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Am 23. Juli ist das Dossier ewk - Zur Lage, Ausgabe 4, erschienen.

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29. August 2014
 
10.30 Uhr Obama wütet - Putin mimt
 
Zwei Überschriftenfragmente von heute. Eins vom Focus, eins von der Zeit.
 
Ich neige dazu, mir solche Ansagen szenisch vorzustellen.
Obama, als enttarntes Rumpelstilzchen, vor Wut kochend, und Putin mimt mit umgeschnalltem Schaumstoffranzen den feisten Falstaff in den Lustigen Weibern ...
 
Ist das die Realität der Weltpolitik?
 
Hat Obama geholfen, aus Stroh Gold zu spinnen, forderte er dafür das Kind der Müllerstochter? Hat sich Putin, als alter Lustgreis, so weit vorgewagt, dass er sich am Ende im Wäschekorb vor seinem Widersacher verstecken muss?
 
Noch zwei Textfragmente.
 
Zweite Front - Invasion
 
Die Ukraine, derzeit maßgeblich verkörpert durch Herrn Poroschenko, sieht seine Armee einer zweiten Front gegenüber, und sein Botschafter bei der EU spricht von einer Invasion. Die USA zeigen ein Satellitenbild vom 21. August mit zwei Fahrzeugkolonnen. Selbstverständlich aus Gründen der Sicherheit der Vereinigten Staaten nicht die hochauflösende Version, die dem Präsidenten zur Verfügung stehen wird, sondern eine Aufnahme, die in Bezug auf Bildqualität weit hinter den Bildern zurückbleibt, die uns googlel earth zur Verfügung stellt. Das erinnert mich doch sehr an die Panzerattrappen, die man im zweiten Weltkrieg in die Landschaft stellte, um die feindliche Luftaufklärung zu täuschen. Abgesehen davon, dass die ukrainische Armee meines Wissens auch über eine ganze Anzahl von Panzern aus russischer Fabrikation verfügt.
 
Doch zurück zu den Begriffen "zweite Front" und "Invasion".
 
Die sind zumindest ebenso bizarr, wie "Obama wütet" und "Putin mimt".
 
Was ist eine Front? Man stellt sich darunter immer noch eine Art Linie vor, die zwischen zwei feindlichen Truppen liegt, während beide Seiten versuchen, jeweils über diese Linie vorzudringen und den Feind zurückzudrängen.
 
Von einer zweiten Front spricht man, wenn es einer Seite gelingt, die eigentliche Front auf irgendeine Weise zu umgehen und dem Gegner - im übertragenen Sinn - in den Rücken zu fallen.
 
Abgesehen davon, dass es in der Ukraine mehr um die Belagerung und Eroberung von zwei großen Städten geht, was die Verwendung des Begriffes "Front" schon äußerst fragwürdig erscheinen lässt, so ist es doch absurd, von einer zweiten Front zu sprechen, wenn im Hinterland des Gegners zusätzliche Truppen zusammengezogen werden.

Wiederum abgesehen davon, dass die dafür vorgelegten Beweise eher als fadenscheinig, denn als stichhaltig angesehen werden müssen, zumal sie ausschließlich von der gegen die eigene Bevölkerung Krieg führenden Führung der Ukraine vorgetragen werden, und das ganz offensichtlich in der irrigen Annahme, die erhoffte Eskalation könne den eigenen Sieg beschleunigen.
 
Von einer Invasion könnte man sprechen, gäbe es noch diese eine Ukraine, mit einer gewählten Regierung und einer Bevölkerung, die so weit geschlossen hinter ihrem Präsidenten steht, dass sie sich insgesamt von Invasoren überfallen fühlt.
 
Dies ist aber nicht der Fall. Im Osten der Ukraine gibt es eine große Bevölkerungsmehrheit, die sich nichts sehnlicher wünscht, als massive militärische Unterstützung durch Russland, um sich der "Invasion" durch die Armee Poroschenkos erwehren zu können.
 
Dass Putin dem nicht nachkommt, ist bitter für die Kämpfer in der Ostukraine, aber ein Glück für die ganze Welt.
 
Vielleicht ist es das, was Obama wütend macht.
Vielleicht ist es das, was Journalisten veranlasst Phantom-Panzer zu beobachten, vielleicht ist es das, was dazu geführt hat, dass der russische Hilfskonvoi eine ganze Woche lang zu Kontrollzwecken aufgehalten wurde, nur um anschließend zu erklären, man habe nicht kontrollieren können, wisse nicht, was die Lkws geladen hätten, und es handle sich bei diesem Hilfskonvoi in Wahrheit um eine Invasion.
 
Vielleicht ist es das, was die Zeit nun veranlasst hat, zu titeln: "Putin mimt den Friedfertigen".
 
Sorry. Wenn ich abzuwägen habe, zwischen der ukrainisch-westlich-bundesdeutschen Propaganda und der gleichzeitig zum gleichen Thema veröffentlichten russischen Propaganda, erscheint mir die unsere als die weitaus gefährlichere.
 
Das Kalkül, das offenbar dahinter steckt, lautet offensichtlich so:
.
    Ist der Ruf (Putins, durch unsere Propaganda)
    erst mal ruiniert,
    lebt sich's völlig ungeniert.
     
Na dann. Prost Mahlzeit!
 
 
 
 
 

 
 
Kommt Ihnen alles ein bisschen irre vor?
 
Dabei hören Sie das alles tagtäglich fast genau so in den Nachrichten, lesen es in dern Zeitungen ...
 
Ein großer Teil dieser Welt ist irre geworden - und wir gehören dazu, und beeilen uns nach einer Phase bewusstlosen Tiefschlafs, wie es uns Deutschen nun mal angeboren ist - uns möglichst an die Spitze der Bewegung zu stellen.
 
Da kommt schon mal wieder die Frage auf:
 
.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
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Karl Waldecker

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

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Egon W. Kreutzer

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Über egon-w-kreutzer.de

Seit über 10 Jahren bin ich mit einer eigenen Homepage online und kommentiere das aktuelle Zeitgeschehen, stets verbunden mit dem Versuch, dabei aus den frühesten Anzeichen "sonderbarer" Veränderungen meine Schlüsse für die zukünftige Entwicklung zu ziehen.

Leider habe ich dabei in vielen Fällen mit äußerst negativen Prognosen Recht behalten.

Vor den Folgen der Agenda 2010 und der Hartz-Gesetze habe ich schon gewarnt, bevor sie offiziell verkündet wurden.

Das Kommen der Finanzkrise habe ich lange vor dem Krachen von Lehman-Brothers angekündigt, nämlich schon als in Deutschland die kleine IKB in Schwierigkeiten geriet.

Und derzeit richte ich mein Augenmerk über das aktuelle Geplänkel um die Ukraine recht weit in die Zukunft und warne vor der großen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und China, die gerade in Nigeria durch die USA wieder angeschoben wird.

Neben den ständigen Veröffentlichungen im Internet bin ich auch als Buchautor nicht mehr ganz unbekannt. Mit vier Bänden "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" habe ich einen Grundstein für ein alternatives Wirtschafts- und Geldverständnis gelegt. Ganz neu (2013 und 2014 erschienen) habe ich mich mit "Das Euro-Schlachtfest" und "Wo bleibt die Revolution" zu Wort gemeldet.

Aus den Paukenschlägen der vergangenen Jahre sind zwei Sammelbände entstanden, in denen die wichtigsten und "schönsten" Aufsätze zusammengefasst sind.

Daneben habe ich weiteren Autorinnen und Autoren die Chance gegeben, ihre wichtigen Texte, die von den etablierten Verlagen nicht angenommen wurden, bei mir zu veröffenltichen. Dazu gehören insbesondere Samirah Kenawi (Falschgeld), Florian Stumfall (Das EU-Diktat), Freimut Kahrs (Lebenslüge Freiheit) und Karl Waldecker (GLOCALIS).

Seit kurzem habe ich mich entschlossen, auch einen regelmäßigen Informationsdienst "ewk - Zur Lage" herauszubringen, der über ein Förderabonnement, aber auch in Einzelausgaben kostenpflichtig bezogen werden kann.

Ich freue mich, wenn Ihnen meine Aufsätze und meine Bücher gefallen - und ganz besonders, wenn
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Ihr Egon W. Kreutzer

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Cleanstate e.V.
H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
http://www.cleanstate.de/start.html

Nachdenkseiten
nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
http://www.nachdenkseiten.de/

Statistisches Bundesamt
viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
http://www.destatis.de

 

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