hierverbirgtsicheingeheimnis

6. Februar 2017

11.00 Uhr Herles, der Erhabene

Es scheint so, als seien auf den Almanach des Schwachsinns aus Wolfgang Herles' Feder doch eine ganze Reihe von kritischen Anmerkungen bei "Tichy's Einblick" eingegangen. Genug, um den Erhabenen aufzuscheuchen. Nicht genug jedoch, um auch nur einen Hauch von Einsicht auszulösen.

Seine Reaktion auf die von ihm als unberechtigt empfundene Kritik lautet schlussendlich:

"Und ich werde weiter polemisieren, nach Lust und Laune, und nicht nach irgendwelchen Erwartungen Dritter. Darauf können Sie sich verlassen."

Was er vor dieser Kampfansage geschrieben hat, muss, wenn man seine Sprache verwendet, als eine "Mixtur aus Sendungswahn und Größenwahn" angesehen werden.

Ein Beispiel:

Die Kritik, die ihn erreichte, empfindet er als eine Ausprägung der

Diskursschwäche der deutschen Gesellschaft.

Demzufolge wäre bedingungslose Zustimmung zu seinen Hasstiraden wohl als Diskursstärke zu verstehen!? Erinnert an den Witz, der über Franz Josef Strauß kolportiert wurde: "Jeder darf seine Meinung sagen, vorausgesetzt, es ist meine."

Doch damit nicht genug. "Die Unfähigkeit zum demokratischen Disput", also die Frechheit, Herles' Meinung nicht zu teilen und dies auch zu artikulieren, sei nicht nur "der linksgrünrot vermerkelten Mitte zuzuschreiben", was wohl nur heißen kann, dass Herles sich nun als Opfer rechter Gesinnung darzustellen versucht, was selbstverständlich jede Unflätigkeit im Zurückschießen rechtfertigt. Und weil ein Publizist nur dann Opfer rechter Gesinnung werden kann, wenn er dem Mainstream angehört, pocht er fleißig darauf, dass der Mainstream seine Heimat ist, und dass er bei seinen Kritikern "eine Grundhaltung bürgerlicher Liberalität" vermisst.

Aber lesen Sie bei Gelegenheit selbst weiter. Die Rechtfertigung, die ihm erneut zur Tirade geraten ist, beruht auf der Strategie, Angriff ist die beste Verteidigung. So schießt er aus allen Rohren in alle Richtungen und hofft inständig, dass sich nun möglichst viele getroffen fühlen mögen. Armselig.

Meinetwegen mag Wolfgang Herles weiter nach Lust und Laune polemisieren. Wenn er seine Lust und seine Laune schon für Diskursstärke hält, wenn er sein trotziges "Rabäääähhh!" weiter für den richtigen Weg hält, "mit der Komplexität der Welt umzugehen", dann sei es ihm vergönnt.

Sollte er irgendwann von seinem Lust-und-Laune-Ego-Trip wieder runterkommen, wird es vielleicht sogar wieder Freude machen, seine Artikel zu lesen. Und bis dahin kann man belustigt zusehen, wie der Erhabene sich mit stolzgeschwellter Brust selbst demontiert und nicht aufhört, das zu tun, was er "den Leuten" vorwirft, sich nämlich in den finstersten Farben sein Trump-Bild selbst zu malen.


4. Februar 2017

9.00 Uhr Herles auf Hochtouren

Gut, Wolfgang Herles war schon immer ein Quell blumiger Formulierungen, an denen man durchaus auch immer wieder seine Freude haben konnte. Das war auch bei Karl-Eduard von Schnitzler und Gerhard Löwenthal nicht anders - so lange man nur auf die kunstvoll geflochtenen Wortgirlanden achtete und den Inhalt nur als notwendiges Stützkorsett betrachtete, an dem die Geistesblüten ranken war alles nur schön.

In Folge fünf seines Almanachs des Schwachsinns, veröffentlicht auf Tichys Einblick, ist Wolfgang Herles der Inhalt jedoch vollkommen verloren gegangen. Seine Geistesblüten blühen da auf einem dampfenden Misthaufen, den sie trotz aller Aufgeblasenheit nur notdürftig bedecken.

Herles besudelt Trump. Welch eine Schlammschlacht.

Zwischen Triumphator und Trampeltier, größte Gefahr für die Demokratie in Amerika, Reality very bad scripted, Trash TV, infame Absichten, zynische Zerstörungswut, Irrsinn.

So ungehobelt wie ungebildet, ignoriert die Geschichte, verachtet die Werte, ist nicht an der Realität interessiert. Feind der Konservativen, noch nicht einmal ein Patriot.

Ruiniert das Ansehen Amerikas in der Welt, beleidigt Abertausende aus Effekthascherei, je schneller Trump isoliert ist, desto schneller endet die Selbstisolierung der USA.

Trump, das Symptom, nicht die Ursache, Trump bedroht unseren Wohlstand, haltlose Übertreibung und Vergröberung, Trumps Unvernunft schadet, der Amoklauf des Möchtegern-Cäsaren, Mixtur aus Sendungswahn und Größenwahn, tickt nicht viel anders als ein geistiger Selbstmordattentäter.

Und dies alles ohne ein einziges faktenbasiertes Argument. Ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, die Besudelung zu begründen, das Ausmaß der Unverschämtheit irgendwie zu rechtfertigen.

Ein wahrer Held des Postfaktischen!

Herles auf Hochtouren, nein. Herles total überdreht.
Er sollte mal auf den Drehzahlmesser schauen, bevor sein Motor den Geist aufgibt.

Ich komme aus dem Fremdschämen nicht mehr raus.

 

 

 

Bücherstube


 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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