hierverbirgtsicheingeheimnis


4. Februar 2017

9.00 Uhr Herles auf Hochtouren

Gut, Wolfgang Herles war schon immer ein Quell blumiger Formulierungen, an denen man durchaus auch immer wieder seine Freude haben konnte. Das war auch bei Karl-Eduard von Schnitzler und Gerhard Löwenthal nicht anders - so lange man nur auf die kunstvoll geflochtenen Wortgirlanden achtete und den Inhalt nur als notwendiges Stützkorsett betrachtete, an dem die Geistesblüten ranken war alles nur schön.

In Folge fünf seines Almanachs des Schwachsinns, veröffentlicht auf Tichys Einblick, ist Wolfgang Herles der Inhalt jedoch vollkommen verloren gegangen. Seine Geistesblüten blühen da auf einem dampfenden Misthaufen, den sie trotz aller Aufgeblasenheit nur notdürftig bedecken.

Herles besudelt Trump. Welch eine Schlammschlacht.

Zwischen Triumphator und Trampeltier, größte Gefahr für die Demokratie in Amerika, Reality very bad scripted, Trash TV, infame Absichten, zynische Zerstörungswut, Irrsinn.

So ungehobelt wie ungebildet, ignoriert die Geschichte, verachtet die Werte, ist nicht an der Realität interessiert. Feind der Konservativen, noch nicht einmal ein Patriot.

Ruiniert das Ansehen Amerikas in der Welt, beleidigt Abertausende aus Effekthascherei, je schneller Trump isoliert ist, desto schneller endet die Selbstisolierung der USA.

Trump, das Symptom, nicht die Ursache, Trump bedroht unseren Wohlstand, haltlose Übertreibung und Vergröberung, Trumps Unvernunft schadet, der Amoklauf des Möchtegern-Cäsaren, Mixtur aus Sendungswahn und Größenwahn, tickt nicht viel anders als ein geistiger Selbstmordattentäter.

Und dies alles ohne ein einziges faktenbasiertes Argument. Ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, die Besudelung zu begründen, das Ausmaß der Unverschämtheit irgendwie zu rechtfertigen.

Ein wahrer Held des Postfaktischen!

Herles auf Hochtouren, nein. Herles total überdreht.
Er sollte mal auf den Drehzahlmesser schauen, bevor sein Motor den Geist aufgibt.

Ich komme aus dem Fremdschämen nicht mehr raus.

 

 

 

Bücherstube


 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

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könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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