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9. März 2015
 
10.00 Uhr Aufstand der Ungerechten
 
Nimmt man für einen kurzen Augenblick die Sichtweise der Ungerechten ein, dann wird die Welt übersichtlich und einfach.
 
Dann verstehen wir, dass die SPD ihren Fraktionsvorsitzenden Oppermann an die Rampe schickt, damit der dort verkündet, den Griechen ginge es immer noch viel zu gut, man dürfe ihnen nicht vorschnell noch mehr Geld geben, denn deren jüngstes Reformkonzept habe einfach noch zu viele Lücken.
 
Da ist alles ausgeblendet, was das Bild stören könnte.
 
Sozialkahlschlag in Griechenland? Was geht das einen deutschen Sozial-Demokraten an? Rettung der Banken durch angebliche Rettung Griechenlands - das hat so ein Sozi seit Schröders Kanzlerschaft vermutlich noch nie gedacht, höchstens einmal strikt als "Blödsinn" von sich gewiesen. Dass gar der ewige deutsche Exportüberschuss zwangsläufig zu ewigen Schulden bei unserer ausländischen Kundschaft führen muss, solche Flassbeck'schen Phantasien sind so was von egal, dass man sich noch nicht einmal die Mühe machen muss, sie bewusst zu ignorieren.
 
Die Welt der Ungerechten ist einfach. Wer Schulden hat, muss bluten. Auf die Umstände im Einzelnen kommt es nicht an. Wo wäre denn die Mafia heute, wenn sie auch nur einmal einem Schuldner entgegengekommen wäre? Richtig: Das wäre bestenfalls noch eine Unterorganisation der Caritas. Hört mir doch auf, mit eurer Sozialromantik!
 
Wir verstehen auch, dass die NATO nun unbedingt ein großes Seemanöver im Schwarzen Meer abhalten muss. Verdammt noch mal, nun haben die Separatisten doch tatsächlich ihre schweren Waffen abgezogen. Sagen wir halt einfach: "Wir können das nicht bestätigen".
Und wenn es Explosionen in Donezk gibt, dann sind das bestimmt wieder die Separatisten, die sich selbst mir ihren schweren Waffen beschießen, um die ehrenwerte ukrainische Armee neuer Gräueltaten bezichtigen zu können. Wir wissen aber: Poroschenko tut so was nicht.

Mit den Kriegsschiffen im Schwarzen Meer - ist ja internationales Gewässer - provozieren wir ja auch niemanden. Allerdings ist es eine Frechheit, dass sich da auch russische Schiffe und Flugzeuge befinden. Haben die uns um Erlaubnis gebeten? Was bilden die sich ein?
 
Das Kampfblatt Focus titelt in schönstem Easy-German-for-Dummies:
Vor Nato-Manöver: Russen-Flieger über Schwarzem Meer gesichtet
 
Europa braucht die "Europäische Armee". Alles was schießen kann unter Junckers Oberkommando - damit der Russe das Fürchten lernt. Uschi ist auch dafür, überhaupt sind alle dafur, bis auf den verschwindenden Rest von Opposition, die den Deutschen Bundestag noch ziert. Wenn das endlich geschafft sein wird, gibt es endlich den blöden Parlamentsvorbehalt nicht mehr. Dann ist auch die Bundeswehr keine Parlamentsarmee mehr, sondern eine Kommissionsarmee. Dann gibt es kein Halten mehr. Dann macht es die EU so, wie es die USA vormachen. Immer feste druff! Von wegen, noch länger von Russland bedrohen lassen. Dass Russland in den letzten 70 Jahren kaum einen Krieg angezettelt hat, war doch nur Propaganda. Selbst unschuldig dastehen, aber diejenigen, die auf der Welt Freiheit und Demokratie verteidigen als Kriegstreiber beschuldigen. Das könnte denen so passen. Mit einer schlagkräftigen Armee kann Europa endlich mit diesem Ungeist des Moskauer Pazifismus aufräumen. Wir werden sie schon zwingen, zu den Waffen zu greifen!
Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.
Und wenn der Ungerechte Geld braucht, um seine Manöver und seine Kriege zu finanzieren, dann druckt er sich einfach welches. Natürlich muss er strikt darauf achten, dass dieses Geld nicht in die falschen Hände kommt. Deswegen geht von der Draghi Billion ja auch kein Cent an Griechenland. Nee, nee! Die Griechen müssen selber sehen, wie sie an Geld kommen. Die EZB haut jetzt jeden Monat 60 Milliarden Euro raus. Ziel ist offenbar, den DAX bis zum Jahresende auf 16.000 Punkte hochzuprügeln. Das nennt man in Brüssel "Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit", Inflation anzetteln auf dem Börsenparkett und dann doch noch eine Transaktionssteuer einführen, von der schon jetzt angenommen wird, dass sie - käme sie denn - Deutschland jährlich 45 Milliarden in die Staatskasse schwemmt.
Aber warum sollte sie kommen? Deutschland hat seine schwarzen Nullen. Da nehmen wir lieber die Rente mit 63 und den Mindestlohn wieder zurück, bevor wir uns am hart verdienten Spekulantenreichtum vergreifen.
 
 
Geht ja gar nicht anders. Auf dieser Welt muss jeder sehen, wo er bleibt, und dass es überall, wo es Sieger gibt, auch Verlierer geben muss, das erkennt man doch schon beim Fußball. Wenn Augsburg dieses Wochenende Wolfsburg geschlagen hat, dann heißt das doch für Wolfsburg auch nur, in den nächsten Spielen noch härter, noch ehrgeiziger, noch verbissener auf den Ball und auf den Mann loszugehen. Was zählt, sind die Siege, nicht die Kollateralschäden.
 
 
Und, siegen, das wollen wir doch alle.
Den Verlierern ist nicht zu helfen. Die stehen auf der falschen Seite - und sind noch stolz drauf.
 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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