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1. März 2015
 
11.30 Uhr Who killed Boris, Wladimir?
 
Bis heute, 10.00 Uhr, war das, was Sie hier nun lesen, streng geheim. Wladimir kontaktierte mich auch heute, wie jeden Sonntag, Punkt 10.00 Uhr MEZ über unsere noch geheimere Kommunikationslinie, von der ich nur verraten kann, dass sie nicht auf elektronischer Basis arbeitet, also der NSA bisher verborgen geblieben ist.
 
Wir sprechen seit vielen Jahren miteinander. Immer sonntags, von 10.00 bis 10.15 Uhr. Wir philosophieren zumeist erst ein bisschen über die ganz großen Menschheitsfragen, dann gibt er mir Anregungen für meinen nächsten Paukenschlag, die ich meistens auch aufgreife, und zum Schluss bekomme ich den ganz heißen Tipp, der es mir ermöglicht, noch gar nicht eingetretene Geschehnisse, von denen Wladimir jedoch schon Kenntnis hat, so weit publizistisch vorzubereiten, dass ich als einer der Ersten mit fundierten Rechercheergebnissen meine Deutung im Netz verbreiten kann.
 
Es war am letzten Sonntag, als mir Wladimir in der Schlussphase unseres Gesprächs anvertraute, dass Boris Nemzow am Freitag am späten Abend erschossen würde.
 
"Keine Sorge, Wolfgang", meinte er, "ich habe das nicht angeordnet, ich habe aber auch nicht angeordnet, es zu verhindern, was ganz einfach gewesen wäre. Im Gegenteil, ich habe dafür gesorgt, dass dort, ganz in der Nähe des Kremls, wo er von einer britischen Agentin hingelockt werden wird, keine störenden Polizisten Streife gehen, reiten oder fahren."
 
"Das werden Sie dir aber trotzdem in die Schuhe schieben."
 
"Natürlich werden sie es mir in die Schuhe schieben. Aber weißt du, Wolfgang, in meinen Schuhen ist viel Platz, und wenn ein Paar voll ist, stelle ich das nächste vor die Tür. Santa Claus liefert täglich, manchmal einen ganzen Cola-Truck voll übler Brühe."
 
"Ja", fragte ich zurück, "meinst du nicht, Wladimir, dass dir das irgenwann wirklich gefährlich werden könnte. Es gibt ja neben Boris noch viele, viele Russen, die sich mit Jelzin im Ausverkauf Russlands einig waren und dich einfach nur weghaben wollen, koste es was es wolle?"
 
"Du musst das langfristig sehen, Wolfgang, und du musst, wie ich, nicht nur von den westlichen Diensten lernen, sondern auch, sie mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen. Was haben die Amis denn mit dem World Trade Center abgezogen? Die wussten ganz genau, dass ein Anschlag geplant war. Sie wussten sogar, dass die Idioten, die tatsächliche meinten, nach ein paar Flugstunden auf einer Czessna mit großen Jets das Pentagon und die Zwillingstürme tödlich zu treffen, das niemals schaffen würden. Also haben sie die Jungs ausgeschaltet, die Sache selber in die Hand genommen - und die ganze Welt war gezwungen, ihnen zu glauben, weil man eben nichts bezweifelt, was offiziell vom Weißen Haus kommt."
 
"Bist du da wirklich ganz sicher, dass dir eine solche Schweinerei auch gelingt? Ist doch eigentlich gar nicht dein Stil."
 
"Nun, ich weiß, dass Boris sterben wird. Ich hätte ihn nur einsperren lassen können, einen Prozess veranstalten, ihn für Jahre ins Gefängnis werfen und dann, bei günstiger Gelegenheit begnadigen, wie Chodorkowski. Und, was hätte ich davon gehabt, wieder nur ein jahrelanges Drama, mit dem guten unschuldigen Michail als Märtyrer und dem bösen, bösen Wladimir hinter seiner dicken Kremlmauer.
 
Glaub mir, das geht jetzt ganz schnell über die Bühne. Ich verliere einen engagierten Kritiker, und die Opposition verliert ihn ebenfalls. Meine Polizei wird Spuren finden, die nach Moldawien weisen, und die westlichen Spürhunde, die ich einladen werden, die Ermittlungen zu unterstützen, werden die gleichen Spuren finden und sie für echt halten, weil sie die für sie ebenso offen daliegenden Spuren, die nach London führen, schlicht nicht wahrnehmen werden. Also wird man zähneknirschend zusehen müssen, wie ich meinen Krieg gegen den Terror in Moldawien ausweite."
 
"Das ist ja echt fies, Wladimir? Und du meinst, du kommst damit durch? Ich meine, bei dir zuhause? Wird das nicht ein gefundenes Fressen für deine Opposition und die vielen Verschwörungstheoretiker, die wieder tausend Indizien dafür finden, dass doch du am Ende alleine Schuld sein wirst?"
 
"Politik geht heute nun mal so. Und was der kleine Bush konnte, das kann ich schon lange. Zugegeben, die Amis sind noch leichtgläubiger als meine Russen, aber wenn ich den Anführer der Terroristen aus seinem Versteck in der Nähe von Cahul herausgebombt haben werde, dann muss die Regierung von Gaburici zurücktreten - und die dann anstehende Wahl werden die russlandfreundlichen Moldawier gewinnen. Auch das ist schon vorbereitet. Soll ich dir schon mal das Wahlergebnis durchgeben ...? Schade, unsere Zeit ist um. Mach was draus. Nächsten Sonntag weißt du mehr, und dann sag ich dir, was du dazu schreiben sollst. Bis dann..."
 
Soweit das Gespräch vom letzten Sonntag, das mir Wladimir heute zur Veröffentlichung freigegeben hat. Er meinte abschließen noch: "Schau doch heute mal bei FOCUS-online rein. Die hatten auch ihren vorbereiteten Text. Den hab aber nicht ich diktiert, aber, glaub mir, am Mittwoch hab ich den schon gelesen, druckreif, so wie er an die Redaktion versandt wurde".
 
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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