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18. März 2015
 
09.30 Uhr Chaostage in Ffm
 
Monate nach der Inbetriebnahme eines Verwaltungsgebäudes treffen sich eine Handvoll Leute hinter rasiermesserbestücktem Drahtverhau um nachträglich so eine Art Weihe-Ritual zu vollziehen. Die Hexenmeister des Geldes, eingeschwebt auf Mega-Besen von Airbus und Boeing, wollen bei ihrer Schwarzen-Null-Messe unter sich sein.
 
Rauch steigt auf, von brennenden Polizeiautos, doch erreicht er nicht die oberen Etagen des Turmes, kriecht nicht durch die Filter der Belüftungsanlage, bleibt ein prickelndes Schauspiel, das man lächelnd ignoriert und vor dem untertänig hingehaltenen Mikrofon mit staatsmännisch zurückgehaltener Empörung als unangemessen tadelt.
 
Flugs wird getwittert und gepostet, gefacebookt und gewhatsappt was das Zeug hält. Tenor: Die nackte Gewalt die aus der Blockupy-Bewegung zu kommen scheint und ihr angelastet wird, schade nur der Sache. Widerstand ja, aber doch bitte nur im Rahmen von regelmäßig stattfindenden Wahlen. Hier zeigt die Linke/Rechte/Rechte/Linke wieder einmal ihre hässliche Fratze! Und so weiter.
 
Im Fernsehen werden wir am Abend die Bilder von hochanständigen Bankern in dunklen Anzügen sehen, die in seltener Einmütigkeit Europa, den Euro und sich selbst mit ekstatisch verzücktem Blick anbeten.
 
Die Frage braucht gar nicht gestellt zu werden, wer in diesem Spiel die Guten sind, und wer die Bösen. Die Bilder beantworten sie von selbst.
 
Ja, es ist blöd, Polizeiautos anzuzünden.
 
Die Methode, durch Gewalt Aufmerksamkeit erzeugen zu wollen, funktioniert. Die Erwartung, aus Aufmerksamkeit könne Interesse, aus Interesse Verständnis und aus Verständnis endlich "Handeln" werden, ist jedoch, und das wissen wir in Deutschland spätestens seit den Gewaltaktionen der RAF, noch niemals aufgegangen.
 
Dazu bräuchte man, neben der Gewalt der Straße, die Gewalt der Medien, die Deutungshoheit, und die haben nun einmal die anderen und sie lassen kein einziges Argument an die Oberfläche kommen, verweigern standhaft jede Frage nach den Hintergründen der Gewalt, vermeiden es sogar unter Aufbietung höchster Selbstdisziplin, höhnisch und arrogant die verräterische Floskel: "Der getretene Wurm krümmt sich", zu verwenden. Denn das könnte doch den einen oder anderen für einen Augenblick zur Suche nach dem Stiefel bewegen. Bloß nicht!
 
Die sich - und ihren neuen babylonischen Turm der Geldverwüstung - da feiern, haben niemals eine Barrikade auf einer Straße errichtet, haben nie Pflastersteine ausgegraben und Schaufenster eingeschlagen, haben sich nie Straßenschlachten mit Polizisten geliefert oder Autos angezündet. Was also, kann man ihnen vorwerfen?
 
Und kommen Sie mir nicht mit Brecht!
Der alte Knabe war auch nicht immun gegen die Versuchung, Gewalt zu rechtfertigen.
 
Ein Einbruch in eine Bank ist ein Einbruch. Also strafbar.
 
Die Gründung einer Bank ist der Ursprung aller Systemrelevanz! Dafür gibt es den Karlspreis, das Bundesverdienstkreuz und wenn es denn sein muss, auch noch den Orden wider den tierischen Ernst.
 
Ja, es ist blöd, sinnlos und Kraftverschwendung, Steine zu werfen.
 
Das Ergebnis ist doch immer nur das Gleiche. Die Kapitalismuskritik wird diffamiert und mundtot gemacht. Die Demonstranten werden nassgespritzt und suchen mit tränenden Augen das Weite. Etliche haben Platzwunden vom Einsatz von Hightech-Knüppeln, einige werden festgenommen und nur vernommen. Ein paar werden angeklagt und verurteilt. Nach ein paar Wochen ist alles vergessen.
 
Der Krieg, der hier geführt wird, ist nicht auf Barrikaden zu gewinnen. Da müssten diejenigen, die gemeint sind, schon auf der anderen Seite der Barrikaden stehen. Da stehen sie aber nicht, da stehen nur diejenigen, die sich unter dem Stiefel nicht nach links, sondern nach rechts krümmen, während diejenigen, die gemeint sind, vollkommen ungestört und ungerührt weiter ihrem Handwerk nachgehen.
 
Ein Handwerk, das aber wiederum nur straffrei bleibt, wenn diejenigen, die es ausüben, sich gegenseitig dazu die Lizenz erteilt haben.
 
Kleine Falschmünzer werden gejagt, verurteilt und eingesperrt. Hinter hohen, stacheldrahtbewehrten Mauern. (Sonderbar, wie sich die Bilder doch manchmal gleichen!)
 
Große Falschmünzer, die es mit ihrer Geldschwemme schaffen, die Währung von ganz Europa innerhalb nur eines Jahres um ein Drittel ihres Wertes zu berauben, können sicher sein, dass ihr Handeln auch vor den höchsten richterlichen Instanzen am Ende gebilligt wird.
Es gibt Sphären der Macht in Europa, in denen die bloß oft genug behauptete Alternativlosigkeit jeden Gesetzes- und Vertragsbruch rechtfertigt.
 
Aber stellen Sie sich mal hin, und behaupten: Dass ich im Keller meine 50 Euro-Scheine selbst gedruckt habe, war absolut alternativlos, denn sonst hätte meine Familie verhungern müssen!
 
Der Richter wird sich kringeln vor Lachen und ihnen die Alternativen aufzählen:
 
1. Wer arbeiten will, findet auch Arbeit.
2. Wer dennoch vorübergehend keine Arbeit hat, wird mit Hartz-IV am Leben gehalten.
3. Hätten Sie gespart, könnten Sie jetzt vom Ersparten zehren.
4. ... und so leicht verhungert man nicht!
 
Wer diejenigen treffen will, die über Recht und Gesetz stehen, muss mit den gleichen Waffen kämpfen und sie da treffen, wo wirklich Wirkung erzielt wird.
 
 
 
 
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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