Reset - home - neu laden

 Start

 Paukenschläge

 Tageskommentare
 Bücher  Kontakt  Impressum

aktuell: Vergatterung BDSG
 Geld Gesundheit  Gastbeiträge

 
 

27. Februar 2015
 
10.00 Uhr Erst wenn das letzte Hirn gewaschen, der letzte Pazifist
 
mundtot gemacht und die letzte Pflugschar zu Schwertern umgeformt sein wird, werden sie erkennen, dass man Krieg nicht essen kann.
 
Das Bestreben, die alte germanische Kriegslust wieder aufleben zu lassen, konzentriert sich in bemerkenswerter Weise da, wo junge, noch leicht beeinflussbare und vor allem leicht disziplinierbare Menschen in Massenveranstaltungen von schnieken Jugendoffizieren in den Bann von Uniformen und hehren Worthülsen gezogen werden können.
 
Die Rede ist von den zunehmenden Auftritten der Bundeswehr bei Berufsorientierungstagen in Schulen.
 
Die Rede ist vor allem davon, dass Schüler, die sich dieser Indoktrination verweigern oder es gar wagen, den Herren Offizieren mit der Äußerung einer eigenen, kriegskritischen Meinung das Konzept zu vermasseln, inzwischen von den Schulen nicht etwa für die erkennbare intellektuelle Auseinandersetzung mit einem der problematischsten Themen der Menschheit gelobt werden - sondern mit Polizeigewalt und Schulverweisen zu untertänigem Verhalten gezwungen werden, wollen sie nicht ihre weitere schulische und spätere berufliche Laufbahn auf's Spiel setzen, nur weil sie in jugendlich-emotionaler Überzeugung einmal wagten, sich den Vertretern der Macht mutig in den Weg zu stellen.
 
Hier die vermutlich jüngste und in meinen Augen perfideste Machtdemonstration des neu entstehenden Schulisch-militärischen-Komplexes:
 
An der städtischen Graf Stauffenberg Wirtschaftsschule zu Bamberg (für alle unter 50: Graf Stauffenberg war der, der am 20. Juli 1944 versuchte, den Führer in die Luft zu sprengen) fand ein solcher Orientierungstag statt.
Der Bayerische Rundfunk bringt dazu eine etwas weichgespülte Version der Ereignisse, in der es unter anderem heißt, "der 17-jähirge Schüler soll sich daran gestört haben und einen Offizier verbal angegangen sein".
 
Die Folge für den Schüler: Ein verschärfter Verweis.
 
An anderer Stelle im Netz gab es ein Interview mit dem Schüler, der dort erklärte, er habe sich geweigert, mit den Bw-Offizieren für ein "Erinnerungsfoto" zu posieren. Das habe ihm letztlich den Verweis eingebracht. Dieser Verweis erging am Folgetag, nachdem er sich im Beisein seines Vaters, eines Vertrauenslehrers, seiner Klassenleiterin, des Direktors und dessen Stellvertreters, sowie auch vor den Hausmeistern zu rechtfertigen hatte. Unter anderem dafür, dass er seine Meinung "beharrlich" vertreten habe.
 
Der Verweis beinhaltet zudem einen "Maulkorb" dergestalt, dass er für einen erfolgreichen Abschluss an seiner Schule darauf zu achten hätte, Äußerung seiner "extremistischen politischen Meinung" zu unterlassen.
 
Ja, und da stellen sie sich hin, die Gutmenschen mit Befehlsgewalt, und erinnern in Sonntagsreden an die Schrecken des Nationalsozialismus, stellen empört die Frage, warum Hitler so viele Anhänger und so viele, viele Mitläufer hatte, vor allem aber, warum es zu keinem offenen Widerstand kam, warum das Volk nicht wagte, "das Land vom Tyrannen zu befreien", und scheuen sich nicht, schon wieder jeden Andersdenkenden auszugrenzen und zum Schweigen zu bringen.
 
Den Machthabern des "Unrechtsstaates "DDR"" wirft man immer noch vor, dass jungen Menschen, die weder für die -noch in der - Partei waren, jegliche Karrierechance verbaut wurde - und kann es sich nicht verkneifen, zu den gleichen Mitteln zu greifen, wenn sich einer junger Mann hinstellt und sich weigert, zusammen mit Führungskräften der staatlich legitimierten Kriegshandwerker auf einem Foto festgehalten -und damit für die Öffentlichkeit vereinnahmt zu werden.
 
Ja, Herr Gauck, was halten Sie davon?
 
Da zeigt doch mal eine Schulleitung in aller Deutlichkeit, dass Ihre starken Worte von der neuen deutschen Verantwortung angekommen sind. Die deutsche Jugend wird aus der Hängematte der Spaßgesellschaft geholt und wieder auf Wehrbereitschaft hin erzogen.
 
Zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl, flink wie die Windhunde. Das hat doch immer noch einen faszinierenden Klang, nicht wahr ...? Den lässt man sich doch von so einem pazifistischen Lümmel nicht kaputtmachen.
 
Klasse!
 
P.S.: Das Interview ist nicht ganz aus dem Netz, ich habe mich aber entschieden, nicht darauf zu verlinken.
 
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
gleich bestellen
 
 
 
 
 

 
 
 
Sie kennen EWK-Zur Lage noch nicht?
Das sind - alle 2 Monate - rund 20 Seiten mit einem Überblick über die aktuell absehbaren Entwicklungen in der Welt, in Europa und in Deutschland.

Die Einzelausgaben gibt es zum Download als pdf zum Preis von 11,90 Euro,
wovon 1,90 Euro als Mehrwertsteuer zum ausgeglichenen Haushalt beitragen.

Ein Abonnement für ein Jahr - das von mir so genannte "Förder-Abo" - sichert
Ihnen die Zusendung jeder Ausgabe sofort bei Erscheinen, außerdem gibt es
für Förder-Abonnenten ein Begrüßungsbuch und versandkostenfreie Lieferung
auf Rechnung bei Bestellungen beim EWK-Verlag.
 
aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
 Förder-Abonnement
incl. ewk - Zur Lage


 
 
Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

zum Online-Shop



 

Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -