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11. Februar 2015
 
09.00 Uhr Warten auf Minsk
 
Gestern abend waberte noch das Gerücht durch die Welt, es sei eine Waffenstillstandsvereinbarung verabredet worden - von der Kontaktgruppe, also den vorbereitenden Fachleuten aus der zweiten Reihe. Die Verhandlungen sollen nach nur zwei Stunden abgebrochen worden sein. Die Verhandler sollen sich an einen geheimen Ort zurückgezogen haben. Die Separatisten haben dementiert. Beide Seiten versuchen so schnell wie möglich noch, den Frontverlauf ihren Vorstellungen entsprechend anzupassen.
 
Heue kommen sie nun wirklich zusammen, die Großen. Hollande und Merkel, Putin, Poroschenko und die Separatisten. Oder doch nicht? Sind Putins Vorbedingungen erfüllt? Setzt sich Poroschenko mit seinen Landleuten an einen Tisch? Will irgendwer wirklich Frieden - und wer ist das? Welche Direktiven hat Angela Merkel aus Washington mitgebracht?
 
Es ist wie der Showdown im Western. Wird das Duell der beiden Pistolenhelden damit enden, dass wieder Ruhe einkehrt, in der Goldgräberstadt an der Bahnlinie? Oder wird es im wilden Gemetzel, jeder gegen jeden enden?
 
Natürlich ist alles Psychologie. Pokerspieler, allesamt mit schlechten Karten, sitzen um den Tisch auf dem der größte Pott aller Zeiten liegt und dem winkt, der am geschicktesten blufft, oder dem, der seine Niederlage nicht akzeptiert undversucht, sich den Preis nach verlorenem Spiel eben doch noch mit der Waffe zu holen.
 
Die Karten sind verteilt. Die Drohung liegt auf dem Tisch:
 
BO. sagt: Gibst du mir nicht, was ich will, dann liefere ich Waffen.
AM. sagt: Gibst du ihm nicht, was er will, dann wird er Waffen liefern.
FH. sagt: Was M. sagt, stimmt.
PP. sagt: Bekomme ich nicht, was er will, dann liefert er Waffen.
WP. sagt: Ihr blufft. Ich will sehen.
 
Die Drohung, Waffen an Poroschenko zu liefern, entbehrt nicht einer gewissen Tragik. Es ist offensichtlich, dass Poroschenko Waffen alleine nichts helfen. Seine Armee löst sich auf. Seine Hilfstruppen machen was sie wollen und stellen im Grunde bereits eine dritte Konfliktpartei dar, die ihr eigenes Süppchen kocht und darauf setzt, dass Poroschenko stürzen wird.
 
Um eine militärische Wende herbeizuführen, braucht es nicht nur Waffen, sondern vor allem Soldaten oder Söldner, die damit umzugehen verstehen.
 
Diese Option (auch wenn sie verdeckt im kleinen Maßstab schon gezogen ist, was aber nicht ausreicht) liegt noch nicht auf dem Tisch.
 
Sicherlich, Mc Cain und Konsorten wünschen sich nichts sehnlicher, als endlich einen schönen neuen Krieg in Europa zu führen. Sie sind überzeugt, dass das für sie und die USA ohne negative Konsequenzen bliebe. Die Römer glaubten auch immer, dass das Imperium mit dem Einmarsch von Legionen jedes gesteckte Ziel erreichen kann.
 
Ich bin kein Hellseher. Die Fakten- und Interessenlage sagt mir aber, dass das heutige Treffen in Minsk, so es denn stattfindet, was ja auch noch ungewiss ist, keine entscheidende Veränderung im schwelenden Konflikt hervorbringen wird.
Vielleicht lässt man ein bisschen Druck aus dem Kessel, damit er nicht zur Unzeit explodiert, aber das Feuerchen unter dem Kessel wird man nicht löschen.
 
Meines Erachtens wird es zu einer entscheidenden Wende erst kommen, wenn Poroschenko gestürzt ist.
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 
 
Wie weit ist die EU noch von der klassischen Diktatur entfernt?
Welche Freiheiten lässt sie den Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern noch?
Wer hat die Kommissare und die für nichts haftbaren Direktoren des ESM gewählt?
 
Was darf das EU-Parlament - und was darf es alles nicht?
 
 
 
 
 
 
 
 
Florian Stumfall klärt auf.
 
Er vergleicht die Institution "EU" mit dem, was nach klassischen Verständnis einen Staat und eine Demokratie ausmacht und schildert schonungslos die gewaltigen Defizite, die da bei der EU aufscheinen, während die Mitgliedsstaaten sich bereits weithgehend selbst entmündigt und damit die Demokratie zur Farce gemacht haben.
 
 
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aktuell:

ewk- Zur LageAusgabe 7 - Januar 2015
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Aus dem Stand und nur per Wildcard sind die deutschen Handballer bei der WM bis ins Viertelfinale gekommen.
 
Leider wurden diese Spiele wieder nur im Bezahlfernsehen gezeigt, so dass die Begeisterung der relativ kleinen Handballgemeinde nicht wirklich auf uns alle übergesprungen ist.
 
Wollen alle Mädchen wirklich entweder Ballettschuhe oder Reithosen?
 
Nein, es gibt auch welche, die unbedingt Handball spielen wollen.
 
Michaela Salewski Renner hat die Geschichte eines solchen Mädchens aufgeschrieben - und auch die Handball-Jungs kommen darin keineswege zu kurz.
 
Alle miteinander sind sie
die Handball-Helden
 

Könnten Sie Ihren Kindern oder Enkeln
die Grundzüge des Handballspiels erklären?
 
Warum fallen da so viele Tore?
Wie viele Schritte darf ein Handballer mit dem Ball in der Hand machen?
Was ist ein Wurfkreis?
Wie kommt es zu "Unterzahl"?
 
Das Spiel ist viel schneller, die Regeln sind anders als beim Fußball, doch wenn man es schafft, sich von seinen Fußball-Sehgewohnheiten zu trennen, wird ein Handballspiel zu einem echten Nervenkitzel. Einen Endstand von 0 : 0 gibt es da nicht. Handball, das ist "Action"!
 
Schön wäre es, wenn es gelänge, die Begeisterung für diese Sportart nicht nur den wenigen eingefleischten Handballern zu überlassen, sondern möglichst viel davon gerade auch den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, damit der Handball auch mal aus seiner norddeutschen Domäne herauskommt und sich überall der Nachwuchs entwickelt, den diese spannend schnelle Sportart verdient hätte.
 
Das Buch "Die Handball-Helden - Handball ist der Hit" von Michaela Salewski-Renner, selbst eine begeisterte "Handball-Mutter", kann dazu beitragen. Es ist das erste erzählende Kinderbuch zum Thema Handball, und es ist ein Mädchen, das (erst gegen den Willen ihrer Eltern) zur echten Handball-Heldin wird.
 
Ganz nebenbei lernen die Kids dabei auch die wichtigsten Regeln kennen - und der Deutsche Handball-Bund hat zu diesem Buch ein Vorwort beigesteuert.
 
Und wo ist es erschienen? Bei den Schweizern?
Nein, natürlich hier:
 
 
 
Gleich bestellen - und dann für die nächsten
Spiele die Daumen drücken - bis zur nächsten WM.
Mindestens!
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Egon W. Kreutzer
 
Unsere Freiheit
 
... man kann sich dafür
einsetzen
 
 
 
 
 
 
 
 

Karl Waldecker

Glocalis

Die Welt fair ändern

 

 

 

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Allmählich spricht es sich herum:


Sogar im SWR fand das Buch über
den Stuttgarter Grubenbahnhof
inzwischen lobende Erwähnung.

Der Autor hat einige Stimmen zu seinem jüngst im EWK-Verlag erschienenen Buch auf seiner Homepage veröffentlicht.

Schauen Sie doch mal selbst bei
Manfred J. Schmitz vorbei.

Bestellen können Sie
"Dr. Feist im Fegefeuer" direkt online.

Und natürlich gilt das auch für Schmitz's
ersten Roman "Wer weiß schon, wie tief der Fluss unter der Brücke ist ..."


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 



 

 

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