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10. März 2015
 
10.30 Uhr Risiken und Nebenwirkung der gelebten Meinungsfreiheit
 
Am 27. Februar hatte ich den Fall eines 17-jährigen Schülers besprochen, der im Zusammenhang mit dem Besuch der Bundeswehr in seiner Schule einen verschärften Verweis erhielt, weil er es wagte, dem Jugendoffizier der Bundeswehr Fragen zu stellen, die dem Direktor seiner Schule missfielen. (hier) Die Bundeswehr hat sich meines Wissens in keiner Weise getroffen gefühlt oder gar beschwert.
 
Der Vorgang hatte auch in der überregionalen Presse ein gewisses Echo gefunden, wobei allerdings zum Teil Tatsachen nicht oder falsch berichtet wurden. Daher habe ich mich gefreut, gestern eine Mail aus Bamberg zu erhalten, mit der über Verlinkungen Zugang zu einer Reihe von Dokumenten verschafft wurde, die das Vorgehen der Schulleitung der Graf Stauffenberg Wirtschaftsschule in Bamberg noch unerträglicher empfinden lassen.
 
Da ist zunächst einmal eine schriftliche Stellungnahme des Schülers selbst, dem inzwischen mit zwei weiteren Verweisen klar signalisiert wurde, dass die Schule keinesfalls gewillt ist, auf dem Wege einer Deeskalations-Strategie wieder Frieden im eigenen Hause herzstellen.
 
Ich kann mich gut in die Lage eines 17-Jährigen versetzen, der - überzeugt, das Richtige zu tun - von allen Seiten angefeindet wird und nun versucht, sich an allen Ecken und Enden zu rechtfertigen. Das zu lesen ist bedrückend, und es ist beschämend, dass ein Schüler in Deutschland veranlasst ist, seinen Versuch, eine Diskussion über Sinn und Unsinn von Kriegen und kriegerischen Handlungen zu führen, auf diese Weise verteidigen zu müssen.
 
Wenn in diesem tragischen Spiel jemand einen verschärften Verweis verdient hat, dann wohl eher der Schuldirektor, dessen Auffassung von Demokratie und Meinungsfreiheit zwar nichts mit Pädophilie zu tun hat, aber dennoch die Psyche seiner Schüler nicht minder beschädigt als es mit erzwungenen sexuellen Übergriffen der Fall wäre. Hier werden Schüler nicht nur für das Funktionieren im Job abgerichtet, es wird auch noch versucht, sie soweit zu verbiegen, dass Ihnen das eigene Denken und die Äußerung der eigenen Meinung, soweit sie sich nicht mit den Auffassungen der Autoritäten deckt, als ausgesprochen gefährlich und für das berufliche Fortkommen ausgesprochen schädlich erscheint.
 
Welche Heuchelei, wenn einerseits Krokodilstränen im Gedenken an Sophie Scholl vergossen werden und andererseits schon wieder Hausmeister an den Schultüren nach "Flugblättern" suchen und die Polizei gerufen wird, wenn sich einer der Durchsuchung seines Rucksacks oder gar einer Leibesvisitation widersetzt.
 
Es war zu allen Zeiten einfach und ist auch heute noch einfach, einfach gar nicht zu denken, sondern sich leiten zu lassen. Da kann man sich wohl und geborgen fühlen in der großen Masse und kann sich in der trügerischen Sicherheit wiegen, für nichts verantwortlich zu sein.
 
Es ist ein bisschen komplizierter, selbst mit dem Denken anzufangen, zu eigenen Überzeugungen zu gelangen, vielleicht auch noch nach Gleichgesinnten zu suchen und sich mit diesen insgeheim auszutauschen.
 
Es ist verdammt schwer, sich als Einzelner mit seiner Meinung zu Wort zu melden und sie standhaft gegen eine Phalanx von schnell aufgebrachten Sprachrohren der political Correctness zu vertreten, ihrer Macht ohnmächtig ausgeliefert zu sein, und dennoch den eigenen Standpunkt nicht zu verraten.
 
Daher bitte ich Sie alle, den Brief des Jugendlichen zu lesen.
Sie können ihn hier als pdf herunterladen.
 
Soweit Sie Kontakt zu Schülern oder Lehrern oder Politikern haben, bitte ich Sie, diesen Brief zum Anlass zu nehmen, Diskussionen über den Stand der Demokratie und der Meinungsfreiheit in Deutschland im Allgemeinen und an deutschen Schulen im Besonderen aufzunehmen. Das erfordert Mut, ja. Aber wer da nun kneift, fällt dem jungen Mann, um den es geht, letztlich auch in den Rücken. Es soll ja niemand dessen Meinung verteidigen, auch wenn das nicht das Schlechteste wäre. Es soll aber jedermann die Meinungsfreiheit verteidigen, denn die ist unser aller Gut - und wo sie mit Füßen getreten wird, werden wir alle mit Füßen getreten.
 
Und dann habe ich da noch etwas für Sie. Eine tiefschwarze Ballade des zu Unrecht weithin unbekannten Martin Morlock. Mir ist sie vor ungefähr 35 Jahren zum ersten Mal untergekommen. Irgendwo hab ich den Text auch noch als Fotokopie. Im Netz gibt es ihn nicht, aber es gibt eine gesprochene Version als youtube video - und die empfehle ich allen Lehrern und Schuldirektoren, allen Eltern und Erziehern und vor allem allen Schülern. Zeigt Morlock doch an einem drastischen Beispiel, wie leicht es ist, sich mit der Masse ins Unglück zu stürzen, und wie schwer es ist, da nicht mitzutun.
 
https://www.youtube.com/watch?v=ib-5W3CTfMY
 
Noch mehr Informationen zum Fall finden Sie auf der Homepage der Bamberger VVN-BdA Jugendgruppe, auf der Sie ruhig auch weitere Seiten aufschlagen dürfen.
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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