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24. November 2016

15.30 Uhr Die gute alte Abo-Falle

Angefangen hat alles vor gefühlten 100 Jahren, als gerissen Betrüger amtlich aussehende Rechnungen für die Aufnahme ins Branchenadressbuch verschickten. In der Hoffnung, die Beträge, deutlich unterhalb der 1.000 DM-Schwelle, würden von vielen Kleinunternehmern schlicht zur Zahlung angewiesen, ohne dass dafür eine wirkliche Gegenleistung zu erbringen war.

Dann kamen die vielen Webseiten mit kostenlosen Kochrezepten, kostenlosen Routenplanern und kostenlosen was weiß ich noch alles, die alleine aufzurufen schon von den Betreibern heimtückischer Weise als Abschluss eines Abonnenments gedeutet wurden und mit großer krimineller Energie mit der Eintreibung der Abo-Gebühren, unterstützt von der blinden Justitia, ihren Reibach machten.

Inzwischen sind sie im mobilen Internet unterwegs. Der jüngste große Fall spielt sich auf WhatsApp ab, wo angebliche Flüge von Emirates verlost werden, und wer mitmacht, der hat schon wieder ein Abo für irgendwas abgeschlossen.

Der Gesetzgeber sieht keine Notwendigkeit, dagegen wirklich ernsthaft vorzugehen. Statt dessen hat er mit der Pflicht zum Button "Jetzt kostenpflichtig bestellen" vielen kleinen Internethändlern die Freude beschert, von Abmahn-Anwälten ausgeplündert zu werden.

Wie ticken solche Menschen? Oder stecken wirklich kriminelle Vereinigungen dahinter, Firmen, deren Geschäft der geschäftsmäßige Betrug ist? Welche Lücken in den Gesetzen nutzen sie schamlos aus, um ihre Opfer über den Tisch zu ziehen?

Weil es gefährlich ist, sich mit diesen Banden anzulegen, hat ein Autor, der sich tief und investigativ in die Szene gewagt hat, sein Buch nur dem Pseudonym Andreas Sterntal veröffentlich. Er zeigt auf, wie gearbeitet wird, welche Strukturen existieren und wie clevere Anwälte dabei sind, für jede "verbrannte Masche" zehn neue zu etablieren.

Er hat sein Wissen und seine Erfahrungen in einem spannenden Roman verarbeitet, bei dessen Lektüre einem immer wieder die Haare zu Berge stehen, wenn man erkennt, was im Rechtsstaat alles möglich ist.

Daher der Untertitel: Alles was Recht ist.

 

Wer sich heute die Frage stellt, wie es kommt, dass es immer wieder gelingt, solche Fallen aufzustellen, und wie es kommt, dass die Strafverfolgung hier so lasch ist, wird in "Brieffreundschaft mit einem Abzocker" ein Aha-Erlebnis nach dem anderen finden.

Hardcover, ISBN 978-3-938175-60-6, mehrere, teils farbige Abbildungen, geb. Ladenpreis 16,90 Euro

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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

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könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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