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8. April 2015
 
10.00 Uhr Was Tsipras soll, aber nicht darf
 
Heute ist ein großer Tag für Griechenland, denn Alexis Tsipras ist zu Gast in Moskau,.
 
Wenn zahlreiche Dementis und Beschwichtigungen auch bestreiten, dass es dabei um Finanzhilfen Russlands für Griechenland gehen wird, ist genau dieses Thema vermutlich der Schwerpunkt der Gespräche in Moskau.
 
Wir sehen also einen griechischen Ministerpräsidenten, der sich bemüht, die Forderungen seiner Gläubiger zu erfüllen, indem er eine "Umschuldung" anstrebt. Er tut also im Grunde genau das, was er soll.
 
Wir sehen zudem einen griechischen Ministerpräsidenten, der versucht, das Eis in den Beziehungen zwischen der EU und Russland wieder aufzutauen, in dem er in diplomatischer Mission auslotet, wie und in welchen Schritten die gegenseitigen Handelssanktionen wieder gelockert werden könnten. Er tut also im Grunde genau das, was viele andere EU-Staaten ebenfalls anstreben.
 
Tsipras wird, sollte es zu einer russischen Finanzhilfe kommen, die Bedingungen des neuen Gläubigers akzeptieren, genauso, wie es die alten Gläubiger ebenfalls fordern. Er tut also exakt das Gleiche, was er nach dem Willen von IWF, EZB und EU auch tun soll, wohl aber nur dann, wenn die Konditionen für Griechenland dabei deutlich günstiger ausfallen.
 
Warum der Präsident des demokratisch eingefärbten Feigenblattes der EU-Diktatur, Martin Schulz, da die Backen aufblasen muss, wenn im internationalen Wettbewerb ein günstiges Angebot wahrgenommen wird, bleibt vollkommen unverständlich. Ist es nicht so, dass in der Markwirtschaft gewinnt, wer wettbewerbsfähiger ist? Wird das nicht den Griechen seit Jahren gepredigt, dass sie ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken sollen?
Warum ist denn die EU nicht in der Lage, ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Russland zu stärken, warum kann die EU ihrem Mitgliedsland nicht zumindest die gleichen oder, besser, erheblich günstigere Konditionen anbieten?
Wird Griechenland mit einem russischen Kredit nicht auch wettbewerbsfähiger und erhöht es nicht zugleich auch seine Exportchancen?
 
Die offzizelle Haltung der EU gegenüber Griechenlands Versuchen, aus der Euro-Schuldenfalle zu entkommen, ist heuchlerisch und verlogen.
 
Es geht gar nicht darum, dass Griechenland seine Schulden tilgen soll. Es geht darum, über die unauflösliche Verschuldung Macht über Griechenland zu gewinnen, seine Souveränität und Identität aufzulösen und Hellas zum Brüsseler Protektorat umzugestalten. Erst wenn das gelungen sein wird, kann die "griechische Lösung" als Blaupause für alle weiteren EU-Krisenstaaten verordnet werden - das ist der Weg, auf dem die demokratisch nicht mehr legitimierten Vereinigten Staaten von Europa erzwungen werden sollen.
 
Es geht außerdem darum, den begonnenen Angriff auf die Ressourcen Russlands nicht ins Stocken geraten zu lassen. Gerade ist es gelungen, Putin in den Augen der breiten Masse so schön zum Schurken werden zu lassen, dass die Zustimmung zu einem NATO-Einsatz in der Ukraine schon zum Greifen nahe war, und nun kommt ein griechischer Sozialist daher, und führt aller Welt vor, dass der russische Bär vernünftig mit sich reden lässt, wenn man nur aufhört, ihn permanent und eskalierend zu provozieren!
 
Was Griechenland vorhat, ist vernünftig. Was Griechenland vorhat, dient dem Frieden in der Welt, es dient sogar dem wirtschaftlichen Wachstum der gesamten EU.
 
Was Brüssel dagegen einwendet, ist im höchsten Grade unvernünftig, ja schizophren.
 
Wer dagegen argumentiert, die Europäer seien ja im Grunde nichts anderes, als eine Manövriermasse der USA auf Brzezinksis "Great Chessboard", der möge sich bitte an die Schlacht bei den Thermopylen erinnern. Es waren Griechen, die sich taper gegen eine schier unbesiegbare Übermacht stellten und bis zum letzten Mann die Stellung hielten, was letztlich den Sieg über die Perser ermöglichte.
 
 
„Wanderer, kommst du nach Sparta, verkündige dorten, du habest
uns hier liegen gesehn, wie das Gesetz es befahl.“
– Friedrich Schiller: Der Spaziergang, 1795.
 
Aber, tapfere Männer, die ihrer Verantwortung auch dann noch gerecht werden, wenn es schmerzlich werden könnte, sind in Europa dünn gesät, stattdessen wimmelt es von willfährigen Vasallen, die ihr persönliches Wohlergehen schamlos über das der Menschen stellen, die sie mehr und mehr als ihr persönliches Eigentum betrachten, und die unverdiente Macht, die ihnen zugefallen ist, nutzen, um sich einst freie Bürger untertan zu machen, statt deren Freiheit gegen die immer irrationaler agierende Hegemonialmacht zu verteidigen.
 
 
Werfen Sie heute einen Blick in die Qualitätsmedien. Nur spaßeshalber!
 
 

Die Neuerscheinung im EWK-Verlag
 
Auslieferung ab 18. April 2015
 

Herbert Ludwig, im Internet weithin bekannt durch seinen Blog "FASSADENKRATZER" hat sein neues Buch bei uns herausgebracht.
 
In unserm Online-Shop finden Sie ausführlichere Informationen und eine Vorschau auf den Inhalt.

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
 Förder-Abonnement
incl. ewk - Zur Lage
 
 
Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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