hierverbirgtsicheingeheimnis


3. Oktober 2017

12.30 Uhr Tag der deutschen Beliebigkeit

Es ist ein Problem, mit dem Widerstand. Erst feiert man die Aufständischen - und dann hat man sie eingemeindet und selbst am Hals. Also hat man den 17. Juni, um den so viele rhetorische Kränze von der herbeigesehnten deutschen Einheit (samt Ostpreußen!) gewunden wurden, der uns mit jedem Mauertoten tiefer ins Herz gegraben wurde, schleunigst entsorgt und vertagt und verlegt.

Bei Wikipedia steht noch geschrieben, es handle sich beim 3. Oktober um den deutschen Nationalfeiertag. Haben wir wirklich einen Nationalfeiertag? Bei Wikipedia steht: "Wegen der Vollendung der Einheit". Nun, man weiß, dass Wikipedia nicht in jedem Fall eine glaubwürdig-korrekte Quelle ist, also denke ich, dass ich mir die Vokabel "Nationalfeiertag" von daher verkneifen sollte.

Bei Wikipedia steht auch, das "Einheitsmotiv" fände sich auch in der "Einigkeit" aus der dritten Strophe, und schon wieder heißt es, es handle sich da um die "Nationalhymne".

Haben wir wirklich eine Nationalhymne? Ja. Haben wir. Das ist sogar im Internetauftritt der Bundesregierung so zum Ausdruck gebracht. Hier

Erstaunlich. Wo doch niemand mehr zu sagen weiß, was eine "Nation" eigentlich sei. Können Sie es erklären? Was ist eine Nation?

Johann Gottlieb Fichte, von dem Wikipedia sagt, er sei ein Philosoph gewesen, meinte bereits 1807, zur Zeit der französischen Besetzung, in seinen "Reden an die deutsche Nation":

Dieses, gleich als ob es eine Grundseuche des ganzen germanischen Stammes wäre, fällt auch im Mutterlande den Deutschen an, falls er nicht durch hohen Ernst dagegen gerüstet ist.

Auch unsern Ohren tönt gar leicht römischer Laut vornehm, auch unsern Augen erscheint römische Sitte edler, dagegen das Deutsche gemein; und da wir nicht so glücklich waren, dieses alles aus der ersten Hand zu erhalten, so lassen wir es uns auch aus der zweiten, und durch den Zwischenhandel der neuen Römer recht wohl gefallen.

So lange wir deutsch sind, erscheinen wir uns als Männer, wie andre auch; wenn wir halb oder auch über die Hälfte undeutsch reden, und abstechende Sitten und Kleidung an uns tragen, die gar weit herzukommen scheinen, so dünken wir uns vornehm,

der Gipfel aber unsers Triumphs ist es, wenn man uns gar nicht mehr für Deutsche, sondern etwa für Spanier oder Engländer hält, je nachdem nun einer von diesen gerade am meisten Mode ist.

Nun gut, von Fichte muss man heute, aus aufgeklärterer, multikulturellerer Sicht, und insbesondere in Anbetracht der unbestreitbaren Tatsachen, auf die hier aus Platzgründen nicht näher eingegangen werden kann, wohl sagen, er sei ein nationalistischer Essentialist gewesen, der vermeinte, insbesondere in der Sprache, deren Verfall er schon vor 210 Jahren beklagte, die Reste der Essenz der deutschen Nation finden zu müssen.

Hätte er seine eigenen Gedanken nicht ungeprüft veröffentlicht, und das zeigt der hier ausgewählte und vorstehend eingefügte Ausschnitt besonders deutlich, hätte ihm das Paradoxe seiner Aussage auffallen müssen. Denn wenn das, was er "die Deutschen" nennt, schon immer sich mit fremden Sprachen schmückte, und sie alles, was ihnen als eigenes Wesen attestiert wurde, gering achteten, ja zu verbergen suchten, dann ist die Essenz des deutschen Wesens die Selbstverneinung und nichts anderes.

Diese Selbstverneinung jedoch überhöht sich dann, verleugnet die Verleugnung und erklärt sie zur stattdessen zur Offenheit, bis zur Wiederauferstehung jener sonderbaren Formel, am deutschen Wesen möge die Welt genesen, was ja nichts anderes heißt, als dass, würden nur alle anderen - unter Führung und nach dem deutschen Vorbild - sich selbst ebenso verleugnen, dann entstünde daraus zwangsläufig die bunteste, vielfältigste und paradiesischste aller Welten. Jeder nehme vom Fremden das Uneigene und Abstechende, kopiere es so gut es geht, und die Welt wandelt sich in ein einziges einiges Schauspielerensemble mit einem großem Fundus an Kostümen und Requisiten, woraus sich - je nach Publikumsgeschmack - jedwede Aufführung gestalten lässt, frei nach Shakespeare "Wie es euch gefällt".

Die Welt als Theater. Die Menschheit als Mimen.

Die Annahme, wer nach Deutschland kommt, müsse ganz von selbst und aus eigenem Antrieb von dem Willen durchdrungen sein, sich zu integrieren, also danach streben, die eigene Sprache und Kultur abzulegen und den Gipfel des Triumphes darin zu sehen, nicht mehr als Türke, Syrer, Afghane oder Nigerianer erkannt, sondern etwa für einen Bayern oder Preußen gehalten zu werden, entspringt jedoch nur der Projektion der eigenen, urdeutschen Gesinnung, das Eigene für gemein, das Fremde jedoch für edel zu halten.

Ein Irrtum, der von sich selbst auf alle anderen Schließenden! Es gibt Nationen, die ihre Nationalität nicht schamhaft hinter Masken und Kostümen verbergen, sich nicht als "Beste Nachahmer" Meriten zu erwerben suchen, sondern ihre originären nationalen Eigenheiten voller Stolz in eigener Sprache und eigener Kultur präsentieren!

Das ist es wohl auch, was der Auslöser für den Nachahmungstrieb der Deutschen bildet: Der insgeheim gehegte Wunsch, selbst auf noch sehr viel mehr stolz sein zu können, als auf das Eigene, und sei es eben darauf, das Fremde so perfekt nachzuahmen, dass das Deutsche darüber zur Unkenntlichkeit verkommt.

Von daher würde Fichte, lebte er heute, der Integrationsbeauftragten des Deutschen Bundestages, Frau Özoguz, sicherlich insoweit beipflichten, dass auch für ihn eine spezifisch deutsche Kultur hinter allem global Entlehnten kaum mehr zu erkennen sei. Doch würde er ihr vehement widersprechen, wenn sie ausgerechnet die deutsche Sprache davon ausnimmt, die er, könnte er heute einen Blick auf die Titelseite der BILD-Zeitung werfen, als "dem Tode geweiht" bezeichnen würde.

Dass wir nun heute den 17. Juni, Version 2.0, begehen, und nach dem Trennungsschmerz und der verzehrenden Sehnsucht der Version 1.0 jetzt schon fast zum dreißigsten Male die Erfüllung dieser Sehnsucht feiern, wird angesichts des bisher Ausgeführten zur Farce.

Wozu Einheit?

Einheit, ich weiß nicht, ob das noch jemand versteht, meint doch zugleich auch eine definierte Einheitlichkeit, Erkennbarkeit, Unterscheidbarkeit, und das noch sehr viel mehr als die Einigkeit aus der Nationalhymne - denn einig kann man sich auch über Uneinheitlichkeit, Unerkennbarkeite und Ununterscheidbarkeit sein, Einigkeit alleine hat noch keine Bindungskraft. Es kann Einigkeit darüber bestehen, einen gebrauchten Diesel gegen 5.000 Euro zu tauschen. Dann wechseln Geld und Auto den Besitzer und noch nach Jahren wird man sich daran erinnern, sich darüber einig gewesen zu sein, ohne dass sich der gamsbarttragende Tiroler Verkäufer und der ankaufende Banklehrling in Anzug und Krawatte jemals wieder begegnen müssten.

Wozu also Einheit?

Die Versuchung, anzunehmen, Einheit sei nur noch erforderlich, um eine für das Regieren erforderliche Abgrenzung zwischen jenen, die der Regierungsgewalt unterliegen, und jenen, die ihr nicht unterliegen, herzustellen, ist groß.

Die Einheit als letzter Notnagel der Legalität?

Die Wiedervereinigung nur ein Akt der Ausweitung des Machtbereiches?

Die Einbürgerungsbehörde als letztes erkennbares Fragment einer Staats- und Machtgrenze?

Mit dem Ergebnis der Bundestagswahl vom 24. September 2017 hat die Wählerschaft erkennen lassen, dass zumindest ein Teil derer, die hier leben und wählen dürfen, die letzten drei Fragen eindeutig mit nein beantwortet.

Da sind wir, nach 210 Jahren, wieder bei Fichte:

Wer es einmal unternommen hat, seine Zeit zu deuten, der muß mit seiner Deutung auch ihren Fortgang begleiten, falls sie einen solchen Fortgang gewinnt; und so wird es mir denn zur Pflicht, vor demselben Publikum, vor welchem ich etwas als Gegenwart bezeichnete, dasselbe als vergangen anzuerkennen, nachdem es aufgehört hat, die Gegenwart zu sein.

Was seine Selbständigkeit verloren hat, hat zugleich verloren das Vermögen einzugreifen in den Zeitfluß, und den Inhalt desselben frei zu bestimmen; es wird ihm, wenn es in diesem Zustande verharret, seine Zeit, und es selber mit dieser seiner Zeit, abgewickelt durch die fremde Gewalt, die über sein Schicksal gebietet; es hat von nun an gar keine eigne Zeit mehr, sondern zählt seine Jahre nach den Begebenheiten und Abschnitten fremder Völkerschaften und Reiche.

Seine Ermahnung, nicht den aktuellen Zustand als den ewig fortwährenden anzusehen, sondern die Entwicklungen in ihrer Dynamik zu sehen und sie aus der Vergangenheit in die Zukunft fortzuschreiben, die laufenden Prozesse also, wie es von Angela Merkel heißt, sie ginge so vor, vom Ende her zu bedenken, fällt in unserer Zeit in taube Ohren.

Égalité, in der französischen Revolution als Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz gefordert, um die Ungleichheit zwischen Adel und Volk aufzuheben, um die angemaßte, ererbte Macht der Aristokratie durch demokratisch übertragene Macht auf Zeit zu ersetzen, hat sich hierzulande wie in einem Säurebad zersetzt, bis von dieser Gleichheit nur noch die Gleichgültigkeit übrig geblieben ist, die unter Verlust jeglichen Engagements für oder gegen etwas in jenem "ist doch egal" oder, noch krasser "ist doch scheißegal" ihren Tiefpunkt erreicht hat.

Das "Wiedervereinigte Deutschland" ist unter dem Gesichtspunkt der "Nation" im Sinne Fichtes nur noch eine leere Hülle, ein nasser Sack, in welchem durch den fortschreitenden Abbau und sogar die Sanktionierung einstiger Werte vermeintlich Platz und Raum für immer mehr widerstreitende Wünsche und Ziele, Werte und Rituale, Interessen und Egoismen geschaffen werden kann.

Es gibt - Fichte rotiert im Grabe! - einen Begriff, mit dem "die Gesamtheit der Merkmale, die ein Unternehmen kennzeichnen und es von anderen Unternehmen unterscheiden", benannt wird, den haben wir, um uns damit zu schmücken, aus dem Englischen übernommen. Er lautet:

Corporate Identity

Bei Coca Cola würden unmittelbar alle Dosen platzen, käme jemand auf die Idee, zu postulieren, Pepsi gehört zu Coca Cola! Bei VW würde der Werkschutz mit Tränengas und Gummigeschossen vorgehen, würden sich Designer von Lada in den Design Studios Einlass verschaffen und beginnen, das VW-Logo neu zu entwerfen. Es ist ein Kennzeichen erfolgreicher Unternehmen, das im Zeitalter der Globalisierung noch wichtiger geworden ist als es schon vorher war, ihren "Markenkern", ihre "Leitkultur" weltweit unverwechselbar bekannt zu machen.

Jenes geografische Gebilde, grob zwischen Rhein und Elbe, Alpen und Nord- und Ostsee gelegen, von Berlin aus in der EU vertreten, wäre, so gallertig und amorph es sich präsentiert, im internationalen Wettbewerb als Unternehmen schon längst untergegangen.

Dass uns - zwei Tage nach der Wahl - von Frankreichs Macron eine Art Übernahme-Angebot zugestellt wurde, sollte zu denken geben. Hier will - überzeichnet ausgedrückt - die Maus den Elefanten reiten. Die wirtschaftliche Potenz, uns nicht in diese kostspielige und kaum erfolgversprechende Fusion einbringen zu müssen, haben wir. Ob die politische Potenz ausreicht, dem überhaupt widerstehen zu wollen, ist schwer zu sagen.

Was feiern wir heute also?


 

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