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22. September 2017

12.30 Uhr Die Leere vor dem Sturm

Noch hält der Hang. Vom Erdrutsch wird erst am Sonntag ab 18.00 die Rede sein. Sie werden sagen: "Er zeichnet sich ab", und, "Es war zwar klar, aber niemand hätte das in dieser Dramatik erwartet."

Die ersten Stellungnahmen:

  • "Trotz herber Verluste; die Wähler haben uns erneut zur stärksten Kraft gemacht, über Koalitionen zu reden ist es jetzt noch zu früh."
  • "Zweifellos haben die Wähler für eine Fortsetzung der großen Koalition gestimmt. Ob es dafür wirklich nicht reicht, werden erst die Hochrechnungen zeigen."
  • "Wenn 42% für die CSU in Bayern auch schmerzlich sind, in keinem Bundesland hat die CDU diesen Wert erreichen können. Das Festhalten an der Obergrenze hat sich als das wirksamste Bollwerk gegen die AfD erwiesen."
  • "Wir danken allen, die uns ihre Stimme gegeben haben. Dass die Stimmung im Lande grüne Themen vollständig überdeckt hat, war uns klar. Wir freuen uns, dass wir wahrscheinlich doch wieder im Bundestag vertreten sein werden."
  • "Klare Kante! Das Wahlergebnis der FDP zeigt, dass mit klaren Aussagen Stimmen gewonnen werden können. Wir danken allen, die für eine freiheitliche, liberale Republik ihre Stimme abgegeben haben. Mit der Rückkehr in den Bundestag haben wir unser Wahlziel erreicht."
Gegen 20.00 Uhr, wenn sich die Hochrechnungen stabilisiert haben, tritt Martin Schulz ans Mikrofon und verkündet die Niederlage der SPD und seinen Rücktritt von allen Parteiämtern.
 
ARD und ZDF überbieten sich darin, mögliche Koalitionen aus den Zahlen herauszulesen, doch es reicht für nichts. Kommentatoren beginnen ernsthaft darüber zu spekulieren, wie lange der Bundespräsident zögern wird, Neuwahlen auszuschreiben.
 
Um 21.45 Uhr, Interview mit Angela Merkel im heute-journal. "Ich bleibe solange kommissarisch im Amt, bis es wieder eine regierungsfähige Mehrheit im Parlament gibt. Von vorgezogenen Neuwahlen halte ich nichts, die würden auch keine Veränderung bringen. Meine Verantwortung für Deutschland kann mir durch dieses Wahlergebnis nicht genommen werden."
 
Am Montag dann das vorläufige amtliche Endergebnis. BILD ruft alle Deutschen auf, auch die kleinsten Hinweise auf das Wirken russischer Hacker zu melden, die Wahl muss angefochten werden.
 
Panikstarre in Berlin. Freude in Ankara. Erdogan gratuliert Angela Merkel zu ihrer verfehlten Politik. Business as usual in Washington. Trump, von Reportern gefragt, wie er den Wahlausgang in Deutschland kommentiert, antwortet knapp, er habe sich noch nicht informiert, für die USA ändere sich nichts. Aus Paris kondoliert Macron, die Deutschen seien ebenso undankbar wie seine Franzosen. Er erwarte für die nächsten Wahlen bei sich ebenfalls eine Cla-tsché - und werde dennoch weitermachen.
 
Doch erstens kommt es anders - und zweitens als man denkt.
 
Es ist die Leere vor dem Sturm, die zu wilden Spekulationen aufreizt. So langweilig der offiziell geführte und medial begleitete Wahlkampf auch gewesen sein mag. Dieses Kribbeln im Bauch, das unbestimmte Gefühl, diesmal könne sich etwas grundlegend ändern, begleitet von Sorge und banger Vorfreude zugleich, das hatte ich seit 1969 so nicht mehr.


Fabian Dittrichs Betriebswirtschaftslehre

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Ebenso empfehlensert:

Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

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Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


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Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

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könnten Sie ihn fortsetzen.


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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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