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20. Februar 2015
 
10.00 Uhr Das Rote Kreuz
 
Haben Sie schon einmal für das Rote Kreuz gespendet?
 
Ich war nun ungefähr 20 Jahre lang Fördermitglied. Damals hatte ich dem Werber, der im Auftrag des Bayrischen Roten Kreuzes auf Provisionsbasis unterwegs war, einen Jahresbeitrag von 365,25 DM zugesagt. Täglich eine Mark für den guten Zweck, unter Einbeziehung von allfälligen Schaltjahren. Das wurde dann auf 192,00 Euro jährlich umgestellt und alle Jahre vom Konto abgebucht.
 
Gestern habe ich meine Fördermitgliedschaft gekündigt.
 
Wussten Sie, dass es ein DRK-Gesetz gibt? Es heißt im Langtext: Gesetz über das Deutsche Rote Kreuz und andere freiwillige Hilfsgesellschaften im Sinne der Genfer Rotkreuz-Abkommen
 
Es ist ein sehr kurzes Gesetz. Es besteht aus 2 Abschnitten mit insgesamt fünf Paragraphen, von denen drei das BRK betreffen. Es geht darin um die Rechtsstellung, die Aufgabenbeschreibung und den Schutz des Logos.
 
Und nun kommt das Wesentliche des Inhalts:

Das Deutsche Rote Kreuz e. V. ist die Nationale Gesellschaft des Roten Kreuzes auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und freiwillige Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden im humanitären Bereich. Es beachtet die Grundsätze der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.
Das Deutsche Rote Kreuz e. V. nimmt als freiwillige Hilfsgesellschaft die Aufgaben wahr, die sich aus den Genfer Rotkreuz-Abkommen von 1949 und ihren Zusatzprotokollen ergeben, insbesondere die Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr einschließlich des Einsatzes von Lazarettschiffen, sowie die Verbreitung von Kenntnissen über das humanitäre Völkerrecht. Es ist übernimmt die Aufgaben eines amtlichen Auskunftsbüros, die Vermittlung von Schriftwechseln und die Wahrnehmung des Suchdienstes.
 
Für die Aufgaben nach Absatz 1 Nr. 3 erhält das Deutsche Rote Kreuz e. V. im Rahmen der im Bundeshaushaltsplan jeweils zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Zuwendungen.
 
Das Rote Kreuz ist also gar nicht jene Organisation, die Blutspenden einsammelt ((und daran in der Vergangenheit sehr gut verdient hat), die Rettungsdienste für zivile Notfallbehandlungen unterhält und Alten- und Pflegeheime betreibt. Das ist gewissermaßen ein Nebenjob in Friedenszeiten. In erster Linie ist das Rote Kreuz eine Hilfsgesellschaft der deutschen Behörden zur Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr.
 
Nun habe ich ja nichts dagegen, wenn deutsche Soldaten, die den Verteidigungsauftrag des Grundgesetzes erfüllen, also Angriffe fremder Truppen auf Deutschland abwehren, im Verteidigungsfall bestmögliche Versorgung durch Sanitätsdienste erhalten.
 
Ich habe allerdings sehr viel dagegen, wenn sich das Rote Kreuz von der Bundeswehr in die Planung von Kriegseinsätzen im Ausland einbinden lässt und an Manövern teilnimmt, mit denen die Vernetzung von Militär und Hilfsorganisationen bei Kriegseinsatzen in ausländischen Bürgerkriegs- und Aufstandszenarien geübt und gestärkt werden soll.
 
Genau das geschieht nun aber.
 
Deshalb habe meine Mitgliedschaft mit folgendem Brief gekündigt:
 

Kündigung meiner Fördermitgliedschaft
Mitglieds-Nr. xxxxxxxxxx

Sehr geehrte Damen und Herren,

über viele Jahre habe ich das Rote Kreuz, trotz diverser Skandale, mit meiner Fördermitgliedschaft und der damit verbundenen Spende unterstützt.

Ich erachte die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer und Retter auch weiterhin für wichtig und förderungswürdig, bin aber entsetzt darüber, dass sich das Rote Kreuz nun über eine Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr darauf eingelassen hat, sich direkt in die Planung und Durchführung von Kriegseinsätzen einbinden zu lassen. Der Einsatz der Bundeswehr im Ausland verstößt gegen das Grundgesetz, weil er sich eben nicht mit dem Verteidigungsauftrag in Übereinstimmung bringen lässt. Er verstößt zudem auch gegen die Grundsätze des Völkerrechts, wenn er ohne ausdrückliche Erlaubnis der Vereinten Nationen stattfindet.

Statt sich als das "Deutsche Rote Kreuz" der Vereinnahmung durch die Bundeswehr zu widersetzen, verschweigen Sie der Öffentlichkeit auch die Teilnahme an dem Manöver "Joint Cooperation", mit dem die Vernetzung von Militär und Hilfsorganisationen bei Kriegseinsätzen in ausländischen Bürgerkriegs- bzw. Aufstandssituationen verstärkt werden sollte.

Das ist nicht mein Rotes Kreuz.

Wenn Frau Merkel, Frau von der Leyen und Herr Schäuble Krieg spielen wollen, dann sollen sie gefälligst auch für die Versorgung ihrer Opfer aufkommen. Mit meiner Spende unterstütze ich niemanden, der sich aktiv in Kriegsvorbereitungen einbinden lässt - und ich nehme stark an, dass ich damit ganz im Sinne von Henry Dunant handle.

Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Termin.
Die für 2015 bereits eingezogene Spende dürfen Sie behalten. Die Ihnen erteilte Einzugsermächtigung widerrufe ich hiermit.

Egon W. Kreutzer


 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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