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13. Februar 2015
 
09.30 Uhr Wirtschaftswunder
 
 
Deutsche Wirtschaft wächst doppelt so stark, wie erwartet ...
 
So - und so ähnlich sehen heute die Schlagzeilen der Wirtschaftspresse aus. Effekthascherei, um nicht zu sagen "Teilwahrheitspresse!"
 
Das BIP ist 2014 gegenüber 2013 um 1,6 Prozent gewachsen.
Die Erwartungen lagen bisher bei 1,5 Prozent.
 
Von Verdoppelung kann also keine Rede sein.
 
Es war lediglich das letzte Quartal, das gegenüber dem dritten Quartal eine Steigerung um 0,8 Prozent hinlegte - und das war doppelt soviel, wie "von Reuters befragte Ökonomen" vorher angenommen hatten.
 
So bastelt man Schlagzeilen!

Man befragt, ohne dann öffentlich Namen zu nennen, ein paar Leute, vielleicht sogar mit der Bitte, doch eine möglichst vorsichtige Prognose abzugeben, nimmt dann einen Mittelwert aus diesen Einschätzungen - und stellt ihn dem tatsächlichen Ergebnis gegenüber - und schon hat man die Verdoppelung auf der Titelseite.
 
Damit aber nicht genug.
 
Reuters liefert auch gleich noch eine Erklärung mit, für die Verdoppelung gegenüber der Erwartung, im vierten Quartal, in dem der Einzelhandel Jahr für Jahr das größte Geschäft macht. "Vor allem der gestiegene Konsum im Inland", soll dieses Wirtschaftswunder ausgelöst haben. Weiter unten werden dann auch noch die Exporte erwähnt, die ebenfalls kräftig zugelegt hätten, dazu gab es allerdings noch keine Zahlen, die würden erst am 24.2. vorgelegt.
 
Sonderbarerweise hat das Statistische Bundesamt aber die Zahl von 1.133,6 Milliarden Euro Ausfuhrleistung Deutschlands in 2014 schon auf den Tisch gelegt und dazu gesagt, es handle sich dabei um eine Steigerung von 3,7 Prozent. Es waren im Vorjahr also 1.093,2 Milliarden, die Steigerung betrug demnach 40,4 Milliarden Euro.
 
Nun aufgepasst: Das Statistische Bundesamt gibt das BIP für 2014 mit 2903,8 Mrd. Euro an.
Ohne die Steigerung im Export wären das nur 2.863,4 Mrd. Euro gewesen.
 
Auf den Export enfallen also 1,4 Prozent des Wirtschaftswachstums.
 
Der Kaufrausch der Konsumenten im Inland und die verstärkte Investitionstätigkeit der Wirtschaft haben miteinander ein Wachstum von gerade noch 0,2 Prozent zustande gebracht.
 
Das heißt aber im Klartext doch auch:
 
Von jenen 45,7 Milliarden Euro, die mit dem "Allzeithoch an Beschäftigten" in 2014 mehr erarbeitet wurden als 2013, standen für die Beschäftigten und die Investitionen der Wirtschaft nur 5,7 Milliarden zur Verfügung - vermutlich nur die Hälfte davon, also rund 3 Milliarden, dürften tatsächlich im privaten Konsum angekommen sein.
 
Über den Verbleib jener 40 Milliarden Überschuss, die sich nach Abzug von Konsum und Investitionen gegenüber 2013 zusätzlich ergeben, wird nirgends berichtet.
 
Dreimal dürfen Sie raten, wo die geblieben sind?
 
Keine Ahnung???
 
Ein kleiner Tipp: Es heißt, die Reichen würden immer reicher ...
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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