hierverbirgtsicheingeheimnis



11. September 2017

10.45 Uhr Ein bisschen Schmutz muss sein ... Lalalaa-lalallalalaaa

Die Weidel ist der neue Gysi.

Immer, wenn der Union und der SPD die Muffe ging, die LINKE könne über Gebühr Stimmen am linken Rand einsammeln, fand sich jemand, der bereit war, sich daran zu erinnern, dass Gysi eine Stasi-Vergangenheit gehabt habe. Damit war nach der Wahl auch gleich wieder Schluss, aber in den Wochen vor der Wahl war damit doch genau jener Teil des Publikums zu beeindrucken, der zwar gerne eine sozialere Politik wollte, aber eben keinen Ex-Stasi-Mitarbeiter an der Parteispitze.

Nun hat sich also jemand gefunden, der bereit war eine private E-Mail aus dem Jahr 2013 zu finden und öffentlich zu machen, in der Frau Weidel (die ihre Urheberschaft bestreitet) Sachen geschrieben haben soll, die man nicht schreiben darf. Ich habe keine Ahnung, ob Frau Weidel dies so geschrieben hat, ich weiß allerdings, dass relativ viele Menschen im privaten Umfeld, wenn sie ihre Wut über die ihrer Meinung nach grottenfalsche Regierungspolitik zum Ausdruck bringen wollen, schon mal die Zügel schießen lassen und mit Kraftausdrücken nicht sparen. Wer sich noch nie dabei erwischt hat, Regierende in Gedanken mit unfeinen Kosenamen zu bedenken und in ihnen nur Marionetten höherer Mächte zu sehen, der werfe den ersten Stein.

Erinnert sei in diesem Zusammenhang an den großen Vorsitzenden Franz Josef Strauß, der - nicht etwa im privaten Gespräch - sondern in öffentlicher Rede von Ratten und Schmeißfliegen gesprochen hat, wenn ihm danach war.

Die AfD ist der neue Bürgerschreck.

Das Parteiprogramm der AfD verstoße gegen das Grundgesetz, und zwar gleich gegen vier Artikel, erkennt Heiko Maas, dessen großzügige Auslegung des Grundgesetzes die Meinungsfreiheit per Netzwerkdurchsetzungsgesetz so perfekt zurechtstutzt, dass sie so gleichmaasig aussieht wie ein frisch gemähter englischer Rasen.

Zudem lässt sich fast das gesamte Grundgesetz mit entsprechenden Mehrheiten wie eine Ziehharmonika beliebig dehnen und zusammenstauchen und so den jeweiligen Parteiprogrammen und alternativlosen Entscheidungen unterordnen.

Die Zahl der seit 1949 durchgeführten Änderungen am Grundgesetz und die Zahl jener Gesetze, die "das Nähere regeln" ist beachtlich - und wenn man jeden, der je das Grundgesetz geändert oder gar willentlich verletzt hat, als Verfassungsfeind ansehen wollte - dann wären die Reihen im Bundestag aber stark gelichtet!

Der Gauland ist ein Müllkutscher.

Er hat deutlich gemacht, was er von Frau Özoguz Aussage, es könne keine spezifisch deutsche Kultur festgestellt werden, hält. Nämlich nichts. Und er hat deutlich gemacht, was er von jemandem hält, der so etwas denkt, nämlich auch nichts. Und er hat "entsorgen" gesagt. Entsorgen in Anatolien. Und damit ist er auch noch auf die Zustimmung seiner Zuhörer gestoßen.

Das geht nicht, da muss Strafanzeige gestellt werden und dann muss in den Medien verlautbart werden, die Staatsanwaltschaft ermittle gegen den AfD-Mann.

Politik ist eine hässliche Angelegenheit. Und wo sie wähnt, der Zustimmung des Volkes zu bedürfen, wird sie zur Furie der Demagogie, und wo die Demagogie mächtig ist, wird dem Volke, dem der Kopf verdreht wird, schwindelig und bekommt als Lohn nur Hohn zu hören:

O Urteil, du entflohst zum blöden Vieh, der Mensch ward unvernünftig!
(Aus der Rede Mark Antons an das römische Volk)

Nichts von alledem, was jetzt zum übergroßen Popanz aufgeblasen und mit dramatischen Fanfarenstößen verkündet wird, übertrifft in seiner Bedeutung für die Zeit nach der Wahl die Folgen des in China schon vor Jahren umgefallenen Reis-Sackes.

Es gibt keine objektiven, neutralen Wertungen mehr, sondern nur noch den Versuch, jede Lebensäußerung des politischen Gegners zur Wahlkampfmunition umzuschmieden. Schon Schiller wusste: "Da werden Weiber zu Hyänen ..."

Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
sich alle Bande frommer Scheu;
der Gute räumt den Platz dem Bösen,
und alle Laster walten frei.
Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
verderblich ist des Tigers Zahn;
jedoch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn.
Weh denen, die dem Ewigblinden
des Lichtes Himmelsfackel leihn!
Sie strahlt ihm nicht, sie kann nur zünden,
und äschert Städt' und Länder ein.

Doch auch diese beiden letzten Wochen des Hauens und Stechens werden vorüberziehen, und dann haben wir unseren Spaß gehabt, sind dankbar dass es vorbei ist, und froh, wenn nur irgendwie weiterregiert wird. Egal wie, und egal von wem.

Vielleicht ist das sogar der ganze Sinn des Wahlkampfs.

 


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Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
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hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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