?

Hier noch eine parteispezifische Zusammenfassung der Vorteile des AlleinErzPersBeStG:

CSU

Ein frisch aufpoliertes, dem modernen Bayern gerecht werdendes Familien-Ideal, verbunden mit der Argumentationsmöglichkeit, die nicht nur CSU-, sondern auch AfD-Wählern einleuchten dürfte, mit dem AlleinErzPersBeStG sei eine Obergrenze der Dritten Art installiert worden, die in ihrer Wirkung die aus der Luft gegriffenen 200.000 noch weit übertrifft.

CDU

Es kann problemlos weiterregiert werden, weil jeder Koalitionspartner bekommt, was er will, und das ohne zusätzliche Kosten. Da es in keinem betroffenen Politikfeld echte eigene Interessen gibt, ist es leicht, den Stammwählern zu erklären, es handle sich bei der Zustimmung zum AlleinErzPersBeStG um einen Akt staatstragender Vernunft, mit dem wieder einmal die besondere Verantwortung der CDU für Deutschland in Wort und Tat wahrgenommen werde.

FDP

Freiheit für Ex-Alleinerziehende, Erschließung von Wachstumspotentialen, eine neue private Agentur, deren Leistungen nur mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz belastet werden und die Begrenzung der Zuwanderung ohne die freiheitlich-demokratischen Landesgrenzen schließen zu müssen, das ist wie Weihnachten und Ostern an einem Tag!

Grüne

Sieg auf der ganzen Linie! Klare Kante gegen das heterosexuelle Gesocks, das Ende des sentimentalen Gejammers um armutsgefährdete Alleinerziehende, totale Kindeswohlförderung ohne diskriminierende Beschränkungen und obendrauf die Möglichkeit, auch weiterhin intensiv für die Aufnahme von Schutzbedürftigen aus aller Herren Länder einzutreten, ohne sich für die Folgen vor den Wählern eines Tages rechtfertigen zu müssen, weil sie garantiert ausbleiben werden.

Alle miteinander

profitieren zudem in Bezug auf die Erweiterung der Möglichkeiten zur Terrorismusbekämpfung von der neu zu errichteten Erziehungsobjekte-Datei, sowie vom Wiederaufflammen der Begeisterung der Bevölkerung für eine handlungsstarke Regierung, so dass sich Jamaika durchaus zu einer Dauerbaustelle für die nächsten 16 Jahre auswachsen könnte.


 

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hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

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Manfred Gotthalmseder

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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