hierverbirgtsicheingeheimnis



12. September 2017

15.00 Uhr Das ist wieder mal so ein Tag...

Gestern Abend noch die Ansage: Wieder zwei Deutsche in der Türkei festgenommen. Vermutlich aus politischen Motiven.

Heute Morgen in den Nachrichten:

Türkei kauft Luftabwehrraketen von Russland.
Heiner Geißler tot.
Mann mit kleinem goldenen Kreuz um den Hals brutal niedergeschlagen.
Angela Merkel brilliert in der Wahl-Arena.
Hillary hat ein Buch geschrieben.

Was darunter ist die beste, was die schlechteste Nachricht? Aus Sicht des schlafwandelnden Kanzlerkandidaten der SPD könnte die Nachricht von Merkels Show-Einlage die schlechteste gewesen sein, denn als Merkel dem Pflege-Azubi erklärte: "Ich finde es gut, dass Sie wütend sind", könnte ihm klar geworden sein, was er falsch gemacht hatte. Statt in trutzig-demütiger Haltung, mit dem einen Fuß auf dem Boden der noch existenten großen Koalition stehend, mit dem anderen vorsichtig nach dem sicheren Grund der nächsten GroKo tastend, hatte er nicht gewagt, der Platzhirschin mit Wut zu begegnen, wobei unbekannt ist, ob er, selbst wenn er es gewollt hätte, auch nur annähernd die Wut des Pflege-Azubis hätte empfinden können, ohne sich vorher Wut anzutrinken. Das bitte nicht missverstehen. Wer die Alkoholabhängigkeit überwunden hat und in unserer überall von Alkoholdunst durchwehten Welt abstinent bleibt, verdient Hochachtung, wenn nicht gar Bewunderung, was aber nicht gleichzeitig für politische Ämter qualifiziert. Beides hat nichts miteinander zu tun.

Die beste Nachricht könnte für Martin Schulz gewesen sein, dass auch Wahlverlierer, wie Mrs. Clinton, aus ihrer Niederlage mittels Autorenlohn noch Kapital schlagen können - und als Buchhändler hat er sicher noch Beziehungen, die ihm da eventuell so gut helfen könnten, dass sein Bestseller "Warum ich die Wahl hätte gewinnen müssen" schon im Weihnachtsgeschäft 2017 in Millionenauflage von Amazon und den übrigen Buchhändlern im Lande geordert wird.

Aus der Sicht von Wladimir Putin ist sicherlich das Rüstungsgeschäft mit der Türkei ein wichtiger Etappensieg, und das gleich in zweierlei Hinsicht. Erstens werden russische Militärs mit den Waffensystemen als Trainer und Inspektoren mitten ins NATO-Reich Einzug halten und gerade auf dem Gebiet der Integration der neuen Luftabwehrfähigkeiten in das militärische Gesamtsystem nicht umhinkommen, Einblick in streng geheime westliche Dokumente zu erhalten. Auch in der Türkei sind die Waffensysteme über ein digital-virtuelles Aufklärungs- und Kommandosystem vernetzt. Da kann man nicht so einfach eine russische Insellösung für die Luftabwehr isoliert danebenstellen. Zweitens wird man ihn, so wie schon bei Kim Jong Un auffordern, seinen Einfluss geltend zu machen, wenn Erdogan wieder einmal Türkeibesucher ohne Aussicht auf irgendwas verhaften und einkerkern lässt. Auch das ist ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt.

Und weil dies aus dieser Auswahl die einzige Nachricht ist, die von Putin von Belang ist, war mal wieder keine schlechte Nachricht für ihn dabei.

Die schlechteste Nachricht für Angela Merkel bestand wohl darin, dass ausgerechnet ein Christ von Moslems wegen des öffentlich gezeigten Symbol seines Glaubens fast umgebracht wurde, und dass die Medien in diesem Falle die übliche Diskretion in der Berichterstattung vermissen ließ. Statt "Ein Leichtverletzter bei Streit zwischen drei Männern am S-Bahnhof", hieß es bei welt.de überdeutlich: Attacke auf Mann in Berlin – weil er ein Kreuz trug". Wieder ein Eimer Wasser auf die Mühlen der konservativeren Konservativen in der CDU und deren Brüder und Schwestern im Geiste der AfD.

Die nächstschlechte Nachricht für Fr. Dr. Merkel dürften die neuen Luftabwehrraketen der Türkei gewesen sein. Der Anpfiff aus Transatlantika könnte sich ungefähr so angehört haben: Hättest du, Angela, den Erdogan - ohne Not, nur wegen eines TV-Duells mit der Pfeife Schulz - nicht derart vor den Kopf gestoßen, müssten wir uns jetzt nicht schon wieder den Kopf zerbrechen, wie wir die Türkei an der Kandare halten. Noch so'n Ding, und das mit der Kanzlerin kannst du dir ganz schnell abschminken.

Freude, Schadenfreude, dürfte aufgekommen sein, als sie hörte, dass die Clinton offenbar aufgegeben hat und nichts anderes mehr zustandebringt, als ein schäbiges Nachtarock-Buch. Schließlich ist auf der Welt nur Platz für eine wichtigste Frau der Welt. Spieglein, Spieglein, an der Wand!

Alles schön. Nur nichts Wichtiges.

Nichts Wichtiges, im Vergleich zu 9/11 - vor 16 Jahren (mein Gott, so lang ist das schon wieder her). Deshalb hier ein Link zu einer Würdigung der damaligen Ereignisse bei Alles Schall und Rauch. Sollte man wieder mal auffrischen.

 

 

 


Fabian Dittrichs Betriebswirtschaftslehre

verbindet auf einzigartige Weise die wissenschaftliche Basis erfolgreichen Wirtschaftens mit den Warnungen des kritischen Verstandes vor den Folgen der totalen Verbetriebswirtschaftung der Gesellschaft.

Ein Buch, das auf das Verständnis der großen Zusammenhänge abzielt und dabei auf die im Studium überrepräsentierten mathematischen Verfahren, Formeln, Diagramme und Statistiken verzichtet. Ein Buch, dass die Grenzen betriebswirtschaftlicher Modelle aufzeigt und in vielen Bereichen auch die Schnittstellen zur Volkswirtschaftslehre behandelt.

Ein Buch, in dem es nicht um die Techniken, sondern um den Sinn betriebswirtschaftlichen Handelns geht. Konzipiert, um Studienabgängern den Übergang in die Praxis zu erleichtern, dabei frei von "wissenschaftlichem Kauderwelsch" und daher in der gesamten Tiefe für jeden Interessenten verständlich.

Wer es einmal gelesen hat, wird es nicht mehr missen wollen. Daher haben wir die 453 Seiten nicht in preiswerter Klebebindung sondern in dauerhaft strapazierfähiger Fadenheftung binden lassen.

 

 

ISBN 978-3-938175-79-8 --- geb. Ladenpreis 32,00 €

zum Online-Shop


Ebenso empfehlensert:

Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

Holen Sie sich jetzt Ihr Exemplar!


 

Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


LSBTTIQ*-Community (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Menschen, die sich als Queer verstehen).

 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

mehr

 

Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

mehr

 

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

Bücherstube

jetzt bestellen

 


 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

NEU am 31.01.206

- Hier -

,


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -