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25. Februar 2015
 
15.30 Uhr Die Dramatisierung des Banalen
 
Ja, es ist ärgerlich, wenn der Parkplatz vor deinem Haus, den du schon als dein Privateigentum angesehen hattest, plötzlich vom Nachbarn besetzt wird.
"Warum tut er das?", fragst du dich - und kommst einfach nicht auf die richtige Antwort.
Er tut das, weil er's kann, weil er's darf - und natürlich, weil er dich ärgern will.
 
Mit Tschinderassabumm haben US-Militäreinheiten an einer Truppenparade in der estnischen Stadt Narva teilgenommen. Ein paar hundert Meter von der russischen Grenze entfernt.
Warum tut der Ami das? Weil er's kann, weil er's darf - und natürlich weil er den Russen ärgern will.
 
In der Westukraine haben britische Soldaten begonnen, ukrainische Soldaten zu trainieren, mitten in den mühsam beginnenden Waffenstillstand und den Abzug schwerer Waffen hinein.
Warum tut der Tommy das? Weil er's kann, weil er's darf - und natürlich weil auch er den Russen ärgern will.
 
Warum leckt sich der Hund den Schwanz? Weil er's kann.
 
Warum hat Putin eigene Truppen in Russland stationiert, warum an der Grenze zur Ukraine?
Weil er's kann, weil er's darf - und er das, nämlich dass er es kann und darf, den anderen zeigen will.
 
Warum sind in letzter Zeit so viele russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum beobachtet worden, manche dicht an der Grenze zu nationalen Lufträumen unfreundlicher Staaten?
 
Weil sie es können und weil sie es dürfen.
 
Das Zurschaustellen militärischer Präsenz und Potenz, die Kraftmeierei vor dem Gartenzaun des Nachbarn, das alles gehört in das Handbuch der Psychotherapie unter dem Stichwort: Exhibitionistische Überkompensation von Minderwertigkeitskomplexen. Wo der Blitzer blankzieht, indem er den Mantel plötzlich aufreißt, lässt der Feldherr seine Truppen antreten und ihre hochglanzpolierten Mordwaffen präsentieren. Seht her, wir haben die Größten.
 
Natürlich wissen beide Seiten, dass solche Gesten den Gegner nicht erschrecken. Selbst die sogenannte neue Speerspitze der NATO, mit Deutschland als Spitze der Spitze, wird ebensowenig in der Lage sein, einen Krieg anzuzetteln, wie sie in der Lage ist, irgendeinen Einfluss auf seinen Verlauf zu nehmen. Das ist wie ein bisschen Extra-Lametta an der Brust des Helden - was zwar schön leuchtet, aber eben halt nicht kugelfest macht.
 
Wenn das Gehabe den Gegner nicht beeindrucken kann, wen soll es dann beeindrucken?
 
Nun, es eigentlich ganz simpel. Alles zielt auf Tom und Jerry in den USA, auf Peter und Rose im Rest des Empires, sowie auf Hinz und Kunz in good old Germany - sowie auf Igor und Petrownaja in den Hügeln hinter Moskau.
 
Das Signal soll die Menschen hinter ihren Anführern versammeln und den Glauben an ihre Kraft und Kühnheit stärken, damit sie weiterhin bereit sind, ihre Zeit, ihr Geld und - wenn es verlangt wird - auch ihr Leben einzusetzen, wenn es wieder einmal heißt: Wir alle müssen Opfer bringen für die große Sache.
 
Zugleich wird jede Kraftmeierei des Gegners genutzt, um aus seinen vollkommen legalen Aktivitäten ein Feindbild zu zimmern, dass wiederum allen, von Tom und Jerry bis Igor eingehämmert wird, damit sie nicht nur überzeugt sind, dass der eigene Boss der größte ist, sondern auch davon, dass der Feind schon zum Sprung ansetzt, wenn nicht gar schon gesprungen ist.
 
Was sich tatsächlich abspielt, sind Banalitäten. Zum Teil aus der Sphäre des absolut Normalen mit dem grellen Scheinwerfer der Propaganda herausgestochen, zum Teil provokantes Protzgehabe, jedoch ohne jegliche Grenzverletzung.
 
Ja, es gibt russische Truppen in Russland - und es darf NATO-Truppen in jedem Land geben, dass diese hereingebeten hat.
 
Nicht diese "Nicht-Ereignisse" sind es, die uns Sorgen machen müssen, sondern ihre neuerdings wieder Mode gewordene Dramatisierung, die zur Beeinflussung der Massen gebraucht wird.
 
Daher sollte jeder, bevor er sich von hochdramatischen Meldungen emotionalisieren lässt, von denen sowieso ein Teil nur auf Gerüchten beruht (unbestätigte Meldungen, nicht genannte Regierungsvertreter, im allgemeinen zuverlässige Quelle, youtube-video), einfach nur die nackten Fakten betrachten und sich fragen, ob da nun "in China ein Sack Reis umgefallen" oder irgendwo auf der Welt wirklich Schlimmes geschehen ist.
 
 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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